Frage zu Shure SE 530 nach Kabeltausch

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Caiba
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Dez 2011, 00:13
Hallo erstmal,

nachdem vor einigen Wochen bei meinem Shure SE 530 das Kabel gebrochen ist, habe ich mir beim großen Auktionshaus aus China Ersatzkabel schicken lassen. Der Stecker ist zwar gewinkelt, jedoch schön massiv und das (innen verdrillte) Kabel macht auch einen guten Eindruck.

Nachdem ich die in ears nun neu verkabelt habe, wollte ich euch fragen, ob das Gehäuse absolut luftdicht versiegelt werden muss oder sich die Treiber innen in einem eigenen geschlossenem Gehäuse befinden. Der erste Hörtest brachte zwar guten (Tief)-Bass, kann jedoch aufgrund der wochenlangen Abstinenz nicht mehr genau vergleichen.
Dann würde ich nämlich die Gehäusehälften nur fixieren. Ansonsten müsste ich mir mit Silkon was einfallen lassen.

Ach ja, habe hier im Forum auch diverse Austauschkabel mit Knickschutz gesehen. Wie sinnvoll ist dieser hinsichtlich Tragekomfort und Haltbarkeit (auch bei einem "guten Kabel") und kann man diesen auch einzeln erwerben bzw aus anderen Bereichen zweckentfremden (den Schrumpfschlauch, den ich da habe ist dafür zu steif....)?

Vielen Dank schon mal!

viele Grüße
caiba
sofastreamer
Inventar
#2 erstellt: 10. Dez 2011, 02:09
du hast die selber aufgemacht?
ich glaube nicht, dass die luftdicht sind. wenn dir der klang gefällt, passts doch. vielleicht kann dir shure da weiter helfen. ist auch hier im forum vertreten.
Caiba
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 10. Dez 2011, 12:45
Das Spaltmaß zwischen den Gehäusehälften ist jetzt zwar ein klein wenig größer geworden, aber es handelt sich ja dabei nur um ein paar Zehntel. Bei einem Hörer ist leider auch ein wenig von der Beschichtung abgegangen. Zum Glück jedoch auf der Ohr zugewandten Seite, also von außen nicht sichtbar.
Wegen des Kabelproblems hatte ich die in-ears die letzten drei Jahre immer übervosichtig behandelt. Hat leider alles nichts gebracht. Da Shure ja keine Reparatur, sondern nur Austausch anbietet, habe ich mir bis das Kabel geliefert wurde für den halben Austauschpreis noch die UE10 von amazon bestellt. Eigentlich schade, denn wenn es Austauschgehäuse gäbe, wäre ein Austausch des Kabels innerhalb 10min erledigt. Das Gute daran ist jetzt eben, dass ich mein "Samthandschuhe" ablegen kann und nun hochwertige alltags in-ears habe.

Bevor ich die Dinger jetzt endgültig wieder verklebe, müsste ich noch die Sache mit der Dichtheit des Gehäuses und dem Knickschutz geklärt haben. Jemand ne' Ahnung?
peacounter
Inventar
#4 erstellt: 10. Dez 2011, 15:21
RESPEKT !!!

und zwar ganz dicken.... ich weiß wovon ich rede!



die gehäusehälften kannst du sehr gut mit sekundenkleber verschließen.
dafür drückst du die konstruktion zusammen und läßt ganz vorsichtig den kleber in winzigen mengen punktuell in den spalt einlaufen.
dafür machst du zunächst einen tropfen auf ein stück kunststoff oder die trägerfolie eines aufklebers (die glänzende seite, so dass der tropfen "stehenbleibt").
dann gehst du mit einer nadel in den tropfen und nimmst so eine sehr kleine menge auf, die du dann in den spalt einbringst.
wenn überschuß auf das gehäuse kommt, kannst du den in den ersten momenten noch ganz gut mit dem fingernagel abschieben.

oder du nimmst explizit dickflüssigen sekundenkleber (der läßt etwas längere korrekturzeiten zu), streichst WENIG davon auf die eine gehäusehälfte und drückst das ganze zusammen.

ich selber komme mit lösung 1 besser klar.

diese gumminase, die hinten am kabelabgang dran ist, kannst du auch recht gut mit sekundenkleber wieder befestigen.
vorher am besten mit alkohol abreiben und ablüften lassen.
das gummi wird meiner erfahrung nach durch alterung leicht "schmierig".

das gehäuse sollte schon halbwegs dicht sein am ende.
akustisch ist das relativ unwichtig, aber sonst kriecht dir da ständig schweiß rein und zerstört die technik.


grüße,

P


[Beitrag von peacounter am 10. Dez 2011, 15:22 bearbeitet]
Caiba
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 10. Dez 2011, 16:56
Danke für den Hinweis mit dem Schweiß! Daran habe ich nämlich noch gar nicht gedacht.

Werde dann wohl Variante 1 vorziehen, da das Verkleben beim ersten Versuch klappen muss. Das perfekte Reponieren der Hälften ist aufgrund einer kleinen Führung nicht immer ganz einfach und mit dem dünnflüssigen Sekundenkleber dürfte das Versiegeln auch besser funktionieren.

Bevor ich diesen Schritt dann durchführe, bleibt noch die Frage mit dem Knickschutz. Das Kabel macht zwar einen wirklich robusten Eindruck, aber dennoch. Der Durchmesser beträgt 2,3mm, Farbe wäre mir am liebsten schwarz oder transparent, in der Länge am besten selbst konfektionierbar. Gibts da evtl zäh-weiche und leicht dehnbare Ummantelungen? Am besten mit Gewebeverstärkung oder so.
Caiba
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Dez 2011, 01:49
Kann keiner helfen
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