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Knowledge Zenith (KZ) In-Ears

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Tob8i
Inventar
#1 erstellt: 24. Jan 2016, 14:29
Da man außer im riesigen Head-Fi Thread noch nicht wirklich viele Informationen finden kann, wollte ich mal hier im Forum einen ähnlichen Thread eröffnen und würde mich freuen, wenn sich hier Vorstellungen von neuen Modellen und Eindrücke sammeln würden.

Was ist überhaupt Knowledge Zenith?

Ein chinesischer Hersteller, hauptsächlich von In-Ears. Die übliche Abkürzung KZ ist in Deutschland natürlich ziemlich unpraktisch. Das Besondere an den In-Ears ist, dass die meisten Modelle momentan deutlich unter 20 Euro und oft sogar unter 10 Euro kosten. Es sieht so aus, als würden von vielen Modellen nur einmal eine große Menge produziert und dann günstig verkauft. Danach verschwinden die Modelle einfach wieder. So kommen leider ständig wieder neue Modelle auf den Markt und es ist nicht einfach den Überblick zu behalten.
Auch bei den Modellen, bei denen mehr als einmal eine große Stückzahl produziert wird, gibt es Produktionsschwankungen, ohne dass man als Kunde darüber informiert wird.

Offizielle Webseite: http://www.kzearphone.com (Wird allerdings nicht immer gepflegt und daher erscheinen neue Modelle leider nicht immer)

Daher ist momentan der Thread bei Head-Fi eine der besten Informationsquellen. Leider wird auch viel Müll gepostet, so dass oft mal fünf Seiten pro Tag entstehen. Auch bei den klanglichen Eindrücken habe ich leider bisher nicht so viel wirklich Brauchbares gelesen. Viele Personen, die dort klangliche Eindrücke posten, haben noch nicht viel Erfahrungen mit In-Ears und scheinbar absolut keine Ahnung von neutralem Klang. So werden leider selbst ziemlich basslastige Modelle teilweise als neutral bezeichnet.
Hier mal der Link zum Head-Fi Thread: http://www.head-fi.o...z-impressions-thread

Wo kann man sie kaufen?

Zuerst sind die neuen Modelle meistens bei Taobao erhältlich. Taobao ist eine große chinesische Handelsplattform und ähnlich, wie wir es von ebay kennen. Von dort aus kann man die In-Ears meistens nicht so gut bestellen, weil man mit Paketweiterleitung arbeiten muss. Dafür gibt es zwar einige Anbieter, aber bei diesen Preisen lohnt es sich meistens nicht.

Oft werden die KZ Modelle dann auch kurze Zeit später für ähnliche Preise bei Aliexpress angeboten und somit besser internatonal bestellbar. Bei Aliexpress gibt es jede Menge Händler und man muss oft erst mal schauen, welcher den günstigsten Endpreis hat. Bei solchen Artikeln würde ich auch empfehlen zu schauen, wie lange ein Shop schon offen ist und wie viele Bewertungen er hat. Wenn am Händlernamen Diamanten zu sehen sind, hat er schon viele Bewertungen. Man sollte sich auch nicht von schlechtem Englisch abschrecken lassen, denn das ist dort recht normal.
Der richtige KZ Store ist wohl: http://www.aliexpress.com/store/1358152
Außerdem gibt es noch den dazugehörigen: http://www.aliexpress.com/store/1246446
Ich habe bisher hier bestellt: http://www.aliexpress.com/store/1158387 (Ob das ein Store des Herstellers ist oder nur ein normaler Zwischenhändler, weiß ich nicht. Das Design ist zumindest wie beim zweiten verlinkten Shop. Die Abwicklung war bisher problemlos.)

Inzwischen gibt es auch einige Modelle von KZ bei den großen China Shops, z.B. Banggood. Hier meistens etwas teurer, aber es gibt teilweise die Möglichkeit direkt Zubehör wie zusätzliche Aufsätze oder eine Tasche vergünstigt mitzubestellen.

Warum sollte man sich überhaupt In-Ears von Knowledge Zenith kaufen?

Die offensichtlichste Antwort wäre natürlich, weil sie gut sind. Und ja, genau darum geht es. Man bekommt selbst für unter 10 Euro Modelle bei KZ, die locker mit Modellen der großen Hersteller mithalten können die man für etwa 30 Euro im Elektronikmarkt vor Ort bekommt. Bei manchen der Modelle würde ich sogar sagen, dass es bis 50 Euro schwer wirklich besseren Klang gibt. Das liegt aber auch hauptsächlich daran, dass sich in dem Preisbereich einfach keine wirkliche Entwicklung lohnt und auch die großen hersteller oft nur Produkte zukaufen und labeln lassen.

Außerdem ist die Abstimmung teilweise deutlich besser als bei den billigen Modellen der großen Marken. Während man bei denen hauptsächlich viel Bass und viele Höhen bekommt, gibt es bei KZ auch einige Modelle, die mehr in Richtung neutral gehen und auch recht ordentliche Mitten besitzen. Hätte es so etwas vor zehn Jahren unter 10 Euro gegeben, wäre ich vielleicht sogar mit so günstigen In-Ears glücklich geworden.

Was gibt es zu beachten und was ist nicht so toll?

Zuerst einmal sollte man natürlich Englisch können. Die automatische Übersetzung von Aliexpress ist leider nicht wirklich hilfreich und von daher würde ich immer die Originalseite empfehlen. Ich würde übrigens auch nicht warten, dass manche Modelle von KZ zu überzogenen Preisen bei Amazon oder so auftauchen. Dann kann man sich meistens auch direkt In-Ears im Preisbereich um 30 Euro von anderen Herstellern kaufen.

Dann sollte man auch gleich über Zubehör nachdenken. Meistens sind bei den In-Ears nur drei verschiedene Größen Silikonaufsätze dabei. Teilweise noch die KZ eigenen Schaumstoffaufsätze. Wer andere Aufsätze benötigt, muss sich noch umschauen. Die von KZ erhältliche Tasche kostet je nach Händler zwischen 1 Euro und 3 Euro extra.

Ein Problem, das mir bei meinen Bestellungen bisher aufgefallen ist, ist die schlechte Endkontrolle. Bei der Endkontrolle wird wohl eine Menge durchgewunken, um möglichst billig große Stückzahlen zu bekommen. Wer also wie bei den großen Herstellern selbst bei deren billigen Modellen eine perfekte Verarbeitung und gleichbleibende Qualität erwartet, wird vermutlich etwas enttäuscht. Beim silbernen ATE hatte ich z.B. direkt aus der Verpackung Lackfehler. Bei einem war der Treiber nicht richtig festgelötet. Überstehende Platikreste und schief eingesetzt Schutzgitter habe ich auch schon gesehen. Davon abgesehen ist die Verarbeitung für die aufgerufenen Preise allerdings wirklich ordentlich.

Es gibt auch Produktionsschwankungen. Bei manchen Modellen werden doch mehrere größere Mengen produziert. Dann kann es schon mal passieren, dass in der Zwischenzeit an der Verpackung etwas geändert wurde, die Aufsätze leicht anders sind oder der In-Ear auch mal mit einem ganz anderen Kabel ausgeliefert wird. Wenn bei der Produktion eben auf jeden Cent geachtet werden muss, muss man als Kunde mit so etwas leben.

Der Versand hierher dauert natürlich einige Wochen. Unter 22 Euro ist die Bestellung frei von Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. Da der Zoll erst ab 5 Euro die Einfuhrumsatzsteuer erhebt, kann man sogar theoretisch bis etwa 26 Euro bestellen und muss nichts zusätzlich zahlen. Es kann passieren, dass die Sendung durch den Zoll geöffnet wird. Falls der Zoll an der außen angebrachten Deklaration zweifelt, kann er auch die Rechnung fordern. Übrigens sollte man besser nicht die Zollabfertigung der DHL nutzen, falls man mal eine größere Sendung erhält, die als Paket ausgeliefert wird. Die DHL fordert neuerdings 28,50 Euro Servicegebühren bei der Abwicklung. In diesem Fall sollte man eher selbst zum Zollamt und die Sendung abholen.

Außerdem ist das Bestellen von Kleinkram in China nicht gerade gut für die deutsche Post. Die Händler können in China eine Art Flatrate für den Versand erwerben und zahlen daher so gut wie nichts. Deshalb können diese China Shops auch alle weltweit kostenlosen Versand anbieten. Hier in Deutschland liefert dann meistens die Post als Großbrief und Einschreiben aus und erhält auch kein Geld für den Versand. Wer sich also schon gewundert hat, warum das Inlandsporto immer teurer wird, es liegt auch an dem erhöhten Aufkommen von Bestellungen in China.

Das klingt vermutlich jetzt alles recht negativ, aber ich wollte lieber mal wieder auf alles aufmerksam machen, bevor später wie auf manchen Schnäppchenseiten das große Geschrei losgeht, wenn manche Personen bemerken, dass eine Bestellung in China nicht so unkompliziert ist wie ein Kauf beim Elektronikmarkt vor Ort.


[Beitrag von Tob8i am 24. Jan 2016, 14:32 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#2 erstellt: 24. Jan 2016, 14:48
Als ersten Post vielleicht mal eine kurze Übersicht über einige aktuelle Modelle.

ATE: Professionell aussehender In-Ear. Bei der Abstimmung würde ich sagen, dass es eine leichte bis mittlere Badewanne ist.
ATE-S: Neuere Version mit flachem Kabel und überarbeiteten Knickschutz an den Hörern. Klang soll gleich wie beim ATE sein.
ED9: Großes Metallgehäuse In-Ear mit wechselbaren Filtern. Der goldene ist sehr basslastig, der andere etwas neutraler.
ED3 (auch als S3 bezeichnet): Soll wohl momentan einer der besten KZ In-Ears sein. Wenn man den Berichten glauben kann, halbwegs neutral. Zumindest nicht stark basslastig.
ED4 (auch als S4 bezeichnet): Ist noch sehr neu und daher kann ich nichts dazu sagen.
ZN1: Der teuerste KZ bisher und ab etwa 30 Euro erhältlich. Ist ein Dual Driver und hat einen digitalen Verstärker im Kabel, mit dem man den Klang verändern kann. Tolles Spielzeug, aber nicht wirklich für den Alltag geeignet. In der Ausgangsstellung wohl recht ausgeglichen abgestimmt.
ZS1: Ähnlich dem ZN1 als Dual Driver. Ist wohl super basslastig.
ZN1 Mini: Neu auf dem Markt und scheinbar eine Art ZN1 ohne den Verstärker. Also wieder gemäßigter Abgestimmt als der ZS1.
HDS1: Besonders kleiner In-Ear. Soll auch nicht so super basslastig sein.

Wenn irgendetwas falsch ist, möge man mich korrigieren. Habe bisher nur den ATE gehört.

Übrigens sind nicht alle Modelle, die unter der Marke KZ verkauft werden gut. Teilweise werden andere Modelle zugekauft. Der dritte verlinkte Shop nennt die zugekauften Modelle deshalb auch teilweise anders. Im Zweifel also eher bei den verlinkten Shops schauen, ob sie dort verfügbar sind. Andere Händler mischen da gern wild durcheinander.
Pd-XIII
Stammgast
#3 erstellt: 03. Feb 2016, 12:55
Ich habe gestern die ATE geliefert bekommen. Seit der Bestellung sind 21 Tage vergangen, für den Versand aus China geht das vollkommen in Ordnung, nicht besonders schnell aber auch nicht sonderlich langsam. Ich würde sagen: Durchschnitt.
Gezahlt habe ich umgerechnet 9,30€ inkl. Versand und für den Preis kann man einfach nichts falsch machen. Für einen Arbeitskollegen habe ich gleich noch ein paar mit Mic mitbestellt.
Gestern sind Sie also angekommen und die Verpackung macht schon einiges her(für den Preis). Eine halbtransparente Plastikschachtel in Wappenform. Innen drin die beiden Hörerteile sauber in Schaumstoff verpackt und das Kabel ordentlich aufgewickelt, mit Klettband zusammen gehalten und mittels drei „Säulen“ in der Schachtel fixiert. Auf diesen drei Säulen sitzt ein abnehmbares Panel auf welchem man dreierlei Tipps findet: kleine Silikon, große Silikon und kleine Foam-Tipps. Dazu später mehr.

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Die Anmutung der Hörer selbst ist herausragend: ordentliche Verarbeitung, keine Grate oder auffälligen Spaltmaße. Das Kabel ist unheimlich flexibel und sieht durch die transparente Ummantelung auch sehr hochwertig auf. Ein Großteil der Flexibilität führe darauf zurück, dass das Kabel sehr dünn ist und die Ummantelung aus sehr weichem Gummi besteht. Dadurch ist es auch sehr leicht und beim Tragen kaum zu spüren. Nachteil ist, dass es sehr schnell zum „verwürdeln“ neigt und sich die weiche/„klebrige“ Oberfläche an sich selbst haftet. Die „Schraubverbindungen“ sind natürlich Fake hübschen das Gesamtbild aber stark auf. Ich habe ja seit etwas über einem Jahr die Shure SE425 und das Einzige, was ich an deren Tragekomfort bemängeln „könnte“, sind diese drahtverstärkten Kabelstücke über den Ohren, die dazu dienen, die Kabel hinter den Ohren zu fixieren. KZ geht hier einen interessanten eigenen Weg: An den Kabeln sind kleine Gewichte(golden auf dem folgenden Bild) angebracht, die die Kabel über die Ohren nach unten ziehen. Klingt unkomfortabel, fällt aber keineswegs beim Tragen auf und funktioniert tadellos.

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Was mir persönlich sehr gut gefällt, ist der Winkelstecher, der einen stabilen Eindruck macht. Der Splitter ist unauffällig gehalten und konnte nach meinem Geschmack etwas größer ausfallen, das gilt ebenso für den Winkelstecker. Dazu muss ich aber wieder erwähnen, dass ich die Qualität von Shure gewohnt bin. Was ich gänzlich vermisse ist ein Zugstück an den Kabeln um die Zusammenführung der beiden Seiten in der Höhe zu verändern. Alles in Allem steht die Optik/Haptik aber in keinerlei Verhältnis zu dem Preis, wenn man das mit der Konkurenz der gleichen Preisklasse vergleicht.

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Nun aber endlich an die Fiio Kombination (X1 + E11k) gestöpselt und die Dinger in Ohr. Hier gleich die erste Überaschung: die Foam Tipps passen super und sind richtig bequem. Wenn allerdings die Musik beginnt ist der Bass derart übertrieben, dass das nicht wirklich Spaß macht(also zumindest mir, aber ich bin den 425 gewohnt). Also die (Großen) Silikontipps drauf und wieder auf Start. Der Bass geht zwar ein gutes Stück zurück ist aber immer noch deutlich angehoben. Am Anfang hat das einen WOW-Effekt, nervt aber schnell bei. Das erste Stück war Adeles Hello, welches zwar am Anfang unheimlich warm und trotzdem neutral klingt, aber sobald der Refrain einsetzt ist der Bass einfach zu heftig und passt nicht mehr zum Rest der Klangsignatur. Das gleiche gilt auch für June Coco und ähnliches. Hier bevorzuge ich weiterhin den Shure, auch wenn ich bei diesem etwas Bass vermisse. Die Höhen sind(anders als in einem Review gelesen) meines Achtens nicht sonderlich angehoben, ich vermisse sie eher(trotz 425-Gewöhnung). Was der gehörte Frequenzverlauf in meinen Augen nicht optimal macht, machen die Hörer durch Auflösung und Bühne wett. Sicher, die Auflösung hinkt dem Shure etwas hinterher, aber wir reden hier von 200€ Differenz. Dafür ist die Bühne(für die der Shure ja nicht gerade berühmt ist) eine Wucht. In beiden Dimensionen eröffnet sich ein (für InEars) relativ großer Raum. Und er betonte Bass lässt schnell an mächtige Hallenkonzerte mit Bums denken. Somit war auch schnell klar, für welche Art von Musik der ATE geeignet ist. Also habe ich mal ein paar Sachen herausgekramt, was ich live als imposant empfand und wo „Feeling“ benötigt ist. Zuerst dachte ich sofort an ein doppeltes Bassdrum-Pedal und hörte in Volbeats „Human Instrument“ und „Moment forever“ rein. Ich wurde nicht enttäuscht. Es hörte sich wirklich an, wie auf dem Konzert. Druckvoll und mitreisend, alles andere als neutral und analytisch. Daraufhin erinnerte ich mich ein ähnliches Gefühl bei Slipknots „Custer“ letztes Jahr und auch hier passt die Abstimmung der Gehäuse zum Live Erlebnis. Ebenfalls super rüber kommt das aktuelle Deichkind Album mit dem Opener „Sone Musik“ was einem schon Ehrfurcht einflöst mit dem ATE. Exact das gleiche bei dem Intro zu „Befehl von ganz unten“. Und plötzlich kam mir ein Track ins Gedächtis, welchen ich wirklich noch nie auf einem Player gespeichert hatte: „Thunderstruck“. Also die Festplatte durchwühlt und auf den X1 gespielt. Kurzum: Der KZ-Ate ist für dieses Lied gemacht. Jede weitere Beschreibung würde (spätestens jetzt) ins unglaubwürdige abdriften.

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Ich fasse zusammen: Vom Klang her ein warm abgestimmter Hörer mit deutlichem Subwoofer-Effekt. Nix für Audiophilen Genuss, aber zum Spaß und für „mal Krachen lassen“ oder auch beim Sport, durchaus empfehlenswert. Ich könnte mir bei der Räumlichkeit und dem Sub-Effekt könnte ich mir auch gut einen Einsatz für Filme vorstellen, das habe ich aber noch nicht getestet.
Für rund 10 € bekommt man mit dem KZ-ATE auf jeden Fall einen Spaß Hörer über seiner Klasse, der für die nicht ernst gemeinten Stunden oder während der Vorfreude auf dem Weg zum Konzert schon fast ein Must-Have darstellt…gerade bei dem Preis.

Ich erwarte die Tage noch den ZS-1, bin mir seit gestern Abend aber ziemlich sicher, dass ich mit dem nicht wirklich viel anfangen werden kann, da er ja nochmal ne ordentliche Schippe Bass draufpacken soll.
Hoffe der Review war für den Einen oder Anderen interessant und vielleicht sogar hilfreich. Freuen würde ich mich, wenn auch andere Ihre Empfindungen bezüglich der Klangsignatur teilen würden, da ich zugeben muss, dass ich mich jetzt nicht als das Ass im Einschätzen sehe und nur eine Handvoll InEars als Referenz aus dem Gedächtnis abrufen kann.
XperiaV
Inventar
#4 erstellt: 03. Feb 2016, 16:00
Danke für eure Eindrücke.
Ich frage mich wie das alles funktioniert bei solchen Preisen - ich meine da gibt es noch Zwischenhändler a la Aliexpress die auch noch dran verdienen wollen

Ich werde mir auch welche bestellen, nur so aus reiner Neugier.
Dieses Review (in deutsch) klingt extrem positiv. Hier wird der IE80 (200€) mit dem ATE verglichen. Laut dem Verfasser kommt der China Böller von KZ sehr nahe heran an den Sennheiser. Der Bass "soll" beim IE80 etwas stärker sein - was ja für den ATE sprechen würde. Auch wurde der Piston V3 erwähnt, der wohl klanglich keine Chance hat gegen den KZ ATE.
Aber ich bin wirklich skeptisch dass der tatsächlich so gut ist wie behauptet.
Pd-XIII
Stammgast
#5 erstellt: 03. Feb 2016, 16:20
Das Review habe ich auch gelesen und weiß aber nicht wirklich, wie ich den Autor einschätzen soll. Ich für meinen teil finde nämlich, dass sich der Bass sehr wohl deutlich in den Vordergrund spielt. Den Erwähnten IE80 kenne ich nicht, der ist aber schon als sehr basslastig bekannt, demnach wohl keine Referenz für neutrales Hören. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass da nicht viel Unterschied sein wird, da ein Mehr an Bass in der Preisklasse um die 200€ wohl schwer zu verkaufen sein wird und in allen anderen klanglichen Disziplinen der KZ wirklich sehr gut abschneidet.
Tob8i
Inventar
#6 erstellt: 03. Feb 2016, 16:35
Die Preise kommen ganz einfach so zustande, wie ich im ersten Beitrag den Prozess beschrieben habe. Einmal eine große Menge produzieren und nicht zu sehr auf perfekt gleichbleibende Fertigungsqualität achten. Dann geht sowas. Und auch in der Entwicklung wird vermutlich nicht monatelang gefeilt, bis es perfekt klingt.

Die klangliche Beschreibung von Pd-XIII finde ich äußerst gelungen. So in etwa klingen meine beiden ATE auch. Der verlinkte Test sind typische Übertreibungen. Und auch Zweifel von Pd-XIII über die Aussagekräftigkeit hatte ich damals schon, als ich ihn das erste Mal gelesen habe. Wenn ich mir die anderen Tests auf diesem Blog anschaue, wird auch hauptsächlich das typische Chinazeug von Amazon getestet. Bei einem der wenigen Test zu teureren Produkten, wird der T10i ausprobiert. Dabei frage ich mich, ob er überhaupt passende Aufsätze drauf hatte. Der T10i wird als äußerst hell und ohne viel Bass beschrieben.

In der Preisklasse so um die 30 Euro bis vielleich 50 Euro können viele KZ Modelle gut mithalten, aber man sollte wirklich keine Wunder erwarten. Auch wenn ich den IE80 nicht wirklich mag und preislich für ziemlich überzogen halte, hat er klanglich doch noch mehr drauf.

Ich habe mir letzte Woche endlich mal den HDS1 bestellt. so ein extra kleiner In-Ear mit dynamischem Treiber hat mich mal interessiert.


[Beitrag von Tob8i am 03. Feb 2016, 16:44 bearbeitet]
Pd-XIII
Stammgast
#7 erstellt: 05. Feb 2016, 13:34
So, wie schon angekündigt ist gestern der ZN-1 bei mir eingetroffen. Bei diesem ist die Präsentation nicht ganz so schön wie beim ATE, eigentlich ist sie so, wie man es für rund 13€ erwartet: eine simple schwarze Pappschachtel (mit Logo und Zierprägung) und innen ein Tütchen mit Tipps und eines mit dem Hörer.

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Die Hörer selbst sind wieder makellos verarbeitet, keine Grate oder Zeichen für unsaubere Verarbeitung. Die Schallröhrchen mit Messing verstärkt, was ebenfalls einen sehr wertigen Eindruck hinterlässt. Anders als beim ATE sind die Kabelanschlüsse nicht so besonders hervorgehoben, aber es wäre ja auch komisch, wenn alle Modelle gleich aussehen(Wie eben bei Shure). Die Gehäuse sind ebenfalls in schwarz transparentem Kunststoff gehalten durch den man die beiden Treiber erahnen kann. Richtig: Beide Treiber, denn der ZN-1 ist pro Seite mit einem Hochmittel- und einem Tieftontreiber ausgestattet. Ich hab jetzt auf die Schnelle nicht herausgefunden ob es sich hier um Multi-BA, Dynamische Treiber oder einen Hybriden handelt, das Prinzip mit zwei Treibern kenne ich vom SE425. Ähnlich wie bei Lautsprechern kann man so den Frequenzgang sehr linear gestalten und die einzelnen Komponenten von Frequenzen entlasten, die sie halt einfach nicht so gut drauf haben. 4 vergitterte Löcher im Gehäuse sorgen wohl für Ventilierung, der ZS-1 arbeitet also scheinbar nach dem Bassreflexprizip. Ob und wie das bei IEMs funktioniert weiß ich nicht, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Es sieht auf jeden Fall futuristisch aus und wurde ebenfalls sehr sauber verarbeitet. Das Kabel sollte das gleiche sein, wie beim ATE, teilt sich also die gleichen Eigenschaften. Einziger Unterschied ist auf den letzten 10cm zu den Hörern zu finden. Hier wurde, ähnlich wie bei Shure, eine Drahtummantelung um das Kabel gelegt, mittels welchem man das Kabel um die Ohren fixieren kann. Prinzipiell ist das ja auch eine gute Lösung, die Umsetzung ist allerdings eher mittelmäßig. Der Draht ist sehr steif. Gut dadurch hält der eben auch, ich finde es aber eher unangenehm starr. Was allerdings wirklich störend ist, ist die Länge des versteiften Kabels. Es handelt sich hier um 10cm. Das mag nicht viel klingen, aber die Hälfte hätte womöglich auch gereicht. So biegt man das Kabel über dem Ohr zurecht und dann steht das Kabel nach vorne weg. Also muss man das Kabel nach unten wegbiegen. Das fühlt sich beim Tragen dann in etwa so an, als hätte man nach unten baumelnde Ohrringe. Vielleicht ist das ein spezifisches Problem für meine Ohrgeometrie, ein Elefant fühlt sich mit der Länge vielleicht ganz wohl. Der Übergang von Kabel zu Draht wird übrigens von einem Plastikpenöpel geziert, welcher an einen Klappferrit errinnert. Dieser ist weder schön, allerdings auch nicht störend oder gar auffällig. Vielleicht wollte der Entwickler einen ähnlichen Effekt wie beim ATE erziehlen und mit einem minimalen Gewicht die Stabilität des Kabels nochmals erhöhen, aber was weiß ich. Wenn man das Kabel abzwicken würde, sähe es aus wie ein Bluetooth Headset. Ich persönlich finde die Kombination aus starrem Draht und 10cm Länge äußerst unangenehm.

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So, genug der oberflächlichen Betrachtung. Wie klingt der denn jetzt? Laut einem Review des schon oben erwähnten und in Frage gestellten Rezensenten sind die ZS1 „…die Bassheftigsten Ohrhörer, die mir seit langem untergekommen sind.“ Nachdem ich Anfang dieser Woche ja die ATE gehört hatte, hatte ich schon befürchtet, dass der „große“ KZ und ich keine guten Freunde werden würden. Ich hab ihn mir trotzdem so unbefangen wie möglich in die Ohren gesteckt…und wurde überrascht. Wider meiner Erwartung habe ich die Tipps auf groß gewechselt um mehr Seal zu erreichen und den Bass anzuheben. Ja, richtig! Der Bass ist nicht so aufdringlich wie beim ATE, dafür wirklich abgrundtief. Der Bass passt grundsätzlich besser zum Rest des Frequenzverlaufes als der des ATE. Von einem „Subwoofer“ würde ich hier also nicht sprechen. Ich war also positiv überrascht und habe so ein paar Tiefbassreferenzen herausgekramt. Vorneweg wieder „Sone Musik“ und „Angel“ von Massive Attack. Allerdings auch das Inro „Megalythic Symphony“ vom Gleichnamigen Awolnation-Album. Das ging alles schon richtig tief runter, allerdings, so richtig warm wurde ich nicht mit dem Chinesen nicht. Irgendwie rastete es nicht ein und bei mir wurde mal überhaupt kein „WOW-Effekt“ ausgelöst. Aber ich kam nicht drauf, was hier nicht passt. Also habe ich mich mal durch ein paar Genres durchgearbeitet und stellt ziemlich schnell das erste Defizit fest: Die Bühne. Die ist kaum existent. Bei June Cocos „on the road“ hatte ich gar den Eindruck, dass links und rechts ziemlich krass getrennt waren und nicht zu einem großen Ganzen verschmolzen. Es tat sich einfach kein Raum auf. Bei gleichem Stück stieß ich auf das nächste Problem. Stimmen werden(meiner Meinung nach) ziemlich verzerrt dargestellt. Natürlicher Grundton ist was anderes. Gerade hier nimmt sich der Hörer außerdem ziemlich zurück, wodurch Stimmen in den Hintergrund treten. Scheinbar ist genau in diesem Frequenzbereich die Übergabe zwischen den beiden Treibern festgesetzt. Hier stimmt einfach gar nichts. Dieser Effekt wird gefühlt potenziell schlimmer, je lauter man hört. Alles über Hintergrundlautstärke klingt bereits verzerrt, ähnlich schlechten Youtube-Videos. Da stimmt dann auch die Abstimmung aus Höhen, Mitten und Bass gar nicht mehr. Es klingt einfach nicht rund. Benjamin Clementines Klavier alleine klang ganz annehmbar aber sobald Stimme dazukam, war der Spaß vorbei. Clutch, Royal Blood, Mastodon schienen die Hörer gnadenlos überfordert. Es war einfach Tonsuppe. Im Elektro-Bereich fühlen sie sich schon wohler und bei Aphex Twin ging der Hörer auch, aber weit weg, von dem, wie ich das Album kenne. The Acids „Fame“ war dann aber wieder grausam. Wer das Lied kennt, kennt auch das Gedüdel am Anfang. Dieses wurde so gemischt, dass man mit jedem ernstgemeinten Kopfhörer das Gefühl hat, es wandert um einen herum. Beim KZ wird es einfach von links nach rechts weitergereicht und wieder zurück. Außerdem werden unheimlich viele Details einfach verschluckt. Die Zweiwegetechnik ermöglicht doch gerade hier, die Auflösung zu steigern, da sich ein Treiber nicht um Bass und Höhen gleichzeitig kümmern muss. Das wurde völlig falsch umgesetzt und beide Treiber machen einen eher bescheidenen Job. In Kombination gar mies. Nach „Bombs Away“ von den Eels (konnte es mir gar nicht bis zum Ende anhören) beschloss ich, den Test mit einem meiner Referenz-Stücke abzuschließen. Hierbei handelt es sich um „A real Paradise“, der Beatsteaks vom aktuellen Album. Jetzt werden viele fragen: Warum ist gerade das eine Referenz? Ganz einfach, weil es das Lied mit dem für mich am meisten vergeudeten Potenzial der letzten Jahre ist. Versteht mich nicht falsch, der Track ist gut und macht live eine Menge Freude, aber die Aufnahme auf dem Album ist derartig grottenschlecht, dass mir der Kragen platzt, wenn ich darüber nachdenke, dass die Berliner dafür Geld verlangen. Das gilt im Übrigen für fast das gesamte Album aber der Opener macht Aufnahmetechnisch einfach alles falsch. Diesen ziehe ich auf jeden Fall immer her, wenn es darum geht „Schönfärber“ zu enttarnen. Und was soll ich sagen, der ZS-1 hat es mir tatsächlich ermöglicht, dass ich das Lied fast bis zum Schluss durchgehalten habe. Dies war mir mit dem ATE nach knapp 10 Sekunden vergönnt, aber der Zweiweger verschluckt so herrlich viel Information, dass eben auch ein Haufen Mist vertuscht wird. Ein leichter Dreh am Lautstärkeregler reichte allerdings, um das Vergnügen jäh zu beenden, da dann das Verzerren des Hörers einsetzt. Rocken ist damit einfach nicht möglich.
Kurz gesagt, mir ist es nicht gelungen, eine Musiksorte zu finden, die dem KZ ZS-1 schmeichelt. Für mich ist er ein eindeutiger Fehlkauf. Allerdings darf man auch nicht vergessen, was dieser Hörer ist: Ein Zweiwegesystem in sehr guter Verarbeitung für deutlich unter 20€. Die meisten Breitbandsysteme in dieser Preisklasse bringen auch nicht viel mehr auf die Pfanne. Die müssen sich aber nicht mit größerem Gehäuse, Anordnung der Treiber und Frequenzweiche rumärgern. Das dafür notwendige Budget/die Kapazitäten wird in einen besseren Treiber investiert, was eben deutlich zielführender sein kann. Das kommt allerdings auf das Ziel an. Die Zielgruppe für solche Hörer ist bestimmt nicht die, die höchsten Wert auf natürliche Wiedergabetreue legt. Hier geht es um einen günstiger Hörer, der etwas hermacht. Meist für Teenager, die der Meinung sind, Bass macht guten Sound. Ich rede von Leuten, die keine Anlage haben, weil ihnen der Ton aus dem Handylautsprecher zur Unterhaltung reicht. Der ZS.1 ist wahrscheinlich nur darum als Zweiwegesystem ausgelegt worden, um ein Verkaufsargument mehr zu haben. Jemandem, der bisher nur Beipackstrippen gehört hat, dem brauche ich nichts von Bühne, Auflösung und Verzerrung erzählen. Aber wenn ich dem sage, dass er einen Hörer in Händen hält, der zwei Treiber pro Seite hat um den übertragenen Frequenzbereich zu erweitern, dann ist der angesichts des Preises gleich doppelt begeistert und hat etwas, was er seinen Kumpels erzählen kann. Wie das im Verhältnis zum Möglichen in der Preisklasse klingt, ist da doch wurscht.
Halten wir fest: in der Preisklasse ist ein Zweiwegesystem einfach noch nicht gut umsetzbar. Ich halte es aber für möglich, dass sich das in wenigen Jahren ändert. KZ hat hier mehr oder weniger ein Stück Pionierarbeit für günstige Kopfhörer abgeliefert.

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Den ZS-1 kann ich in Anbetracht sicherlich besserer Alternativen wirklich niemandem empfehlen.

Vielleicht noch ein paar Worte zu techtest.org:
Mit seinem Review zum KZ ZS-1 hat sich der Autor für mich disqualifiziert, denn der Hörer bietet weder „…unglaubliche Dynamic und Lebendigkeit…“, noch sind „Die Höhen der KZ…ziemlich klar und brillant“ und „Die Räumlichkeit ist ziemlich gut gerade in die Tiefe“ grenzt meines Achtens schon an Zynismus. OK, OK, natürlich ist Hören und Einschätzen höchst subjektiv zu betrachten und ich bin mir sicher, dass einige auch mein Review nicht nachvollziehen können. Aber ich für meinen Teil kann das Review von Techtest nicht bestätigen, ganz und gar nicht.
XperiaV
Inventar
#8 erstellt: 05. Feb 2016, 14:21
Danke für Deine Mühe, die sich dann klanglich doch nicht ausgezahlt hat.
Kann mir nicht vorstellen dass die dort ein BA Treiber verbaut haben, zumindest keinen der beiden großen Hersteller (Selbst bei groß eingekauften Stückzahlen würde sich das kaum rechnen). Und selbst werden die mMn auch keinen herstellen (können)?
Bei Amazon habe ich gesehen dass es vom ATE auch andere "Versionen" (?) gibt. Die Firma nennt sich "Fulltime®" Da ist dann von "Ursprüngliche KZ-ATE" die Rede. Sehr suspekt alles.
Tob8i
Inventar
#9 erstellt: 05. Feb 2016, 15:44
Den ATE gab es erst in silber. Dann kam die durchsichtige Version. Und jetzt gibt es den ATE S mit den neuen Abschlüssen am Hörer.

Es gibt von KZ keine In-Ears mit BA Treiber. Zwei dynamische Treiber zu verbauen, ist aber auch nicht neu. Hat z.B. Brainwavz beim R1 gemacht oder Samsung beim Galaxy S4 Headset. Ich vermute übrigens, dass der ZS1 keine Frequenzweiche besitzt. Da werden meistens einfach beide Treiber mit dem Kabel verlötet und spielen dann parallel. Dual Driver ist halt auch schönes Marketing.

Der Händler bei Amazon sitzt ja auch in China. Ist also nicht wirklich besser als bei Aliexpress oder Banggood zu bestellen. Dieses Fulltime davor ist wahrscheinlich einfach mal wieder irgendeine Form, wie er Aufmerksamkeit für sein Angebot bekommen wollte. Der Originalhersteller ist KZ und da gibt es auch keine anderen Formen von.
Pd-XIII
Stammgast
#10 erstellt: 05. Feb 2016, 16:03

Tob8i (Beitrag #9) schrieb:
Ich vermute übrigens, dass der ZS1 keine Frequenzweiche besitzt. Da werden meistens einfach beide Treiber mit dem


Da könntest du recht haben. Ich habe mir das gerade mal mit Hilfe einer Taschenlampe angesehen. Sieht nach einfach parallel verlötet aus. Eventuel ist auf dem Tieftöner ein Vorwiderstand, das ist aber dann alles.
Tob8i
Inventar
#11 erstellt: 17. Feb 2016, 16:01
Bei mir gibt es mal wieder was Neues. Die HDS1 sind da. Die Abstimmung ist leicht spaßig, allerdings nicht mit einer zu starken Basbetonung. Kam aber leider sonst noch nicht dazu, mal ordentlich reinzuhören, weil die Easy UE und Easy UE 3 mir dann letzte Woche erst mal wichtiger waren. Besonders für Personen bei kleinen Ohren sind die HDS1 gut geeignet. Einen Nachteil haben sie alerdings schon. Durch die drei Löcher auf der Rückseite hört man einen Teil der Musik auch nach Außen.

Das Case kann ich dagegen nicht unbedingt empfehlen. Es ist von den Maßen etwa 7,5cm x 7,5cm x 3cm groß. Das is zwar super für die Jackentasche, aber für manche In-Ears deutlich zu klein. Für den HDS1 passt es sehr gut, aber beim ATE wird es schon eng. Außerdem ist die Verarbeitung mal wieder recht ungleichmäßig. Hatte mehrere der Cases bestellt und teilweise ist z.B. das Netz für Zubehör schief eingenäht. Da sieht man wieder, dass auf hohe Stückzahlen produziert wird und nicht auf gleichbleibende Qualität. Dafür ist es allerdings auch schon ab 0,80 Euro erhältlich.
bartzky
Inventar
#12 erstellt: 01. Apr 2016, 18:47
Habe seit einiger Zeit auch einen KZ ATE da. Eigentlich darf man bei dem Preis garnicht meckern. Unglaublich, dass man für 10€ überhaupt einen brauchbaren Inear bekommt

Die Verarbeitung ist etwas "naja" mit ein paar Kleberesten hier und da und etwas hohen Toleranzen. Das Design macht aber auf jeden Fall Einiges her für die Preisklasse. Kann dazu auch etwas Bildmaterial liefern:

KZ ATE 1KZ ATE 2KZ ATE TipAnschluss

Muss aber sagen, dass ich klanglich doch nicht so ganz überzeugt bin. Vor allem die Abstimmung habe ich mir doch weniger bassig vorgestellt. Tatsächlich hat er aber im Vergleich zu dem Shure SE215 und Xiaomi Piston V2 noch mehr Tiefton und das noch breitbandiger - die beiden sind ja schon nicht gerade als bassarm bekannt.
Qualitativ würde ich den Klang als absolut in Ordnung einstufen, aber als nichts was einen euphorisch werden lässt. In Anbetracht des Preises kann er sich schon sehr gut hören lassen, aber die ebenfalls super günstigen Xiaomis sehe ich einfach vor ihm (Piston V2 und Hybrid).
Was er aber einfach extrem gut kann, ist isolieren. Das habe ich bisher so in der Klasse noch nicht gehört.

Habe zu dem ATE auch vor einer Weile mal ein Review verfasst: Review auf Headflux.de
cyfer
Inventar
#13 erstellt: 01. Apr 2016, 19:07
Komisch, ich finde mein ATE klingt gar nicht so verdammt basslastig. Mein Piston V2 legt da nicht nur eine Schippe mehr drauf.
bartzky
Inventar
#14 erstellt: 02. Apr 2016, 00:24
Lustig, habe mir von Anderen auch schon sagen lassen, der ATE sei nicht sooo extrem basslastig. Wahrscheinlich machen die Fertigungstoleranzen vor dem Klang nicht unbedingt halt..
cyfer
Inventar
#15 erstellt: 02. Apr 2016, 09:43
Vergiss nicht Aufsätze + Seal.
bartzky
Inventar
#16 erstellt: 02. Apr 2016, 14:33
Absolut! Die Subjektivität darf man auch nicht vergessen. Hatte ja in dem Review auch schon geschrieben, dass ich den Bass subjektiv einfach extrem drückend finde, da er so breitbandig angehoben ist. Das schummelt bestimmt auch noch das ein oder andere Dezibel zur Wahrnehmung dazu
panzerstricker
Inventar
#17 erstellt: 15. Apr 2016, 12:47
Also ich habe mir jetzt den KZ ATE und den KZ ZS1 gekauft. Leider beide ein Fehlkauf. Der Bass ist viel zu sehr angehoben und dadurch wirkt der Rest stark hintergründig. Gefällt mir gar nicht. Schade ums Geld, auch wenn es noch so wenig war.
bartzky
Inventar
#18 erstellt: 24. Mai 2016, 16:44
Habe jetzt von jemandem auf Head-Fi gehört, dass es angeblich mindestens 4 Iterationen des "klassischen" ATE gäbe. Die 2. Version soll offene Bassöffnungen am unteren Ende des Schallröhrchens haben und neutraler klingen als die 3. Version ohne Öffnungen, die ich scheinbar habe. Das würde zumindest erklären warum ich den ATE als so extrem basslastig empfunden habe.

Hat jemand die Version mit Bassöffnungen?
score_P.O
Stammgast
#19 erstellt: 24. Mai 2016, 17:19
Du meinst aber den ATE ohne "S"?
Scheinbar ist es aber bei den ge"S"ten Versionen auch so. Habe selbst den "S",
der anders als auf dem Amazon-Rendering keine Lochbohrung hat und sich auch in der Produktnummer unterscheidet.
Mein Modell haut jedenfalls gewaltig (mir zu viel) rein, obwohl ich ansonsten von verfärbungsfreien Mitten und relaxt abrollendem Hochton sehr angetan wäre...

Hier noch mein Aufdruck:
RQ: 018N8M
cyfer
Inventar
#20 erstellt: 24. Mai 2016, 17:53
Aha, das erklärt es wohl. Mein ATE ist nämlich nicht extrem basslastig. Er hat Löcher direkt da, wo das Schallröhrchen auf das Gehäuse trifft.
score_P.O
Stammgast
#21 erstellt: 24. Mai 2016, 17:56
Schein so zu sein, meiner ist allseitig dicht.
bartzky
Inventar
#22 erstellt: 24. Mai 2016, 19:23
Na dann wissen wir jetzt auch woher die unterschiedlichen Eindrücke kommen

@cyfer: Hast du Lust davon mal ein Foto zu posten?
cyfer
Inventar
#23 erstellt: 24. Mai 2016, 19:38
Entschuldigt den etwas unappetitlichen Anblick und die miese Qualität. Es ist verdammt schwer so ein winziges Loch mit einer Handykamera vernünftig einzufangen. Ich hoffe man erkennt es.

52315
score_P.O
Stammgast
#24 erstellt: 24. Mai 2016, 19:43
Der Wahrheit auf der Spur.

Dazu kommt natürlich noch die Komponente Versionssprung von erster Variante zu S und natürlich auch die persönlichen Vorlieben.
Die quantitativ wahrgenommene Menge Bass ist halt eine variable Größe...

Edit: interessant wären noch eure aufgedruckten Modellnummern.


[Beitrag von score_P.O am 24. Mai 2016, 19:44 bearbeitet]
cyfer
Inventar
#25 erstellt: 24. Mai 2016, 19:52
016N8M
Dieselrocker
Inventar
#26 erstellt: 24. Mai 2016, 20:32
Ich habe sowohl die 018N8M (große Variante) als auch die 016N8M (kleine Variante). Beide sind sehr bassstark, vor allem im Tiefbass.
Der "S" hat einen strafferen Bass und auch eine insgesamt gelungenere Abstimmung. Dennoch, beide sind ordentliche Bassprügel.
Dann gibt es tatsächlich unterschiedliche Versionen und nicht nur Chargenunterschiede der Antriebe. Eine interessante Info.
score_P.O
Stammgast
#27 erstellt: 24. Mai 2016, 20:48
Ich muss auch präzisieren, dass mir die generelle Abstimmung des "S" absolute Anerkennung abringt.
Ausserordentlich authentische Mitte, die auch nicht zurückgesetzt wirken.
Angenehmer Hochton ohne Peaks und Tricksereien. Die Bassbetonung liegt tatsächlich angenehm im Keller,
würde mal so 50-80Hz schätzen. Die Quantität ist allerdings gewöhnungsbedürftig, könnte aber in Öffis oder Flieger sehr gut Maskierungseffekten entgegenwirken.
bartzky
Inventar
#28 erstellt: 24. Mai 2016, 21:59
Danke Cyfer! Also die Öffnung hat mein ATE definitiv nicht.


Dieselrocker schrieb:
Ich habe sowohl die 018N8M (große Variante) als auch die 016N8M (kleine Variante). Beide sind sehr bassstark, vor allem im Tiefbass.

Habe die Befürchtung, dass die "Seriennummern" nicht viel zu sagen haben. Cyfer hat ja auch den 016N8M, der aber dem Foto nach die normale Variante ohne "S" zu sein scheint (respektive die große Variante).

Die "S"-Variante sollte sich ja ganz gut an den roten Übergängen von Kabel auf Gehäuse erkennen lassen:
1449108417132-P-3548622
score_P.O
Stammgast
#29 erstellt: 24. Mai 2016, 22:16

bartzky (Beitrag #28) schrieb:
Die "S"-Variante sollte sich ja ganz gut an den roten Übergängen von Kabel auf Gehäuse erkennen lassen:

S/Non-S ist leicht zu differenzieren, innerhalb dieser Iterationen scheint es aber auch alle möglichen Varinaten zu geben.
Mein "S" entspricht grundsätzlich der Abbildung, hat aber keine Bohrung, keine L/R-Markierung und eine andere Modellnummer.
bartzky
Inventar
#30 erstellt: 07. Jul 2016, 13:33
Auf Head-Fi hat jemand mal ein paar KZ aufgebrochen und eine Übersicht über die verschiedenen Versionen gemacht: http://www.head-fi.o.../11370#post_12702121
weyel2000
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 07. Jul 2016, 17:15
Hallo,

kennt jemand von euch schon das KZ ZN1 Smart Headset?
Bin auf der Suche, für mich auch interessant die Tune-Möglichkeiten und Mikrofon-Funktion.
YMaxP
Stammgast
#32 erstellt: 20. Okt 2016, 21:48
Wie schlagen sich den die KZ gegen die typischen 50-100€ Kandidaten ala SM E10?
cyfer
Inventar
#33 erstellt: 20. Okt 2016, 21:51
KZ Inears sind wie Wundertüten. Die haben so viele Modelle und Revisionen, da hat man kaum Überblick. Zum Beispiel bezeichnen viele ihren KZ ATE als absolute Bassmonster, wohingegen mein altes Paar sehr ausgewogen klang.

Apropos: jenes Paar würde ich klanglich in der 100€ Klasse einordnen. Den SM E10 hatte ich zwar auch mal vor 2-3 Jahren, aber der wurde ja wohl auch überarbeitet. War mir damals zu dunkel und weich.
score_P.O
Stammgast
#34 erstellt: 20. Okt 2016, 22:00

cyfer (Beitrag #33) schrieb:
Den SM E10 hatte ich zwar auch mal vor 2-3 Jahren, aber der wurde ja wohl auch überarbeitet. War mir damals zu dunkel und weich.
Bei diesem ist wiederum mein Exemplar ein hervorragendes, der ATE-S aber eine Oberbasskeule.
cyfer
Inventar
#35 erstellt: 20. Okt 2016, 22:18
Mein ATE hatte eine gleichmäßige Basanhebung, die sogar ziemlich trocken daherkam (wenig Nachhall). Stimmen hebte er hervor, während die Höhen ein wenig zurückgenommen waren.

Das kann natürlich auch mit den verwendeten Aufsätzen, der Tiefe des Sitzes usw. zu tun haben. Aber der ATE wurde auch definitiv überarbeitet. Wir haben ja weiter oben schon festgestellt, dass manche ATEs Lüftungslöcher haben und manche nicht.


[Beitrag von cyfer am 20. Okt 2016, 22:20 bearbeitet]
ruedigger
Stammgast
#36 erstellt: 20. Okt 2016, 22:46

score_P.O (Beitrag #24) schrieb:
Edit: interessant wären noch eure aufgedruckten Modellnummern.


Bei mir steht: 018NBM ...Kabel Schwarz/Rot/Gold mit Loch am Schallröhrchen und innen rotem Übergang beim Treibergehäuse und roten Filtern im Röhrchen. Ausgewogen is der Klang nicht gerade, schon einiges an Bass, aber auch nicht das Bassmonster, da kenne ich schlimmere.


[Beitrag von ruedigger am 20. Okt 2016, 22:50 bearbeitet]
YMaxP
Stammgast
#37 erstellt: 20. Okt 2016, 23:09
Wollte mir den ED9 mal bestellen.

Suche eigentlich einen E10 mit bisschen mehr Punch.
Kommt das mit dem ED9 ungefähr hin?
score_P.O
Stammgast
#38 erstellt: 20. Okt 2016, 23:53

ruedigger (Beitrag #36) schrieb:
mit Loch am Schallröhrchen

Das ist der entscheidende Unterschied. Meiner hat jetzt auch ein selbiges (selber machen lassen ) und spielt gleich ganz anders auf.
Callet
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 21. Okt 2016, 13:45
Hallo!
Ich war neugierig und hab mir mal die KZ ED3 und (nach kurzem Lesen bei Headfi) die Rock Zirkon bestellt.
Mal schauen wie die gegen meinen Anti-Bass gemodeten HD-330 und die Sony XBAC10B anspielen.
Grüßle


[Beitrag von Callet am 21. Okt 2016, 13:46 bearbeitet]
YMaxP
Stammgast
#40 erstellt: 21. Okt 2016, 16:37
Stehe jetzt zwischen dem ED3, ED4 und HDS1.

Im Grunde sollen sie meinen Soundmagic E10 ablösen. Das heisst technische in der gleichen Liga spielen aber ruhig mit etwas mehr Punch im Mid Bass.
Liege ich da mit einem der drei richtig?
bartzky
Inventar
#41 erstellt: 21. Okt 2016, 17:01

cyfer (Beitrag #33) schrieb:
KZ Inears sind wie Wundertüten.

Das trifft es sehr gut...
Leider hat KZ zusätzlich zu der Modell-Problematik auch noch große Qualitätsprobleme.

Momentan wird auf head-fi der Senfer 4in1 extrem gefeiert. Soweit nichts Ungewöhnliches, allerdings hält der sich schon einige Wochen tapfer auf dem Hype-train. Könnte durchaus eine Alternative zu den KZ Inears sein.
http://s.aliexpress.com/RfaEnqmu
Kellerkelly
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 31. Okt 2016, 01:16
Ich hatte schon lange keine Wundertüte mehr und habe mir, nachdem der Thread kürzlich wieder aufgetaucht ist, aus Interesse auch mal die ATE-S beim offiziellen KZ Store auf Aliexpress bestellt. Und weil die so günstig sind, hab' ich auch noch die ATR mit in den Warenkorb gelegt, die ebenfalls auf der ATE Seite angeboten werden und laut deren Info weniger Bass haben sollen als die ATE ...

Ich wurde in vielerlei Hinsicht überrascht:
Lieferzeit: Bereits nach nur 9 Tagen habe ich mein Päckchen erhalten (zugestellt per DPD)!

Sound: Ich hatte deutlich Schlimmeres befürchtet ("Bumm-Zisch") , aber die ATE-S klingen, obwohl sie schon recht spaßig abgestimmt sind, ganz passabel. Sicher, es ist schon ordentlich Bass da, aber für meine Ohren noch nicht unangenehm viel (sie haben auch die Bohrung am Schallröhrchen) und die Höhen sind auch nicht zu metallisch oder spitz. Ich denke, die Abstimmung geht in die Richtung, so wie cyfer sie beschrieben hat.

ATR: obwohl die ATE mehr Bass haben sollen als die ATR, ist es bei meinen Examplaren genau andersrum: die ATR legen noch mal was drauf beim Bass, aber es wummert immer noch nicht, sondern wirkt nur noch "dicker untenrum" ... Da sich die Mitten und Höhen nicht groß unterscheiden, klingen die ATR im Vergleich zu (meinen) ATE-S generell dunkler/belegter, aber nicht "muffelig".

Was noch ...? Bestellt hatte ich die ATE-S als Variante ohne Microphone, bekommen habe ich welche mit Mic und 1-Knopf Ferbedienung. Sie kamen auch nicht in so einer wappenförmigen Schachtel (wie weiter oben zu sehen), sondern in einer kleinen schwarzen Hardplastebox (ungefähr so groß wie ein Stück Butter ), die mit etwas Schaumstoff ausgelegt war.

Die Foamis beim ATE-S sitzen so locker, dass sie im Ohr geblieben sind, als ich die IEs wieder rausgenommen habe. BTW, die Complys, die bei den Brainwavz M3 dabei waren, passen drauf und bleiben auch drauf.

Die Schallröhrchen sind ziemlich lang (bei beiden, die Gehäuseform ist gleich), so dass die Teile bei mir recht weit aus den Ohren ragen.

Alles in Allem kann ich bei dem Preis nicht meckern: die ATE-S sind annehmbare Spaß-IE für einen schmalen Taler, und die ATR sind nicht soo viel schlechter ...

Ich bleibe aber dennoch erst mal bei meinen M3 und schau' jetzt wieder weiter nach BA IEs, die sie mir ablösen werden ...


[Beitrag von Kellerkelly am 31. Okt 2016, 01:26 bearbeitet]
YMaxP
Stammgast
#43 erstellt: 31. Okt 2016, 01:54
Bei den Preisen konnte ich auch nicht wiederstehen, allerdings sind meine erst heute versendet worden
Auf dem Weg zu mir befinden sich:

ED3
ED4
HDS3
ED Special Edition
bartzky
Inventar
#44 erstellt: 31. Okt 2016, 19:39
In Post #18 war ich noch der Meinung ich hätte die Version ohne Bassöffnung - habe den ATE jetzt noch einmal herausgekramt und bemerkt, dass er doch eine Bassöffnung hat
Sorry für die Verwirrung. Nichtsdestotrotz ist meine Version tatsächlich seeehr bassig. Im Gegensatz zu cyfers Version ist die Anbindung des Kabels nicht silber, sondern aus schwarzem Plastik.

Habe mittlerweile das Equipment um der Sache mal etwas tiefer auf den Grund zu gehen:
KZ ATE web

In der Messung oben sieht man, dass meine Version des KZ ATE alles andere als bassschwach ist und mit stellenweise fast 15 dB zuviel Bass hinlangt. Die Kanalgleichheit ist garnicht mal schlecht.

KZ ATE vs Xiaomi Piston v2 web

Der Piston v2 hat tatsächlich sogar ähnlich viel Bass wie der ATE, wobei er in meiner Wahrnehmung deutlich dezenter im Bass ist. Das liegt möglicherweise auch am stärkeren Hochton des Piston.

KZ ATE vs Shure SE215 web

Im Vergleich zum Shure hat der KZ schon eine ganze Menge mehr Bass, obwohl der SE215 selbst nicht gerade als bassschwach bekannt ist. Schaut man sich den gesamten Frequenzverlauf an, sieht man bei den beiden ein relativ ähnliches Bild mit erhöhtem Bass und oberen Mitten/unterem Hochton, wobei der restliche Hochton im Hintergrund bleibt. Man könnte fast sagen, dass der KZ ATE ein extremerer SE215 (mit schlechter Auflösung) ist.

Die Messungen sind übrigens alle unkompensiert und in etwa mit den grauen Kurven von innerfidelity vergleichbar.
cyfer
Inventar
#45 erstellt: 31. Okt 2016, 19:48
Leider habe ich meinen ATE nicht mehr, sonst hätte ich ihn dir zum Messen geschickt. Wobei ich immer noch nicht völlig ausschließen will, dass ich durch schlechten Seal einen ausgewogeneren Sound erhalten habe.
bartzky
Inventar
#46 erstellt: 31. Okt 2016, 19:59
Schade, das wäre mal sehr interessant gewesen

Ich glaube so ist es bei mir mit dem Piston. Mit nicht so tollem Seal klingt der nämlich sehr harmonisch
Kellerkelly
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 31. Okt 2016, 20:27
Ich kann dir meine gerne mal zuschicken.

Würde mich interessieren, ob die Serienstreuung wirklich so groß ist oder ob das vor allem subjektiv ist (und ich sehr bass-tolerabel bin.... )
bartzky
Inventar
#48 erstellt: 31. Okt 2016, 21:27
Ganz vergessen zu posten:
Bassöffnung offen vs geschlossen web

Habe mal die Bassöffnung mit akustischer Knete verschlossen und siehe da: Kein Unterschied. Keine Ahnung was KZ da mach, aber die Öffnung scheint nur Zierde, oder zumindest keine Bassöffnung, zu sein


Ich kann dir meine gerne mal zuschicken.

Würde mich interessieren, ob die Serienstreuung wirklich so groß ist oder ob das vor allem subjektiv ist (und ich sehr bass-tolerabel bin.... )

Cool, welche Version hast du denn? Gibt es denn eine günstige Versandart, die man wählen kann? Die Dinger sind immerhin so günstig, dass sonst hinterher die Kosten für den Hin- und Herversand den Kaufpreis übersteigen
XperiaV
Inventar
#49 erstellt: 31. Okt 2016, 22:40
Interessant mit den Messungen!
Aber warum kauft Ihr euch diese Dinger? Hört ihr damit regelmäßig?
Kellerkelly
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 01. Nov 2016, 00:59

Cool, welche Version hast du denn? Gibt es denn eine günstige Versandart, die man wählen kann? Die Dinger sind immerhin so günstig, dass sonst hinterher die Kosten für den Hin- und Herversand den Kaufpreis übersteigen

ATE-S, also die neuere Variante mit den roten Übergängen vom Kabel aufs Gehäuse (und noch die ATR ...). Die müsste ich beide zusammen als Maxibrief per Post verschickt bekommen (dann verdient die Post letztlich doch noch was ...), was dann preislich fürs Hin und Her in etwa einem Drittel des Kaufpreises (für beide) entspricht.


Aber warum kauft Ihr euch diese Dinger? Hört ihr damit regelmäßig?


Ich für meinen Teil aus purem Interesse (nachdem ich den Thread hier gelesen habe), Spaß an der Freude und - zugegebenermaßen - weil sie so günstig sind, so dass es (mich) nicht "schmerzt", wenn sie ein Griff ins Klo wären ... hab' für das gleiche Geld schon deutlich weniger Gegenwert bekommen ...
Callet
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 01. Nov 2016, 01:08
Sagen wir es so:
Wenn man nicht übermäßig Highend-Erfahrung und Budget für 200€ InEar hat, ist es doch schonmal nen Versuch wert.
Mein Gedanke war, ob ich diverse, in amerikanischen Foren gehypte, In-Ear für 10€ oder die normalen Empfehlungen aus deutschen Foren für 40€ nehme macht kaum Unterschied. Gerade wenn man nicht 100% weiß was genau man denn nun möchte, oder gar für verschiedene Genres verschiedene Kopfhörer.


[Beitrag von Callet am 01. Nov 2016, 01:08 bearbeitet]
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