Ultimate Ears

+A -A
Autor
Beitrag
baeckus
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 18. Feb 2005, 08:17
Hallo !
Seit einigen Monaten benutze ich an meinem Iriver H120 die Etymotic ER4P und finde den Klang alles in allem sehr gut.
Den für meinen Geschmack flachen Bass hebe ich allerdings leicht mit dem Equalizer an.
Die recht analytische,kalte Gesamtabstimmung des Klangbildes hat mich am Anfang gestört,jedoch hat sich dies gelegt.
Das einzige was mich wirklich stört,ist das ewige verrutschen der Stöpsel beim Sport.
Lange Rede kurzer Sinn - in diesen ist mir nun gekommen mir die Ultimate Ears UE 5/7/10 oder Sensaphonics anzuschaffen.
Gibt es jemand der Erfahrungen mit den Luxusdingern hat?
Ciao Baeckus
Heidjer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 19. Feb 2005, 09:22
@baeckus,

lies mal meinen Bericht: http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-447.html

Mittlerweile benutze ich die UE-10 ja schon etliche Wochen. Am iRiver könnte am Kopfhörerausgang evtl. der Bass zu stark sein. Ich hatte den H340, damit war mir der Klang eindeutig zu basslastig am Kopfhörerausgang. LineOut und KHV geht natürlich.

Der LineOut am iPod ist aber auch nicht super. Der derzeitige besste LineOut ist am Hi-MD-Player von Sony, deutlich besser als am iPod.

Ich möchte gerne eine Kombination Player-Ohrhörer haben, die ohne KHV einen High-End Klang bringt. Dies habe ich noch nicht ganz gefunden.

Die UE-10 sind ein deutlicher Sprung nach vorn, gegenüber ER4P, allerdings unverkäuflich.
baeckus
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 20. Feb 2005, 13:14
Hallo Heidjer!
Deine Rezension der UE10 hatte ich natürlich schon gelesen.
Sie ist sehr ausführlich und hilfreich.
Aber kannst Du noch was über den Tagekomfort speziell beim Sport (Jogging/Skilanglauf/Langstreckenwandern) sagen?Wie ist es mit dem bei den Etymotics sehr ausgeprägtrn Microphonieeffekt?
Wenn ich die Er4 nach oben drehe,das Kabel wie bei den Sure Hörern, hinterdem Ohr lang am Hinterkopf zusammenführe , habe ich zwar nicht die geringste Resonanzübertragung mehr-aber die Stöpsel sitzen auf die Dauer unbequem.
Es ist ein immerwährender leichter Zug nach oben, der dafür sorgt, daß die Hörer im Ohr scheuern und verrutschen.
Da ich Brillenträger bin noch die Frage, ob die Kabel unter umständen hinter dem Ohr stören?
Ciao Baeckus
P.S. Kann es sein, daß Du eine gewisse "Basspsychose", vieleicht als leicht überzogene Gegenreaktion auf die Basshype der Boomcar Generation, hast?
Heidjer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Feb 2005, 16:56
@baeckus,

der UE-10 hat 2 Basstreiber und zuviel Bass führt leider zu Frequenzüberlagerungen und ist der Verstärker nicht optimal, kommt es zusätzlich zu Bassverzerrungen.

Ich habe nichts gegen einen sehr tiefen, druckvollen und kontrollierten Bass, aber ich möchte auch sehr klare Stimmen (Mitten) und Höhen haben. Dies macht mein Stax Omega 2 auch ziemlich perfekt und auch meine Aktiv-Boxen von Silbersand, na ja und so soll es auch bei der portablen Lösung sein. Platten von Patricia Barber (Jazz) haben viel und auch angenehmen Bass.

Also der mikrophonische Effekt der UE-10 ist mit den Ety's absolut nicht vergleichbar, ich würde sagen es gibt diesen Effekt nicht bei den UE-10. Es gibt aber einen Effekt, wenn man die Finger in die Ohren steckt und dann hart mit den Füßen auftritt, dann wird der Trittschall deutlicher übertragen und dies gilt dann auch für die UE-10.

Wenn die UE-10 von der Paßform her, gut gefertigt wurden, ist der Komfort sehr hoch, man spürt sie fast nicht.

Ich jogge nicht, da ich mir dabei meine Kniegelenke kaputt gemacht habe, aber ich trainiere häufig auf dem Radtrainer und da stört kein Schweiß und die UE-10 verrutschen auch nicht.

Da man von der Umgebung nur noch sehr wenig mitbekommt, würde ich persönlich nie die UE-10 oder Ety's / Shure's in der "Wildnis" tragen, ich benutze sie im Haus und Garten.

Vom Tragekomfort sind auch noch die B&O A8 sehr gut, sind zwar nicht so gut wie die UE-10 aber beim Wandern oder Skilanglauf würde ich diese vorziehen, man bekommt dann auch noch etwas von der Umgebung mit.
baeckus
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 21. Feb 2005, 20:00
Hallo Heidjer!
Herzlichen Dank für die Beschreibung des Tragekomforts.
Da ich ähnliche Äußerungen auch auf enlischsprachigen Foren gelesen habe überlege ich nun (leider)ob ich 1100€ für einen merklich verbesserten Komfort und eine klangliche Steigerung, die hörbar ,aber nicht unbedingt ins "Ohr springend ist", ausgeben soll.
Da ich mittlerweile fast nur noch unterwegs (mit 3 großen Hunden) die Ruhe und Zeit habe Musik zu genießen kommt es mir wie auch Dir auf hohe Wiedergabequalität mit transportablen Geräten an.Allerdings bevorzuge ich den Iriver ,dessen Klang mich sowohl mit günstigen als auch teuren Hörern erheblich mehr überzeugt hat als alle angebissenen Äpfel denen ich bisher habhaft werden konnte.
Aber dies ist ein anderes Thema...........
Also wie es mir scheint bist Du der Einzige der bisher einen Ultimate Ears Stöpsel sein Eigen nennt, oder warum gibts nicht mehr Beiträge?
Na ja vieleicht kommt ja noch etwas an Meinungen zusammen bis ich mir das Geld zusammengespart habe.Auch geistern mir Rezensionen der Sensaphonics durch mein verwirrtes Hirn , in denen diese über allen Klee gelobt und klanglich über die UE´s gestellt werden
Ciao Baeckus
Ach ja :Patricia Barber ist gut....Tolle, abgrundtiefe akustische und elektrische Bässe,bei ganz anderer aber auf keinen Fall schlechterer Musik, findest du bei Jennifer Warnes - The Hunter
Heidjer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 22. Feb 2005, 08:20
@baeckus

die Jennifer Warnes CD habe ich auch. Ja, ich habe auch 1.100,- € ausgegeben, da ich die Hörer in D kaufen wollte. War sicherlich auch nicht falsch, da ein Hörer umgetauscht werden musste. Allerdings bin ich an die Sensaphonics auch interessiert, falls ich diese wirklich kaufen sollte, dann aber Import aus den USA direkt, ist derzeit doch günstiger.

Es gibt schon einige, die die UE-10 in D haben, aber davon ist der größte Anteil Musiker und die schreiben hier wohl keine Erfahrungen rein. Ich schätze den Anteil von Musikgenießer mit UE-10 auch sehr gering ein, vielleicht max. 5 Personen hier in D.

Da ich zwischenzeitlich Klangvergleiche mit den UE-10 zwischen iPod Line-Out und großem D/A-Wandler gemacht habe, viel mir doch der recht deutliche Klangunterschied zu Ungunsten des iPod's auf, also habe ich weiter gesucht.

Derzeitig holt man den besten portablen Klang über die Kombination Sony Hi-MD Player (z.B. MZ-NH1) und UE-10 heraus. Der Klang ist über Kopfhörerausgang und LineOut jeweils deutlich besser als am iPod. Dies liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am digitalen High-Definition-Amp im Sony. Der Klang ist mit ATRAC3plus 256 kbps besser als mit iPod und lossless.

Der Hi-MD Player hat auch weitere Vorteile, unter 100g, deutlich weniger empfindlich gegenüber Stöße und Kälte.

Ich glaube die Sensaphonics werden nur etwas anders klingen als die UE-10 aber wohl nicht besser. Als direkter Wettbewerb wird eigentlich der UE-7 zu den Sensaphonics gesehen. Die UE-10 gehen unkomplizierter ins Ohr und wieder raus, sind dafür im ersten Moment kälter und können beim Zusammenschlagen leichter Schaden nehmen. Die Sensaphonics kommen derzeit auf ca. 750,- € also auch schon ein deutlicher Preisunterschied.

Es gibt vergleichbare Hörer auch direkt in D zu kaufen, ich hatte mit dem Hersteller auch schon mehrfach Kontakt, haben aber nicht wirklich Interesse an Musikgenießer eher nur an Musiker.
baeckus
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 22. Feb 2005, 19:54
Hallo Heidjer!
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit die Sensaphonics in "Good Old Germany" zu erwerben?
Welche Hörer in dieser Qalitätsstufe meinst du gibt es aus deutscher Fertigung?
Was den Sonyplayer angeht magst Du wohl recht haben,allerdings habe ich mich an die 20 GB und die OGG Vorbis Codierung gewöhnt!
Ciao Baeckus
Molteris
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 22. Feb 2005, 20:07
Hallo,

ich möchte zu den Sensaphonics bemerken, daß die ProPhonic Soft 2X in Großbritannien als T2XS verkauft werden. Kosten um die 720€ inkl. MwSt, und im Lieferumfang sind mehr Goodies enthalten als bei der US-Bestellung.

Bilder der beiden gibt es übrigens hier: http://ipodstudio.com/forums/showthread.php?t=524
Heidjer
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Feb 2005, 07:45
@baeckus,

sieh mal hier: www.meineohren.de
baeckus
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 26. Feb 2005, 07:53
Hallo Heidjer!
Das schaut ja ganz interessant aus!
Ich habe mal eine mail hingeschickt und angefragt wie sie ihre Produkte bezogen au Klang und Komfort zu den Sensa/UE - Hörern einordnen.Leider kam nur eine recht allgemeine mail mit der Aufforderung zu einem Telefongespräch zurück.
Ich werde nächste Woche dort mal anrufen.
Ciao Baeckus
Molteris
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 26. Feb 2005, 10:19
Ich würde die Leute fragen, was für Driver sie eingebaut haben. Egal welche IEM-Marke, alle benutzen Driver der Firma Knowles Electronics. Nur der Typ der Driver und das Tuning ist unterschiedlich.
air
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 26. Feb 2005, 18:55
ich habe mich vor ca. 2 monaten für das ultimate ears-modell ue-5c entschieden. vom klang bin ich recht angetan - sie klingen im vergleich zum shure 2c, den ich vorher hatte, wesentlich besser. müsste ich einen verbesserungs-faktor angeben, würde ich sagen, sie klingen ca. 3 mal "besser". völlig begeistert bin ich vom trage-komfort. man spürt sie kaum bzw. gar nicht, sie eliminieren die aussenegäusche nahezu und mit etwas übung hat man sie in ca. 2 sekunden im ohr. mir als bahnfahrer war noch wichtig, dass sie meine nähere umgebung nicht mit-beschallen. auch in diesem punkt alles bestens, die inears (wie shure´s aber auch) geben nichts nach aussen ab. heute ärger ich mich wirklich, dass ich nicht eher auf inears (insbesondere ultimate ears) gestossen bin (so viele jahre auf reisen mit vergleichsweise schlechtem klang).

ich nehme an, du hast auch schon headfi.org entdeckt? falls nicht - dort kannst du dich stundenlang mit berichten zu ultimate ears u.ä. beschäftigen :-)

gelesen habe ich, dass die auch von dir genannten sensaphonics wohl etwas bass-orientierter (subwoofer-like) zu werke gehen, wogegen die ue-10 eher analytisch klingen, insbesondere im bass eher "sauberer", trockener,...
aber alles hören-sagen! bei headfi.org ist gerade ein kleiner glaubenskrieg im gange :-)

da mir ultimate-ears ein "falsches" modell geliefert hat (soft-, statt hard-acryl) haben sie mir als entschädigung einen sehr sehr sehr guten preis für ein modell meiner wahl angeboten :-) naja, interesse am ue-10 hätte ich schon, ich überlege noch, ob ich zuschlagen soll.

vielleicht noch ein paar worte zum ue-5c. die stärken liegen in dem mitten und tiefen. stimmen klingen gerade im vergleich zu den üblichen verdächtigen günstigeren hörern (porta pro, shure e2) um welten besser! der bass geht wunderbar tief, aber eher trocken und sauber - mittlerweile mag ich dieses klangbild aber sehr. ein shure-bass mag "grummeliger" sein, täuscht meines erachtens aber oft über den tatsächlich vorhandenen bass hinweg. verbesserungen würde ich mir bei den höhen wünschen. ganz bestimmt klingen die ue-5c auch hier nicht schlecht, aber eben auch nicht perfekt. gerade die bass/mitten/höhen-separation könnte besser sein. daher auch mein wunsch, mal die ue-10 uz probieren, denn ich glaube, genau in diesem bereich werden sie klasse sein. naja, mal schauen. falls ich sie nehme, berichte ich-

abeschliessend noch ein paar worte zu ultimate-ears. die ganze kommunikation mit diesem unternehmen war und ist einfach vorbildlich. anfragen werden unmittelbar beantwortet - alle sind extrem hilfsbereit und kunden-orientiert. meine ersten anfragen bzgl. import nach deutschland wurden (im gegensatz zu sensaphonics) korrekt beantwortet - sämtliche nebenkosten wurden genannt. wie oben schon gesagt, haben sie mir ein falsches (allerdings teureres modell) geliefert. und neben dem für mich kostenfreien austausch haben sie mir wahlweise ein beliebiges modell zu einem aussgerwöhnlich guten preis angeboten. in dieser form habe ich das selten erlebt.

gruß
michael
baeckus
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 26. Feb 2005, 20:09
Hallo!
Hier mal für alle die mail ,die ich zu www.meineohren.de geschickt und die Antwort die ich erhalten habe

Hallo Christian,

kurz und knapp:
es gibt Vor-und Nachteile bzgl. Tragekomfort, Wirkungsgrad,
"Detailverliebtheit" und auch noch weiteren Aspekten (nicht zuletzt
Preis-Leistungsverhältnis) unserer Produkte im Vergleich zu denen von
Ultimate Ears / Fischer Amps oder Sensaphonics. Diese wie auch die Antworten
auf die Fragen nach Lieferzeit, Testhörer usw. würde ich gerne in einem
persönlichen Gespräch / Telefonat erläutern, da das den Rahmen einer e-mail
sprengen würde. Natürlich können wir alles bauen, was andere machen, darüber
hinaus gibt es aber auch noch diverse andere Möglichkeiten; so sind z.B.
auch ein-Weg-Lösungen wie die des ER4 zu weitaus besserer "Performance"
(gerade im Bassbereich) in der Lage, wenn sie im Wege einer Maßanfertigung
optimal im Gehörgang platziert werden. Aber alles nähere dazu später.
Ich bitte Dich daher um einen Anruf (bitte nach mir, Felix, fragen); unsere
Telefonzeiten sind: mo-fr.: 9.30-13.00 und 14.30-17.00. Alternativ kannst Du
mir natürlich auch Deine Telefonnummer mailen.

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: hsarazin@tiscali.de [mailto:hsarazin@tiscali.de]
Gesendet: Mittwoch, 23. Februar 2005 20:28
An: info@hearsafe.de
Betreff: HS-2 Pro Flex


Hallo!
Ich bin auf der Suche nach sehr guten "Ohrstöpseln " auf Eurer Seite
gelandet.
Ich benutze zur Zeit an meinem Mp3 Spieler Etymotics Er4P Hörer und bin
mit dem Tragekomfort nicht angepasster Silikonisolatoren nicht zufrieden.Der
Klang dieser
Hörer ist gut ,jedoch erwarte ich eigentlich einen besser konturierten
Bass ,bei besserer,wärmerer Darstellung des "Stimmen/Gitarren"
Frequenzbereiches.Eigentlich
sind bei den Etymotics nur die extemen Höhen und die Detaillverliebtheit
wirklich sehr gut.
Nun meine Fragen : Sind die von Euch angebotenen HS-2 mit den in den USA
vertriebenen Sensaphonics verwand, oder gar identisch (dann könnte ich
auf einen reichlichen Erfahrungsschatz aus amerikanischen Foren
zurückgreifen),
oder handelt es sich um eine vollkommen eigene Entwicklung?
Ist der Wirkungsgrad ausreichend um von einem Festplattenplayer der IPod-
Klasse betrieben zu werden? Wenn ja - warum bewerbt Ihr diesen
expandierenden
Markt nicht?(Siehe Fischer Amps)
Wie ist es mit Nacharbeiten bei nicht ausreichender Passform?
Wie würdet Ihr den Hörer verglichen, mit dem momentan die State of the Art
darstellenden Ultimate Ears UE 7/ 10 einorden?
Gibt es die Möglichkeit "Allroundpassende Modelle" probezuhören?
IWie lange ist die Lieferzeit ab Eingang Ohrabdruck bei Euch?
Cao Christian Scharf

@Molteris
Das ist ja interessant - welche Baureihe von Knowles ist denn die beste?

@air
Ich hatte irgendwo Deine Rezension der Ue5c gelesen - aber kann es sein , dass Du damals begeisterter warst?
Was die UE10 angeht habe ich ein wenig Angst ,daß sie mir zu analytisch klingen.Und bei dem Preis macht man ja nicht unbedingt Experimente!!!
Ich mag eigentlich eine fröhliche aber warme Klangabstimmung - bin eigentlich kein absoluter Fan von Detaillreichtum wenn er auf Kosten eines gewissen Wow Effektes geht.
Bei manchen historischen Aufnahmen klingen die etys einfach zu kalt und farblos.
Und da die Ue10 eine ähniche Abstimmung haben sollen, halt nur besser glaube ich bin ich bei Sensaphonics besser aufgehoben.Bei diesen habe ich nun wieder die Befürchtung ,daß mir die mittlerweile liebgewonnene Hochtonauflösung der Er4 fehlen würde.
Ich werde Montag erst einmal mit www.meineohren.de telefonieren-vieleicht haben die ein gutes Angebot.
Ciao Baeckus
Ich
air
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 26. Feb 2005, 21:44
@baeckus

begeisterter? kann sein :-) ich glaube, in einem iriver-forum habe ich mal ein paar sätze geschrieben. dort ging es glaub´ ich um den vergleich zu portpro-u.ä.-hörern. und da es darum ging, habe ich vielleiht mehr superlative benutzt als bei einem (zugegebenermaßen in teilw. unkenntniss) vorgenommenen vergleich zum ue-10 :-)

ich bin begeistert vom ue-5c! ich finde, 600 euro sind für einen kopfhörer viel geld - trotzdem passt für mich das preis-leistungs-verhältnis absolut.

bei meiner entscheidung damals für den 5er waren verschiedene erfahrungsberichte für mich ausschlaggebender als z.b. der preis. einige male wurde berichtet, das der 5er mehr "spaß" macht als der eher analytisch ausgelegte 10er. denn auch ich finde, dass boxen/kopfhörer ruhig ein wenig "angeben" dürfen, sofern es sich in grenzen hält :-)
ich bin aber trotzden extrem neugierig auf den ue-10!!

sehr sicher bin ich mir, dass du weder mit den ue´s noch mit den sensa´s einen fehler machen kannst. das problem ist nur, dass du in beiden fällen nicht hinreichend sicher wissen wirst, ob du richti entschieden hast - ob der andere vielleicht doch besser gewesen wäre. ich kennen dieses gefühl sehr genau :-)

falls du dir noch zeit lassen willst: soviel ich weiss, bietet fischer-amps (der deutsche ue-vertriebs-partner) die möglichkeit, den ue-10 mit so einer art universal-ohrmuschel probezuhören. frag mal hr. fischer selbst. achja: in las-vegas bei ue selbst kannst du jedes modell probehören. kleiner urlaub? :-) ich meine auch gelsen zu haben, das sensaphonic diesen service auch anbietet (die sitzen in chicago).

michael
Molteris
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 26. Feb 2005, 22:19
Ich weiß auch nicht, welche Driver die besten sind. Knowles macht einen Haufen verscheidener Modelle, die zudem auf Kundenwünsche abgestimmt werden (eine unvollständige Liste gibt es hier: http://www.knowlesel...ry.asp?CATEGORY_ID=2).
Um zu sagen, Hearsafe verwendet ähnliche Technologien wie 2X/UE10 (im Top-Modell) oder Etymotic/Shure (im Single-Driver-Modell); große Unterschiede sind wohl nicht zu erwarten. Wichtig wären jedenfalls die Unterschiede bezüglich Material (Härte, Reinigung?) und Mikrophonie des Kabels.
Heidjer
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 27. Feb 2005, 09:41
Hi,

also ich habe schon mehrfach mit Felix von "MeineOhren" gesprochen, sowohl vor dem Kauf der UE-10 als auch danach.

Ich warte heute immer noch auf ein Angebot von ihm. Ich glaube die wissen genau, dass ihre Hörer nicht an den UE-10 heran kommen und daher ist auch bis jetzt kein Angebot gemacht worden. Meine Aufgabenstellung war ein etwas hochomigeren Hörer, Silikon und natürlich klanglich den UE-10 zu toppen.

Ich habe ja schon sehr viele Tests mit den meisten bekannten Playern wie Rio Karma, iPod photo, iRiver H340 usw. gemacht, fast alle Player haben mit den UE-10 große Probleme und brechen im Bass extrem zusammen oder übersteuern diesen (am Kopfhörerausgang). Daher könnten die Sensaphonics mehr Bass am iPod (der bricht am deutlichsten zusammen mit 13 Ohm) bringen, da diese fast 30 Ohm haben und daher auch von einigen Testern (auch in den US-Foren) die Aussage, die Sensaphonics haben mehr Bass.

Aus meinen Erfahrungen heraus, muss ich ganz deutlich darauf hinweisen, dass nicht nur der Hörer allein zu betrachten ist, sondern auch mit welchem Player er betrieben werden soll.

Über einen externen KHV sieht das natürlich anders aus, aber auch hier sollte man den Richtigen nehmen. Als Batterie betriebenen KHV kann ich nur den Emmeline SR-71 empfehlen, allerdings möchte ich persönlich kein drittes Gerät in der Kette. Player und gute Ohrhörer, diese Kombination sollte allein auch möglichst einen perfekten Klang ergeben.

Ohne KHV kann ich derzeit den Sony Hi-MD Player MZ-NH1 und als Festplatten-Player Sony Vaio Pocket empfehlen, wobei der Vaio Pocket den Bass einen Hauch kontrollierter ansteuert.

Ich will hier keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, welcher Player der Beste ist und das iPod nix taugt usw. Ich habe hier etliche Hörer und Player rum liegen und will nur meine persönlich Erfahrung mitteilen. Wenn es morgen einen besseren Player oder Hörer gibt, bin ich offen und werde auch diese testen. Es ist immer noch Luft für Verbesserungen.

Gruß Heidjer
air
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 27. Feb 2005, 11:56
vielleicht ist genau aus dem grund der ue-5c keine so schlechte wahl, sofern man auf einen portablen amp verzichten möchte. nach aussage von ultimate ears wurde dieser ja speziell für den ipod bzw. portbable geräte entwickelt. ob das ein marketing-spruch ist, vermag ich nicht zu beurteilen. aber ich kann mit gutem gewissen sagen , dass der bass nicht zusammenbricht (irver 320). ich finde den tief-bass sehr eindrucksvoll, zu jeder zeit noch kontur, sehr kurze abkling-phase,...

in der kombination iriver 320/ue-5c lohnt sich ein portabler amp m.e. kaum. ich habe einen corda mkii- und es ist schon hörbar (am line-out) - aber nicht in dem maße, dass sich das mitschleppen lohnt. selbst zu hause verzichte ich zumeist darauf, da der klang-unterschied (für mich) kaum hörbar ist.

@heidjer, deine aussage zum ue-10 lässt mich den kauf, wenn auch zum 1/2 preis, doch wieder in frage stellen. hmmm...

michael

@heidjer: hast du mal den creative-zen am ue-10 getestet?


[Beitrag von air am 27. Feb 2005, 12:01 bearbeitet]
baeckus
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 27. Feb 2005, 13:01
Hallo!
Laut Werbung von UE ist auch der UE10Pro speziell auf transportable Geräte hin ausgelegt worden.
Ich benutze wie gesagt den H120 von Iriver ,der mit dem Etymotics ,selbst mit, aus reinem Spaß mal extrem hochgefahrenen Bass , keine Nenneswerten verzerrungen bringt.
Allerdings ist das ausreitzen klanglicher Extemsituationen oder Aufnahmen eine lustige Anelegengeit - hat aber wenig mit dem eigentlichen alltäglichen Musikhören zu tun , wo sich die Technik nicht mit 20Hz Bässen einer Kirchenorgel,oder Sitarsaitenflirren jenseits der 18khz zu tun , sondern soll mit ganz normalen Aufnahmen der verschiedensten Musikstile so neutral wie möglich ein "Spaßmachendes Klangbild" liefern.
Leider ist es nun mal so, daß es Musik gibt ,die einfach schön ist ,allerdings in so grausiger Qualität aufgenommen ist ,daß ich statt des analytischen Etymotic Stöpsels lieber meine alten Koss Porta Pros benutze.

@air
Hast du die UE´s in USA bestellt oder bei Fischer Amps?

@heidjer
Vieleicht macht in ja eine zweite Anfrage nach einem "High-End-Stöpsel" ein wenig Dampf,und sie merken ,daß da ein Markt ist.
Ciao Baeckus
Heidjer
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 27. Feb 2005, 13:09
@air

den creative zen habe ich leider nicht, aber ne Jukebox 3 liegt irgendwo noch rum. Aber ob die vom internen Amp identisch sind?

Übrigens habe ich den Porta Corda MK II auch, ist aber nicht vergleichbar mit dem SR-71. Der SR-71 bringt mehr Details und auch den Bass satter und kontrollierter (aber alles in einem Anteil, der schon genaues hinhören erfordert).

Ich finde auch, dass für die minimalen Unterschiede die ein KHV an einem portablen Player bringt lohnt sich der Einsatz nicht. Wenn ich wirklich die letzten Details haben will, dann gibt es ja noch meine Stax Omega II vom High-End D/A-Wandler mit Signalen versorgt.

Wie gesagt, am Sony Player sind die UE-10 absolut hervorragend, auch ohne externen KHV.

Gruß Heidjer
air
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 27. Feb 2005, 13:33
@baeckus
darüber habe ich lange nachgedacht. bist du informiert, was den import angeht? einfuhrumsatzsteuer, zoll,...? der währungsgewinn relativiert sich dann schon. diese tatsache und der wunsch, garantie-ansprüche in deutschland zu haben, haben mich dann doch überzeugt, bei fischer-amps zu bestellen. eine bestellung bei ue direkt könnte sich lohnen, wenn du verwandte/freunde in den usa hättest! weitere details lass´ ich mal weg :-)

@heidjer
den sony werde ich mir mal ansehen - danke für den tip. auf der einen seite mag ich sony-produkte. i.d.r. gute qualität, aber die kochen immer/oft ihr eigenes süppchen - atrac und wie das zeug alle heisst (aber der spielt doch mp3 ab, oder? - ich mache mich mal schlau). ich bin ein freund offener standards. deswegen habe ich mir auch keinen ipod gekauft - will einfach nicht i-tunes installieren, durch das ich erstmal sämtliche musik "jagen" muss.

michael
Heidjer
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 27. Feb 2005, 16:12
@air

der Vaio Pocket spielt direkt (ohne Wandlung) mp3 ab, und das Atrac Format. Dies ist (nicht nur aus meiner Sicht) mp3 erheblich überlegen. Atrac3plus in 256 kbps ist klanglich sehr hochwertig. Die Bedienung ist genauso leicht (und gewöhnungsbedürftig) wie der iPod, hat aber aus meiner Sicht besseres Farb-Display und ist besser auf Musiknutzung/Bedienung ausgelegt, lange nicht so kratzempfindlich usw, muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Gruß Heidjer
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Ultimate Ears UE-10Pro
Limbonic am 10.02.2006  –  Letzte Antwort am 12.02.2006  –  5 Beiträge
Otoplastiken für Ultimate Ears 10
MajorMinus am 04.01.2012  –  Letzte Antwort am 04.01.2012  –  3 Beiträge
Ultimate ears, Ultimate Schrott?
Keekusu am 07.12.2010  –  Letzte Antwort am 23.04.2012  –  50 Beiträge
Ultimate Ears triple.fi 10 Pro
Eagle#1 am 03.04.2008  –  Letzte Antwort am 06.09.2008  –  20 Beiträge
Ultimate Ears Triple.Fi 10 wohlmöglich beschädigt?
tomsta88 am 04.01.2012  –  Letzte Antwort am 04.01.2012  –  6 Beiträge
Etymotic ER6i oder Ultimate Ears super.fi 3?
Audioshark am 05.03.2006  –  Letzte Antwort am 07.03.2006  –  5 Beiträge
Ultimate Ears 700 Qualitätsmängel!
Henning0815 am 08.08.2010  –  Letzte Antwort am 09.08.2010  –  3 Beiträge
Ultimate Ears Triple.fi 10 Remolding
julian_1909 am 02.07.2011  –  Letzte Antwort am 04.07.2011  –  15 Beiträge
Ultimate Ears triple.fi 10
zonkuz am 23.04.2012  –  Letzte Antwort am 12.09.2012  –  31 Beiträge
Ultimate Ears Super.fi 4
-Phoenix- am 27.02.2010  –  Letzte Antwort am 27.02.2010  –  3 Beiträge
Foren Archiv
2005

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder877.479 ( Heute: 10 )
  • Neuestes MitgliedGaibinger_Josef
  • Gesamtzahl an Themen1.463.333
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.828.709

Hersteller in diesem Thread Widget schließen