Reiskocher, Ostblock oder deutsche Wertarbeit? Oder gar keine Röhre?

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RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jan 2008, 02:20
Hallo,

ich brauche bitte Eure Hilfe. Nachdem ich Plattenspieler und Lautsprecher aufgerüstet habe, bin ich nun auf der Suche nach einem neuen Verstärker. Ich habe wenig Vorbildung. Ich denke, dass ein Röhrenverstärker meinem klanglichen Ideal entsprechen könnte. Mir würde ein Röhrenverstärker gut gefallen. Aber: welcher? Und ist es wirklich sinnvoll?
Ich habe die Quadral Aurum 770. Ihr Wirkungsgrad ist mit 87 angegeben. Ich habe verstanden, dass bei nicht so hohem Wirkungsgrad höhere Verstärkerleistungen notwendig sind. Und auch eine super Tabelle dazu gefunden, die aber letztlich nur Zahlen ausspuckt, die ich nicht beurteilen kann.
Erste Frage: sind solche LS überhaupt für tube-amps geeignet, bzw. wieviel Watt sollten sie liefern? Klar, dass die mit 2x6 oder so nix sind und auch klar, dass die mit 2x50 und aufwärts okay wären, aber viele haben ja so um die 25 Watt. Würde das für meine LS genügen?

Ich wäre bereit so um die tausend Euro auszugeben. In diesem Segment gibt es ja schon einige Röhren, die recht solide wirken. Aber: die richtig guten kosten ja noch viel mehr. Zweite Frage:ist es da eher sinnvoll, einen guten Transistorverstärker zu kaufen, der für tausend Euro ja nun schon im Verhältnis in einer viel höheren Klasse spielen würde?

Falls nein, falls also eine Röhre in der Preisklasse in Frage kommt...
Drittens: Welche? Mir ist die Antwort völlig klar: Anhören, hängt von Deinen Komponenten ab und vor allem von Deinem Geschmack. Aber wie hört ich Euch diese Dinger an? In im Hifi-Studio haben sie ja schon wieder viel teurere Geräte stehen, diese Preisklasse gibt es eher übers Internet. Auf gut Glück kaufen? Wo im Rhein-Main-Gebiet kann man wohl Röhren in meiner Preisklasse anhören?
Und, um auf den Titel zu kommen: Sollte man wohl eher auf China-Importe setzen (bedeuten die günstigeren Produktionskosten, dass bei gleichem Preis "teurere" Materialien verwendet werden), was ist von Amplifon zu halten ("Ostblock") oder wie wäre es mit guter deutscher Wertarbeit von Reussenzehn? Wenn der einen Röhrenverstärker für tausend Euro bauen kann, handgemacht in Germany, worin besteht der Unterschied zu chinesischen Importen zum vergleichbaren Preis?
Ich weiß, dass es viele Fragen sind, aber je mehr man sucht, desto mehr Fragen werfen sich auf. Eure Hilfe wäre großartig.

P.S.: folgende Modelle sind momentan, laienhaft nur an Preis und Design orientiert, in der näheren Wahl: Classic 16.0, Amplifon WL25, Reussenzehn tube 88, red dragon... Eure Meinungen dazu?

Danke und Gruß
Robert
_axel_
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2008, 12:48
Hallo,
rein vom Kennschalldruck ("Wirkungsgrad") Deiner LS könnten 2x25W schon reichen, mit 2x50W wärest Du auf einer ziemlich sicheren Seite. Es soll aber Leute geben, die noch mehr "brauchen". Mehr als 2x50W sind jedoch kaum zu bekommen, zumal zu dem Preis.
Wieviel Du brauchst, hängt natürlich von Deinen Hörgewohnheiten etc. ab.

Das (die Watt) alleine sagt aber noch nicht unbedingt aus, ob ein Amp zu Deinen LS passt.

Die grundsätzliche Gegenüberstellung "Röhre vs. Transistor" ist schon zigfach diskutiert worden. Da findest Du hier und anderswo sicher informative Threads.

Zum Herkunftsland kann man wohl keine pauschale Aussage treffen, es sei denn ideologische (zB. "unsere Arbeitsplätze") oder individuelle (zB. "mag ich auf die gesetzliche Gewährleistung verzichten?"). Gibt es hier aber auch schon einige Threads zu.

Viel Spass noch.
Gruß
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#3 erstellt: 09. Jan 2008, 20:46

_axel_ schrieb:


Das (die Watt) alleine sagt aber noch nicht unbedingt aus, ob ein Amp zu Deinen LS passt.


Gruß


Was dann noch? Nur der subjektive Eindruck - oder gibt es sonst irgendwelche Vorhersagemöglichkeiten, wie ein Amp mit meinen Lautsprechern klingen wird?
Wie gesagt, das Anhören ist schwierig...

Zu den anderen Themen habe ich ja schon manchen Thread gelesen, habe hier schon einige Stunden verbracht, bevor ich gefragt habe. Aber irgendwie hat man hinterher mehr Fragen als vorher.
Und trotz verschiedener Gegenüberstellungsthreads habe ich immer noch nicht ganz verstanden, ob die Röhrenamps einfach teurer herzustellen sind und daher bei höheren Preisen beginnen, oder ob "Ramsch-Röhren-Amps" - die dann preislich mit den billigsten Transitorverstärkern auf einer Ebene lägen - einfach nicht gebaut werden. Die Verarbeitungsqualität also bei gleicher Preisklasse vergleichbar sein müsste oder eben wegen höherer Materialkosten ein Röhrenamp bei gleichem Preis an anderer Stelle (Verarbeitung, Aufbau) einsparen muss...
Deswegen ja auch der Vergleich China/Deutschland. In Deutschland sind die Produktionskosten ja sicherlich viel höher. Hat z.B. ein Classic 16.0 dann dafür eine höherwertige Ausstattung?

Danke schon mal und
Gruß
Robert
_axel_
Inventar
#4 erstellt: 10. Jan 2008, 11:28

RobbyBobbyGroggy schrieb:
Zu den anderen Themen habe ich ja schon manchen Thread gelesen, habe hier schon einige Stunden verbracht, bevor ich gefragt habe. Aber irgendwie hat man hinterher mehr Fragen als vorher.

Eben.

Du scheinst jemand zu sein, der einfache Antworten/Kategorien sucht (schwarz/weiß, ja/nein, Röhren sind teurer als Transen, China ist besser ausgestattet, an welchen 2 Kriterien erkenne ich LS-Passfähigkeit, ...).

Verständlich, aber so läuft das einfach nicht.

Wie ist denn zB. der Impedanzverlauf Deine LS? (Auf die Wichtigkeit dieser Frage müßtest Du eigentlich bereits bei Deiner stundenlangen Suche gestoßen sein.)
Falls Du den nicht kennst und auch nicht herausfinden kannst (zB. aus Fachzeitschriften-Tests), tröste Dich. Ich kenne den genauen Verlauf bei meinen LS auch nicht. Wie gesagt, so einfach ist das alles nicht.
Aber gerade, wenn man Blind kaufen will/muss, wäre das schon mal ein wichtiger Anhaltspunkt.

Gruß
richi44
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Jan 2008, 16:34
Bei der Frage, ob Röhre oder Transistor gibt es eine grosse Unbekannte.

Ein Lautsprecher soll das bringen, was ihm der Verstärker anbietet. Und wenn das Musiksignal "fertig" ist, soll er nicht ausschwingen. Dazu muss er mehr oder weniger bedämpft werden, dass da nichts nachklingt.
Jetzt ist diese Bedämpfung bei einem Röhrenverstärker um einiges geringer. Also müsste man sagen, ein Röhrenverstärker sei schlechter.
Andererseits gibt es Lautsprecher, die in sich schon so bedämpft sind, dass sie wenig nachschwingen. Und es hängt noch davon ab, ob dieses Nachschwingen den Klang "verwässert" oder abrundet. Und dafür gibt es keine Angaben vom Lautsprecherhersteller.

Ob also eine Röhre mit Deinen Boxen gut klingt oder nicht, lässt sich nur durch eine ausgiebige Hörsitzung und Vergleiche zwischen Röhre und Transistor herausfinden. Dazu gibt es weder Aussagen der Lautsprecherhersteller noch irgendwelche Tabellen.

Des weiteren ist es eine Frage der Musik, ob so ein Nachklingen stört oder angenehm klingt. Und das ist auch wieder eine Geschmacksfrage. Ohne eigene Vergleiche wirst Du da nicht weiter kommen.
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#6 erstellt: 12. Jan 2008, 18:09
Okay,
ich verstehe. Es ist eben einfach nicht einfach. Dass es keine schwarz-weiß Lösungen gibt, ist mir ja klar. Eigentlich ist es ja ein Vorteil, ein so großes Forum mit so vielen engagierten Experten zu haben. Für den Anfänger ist aber der Nachteil, dass die meisten Diskussionen innerhalb kürzester Zeit in Detailfragen münden. Die man dann schon nicht mehr versteht.
Ihr habt sicherlich zu meinen Grundsatzfragen auch eine intuitive Meinung, auf Erfahrung beruhend. Wenn Ihr einen Verstärker und dessen Preis seht, werdet Ihr vermutlich im Gefühl haben - aufgrund der Erfahrung, was andere Verstärker bisher gekostet und geleistet haben - ob das wohl eher ein günstiges aber gutes Produkt ist, oder ob es Ramsch ist. Ihr könnt ebenso vermutlich schon mal grob abschätzen, welcher Verstärker in Eure Kette passen würde, z. B.
Ich versuche halt Antworten auf solche Grundsatzfragen zu finden, bevor ich ins Detail gehe. Aber vielleicht ist das unmöglich. Anhören ist immer wieder die einleuchtendste Antwort. Aber wie ein Importgerät anhören?
Noch mal die Frage: wo im Rhein-Main-Gebiet kann man wohl günstige Röhrenverstärker Probehören?
Danke für Eure Hilfe, trotz meiner doofen Fragen

Gruß
Robert
P.S.: Impedanzverlauf meiner LS habe ich nicht gefunden. War schon froh, den Wirkungsgrad gefunden zu haben...
_axel_
Inventar
#7 erstellt: 12. Jan 2008, 18:32

RobbyBobbyGroggy schrieb:
Ihr könnt ebenso vermutlich schon mal grob abschätzen, welcher Verstärker in Eure Kette passen würde

Schwer. Ehrlich. Über das ganz offensichtliche und auch das sehr subjektive (also: allgemeine elektrische Eckdaten und Ausstattungsdetails, Bezugsmöglichkeiten, Optik, ...) hinaus, wird es zumindest bei mir auch schnell eng.

Jemand wie Richi könnte vielleicht noch aus einem evtl. verfügbaren Schaltplan was lesen, ich ich nie und nimmer.

Meine letzten größeren Anschaffungen sind alle noch aus der "guten, alten Zeit", der Pre-Onlineshop-Ära, ausgehendes letztes Jahrtausend. Dazu wohne ich in Berlin. Fachhändler abklappern war eh der Weg zur Auswahl.
Was ich heute machen würde? Vermutlich das gleiche, auch wenn die scheinbar unbegrenzte Verfügbarkeit von allem im Internet schon reizen würde. Ich stände da (im iNet) aber wenig besser da, als Du.


RobbyBobbyGroggy schrieb:
Danke für Eure Hilfe, trotz meiner doofen Fragen

Ach, komm schon ...

Lies ein wenig hier in den anderen Threads weiter. Vielleicht findest Du ja doch noch DEN zielführenden Hinweis. Und: Bei allem "wer weiß, ob's passt"-Pessimismus: Soo schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Gruß
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#8 erstellt: 12. Jan 2008, 18:44

_axel_ schrieb:
Und: Bei allem "wer weiß, ob's passt"-Pessimismus: Soo schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Gruß


Stimmt hoffentlich. Ich denke, ein guter Verstärker kann sooo schlecht ja gar nicht klingen. Und wenn ich um die tausend Euro investiere, dann wird es ja wohl ein gutes Gerät sein! Wenn die Watt-Zahl stimmt, dann wird das Gerät ja auf jeden Fall Musik aus den Boxen holen...
charged
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Jan 2008, 00:15
Hallo Robert,
ich kann nur mal berichten wie ich dazu gekommen bin.
Ich habe das Pferd von hinten aufgezäumt, also erst den Verstärker, als ich dann feststelle das mit meine LS nicht genügen haben ich mir andere gekauft.

Der Verstärker, übrigens von Amplifon, aber der WT30-II, war ein Zufallskauf, für 500 Euro bei eBay gesehen und mich direkt in die Optik verliebt, hatte eigentlich nach was "historischen" gesucht und da auch ehr nach einem Marantz Receiver der frühen 70er. Einen 2215B hatte ich schon und wollte ausbauen, heute hängt dieser an meinem PC und beliefert zwei selbstgebaute Piccolino TMLs. - Aber ich schweife ab, ist ne andere Story, klingt aber auch sehr gut.

Naja, jedenfalls kam der WT gut verpackt an, CDP und Heco PSM 800 Regalboxen angeschlossen und gewundert, warum klingt meine gewohnte Musik auf mal so anders... Kraftvoller, sauberer, dynamischer... Da durch einen Umzug in ein größeres Wohnzimmer die PSMs etwas überfordert waren, habe ich mir gebrauchte Heco Celan 500 gekauft, die haben einen Kernschalldruck von 91dB und spielen, wie ich finde auch mit sehr wenig Leistung super, die 2x31 Watt des WT haben daher erst recht leichtes Spiel, selbst ohne Gegenkopplung kommt der Bass dabei gut rüber.
Was ich damit sagen will, einfach bei einem deutschen Anbieter / Vertrieb einen Verstärker bestellen, zu hause an der eigenen Anlage testen, wenn er nicht gefällt, dann halt wieder zurückschicken, oder auf gut Glück einen gebrauchten bei eBay und bei Bedarf wieder dort verkaufen, mit Glück hat man sogar einen Gewinn gemacht.
Noch ein paar Worte zu Amplifon, gefertigt werden die Teile, handwerklich, in Polen. In meinem sind bis auf die Röhren, so weit erkennbar westlichen Ursprungs und russische Röhren sind ja meist nicht schlecht. Der Verstärker ist, zumindest aus mechanischer Sicht, hervorragend verarbeitet, alles massiv und sauber gemacht. Bis auf den Netztrafo ist meiner innerlich komplett als Doppelmono aufgebaut. Gleichrichtung und Ruhestromabgleich erfolgen über Transistoren, villeicht nichts für Puristen, aber sicher keine schlechte Lösung.

Villeicht solltest du auch mal ein Auge auf den neuen Dynavox VR70E werfen, hier im Forum hat sich ja eine richtige Szene gebildet, da ist doch sicher jemand in deiner Nähe bei dem du mal ausprobieren darft. Preislich ist er jedenfalls mehr als ein gutes Angebot.

Grüße, Marc
stringdrive
Neuling
#10 erstellt: 15. Jan 2008, 13:48
Hallo, verkaufe meinen deutschen BBA 5881 mit ca. 2 x 30 Watt. Zu sehen unter www.audio-markt.de. Habe vorher 2 Chinesen gehabt, 1 x no-name (soundstage oder so ähnlich) und anschließend einen T.A.C. 300 B. Sowohl in Klang und Verarbeitung keine Chance für die China-Mannen gegen den BBA! Meine Lautsprecher sind mit 85 dB angegeben - Pegelregler über 10 Uhr-Stellung im Mietshaus war nicht möglich! Falls Interesse bitte melden.
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#11 erstellt: 15. Jan 2008, 21:10
Danke für Eure Antworten!
Mit irgendwas muss man halt beginnen und bei mir waren das die Lautsprecher. Ich mag sie auch sehr gerne und will sie ungern austauschen. Es soll also schon ein Verstärker sein, der zu ihnen passt.
Einen Amplifon habe ich auch gerade im Auge, ebenfalls gebraucht und fast schon entschieden. Vorher hatte ich mich auch schon fast für den Classic 16.0 entschieden und nur deshalb noch nicht bestellt, weil die Paypal-Anmeldung ein paar Tage dauert. Bin jetzt froh drum, weil ich denke, mit dem Amplifon wesentlich besser zu fahren...
Den Dynavox habe ich mir natürlich auch schon angeschaut, mag ihn aber vom Design her nicht. Spielt ja auch eine Rolle.
m-otto
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 20. Jan 2008, 09:28
Hallo Robert,

ich habe / hatte eine ähnliche Problemstellung wie du auch.
Meine Boxen (Bose 901) gelten schon als recht kritisch von der Befeuerung her.
Auch bei mir war der Entschluß gereift auf Röhre umzusteigen.

Aber wie?
Mein Budget gab nicht wesentlich mehr wie 1000Euro her.
Also ab in die Bucht und suchen.
Dabei bin ich auf die Fa. DestinY gestoßen. (China)
Aber es gab in meiner Nähe (Olpe) einen Händler / Werkstatt, der die Dinger vertreibt.
Also habe ich Ihn angerufen, und er bot mir an über die Weihnachtsfeiertage 2 Geräte in meiner Kette zu testen. Dabei konnte ich dann feststellen, dass 2xEL34 mit ca. 40W genügend Dampf für meine LS liefern.
Leider hatte eins der Geräte scheinbar einen Defekt (leichten Brumm und Kratzen am Regler) welches der Händler nicht in den Griff bekam und auch kein anderes Gerät mehr hatte. (siehe DestinY EL34 / La Audio A-50 hier im Forum)

Daher habe ich nun 2 Kebschull 35/70 Monoendstufen in der Bucht geschossen. Da ich die Verstärker aber noch nicht habe (werden diese Woche geliefert) kann ich z.Zt. nur hoffen dass es passt.
Aufgrund der Erfahrung mit den DestinY und La Audio bin ich aber recht zuversichtlich.

Evtl. wäre der DestinY Händler auch für dich interesant.
Rhein Main / Olpe ist auch keine Weltreise. Stöber doch einfach mal im W(orld)W(ide)W(aiting) vielleicht findest du ja auch einen Händler direkt in deiner Nähe.

Gruß
Martin
Klausek
Stammgast
#13 erstellt: 20. Jan 2008, 12:29
Hallo Robert,
mit den Kebis 35/70 hast Du mit Sicherheit gute Geräte gekauft. Ich hatte die 35/70 auch mal. Ordentlich klingende Verstärker mit reichlich Leistung. Seiner Zeit wurde die Verarbeitung der Kebschulls etwas beanstandet, meine liefen jedoch bestens und problemlos. Einen Chinaamp sollten die Kebis immer locker in den Schatten stellen!!
Prinzipiell ist es meine Meinung das es besser ist einen gebrauchten Röhrenverstärker der alten Schule (Radford, Kebschull, Quad, Leak usw.) zu kaufen als ein neues Gerät aus China. Aber da gehen die Meinungen ja bekanntlich auseinander!!
Gruß
Klaus
m-otto
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 20. Jan 2008, 12:48
Hallo Klaus,

Du darfs't Martin zu mir sagen

Gruß
Martin
DIDID
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 20. Jan 2008, 16:10
Hallo Robert,

ich betreibe ein Aktiv-System Lautpsprecher-Bestückung
B300-B mit Focal 5N302 Hochton Audax - Gewebe-Kalotte.

Röhre am Mittelton und Hochton ist eher unkritisch -
der VR70 ist auch schon ein klanglich guter Verstärker
Selbst verwende ich die Vorbilder - nämlich die
McFarlow MKII. (2Stueck Stereo)

Für den Bassbereich sind die Röhren jedoch absolut nicht zu empfehlen- es fehlt einfach der Druck im Tieftonbereich.
Ausserdem fehlt bei Orchesteraufnahmen einfach die
"bewegte Luft". Sicherlich eine Folge des Dämpfungs-
faktors. Und das obwohl der B300-B nach Bessel abgestimmt
ist.
Die älteren Onkyo-Receiver 9031 RDS mit Abstrichen auch
die 7830 hören sich ähnlich den VR70 an.
Allerdings spielen die Onkyos im Bassbereich in einer anderen Liga. - das können die besagten Röhren nicht.

Interessant sind jedoch die Röhren im Zusammenspiel mit
z.b Q1 oder IQ3 von KEF - da spielt das TT-Problem eine
untergeordnete Rolle, da diese Systeme keinen so ausgedehnten TT-Bereich haben.

Ich habe auch einmal einen "modernen" Sony-Receiver
eingeschleift. Dieser war jedoch eine absolute
Katastrophe - würde mir neuere Geräte immer nur nach
einem Hörtest an der eigenen Anlage zulegen.

Zur Leistung nur soviel - die Röhrengeräte können in der
Regel wesentlich mehr Impulsleistung abgeben - die McFarlow
z.b. an 4Ohm ca. 120W obwohl nur 2x40W Nennleistung.
Dabei bleiben die Verzerrungen noch im erträglichen
Rahmen.
Die Transen verzerren bei Überlastung schlagartig und wesentlich unangenehmer.
Daher sollte hier ein Verstärker
mit mehr Reserve zum Einsatz kommen. - auch in bezug auf
das Überleben des Hochtöners.
(meine Faustformel Transistor ca. 2xRöhren-Watt)

Früher habe ich auch einmal mit ML-Geräten gearbeitet.
Dabei waren die ML-2 das klanglich beste was ich je gehört
habe. Und dieser Verstärker war mit 25W an 8Ohm
angegeben.
Die Röhren kommen diesen meiner Meinung nach am nächsten.


Gruß Dietmar
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#16 erstellt: 20. Jan 2008, 17:39
Hallo,

danke für Eure Antworten. Die Dynavox habe ich mir natürlich auch schon angeschaut. Hier gefällt mir das Design nicht so, was ja auch eine Rolle spielt. Aber ich bin ja auch bereit, etwas mehr Geld auszugeben.
Ich habe den Eindruck, dass meine LS von sich aus recht bassstark sind, wobei ich wegen der Nachbarn sowieso hier etwas Zurückhaltung bevorzugen würde.
Monoblöcke habe ich wegen Platzmangel aus meiner Suche ausgeschlossen.
Morgen höre ich mir einen gebrauchten Amplifon WT40 an (leider nicht an meinen eigenen LS, sondern im Laden...) und werde ihn vermutlich kaufen. Falls er gar nicht passt (zu den LS), werde ich ihn wohl zurückbringen können. Aber mit den 40W wird er schon genug Power haben. Sonst habe ich nur Gutes über die Amplifons gehört und schön sind sie auch. Der WT40 liegt natürlich neu deutlich über meinen Preisvorstellungen, gebraucht liegt er nur noch ein bißchen drüber (das ist ja immer das Gleiche, dass man schließlich mehr ausgibt, als gedacht...).
_axel_
Inventar
#17 erstellt: 20. Jan 2008, 20:14
Uuuhhh, wo ist meine Sonnenbrille?

Ich wünsche Dir viel Spass mit dem Gerät!

Einen Hörbericht, wenn Du ihn denn nimmst und ein paar Tage zuhause hattest, wirst Du uns doch sicher gönnen, oder?

Gruß
Superrogi
Stammgast
#18 erstellt: 20. Jan 2008, 22:10
hallo robert,

in welchem laden willst du dir den wt40 den anhören ?

es gibt ja nur fünf händler in deutschland !

gruß, rogi
Sehrlauthörer
Stammgast
#19 erstellt: 21. Jan 2008, 00:22
Hmmm,

lies mal DAS Ist übrigens meiner.

Klingt ganz gut, ABER eine Yaqin ( Destiny ) MC-100B klingt mit halbwegs gescheiten Röhren nicht schlechter. Außerdem ist die Wärmeentwicklung des Amplifon WT40 wirklich extrem, nach drei Stunden Betrieb ist der gesamte Amp richtig heiß, 50C sind das locker. Sogar der Einschaltknopf und die übrigen Bedienelemente vor der Frontplatte werden noch mehr als Handwarm. Viel Wärme = viel elek. Energie die da verheizt wird. Muss das wirklich sein ????. ECO ist wohl kein einziger Röhrenverstärker, aber das

Mein Tip: Unbedingt noch den Destiny MC-100B hören bevor Du den WT40 kaufst. Kostet viel weniger, ist super verarbeitet, klingt bestimmt nicht schlechter und ist kein so extremer Energieverschwender. Und lass Dich nicht von dem Händler beeinflussen sondern bilde Dir Deine eigene Meinung. Chinesen werden gerne durch den Kakao gezogen bei den Yaqin oder Destiny Geräten ist aber die Kritik absolut unangebracht. Ich kann es bestimmt recht gut beurteilen weil ich 6 Chinesen, 1 Italiener und ein ein Polen-Röhrenamp daheim stehen haben.

Gruß.

Michael
Superrogi
Stammgast
#20 erstellt: 21. Jan 2008, 13:13
und, hast du den amp ???

gruß, rogi
reimar
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Jan 2008, 16:15

Sehrlauthörer schrieb:
Klingt ganz gut, ABER eine Yaqin ( Destiny ) MC-100B klingt mit halbwegs gescheiten Röhren nicht schlechter. Außerdem ist die Wärmeentwicklung des Amplifon WT40 wirklich extrem, nach drei Stunden Betrieb ist der gesamte Amp richtig heiß, 50C sind das locker. Sogar der Einschaltknopf und die übrigen Bedienelemente vor der Frontplatte werden noch mehr als Handwarm. Viel Wärme = viel elek. Energie die da verheizt wird. Muss das wirklich sein ????. ECO ist wohl kein einziger Röhrenverstärker, aber das


Jaja, wir sind jetzt alle Öko...

Was bescheideneres hab ich lange nicht gelesen.
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#22 erstellt: 24. Jan 2008, 02:05
Hi!
Zunächst mal Danke, dass doch noch so viele auf meine verzweifelte Rat-Suche geantwortet haben.
Ja, ich habe den WT 40!
Ich bin absolut glücklich. Ich hatte leider noch nicht so viel Zeit, ihn anzuhören, kann also nur erste Eindrücke beschreiben. Und die sind unglaublich. Ich bin ja nun, wie oben erwähnt, auf dem Gebiet High-End und Röhrentechnik ein Neuling, insofern kann ich schlecht differenzieren, welche meiner Eindrücke spezifisch für den WT40 sind und welche bei jedem Gerät dieser Qualitätsstufe zu erwarten wären.
Ich habe den Verstärker beim Händler probegehört und es klang einfach perfekt. Aber da war natürlich die ganze Kette perfekt. Er hat extra Lautsprecher angeschlossen, die meinen vom Wirkungsgrad sehr ähnlich waren, aber natürlich trotzdem (vermute ich), in einer anderen Liga spielten. Ich war also gespannt, wie das dann bei mir klingt, in meinem wenig idealen Zimmer, über den alten CD-Spieler oder den noch nicht TA-mäßig aufgerüsteten Plattenspieler und so. Es ist echt unglaublich, wie jede der im letzen halben Jahr (seit das Fieber mich gepackt hat) getätigten Neuanschaffungen einen weiteren Quantensprung nach sich zieht. Am Anfang die Lautsprecher, klar, da war plötzlich eine ganz neue Klangwelt. Dann der neue Plattenspieler und vor allem der neue Phono-Pre. Und was jetzt durch den Verstärker passiert ist, ist einfach nur noch zum sprachlos staunen. Das klingt so klar, so rein, so dreidimensional. Mir fällt das zu Hause viel mehr auf, als im Laden, weil der Unterschied krasser ist und vielleicht auch, weil es meine eigene Musik ist (ich hatte nicht daran gedacht, eine eigene CD mitzubringen, da seht ihr mal, dass ich wahrlich kein Profi bin... ). Bei einer CD zum Beispiel, die ich gut kenne, wird an einer Stelle eine "Salve" hoher Gitarrentöne angeschlagen. Plötzlich höre regelrecht, wie das Plektron auf die Seite schlägt und daran entlangschrabbt. Winzige Details, die glasklar zu Tage treten. Ein Klavierkonzert von Chopin hat mir echte Gänsehaut verursacht: das Klavier klang wirklich wie live. Der Bass ist ebenfalls perfekt, wie ich finde, da er ebenso klar rüberkommt, aber nicht allzu laut ist und überhaupt nicht dröhnt. Also obwohl da tiefste Frequenzen in der Luft stehen, hat man nicht das Gefühl, dass es irgendwo rumpelt. Wie gesagt, ich habe hier bei mir keine anderen zum Vergleich gehört, daher kann ich Euch nicht sagen, wie der Verstärker im Vergleich klingt. Ich höre nur, dass es wunderschön klingt und bin zufrieden.
Ist natürlich etwas erschreckend, kurz nach dem Kauf zu lesen, dass einem jemand eher abrät, aber ich denke, man findet hier im Forum halt zu jeder Meinung einen Vertreter. Man kann sich dumm und dusselig lesen und weiß nur, dass es alle Meinungen gibt. Fazit bezüglich der China-Amps schien mir aber häufig zu sein, dass sie für Leute empfehlenswert sind, die ein gewisses Risiko eingehen wollen und die selbst noch mal Hand anlegen wollen und können. Das trifft beides bei mir nicht zu. Mit dem Kauf gebrauchter und dafür höherwertiger Sachen bin ich eigentlich immer gut gefahren (nicht nur bei HiFi), solange ich gründlich gesucht habe. Ich habe gesehen, wie supervorsichtig der Händler mit dem Gerät umgegangen ist und bin sicher, dass es in Ordnung ist (es war ja ein Vorführgerät).
Bei mir rasselt übrigens auch nichts. Ich werde mich hüten, ihn aufzuschrauben, aber dass bei Dir die Schrauben lose waren,ist schon erschütternd. Ich kann mir irgendwie keine andere Erklärung vorstellen, als dass das großer Zufall ist. Dass der Monteur Liebeskummer hatte und der Kontrolleur die Rosarote Brille trug (hatte was mit der Ex des Monteurs, versteht ihr...). Denn, natürlich sagt der Preis nicht alles, aber das ist doch eigentlich ein superhochwertiges Produkt. Es gibt natürlich noch immer teuerere, aber wir sollten uns in Erinnerung rufen, dass 80% der Bundesbürger niemals so viel Geld in ein Musikabspielgerät investieren würden. Ich kann einfach nicht glauben, dass so was dann fahrlässig verarbeitet sein soll. Von außen jedenfalls sieht er sehr hochwertig aus.
Dass er sehr heiß wird stimmt. Ich weiß ja nicht, was üblich ist. Auch bei mir werden die Knöpfe warm, aber nicht unangenehm. Sprecht nicht vom Stromverbrauch, wenn das meine Freundin liest! Sie ist sehr stromsparbewusst. Was ja auch richtig ist. Aber ich kann ja meistens sowieso nicht so viele Stunden am Stück hören, da wird sich das wohl hoffentlich in Grenzen halten.
Einziger Wehrmutstropfen, wenn auch erträglich, ist das erwähnte Brummen (im HuR-Thread). Das ist auch bei mir zu hören. So leise, dass es schon übertönt wird, sobald irgendein Ton gespielt wird, aber in Ruhepausen vernehmbar. Es stört mich nicht so, von draußen kommen lautere Geräusche rein, aber es wundert einen, dass man das bei so einem Gerät nicht wegbekommt.
Ich finde übrigens die Optik auch genial. Es passt auch gut in mein Zimmer und zu den LS und dem Plattenspieler. Und ich war überrascht, wie groß er ist, er sah mir auf den Photos viel kleiner aus.
_axel_
Inventar
#23 erstellt: 24. Jan 2008, 12:54
Hi RobbyBobbyGroggy,
Danke für den Bericht.

Zum Brumm: Für mich persönlich wäre Brumm akzeptabel, wenn es nur in direkter Ohrnähe zum Gerät (deutlich <1m) hörbar wäre.

Aber das ist natürlich, wie das meiste andere, eine subjektive/individuelle Sache. Meist muss man eben Kompromisse machen.



Viel Spass noch.
m-otto
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 24. Jan 2008, 13:45
Hallo Robert,

Prima wenn es vom Klang und Leistung passt.
Dann wünsch ich dir noch viel Spass mit deinem neuen Röhrenverstärker.

Und Danke für den Bericht.

Gruß Martin
Sehrlauthörer
Stammgast
#25 erstellt: 24. Jan 2008, 19:24
Hallo RobbyBobbyGroggy,

klanglich ist der Amplifon WT40 absolut top-keine Frage. Vor allem der extrem druckvolle Bass und die sehr, sehr gute Räumlichkeit stechen da nochmals heraus. Interessant ist auch die Möglichkeit mit und ohne Gegenkopplung hören zu können, schon verblüffend wie sich dadurch der Klang UND die Räumlichkeit verändern (evtl. auch LS-abhängig). Einen Riesensprung im Klang hat bei mir noch der Austauch der 6P1H-EB gegen die JJ-E88CC gebracht weil dadurch der Klang insgesamt ein wenig runder wurde. Die EH 6922 Gold werde ich demnächst auch noch probieren.

Zu den fehlender und losen Muttern der Platinen. Eindeutig fehlerhafte Montage oder besser nicht die richtige Art von Muttern, die Muttern mussten sich so lösen. Entweder hätten selbstsicherte Muttern oder eine andere Schraubensicherung ( zB. Siegellack ) verwendet werden müssen. Die kleine U-Scheibe reichen nicht als Sicherung aus weil das Platinenmaterial nicht genügend Flächendruck zulässt. Habe mir mittlerweile sogenannte Polystop-Muttern besorgt.

Zum Trafobrumm. Bei mir und wahrscheinlich auch bei Dir wohl eher eine Stromproblem ( zu hoher Gleichstromanteil auf dem Netz ) weil als ich den Verstärker zu einem Hörtest bei Art of Sound in Saarbrücken gebracht hatte war das Trafobrummen nicht vorhanden. Als ich dann den Amp bei mir zu Hause wieder angeschlossen habe hat es sofort wieder recht laut gebrummt. Die Ringkerntrafos sind halt anscheint sehr empfindlich was Gleichstromanteile bei/auf der Netzspannung betrifft.

Viel Spass noch beim hören.


Gruß

Michael


Ps. Als Sommerverstärker empfehle ich den kleiner Trend TA-10 Digital-Amp.

[IMG:150:128]http://img401.imageshack.us/img401/2184/trend2qf6.th.jpg[/img]

[IMG:150:160]http://img164.imageshack.us/img164/4212/trend1sb8.th.jpg[/img]

[IMG:150:103]http://img401.imageshack.us/img401/3457/trendna3.th.jpg[/img]

Klingt wirklich wie ein SE-Amp und erwärmt sich trotzdem überhaupt nicht. Der Amplifon WT40 dürfte die Sommer-Bruthitze nämlich noch deutlich erhöhen.
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#26 erstellt: 26. Jan 2008, 00:34
Das Brummen ist aus etwas weiterer Entfernung nicht zu hören, aber der Amp steht bei mir aus einrichtungstechnischen Gründen recht nah am Hörplatz. Wie gesagt, es ist nur in Pausen zu hören, sobald auch nur leise Töne erklingen, wird es übertönt.

Kann man bezüglich des Stroms irgendetwas machen, andere Leiste oder so? Der Händler hat mir auch empfohlen, irgendwann mal verschiedene, bessere Netzkabel zu probieren, ist das sinnvoll?

Röhren zu tauschen überlege ich mir vielleicht irgendwann mal, aber jetzt wird erst mal genossen!

Sommerverstärker... Ihr Spaßvögel. Weder Platz noch Geld. EIN Gerät, mit dem ich zufrieden bin, reicht mir gänzlich.
m-otto
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 26. Jan 2008, 01:05
Hallo Robert,

Netzkabelzauber halte ich persönlich für Vodoo, aber wie gesagt das ist meine persönliche Meinung. Mir erscheint es nicht logisch, dass die letzten 1,2 m der 300km Zuleitung etwas bringen sollen.

Erst mal die grundsätzliche Frage:
Hängen alle deine Geräte an der gleichen Steckdose?
Dieses sollte die 1. Maßnahme sein.
Wenn dies bereit sder Fall ist, kann es etwas bringen, wenn du den Netzstecker am Verstärker mal andersrum in die Stckdose steckst. (Phase an allen Geräten gleich)
Gibt es evtl. irgendwelche Schaltnetzteile und oder Dimmer die an diesem "Hifi" Stromkreis angeschlossen sind. evtl hier mal eine andere Steckdose verwenden.
Ein weiterer Versuch könnte sein, alle angeschlossenen Gehäuse der Geräte gemeinsam mit einem Kabel zu verbinden und zu erden. Hier bietet sich der Massepunkt an einem ggf. vorhandenen Vorverstärker an. (im gleichen Stromkreis)
Wenn das auch nichts hilft, kann man als nächsten Schritt mal einen Netzfilter testen.

Gruß
Martin
Superrogi
Stammgast
#28 erstellt: 27. Jan 2008, 01:17
hallo robert,

ich betreibe meinen WT 40 nicht mit dem original kabel.
bei mir steckt ein vincent-kabel im verstärker. das leise brummen habe ich aber immer noch. man hört es aber wirklich nur in den musikpausen wenn man sehr darauf achtet, sonst nicht.

gruß, rogi
plüsch
Inventar
#29 erstellt: 31. Jan 2008, 04:45

Die Ringkerntrafos sind halt anscheint sehr empfindlich was Gleichstromanteile bei/auf der Netzspannung betrifft.

Gegen Trafobrummen hat bei mir der Omtec Powercontroller geholfen.

Hier ist aber noch ein Fred wo es kein
Happy End mit dem Omtec gibt.

Gruß plüsch
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