Neu im Wohnzimmer: T+A V10

+A -A
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mat2
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Mai 2006, 21:26
Hallo,
eigentlich ist Frühling die falsche Jahreszeit, um sich einen neuen Verstärker zu kaufen. Aber das Angebot war so verlockend, dass sich dieses Argument verbot. Ich hoffe jetzt immer auf ein bisschen Regen, damit man leichter rein gehen kann zum Hören...
Seit einigen Tagen habe ich nun meinen alten Marantz PM 16 getauscht gegen einen V10 und meine Dynaudio Contour 3.4 blühen auf sozusagen. Ich habe nicht gedacht, dass ein solch großer Unterschied möglich ist, denn eigentlich fand ich den Marantz auch nicht schlecht. Aber nun: ein deutlich kontrollierterer Bass, stärker und nie verwischt. Es sind Feinheiten zu hören, Anblasgeräusche bei der Trompete, der Besen des Schlagzeugs, Applaus besteht plötzlich aus vielen klatschenden Händen. Und auch bei geringer Lautstärke bleibt der Unterschied hörbar - ich hatte befürchtet, dass die Bühne zusammenklappt. Kurz: man hat das Gefühle, man hört die Musik so, wie sie gemeint war. Natürlich ist das auch von der Aufnahmequalität abhängig: meine Uralt-CD von Deep Purple, Made in Japan klang wenig berauschend, da ist das feeling mit den Konfirmationsboxen nicht zu übertreffen. Aber ansonsten habe ich jetzt erst mal keine Fragen mehr, was das Upgrading meiner Anlage angeht - Genuss pur. Das wollte ich der Röhrengemeinde bloß mal vermelden.

Gruß
Matthias
wieder_singel
Stammgast
#2 erstellt: 10. Mai 2006, 00:53
Hallo Matthias..
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Verstärker..
Ist das ein Röhrengerät? Hast Du Bilde oder so.
Gruss Dennie
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 10. Mai 2006, 01:00


Schönes Gerät !

Auch klanglich top, zudem eine sehr interessante Schaltung mit einem Mix aus Kathoden und Anodenanzapfung am Übertrager. Auch die Netzteilstabilisierung ist sehr gut gelöst. Technisch in meinen Augen ein absolutes Highlight !

Gruß Dennis
Hang-Loose
Gesperrt
#4 erstellt: 10. Mai 2006, 01:05
Glückwunsch !
Der V10 ist nicht nur technisch sondern auch optisch etwas besonderes.
Everon
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Mai 2006, 01:55
Wenn das geile Teil nur nicht so schweineteuer wäre
Edison
Stammgast
#6 erstellt: 10. Mai 2006, 02:04
Hallo Matthias,

wünsche Dir viel Freude mit dem Amp. Da hast Du was für die nächsten 10 Jahre, oder 20, oder 30...
audiosix
Stammgast
#7 erstellt: 11. Mai 2006, 10:53
@ stuka

wo hast du die technische Beschreibung her?
Meines Wissens hat der Übertrager nur eine einzelne Primärwicklung. Da kann man nichts mixen.

Reinhard
Gelscht
Gelöscht
#8 erstellt: 11. Mai 2006, 16:35
Der Ausgangstrafo hängt an Anode und Kathode, ist eine recht seltene Verschaltungsart...

Die Info habe ich von einem gewissen Herrn Hofmann, der bei der Konkurrenz Octave nicht unbedingt unbekannt sein soll.
audiosix
Stammgast
#9 erstellt: 11. Mai 2006, 16:56
Mag sein das er das gesagt hat, aber er irrt.

Reinhard
Wolfgang_K.
Inventar
#10 erstellt: 11. Mai 2006, 17:16
Für 5000 Euro für ein solches Gerät kann aber auch einiges erwarten. Hatte mal selber die Gelegenheit so etwas bei meinem Hifi-Händler zu hören. Ist schon ein edles Teil. Dazu gibt es noch den passenden Plattenspieler, Herz was willst Du mehr....
RoA
Inventar
#11 erstellt: 11. Mai 2006, 17:29
In irgendeinem Testbericht in der Jubelpresse wurde das Teil mal vorgestellt. Wenn ich die teilweise etwas verworrenen technischen Beschreibungen (die natürlich hochgejubelt waren bis zum geht nicht mehr) richtig verstanden habe handelt es sich bei dem Verstärker um einen PPP mit der EL509. Bei dieser Schaltungsart hängt der Übertrager an den Kathoden, im Gegensatz zu den "normalen" PP-Verstärkern, hier hängt der Übertrager an den Anoden. Allerdings werden bei PPP (Paralel Push Pull) Anoden und Kathoden nicht gemixt (wie soll denn das gehen?). Insgesamt halte ich den Verstärker technisch und optisch für ein Highlight. Nicht ganz billig, aber für das gebotene angemessen, wenn man es sich leisten kann.

Gruß,
Rolf
audiosix
Stammgast
#12 erstellt: 11. Mai 2006, 19:13
Wenn ich das richtig verstanden habe (homepage von T&A) ist das mit PPP schon richtig. Beim klassischen PPP ist die Mittelanzapfung des Übertragers geerdet, hier nicht.

Single rail push pull.

Also primärseitig nur eine Wicklung.

Habe sogar mal daneben gestanden, als die Übertrager gewickelt wurden.

Reinhard

Viel Spaß damit!
Schili
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Mai 2006, 19:27
Anode, Kathode, Wicklung...wen interessierts ? Ich freu mich einfach für Dich, dass Du so ein feines Teil Dein Eigen nennen kannst. Ich hab den V10 noch nie gehört, aber das Teil ist allein schon der Optik wegen der absolute Hammer. Wenn der Amp dazu noch fein klingt, um so schöner.


Die komplette V-Serie (nen CD-Player gibts ja auch mtlw.)ist meine Wunschvorstellung in Bezug auf HiFi.

Gruß, Schili


[Beitrag von Schili am 11. Mai 2006, 19:28 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#14 erstellt: 11. Mai 2006, 21:50

audiosix schrieb:
Mag sein das er das gesagt hat, aber er irrt.

Reinhard


Es mag auch sein, dass du irrst. Schaltplan ?
audiosix
Stammgast
#15 erstellt: 12. Mai 2006, 06:58
Einen Übertrager der eingangseitig nur 2 Anschlüsse hat,
kann man nicht an Kathode und Anode anschliessen.

Er irrt!
Reinhard
pragmatiker
Administrator
#16 erstellt: 12. Mai 2006, 10:03
Ob's ein PPP ist oder nicht läßt sich doch, ohne das Gerät zu zerlegen, mit dem Ohmmeter rausmessen:

  • Gerät vom Netz abstecken, mindestens 10 Minuten warten, bis die Elkos entladen sind.
  • Beide Endröhren eines Kanals raus.
  • Messung von Kathode zu Kathode - hängt da ein Übertrager dazwischen, dann hat man vermutlich ein sehr niederohmiges Meßergebnis (< 100[Ohm]). OK, dieser Fall kann auch bei einen normalen PP-Verstärker auftreten, wenn er über feste Gittervorspannungserzeugung (kein Autobias mit den dazu gehörenden Kathodenwiderständen) verfügt - hat der T+A eigentlich Autobias?
  • Messung von Anode zu Anode - wenn's da recht hochohmig ist, hängt da kein Übertrager und man kann von den zwei getrennten Anodenversorgungszweigen, die für PPP erforderlich sind, ausgehen. Dieser hochohmige Fall kann bei einem normalen PP-Verstärker nicht auftreten.
  • Messung vom Masseanschluß der Cinchbuchsen zu den beiden Kathoden - ein hochohmiges Meßergebnis an dieser Stelle signalisiert ebenfalls einen PPP (Annahme: der Ausgangsübertrager liegt mit seiner primärseitigen Mittelanzapfung nicht an Masse - wie weiter oben von Reinhard beschrieben). Weitere Annahme: Die Cinch-Buchsen werden durch die Eingangsrelais nicht zweipolig (also inklusive Masse) abgetrennt - läßt sich leicht durch eine Kontrollmessung zwischen den verschiedenen Cinch-Massen feststellen.

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 12. Mai 2006, 10:20 bearbeitet]
RoA
Inventar
#17 erstellt: 12. Mai 2006, 11:04

pragmatiker schrieb:
Ob's ein PPP ist oder nicht läßt sich doch, ohne das Gerät zu zerlegen, mit dem Ohmmeter rausmessen


Das setzt aber voraus, dass man überhaupt erst mal die Gelegenheit haben muß, ein solches Gerät durchzumessen, was für die meisten nicht zutreffen dürfte. Außerdem ist es egal ob PP oder PPP, in beiden Fällen werden am Übertrager Anode und Kathode nicht "gemixt". Aber interessant ist das Teil allemal.
pragmatiker
Administrator
#18 erstellt: 12. Mai 2006, 11:12

RoA schrieb:
Außerdem ist es egal ob PP oder PPP, in beiden Fällen werden am Übertrager Anode und Kathode nicht "gemixt". Aber interessant ist das Teil allemal.


Bei PP hab' ich schon Schaltungen gesehen, bei denen eine getrennte Kathodenwicklung zur Gegenkopplung auf dem Ausgangsübertrager aufgebracht war - unmöglich ist sowas also nicht. Siehe z.b. hier (aus dem Internet geklaut):



Die Schaltung weist noch einige andere interessante Merkmale auf, so z.B. das Bootstrapping (Mitkopplung) von der Anode der gegenüberliegenden Endröhre auf die Anode der Treiberröhre, um den erforderlichen hohen Spannungshub des Kathodenfolgers herzubekommen - so was macht man auch in PPP Schaltungen.

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 12. Mai 2006, 11:18 bearbeitet]
audiosix
Stammgast
#19 erstellt: 12. Mai 2006, 11:14
Hallo,

habe noch was gefunden, es ist eine Totem Pole Ausgangsstufe, 2 * El 509 II in Reihe mit plus/minus Netzteil um den Ausgang auf O Volt zu halten.

Von dem 0 Volt Punkt nach Masse geht die Primärwicklung des Übertragers. Trotz des Widerspruchs in sich, so was wie ein OTL mit Übertrager. Gleichspannungfrei betrieben.

Insofern hat Stuka fast recht, der Übertrager hängt an Kathode und Anode, genau an der Kathode der einen Röhre und an der Anode der Anderen.

Schönes Wochenende

Reinhard


[Beitrag von audiosix am 12. Mai 2006, 14:47 bearbeitet]
mat2
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 12. Mai 2006, 19:20
Ich lese mit Respekt Eure Diskussion über die Technik und bin gleichzeitig froh, dass ich das nicht nachvollziehen muss, um die Gänsehaut beim Hören zu erleben.

Vielen Dank für Eure Mit-Freude.

Gruß von

Matthias
audiosix
Stammgast
#21 erstellt: 13. Mai 2006, 14:19
Stimmt, wenn du mit dem Klang zufrieden bist, brauchst du das nicht wissen.

Reinhard
Klausek
Stammgast
#22 erstellt: 13. Mai 2006, 21:16
Hallo mat2,
kauf Dir mal Röhrenfeundliche Lautsprecher. Ich meine nicht unbedingt Hornkonstruktionen oder ähnliches! Gute Lautsprecher mit höherem Wirkungsgrad werden schon DEUTLICH mehr Musik machen als die Dyns. Auch wenn Dynaudio immer hervorragende Testergebnisse bekommt (was ich nicht verstehe!!), spielen die Dinger maximal in der oberen Mittelklasse. Ich hatte mal die CONTOUR 2.8
Absolut enttäuschend, für den Neupreis von 9000 DM eigentlich eine Frechheit!!
Der T10 hat durchaus Potenzial "richtige" Lautsprecher anzutreiben. Du wirst dich Wundern was noch geht.
Gruß
Klaus
Gelscht
Gelöscht
#23 erstellt: 13. Mai 2006, 21:27
Klaus,

ist dir vielleicht schonmal der Gedanke gekommen, dass die Lautsprecherfrage reine Geschmacksache ist ? Wohl nicht, oder...

@Matthias: Lass dir deine LS nicht schlecht reden, vor allem nicht, wenn sie dir gefallen ! Der TA ist im übrigen absolut LS-unkritisch, so dass hier kein Wert auf hohen Wirkungsgrad o.ä. gelegt werden muss.


Grüße Dennis
Klausek
Stammgast
#24 erstellt: 13. Mai 2006, 23:24
Musik hat mit Geschmack zu tun, Musikreproduktion eigentlich nicht!!
Aber ich bin der Letzte der irgenwas schlechtreden will. Wenn man zufrieden ist, ist natürlich alles bestens. Ich wundere mich halt manchmal nur welche Komponenten zusammengestellt werden!?
Gelscht
Gelöscht
#25 erstellt: 14. Mai 2006, 10:57

Musik hat mit Geschmack zu tun, Musikreproduktion eigentlich nicht!!


Ja nee...is klar !
Du kennst auch Matthias Raumakustik und du weist auch, wie sich alle Aufnahmen im Original anhören.
Und weil die LS-Auswahl nichts mit dem eigenen Geschmack zu tun hat, ist die Lautsprechersektion hier im Forum auch so klein.

Wobei du mir den Begriff musikalisch auch mal erklären musst.
Was ist denn deiner Meinung nach ein musikalischer LS ?
Dann als nächstes, wieso muss ein LS musikalisch sein ?
Da es deiner Meinung nach um exakte Musikreproduktion geht, wäre doch ein analytisches Exemplar vorzuziehen.
Dynaudio LS sind im übrigen für ihre Analytik auch überhaupt nicht bekannt, oder ?


Mach dir mal Gedanken darüber, was du hier überhaupt schreibst...

Jetzt aber Schluss mit Off-Topic.
Klausek
Stammgast
#26 erstellt: 14. Mai 2006, 16:35
:-)
Wolfgang_K.
Inventar
#27 erstellt: 14. Mai 2006, 17:35
@Klausek

Das Du mit der Dynaudio C 2.8 nicht zufrieden warst lag wahrscheinlich weniger an diesen Boxen als an Deinen Verstärker.
Klausek
Stammgast
#28 erstellt: 14. Mai 2006, 19:17
Ich hatte die 2.8 an diversen Verstärkern angeschlossen. Das Ergebnis war immer dasselbe, m.E. mäßiger Klang!!
Aber das ist, wie richtig angemerkt wurde, auch Geschmacksache :-)
Wer mit Dynaudio Lautsprechern zufrieden ist soll gerne damit Musik hören!
Wolfgang_K.
Inventar
#29 erstellt: 14. Mai 2006, 22:46
Wenn ich jetzt gehässig wäre könnte ich auch behaupten daß die VS 10 nichts besonderes ist, bewegt sich (klanglich und verarbeitungstechnisch) mit Dynaudio auf etwa einen Qualitätslevel. Es ist immer problematisch subjektive Eindrücke als letzte Wahrheit darstellen zu wollen...
Klausek
Stammgast
#30 erstellt: 14. Mai 2006, 23:16
Es ist immer problematisch subjektive Eindrücke als letzte Wahrheit darstellen zu wollen...


Das sehe ich genauso!!
Hab ich aber nicht getan! ich habe nur gesagt das MIR die Dynaudio 2.8 die ICH selber besessen habe nicht gefallen haben. Ich fand sie sogar sehr mäßig!!
Zum TA T10 Röhrenverstärker kann ich mich nicht äußern, da ich ihn noch nicht gehört habe. Ich denke aber das er mit einem Dynaudio Lautsprecher klanglich im "Standgas" betrieben wird. Mehr sage ich nicht.
Wenn das andere Leute anders sehen ist das VÖLLIG OK!
Es sollte nur ein Denkanstoß sein eventuell mal andere Lautsprecher probezuhören.
Wenn man mit der Kombi jedoch zufrieden ist, ist das auch OK! Dann sollte man sogar auf keinen Fall was anderes ausprobieren. Mehr als zufrieden geht kaum.
Aber ich wiederhole mich da.
Wilder_Wein
Inventar
#31 erstellt: 27. Jun 2006, 22:25

Klausek schrieb:
Hallo mat2,
kauf Dir mal Röhrenfeundliche Lautsprecher. Ich meine nicht unbedingt Hornkonstruktionen oder ähnliches! Gute Lautsprecher mit höherem Wirkungsgrad werden schon DEUTLICH mehr Musik machen als die Dyns. Auch wenn Dynaudio immer hervorragende Testergebnisse bekommt (was ich nicht verstehe!!), spielen die Dinger maximal in der oberen Mittelklasse. Ich hatte mal die CONTOUR 2.8
Absolut enttäuschend, für den Neupreis von 9000 DM eigentlich eine Frechheit!!
Der T10 hat durchaus Potenzial "richtige" Lautsprecher anzutreiben. Du wirst dich Wundern was noch geht.
Gruß
Klaus


Hallo,

findest Du Deine Aussage nicht ein wenig respektlos?

Da schreibt jemand seine Begeisterung nieder und dann so ein Posting von Dir. Wenn ich es richtig gelesen habe, dann betreibt der Themenersteller ein paar Dynaudio Contour 3.4, also eine ganz andere Konstruktion wie die Contour 2.8. Bei der 2.8 sprechen wir von einem geschlossen Lautsprecher mit einer ganz anderen Technik.

Sei mir nicht böse, aber Du schreibst, als wärst Du der Hifi Guru in Person. Anscheinend hast Du dein Glück ja noch nicht gefunden, oder warum verkaufst Du ständig Deine Komponenten aufs Neue?

Im Übrigen ist es ja kein wunder, dass Deine Dynaudio nicht so richtig klingen wollte. Ich denke mal Du weißt was ich meine.

Gruß
Didi
Crossi
Neuling
#32 erstellt: 27. Nov 2006, 15:28
Hallo Leute,

ich betreibe seit 2 Jahren den T+A V10 an Dynaudios, allerdings die "Special 25" mit 88db Wirkungsgrad.

Natürlich ist der Klang der Lautsprecher Geschmacksfrage.
Ich kann aber nicht verstehen, wie man Dynaudio als unmusikalisch beurteilen kann. Gerade die Dynaudios haben mich nach langer Suche (etwa auch zwei Jahre) als DIE Kompaktlautsprecher überzeugt. Und eins könnt ihr mir glauben:
Ich habe ALLE Top-Modelle der letzten Jahre probegehört.
Die Meinung Röhre und Dynaudio passen nicht kann ich nur widerlegen.
Erstens ist der V10 extrem stabil, zweitens sind die enorm stromfressenden Dynaudios Vergangenheit. Die angegebenen 88db sind jedenfalls "echte".
Gruß Christoph
Wilder_Wein
Inventar
#33 erstellt: 29. Nov 2006, 02:25
Hallo,

naja, die Special 25 ist ja auch ein absoluter Hammer, für mich einer der besten Kompakten überhaupt! Leider außerhalb meines Budget.......

Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mit dem T+A schon hammerhaft gut klingen, glückwunsch zu Deinen Komponenten.

Gruß
Didi
bajasport
Stammgast
#34 erstellt: 29. Nov 2006, 13:39
hi matthias,

erstmal herzlichen glückwunsch zu deiner zufriedenheit - denn das ist ja letztlich unser aller ziel.

aber was t+a da auf die beine stellt, mag sicherlich technisch interessant sein und optisch pseudomodernistisch verpackt daherkommen (und über geschmack lässt sich ja ...), unter aspekten der "röhre" fällt es leider (oder sollte man darüber froh sein?) in die selbe kategorie wie nagra oder octave: grundsolide, kunden- und damit auch immer händlerfreundlich.
versteh das bitte nicht als arroganz - vielmehr beschreibt es ein phänomen, mit dem man aktuell jonglieren muss: denn immer wenige hifi-händler sind bereit, sich einer gewissen exotik oder nennen wir es klangrobinsonade zu verschreiben. ergebnis: geräte solcher marken wie kr audio, new audio frontieres, ayon, airtight, joule etc. probe zu hören, ist nahezu unmöglich geworden, besitzt man nicht einen privatjet.
schuld daran ist sicherlich einerseits eine gewisse technische unsicherheit seitens der hersteller selbst (bedingt durch exklusive fertigungen) aber vor allem wir kunden, die mit luchsohren jedem brummton, knasten und knistern und mit adleraugen verarbeitungsmängeln nachspüren. für 5.000 will man die eierlegende wollmilchsau, die dann - wie weiter oben beschrieben - die nächsten 30 jahre gleichbleibend musik macht. irgendwie langweilig oder?
und dies ist genau die nische, in die octave, t+a etc. stoßen, den eindruck "solider" röhrentechnik zu vermitteln. nur, das ist auf klangliche eigenschaften bezogen vielleicht ein größerer widerspruch al man denken mag. denn wer einmal eines dieser exotischen röhrengerät in seiner kette gehört hat, wird meinen einwand sicherlich nachvollziehen können.
also, ein plädoyer für mehr risiko, das sich dann aber händler und kunden teilen müssten ...
_axel_
Inventar
#35 erstellt: 29. Nov 2006, 17:33

bajasport schrieb:
wir kunden, die mit luchsohren jedem brummton, knasten und knistern und mit adleraugen verarbeitungsmängeln nachspüren. für 5.000 will man die eierlegende wollmilchsau, die dann - wie weiter oben beschrieben - die nächsten 30 jahre gleichbleibend musik macht. irgendwie langweilig oder?

Nö, keineswegs.
Für jemanden, der Hifi nicht zum Dauer-Hobby für sich auserkoren hat, genau das richtige!

Es gibt sicher andere, die gerne rumexperimentieren, neues ausprobieren, vielleicht gerne mal Röhren tauschen und Ruheströme justieren ... und sich nicht an Brummtönen oder mäßiger Verarbeitung stören, vielleicht auch Exoten ein wenig allein schon wg. des Exotenstatus' mögen, ... sollen sie. Aber das sind eben nicht alle.


bajasport schrieb:
das ist auf klangliche eigenschaften bezogen vielleicht ein größerer widerspruch als man denken mag.

Hilf mir (uns) bitte mal auf die Sprünge, was Du hier meinst.

Gruß
bajasport
Stammgast
#36 erstellt: 29. Nov 2006, 18:22
hi _axel_,

naja, ein wenig polemik an dieser stelle sei ja wohl erlaubt. jedoch will ich nicht polarisieren! ich denke da eher als sound hijacker ...

auch wenn ich kein techniker/eigenbau-tüftler oder röhrendurchtester bin, sollte solidität natürlich bestandteil eines "guten" gerätes sein.
meine erfahrung mit zahlreichen röhrengeräten hat jedoch gezeigt, dass gerade die ingeniös entwickelsten typen da bisweilen ein wenig zu wünschen übrig ließen - z.b. was das abdichten gewisser bauteile betrifft oder etwa das arbeiten mit lüsterklemmen, bei modellen für die mehr als 25.000$ aufgerufen wurde.
t+a, octave, nagra etc. sind alle grundsolilde. was ich bisher von ihnen hören durfte (durch die bank) klingt technisch und transistor viel näher als röhre. gut, auf einen blindtest möchte ich dabei nicht wetten ...

ohne mich nun qualitativ rechtfertigen zu wollen, denn letztlich hat unser auditives-gedächtnis eine bekanntlich kurze halbwertzeit, steht man mit diesem arguement selbst bei vertragshändlern solcher geräte nicht alleine. aber ich kann jeden händler verstehen, der zufriedene kunden haben möchte - zu lasten der exotik und damit zu lasten un(ge)(er)hörter klanglicher potentiale ..
grüße,
RoA
Inventar
#37 erstellt: 29. Nov 2006, 19:35
Ein guter Röhrenverstärker muß nicht nach Röhre klingen, und man kann auch Transistorverstärker so sounden, dass sie wie eine Röhre klingen.

Tatsache ist, dass es erhebliche Klangunterschiede bei Röhrenverstärkern gibt, die sogar ein Holzohr im Blindtest erkennt. Es ist nur die Frage der Erwartungen bzw. was man will. Manche stehen auf die EL84 in Eintakt-A ohne Gegenkopplung, andere stehen auf die PL82 an Greencones und für andere darf es gerne etwas mehr sein, z.B. 4*KT88 Gegentakt AB in Ultralinear. Im Grunde ist es wie mit Autos: Wer ins Gelände will ist mit einem Ferrari nicht gut bedient. Trotzdem kann man sogar mit einem Ferrari eine Menge Spass haben.
bajasport
Stammgast
#38 erstellt: 29. Nov 2006, 19:47
hi roA,
so ist es!
nur schade, dass die gelegenheit des probefahrens zunehmend eingeschränkt erscheint ...
grüße,
_axel_
Inventar
#39 erstellt: 29. Nov 2006, 20:49

bajasport schrieb:
ein wenig polemik an dieser stelle sei ja wohl erlaubt. jedoch will ich nicht polarisieren!

Ok.


bajasport schrieb:
dass gerade die ingeniös entwickelsten typen da bisweilen ein wenig zu wünschen übrig ließen

Kann schon sein. Allerdings ist das ja wohl der umgekehrte Fall (zu den Ausführungen des Vorposts) ...


bajasport schrieb:
was ich bisher von ihnen hören durfte (durch die bank) klingt technisch und transistor viel näher als röhre.

Klar. Die genannten wollen ja auch gar keinen "Sound" (jedenfalls keinen "Röhrensound") produzieren. Siehe Post von RoA.

Dein "Fehler" ist, von allem was "Röhre" enthält, "Röhrensound" zu erwarten (polemisierend ). Dass die Gerätschaften nach Deinem Geschmack bei Händler immer weniger werden (werden sie das wirklich? waren sie jemals stärker vertreten?), liegt vermutlich daran, dass sie nicht verkaufbar sind.
Vielleicht liegt es an den neuen Medien: Früher informierte man sich durch die üblichen Druckerzeugnisse und beim Händler. Der konnte einem noch etwas neues, exotisches vorstellen. (Fast) gleichwertig/-stark ggü. den bekannteren Sachen, die er führt.
Heute informiert man sich stärker/breiter vorab, holt zB. hier im Forum Empfehlungen ein, man liest vorab schon über zig verschiedene Geräte ... und ist dadurch ggf. schon biased, nicht mehr so offen für _noch_ mehr Alternativen.

Gruß
bajasport
Stammgast
#40 erstellt: 29. Nov 2006, 20:56
naja,
hauptsache matthias hat spass an seinem t+a - und dass scheint ja wohl zuzutreffen ...
also letztlich jedem das seine (ohne nun auch noch pathetisch werden zu wollen).
grüße und schönes hörvergnügen am abend,
Wolfgang_K.
Inventar
#41 erstellt: 29. Nov 2006, 23:40
Wenn jemand zum Händler geht und möchte definitiv einen Röhrenamp, dann kann man vorraussetzen dass sich dieser Hifi-Freund schon sehr intensiv mit diesen Gerätschaften auseinander gesetzt hat. Heutzutage rennen die meisten doch in die Geiz,- und Blödmärkte mit der Option Haupsache laut und billig. Das dabei eine ganze Einkaufskultur baden geht - das steht auf einem anderen Blatt.
Warum soll man sich an einer T+A V 10 nicht 30 - 40 Jahre erfeuen können, langwweilig werden diese Kisten nie! Ich habe mit meiner alten ReVox B 77 auch keine Langeweile, obwohl dieses Gerät auch schon 21 Jahre auf dem Buckel hat.
papudrak
Neuling
#42 erstellt: 04. Jul 2007, 13:27
Hallo,
wer hat die Canton Vento 809 mit T+A V10 gehört?
Ich weiss, dass meine LS nicht das Potenzial des V10 ausreizen.
Zuerst möchte ich aber die Elektronik kaufen, dann sind die LS
fällig.

Grüsse Papudrak
rudyonline
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 16. Jan 2009, 23:07
Hallo Jungs,

ich muss hier einmal etwas beitragen.
Der V10 ist extrem stark und läuft auch gut mit watthungrigen Lautsprechern.
Ich habe eine Quadral Titan Mk3 aktiv. Wenn ich mal wieder richtig schön analog stereo hören möchte ziehe ich den Aktivsatz ab und klemme den V10 dran. Zusammen mit einem Transrotor Plattenspieler eine super Sache.
Mir hatte man prophezeit die Kombi geht nie...mit einer Röhre die Titan treiben...geht aber doch. Jedenfalls mit dem V10. Da braucht Ihr Euch keine Sorgen bezüglich der Dynaudio zu machen. Ein absoluter Ausnahmeverstärker. Bis auf den Druck im Bass, für die bei mir im Aktivbetrieb eine T+A A3000 zuständig ist, klingt der V10 einfach besser als die aktive Variante.

..und ja es gibt bestimmt glücklichere Kombinationen unjd mit einem anderen Lautsprecher klingt der V10 evtl. besser. Aber noch ein Päärchen hinstellen wird dann doch etwas eng im Wohnzimmer.Die aktive Titan brauche ich ja für das Heimkino.

So jetzt seit Ihr geschockt oder?
pascnalli
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 25. Feb 2010, 20:40
Ich wollte mal nachfragen ob hier schon jemand den T+A V10 mit einer B&W 803 betrieben hat und wenn ja, ob das auch ne runde Sache war? Ich müsste nämlich weiter fahren als ich eigentlich möchte um einen V10 zu bekommen von daher wollte ich das vorher mal abklopfen.

Danke
Kordeljerenadler
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 07. Nov 2010, 13:29
hallo Leute,
mich interessiert mal, da der erste Tread schon ein paar Jahre her ist, hat denn schon jemand seine Röhren im T+A
V 10 gewechselt da die 5000 Std. Spielzeit ab gelaufen sind?
Oder was passiert denn nun wirklich nach der Vorgabe.
Könnte einen aus der Verwandschaft erwerben, möchte aber wissen was da noch auf mich zukommen kann. Da auch nicht gerade geschenkt, kann ich mir sicherlich nicht gleich noch
einen neuen Satz Röhren kaufen.
Bitte um baldige Erfahrungswerte!!!!

Gruß Bernhard
E130L
Inventar
#46 erstellt: 08. Nov 2010, 10:07
Hallo,

man muss nicht nach 5000h die End-Röhren wechseln, die halten auch noch einige 1000h länger, allerdings lässt die Leistung nach.
das kann man, wenn vorhanden, über die Bias-Einstellung korrigieren.

Röhren gibt es z.B. hier.

Selektierte von T&A sind sicherlich teurer.

MfG Volker
Kordeljerenadler
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 08. Nov 2010, 19:24
Hallo E130L,

Danke für die Info, auch der Link ist für mich sehr Interessant. Mal schaun wie die Verhandlung läuft in der Verwandschaft ist es immer so ein Problem, möchte nicht das es nachher heist ich habe ihn abgeschwatzt. Wenn nicht
werde ich mir meine Röhren austauschen, habe ja auch einen
nur hat er schon ein paar Jaher mehr auf dem Puckel.

Gruß Bernhard
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