Tml Klang

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Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Nov 2018, 17:46
Hallo, ich habe momentan einen Beyerdynamic 880dt 250Ohm. Betrieben mit einem Project Amp. Klang und Alles ist Top. Da ich aber mit meines Vater Transmissionline Lautsprecher aufgewachsen bin und viel Hard Rock u.s.w. höre suche ich einen Kopfhörer der dieses Feeling am besten rüberbringt. Volle tiefe Bässe u.s.w. Der dt880 ist mir hier fast zu flach. Blöd gesagt zu korrekt. Bin schon gespannt auf Eure Vorschläge!!
Jens1066
Inventar
#2 erstellt: 02. Nov 2018, 22:07
Von welcher Quelle spielst Du dem Pro Ject zu?
ZeeeM
Inventar
#3 erstellt: 02. Nov 2018, 22:44
Ich würde da mal im Bereich der Magnetostaten schauen.
k.e.
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 03. Nov 2018, 09:28
LCD-2 ist für diese Anwendung sicherlich eine ganz besondere Erfahrung! Für etwas weniger Geld sollte auch der Nighthawk ein Probehören wert sein.
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Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Nov 2018, 16:57
Quelle ist zumeist ein ONKYO Cd player oder ein alter Telefunken Plattenspieler!
Apalone
Inventar
#6 erstellt: 04. Nov 2018, 05:18
Na ja....

Was ist denn ein "Transmissionline-Klang"?? Alle gleich?

Eine "Titan" klingt aber deutlich anders als eine T+A. Oder eine PAT Triangle.

Oder ... ?

Genau den Klang der TL, "die der Vater hatte", via KH zu rekonstruieren? Das können zig KH sein.

Relativ aussichtslos.
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 04. Nov 2018, 07:14
Wie gesagt, ich würde es mit Orthos probieren. Sie gehen sehr weit runter, sind dort Pegelfest und zumindest mein HE5LE vermittelt da eine ganz leichten Eindruck von Körperschall. Natürlich nur am Kopf.
Jens1066
Inventar
#8 erstellt: 04. Nov 2018, 20:15

Quelle ist zumeist ein ONKYO Cd player oder ein alter Telefunken Plattenspieler!

Heißt vermutlich an einem Vollverstärker angeschlossen und dort den KH angeschlossen. Dann geht meine Grundidee, erst mal mit einem Equalizer zu spielen, eher nicht.
Less/
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Nov 2018, 22:47
Ich weiss das Thema ist sehr individuell. Mit Tml klang meinte ich volle tiefe leicht betonte Bässe die aber trotzdem nicht alles überschatten. Alle suchen immer den neutralsten Kh. Ich finde aber für Deep Purple, ian Hunter, The Kinks u.s.w.wär doch schön wenn ein Kh so klingen würde wie es früher geklungen hat. Wo Lautsprecher noch den Kühlschrank den Platz strittig machen durften. Aber ich weiss, das ist Geschmacksache. Schön wär so etwas wie der dt 770 nur mit weniger Höhen und mehr Bass.
Apalone
Inventar
#10 erstellt: 04. Nov 2018, 22:56

Less/ (Beitrag #9) schrieb:
.....Schön wär so etwas wie der dt 770 nur mit weniger Höhen und mehr Bass.


Denon AHD 7200!!
Anarion
Stammgast
#11 erstellt: 05. Nov 2018, 12:23
HE-500, HE-5LE, LCD-2 Classic
plyr2153
Stammgast
#12 erstellt: 05. Nov 2018, 17:21
Hallo ,
Ultrasone Performance 840 .
Grüße Reiner
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Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Nov 2018, 17:52
An den Denon hab ich schon gedacht. Leider darf ich bei meinen Khv nichts unter 32 ohm anschließen.
comox
Stammgast
#14 erstellt: 05. Nov 2018, 18:14
Wieso soll das nicht gehen? Der schlimmste Fall ist afaik, dass der Frequenzgang des Kopfhörers verbogen wird. Dazu muss zum einen die Ausgangsimpedanz des KHV entsprechend hoch sein, zum anderen muss der Kopfhörer sensibel darauf reagieren.


[Beitrag von comox am 05. Nov 2018, 18:16 bearbeitet]
Less/
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 05. Nov 2018, 19:05
Weil das in der Betriebsanleitung so steht. Und bei normalen Lautsprechern soll man ja auch nicht unter den angegebenen Widerstand gehen oder. Eine Erklärung wär super!
ZeeeM
Inventar
#16 erstellt: 05. Nov 2018, 19:32
Welchen KHV hast du denn?
Less/
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 05. Nov 2018, 19:50
Den kleinsten von Project . Headbox2 heisst der glaub ich
ZeeeM
Inventar
#18 erstellt: 05. Nov 2018, 20:04
Die wirst du mit einer Impedanz < 32 Ohm kaum killen.
Da die aber eine asymmetrische Stromversorgung hat, sind im Ausgang Kondensatoren die verhindert, das Gleichstrom an den Hören kommt, das wäre übel.
Kondensatoren bilden mit der Kopfhörerimpedanz einen Hochpass. Kurz gesagt, je geringer diese, desto weniger Bass.
comox
Stammgast
#19 erstellt: 05. Nov 2018, 20:11
Die Produktinformationen zur Pro-Ject Head Box S2 weisen eine Kopfhörerimpedanz von 8-600 Ohm als geeignet aus. In der Bedienungsanleitung steht hingegen tatsächlich, dass keine KH mit einer Impedanz unter 30 Ohm angeschlossen werden sollten. Das ist zumindest mal etwas verwirrend. Auf die Schnelle habe ich aber keine Werte zur Ausgangsimpedanz dieses KHV gefunden.
ZeeeM
Inventar
#20 erstellt: 05. Nov 2018, 20:15
Mich würde wundern wenn das Netzteil soviel Saft liefern kann, das im Kurzschlussfall die vermutliche BD139/140 Kombi himmelt.
Less/
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 05. Nov 2018, 20:30
Gibts keinen Kh ähnlich dem 7200er nur mit mehr Widerstand!?
comox
Stammgast
#22 erstellt: 05. Nov 2018, 20:51
Zur Not stöpselt man halt einen Widerstands-Adapter dazwischen. Ich hab sogar noch einen mit 100 Ohm hier rumfliegen. Nur wüsste ich gar nicht, wozu
Hier wird doch bestimmt jemand mit etwas elektrotechnischer Fachkunde zugegen sein und dem TE die Sorge nehmen können, dass ein KH wie der Denon 7200 an der Head Box beschädigt wird.^^


[Beitrag von comox am 05. Nov 2018, 20:52 bearbeitet]
Less/
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 09. Nov 2018, 21:46
Kennt jemand von Euch den Meze 99 Classic. Wen ja wie kli.g der?
Apalone
Inventar
#24 erstellt: 10. Nov 2018, 05:32

comox (Beitrag #22) schrieb:
Zur Not stöpselt man halt einen Widerstands-Adapter dazwischen......


was man ja tunlichst nicht sollte. Dynamische Treiber, die an ihrer Eigenresonanz betrieben werden, verändern sich bei bloßn Widerständen in Serie ggf. im Tieftonbereich, massivst wird auf jeden der Dämpfungsfaktor verschlechtert.

ziemlich untauglicher "Tipp"!!
ZeeeM
Inventar
#25 erstellt: 10. Nov 2018, 07:12
Nun ja, die Frequenzgangänderung beruhen auf Spannungsteilung und das wird sogar gezielt in Abstimmung genutzt.
Nicht aus Jux und Dollerei gibt es bei Amps von Beyerdynamik einen Innenwiderstand von 100 Ohm.
Der elektrische Dämpfungsfaktor wird gern falsch beurteilt. Kopfhörer sind im wesentlichen durch akustische Impedanzen bedämpft. Der Strom der Gegen-EMK muß auch durch die Impedanz der Schwingspule.
Es gibt sogar Kopfhörer wo die elektrische Dämpfung nicht vorhanden ist oder verschwindend gering wie Orthos oder E-Staten.

Es ist durchaus oportun durch einschleifen eines Widerstandes Einfluss auf den Klang zu nehmen, schleppt dann aber wieder ein Extrateil mit.

Ein Kopfhörer muss auch nicht ohne Not mehr Widerstand haben. Die Schwingspule und deren Kraft wird durch Windungszahl und den fließenden Strom bestimmt. Beide Parameter können so gewählt werden, das die Kraft am Ende die gleiche ist.
Man sagt gern nach, das hochohmigere Schwingspulen leichter sind. Das kann sein, muss aber nicht.

Widerstandsadapter für Kopfhörer werden auch kommerziell angeboten.

https://www.ebay.de/...rphone-/381662639828

Apalone
Inventar
#26 erstellt: 10. Nov 2018, 07:18

ZeeeM (Beitrag #25) schrieb:
Nun ja, die Frequenzgangänderung beruhen auf Spannungsteilung und das wird sogar gezielt in Abstimmung genutzt.
Nicht aus Jux und Dollerei gibt es bei Amps von Beyerdynamik einen Innenwiderstand von 100 Ohm. .....Widerstandsadapter für Kopfhörer werden auch kommerziell angeboten.....


Ja, sicher.

Das sind aber mit ziemlicher Sicherheit -wie auch genannt- Spannungsteiler und keine einfachen Serienwiderstände.

Und ein passender Innenwiderstand auf Verstärkerseite ist ja unbestritten.
ZeeeM
Inventar
#27 erstellt: 10. Nov 2018, 07:27
Eher nicht. Ein Spannungsteiler mach keinen Sinn, wenn der Kopfhörer keine geänderte Innenwiderstand "sieht".
Es gibt zwar sowas, dient aber beispielsweise dazu bei sehr empfindlichen IEMs die praktische Effizienz soweit zu senken, das etwaiges Grundrauschen des Verstärkers nicht mehr hörbar auffällig ist.
Das der Innenwiderstand eines Verstärkers zwangsläufig zu den Kopfhörer passen muss, ist auch sowas, das gern tradiert wird, aber dem man eher Zweifel entgegenbringen sollte.

Habe in solchen Sache aber nicht wirklich Ahnung, ich bin halt kein Jurist.
comox
Stammgast
#28 erstellt: 10. Nov 2018, 12:06

Apalone (Beitrag #24) schrieb:

comox (Beitrag #22) schrieb:
Zur Not stöpselt man halt einen Widerstands-Adapter dazwischen......


was man ja tunlichst nicht sollte. Dynamische Treiber, die an ihrer Eigenresonanz betrieben werden, verändern sich bei bloßn Widerständen in Serie ggf. im Tieftonbereich, massivst wird auf jeden der Dämpfungsfaktor verschlechtert.


Zumindest die alten Denons (2000, 5000, 7000) reagieren nicht besonders sensitiv auf höhere Widerstände, wie auf innerfidelity zu sehen. Letztlich muss man selber hören, ob einem der Klang - falls überhaupt nennenswert verändert - mit höherem Widerestand noch zusagt.


[Beitrag von comox am 10. Nov 2018, 12:13 bearbeitet]
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