Orientierung zu In-Ears

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Alex474
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jan 2019, 19:09
Hallo,
ich hät mal ne Frage zu In-Ears.
Bisher hab ich mich mehr oder weniger nach Preis und Marke orientiert beim Kauf.
Ich bin auch sehr zufrieden mit meinen Sennheiser CX 3.00.
Kann mir mal jemand bitte überetzen,was die Angaben auf dem Karton bedeuten und wie ich die Kopfhörer damit beurteilen kann?
Danke schonmal
Basstian85
Inventar
#2 erstellt: 30. Jan 2019, 21:09
Was steht denn auf dem Karton?

Vorab: Die technischen Daten der Hersteller sagen bezüglich Klangqualität bei Kopfhörern idR nicht viel aus...

Beurteilen kann man, indem man hört und vergleicht.


[Beitrag von Basstian85 am 30. Jan 2019, 21:10 bearbeitet]
Alex474
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Feb 2019, 15:59
Hallo,

nun da steht Impedanz,Schalldruckpegel und Übertragungsbereich.
In-Ears kann man halt so schlecht vergleichen.

Grüße
Alex
Basstian85
Inventar
#4 erstellt: 01. Feb 2019, 16:14
Impedanz und Schalldruckpegel (Manchmal auch Wirkungsgrad / Empfindlichkeit) sagen etwas darüber aus, wie laut der InEar spielt. Möchtest du einen möglichst lauten InEar haben, sollte dieser eine niedrige Impedanz und einen hohen Schalldruckpegel haben, wobei der Schalldruckpegel wichtiger ist. Beispiel: Der Shure SE215 hat 17ohm und 107dB/mW. Der MEE M6pro 16ohm 100dB/mW. Der shure wird lauter sein. Und achte auf "dB/mW" - die Angaben müssen identisch sein.

Den Übertragungsbreich kannst du vergessen, insbes. solange keine dezibel Angaben dabei sind. Das wäre ohnehin nicht so das Problem. Sagt halt aus, welche Frequenzen er wiedergeben kann, also wie tief und hoch er kommt. Theoretisch. Der Mensch hört ungefähr 20Hz bis 20kHz. Zumindest wenn man noch sehr jung ist. Im Alter abfallend.

Wie du siehst sagt das Alles nichts über den Klang aus. Zum Vergleichen - einfach hören und der, der dir besser gefällt vom Klang und Tragekomfort ist dann halt der "bessere" - und das muss nicht immer der teurere sein

Edit: Und schau im unteren Preisbereich auch ruhig mal bei den "Chi-fi" In-Ears wie Knowledge Zenith, hier der Thread...


[Beitrag von Basstian85 am 01. Feb 2019, 16:26 bearbeitet]
k.e.
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Feb 2019, 15:20
In einigen wenigen Ausnahmefällen wird ein Inear (oder IEM) nicht laut genug. Mir fällt da z.B. der oBravo Ra C-Cu ein, der den Hugo 2 fast bis ans Limit gedrängt hat. Häufiger ist es jedoch, dass ein Ohrhörer zu empfindlich ist und das Rauschen des Verstärkerausgangs deutlich hörbar macht. Ab wann das störend wird, lässt sich nicht sagen und liegt an der gesamten Audiokette - von alleine rauscht der Ohrhörer natürlich nicht, deswegen fehlt eine solche Angabe.

Manche IEM-Systeme verbiegen den Frequenzgraph bei unterschiedlichen Ausgangsimpedanzen. Weder die Info der OI (Output Impedance) vom Quellgerät wird gerne genannt, noch verrät der Hersteller der Inears ob der Hörer zum verbiegen neigt bzw. bei welchem Ausgangsimpedanz er den Hörer entwickelt hat.

Die Angabe in welchem Frequenzbereich ein Treiber spielt ist unwichtig. Da schreibt jeder rein was er möchte, bzw. entscheidet das heutzutage das Marketing-Team. Wichtig wäre dabei zu wissen in welchem Bereich der Frequenzgraph vom Ideal nicht abweicht. Die Angabe findet man z.B. bei Abhörmonitoren und früher mal bei Verstärkern (z.B. "Abweichung maximal 6dB von 40 bis 8.000 Hz"). Das lässt sich bei Ohrhörern aber so nicht direkt angeben, da es keine genormte Zielkurve gibt.

Kurzversion: IEM muss man testen oder sich vorher erkundigen. Die Angaben sind in den meisten Fällen unbrauchbar. Auch der Wirkungsgrad, denn oft fehlt die Angabe bei welcher Frequenz der Pegel gemessen wird. Üblich sind zwar 1 kHz, aber da hält sich auch nicht jeder dran. Und dann macht es natürlich auch einen großen Unterschied wie die 1 kHz im Vergleich zu 100 Hz stehen.
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