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Lebensdauer Kopfhörer

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Imseretted
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Nov 2019, 10:48
Hallo alle miteinander,
Folgendes würde mich mal interessieren: Was sind so eure Techniken, um die Lebensdauer eurer Kopfhörer zu erhöhen?
Ich persönlich habe einen ganz schön Kopfhörerverschleiß, obwohl ich wirklich sehr pfleglich mit ihnen umgehe.
Bin sehr gespannt auf eure Antworten.
LG
CharlesDreyfus
Stammgast
#2 erstellt: 27. Nov 2019, 12:48
Der größte Verschleiß entsteht bei mir an den Pads, die mit der Zeit platt werden und vor allem im Sommer schnell zusiffen. Tausche diese pro Jahr etwa zwei mal aus und verwende auch keine "Pressen" (Kopfhörerständer), die den Vorgang der Plättung künstlich beschleunigen.

Ansonsten schaue ich halt, dass sich das Kabel nirgendwo verheddert.
Der KH wird immer dahin gelegt, wo gerade Platz ist. Ich unterhalte keinen Schrein zur Aufbewahrung.
Gerds
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Nov 2019, 12:55
Dann machst du wohl irgendwas "falsch" oder hast qualitativ minderwertige KH.

Bei mir ist noch nie einer kaputt geganen - toi toi toi!

Dass man mal Polster/Tips wechseln muss ist ja klar, das sind halt Verschleißmaterialien und arg viel kann man dagegen nicht tun, außer sorgsam mit umgehen und entsprechend behandeln.

Was ist denn bei dir das Problem? Also was geht immer kaputt und von welchem Hörer etc?
Basstian85
Inventar
#4 erstellt: 27. Nov 2019, 13:00
Was meinst du mit "Kopfhörerverschleiß" in Zusammenhang mit "Lebensdauer"? Gehen die etwa kaputt?

Ansonsten sehe ich das wie CharlesDreyfus. Nicht rumschmeißen, aufs Kabel achten (nicht eng zusammenwickeln) und wenn es mal Zeit wird werden Pads oder sonstige Ersatzteile getauscht. Manche KHs hänge ich an gepolsterte Haken einer Gitterwand oder Ständer - aber so, dass die Ohrpolster nicht gedrückt werden und "lüften" können. (Edit: An meinem DT880, der viel hängt hat sich mit der Zeit im Kopfpolster eine "Fontanellenaussparung" reingedrückt ) Manchmal lege ich die auch einfach hin wo platz ist.

Zugestaubte Polster mache ich mit Tesastreifen sauber und der Rest wird grob mit einem max. "Nebelfeuchten" weichen Tuch gereinigt. Das ist aber selten notwendig...


[Beitrag von Basstian85 am 27. Nov 2019, 13:05 bearbeitet]
Soundwise
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2019, 15:08

Imseretted (Beitrag #1) schrieb:
Ich persönlich habe einen ganz schön Kopfhörerverschleiß, obwohl ich wirklich sehr pfleglich mit ihnen umgehe.
LG

Versteh ich nicht. Hochwertig konstruierte Kopfhörer gehören zu den langlebigsten Dingen überhaupt. Wenn man viel unterwegs ist, werden KH natürlich mechanisch mehr belastet aber da kauft man sich dann eben einmal was robustes mit wechselbaren Kabeln...
Ein paar meiner Freunde hören viel mit IEMs. Auch die gehen nicht kaputt, wenn man ein bisschen drauf aufpasst.
JackA$$
Inventar
#6 erstellt: 27. Nov 2019, 16:23
Verstehe Frage auch nicht ganz... das zeitliche hat bei mir noch kaum Kopfhörer gesegnet. Selbst meine 20€ Superluxe sind nach etlichen Jahren regelmäßigen Gebrauch noch top in Schuss.
Ohrpolstertausch ist klar, muss Dann und Wann gemacht werden.
Ghoster52
Inventar
#7 erstellt: 28. Nov 2019, 08:49

Kopfhörerverschleiß, obwohl ich wirklich sehr pfleglich ...

Passt nicht so richtig zusammen.
Ich werfe nichts runter und wenn ich mal mit dem Kabel hängen bleibe, haue ich den "Stop" rein usw.
Hörer liegen bei mir irgendwo im Schrank oder hängen auf dem Ständer, Kabel wird sauber aufgewickelt.
Von billig bis teuer hab ich so gut wie kein Verschleiß, nur ein K167 ist mir gebrochen (Sollbruchstelle).
Die AKG Kx67 Serie war einfach miserabel von der Qualität.

Beim Kauf achte ich darauf, Kabel und Polster tauschen zu können.
Pd-XIII
Inventar
#8 erstellt: 28. Nov 2019, 09:02
Das einzige, was bei zweien meiner Hörer jemals kaputt gegangen ist, sind Kabelbrüche durch "ungünstigen" Transport. Dafür gibt es aber Lötkolben.
Was geht denn an deinen Kopfhörern so kaputt?
raver3002
Inventar
#9 erstellt: 28. Nov 2019, 09:10

JackA$$ (Beitrag #6) schrieb:
Ohrpolstertausch ist klar, muss Dann und Wann gemacht werden.


Genau, und bei den AKGs K4xx - K7xx ist iwann mal dieses elastische Band fällig. Richtig kaputt habe ich bisher nur Inears bekommen und das war ganz klar meine Schuld.
ploseter
Stammgast
#10 erstellt: 28. Nov 2019, 13:19
also ich besitze wirklich viele Kopfhörer für zu Hause und unterwegs (siehe Profil), aber das einzige was an meinen Hörern im Heimgebrauch bis jetzt mal kaputt gegangen ist, ist das Original-Kabel meiner Audeze LCD-2 (Kabelbruch)!
Damals bei meinen alten Sony MDR-CD1000 hatte sich nach über 15 Jahren intensiven Gebrauch (!) das Kunstleder der Ohrpolster nach und nach komplett gelöst.
Bei meinen mobilen Hörern gab’s hier und da nach Jahren mal einen Kabelbruch, aber das ist okay.
trashman
Stammgast
#11 erstellt: 28. Nov 2019, 15:26

Gerds (Beitrag #3) schrieb:
Dann machst du wohl irgendwas "falsch" oder hast qualitativ minderwertige KH.

Bei mir ist noch nie einer kaputt geganen - toi toi toi!

Wer noch nie einen Kopfhörer mit Erich-Kunzel-Aufnahmen zerschossen hat, hat doch keine ernstzunehmende HiFi-Biographie.

Habe mir vor einiger Zeit einen quasi neuwertigen Focal Elegia gekauft. Und obwohl ich mir vor den Hörsessions noch die Haare - oder besser gesagt, den Kopf - gewaschen habe, musste ich nach einigen Stunden feststellen, dass sich die Innenseite des Kopfbügels schon leicht verfärbt hatte. Bekloppt, wie ich bin, habe ich mir nun Stoff und Klettverschluss besorgt und mir quasi ein Schutzband nähen lassen, dass ich vor dem Hören drüberziehe. Ist allerdings nur der Prototyp; werde mir auf Anraten der Schneiderin mal dünneren und elastischeren Stoff besorgen, der dann hoffentlich auch weniger Falten wirft.

Pd-XIII
Inventar
#12 erstellt: 28. Nov 2019, 15:37
Also bisher hat jeder meiner Kopfhörer JEDE meiner 14 Kunzel Scheiben überstanden...auch die heftige "Tschaikowski: 1812 Overtüre". Aber vielleicht nehme ich auch zu viel Rücksicht auf meine Trommelfelle
Lowlevel25
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 28. Nov 2019, 15:42
Das kann ich auch vorweisen, nicht geklöppelt, sondern aus dem großen Fluß. Dank eines klasse Hinweis aus dem Prof.-Forum.

IMG_20191121_152516875 (2)
trashman
Stammgast
#14 erstellt: 28. Nov 2019, 15:52

Lowlevel25 (Beitrag #13) schrieb:
Das kann ich auch vorweisen, nicht geklöppelt, sondern aus dem großen Fluß. Dank eines klasse Hinweis aus dem Prof.-Forum.

IMG_20191121_152516875 (2)

Ich bin nicht allein!

Hm, dein Schutzband ist noch etwas schicker. Was aber auch zum Hörer passt, der ebenfalls eleganter ist als der Elegia.

EDIT: Habe den Tipp im von dir genannten Forum gefunden und gleich mal vier von den Dingern bestellt ...


[Beitrag von trashman am 28. Nov 2019, 16:16 bearbeitet]
trashman
Stammgast
#15 erstellt: 28. Nov 2019, 15:55

Pd-XIII (Beitrag #12) schrieb:
Also bisher hat jeder meiner Kopfhörer JEDE meiner 14 Kunzel Scheiben überstanden...auch die heftige "Tschaikowski: 1812 Overtüre". Aber vielleicht nehme ich auch zu viel Rücksicht auf meine Trommelfelle :P

Das wird's sein. Spätestens bei der "Freikugeln-Polka" müssen die Ohren bluten.
Pd-XIII
Inventar
#16 erstellt: 28. Nov 2019, 16:20
Strauss ist einfach nicht so meines
Soundwise
Inventar
#17 erstellt: 28. Nov 2019, 16:26
Kopfband-Schoner gibt es jede Menge auch aus China. Hier nur ein Beispiel. Sind aus echter Wolle.
Xa89
Stammgast
#18 erstellt: 28. Nov 2019, 18:48
Bis jetzt musste ich nur die Ohrpolster bei einem Sennheiser HD449 ersetzen.
Den Kopfhörer hatte ich meiner Nichte in sehr gutem Zustand geschenkt.
Jetzt sind Samt Ohrposter dran.

https://www.amazon.d...09_s00?ie=UTF8&psc=1
Imseretted
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 18. Dez 2019, 15:29
Ich hätte vielleicht noch dazu schreiben sollen, dass ich Inears meine. Da habe ich des Öfteren mal Probleme aufgrund von Kabelbruch. Klar macht das auf Dauer der Transport, aber eigentlich gucke ich echt immer, dass die ordentlich zusammengerollt in meiner Tasche liegen.
Sind bei euch echt noch nie inears kaputt gegangen??? Kann ich mir kaum vorstellen.
Pd-XIII
Inventar
#20 erstellt: 18. Dez 2019, 18:11
Meine ersten urBeats hatten einen Kabelbruch. Aber auch nur, weil ich die einfach in die Hosentasche gestopft hatte. Jetzt Rolle ich meine IEMs immer auf und verstaue sie in einer Kameratasche im Ixus Format. Seitdem hatte ich keinen Ausfall mehr
Codobor
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Dez 2019, 14:02

Soundwise (Beitrag #17) schrieb:
Kopfband-Schoner gibt es jede Menge auch aus China. Hier nur ein Beispiel. Sind aus echter Wolle. ;)


Sehr guter Tipp, Danke!
Einige drüben haben diese Dinger fürs dreifache Geld aus dem großen Fluss geangelt.
Ich auch
Lowlevel25
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Dez 2019, 15:53
Naja, 3fach nicht, bei ebay fallen noch VK an.
Tobi4s
Stammgast
#23 erstellt: 21. Dez 2019, 12:45

Imseretted (Beitrag #19) schrieb:
aber eigentlich gucke ich echt immer, dass die ordentlich zusammengerollt in meiner Tasche liegen.
Sind bei euch echt noch nie inears kaputt gegangen??

Klar gehen inear kabel ab und an kaputt. Die meiner SE215 sind bspw. verrostet, wie auch immer das passiert ist.
Aufgewickelt in die Tasche bringt leider garnichts, noch schlimmer ist gewickelt um den Player in die Tasche. Etwas Schutz darf es schon sein. Gibt ein relativ kompaktes Täschchen von Brainwavz für wenig Geld, alternativ war meine Empfehlung immer sich ein Döschen Schoka-cola, oder eines x-beliebigen Bonbons zu kaufen, den Inhalt zu verzehren und anschließend die Dose auswaschen. Die meisten IEMs passen locker gewickelt um 4 Finger problemlos und durch die runde Form beult es die Hose nicht so krass aus. Seither keinen einzigen Defekt mehr gehabt.
Mr_XPlayer
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 25. Dez 2019, 01:00
Mein Kopfhörerverschleiß ist relativ gering. Einen Koss Porta Pro hatte ich vor langer Zeit der nach ein paar Jahren den Geist aufgab. Wahrscheinlich Kabelbruch. Mein aktuell ältester Hörer der Sennheiser Momentum 1.Gen läuft wie am ersten Tag und sieht auch nach wie vor Gut aus. Danke Leute für den Tipp mit den Bügelschoner. Habe mir nun auch welche für den Elegia Bestellt.
Rabia_sorda
Inventar
#25 erstellt: 25. Dez 2019, 03:58
Ich hatte mir vor längerer Zeit mal einen Philips SHL 9560 zugelegt. Er überzeugte mich klanglich gegenüber irgendwelchen 400€ Kopfhörern, von recht namenhaften Herstellern und kaufte ihn daher. Klar, er kostete nur einen Bruchteil und nutze ihn auch recht selten. Aber die Beschichtung der Ohrpolster lösten sich schon nach kurzer Zeit in Wohlgefallen auf. Hier werden wohl die Salze der Kopfhaut/des Schweisses die Beschichtungen zersetzen.
Zu meinem Übel wird meine "Glatze" das auch noch beschleunigen, da sie direkt an der Haut anliegen. Wie das bei billigen Geräten nunmal so ist, gibt es zu dem Philips keine neuen Ohrpolster und ich muss die Beschichtung nach und nach abknibbeln.

Defekte Kabel hatte ich in den 80ern zu genüge, als es die "Walkmänner" gab. Aber ein 5,-DM-Kopfhörer als Ersatzteilspender und ein 10,-DM Lötkolben hatte mir damals oft geholfen, wenn mal wieder meine 100,-DM Sony-In ears einen Kabelbruch hatten.
Oft war er aber auch nur direkt am Stecker und einen lötbaren Klinkenstecker gab es auch für dreifuffzisch.

Und löten ist kein Hexenwerk. Das habe ich im Alter von 10 Jahren schon u.a. an Kopfhörern gemacht
Imseretted
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Dez 2019, 10:40
Danke für eure Antworten. Das mit dem Döschen werde ich mal ausprobieren.
LG
farmi86
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 26. Dez 2019, 13:49
Ich achte eigentlich auch nur auf die generellen Sachen - schauen, dass keine Kabel unter Spannung oder Knicken gelagert werden und nutze einen Kopfhörerständer, der die Pads frei auslüften kann. Ich mag generell auch Kopfhörerständer mit einer breiteren Platte inkl. Radius oben lieber, als diese "Stangen", bei denen das Gewicht nicht richtig verteilt wird. Ist aber wohl nur bei schweren Hörern wirklich problematisch, wenn überhaupt.

Am gefährdesten ist bei mir immer noch der Klassiker: Aufstehen und mit dem Kabel irgendwo hängen bleiben. Autsch...


[Beitrag von farmi86 am 26. Dez 2019, 13:50 bearbeitet]
Imseretted
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 04. Jan 2020, 14:58
Nutzt ihr diese größeren Kopfhörer auch für den alltäglichen Gebrauch, also in der Bahn Musik hören etc? Sind die nicht etwas unpraktisch zum mitnehmen, so in Taschen etc? Außer fürs zocken nutze ich die eigentlich gar nicht.
Basstian85
Inventar
#29 erstellt: 04. Jan 2020, 15:46
Unterwegs nutze ich wenn, dann nur InEars.

Meine Großen sind eh fast alle Offen von daher schon absolut ungeeignet für unterwegs.


[Beitrag von Basstian85 am 04. Jan 2020, 15:46 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#30 erstellt: 04. Jan 2020, 15:50

trashman (Beitrag #14) schrieb:
Ich bin nicht allein!

Äh...nein.
Vielleicht gibt es rabatte bei Gruppentherapien?
moon1883
Stammgast
#31 erstellt: 04. Jan 2020, 15:53
So sieht's aus. Unterwegs InEars, allenfalls wären gut isolierende, geschlossene OnEars praktikabel. OverEars, selbst geschlossen, wären mir viel zu sperrig.
Ghoster52
Inventar
#32 erstellt: 04. Jan 2020, 17:47

Nutzt ihr diese größeren Kopfhörer auch für den alltäglichen Gebrauch

Ja, zum Beispiel als Schallschutz auf Arbeit mit Option zum Musik hören.
Wäre der UE6000 etwas komfortabler, könnte man den auch außerhalb der eigenen 4 Wände nutzen.
Der ist recht platzsparend in der kleinen Tasche.
farmi86
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 04. Jan 2020, 19:39
Ich bin da komplett schmerzfrei - auch unterwegs ausschließlich dicke Over Ears
Gerds
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 07. Jan 2020, 11:48

Imseretted (Beitrag #19) schrieb:
Ich hätte vielleicht noch dazu schreiben sollen, dass ich Inears meine. Da habe ich des Öfteren mal Probleme aufgrund von Kabelbruch. Klar macht das auf Dauer der Transport, aber eigentlich gucke ich echt immer, dass die ordentlich zusammengerollt in meiner Tasche liegen.
Sind bei euch echt noch nie inears kaputt gegangen??? Kann ich mir kaum vorstellen.



Da sieht es schon wieder etwas anders aus. Musst halt drauf achten, dass du keine Kabelzugspannung fabrizierst und es natürlich nicht knickst.

Ich schätze jetzt mal, dass du keine allzuteuren IEs als Alltagshörer verwenden wirst, oder? Evtl., wenn das nächste Pärchen kaputt ist, einfach mal auf eines mit wechselbaren Kabeln ausweichen - in Zeiten von Aliexpress etc. bekommt man anständige in ears für deutlich unter 50€ und ein Ersatzkabel für 2-10€ ;-)
NSX
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 13. Jan 2020, 17:05

Imseretted (Beitrag #1) schrieb:
Hallo alle miteinander,
Was sind so eure Techniken, um die Lebensdauer eurer Kopfhörer zu erhöhen?


Ich weiß nicht ob es da Techniken gibt oder ob ein pfleglicher Umgang innerhalb einer normalen Nutzung die Lebensdauer wirklich verlängern kann.

Meiner Erfahrung nach fällt und steht alles mit der Qualität, dem Design und auch dem Einsatzzweck welchen der Hersteller für das Produkt vorgesehen hat.

Ich hatte bspw. über Jahre einen DJ Kopfhörer von Sony der praktisch ewig gehalten hat.

Wenn man bedenkt, dass ich mit diesem Kopfhörer praktisch jede Nacht ins Bett bin, als Schwergewicht über Jahre drauf gelegen habe, fast täglich gewaltsam am Kabel gezerrt habe weil es sich Nachts um meinen Hals oder meinen Rumf, Arme etc. gewickelt hatte, dann kann ich diesem Kopfhörer nur ein absolut durchdachtes Design und Qualität attestieren.

Nach einigen Jahren hat der Kunststoff an den Gelenken nachgegeben - aber wer nimmt das bei der starken Beanspruchung schon übel? Ich denke bei normaler Nutzung und wenn es irgendwelche chemischen Prozesse im Material nicht verhindern, halten diese Sonys ein Leben lang, ganz egal was man damit macht, ob man hängen bleibt, sich draufsetzt, runterfallen oder nicht.


Imseretted (Beitrag #1) schrieb:
Ich persönlich habe einen ganz schön Kopfhörerverschleiß, obwohl ich wirklich sehr pfleglich mit ihnen umgehe.


Ich vermute mal, dass der Hersteller an der Qualität Deiner Kopfhörer gespart hat und die Qualität entsprechend zu wünschen übrig lässt. Würde das konsequent und hartnäckig reklamieren und mir keinen Bären von sogenannten fehlenden pfleglcihen Behandlungen und psychotische Schuldgefühle aufbinden lassen.

Das in etwa so wie bei Möbeln. Ist Dir schon mal aufgefallen wie gepflegt und einwandfrei die Einrichtung in der Gastronomie ist? Dabei wird die Einrichtung täglich strapaziert mit Messern, Gabeln, Schlüßel, Armbändern, es wird daran geschlagen und getreten, gektratzt, brennende Zigaretten bleiben liegen, Flüssigkeiten wohin das Auge blickt kalte wie warme uvm. Am Ende des Tages wird feucht abgewischt und alles ist wie neu.

Mach das mal daheim an dem Schrott das man so verkauft und Du hast binnen Sekunden eine Wohung voller Sperrmüll.

Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und wo keine Wille, tausend Gründe.


[Beitrag von NSX am 13. Jan 2020, 18:14 bearbeitet]
NSX
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 13. Jan 2020, 17:27
(Doppelposting gelöscht)


[Beitrag von NSX am 13. Jan 2020, 17:43 bearbeitet]
NSX
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 13. Jan 2020, 17:42

Gerds (Beitrag #34) schrieb:
Da sieht es schon wieder etwas anders aus. Musst halt drauf achten, dass du keine Kabelzugspannung fabrizierst und es natürlich nicht knickst.


Ich würde das Kabel sehr sorgfältig ausgebreitet ohne Knicke und Zugspannung in die Vitrine legen und mich daran ergötzen. Spass bei Seite. Du hast ab Kauf zwei Jahre beim Hersteller Theater zu machen. Das solltest Du machen sonst 1. ändert sich nie was 2. wird alles immer schlimmer.



Gerds (Beitrag #34) schrieb:


Ich schätze jetzt mal, dass du keine allzuteuren IEs als Alltagshörer verwenden wirst, oder? Evtl., wenn das nächste Pärchen kaputt ist, einfach mal auf eines mit wechselbaren Kabeln ausweichen - in Zeiten von Aliexpress etc. bekommt man anständige in ears für deutlich unter 50€ und ein Ersatzkabel für 2-10€ ;-)



Würde Dir die JBL T110 empfehlen. Die kosten nur 10€, machen richtig Spass sofern man mit dem passenden Gummi (mitgeliefert) den Gehörgang wirklich richtig abschließt und deren Flachbandkabel hält ewig. Die haben bei mir sogar einen Waschmaschinengang überlebt. Nach dem Trocknen einige Taage waren die wieder wie vorher.

Die halten Jahre lang nur schlafen sollte man damit nicht. Die Kapseln vertragen aus irgendeinem Grund keinen starken Druck und die Klangqualität kann über Nacht verschwinden. Generell ist meine Erfahrung, dass Flachbandkabel nicht so empfindlich sind. Aber vielleicht gibt es auch solche und solche.
Gerds
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 14. Jan 2020, 13:19

NSX (Beitrag #37) schrieb:

Gerds (Beitrag #34) schrieb:
Da sieht es schon wieder etwas anders aus. Musst halt drauf achten, dass du keine Kabelzugspannung fabrizierst und es natürlich nicht knickst.


Ich würde das Kabel sehr sorgfältig ausgebreitet ohne Knicke und Zugspannung in die Vitrine legen und mich daran ergötzen. Spass bei Seite. Du hast ab Kauf zwei Jahre beim Hersteller Theater zu machen. Das solltest Du machen sonst 1. ändert sich nie was 2. wird alles immer schlimmer.


Das ist so nicht korrekt. Du hast 6 Monate Garantie und i.d.R. weitere 18 Monate Gewährleistung. In letzterem Zeitraum gilt allerdings die sogenannte Beweislastumkehr -> Du musst dem Hersteller beweisen, dass das vorliegende Problem schon zum Zeitpunkt des Kaufes bestand -> quasi unmöglich in dem Fall.

Generell ist z.B. ein Kabelbruch oder eine abgescheuerte Isolierung auch kein Garantiefall, sondern einfach Verschleiß und/oder falsche Handhabe -> Eigenverschulden.

So einfach wie du das hier hinstellst, ist es in der Tat nicht
NSX
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 15. Jan 2020, 00:26

Gerds (Beitrag #38) schrieb:

Das ist so nicht korrekt. Du hast 6 Monate Garantie und i.d.R. weitere 18 Monate Gewährleistung. In letzterem Zeitraum gilt allerdings die sogenannte Beweislastumkehr -> Du musst dem Hersteller beweisen, dass das vorliegende Problem schon zum Zeitpunkt des Kaufes bestand -> quasi unmöglich in dem Fall.

Generell ist z.B. ein Kabelbruch oder eine abgescheuerte Isolierung auch kein Garantiefall, sondern einfach Verschleiß und/oder falsche Handhabe -> Eigenverschulden.

So einfach wie du das hier hinstellst, ist es in der Tat nicht :angel


Das funktioniert nicht so klinisch wie Du Dir das vorstellst. Kaum ein Hersteller, Importeur, Händler, würde einen juristischen und kostspieligen Weg bestreiten wollen zumal er in den meisten Fällen eh verlieren würde.

Du sprichst von Verschleiß, ja den gibt es. Wir sprechen hier aber nicht von einem normalen Verschleiß der nach mehrjäjriger oder außerodentlich intensiver Nutzung selbstverständlich irgendwann aufttreten KANN.

Dein Touchscreen an Deinem Händy gibt weder nach ein paar Monaten noch nach 2 oder mehr Jahre den Geist auf weil Du es zuviel angetoucht hast. Und Kabel wie auch Anschlüße sind im Gegensatz zu einem Touchscreen kein Hexenwerk und könnten locker viele Jahre halten.

Nun wie auch immer.

Der Hersteller, Importeur, Händler interessiert sich in erster Linie den "Stressfaktor" und damit den Aufwand und Kosten welche er mit einem Produkt hat, so niedrig wie möglich zu halten. Wenn er zudem einen Namen hat, geht es auch um den Ruf der Marke.

Der Stressfaktor wird und kann grundsätzlich nur von Kundenseite generiert werden. Kommt da nichts, macht man einfach weiter, vielleicht auch noch hoch zwei.

Und glaube mir, ich habe viele Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Die Probleme beginnen schon in China und werden einfach weitergereicht. Das funktioniert immer sehr gut.

Auch als Kopfhörerkonsument kann ich sagen, dass bei Nonameprodukten das Kabel immer bricht manchmal nach Tagen, manchmal nach einigen Wochen. Das hat nichts mit Verschleiß zutun - sondern ist einfach Schrott.


[Beitrag von NSX am 15. Jan 2020, 01:02 bearbeitet]
Pd-XIII
Inventar
#40 erstellt: 15. Jan 2020, 08:14
Ich als Konsument kann mir aber auch einfach auferlegen, meine Sachen ordentlich zu behandeln und mir damit ebenfalls den Stress sparen.
Man sieht ja auch hier dass dies selbst mit den günstigsten Hörern machbar ist. Einfach das Kabel um drei Finger aufwickeln, in ein kleines Säckchen(das oft im Lieferumfang ist) und die Kabel halten ewig. Es ist ja nicht so, als wäre das ein Hexenwerk. Meine VE Monks (2,70 €) hatten in rund 3 Jahren nahezu täglicher Nutzung noch keinen Kabelbruch oder sonstige Defekte.
NSX
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 15. Jan 2020, 12:41

Pd-XIII (Beitrag #40) schrieb:
Ich als Konsument kann mir aber auch einfach auferlegen, meine Sachen ordentlich zu behandeln und mir damit ebenfalls den Stress sparen. Einfach das Kabel um drei Finger aufwickeln, in ein kleines Säckchen(das oft im Lieferumfang ist) und die Kabel halten ewig. Es ist ja nicht so, als wäre das ein Hexenwerk.


Als Konsument möchte ich ein Produkt für den vorgesehenen Zweck einfach nur entsprechend nutzen und keine Pentagramme am Kabel knüpfen.

Wo siehst Du den Minderstress seine Gedanken ständig rund um Schrott kreisen lassen zu müssen, damit er nicht auseinanderfällt? Und dann vielleicht noch zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Es mag Zeiten und Orte gegeben haben, wo das Sinn gemacht hat. Vielleicht in soetwas wie der DDR wo man vielleicht die Wahl hatte, zwischen einem Kabel mit einer einzelnen hauchdünnen zweckentfremdeten Kupferader die unweigerlich brechen wird oder gar kein Kabel weil man keinen Zugang zu den notwendigen Ressourcen hatte.

Wenn Dir ein Chinese in einem protzigen Kabel nur eine poplige Ader im µm Bereich einbaut, Kupferlegierungen zum Einsatz kommen die als Basteldraht konzipiert wurden, an den Verbindungen schludert oder sich generell keine Gedanken macht, weil Du sowieso alles schluckst dann hat das andere Ursachen, die sich gut lösen lassen.

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang auch an so Großelterngenerationen die zu Zeiten eines mageren Verbraucherschutzes jeden Knopf mit der Pinzete angefasst haben, damit er nicht abbricht. Darauf habe ich definitv keine Lust.


Pd-XIII (Beitrag #40) schrieb:
Man sieht ja auch hier dass dies selbst mit den günstigsten Hörern machbar ist.


Mit dem Preis hat das alles in unserem Fall wenig zutun. Für wenige Euro bekommst Du bereits hochkomplexe Technik. Wir sprechen hier von popligen Kabel.


Pd-XIII (Beitrag #40) schrieb:
Meine VE Monks (2,70 €) hatten in rund 3 Jahren nahezu täglicher Nutzung noch keinen Kabelbruch oder sonstige Defekte.


Ich kenne die Monks nicht was soll ich Dir dazu sagen. An günstigen In-Ear kann ich wie bereits geschrieben die JBL T110 für 9,99€ empfehlen. Ich habe das aktielle Exemplar schon seit 2 Jahren sportlich im Einsatz, bin 5000 km gelaufen und gezerrt, dies und jenes. Man soltle sich nur nicht daruf rumwälzen. Sind immer noch Top und das Ersatzexemolar was ich damals gekauft habe wartet vergeblich auf seinen Einsatz..
mulfi
Stammgast
#42 erstellt: 15. Jan 2020, 21:23

Das ist so nicht korrekt. Du hast 6 Monate Garantie und i.d.R. weitere 18 Monate Gewährleistung. In letzterem Zeitraum gilt allerdings die sogenannte Beweislastumkehr -> Du musst dem Hersteller beweisen, dass das vorliegende Problem schon zum Zeitpunkt des Kaufes bestand -> quasi unmöglich in dem Fall.


Das ist allerdings so auch nicht korrekt. Gesetzlich gibt es gar keine Garantie. Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Der alleine bestimmt die Bedingungen. Gesetzlich gibt es nur die Gewährleistung (in der Regel 2 Jahre), die sich aber gegen den Verkäufer richtet. Das mit der Beweislastumkehr ist richtig. Die Begriffe Garantie (Hersteller und freiwillig) und Gewährleistung (Verkäufer und gesetzlich) werden leider ganz oft durcheinandergebracht.
tonyfergiesson
Neuling
#43 erstellt: 16. Jan 2020, 13:08
Der Anschlusskabel ist bei meinen Kopfhörern immer die einzige Schwachstelle.
Gerds
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 16. Jan 2020, 13:30
@Mulfi: Recht hast du natürlich damit, dass eine wirkliche Hersteller- oder Händlergarantie freiwillig ist!
Die Beweislastumkehr gilt allerdings erst nach 6 Monaten, was die ersten 6 Monate quasi fast gar zur Garantie machen
padrak
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 19. Jan 2020, 07:08
Ich besitze durch Sound und Technikupgrades mittlerweile 4 KH, funktionieren aber alle noch. Der älteste ist von 1992.
Imseretted
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 23. Jan 2020, 12:36
Okay ich bin echt ein absoluter Laie, wie ich gerade merke xD
InEars mit einem Ersatzkabel habe ich noch nie gesehen.
Ich benutze zur Zeit die inEars von Marley und bin echt zufrieden. Ich achte auch extrem darauf, dass die keinen Kabelbruch erleiden.
GermanViking
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 24. Jan 2020, 07:16
Der einzige Kopfhörer, der bei mir je kaputt gegangen ist, war ein Beyerdynamic DT990 Mitte der 80er Jahre...
Und der hatte nach etlichen Jahren Kabelbruch, weil ich jede(!) Nacht mit ihm geschlafen habe... teilweise lag ich auf der Hörmuschel.
Hätte ich damals schon vom hervorragenden Beyerdynamic Service gehört, hätte ich ihn reparieren lassen. Aber ich war jung und hatte keine Ahnung.

Seit dem ist nichts mehr kaputt gegangen, obwohl ich meine Kopfhörer immer noch auch im Bett nutze... ich setze sie nur vorm Schlafen ab.
Mein Sennheiser InEar (CX300) dürfte mitlerweile 20 Jahre auf den Buckel haben und wird immer noch genutzt, obwohl er klanglich nicht das gelbe vom Ei ist.

Zur Zeit habe ich diverse Kopfhörer (DT770, DT880, PX200II, T1, DT240, CX300) und keiner hat irgendwelche Probleme... und ich behandle meine Kopfhörer nicht wie rohe Eier.

Gruß
Marko
Hüb'
Moderator
#48 erstellt: 24. Jan 2020, 07:28

weil ich jede(!) Nacht mit ihm geschlafen habe...

Echte Audiophilie...diese Bilder...
plyr2153
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 24. Jan 2020, 09:33

Da würde ich eher einen over Ear mit leicht zu reinigenden Gehäuse und Gummi/Fellschluffen nehmen
LG
GermanViking
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 24. Jan 2020, 09:35

Hüb' (Beitrag #48) schrieb:

weil ich jede(!) Nacht mit ihm geschlafen habe...

Echte Audiophilie...diese Bilder...
:prost


Ferkel

Man sollte meine Worte mehr im übertragenen Sinne sehen...
Poe05
Inventar
#51 erstellt: 24. Jan 2020, 11:43

Hüb' (Beitrag #48) schrieb:

weil ich jede(!) Nacht mit ihm geschlafen habe...

Echte Audiophilie...diese Bilder...
:prost

Das MUSS wahre Liebe sein!!
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