Kann man einen Vergleich zwischen dt990 pro und den sony wh1000xm3 machen?

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TagTube
Neuling
#1 erstellt: 29. Jan 2019, 22:46
Hi Forum, ich bin hier komplett neu und unerfahren.

Ich habe als Hauptkopfhörer den dt990 pro an meinem Pc.
Jetzt habe ich mir den Sony wh1000xm3 bestellt.

Kann man diese überhaupt vergleichen?

Versteht mich bitte nicht falsch, ich kenne schon die Unterschiede zwischen den Beiden. Ich bin mir halt nicht genau sicher, ob ich den dt 990 pro nicht verkaufen sollte, wenn ich mir den xm3 kaufe.
Ist der Sound im dt990 trotz des preises besser (klarer/ ausgewogener, usw.)?
Was würdet ihr nehmen? Also unterwegs werde ich jedenfalls den xm3 nutzen und allgemein alles was nicht am Pc zutun hat. Würde es denn Sinn ergeben, wenn ich diesen dann auch an den Pc anschließe, oder sollt ich dann schon am Pc den dt990 pro verwenden?
Ist das Bluetooth an sich eigentlich der Flaschenhals oder ehr die Datei Qualität?

Ich hoffe ihr versteht mich und könnt mir eine gut Antwort liefern.
Mit freundlichen Grüßen Nicolas.
Lawk
Stammgast
#2 erstellt: 29. Jan 2019, 23:47
Ich würde am PC den DT990 weiter benutzen, und für unterwegs den XM3.

Der XM3 kann APTX und LDAC, das sind so die besseren Codecs. Ich glaube der EQ des XM3 funktioniert aber nur im SBC und AAC Codec.

Prinzipiell wird es so ab 256Kbit Dateien schwieriger Unterschiede in der Qualität zu hören.

320Kbit is für mich die effizienteste Quali/Speicher Effizienz. Das ist so das Maximum bei Spotify.

Bei services wie TIDAL sind hingegen auch FLAC möglich, das ist die höchste Qualität, klingt subjektiv am besten. Kann placebo aber nicht ausschliessen.
TagTube
Neuling
#3 erstellt: 29. Jan 2019, 23:50

Lawk (Beitrag #2) schrieb:
Ich würde am PC den DT990 weiter benutzen, und für unterwegs den XM3.

Der XM3 kann APTX und LDAC, das sind so die besseren Codecs. Ich glaube der EQ des XM3 funktioniert aber nur im SBC und AAC Codec.

Prinzipiell wird es so ab 256Kbit Dateien schwieriger Unterschiede in der Qualität zu hören.

320Kbit is für mich die effizienteste Quali/Speicher Effizienz. Das ist so das Maximum bei Spotify.

Bei services wie TIDAL sind hingegen auch FLAC möglich, das ist die höchste Qualität, klingt subjektiv am besten. Kann placebo aber nicht ausschliessen.


Okay und warum weiterbenutzen? Kann der dt990 bessere Qualität liefern?
Man kann die xm3 auch per Klinke verwenden. Wie sieht es dann aus?
Danke für die Antwort.
Elhandil
Inventar
#4 erstellt: 30. Jan 2019, 07:30
Muss man doch nicht so hektisch angehen. Warte doch erstmal ab, bis der Sony überhaupt da ist und dann hörst du erstmal ein paar Wochen mit ihm. Wenn du dann merkst, dass der 990 keine Spielzeit mehr bekommt, kannst du ihn ja immer noch verkaufen.
JackA$$
Stammgast
#5 erstellt: 30. Jan 2019, 10:53
1. Klang wird subjektiv wahr genommen, was besser ist, entscheidest nur du selbst
2. Von der Klangqualität her, sehe Ich beide auf gleichem Niveau, nur anders abgestimmt, allein der Unterschied von Offen (DT 990) zu Geschlossen (WH1000) macht beide Kopfhörer kaum vergleichbar.
3. Wenn dir letztendlich der Sony besser gefallen sollte, nutze ihn mit Kabel am PC, über Bluetooth dann mobil und verkaufe den 990er. Fertig.
DT 990 vs. WH-1000


[Beitrag von JackA$$ am 30. Jan 2019, 10:54 bearbeitet]
k.e.
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 03. Feb 2019, 22:26

Lawk (Beitrag #2) schrieb:
Der XM3 kann APTX und LDAC, das sind so die besseren Codecs. Ich glaube der EQ des XM3 funktioniert aber nur im SBC und AAC Codec.

Besser ist eine etwas mutige Behauptung. Abseits vom Marketing kann man das nicht so verallgemeinern.

aptX ist ein proprietärer Codec, der grundsätzlich anders funktioniert als jeder gewöhnliche Encoder, den man für Audioformate wie MP3, OGG oder MP4 benutzt. Die Angabe von kbps ist außerdem komplett nichtssagend, da jeder Encoder anders funktioniert und die Bits anders verwendet. Wenn das Ausgangsmaterial eben solche Musik ist, dann sind aptX und LDAC auf jeden Fall im Nachteil. Denn wenn ich eine MP3 über SBC übertrage, ist der Verlust über Bluetooth sehr gering (vorausgesetzt ich benutze die volle Bandbreite). Ebenso wenn ich AAC über AAC übertrage. SBC ist ein sehr naher Verwandter der MP3, die Informationen die dabei verloren gehen sind verschmerzbar, besonders wenn man von 320 kbps ausgeht.

Wenn ich von AAC (MP4) ausgehe, was z.B. Apple Music und die meisten Filme (YouTube) betrifft, dann ist die Übertragung mit dem gleichen Codec in etwa so, als ob ich den gleichen Friseur zweimal hintereinander bitte mir die gleiche Frisur zu verpassen. Was er beim zweiten Mal noch abschneidet, sollte kaum auffallen. Haare verlängern ist ausgeschlossen, da hilft auch kein LDAC. Im Gegenteil, da LDAC (bzw. jeder andere Codec) auf jeden Fall zusätzlicher Informationsverlust ist.
SBC hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Bei geringen Bitraten erzeugt der Encoder zwar hörbare Artefakte, aber das sind Probleme, die bei heutigen Transferraten kaum noch gültig sind. Auch verwenden viele Hersteller mittlerweile eine optimierte Version (modified SBC oder mSBC).

Und wer denkt mit HD Material einen Unterschied durch aptX HD oder LDAC hören zu können, den bitte ich gerne zu einem Blindtest unter kontrollierten Bedienungen. Was mit High-End-Anlagen schon kaum erkennbar ist, wird auch mit einem Consumer-Bluetooth-Kopfhörer schwer sein. Allerdings bleibt es jedem Hersteller selber überlassen den Bluetooth-Code zu schreiben und so auch die Bitrate zu den jeweiligen Voraussetzungen zu wählen. Hersteller, die ihre eigenen Codecs pushen möchten, legen darauf natürlich mehr Wert als das eigene Gerät für einen offenen Standard zu optimieren. Das könnte die Erfahrung mancher Anwender erklären.

Im Prinzip ist es jedoch so:
Bei Bluetooth 3 oder andersgründiger schwacher Übertragung (dazwischen funkende Geräte, kein direkter Verbindungsweg) sind Artefakte hörbar. Ab Bluetooth 4 und freiem Signalweg wird das auch mit SBC schon schwer dem Codec irgendeine Schuld zuzuschieben.
Ist das Ausgangsmaterial MP3, dann ist SBC der nächste Verwandte und sorgt für den geringsten Informationsverlust. Bei AAC/MP4 eben AAC.
Auch wenn das gerne schwammig formuliert wird, doch auch aptX HD und LDAC können bei verlustbehafteten Dateien nicht mehr als 328 kbps verwenden - so sind diese als proprietäre und nicht-etablierte Codecs theoretisch immer im Nachteil.
Ab verlustfreier Musik in echter CD Qualität sollte der Codec egal sein. Bei voller Bandbreite sollten alle Codecs transparent sein. Egal ob 256 kbps bei AAC oder 660 kbps LDAC - hörbare Unterschiede sind sehr wahrscheinlich subjektiv oder manipuliert.
Falls es wirklich jemanden gibt, der 24 Bit hören kann, dann auch nicht mit einem Consumer-Gerät und erst recht nicht mit rauschendem ANC. Das ist Wunschdenken.
Lawk
Stammgast
#7 erstellt: 03. Feb 2019, 23:26
Ich bilde mir ein, dass SBC körniger im Hochton ist beim Bose QC35 (obwohl kein Vergleich möglich weil der kann sowieso kein aptx) Sony 1000XM3 und dem älteren und nicht mehr erhältlichen P7 Wireless von B&W.

Beim M50xBT habe ich es noch nicht getestet.

Prinzipiell bin ich aber der Meinung, dass Apple und Bose und B&O (nicht mehr) APTX unterstützen weil das eher in Richtung Lifestyle geht und dessen Kunden sowieso nichts darüber wissen und man sich schlicht die Lizenzgebühren für atpx sparen will.

aptx kann auch Latenz Vorteile bringen.....

aber wirst schon recht haben, dass man oft den Unterschied nicht hören kann.
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