| HIFI-FORUM » Stereo » Elektronik » Röhrengeräte » ALLGEMEINER RÖHREN-STAMMTISCH | |
|
|
||||
ALLGEMEINER RÖHREN-STAMMTISCH+A -A |
||||
| Autor |
| |||
|
DB
Inventar |
#301
erstellt: 17. Dez 2025, 11:48
|
|||
|
Nein, wenn man die Schallplatte nach wenigen Abspielungen wegwirft, braucht man (vielleicht) kein Nadelgeräuschfilter. Davon kann aber nicht durchweg ausgegangen werden. Viele Leute haben auch deutlich verschlissene Platten, die dann auch noch ein wenig wellig sind. Da braucht man das schon. Nicht umsonst hat auch der Phonoentzerrer von Dr. Corinth einstellbare Rumpel- und Rauschfilter. @Just_music: von der Qualität sind die alten Geräte auch nicht zu beanstanden. Oder hörst Du einen Unterschied zwischen k= 0,1 % und k= 0,01 %? Wenn Ausstattung und Qualität gut sind, kann man andere Auswahlkriterien heranziehen. Das ist dann nun mal beispielsweise die deutlich bessere Reparierbarkeit. |
||||
|
Just_music
Stammgast |
#302
erstellt: 17. Dez 2025, 12:12
|
|||
|
mich interessiert es null ob mein Gerät in 60 Jahen noch reparabel ist..... Du hast für dich andere Schwerpunkte gesetzt und das ist auch in Ordnung. Nur vermittetst du dauerhaft eine Überlegenheit älterer Geräte auf Basis deinér Kompetenz. Jedoch hat es sich jetzt herausgestellt, dass es dir anscheinend in allen Lebenslagen mit alten Sachen besser geht. Also rein subjektiv. Das solltest du dann auch zukünftig so klarstellen und nicht von klanglicher oder technischer Überlegenheiten alter Geräte als allgemein gültigen Sachverhalt argumentieren und anderen den Kauf von alten Geräten aufschwatzen. |
||||
|
|
||||
|
DB
Inventar |
#303
erstellt: 17. Dez 2025, 13:21
|
|||
|
Nein, ausschließlich subjektiv ist das nicht. Schau Dir auch den Werterhalt der alten Geräte an. Weil wir bei Marantz sind, als Gegenbeispiel der SR-14, etwa 25 Jahre alt. Neupreis ca. 10 000 DM, Kleinanzeigen zwischen 129 und 500 €. Reparieren? Wenige halbleiterbestückte Geräte verlieren etwas langsamer an Wert, AFu-Transceiver beispielsweise. Das liegt aber eher daran, daß die Zielgruppe sehr engagiert bei Selbst- und gegenseitiger Hilfe ist, um die teuren Geräte vor dem Elektroschrott zu bewahren. Einen Kenwood TS-850SAT (auch heute noch ein erstklassiges Gerät) konnte man 1993 für etwa 4400 DM kaufen und nach 25 Jahren wegwerfen, weil die SMD-Elkos auf der Carrier Unit ausnahmslos alle auslaufen und die Leiterzüge incl. Halbleiter zerfressen (wieso können die nicht einfach nur eintrocknen wie beim TS430 oder 440). Die vier ASICs darauf gibt's nicht mehr (aus Unobtainium gefertigt). Dafür gibt es nagelneuen, verbesserten Ersatz mit FPGA. Für halbleiterbestücktes Homeentertainmentgerödel sieht es da schlechter aus, abgesehen davon daß viele Highendklitschen keine Unterlagen herausrücken. Abgesehen davon ist es natürlich auch etwas subjektiv, gerade was die Formgestaltung betrifft. Für meinen Geschmack häßliche Brocken mag ich mir auch nicht in die Wohnung stellen, genausowenig wie ich in der Wohnung die Hifianlage als zentralen Punkt haben möchte. |
||||
|
raindancer
Inventar |
#304
erstellt: 17. Dez 2025, 14:38
|
|||
Unterlagen, sehr guter Punkt. Ersatzteile kommen hinzu. Mein Linn CDP mußte nach Schottland geschickt werden, weil die keine Laufwerke raus rücken, würg. Naim genau das Gleiche, hab ich aus meinem Bestand gestrichen. |
||||
|
shabbel
Inventar |
#305
erstellt: 17. Dez 2025, 14:55
|
|||
Ich denke, da ist der falsche adressiert. Ich mache einen weiten Bogen aktuellen Hifi-Kram, weil dort immer Überlegenheit vermittelt wird. [Beitrag von shabbel am 17. Dez 2025, 18:37 bearbeitet] |
||||
|
bachelag
Ist häufiger hier |
#306
erstellt: 17. Dez 2025, 19:32
|
|||
|
db Nein, wenn man die Schallplatte nach wenigen Abspielungen wegwirft, braucht man (vielleicht) kein Nadelgeräuschfilter. Ich denke da bist so ziemlich falsch informiert! Tests die auch im Netz abrufbar sind, zeigen das neue LP's die mit korrekt eingestellten guten Abnehmer bespielt werden, auch nach 500 Abspielungen noch keine verschleisserscheinungen aufweisen. Aber klar, wenn man auf Flohmärkten die Platten kauft, weiss man nicht wie die vorher abgespielt worden sind. Werden so quasi "Stichel" verwendet ist die Platte nach 2-3 Abspielungen dahin. ich habe viele Vinyls (sogar original Pressungen von MPS (bin Jazz fan) die 50 Jahre alt sind und sicher kein Rauschfilter benötigen. Schon x-mal gehört. Dies nur nebenbei. |
||||
|
DB
Inventar |
#307
erstellt: 18. Dez 2025, 08:52
|
|||
|
Du mußt daran denken, daß viele Schallplatten auch Erinnerungsstücke aus alten Zeiten sind, damals harkte der Korund des Musikschrankes der Eltern durch die Rille. So, und die 500 Abspielungen damit bekam doch der engagierte Teenie problemlos in einem Vierteljahr hin... |
||||
|
bachelag
Ist häufiger hier |
#308
erstellt: 18. Dez 2025, 13:51
|
|||
|
DB 500x die gleiche Platte in einem Vierteljahr. Macht mehr als 5x pro Tag. Da wackeln ja die härtesten Ohren. |
||||
|
Rolf_Meyer
Inventar |
#309
erstellt: 18. Dez 2025, 23:53
|
|||
|
Moin, Was hier nicht für Themen gewälzt werde... Reparierbarkeit, Optik, Wertverlust etc. pp. Man schaue sich doch einfach mal die (ausführlichen!!!) technischen Daten von so einem Maranz 8 an. Da tränen einem die Augen, nicht, weil die so schlecht sind! Niemand kommt auch nur ansatzweise auf die Idee, daß so ein damaliger Röhrenverstärker auch heutige Transen komplett an die Wand spielt... von den meisten seiner heutigen Artgenossen ganz zu schweigen. Vielleicht nicht gerade bei Klirr bei 1kHz (ohne Leistungsangabe) oder, wenn bei neueren Verstärkern überhaupt angegeben, bei IM-Verzerrungen bei 19/20kHz... die niemanden auf gottes Erden interessieren... Aber bei Zweitontests mit sinnvollen Frequenzpaaren... generellen Intermodulationen mit irgendwelchen Netzfrequenzen etc. Da sind dann diese uralten Gurken ganz weit vorn... da kommt neues Geraffel meist nicht mehr mit, außer es wird dann ganz ganz teuer oder ist eben ein Nachbau aus der eigenen Schmiede. Aber was solls... Gruß, Matthias |
||||
|
shabbel
Inventar |
#310
erstellt: 20. Dez 2025, 07:06
|
|||
|
Die Hifi-Norm hat alles beendet. Optimierung technischer Messwerte statt Klangphilosophie. Es dauerte ein paar Jahre. Wenn ich mir zum Beispiel den Telewatt TS100a von 1964 anschaue. Vollgermanium. Klangerlebnis pur. Danach Telewatt ES 707 von 1969. Analytischer, neutraler Klang. Die Messwerte haben gesiegt. Die Telewatt Studiomonitore, die 1959 entwickelt wurden, waren in deutschen Radiostationen bis vor etwa 12 Jahren im Einsatz. Nix linearer Frequenzgang. Aber man hört jede Fliege husten und Emotion pur. |
||||
|
suelle
Inventar |
#311
erstellt: 20. Dez 2025, 22:46
|
|||
|
Guten Abend Brauchen neue Röhren eine bestimmte Einspielzeit?? Ich meine jetzt nicht die Aufwärmphase nach dem Einschalten eines Röhrenverstärkers. |
||||
|
DB
Inventar |
#312
erstellt: 20. Dez 2025, 23:47
|
|||
|
Wenn bei sogenannten "NOS" Röhren die Katode eingeschlafen ist, kann es schon sein, daß die Röhren nicht besser als verbrauchte Exemplare funktionieren. Denen hat man dann mit ordentlich Heizspannung und Katodenstrom auf die Beine geholfen. |
||||
|
RoA
Inventar |
#313
erstellt: 21. Dez 2025, 06:34
|
|||
|
Wenn sie neu, also unbenutzt sind?
Eigentlich nicht. Es kann sein, daß sich die finalen Abstände der Elektroden durch die Wärmeausdehnung finden müssen, aber das sollte sich nach wenigen Stunden erledigt haben. Man sieht das bei Endröhren manchmal bei der Ruhestromeinstellung, das sich die Ruheströme bei der Kontrolle nach ein paar Stunden minimal geändert haben. Aber das ist nicht zwangsläufig so. Röhren 100 Stunden oder mehr einspielen zu müssen ist eine urban legend. |
||||
|
suelle
Inventar |
#314
erstellt: 02. Jan 2026, 14:49
|
|||
|
Ein frohes Neues Jahr allen! Hin und wieder denke ich über Röhren-Endstufen für meine Lautsprecher nach. Das Problem ist, dass die Boxen einen sehr niedrigen Wirkungsgrad haben und sehr "watthungrig" sind. Mir fällt auf, dass die meisten Röhren-Endstufen im Gegensatz zu ihren "Trans-Kollegen" wenig Ausgangsleistung haben. Zu dem lese ich im Allgemeinen, dass Röhren-Endstufen bzw. Röhrenverstärker nicht geeignet sind für wirkungsgradschwache Lautsprecher. Ist es generell so? Beziehungsweise kennt jemand von euch sehr leistungsstarke Röhren-Endstufen? Beste Grüße |
||||
|
Anbeck
Inventar |
#315
erstellt: 02. Jan 2026, 15:13
|
|||
|
Frohes Neues. Was sagt denn das Budget? [Beitrag von Anbeck am 02. Jan 2026, 15:14 bearbeitet] |
||||
|
suelle
Inventar |
#316
erstellt: 02. Jan 2026, 16:46
|
|||
|
Da ich ganz sicher nicht in der Lage wäre, solche leistungsstarken Röhrenverstärker selber zu bauen , würde ich theoretisch-fiktiv einen Neupreis von 6000 - 8000 Euro alles Budget ins Spiel bringen. Mit meiner Kombi aus Röhrenvorverstärker und den Trans-Endstufen bin ich zufrieden! Ich habe mich aber immer schon gefragt, warum (bezahlbare) Röhrenendstufen höchstwahrscheinlich mit stromhungrigen und wirkungsgradschwachen Boxen mehr überfordert sein könnten als ihre Trans-Kollegen. In meinem Fall haben die Lautsprecher z.B. einen Wirkungsgrad von 83 dB bei 2.83 V; 1m. Die Boxen brauchen also ordentlich viel Strom, wenn man lauter hören möchte. (Und nein, es handelt sich bei den LS nicht um eine Fehlkonstruktion des Herstellers )Kann man überhaupt 'Röhrenwatt' mit 'Transistorenwatt' - Angaben vergleichen? [Beitrag von suelle am 02. Jan 2026, 16:50 bearbeitet] |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#317
erstellt: 02. Jan 2026, 17:09
|
|||
|
da wäre bei mir eine VTL ST-150, oder noch besser (aber über Budget), eine VTL S-200 meine erste Wahl ![]() Getoppt nur von den Monoblockvarianten VTL MB-185 oder VTL MB-450, aber dann wird es schon richtig teuer |
||||
|
raindancer
Inventar |
#318
erstellt: 02. Jan 2026, 17:57
|
|||
|
leistungsstarke Röhren-Endstufen: Audio Valve Challenger 115/140 (Bemerkung: Inhaber verstorben) Reussenzehn Monoblock (Bemerkung: Inhaber verstorben) Octave MRE120/130 Jadis JA120/200 |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#319
erstellt: 02. Jan 2026, 18:26
|
|||
|
wenn es älter sein soll/kann, das konnte vor vielen Jahren schon eine Conrad Johnson Premier 8A |
||||
|
speedhinrich
Inventar |
#320
erstellt: 02. Jan 2026, 18:39
|
|||
|
300 Watt gewünscht? Mcintosh MC2301 AC |
||||
|
tjs2710
Inventar |
#321
erstellt: 02. Jan 2026, 18:55
|
|||
|
Hallo Oder Mal Valve Power Amp four mit grad mal 500 Watt pro Kanal. Reicht meistens aus. Gruß Thomas |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#322
erstellt: 02. Jan 2026, 21:57
|
|||
|
OK, wenn wir schon bei den richtigen Kalibern sind, bringe ich den VAC Statement 452 iQ noch (die sind fast so groß, wie die Dynaudio ) sowie den Wavestream Kinetics V8 ![]() Leider alle ganz leicht über Budget Ich würde trotzdem einen "dicken" Class A/B oder Class A vorziehen |
||||
|
DB
Inventar |
#323
erstellt: 03. Jan 2026, 09:41
|
|||
|
Wenn es auch Monoblöcke sein dürfen, die Philips EL64xx-Serie ging mit dem 6400 (20 W) los, erstreckt sich über den EL6471 (1 kW) und endete mit dem 6480 (150-200 kVA). Mir fällt auf Anhieb kein Subwoofer ein, den der Letztgenannte nicht be- und zertreiben könnte... Ansonsten, Böthner LV-300 (300 W) bzw. LV-450 (450 W). Das sind nette, aber eher seltene Monoblöcke. Aber wenigstens in mehrere Teile zerlegbar, um den Transport erträglicher zu gestalten. Bouyer ST-150, dessen Endröhren im vorspannungslosen Betrieb arbeiten. Der hat zumindest vier Tragegriffe. Größe McIntosh-Monoblöcke gibt es auch, den MC3500 (350 W) und wenn ich mich recht erinnere, sind die Endröhren günstige Exemplare aus HzA-Stufen von Farbfernsehern. [Beitrag von DB am 03. Jan 2026, 10:34 bearbeitet] |
||||
|
suelle
Inventar |
#324
erstellt: 04. Jan 2026, 13:41
|
|||
|
Moin Ja, bei den Vorschlägen sind einige Röhren-Endstufen dabei, die ordentlich Dampf haben. Gerade die McIntosh Röhren-Endstufen scheinen echte "Monster" zu sein. Die würden wahrscheinlich meine Lautsprecher auf einem Niveau kontrollieren, so wie ich es noch nie gehört habe .Wobei mir rein optisch hier tatsächlich die Urversion der McIntosh gefallen würde. Weniger Show dafür mehr Sachlichkeit. Andy, du würdest wahrscheinlich die Fezz Olympia Mono Amplifier ins Spiel bringen . 150 Watt für noch (relativ) bezahlbare Röhren-Endstufen, ist echt schon ordentlich! Wobei ich nicht weiß, ob "Röhrenwatt" gleich "Transistorwatt" ist. Diese Frage ist ja offen geblieben. Ich bin ja absoluter Laie und weiß z.B. nicht mal, was der Unterschied zwischen Triode und Pentode ist.... ....Ich richte mich beim Kauf immer danach, was sich für meine Ohren gut anhört. [Beitrag von suelle am 04. Jan 2026, 14:09 bearbeitet] |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#325
erstellt: 04. Jan 2026, 14:03
|
|||
Leistung = Leistung, die Physik läßt sich hier nicht umgehen D.h. du bekommst z.B. an den gleichen Lautsprechern prinzipiell die gleiche Lautstärke - aber eben mit unterschiedlichen "Klangsignaturen" (wie du es ja auch schon festgestellt hast) und ggf. "Verzerrungen". Auch wirst du ggf. nicht die "Anstiegsgeschwindigkeiten" eines schnellen Transistors erreichen, mit ein Grund, warum Röhrenverstärker "weicher" klingen (vom Eindruck her). Ist halt Geschmacksache. Ich denke sogar, daß die VTL ST-150 mit deinen Dynaudio für dich "schöner" aufspielen, als die aktuellen Cambridge Edge, von der Leistung her absolut ausreichend Aber ein Gryphon Diablo 120 (mit Class A/B) würde das auch |
||||
|
Anbeck
Inventar |
#326
erstellt: 04. Jan 2026, 14:19
|
|||
Ja aber die sind etwas über dein Budget!... |
||||
|
Anbeck
Inventar |
#327
erstellt: 04. Jan 2026, 14:48
|
|||
Vielleicht kann DB was dazu schreiben. Nach meiner letzten Erfahrung mit dem Soulnote A1 und meinem fezz Lybra Evo konnte ich jetzt nicht sagen das es da Unterschiede gab, allerdings ging der Soulnote, im unteren Bereich, im Bass deutlich potenter zu, was nichts mit der Wattzahl zu tun hat. mMn. Ich kann mir vorstellen das es hier keinen (messbaren) unterschied gibt. |
||||
|
DB
Inventar |
#328
erstellt: 04. Jan 2026, 15:09
|
|||
|
Watt ist Watt, da gibt es keinen Unterschied. Was man natürlich bei manchen Geräten haben kann, ist die geringere Dämpfung des Lautsprechers, so daß der Baß stärker wirken kann. Manche röhrenbestückten Geräte haben zudem die Eigenschaft, daß sie bei Vollaussteuerung nicht schlagartig hart begrenzen, sondern das Signal mehr oder minder sanft verrunden. Das erzeugt dann kein so plötzliches, harsches Oberwellenspektrum. In der Leistungsklasse würde ich evtl. schauen, ob Selbstbau zweckmäßiger wäre. Schon allein, weil man sich da Gedanken um die Wohnsituation und somit auch die Aufteilung des Verstärkers machen kann. Oder ganz praktisch erstmal ausprobieren, ob der Klang eines Halbleiterverstärkers mit Ausgangsübertrager auch gefallen könnte. Das ist eine deutlich preisgünstigere Variante. [Beitrag von DB am 04. Jan 2026, 18:58 bearbeitet] |
||||
|
GüntherGünther
Inventar |
#329
erstellt: 04. Jan 2026, 15:10
|
|||
|
Hallo,
warum nicht? Die elektrische Leistung berechnet sich aus P = U * I. Ob den Strom-/Spannungshub nun eine Röhre oder ein Transistor bringt, ist ziemlich egal. Leistung = Leistung. Der Verstärker-Innenwiderstand ist bei Transistoren i.d.R. kleiner, also die Bedämpfung der Lautsprecher entsprechend größer. |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#330
erstellt: Gestern, 13:52
|
|||
|
interessant, bei den NDHT als Jubiläumsedition vorgestellt, ein Röhrenverstärker in OTL (Output-Transformer-Less) - OHNE Ausgangsübertrager, mit PL 519-Röhren Eternal Arts OTL Mk3 (finde den auch optisch schön) Eternal Arts (Test/Vorstellung aus STEREO)Für mich ist und bleibt der Ausgangsübertrager der größte Nachteil bei einem (Röhren)Verstärker und da ich eh "schnelle" Verstärker bevorzuge, käme mir dieses Konzept gerade recht. Mal sehen, ob ich den mal "vor meine Ohren" bekomme (auch wenn er für mich fast zu wenig Leistung hat ). [Beitrag von der_Lauscher am 10. Feb 2026, 13:53 bearbeitet] |
||||
|
Anbeck
Inventar |
#331
erstellt: Gestern, 14:30
|
|||
|
Na da bin ich aber gespannt! |
||||
|
Anbeck
Inventar |
#332
erstellt: Gestern, 15:04
|
|||
|
@der_Lauscher welche LS aus deiner Sammlung würdest du denn damit betreiben wollen? |
||||
|
DB
Inventar |
#333
erstellt: Gestern, 16:17
|
|||
Naja. Geht so. Mit den Gitterkäfigen drauf in Ordnung, ohne diese ein Sicherheitsrisiko, weil die Anodenanschlüsse nicht durch die Abdeckkappen komplett verdeckt werden. Die angegebene Leistung ist erwartbar gering und bricht auch zu niedrigen Impedanzen hin deutlich ein. Aber, und das will ich gern zugeben, eisenlose Röhrenendstufen sind schnell -im Verschleiß der Röhren. MfG DB |
||||
|
suelle
Inventar |
#334
erstellt: Gestern, 16:43
|
|||
Ich habe nie so richtig verstanden, was das Problem mit dem Ausgangsübertrager bei Röhrenverstärkern ist. Klärt mich jemand auf? |
||||
|
Dago64
Ist häufiger hier |
#335
erstellt: Gestern, 17:17
|
|||
|
[quote="suelle (Beitrag #324)"]Moin Wobei ich nicht weiß, ob "Röhrenwatt" gleich "Transistorwatt" ist. Diese Frage ist ja offen geblieben. Leistung ist nicht gleich Leistung, schließlich gibt es Wirkleistung, Blindleistung und Scheinleistung. Und Transistor-Leistung ist nicht gleich Röhren-Leistung. Die Leistungsangaben von Audio-Verstärkern werden üblich kombiniert mit einem Klirrfaktor-Wert angegeben. Allerdings hören sich z.B. 5 % Klirrfaktor bei einem Röhrenverstärker deutlich angenehmer an, als bei einem Transistorverstärker. |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#336
erstellt: Gestern, 17:26
|
|||
die KI sagt es hier sogar verständlich und richtig: ist das Herzstück eines Röhrenverstärkers, der die hochohmige Ausgangsimpedanz der Endröhren an die niederohmige Impedanz des Lautsprechers anpasst, indem er hohe Spannungen und geringe Ströme in niedrigere Spannungen und höhere Ströme umwandelt; er ist entscheidend für den Frequenzgang und die Klangqualität, da er die untere und obere Grenzfrequenz bestimmt und die Linearität des Signals sichert, wobei die Qualität von Kernmaterial, Wicklungstechnik (z.B. Verschachtelung) und Luftspalt abhängt Und da eine Spule frequenzmäßig wie ein Tiefpaß bei einer Frequenzweiche im Lautsprecher wirkt und auch ein Rechtecksignal (obwohl das bei Musik nicht vorkommt, jedoch die vordere Flanke bei einem sehr dynamischen Anstieg ähnlich ist) "an den oberen Ecken abrundet", hat er nie die Anstiegsgeschwindigkeit/Schnelligkeit eines "Ohne-Trafo-Verstärkers" |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#337
erstellt: Gestern, 17:27
|
|||
nein, ist nicht offen geblieben - Leistung = Leistung = Spannung mal Strom |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#338
erstellt: Gestern, 17:31
|
|||
natürlich meine "Schnellsten"/"Analytischsten" Da der Eternal Arts dafür definitiv zu wenig Leistung hat (nicht umsonst hängen da u.a. gebrückte Krell und ein Gryphon dran) und außerdem das Thema Verschleiß und Kalibrierung nachwievor gilt, ist der bei mir kein Thema. Ich will ihn nur mal hören, nicht besitzen |
||||
|
Dago64
Ist häufiger hier |
#339
erstellt: Gestern, 17:56
|
|||
Jetzt mal nur die Wirkleistung: Betrachtet man den reinen Zahlenwert der Leistung, dann ist Leistung gleich Leistung. Aber: Wie sich die Leistung zusammensetzt, kann sehr unterschiedlich sein. Leistung ist die Summe der durch die Fourierschen Reihen dargestellten Wechselspannungen multipliziert mit den Wechselströmen und den jeweiligen Phasenwinkeln. Daher ist die Leistung auch eine Funktion des Klirrfaktors. Leistung ist daher nicht gleich Leistung, sondern bedarf immer einer zusätzlichen Beschreibung. |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#340
erstellt: Gestern, 18:16
|
|||
an welchem Verstärker spielt dann der gleiche Lautsprecher (nehmen wir mal an, der hat bei 1 kHz eine Impedanz von 6,2 Ohm) bei 1 kHz (übliches Mess- und Testsignal) und gleicher Ausgangsspannung lauter oder leiser (wenn es, wie du sagst, unterschiedlich wäre) ![]() Das hätte sicherlich Hr. Georg Simon Ohm auch interessiert |
||||
|
Dago64
Ist häufiger hier |
#341
erstellt: Gestern, 18:36
|
|||
Nimm einen Verstärker, der bei 1 Watt 10 % Klirrfaktor an der Box hat. Und dann nimm einen Verstärker, der bei 1 Watt 0,1 % Klirrfaktor an derselben Box hat. Leistung = Leistung oder nun doch nicht? |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#342
erstellt: Gestern, 19:35
|
|||
und wie willst du dann aus deinem Beispiel daraus wissen, welcher mit Transistor oder mit Röhre ist, da die Leistung (wie du selbst schreibst) gleich 1 W ist (und sage jetzt bloß nicht, weil der eine Lautstärkeregler weiter nach rechts gedreht ist, als beim Anderen ) |
||||
|
Dago64
Ist häufiger hier |
#343
erstellt: Gestern, 21:02
|
|||
Das ist doch völlig egal, ob Röhre oder Transistor. Einzig der Klirrfaktor zählt bei dem Beispiel und damit ist Leistung eben nicht gleich Leistung. Es kommt immer darauf an, wie sich die Leistung zusammensetzt. |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#344
erstellt: Gestern, 21:49
|
|||
|
du hattest aber gefragt, ...
Das 1 Watt bleibt dabei 1 Watt, also gleich. Und das hat nichts mit Klirr zu tun, da eine Röhre als auch ein Transistor klirren. Genauso könntest du auch unterschiedliche Reaktionen auf die Impedanz des angeschlossenen Lautsprechers anbringen, die Leistung am Ausgang bleibt hier auch gleich, egal ob Transistor oder Röhre, also das 1 Watt ist und bleibt das gleiche Watt. Deshalb sind auch bei Fahrzeugen z.B. Diesel-PS gleich Benzin-PS gleich Elektro-PS gleich Gas-PS u.ä., auch wenn ein unterschiedlicher Leistungs- und Drehmomomentverlauf anliegt. |
||||
|
Dago64
Ist häufiger hier |
#345
erstellt: Gestern, 21:57
|
|||
Ich mach's mal ganz einfach: 1 Watt Gleichstrom und 1 Watt Wechselstrom sind also für Dich dasselbe? |
||||
|
der_Lauscher
Inventar |
#346
erstellt: Gestern, 22:01
|
|||
Gegenfrage: wieso - ist für dich 1 Watt Gleichstrom nur ein 1/2 Watt Wechselstrom |
||||
| ||||
|
|
||||
Anzeige
Top Produkte in Röhrengeräte
Aktuelle Aktion
Top 10 Threads in Röhrengeräte der letzten 7 Tage
- Voodoo oder nicht? Können neue Röhren einen derartigen Unterschied machen?
- Lua 4040 c Klang?
- Telewatt Restaurationsthread
- Trafobaule 300B-Kit: Erfahrungen, Meinungen?
- Masse, aber richtig !
- Meine erste Röhre - Amplifon WT30
- EL34 gegen 6P3S-E = 6L6GC = 5881 tauschen
- AMC CVT 3030, wie gut ist der?
- Audio Note P-Zero Monoendstufen
- Octave Röhrengeräte Thread .
Top 10 Threads in Röhrengeräte der letzten 50 Tage
- Voodoo oder nicht? Können neue Röhren einen derartigen Unterschied machen?
- Lua 4040 c Klang?
- Telewatt Restaurationsthread
- Trafobaule 300B-Kit: Erfahrungen, Meinungen?
- Masse, aber richtig !
- Meine erste Röhre - Amplifon WT30
- EL34 gegen 6P3S-E = 6L6GC = 5881 tauschen
- AMC CVT 3030, wie gut ist der?
- Audio Note P-Zero Monoendstufen
- Octave Röhrengeräte Thread .
Top 10 Suchanfragen
Forumsstatistik
- Registrierte Mitglieder930.778 ( Heute: 2 )
- Neuestes MitgliedMoonCity
- Gesamtzahl an Themen1.563.798
- Gesamtzahl an Beiträgen21.835.635
)
) sowie den Wavestream Kinetics V8
.
....Ich richte mich beim Kauf immer danach, was sich für meine Ohren gut anhört. 








