Änderungen von KHV am Klang von KH

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Silent117
Inventar
#1 erstellt: 25. Jun 2006, 14:00
Hi,

ich wollte hier mal einen generellen Thread aufmachen , wie ein KHV den Klang von einem KH beeinflusst. D.h. man kann hier posten wie ich weiter unten (dürfte klar sein)....

ohne KHV: Zen Xtra
mit KHV: M-Audio Audiopile USB (sehr potenter KH ausgang)

A900:

ohne KHV:
bekanntes klangbild , etwas lockere bässe und nicht ganz so scharfe höhen... Gesamtes Klangbild wirkt etwas lockerer , räumlichkeit ist in ordnung und ortung geht eigentlich auch..

mit KHV:
nicht viel änderung festzustellen auser das die Instrumentenserperation und die Kanaltrennung deutlich (!) besser wird... Ansonsten sind die Bässe fester und direkter... Aber das is alles ziemlich wenig änderung...

A900 ist also ziemlich in Ordnung an jeder Quelle , man merkt kaum/keine unterschiede , ich hab mich sehr an die A900 gewöhnt und kann in sofern auch kleine Nuancen gut unterscheiden...

Koss ksc55 (wie Ksc75 nur mit nackenbügel):

ohne KHV:

auch an meinem Mp3player hört sich alles vollkommen in Ordnung an. Der Mid-Bass kommt stark rüber allerdings fehlt im absolut die konsetenz und die schnelligkeit... Räumlichkeit und Instrumenten trennung lassen sehr zu wünschen übrig...

mit KHV:
auf einmal wird alles klarer und VIEL direkter. Der bass wird geringfügig fester aber deutlich schneller und kontrollierter. Räumlichkeit und Instrumententrennung/-ortung nimmt IMMENS zu... Hätt ich nicht erwartet , aber details kommen nicht hinzu...

Mal wieder ein Beweis für die KHV freudigkeit mancher KH...

Westone Um2:
Absolut keine hörbare änderung... Der Ausgang des Zen Xtra hat wahrscheinlich schon genug power für die um2...

hier bitte keine KHV diskussionen , vergleiche beim gleichen KH sind aber auch in Ordnung... Dies soll der übersicht dienen für leute die KH besitzen und sich den kauf eines KHV überlegen...

Wenn der unterschied wirklich nur Nuancen sind , dann bitte ich dies auch so zu schreiben , weil ich finde die unterschiede eigentlich nur beim Ksc55 sehr deutlich hörbar...


[Beitrag von Silent117 am 25. Jun 2006, 14:01 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#2 erstellt: 26. Jun 2006, 13:49
Hallo Silent, das Problem das sich gerade habe ist, dass der KHV selbst den Klang eines Kopfhörers relativ stark beeinflusst. Das habe ich im direkten Vergleich von 3 verschiedenen KHVs am Freitag bei Musikaddicted deutlich feststellen müssen.

Es bringt also nichts, wenn ich jetzt sage, wie dieser und jener KH am KHV klingen, da man an einem anderen KHV ander Eindrücke hat!

OK, man könnte sich darauf beschränken, zu beschreiben, alle KHVs gemeinsam für eine Auswirkung auf den kopfhörer haben, was aber auch schwierig ist, denn der Klang des KHV beeinflusst subjektiv auch diese Aussage.

Es fällt mir also schwer, hier tatsächlich zu posten.

Ich mach mal ein Beispiel:
"Dr DT880 bekommt an einem KHV einen straffere, saubereren Bass, die Höhen werden gezügelt und wirken viel kontrollierter. Raum, Detail und büne nehmen zu."

Ich nehm das mal auseinander:
Das Problem fängt schon damit an, dass man keinerlei Ahnung hat, mit welchem Ausgang man diese in Vergleich stellt. Es gibt nämlich durchaus gute Verstärkerausgänge, bei denen man diese Unterschiede nicht ferststellen wird können.
Weiter gehts mit den "Gezügelten" Höhen. Das mag bei mir am Aria der Fall sein. Am HeadFive jedoch ist der DT880 viel schriller, mir gefällts, aber es steht im Widerspruch mit der vorher getroffenen Aussage.
Und der Bass? Am X-Can V3 stimmt diese aussage auch nicht (mehr). OK, es ist ein Röhrenhybrid, aber wenn man vom CDP-Ausgang (Transistor!) zum X-Can wechselt, dann wird man feststellen, dass der Basss eher loser und voluminöser wird.

Einzig richtig ist, dass bei jedem der von mir getesteten KHVs die Spielfreude zunimmt, was mit einem größeren Raum, mehr Detail und besserer "Bühnenperformance" einher geht.

Ich hoffe, das stößt jetzt nicht zu doll auf, aber das ist nun mal meine Meinung.

m00h
Silent117
Inventar
#3 erstellt: 26. Jun 2006, 16:00
@m00h

deswegen habe ich doch gemeint das man den KHV dazu schreiben kann an dem man das ganze erfahren hat. D.h. man schreibt:

Dt880 am Aria...
Dt880 am X-Can

ohne vergleich oder wertung...
corcoran
Inventar
#4 erstellt: 26. Jun 2006, 16:35
Genau das ist die Schwierigkeit!

An anderer Stelle habe ich bereits hingewiesen, dass wenn man alle Einflüsse zusammen nimmt - Stromversorgung,Kabel,Quelle,KHV,KH,eig.Hörvermögen - eigentlich keine verlässlichen Aussagen treffen kann!
Nickchen66
Inventar
#5 erstellt: 26. Jun 2006, 20:54
Sobald über die Peripherie philosophieren, fangen wir über kurz oder lang an, fachsimpelnd rumzueiern oder wir prügeln uns rum. Da finde ich KH als Thema insgesamt dankbarer weil eindeutiger...


[Beitrag von Nickchen66 am 26. Jun 2006, 21:57 bearbeitet]
Silent117
Inventar
#6 erstellt: 26. Jun 2006, 21:50
na gut , dann lassen wir es eben sein

is nich schlimm , war nur ne idee , aber man kann auch mal schlechte ideen haben
abalamahalamatandra
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Jun 2006, 12:30
Wenn ich mir die Ergebnisse von Silent117 so ansehe und mit meinen Ergebnissen beim AKG 240 Monitor am NAD und am CMoy vergleiche, komme ich mal wieder zum Schluss, dass der Hauptgewinn beim Einsatz eines KHVs in der Regel ein deutlicher Gewinn an Konturenschärfe ist, wodurch sich besser erkennbare Details, bessere Ortung, mehr Raum, präziserer Bass etc. pp ergeben. All dies müsste dem Umstand geschuldet sein, dass der KHV mehr Kontrolle über den KH hat. Der Verlust an Kontrolle führt zu Unsauberkeiten, die Membranbewegungen entspricht nicht mehr vollständig der Ansteuerung durch den Verstärker (z.B. durch Nachschwingungen). Das führt zu Schallbeimischungen, die mit dem eigentlichen Klangereignis nichts zu tun haben und zu Unsauberkeiten führen. Da wären wir dann bei der alten Linn-Theorie, nach der Rhythmik und Timing von höchster Bedeutung bei der Musikwiedergabe sind. Letzten Endes also, dass die Membran möglichst genau den Anweisungen des Verstärkers folgt.

Und damit mein Beitrag rund wird:

AKG K 240 Monitor am NAD 3020i: Eigentlich alles ok. Es fällt lediglich auf, dass der AKG etwas vordergründig-aufdringlich, leicht grobmotorisch und aufgedickt klingt.

AKG K 240 Monitor am CMoy: Hoppla. Der CMoy verleiht dem Klang wesentlich mehr Kontur. Besonders bemerkbar macht sich dies beim Bass, der nun einen festen Umriss erhält. Das gesamte Klanggeschehen wirkt deutlich aufgeräumter und nachvollziehbarer. Da der Bass nicht mehr aufgeschwemmt ist, verliert sich auch die am NAD zu bemängelnde Vordergründigkeit und Grobmotorik. An diese Stelle tritt nun mehr Geschmeidigkeit. Was vorher noch ein wenig aufgebläht und verschwommen wirkte, ist nun warm und angenehmen. Keine Frage, der AKG macht am CMoy einen deutlichen Sprung nach vorne. Hauptgewinn ist die klar gesteigerte Konturenschärfe. Tonal ändert sich hingegen gar nichts.

Nachtrag
DT 990 (erste Version, spritzig-schlankes Klangbild) am 3020i: Der NAD kommt mit dem DT sehr gut zurecht. Die Wiedergabe ist präzise, die Musik wird akribisch ausgeleuchtet.

DT 990 am CMoy: Es gibt Veränderungen, doch sie sind nicht so prominent wie beim AKG. In ruhigeren Passagen ist eine etwas genauere Detailzeichnung erkennbar. Die Kanaltrennung nimmt leicht zu, der DT wirkt einen Hauch agiler und energischer, gleichzeitig aber auch minimal entspannter. In komplexen Musikpassagen fällt schnell auf, das DT 990 und CMoy den besseren Überblick behalten als DT und NAD. Dadurch wirkt die DT/CMoy-Kombination in diesen Passagen im Gegensatz zur DT/NAD-Kombination nicht angestrengt und auch nicht anstrengend.
Deutlich wird, dass auch in diesem Fall der CMoy mehr Kontrolle über den KH hat als der NAD, wobei dieser aber mit dem DT besser klarkommt als mit dem AKG. Allerdings muss dazu angemerkt werden, dass die exakte Impulsverarbeitung ohnehin eine Schokoladenseite des DT 990 (erste Version) ist.

Generell gebe ich den Vorrednern recht: das Thema ist zu aufwändig. Das Problem ist zusätzlich, dass verschiedene KHV unterschiedliche Ausgangswiderstände haben und sich dies auf den Klang auswirkt, denn mit steigenden Ausgangswerten nimmt auch der Kontrollverlust zu.

So schlecht war die Idee also nicht. Nur zu aufwändig in der Umsetzung und Auswertung.


[Beitrag von abalamahalamatandra am 28. Jun 2006, 10:00 bearbeitet]
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