Ständige Reparatur Beyerdynamic DT 880

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HighBass
Neuling
#1 erstellt: 25. Aug 2007, 23:52
Moin,

ich habe hier ein Problem mit meinem Beyerdynamic DT 880.

Ich habe diesen Kopfhörer im April 2005 bei einem Händler für knapp 200 Euronen bei ebay erstanden.

Nach ca.1-2 Wochen war er defekt (linker oder rechter) Kanal machte keinen Mucks mehr.

Ich habe mich damals natürlich mit dem Händler in Verbindung gesetzt zwecks Gewährleistung.

Der Geschäftsführer war erstaunt, das der Hörer defekt war, weil das bei ihm noch nie vorgekommen sei.

Nach einer ca.20 minütigen Diskussion ließ er das Teil aber ein paar Tage später bei mir abholen und schickte den Hörer zum Hersteller.

Ein bis zwei Wochen später bekamm ich den Hörer zurück und er funktionierte tadellos bis zum April(?!)2007.

Nach einiger Zeit Musikgenuss (fast genau 2 Jahre) verabschiedete sich das linke System.

Es erfolgte ein erneuter Anruf beim oben genannten Händler.

Er erklärte mir, das er nun, da 2 Jahre ins Land gegangen waren, ich mich direkt an den Hersteller wenden soll.

Gesagt, getan.

Also würde der DT 880 an Beyerdynamic nach Heilbronn zur Reparatur geschickt.

Nach dreiwöchiger Warterei bekam ich den Hörer repariert zurück.

Das linke System wurde ausgetauscht.

Freude schöner Götterfunken, ich kann wieder Musik hören.

Kaum 3 oder 4 Wochen später sagte diesmal der rechte Kanal bye bye.

Zurück gehts nach Heilbronn.

Diesmal wurde laut Reparatur-Rechnung das Wendelkabel getauscht.

Diesmal hielt die Freude etwa 5 oder 6 Wochen an.

Sitze entspannt vor meiner Anlage und schwupps geht diesmal der rechte Kanal nicht mehr.

Heilbronn ich komme.

System rechts getauscht.


Warten, warten, warten.

2 Wochen sind rum und mein Schatz ist wieder mit mir vereint.

Mittlerweile ist es Juli 2007 und die Maschine läuft.

So muss das sein???

Pustekuchen!!

Vor zwei Tagen hocke ich nachts vor meiner Anlage und lausche fabelhaften Klängen.

Also ich hörte Musik.

Nach ca. 2 Stunden macht es auf der linken Seite keinen Piep mehr.

Das linke System ist ab...ckt.

Ich fasse es nicht.

Das scheint jetzt ein neues Hobby von mir zu werden.

Ich höre also seitdem z.B.Filme am Rechner nur mit dem rechten Ohr.

Natürlich habe ich mich gleich mit Beyerdynamic (wieder, nochmal, erneut) in Verbindung gesetzt zwecks einer ENDGÜLTIGEN Reparatur.

Diesmal hatte ich einen Mann vom Service an der Strippe, der mich fragte, wie ich denn den Hörer immer anschließe.

Zum Beispiel fragte er mich, ob ich den Hörer an den Lautsprecherausgängen meines Verstärkers anschließen würde, was ich aber verneinte.

Das kannte ich nämlich noch gar nicht.

Wer macht denn sowas?

Ich erklärte ihm, das ich das Teil immer am Kopfhörereingang meines Verstärkers nutze.

Er kam zu dem Schluss, das eine so häufige Reparatur nicht normal sei und mein Verstärker eventuell hin und wieder "Gleichspannung" an den DT 880 schickt.

BTW:

Ist ein aaaalter Yamaha A-1020.

??????

Kann das das Problem sein?

Ich habe keinen Schimmer.

Ich habe, glaube ich, das gesamte Netz durchforstet und bin auf keine Lösung gestoßen.

Kann irgendjemand helfen?

Ich möchte nämlich den 880 nächste Woche wieder einschicken.

Die Odyssee soll ein Ende haben.



P.S.

Sorry für den Roman
cosmopragma
Inventar
#2 erstellt: 26. Aug 2007, 05:39

HighBass schrieb:

Wer macht denn sowas?
Ich und auch so manch anderer.
Das kann im Einzelfall durchaus sinnvoll sein, steht aber hier nicht zur Debatte.

Ich erklärte ihm, das ich das Teil immer am Kopfhörereingang meines Verstärkers nutze.

Er kam zu dem Schluss, das eine so häufige Reparatur nicht normal sei und mein Verstärker eventuell hin und wieder "Gleichspannung" an den DT 880 schickt.

BTW:

Ist ein aaaalter Yamaha A-1020.

??????

Kann das das Problem sein?
Denkbar ist das schon.
Ich habe noch nie von einer solchen Serie gehört, und ich bin schon seit vielen Jahren mit der Szene vertraut.
Gleichspannung könnte eine Kopfhörerspule grillen.
Ich würde zunächst mal den DC-Offset messen, der bei einem nicht gewarteten uralten Amp schon ziemlich hoch sein könnte.
Aufgrund eines Defektes auftretende sporadische Gleichspannungsereignisse kann man mit einer solchen einfachen Messung natürlich sowieso nicht erfassen ....

So eine Serie ist entweder aussergewöhnliches Pech (ziemlich unwahrscheinlich) oder der Amp ist der Schuldige.
Nickchen66
Inventar
#3 erstellt: 26. Aug 2007, 09:16
Ich schätze auch, daß Dein Amp ein "Bösie" ist. Erfreife doch die Gelegenheit beim Schopf und spendier' Dir einen KHV, das klingt eh' besser. Es steht ja nicht in Stein gemeißelt, daß das zwangsläufig stockbürgerliche "Besitztümer" für hunderte von Euros sein müssen. Ab 40€ geht der Spaß los, versprochen.
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 26. Aug 2007, 09:42
Da würde ich zuerst mal den DC-Offset am KH-Ausgang nachmessen. (Baumarkt-Multimeter zu 5 Fragezeichen tut's völlig.) Eigentlich dürfte es gar so viel nicht sein, sonst würde die Schutzschaltung des Amps ansprechen - aber wer weiß, vielleicht reichen einige 10 mV, damit der DT880 langfristig ungnädig reagiert. (Einfacher zu messen dürfte es an den Lautsprecherausgängen sein, wobei der KH-Ausgang i.d.R. nicht die gesamte Ausgangsspannung abbekommt. IIRC sind Werte von <~100 mV ziemlich unkritisch.)
Der A-1020 war übrigens Mitte der 80er der größte Verstärker von Yamaha, schöner Klassiker. (Problematisch ist IIRC die Quellenumschaltung, der Tastensatz sollte wohl im Bedarfsfall vom Fachmann gereinigt werden.) Der KH-Ausgang wird vermutlich per Vorwiderstand/Spannungsteiler an den Endstufen hängen.

Das Thema KHV ist eines für sich, aber zu (fast) jedem Budget dürfte sich da etwas finden.
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