Oehlbach XXL DAC Ultra / KHV Tipp

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Capt.Blackbird
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Nov 2014, 16:46
Hallo liebe Kopfhörer-Freunde ...

Da ich im Forum noch nicht so viel zum Oehlbach XXL DAC Ultra habe finden können, möchte ich Interessierten hier gerne ein paar Infos geben.
Ich habe mir den Oehlbach DAC zugelegt, weil ich etwas mehr freien Platz haben wollte (vorher externe Soundkarte und KHV auf dem Tisch muss nun
nicht mehr sein). Der Oehlbach XXL DAC ersetzt bei mir einen Lehmann Audo Rhinelander Kopfhörerverstärker, den ich gerade verkauft habe. Damit
will ich nur sagen, dass der Oehlbach und der Rhinelander absulut ebenbürtig sind und beide klanglich auf Top-Niveau liegen. Und das obwohl der neue
DAC rund 70,- EUR günstiger ist und mit eingebauter Soundkarte daher kommt (USB DAC).

Die größten Zweifen bei der Anschaffung eines KHV bestehen - zumindest bei mir - immer in der Frage, ob das Gerät auch in der Lage ist, den oder die
vorhandenen Kopfhörer zweifelsfrei mit ordentlichen Pegeln anzutreiben. Der Oehlbach muss bei mir mit einem HiFiMan HE500, einem AKG K-701,
einem Philips Fidelio X1 und einem Sennheiser HD600 klarkommen. Die Ohm-Auslegungen gehen hier rauf bis 300 Ohm im Falle des Sennheisers
und das stellt für den Oehlbach keine Probleme dar.

Auch mein K-701 ist an all meinen HiFi-Geräten (Onkyo, NAD, Yamaha und Denon) nahezu unbrauchbar, weil schon bei leicht höreren Pegeln die
ersten Verzerrungen auftreten und der Bass unsauber wird. Der AKG K-701 gewinnt an einem KHV eindeutlich am meisten und so auch am Oehlbach.

Es lassen sich sogar zwei Kopfhlörer gleichzeitig anschließen, ohne dass einer der beiden merklich leiser spielt. Das zeugt von Leistungsreseveren.
Der zweite KH-Anschluss ist super praktisch, falls man mal zwei Kopfhörer miteinander vergleichen möchte. Man erspart sich das Umstöpseln.

Die Ausstattung ist für 300,- EUR schon fast einmalig. Man bekommt zwei digitale Eingänge (optisch und koaxial), einen USB-In (DAC) und einen
analogen Eingang. Wie schon genannt, sind zwei KH-Anschlüsse an Bord und ebenfalls ein echter Ein/Aus-Schalter. Zusätzlich gibt es einen Line-Out
(Chinch), über den man z.B. seine Stereoanlage, eine Endstufe oder aktive (PC-) Lautspecher anschließen kann. Dieser Ausgang läuft nicht über den
Lautstärkeregler.

Klanglich kann ich zwischen der USB-Sektion und dem analogen Line-In keinen Unterschied ausmachen. Habe das mit einem Onkyo-CD-Player als
Zuspieler getestet. Insgesamt ist der Klang des Oehlbach tadellos. Mehr geht für dieses Geld kaum.
Von der Tendenz ist das Gerät sehr neutral ausgelegt und neigt in den oberen Mitten und im Hochtonbereich zu einer leichten Härte. Je nach Song und
Kopfhörer ist das mal gut und mal nicht; oft auch neutral. Also reine Geschmackssache.

Ich habe schon diverse KHVs gehabt und dieser gehört zu denen, die scheinbar sauber aufgebaut und abgeschirmt sind. Selbst voll aufgedreht und
ohne Signal ist nur ein minimales Grundrauschen weit im Hintergrund zu hören. Es gibt aber keine Störgeräusche oder Einstreuungen anderer Art
(z.B. von PC-Lüftern, CPU-Lüfter oder Festplatten).

Eine Wort noch zum Treiber ...
Man muss unter Windows einen Treiber für den Oehlbach installieren. Dieser wird aber auf CD mitgeliefert oder kann auch von der Homepage geladen
werden. Bei mir gab´s anfänglich einige Probleme, da die Installation immer hängen blieb. Das lag aber an meiner SecuritySuite. Nachdem die Firewall
einmal für die Installation aus war, lief das Setup sauber durch. Nur als Tipp, falls da auch andere User dran verzweifeln sollten.

Ich habe ein ganze Weile auf so ein Gerät mit dieser allumfänglichen Ausstattung und dann auch noch im halbwegs bezahlbaren Rahmen gewartet.
Ich wollte gerne unbedingt zwei KH-Anschlüsse, so dass die Auswahl an potentiellen KHVs schon mal deutlich geringer wird. Dann sollte eine Sound-
karte (DAC) gleich drin sein und meine o.g. Kopfhörer sollten mit kraftvollen Pegeln und erstklassigem Klang versorgt werden. Auch das war erfüllt.

Wer also auf der Suche nach einen tollen KHV ist, kann sich dieses Gerät ja mal näher anschauen. Vielleicht ist es ja auch für andere Kopfhörer-Fans
genau das, wonach man schon lange gesucht hat.


[Beitrag von Capt.Blackbird am 10. Nov 2014, 00:21 bearbeitet]
AG1M
Inventar
#2 erstellt: 09. Nov 2014, 17:07
Danke für dein Feedback, also wie schon erwähnt in dem Thread (http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-15207.html) ein guter DAC/KHV.

Zum Windows Treiber, ist das ein richtiger AISO Treiber (bzw. was für einen Player nimmst du - foobar2000?) und was hast du schon für Material getestet, normale CD Qualität oder auch mal zum testen etwas mehr in Richtung HiRes?
Capt.Blackbird
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Nov 2014, 18:09
Hallo AG1M,

ein ASIO-Treiber wird vom Hersteller nicht angeboten. Es gibt einen DirectSound-Treiber und WASAPI-Treiber in drei Varianten.
Als Player nutze ich AIMP3, MediaMonkey und gelegentlich Winamp.
Als Audiomaterial habe ich MP3s 192-320kbps und FLAC bis 96kHz getestet, sowie WAV 16Bit/44.1kHz.
Über den analogen Line-In habe ich ausschließlich Material von Standard-CD gehört.
Der Klang war jeweils exzellent, wenn auch das zugespielte Material perfekt war.
Als Treiber habe ich mich nach diversen Hörvergleichen für den DirectSound-Treiber entschieden.
Kharne
Inventar
#4 erstellt: 09. Nov 2014, 18:16
Alternativlos? Nicht ganz. Esi Dr.DAC Prime. Der kann sogar noch mehr und kommt ab Werk mit richtig guten OpAmps. Und kostet in der China Variante grade so 200€


[Beitrag von Kharne am 09. Nov 2014, 18:27 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#5 erstellt: 09. Nov 2014, 18:23
Du meinst ein Dr. Dac Prime. Was sind denn schlechte und richtig gute Opamps? Sollte man da nicht noch auf Netzteil und Kabel achten.
Kharne
Inventar
#6 erstellt: 09. Nov 2014, 18:28
Oh entschuldige. Der Prime funktioniert natürlich nur mit Top of the line Silvercable für 20000€/laufender Meter und einem beliebigen 3000€ Netzteil.
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 09. Nov 2014, 18:33
Wie konnte ich Dr. Dac Prime schreiben, das hast du ja selber geschrieben. Muss wohl blind sein.
Kontrapunkt2006
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Jan 2015, 23:18
Ich weiß nicht, ob Du den schon etwas älteren Thread noch verfolgst - falls ja, eine Frage: ich betraibe meine AKG Q701 (ich weiß, Du hast K701, aber der Unterschied sollte nicht so riesig sein) derzeit an einer Pro-Ject Headbox DS. Das funktioniert in vielen Fällen sehr gut, hat allerdings zwei Nachteile: zum einen ist das DAC-Element der Headbox nicht besonders gut, so daß ich weder gerne Files vom Computer abspiele, noch den Digitaleingang oft verwende. Vor allem aber klingen manche Aufnahmen einfach sehr anstrengend, vor allem im markierten Hochtonbereich. Dass dies mit den AKGs auch anders geht, konnte beim Probehören eines Audiolab M-Dac feststellen. Wie sind Deine Erfahrungen? Wirkt Oehlbach hier ausgeglichener? Oder kannst Du das Phänomen damit eher bestätigen?
ZeeeM
Inventar
#9 erstellt: 09. Jan 2015, 23:21
Ich haben Oehlbach zwar (noch) nicht, aber der beruht auf einen TPA6120 und der geht gut. Ein AKG K7xx habe ich aber nicht mehr, was aber ergnomische Gründe hatte.
Kontrapunkt2006
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Jan 2015, 23:52
Danke für die Rückmeldung - der Wandler ist gut, liest man ja immer wieder. Ich kapiere nicht so ganz, warum Pro-Ject den trotz höherem Preis nicht auch verbauen konnte - hätte dem ganzen vielleicht gut getan. Aber letztlich bleibt es halt eine Frage des Zusammenspiels zwischen Wandler und Verstärker ...
star_chaser
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Feb 2015, 17:25
Servicehinweis: morgen ab 12 bei Amazon im Blitzangebot.

amazon.de
fabifri
Inventar
#12 erstellt: 02. Feb 2015, 09:13

Capt.Blackbird (Beitrag #1) schrieb:
Eine Wort noch zum Treiber ...
Man muss unter Windows einen Treiber für den Oehlbach installieren. Dieser wird aber auf CD mitgeliefert oder kann auch von der Homepage geladen
werden. Bei mir gab´s anfänglich einige Probleme, da die Installation immer hängen blieb. Das lag aber an meiner SecuritySuite. Nachdem die Firewall
einmal für die Installation aus war, lief das Setup sauber durch. Nur als Tipp, falls da auch andere User dran verzweifeln sollten.

Ich möchte nochmals kurz beim Treiber / USB-Input nachhacken. Relativ wenige Informationen finden sich im Web bezüglich Erfahrungsberichten mit der USB 2.0-Audio Implementierung von VIA (Vinyl EnvyUSB 2.0 Audio) wie im XXL DAC Ultra wohl zum Einsatz kommt. Was mich vorallem interessieren würde ist, ob es Hänger, Aussetzer und Pop- oder Klickgeräusche während der Musikwiedergabe gibt.

Den unterstützen Samplingraten des XXL DAC Ultra zufolge muss USB Audio Class 2.0 zum Einsatz kommen. Daher läuft der DAC unter Windows nur mit proprietärem Treiber. Spätestens hier ist man wieder den Launen der Hersteller ausgesetzt.

Ich halte den Dr. DAC Prime auch für ein besseres Produkt in der Preisklasse - ohne die beiden gehört zu haben, aber:
- Dr. DAC Prime läuft auch ohne Treiber (USB Audio Class 1.0) - unterstützt daher jedoch "nur" 24Bit/96kHz
- Formfaktor des Dr. DAC Prime
- gesockelte OPAmps, falls man damit spielen möchte
- optionaler ASIO-Treiber des Herstellers verfügbar

Weiteres macht ESI bei Dr. DAC Prime als einer der wenigen Hersteller auch vom vollen Potiential des TE7022L-USB-Chips gebrauch und man kann somit auch ein Line-In-Signal in den PC einspeisen.

Also "Alternativlos" trifft's nicht ganz...


[Beitrag von fabifri am 02. Feb 2015, 09:13 bearbeitet]
Kontrapunkt2006
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Feb 2015, 14:46
Bei mir war die Installation etwas umständlich und von Fehlermeldungen begleitet, irgendwann hat es dann aber (unter Windows 7) funktioniert. Die meiste Zeit hat der Oehlbach funktioniert, irgendwann gab es dann allerdings Aussetzer. Außerdem lief bei mir der optische Eingang nicht sauber.

Das kann aber alles auch an meinem Setup liegen: vom Klang her war alles, was über USB kam, großartig - schon für 300 EUR. 230 EUR sind eigentlich unglaublich günstig für diesen Klang ...
Alexdark
Stammgast
#14 erstellt: 06. Feb 2015, 13:02
Habe ein paar Fragen an die Oehlbach XXL DAC Ultra - Besitzer:

1.) Wird euer DAC auch als Lautsprecher erkannt, wenn er über USB angeschlossen wird?

2.) Bekommt ihr ebenfalls die Möglichkeit den DAC wie einen USB-Stick "auszuwerfen"?

3.) Knackst euer DAC ebenso beim Ein- bzw. Ausschalten?

4.) Hat jemand die neueste Firmware erfolgreich aufgespielt und Unterschiede bemerkt?


Hoffe auf eure Rückmeldung, da mir besagte Problem aufgefallen und für mich so nicht hinnehmbar sind...


P.S.: Mir war es bisher nicht möglich, die neue Firmware aufzuspielen. Bekomme immer die Fehlermeldung: CreateProcess failed!


[Beitrag von Alexdark am 06. Feb 2015, 13:07 bearbeitet]
ketste
Stammgast
#15 erstellt: 06. Feb 2015, 14:01
1) Jup wird er (Lautsprecher - Oehlbach Headphone Amp), aber was sind die Windows Alternativen als was er angezeigt werden könnte?
Ich mein alle Nvidia HDMI Ausgänge sind Fernseher und alles was ich am Frontpanel anstecke ist grundsätzlich ein Kopfhörer
aber das kannst du doch ändern wie du willst?
=> Rechtsklick Eigenschaften - umbenennen in Verstärker / KHV... - Anderes Symbol meinetwegen ein Cinchkabel oder der Verstärker, et Voila

2) Jup, also im Explorer sehe ich den Oehlbach nicht, unter Hardware sicher entfernen kann ich ihn aber auswerfen.
Ich werfe ihn aber nicht aus sondern schalte ihn einfach ab Hab ihn aber als Standardgerät gesetzt und sobald ich ihn ausschalte switcht er automatisch zur Soundkarte und vice versa

3) Jup macht er

4) Von der Möglichkeit höre ich gerade, das erste Mal also eh nein

EDIT: Firmware Update lief gerade normal und genauso einfach wie die Treiber Installation durch,
vielleicht hat dein DAC schon die aktuellste Firmware drauf?


[Beitrag von ketste am 06. Feb 2015, 14:11 bearbeitet]
Kontrapunkt2006
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 06. Feb 2015, 14:07
3) Knackst wie sonstwas, hat mich auch sehr gestört.
4) Nachdem die Treiberinstallation ziemlich mühsam war, ging die firmware leicht aufzuspielen. Ich konnte allerdings keine Veränderungen feststellen.
Alexdark
Stammgast
#17 erstellt: 06. Feb 2015, 14:18
Danke für die schnelle Antwort!

Also meine anderen DACs werden immer als SPDIF-Schnittstelle oder als SPDIF-Out angezeigt. Hat den Vorteil das ich die unterstützten Formate festlegen kann.

Zur Firmware:

Das Update soll angeblich einige Probleme beheben...

Hier die Seite: http://www.oehlbach..../xxl%C2%AE-dac-ultra

Rechts unter Downloads steht: "Firmware Update v1.0"

Bei mir hat es bis jetzt noch nicht funktioniert. Werde es aber später noch an meinem Notebook versuchen.
Falls es daran auch nicht funktioniert, geht der DAC definitiv zurück. Das "knacken" beim Einschalten ist für mich nicht hinnehmbar!

Edit: Danke auch an dich, Kontrapunkt! Da du gerade bestätigst, dass das Firmware-Update das Knack-Geräusch nicht eliminiert, geht der XXL zurück. Finde es sehr schade, da der DAC einen soliden Eindruck gemacht hat...


[Beitrag von Alexdark am 06. Feb 2015, 14:20 bearbeitet]
ketste
Stammgast
#18 erstellt: 06. Feb 2015, 14:21

Kontrapunkt2006 (Beitrag #16) schrieb:
3) Knackst wie sonstwas, hat mich auch sehr gestört.

Darf ich fragen warum? Ich finde es jetzt nicht sonderlich schön, aber wirklich stören tut es mich jetzt auch nicht?
Soweit ich weiß ist dieses einschaltploppen doch unschädlich (kurzer Basston) oder etwa nicht?
Ich mein einige (normale) Verstärker hier im Haus haben das Einschaltploppen
und bei Aktivboxen ist es doch auch nicht unüblich, oder?
Zumindest hatte mein Teufel Magnum System auch immer geploppt

EDIT:

Alexdark (Beitrag #17) schrieb:
Danke für die schnelle Antwort!

Also meine anderen DACs werden immer als SPDIF-Schnittstelle oder als SPDIF-Out angezeigt. Hat den Vorteil das ich die unterstützten Formate festlegen kann.


Ah okay... kenn ich mich nicht aus hatte noch nie eine SPDIF-Schnittstelle im Einsatz
Der Oehlbach ist meine erste externe Soundkarte


[Beitrag von ketste am 06. Feb 2015, 14:47 bearbeitet]
spawnsen
Inventar
#19 erstellt: 06. Feb 2015, 15:52

ketste (Beitrag #18) schrieb:

Darf ich fragen warum? Ich finde es jetzt nicht sonderlich schön, aber wirklich stören tut es mich jetzt auch nicht?
Soweit ich weiß ist dieses einschaltploppen doch unschädlich (kurzer Basston) oder etwa nicht?
Ich mein einige (normale) Verstärker hier im Haus haben das Einschaltploppen
und bei Aktivboxen ist es doch auch nicht unüblich, oder?
Zumindest hatte mein Teufel Magnum System auch immer geploppt


Das Ein-/Ausschaltploppen gibt's sogar bei einigen 1000 Euro-Geräten gratis dazu. Dort ist es aber vielleicht ein Qualitätsprädikat, wer weiß?
Alexdark
Stammgast
#20 erstellt: 06. Feb 2015, 18:53
Firmware Update haut einfach nicht hin! Habe es jetzt auch an meinem Notebook und mit anderem Kabel versucht...

Nachdem aber dieser "Einschaltplopp" sowieso nicht zu beheben ist, wird mich der XXL wohl wieder verlassen.
Kann dieses Geräusch einfach nicht akzeptieren.


Klanglich habe ich nichts zu beanstanden, allerdings empfand ich ihn auch nicht als große Offenbarung.
Da war der klangliche Unterschied zwischen E10 und E17K, meines Erachtens, sogar größer.
peterb123
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 06. Feb 2015, 23:49
Ich schalte immer erst an, und bis der Kopfhörer auf dem Kopf sitzt, hat sich's schon ausgeplobbt (wenn überhaupt).
Inzwischen habe ich zwei von den Teilen und bin echt zufrieden - genau diese Ausstattung (v.a. die Anschlüsse) habe ich bei noch keinem anderen Gerät dieser Preisklasse gesehen.
Ich verwende v.a. den DAC mit extern angeschlossenen KHV's.

Das einzige Problem ist, dass an USB3-Anschlüssen am Mac das Ding nicht wirklich stabil ist, das passiert aber auch mit anderen (wesentlich teureren) DACs im Moment. Ein USB2-Hub schafft Abhilfe.

Also, ich kann den Oehlbach wirklich empfehlen.

Gruß
Peter
fabifri
Inventar
#22 erstellt: 07. Feb 2015, 09:13

Alexdark (Beitrag #17) schrieb:

Also meine anderen DACs werden immer als SPDIF-Schnittstelle oder als SPDIF-Out angezeigt. Hat den Vorteil das ich die unterstützten Formate festlegen kann.

Das kenn ich so nur von FiiO. Hab einen Haufen USB DACs hier mit verschiedenen Receiver Chips und Treibern. Warum genau die FiiO mit dem proprietären Treiber als SPDIF Schnittstelle angezeigt werden verstehe ich nicht, bieten eh nur 2 Kanäle / Stereo.

Einschaltplopp kanns bei dem Preis schon mal geben. Ich hab z.B. einen DAC Magic Plus, und der hat ein Muting-Delay am Ausgang. (und ist auch nicht "teuer" in HiFi-Maßstäben)
Alexdark
Stammgast
#23 erstellt: 07. Feb 2015, 11:48
@peterb123:

Was ist denn so besonders am XXL?
Gut, er hat einen Analog-Eingang, aber ansonsten entspricht er doch den normalen Standards?!

Wenn ich dich richtig verstanden habe, verwendest du v.a. die DAC-Sektion des XXL, in Kombination mit anderen KHVs.
Welchen Grund hat das und weshalb setzt du dann nicht gleich auf einen reinen DAC?

@fabifri:

Kannst du nochmal erklären worauf du, bezüglich des DAC Magic Plus, hinaus wolltest. "Multing-Delay" sagt mir, um ehrlich zu sein, nichts...


Edit: Habe gerade nachgeforscht. Scheint wohl eine Art Schutzschaltung zu ein, die diese und ähnliche Probleme verhindert, richtig?!


[Beitrag von Alexdark am 07. Feb 2015, 11:54 bearbeitet]
fabifri
Inventar
#24 erstellt: 08. Feb 2015, 12:52

Alexdark (Beitrag #23) schrieb:
Edit: Habe gerade nachgeforscht. Scheint wohl eine Art Schutzschaltung zu ein, die diese und ähnliche Probleme verhindert, richtig?!

Genau!
Es wird einfach nach der "elektrifizierung" des Verstärkers ein paar Sekunden gewartet, bevor der KH-Anschluss bzw. Ausgänge jeglicher Art zugeschaltet werden.

Der FiiO E09K hat das, der DacMagic ebenfalls für KH-Ausgang und sämtliche Analogausgänge, viele externe Studio- und Recording-Interfaces haben das. Man kann sich eine Schaltung für einen eigenen Verstärker auch selbst zusammenbauen.
Alexdark
Stammgast
#25 erstellt: 08. Feb 2015, 14:06
Beachtlich, dass der E09K so etwas hat!
Jetzt finde ich es noch enttäuschender, dass man bei einem deutlich teureren KHV, der angeblich in Deutschland entwickelt und designed wurde, nicht daran gedacht hat...

Habe ihn inzwischen auch wieder auf die Heimreise geschickt.

Werde mir jetzt noch ein paar andere DACs/KHVs zum Vergleich besorgen und dann eine Entscheidung fällen.

Wer sich dafür interessiert, kann ja meinen Thread verfolgen:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-214-17738.html
Capt.Blackbird
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Mrz 2015, 21:38
Hallo !
Ich muss leider nach anfänglich gutem Einstand des Gerätes jetzt einsehen, dass beim Oehlbach XXL DAC doch nicht alles rund läuft.
Es kam ab und an zu Aussetzern in den Titeln, weshalb ich das Firmware-Update von der Homepage geladen und installiert habe.
Aber dann wurde es erst richtig schlimm ...
Der DAC wurde nach dem Windows-Start zwar erkannt, spielte aber immer nur den ersten Titel einer Playlist ab. Danach schmiert der
Treiber ab und brachte den ganzen Rechner zum Absturz. Das passierte auch schon dann, wenn ich mal innerhalb eines Titels vorspulte.
Die Neuinstallation des Treibers brachte keine Abhilfe. Es blieb so, dass der erste Titel lief und dann war´s das. Für zwei Tage ... dann wurde
der DAC von Windows gar nicht mehr erkannt.
Mittlerweile habe ich das Gerät zurückgegeben und auf den Marantz HD DAC1 umgegradet. Und das hat sich mal richtig gelohnt. Das Teil
holt aus meinen Kopfhörern nochmals deutlich mehr Details heraus und hat auch nicht diesen harten, metallischen und kalten Klangstil des
Oehlbachs. Aber das ist dann was für einen neuen Thread.
Ausstattungstechnisch war der Oehlbach XXL DAC eigentlich richtig gut, aber wenn man die Möglichkeit des Vergleichs hat, sieht und hört man
doch, dass das noch lange nicht das Maximus an Klang sein kann. Ob hier in meinem Fall ein Defekt vorlag oder ob der Treiber oder die Firmware
einen Bug hatte, kann ich leider nicht sagen. Zum Glück läuft der Marantz in allen Belangen (auch hinsichtlich des Treibers) besser.

Gruß
Capt.Blackbird
ketste
Stammgast
#27 erstellt: 04. Mrz 2015, 22:25
ich weiß auch nicht was ihr alle mit euren Oehlbachs macht
Meiner läuft und läuft und läuft , ich bin mehr als zufrieden mit ihm.
Mir gefällt er klanglich auch besser als zB der O2.
Den Marantz kenne ich nicht, aber da bewegen wir uns auch schon in einer anderen Preisklasse...
Alexdark
Stammgast
#28 erstellt: 04. Mrz 2015, 23:35
Der Oberknaller ist, dass man die Software nicht fehlerfrei deinstallieren kann!
Wenn man versucht die Software zu deinstallieren, bleiben Teile der Software auf der Festplatte.
Unter "Programme und Funktionen", verschwindet der Eintrag der Oehlbach-"Software" natürlich nicht.
Beim Versuch die Software erneut zu deinstallieren, wird man dann darauf hingewiesen, dass die Software erneut installiert werden muss, da sie unvollständig ist.
Dies ist jedoch nicht möglich, wenn man das Gerät nicht angeschlossen hat....

Fazit: Software erst deinstallieren und dann das Gerät einpacken und zurück schicken...
ketste
Stammgast
#29 erstellt: 05. Mrz 2015, 14:08
ich muss die Software nicht deinstallieren.
Das Ding bleibt!
Meister1969
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 17. Mrz 2015, 22:59
Neues Sofware Update Version 1.2 für den Oehlbach da
funkforever
Neuling
#31 erstellt: 25. Mrz 2016, 14:54
An meinem Mac (MacMini Late 2012, OS X El Capitan, 10.11.3) hat der Oehlbach XXL DAC Ultra das Aufstarten an den USB3 Port verhindert - wenn er angeschaltet war.
War er ausgeschaltet, konnte ich zwar starten - dafür wurde er in den Systemeinstellungen -> Ton nicht erkannt. Erst bei erneutem Ein- und Ausstecken war er ansprechbar. Das ist nicht praktikabel.

Der Lösungsvorschlag von peterb123 einen USB2 Port einzuschlaufen hat das Problem beseitigt. Erst mal VIELEN DANK für einen derart konstruktiven Input.

Somit war ich zuerst beruhigt kein defektes Gerät gekauft zu haben, und habe mich weiter damit befassen können.

Nur hat mich der USB Hub geärgert, ich brauch den sonst ja nicht.

Nachdem ich einen Windows Laptop benutzt habe, um erst den Treiber 1.2 und dann den Firmware Update 1.2 auf den XXL DAC Ultra zu spielen, kann ich OHNE PROBLEME das Gerät betreiben.

Ich finde es doof, dass man auf der Mac Plattform derartige Probleme hat, und dass man kein Firmwareupdate mit dem Mac bewerkstelligen kann. Und vor allem dass das Gerät mit der alten Firmware den Hersteller verlässt. Das mindeste wäre ein roter Beipackzettel so nach dem Motto: "Hört mal liebe Mac User - macht erstmal den Firmware Upgrade".

Frohes sounden!


[Beitrag von funkforever am 25. Mrz 2016, 14:58 bearbeitet]
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