AKG K400 - KHV dazu oder neuen KH?

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makeune
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Nov 2006, 10:47
Hallo,

ich habe momentan (neben "The plug" von Koss und einem K141 Monitor) einen AKG K400 in Gebrauch. Dieser ist zwar in die Jahre gekommen, funktioniert aber immer noch wie am ersten Tag. Nun möchte ich mich klanglich verbessern und ich frage mich, welche der beiden Alternativen die Bessere ist:

- Den K400 zum alten Eisen legen und einen neuen KH kaufen. Da würde mir der K701 zusagen, soll ja klanglich sehr gut sein.

- Zum K400 einen KHV kaufen.

Gehört wird über einen Kenwood V8070D-Receiver mittels über Coax (also digital) angeschlossenem (Uralt-)Philips-CDP. Dieser soll aber auch Weihnachten gegen einen SACD-Player getauscht werden.

Gehört wird meistens Pop/Rock.

Meine Fragen sind nun:

Mit welcher der obigen Alternativen mache ich den größeren "Sprung"? Beim K400 fehlt mir meistens auch etwas Bass, so dass ich am Verstärker den Bass etwas heraufsetze. Bringt der K701 den Bass besser rüber? Oder doch lieber einen KHV zum K400? Wenn ja, welcher ist in der Preisregion des K701 (also ca. 270 Euro) empfehlenswert?

K701 und KHV kann ich mir momentan leider nicht leisten, also nur entweder oder. Oder vielleicht ein anderer KH-Vorschlag (HD650 oder DT880 wird hier ja gerne empfohlen)? Oder passt der K701 zu meiner Musikrichtung?

Gruß und vielen Dank,
Marc
rhymesgalore
Inventar
#2 erstellt: 26. Nov 2006, 10:57
Wenn du allgemein mit dem Kopfhörer nicht mehr zufrieden bist, ist ein neuer Kopfhörer definitiv die bessere Wahl.
Ein KHV macht ja aus deinem Kopfhörer keinen komplett Neuen.
Die Klangcharakteristik bleibt auch mit einem KHV gleich. Der Klang wird halt in diesem Bereich verbessert, aber nicht in einen komlett neuen "verschoben".
Das Problem bei deiner Wahl, dem K701, wäre aber dass er sehr von einem guten Verstärker abhängig ist, um sein volles Potential wirklich entfallten zu können.
Eine Möglichkeit wäre sich halt jetzt erst mal einen neuen Kopfhörer zu kaufen, und ihn an deiner Verstärker-Klinke zu betreiben. Und wenn du dann denkst "Da könnte noch mehr "Klang" drin sein", und wenn dann auch wieder mehr Geld da ist, kannst du dir ja immer noch einen KHV kaufen.
Der hier angepriesene "gepimpte" BTech kostet ja auch nicht die Welt...
Class_B
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Nov 2006, 11:05
Das kann ich auch genauso unterschreiben.
Du solltest allerdings beachten ,dass der K701 kein Bassmonster ist.
Der Bass ist ausgewogen aber nicht sehr dominant.

Gruß
Thomas
makeune
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Nov 2006, 11:37
Hallo,

erst mal Danke für die schnellen Antworten.

Zum K400: Nicht mehr gut genug ist er eigentlich nicht, er liefert (wie ich finde) auch nach über 10 Jahren immer noch eine sehr gute Klangcharakteristik.

Deshalb eher die Frage: Mache ich mit dem K701 einen so großen Sprung, dass sich die Ausgabe von ca. 280 Euro lohnt? Ist die Klangqualität in den letzten 10 Jahren so viel besser geworden, dass man es hörbar merkt? Oder hilft auch hier nur Probehören, also z.B. von Amazon einen kommen lassen, direkt vergleichen und bei Nichtgefallen wieder zurückgeben?

Zum Verstärker: Ich dachte eigentlich immer, mit dem Kenwood KRF-V8070D einen einigermaßen guten Verstärker mein Eigen nennen zu dürfen, hat schließlich mal 600 Euro gekostet und auch in diversen Tests gut abgeschnitten. Komme ich hier klanglich wirklich schon an die Grenzen und muss einen dedizierten Stereo-Verstärker kaufen?

Gruß
Marc
Class_B
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 26. Nov 2006, 12:24
Dein Verstärker ist mit Sicherheit nicht schlecht,aber ob der Kopfhörerausgang das letzte aus dem K701 herausholt möchte ich bezweifeln.
Das mit dem Probehören ist eine gute Idee ,Du solltest aber bedenken,dass der K701 'out of the box' noch nicht sein volles Potential entwickelt.
Er braucht eine Einspielzeit von 200 bis 300 Stunden.
Zum Vergleich 'K400-K701' :
Den K400 kenne ich nicht.
Im AKG Archiv habe ich aber noch eine Abbildung vom K400 gefunden.
Falls er mit dem K401 identisch ist(was ich doch sehr vermute) ,handelt es sich natürlich um einen Quantensprung zum K701.


Gruß
Thomas

Edit:
Unbedingt auch den Senn HD650 probehören


[Beitrag von Class_B am 26. Nov 2006, 12:41 bearbeitet]
Nickchen66
Inventar
#6 erstellt: 26. Nov 2006, 13:15

makeune schrieb:
Ist die Klangqualität in den letzten 10 Jahren so viel besser geworden, dass man es hörbar merkt?


Ja. Z.B. mein alter DT990 aus den frühen 90ern (bestimmt ~400DM) wird von heutigen KH der Klasse bis 100€ locker an die Wand gespielt.

Ich rate in Deinem Fall auch zum Senn HD650, später u.U. mit billigem KHV. Der 701er wird Dir vermutlich, ähnlich wie Dein 400er, zu hell klingen.
hAbI_rAbI
Inventar
#7 erstellt: 26. Nov 2006, 14:21
Wenn er das Geld hat, kann er ja beide bestellen und den schlechteren zurückschicken. Wenn beide nicht ganz das wahre sind können wir ja dann weiterschaun.
Audiodämon
Inventar
#8 erstellt: 26. Nov 2006, 14:42
Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen:

Der K 701 hat auch für Rock & Pop genügend Bass, dieser ist eben etwas schlanker abgestimmt. Es gibt auch Leute die gerade bei Pop & Rock eine solch schlackenlose Klangperformance schätzen.

Trotzdem, am Klinkenausgang währe sicher auch ein HD 600 nicht von der Kante zu schubsen.

Solltest Du Dich aber auf das Abenteuer K 701 einlassen und dir später noch einen KHV zulegen wollen, dann steht Dir wirklich grandioser Klang ins Haus.

Das Wesen der Musik liegt nicht alleine im Bass begründet, es liegt vielmehr im Ganzen.

Wachsen mit der Zeit Deine klanglichen Ansprüche, dann wird Dich der K 701 (mit KHV) sicher lange begleiten können.

Es ist an Dir.


[Beitrag von Audiodämon am 26. Nov 2006, 14:43 bearbeitet]
Audiodämon
Inventar
#9 erstellt: 26. Nov 2006, 14:42

hAbI_rAbI schrieb:
Wenn er das Geld hat, kann er ja beide bestellen und den schlechteren zurückschicken. Wenn beide nicht ganz das wahre sind können wir ja dann weiterschaun.


Oder so...
lotharpe
Inventar
#10 erstellt: 26. Nov 2006, 15:48
Hallo René,

habe mir gestern einen Corda Opera bei Jan Meier reservieren
lassen.
Ich hoffe das mein K701 damit endlich richtig in Fahrt kommt.
Ps. Hast Du die 3 letzten Songs erhalten und wie klingen diese?

Viele Grüsse
Lothar
Audiodämon
Inventar
#11 erstellt: 26. Nov 2006, 15:53

lotharpe schrieb:
Hallo René,

habe mir gestern einen Corda Opera bei Jan Meier reservieren
lassen.
Ich hoffe das mein K701 damit endlich richtig in Fahrt kommt.
Ps. Hast Du die 3 letzten Songs erhalten und wie klingen diese?

Viele Grüsse
Lothar


Tach Lothar,

Glückwunsch zum Opera Ich will sagen, dass damit der 701 sicher einen guten Partner vorfinden wird.

Die Songs klingen wirklich prima, wie alle die ich gehört habe. Schön dynamisch, nicht aufgesetzt.

Tolle Einheit die Terratec!!!

Grüße, René
McMusic
Inventar
#12 erstellt: 26. Nov 2006, 19:57

Audiodämon schrieb:
Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen:

Der K 701 hat auch für Rock & Pop genügend Bass


Meiner Meinung nach nicht. Die "Natürlichkeit", die den K701 bei Klassik und zum Teil auch bei Jazz auszeichenen, hat er bei Pop/Rock imo nicht. Hier fehlt es einfach im Grundton. Gerade "moderne" Pop/Rock Musik ist einfach bassstärker abgemischt. Wenn man die "originalgetreu" widergeben möchte, braucht man einen anderen KH als den K701.

Nur falls ich jetzt "beflamed" werde: ja, ich besitze einen K701.
Peer
Inventar
#13 erstellt: 26. Nov 2006, 19:58
Stimmt so (leider). Sonst wäre der K701 der optimale Kopfhörer
makeune
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Nov 2006, 22:57
Hallo an alle,

erst mal vielen Dank für die schnellen und vor allem zahlreichen Antworten ... hätte ich nicht mit gerechnet

Gut, wenn ihr also meint, der HD650 wäre auch noch einen Test wert würde ich es wirklich so machen: Beide (also K701 und HD650) bestellen und dann vergleichen (auch mit dem K400), den der mir weniger zusagt schicke ich dann zurück ...

Ich habe eben auch noch etwas über den gemoddeten B-Tech KHV gelesen (incl. der "Bastelanleitung" ) und da ein Freund von mir sich mit solchen Umbauten auskennt würde ich ihn bitten, mir einen solchen herzustellen ... würde mich das denn schon spürbar weiterbringen als ohne KHV? Bei knapp über 50 Euro (B-Tech + Zusatzteile) würde ich mir das dann nämlich noch zusätzlich überlegen ...

Danke und Gruß
Marc
Class_B
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Nov 2006, 06:33
Ein umgebauter Blech-Tech würde sicherlich schon eine Steigerung zum Kopfhörerausgang Deines Vertsärkers darstellen.
Jedenfalls in Verbindung mit dem 701.

Gruß
Thomas
makeune
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 27. Nov 2006, 10:09
Hallo Thomas,

das wäre ja dann schon mal ein Fortschritt. Gibt es sonstige KHV-Empfehlungen für den K701 so im Bereich 100 Euro, die evtl. besser geeignet wären?

Und noch eine kurze Frage: Wie war das noch mit der Impedanz? Je höher die Nennimpedanz des KH desto besser ist er am Verstärkerausgang oder je eher braucht man einen KHV?

Gruß
Marc
Audiodämon
Inventar
#17 erstellt: 27. Nov 2006, 11:45

makeune schrieb:
Hallo Thomas,

das wäre ja dann schon mal ein Fortschritt. Gibt es sonstige KHV-Empfehlungen für den K701 so im Bereich 100 Euro, die evtl. besser geeignet wären?

Und noch eine kurze Frage: Wie war das noch mit der Impedanz? Je höher die Nennimpedanz des KH desto besser ist er am Verstärkerausgang oder je eher braucht man einen KHV?

Gruß
Marc


Ich denke für mit dem getunten B-Tech bist Du bis etwa 300 Euro in guter Gesellschaft
Class_B
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 27. Nov 2006, 12:22

makeune schrieb:
Hallo Thomas,

das wäre ja dann schon mal ein Fortschritt. Gibt es sonstige KHV-Empfehlungen für den K701 so im Bereich 100 Euro, die evtl. besser geeignet wären?

Und noch eine kurze Frage: Wie war das noch mit der Impedanz? Je höher die Nennimpedanz des KH desto besser ist er am Verstärkerausgang oder je eher braucht man einen KHV?

Gruß
Marc


Bis 200 Euro gab(Headfive,ist glaube ich mittlerweile ausverkauft)bzw. 300 Euro gibt es nichts vergleichbares,außer Selbstbauplatinen.
Mit der Impedanz kann man nicht so pauschalisieren ,ist von KH zu KH verschieden.
Mein Philips mit 32Ohm,oder der Senn mit 300Ohm brauchen nicht unbedingt einen amp.
Aber der K701 mit 62Ohm profitiert sehr von einem KHV.

Gruß
Thomas
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