Selbstbau Röhrenamp brummt

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rtorc
Neuling
#1 erstellt: 17. Dez 2017, 15:41
Heyho,
ich habe mich hier schon in einem anderen Thread mal vorgestellt und habe mal wieder ein Problem.
Mein Röhrenverstärker brummt und da ich absoluter Neuling bin was Röhrenverstärker betrifft wollte ich hier mal mein Problem schildern und eventuell so eine Lösung finden.,
Das Brummen kommt aus den passiven Boxen und verschwindet sobald ich das Cinch-Kabel ziehe oder ich ihn abschalte und noch Musik weiterläuft die durch die Restspannung (hoffentlich ist das der richtige Begriff, steinigt mich bitte nicht) auf die Lautsprecher übertragen wird... jetzt lese ich viel von Massetrennfiltern. Die einen sagen das wäre gut, die anderen wiederum meinen das wäre nicht geeignet... ich habe auch keine Ahnung ob das bei der beschriebenen Problematik überhaupt der richtige Ansatz ist. An den Amp angeschlossen habe ich momentan nur mein Handy, weswegen der Lösungsansatz beide Geräte an dieselbe Steckdosenleiste anzuschließen hinfällig wäre. Die Stromversorgung an sich wird durch einen Schuko-Stecker gewährleistet und die Erdung abkleben, was mir manch anderer Rät, werde ich auf gar keinen Fall.

Kann mir eventuell jemand weiterhelfen?


Mit freundlichen Grüßen

Rtorc
DB
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2017, 15:46
Hallo,

brummt es auch, wenn
- der Lautstärkenregler des Verstärkers zugedreht ist
- das Mobiltelefon ausgeschaltet ist
- die Adapterleitung ohne Mobiltelefon am Verstärker angesteckt ist?

Wie bekommen die Cinchbuchsen am Verstärker ihre Verbindung zum Bezugspotential der Verstärkerschaltung?
Wie bekommt die Verstärkerschaltung ihre Verbindung zum Metallgehäuse? Ist Letzteres mit dem PE verbunden?


MfG
DB


[Beitrag von DB am 17. Dez 2017, 15:48 bearbeitet]
rtorc
Neuling
#3 erstellt: 17. Dez 2017, 15:55
Hi DB
der Verstärker an sich hat keinen Lautstärkeregler.
Das Brummen wird leiser, ist aber immer noch anwesend sobald das Handy abgeschaltet ist, nur die Adapterleitung dran ist und auch, aber nochmal spürbar schwächer, wenn man das Kabel zieht. Der rechte Lautsprecher brummt auch lauter als der linke Lautsprecher.

edit: den Rest kann ich dir aufgrund mangelnden Wissens leider nicht nennen, da der Amp ein Geschenk war...


MfG

Rtorc


[Beitrag von rtorc am 17. Dez 2017, 15:58 bearbeitet]
DB
Inventar
#4 erstellt: 17. Dez 2017, 16:10
Wenn der Verstärker keinen Lautstärkeregler hat, dann betreibst Du den mit seiner vollen Eingangsempfindlichkeit. Ist die recht groß, kann es bei schlecht geschirmten Leitungen zum Brummen kommen.

Unterschiedlich starkes Brummen der beiden Kanäle ist jetzt nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
Um Näheres sagen zu können, brauchen wir jetzt zweierlei: Fotos des Innenlebens und einen Schaltplan.

MfG
DB
rtorc
Neuling
#5 erstellt: 17. Dez 2017, 16:16
Okay, also ich habe eben nochmals davor gestanden und genauer überprüft was es mit dem Cinchkabel auf sich hat. Wenn man es wirklich komplett zieht, also kein Cinchkabel mehr am Anschluss steckt, gibt es noch ein Brummen, aber das ist wirklich nur hörbar wenn man direkt mit dem Ohr neben den Lautsprechern ist und es ist fraglich ob sowas nicht auch bei anderen Anlagen hörbar ist wo man eigentlich nicht so genau darauf achtet... ich werde Fotos vom Innenleben machen und mich um einen Schaltplan kümmern wenn das Hilft.

Vielen Dank schonmal!

Rtorc
Pertinaxer
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 21. Dez 2017, 14:26
Hallo,

liegt auf jeden Fall nicht am Amp.

Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hast du eine Brummschleife im System durch die Erdung von zwei oder mehr Geräten deiner Kette
und der Verbindung derselben untereinander mit einem Cinchkabel mit durchgehender Masse.

Möglichkeit 1 :
Ein Pärchen MU-Metall geschirmte 1:1 Eingangsübertrager. (Finer weg von nicht MU Metall geschirmten Exemplaren !!!)
Funktioniert immer, kostet ein paar Euro, damit kann man dann auch Laptop und PC ohne
Störgeräuschen an die Anlage anschließen.

http://www.roehrenklingklang.de/images/W_Testboxen_229_400.jpg

Möglickeit 2:
Selbst ein Pärchen Cinchkabel löten das auf einer Seite (die Seite die NICHT an der Endstufe angeschlossen ist)
keine Lötverbindung Schirm des Kabels <-> Masse des Steckers hat.

Bitte NICHT machen da lebensgefährlich:
Von einem Gerät am Schuko den Schutzleiter mit Tesa abkleben.

Beste Grüsse

Pertinaxer
Pertinaxer
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 26. Dez 2017, 19:04
Moin moin,
ergänzenderweise bitte mal hier gucken:

http://www.roehrenkl...age=Trennuebertrager

Beste Grüsse
Pertinaxer
tubeampmanufaktur
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 26. Dez 2017, 20:23
Hängt in der Kette möglicherweise ein TV Gerät, ein Tuner oder sonstwas an einer Antennen/Sat Dose?

Gruß,

Andreas
rtorc
Neuling
#9 erstellt: 02. Jan 2018, 15:23
Hallo liebe Threadverfolger,
meine Antwortverzögerung bitte ich zu entschuldigen . Meine Freundin und ich planen zusammen zu ziehen und der Röhrenverstärker steht schon bei ihr, aber ich pendele momentan viel hin und her und muss zusätzlich noch für mein Staatsexamen lernen. Nun mal ein kleines Update wegen des Brummens. Ich habe zwischenzeitlich von dem Vater meiner Freundin einen Trenntrafo an den Röhrenverstärker angeschlossen, um eine vermeintliche Masseschleife/Erdschleife ausschließen zu können. Das Teil wiegt ca. 30 Kilo und gebracht hat es (leider) nichts. Beim Rumexperimentieren ist mir aber folgendes aufgefallen: Sobald man den Verstärker abschaltet, aber noch ein Lied aufgrund der noch vorhandenen Restspannung weiter läuft, verschwindet das Brummen mit umlegen des Schalters sofort. Das hat meinen Vater (der ihn ja gebaut hat, den ich aber auch aufgrund einer sehr großen geographischen Distanz selten sehen kann) auf die Idee gebracht, dass es an der Röhrenheizung liegen könnte und wir uns die Sache mal genauer anschauen, sobald ich mal wieder länger Zeit habe. Im Sinne dieses Forums und in der Hoffnung, blutigen Anfängern wie ich einer bin, vielleicht durch meine Beiträge weiterhelfen zu können, werde ich Euch hier natürlich diesbezüglich auf dem Laufenden halten, wenn erwünscht .


Mit freundlichen Grüßen

Rtorc
rtorc
Neuling
#10 erstellt: 02. Jan 2018, 15:25
"Hängt in der Kette möglicherweise ein TV Gerät, ein Tuner oder sonstwas an einer Antennen/Sat Dose?"

-leider überhaupt nicht... Nur der Röhrenamp an den über ein Cinch-Kabel die jeweilige Quelle angeschlossen wird, bei der es sich momentan nur um mein Handy handelt.
tinnitusede
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 02. Jan 2018, 15:51
Hallo,

die Gedanken deines Vaters gehen auch aus meiner Sicht, in die richtige Richtung.

Wenn beim Ausschalten der Brumm schlagartig weg ist und die leiser werdende Musik nun brumm frei ist, kommen nur die Heizung oder die Anodenspannung in Frage. Bei der Anodenspannung könnte ein Elko der Siebkette defekt sein, werden die Röhren mit Gleichstrom geheizt, könnte auch da der Wurm drin sein.

Hans
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