Thanks John!

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xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 26. Okt 2005, 15:25
Haha ich könnt grad im Dreieck springen (aber das Kabel würde mich wohl hindern). Auf meinem Kopf befindet sich (endlich) der HF-1
1. Danke Todd und John
2. Ich liebe ihn schon jetzt. Imo perfekte Ergänzung zum HD650 (mit einem Budget).
Deutlicher Sprung vom MS1 und die Bowls scheinen bei mir ganz gut zu funktionieren.
So und jetzt muss ich durch meinen Musik-Parcour. Reggea-Percussions und Jazz hat er bereits erfolgreich hinter sich. Jetzt gibts grad Peter Gabriel.
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 26. Okt 2005, 17:50
So mal ein bisschen update:

Endlich weiß ich warum Grados Rock-KHs sind. HF1 + System of a Down = Woah! Ob mans glaubt oder nicht: die Höhen sind nicht so kreischend wie beim HD650. Der Bass ist sehr präsent aber mir nicht zuviel - er wirkt nicht aufgeblasen. Der Langzeitkomfort ist akzeptabel - da sind die Senns doch besser.
Nach längerer Zeit und mehreren Vergleich muss ich sagen, daß der MS1 doch (derzeit) einiges besser macht als der HF1. Wo der HF1 im Bass und in den Höhen die Nase vorn hat ist der MS1 bei der Feinzeichnung und dem Detail (mir sehr wichtig) noch vorne weg. Allerdings war er soweit ich weiß nicht von Anfang an so - also lassen wir den HF1 mal einspielen.
Das Präsentation des HF1 ist auch noch etwas direkter als beim MS1 (find ich gut) - kann aber auch durch die Bowls kommen. Ich werde später auf jeden Fall mal Bowls gegen Comfies hören.
Die glaubwürdige Wiedergabe von Streichern macht der HF1 ebenso wie der MS1 hervorragend. Allerdings fehlt mir auch hier noch das letzte bisschen - der Ms1 klingt einfach etwas runder (hoffe mit Einspielen wird das auch hier was).

Das klingt jetzt alles etwas durchwachsen, aber ich vertraue mit dem Hintergedanken an die erste Zeit mit dem MS1 voll aufs Einspielen.


[Beitrag von xxlMusikfreak am 26. Okt 2005, 17:51 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#3 erstellt: 26. Okt 2005, 19:46
Erstmal meine herzlichen und neidischen Glückwünsche!

Und daß Du nicht der naheliegenden Versuchung erliegst, der "brand new toy" Symptomatik zu erliegen, sondern auch Unvollkommenheit anmerkst, spricht für Dich.

Wenn ich auch nicht sooo der Einspiel-Gläubige bin (kein Wunder bei meinem Beyer und Koss Horizont) denke ich schon, daß der HF1 langfristig am MS1 vorbeiziehen wird.

Erst Dynamicus mit dem 225er und jetzt Du mit dem HF1 - da krieg ich selbst richtig sinnlosen Bock auf diese Produktlinie (mich juckt der MS2).

Welche HF1-Nummer bist Du übrigens?
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 26. Okt 2005, 19:53
Nummer 249 ist meine (gefällt mir auch ganz gut).
Ich glaub auch das er noch deutlich zugewinnen wird. Schon jetzt zeigt er Detailverbesserungen.
Aber wieso willst du grad den MS2? Wegen des Preises? Denn vom Musikgeschmack her müssten dir die Grados eigentlich etwas besser gefallen.
Nickchen66
Inventar
#5 erstellt: 26. Okt 2005, 20:23
249 ist hinreichend prestigeträchtig

Wie ist das eigentlich mit Räumlichkeit und Bühne? Die sollen ja bei Grados deutlich unter dem sagen wir mal HD650/DT880 Niveau liegen.


Warum MS2? Diversifizierung. Und natürlich "Bang for the Buck". Wenn schon mehrere KH, sollten die doch möglichst unterschiedlich sein und unterschiedliche Stärken haben. Einen K240S zu meinem DT770 fände ich ziemlich albern...

Ein MS2 wäre für mich, rein funktionell, eine Klassik-und Jazzkiste. Völlig sinnlos, jetzt mit meinem DT880.


[Beitrag von Nickchen66 am 26. Okt 2005, 20:36 bearbeitet]
Dynamikus
Inventar
#6 erstellt: 26. Okt 2005, 23:04
[b]Mal eine kurze frage was ist ein HF1 ?[/b]

[quote]
Wie ist das eigentlich mit Räumlichkeit und Bühne? Die sollen ja bei Grados deutlich unter dem sagen wir mal HD650/DT880 Niveau liegen.
[/quote]


Also um ehrlich zu sein kann ich beim Grado überhaupt nichts von räumlichkeit feststellen ganz im gegenteil, aber das macht überhaupt nichts da er so wie er spielt einfach fantastich ist. Ich kann mir gut vorstellen das dir die Grados auch gefallen werden. Anfangs habe ich immer gedacht die Grados klingen steril und absolut linear aber da lag ich wohl komplett flasch ein absolut abgerundetes klangbild mit ordentlichem Bass nur halt ohne Loudnesseffekt im Grundton so wie es der DT 990 hat. Schmeiße ich zb. eine scheibe von Braveheart rein dann donnern einem die bässe nur so entgegen. Ich empfinde den klang als warm (so habe ich mir jedenfalls immer einen warmen Klang vorgestellt). Ich habe jedenfalls direkt einen riesen unterschied gemerkt als ich vom DT 440 auf den Grado umgesetzt habe, das war beim DT 990 nicht der fall. Der DT 990 zb. klingt wie ich finde vom Grundton her genauso wie ein DT 440 nur mit Loudness Effekt im Grundton, von mehr Bass kann da wirklich keine rede sein das gleiche was der DT 990 konnte kann mein DT 440 auch nur viel brillianter und vor allem mit spürbar mehr Räumlichkeit (Von räumlichkeit konnte ich beim DT 990 absolut gar nichts feststellen). Es mag vielleicht sein das der DT 440 künstlich hochgezüchtet worden ist durch zb. leichte anhebung der Höhen um dadurch eine gewisse art von luftigkeit vorzutäuschen aber davon ist der DT 990 ja im Loudnessartigen grundton auch nicht verschont geblieben. Der Grado jedennfalls macht alles um längen besser als beide modelle.

Zu den vorteilen zähle ich mal auf

-Warmer angenehmer grundton

-Wesentlich direkter fast schon göttlich nach dem ersten ton muste ich reflexartig nach oben blicken weil ich dachte da spricht jemand mit mir (so stelle ich mir jedenfalls gottes stimme vor)

-Ausgewogenes Klangbild Sowohl echte brilliante höhen und absolut Bassige Bässe " er spielt irgendwie aufnahmetreu mit leicht angehobenen bässen die aber nicht penetrant im vordergrund stehen wie es bei Beyerdynamic der fall ist eher angenehm warm "

-Er spielt sowohl Kaugummiartige weiche bässe je nach stück oder schnelle harte Kickbässe ( und mit kaugummiartig meine ich wirklich sehr sehr weiche bässe die von auflösung nur so strotzen )

-Sehr viel Dynamik

-Und zu guter letzt Differenziertheit oder wie auch immer man das ausdrückt und davon eine ganze menge.

Man merkt sofort das man ein High endiges produkt auf dem kopf hat. ( Wobei sich einig leute wohl jetzt kaputtlachen wenn ich High endig sage da es ja noch wesentlich teureres zeuch giebt )

Ich bin mir desweiteren sogar 100% sicher das aus dem KH noch eine menge mehr rauskommt wenn ich einen gescheiten CD-player und KHV habe.

Das ganze ist jetzt nur mit den DTs verglichen. Dir wird der Grado mit sicherheit gefallen.

Mein Schwager hat zuhause eine anlage die mehr als 80 000 DM gekostet hat und wie ich finde kommt der Grado zwar nicht an den klang einer so teuren anlage aber man merkt das man durch den Grado ein gutes stück näher kommt. Vom grundton ist es das selbe nur die feinheiten und all das was der Grado nicht kann macht die Anlage besser.


PS: Wenn du aus meiner nähe kommen solltest könntest du ihn gerne mal bei mir probehören kommen. Ich wohne in der nähe von sagen wir mal Neuss, Düsseldorf, Aachen,


[Beitrag von Dynamikus am 26. Okt 2005, 23:32 bearbeitet]
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Okt 2005, 05:00
Der HF1 ist ein Sondermodell. Limitiert auf 450 Stück und nur an Head-fi Mitglieder ausgegeben. Es ist quasi ein SR225 mit neuen Treibern (neue Generation) und mit Mahagaoni statt Plastik bei der inneren Kapsel. Der "Button" ist auch aus Holz. Ich werd bald mal Bilder machen. Ach ja und John himself hat die Kiste signiert.

Edit: Ach ja umd zum Thema Grado und Bühne. Wie gesagt er spielt noch direkter als der MS1. Die Ortbarkeit ist sehr gut aber man hat extrem dieses "auf der Bühne" Gefühl. Manche Aufnahmen kommen aber mit korrektem Abstand daher - kommt halt ganz auf die Aufnahmemethode an. Ich finde das ganze jetzt nicht schlecht (ich glaub das wär anders, wenn ich den Senn nicht noch zu Hause hätte).


[Beitrag von xxlMusikfreak am 27. Okt 2005, 05:02 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#8 erstellt: 27. Okt 2005, 08:41
Nach allem, was Ihr beide so von Euch gebt über Räumlichkeit und Bühne, sollte ich auf keinen Fall jemals blind ein Grado-Produkt anschaffen. Die zurückliegenden Erfahrungen mit meinem Selbstbau haben mich gelehrt, daß das eins meiner Killerkriteria zu sein scheint. Ein KH mit eingeschränkter oder wenig ausgeprägter Bühne ist für mich ein absolutes No-Go.

Dynamicus, schade, daß Du so weitab im Norden hockst (Ich NRW, aber nur 5min bis zu den katholischen Strauchdieben in RP)
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 27. Okt 2005, 12:51
Du müsstest es einfach mal ausprobieren. Ich sag dir mir war die Bühne auch extrem wichtig - daher (unter anderem) auch der Griff zum Senn, aber der Grado hat einfach was, was ihn einzigartig und "gern hörbar" macht.
Nickchen66
Inventar
#10 erstellt: 27. Okt 2005, 15:19
Wie würdest Du den MS1 hinsichtlich dieses Spaßfaktors ansetzen, ähnlich oder voll seriös?
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 27. Okt 2005, 16:10
Vor dem HF1 hätte ich ganz klar gesagt er hat viel davon - jetzt weiß ich das es weiter gehen kann.
Soll heißen der MS1 hat schon viel davon (wenn man sonst nichts kennst) aber der HF1 hat einfach mal deutlich mehr von diesem Feeling. Find ich aber jetzt ganz gut, da der MS1 als Porti etwas ausgeglichener spielt...
xxlMusikfreak
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 27. Okt 2005, 19:01
Weitere Beobachtungen:
Damn this cans got bass! Das dachte ich mir so und holte gleich mal den HD650 raus. Hm ja doch der zeigt auch alles auf. MS1? Nein hier fehlt es im Vergleich deutlich. Irgendwie hat der der HF1 keinen überstarken Bass - aber einen sehr präsenten. Die Bassläufe kommen raus wie noch nie. Wohl einer der größten Gründe für das "Mitwippgefühl".
Direktheit? Ich muss meine Aussagen von gestern leicht korrigieren/revidieren. Der MS1 spielt direkter (auch durch die Comfies begründet - ich hab mal getauscht) aber beim HF1 ist es dieses Präsenzgefühl. Er hat Luft zwischen den Instrumenten und gleichzeitig ist doch alles so nah beieinander. Der MS1 hat eine wesentlich schlechtere Trennung; daraus folgt das man denkt alles fällt gleichmäßig auf einen ein. Beim HF1 hört man die Instrumente einzeln wunderbar heraus und dadurch wirkt die Bühne "echter" (Hat auch ein bisschen mit den Bowls zu tun - mit Comfies geht vieles davon verloren).
Generell ist die Präsentation sehr angenehm - ich weiß nicht ob es durch das Holz kommt - aber MS1 mit Bowls geht garnicht da kreischen die Höhen manchmal unangenehm, beim HF1 garnicht. Sehr harmonisch passt die meiste Musik zusammen (auch wenn den Senn hier deutlich im Vorteil ist, wegen der entspannteren Wiederhabe).
Der MS1 ist deutlich neutraler und etwas spitzer - meiner Meinung nach damit weiter vom HD650 entfernt als der HF1. Auch durch die sehr gute Trennung und die harmonischere Wiedergabe ist der HF1 näher dem Senn. Einzig die Präsentation ist und bleibt vollkommen unterschiedlich.
Was kann ich mir mehr wünschen? Zwei Kopfhörer mit einem für mich sehr gutem Klangbild und verschiedener Präsentation.
Jetzt muss ich mich nur jedesmal für einen der beiden entscheiden...
Nickchen66
Inventar
#13 erstellt: 28. Okt 2005, 08:56
Also, bei headfi befand ein ansonster glücklicher HF1er ja mal, daß sie einen Tick weniger Bass und Fülle als die orginalen 225er hätten. Da hatte er den HF1 glaube ich rund 14 Tage in Benutzung.

Zum MS1: Viele Höhen müssen nicht schlecht sein. Wie Du ja weißt, habe ich mich ja gerade auf strenge DT880-Diät gesetzt, und ich "vermisse" überraschenderweise tendenziell eher die albernen Höhen des 770 als seinen durchgeknallten Bass.
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