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Röhrenverstärker mit ausgeprägtem "Röhrenklang"+A -A |
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bachelag
Ist häufiger hier |
#584
erstellt: 23. Feb 2026, 09:30
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Warum muss es die ewige Suche nach dem "perfekten" Klang sein? Gegen ein Livekonzert kommt man eh nicht ran. Und Musik geniessen kann man auch mit Anlagen die von High-Endlern als qualitativ gering eingeschätzt werden. Jeder Mensch ist einzigartig und hört unterschiedlich. Gerade hören Musiker meistens mit niederpreisigen Anlagen (meine Erfahrung). Ich bin nach wie vor begeistert von meiner Anlage. Trioden Endstufen (Monoblöcke) , selbst gebaut etc. Gruss an Alle Heinz |
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trilos
Inventar |
#585
erstellt: 23. Feb 2026, 09:50
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Livekonzert? Sorry. Du kennst wohl diese Ankedote noch nicht. Zwei Highender hören hochkonzentriert Musik. Sagt der eine ganz leise: "Flaue Mitten, zischelnde Höhen, wummernde Bässe.... das klingt nach Nichts!" "Ja, stimmt, ist echt mies. Ist halt nur live!" Jetzt weißt du Bescheid. Nein, Heinz, ich bin bei Dir: Ein Live-Konzert, Klassik oder Jazz, ohne Mikros, PA-Anlage, also wirklich live und akustisch - das ist ein Erlebnis. @ rat666: Zitat: "Würdest du der Aussage "Alles was man hört kann man auch messen aber nicht alles was man misst kann man auch hören" zustimmen?" Dem Grunde nach ja. Nur: Wenn man sich mit Audio-Messprofis unterhält, die regelmäßig Geräte und Boxen messen, dann sagen die einem: Wir können viel, aber nicht alles. Zudem: Es wird rein statisch gemessen, nicht das eingeschwungene Signal. Zum Vergleich: Heutzutage kann man Acrylamid messen (entsteht beim Erhitzen von stärkehaltigen Nahrungsmitteln, z.B. Teig oder Pommes bei über 200° C). Vor 40 Jahren ging das noch nicht - das Messverfahren dafür gab es nicht. Erst nachdem man das nachweisen konnte, messtechnisch, konnte man erkennen und empfehlen, dass bei Temperaturen über 200° C die Menge an Acrylamid (= krebserregend!), deutlich ansteigt, und man das meiden sollte, um die Belastung so klein wie nötig zu halten.... So long, Alexander |
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8erberg
Inventar |
#586
erstellt: 23. Feb 2026, 10:03
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Hallo, was will man denn wie messen? Das man heute Bestandteile egal woraus im ppm-Teil messen kann ist inzwischen (Gott sei Dank) standard, denn die ganzen Altlasten an Schwermetallen, Lösungsmitteln und ähnlichen Hilfsstoffen die recht naiv und leichtsinnig über jahrzehnte eingesetzt wurden haben wohl mindestens 3 Generationen etliche Jahre gekostet (Blei im Benzin, Pflanzenschutzmittel im Boden erwähne ich noch nicht einmal). Zeig mir jemand den nachgemessenen Fußwippfaktor... oder Feindynamik... Statisch ist bei einer Messung doch nix, bei Lautsprechern wird seit Jahren längst nicht der Frequenzgang unter unterschiedlichen Winkeln gemessen sondern auch Impuls- und Sprungantwort, Klirrfaktor und einiges mehr. Die absolut entscheidene Größe wird jeder der sich auch nur einen Hauch ernsthaft damit beschäfigt ist und bleibt Raum, Raum und nochmals Raum. Liest denn keiner mehr Grundlegendes? Steckt die Nase bitte einmal intensiv in den "Dickreiter" (Handbuch für Tonstudiotechnik), oft sehr theoretisch aber man kann für die Praxis sehr viel ableiten - zusätzlich gibt es viele Hinweise in vertiefende Literatur. Das erspart eine Menge Geld für Nonsens... Peter |
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rat666
Inventar |
#587
erstellt: 23. Feb 2026, 10:06
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Gerade bei Audiogeräten bin ich mir ziemlich sicher, dass sogar deutlich mehr gemessen als gehört werden kann, es handelt sich um relativ einfache Schaltungen und relativ langsame Signale. Im Umkehrschluss würde das ja auch bedeuten, dass es bei der Erstellung von Audioschaltungen sowas wie eine geheime klangverbessernde Zutat oder Technik geben würde, die weder erklär- noch messbar ist. Weiterhin wäre ja dann auch die Schlussfolgerung, dass einige meist kleine exklusive Hersteller das Rezept gefunden haben welches den großen R&D Abteilungen der Massenhersteller bisher verborgen blieb. Dennoch bringt uns die philosophische Frage ob wir alles messen können oder nicht kaum beim Hörendruck weiter. Umso wichtiger ist die Frage wie kann ich einen subjektiven von einem objektiven Eindruck unterscheiden [Beitrag von rat666 am 23. Feb 2026, 10:24 bearbeitet] |
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selbstbauen
Inventar |
#588
erstellt: 23. Feb 2026, 13:05
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Die findet man im Abfall auf Baustellen, denn die werden rausgerissen da nicht mehr gebraucht. Und das muss man halt mal gehört haben - am besten im Vergleich mit 2x0,1mm Litze, verdrillt. Das ist genau das Gegenteil: Vordergründig, direkt, anspringend. Der Unterschied ist größer als zwischen dem Tausch von Röhren oder sogar Verstärkern. Halt mal ausprobieren, bevor man das lächerlich macht. Und keine Angst vor der Zeit, die vergeht, wenn man die Kabel tauscht. Zumindest mein akustisches Gedächtnis reicht über Stunden und Tage. Ich kann auf eine Messe gehen, den Klangeindruck speichern und zuhause mit dem Klang dort vergleichen und Unterschiede erkennen. Die 7 Sekunden halte ich für eine einfache Behauptung. |
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8erberg
Inventar |
#589
erstellt: 23. Feb 2026, 13:11
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Hallo, Supergoldohren kommen immer wieder an und scheitern beim ersten standardisierten Test... Immer wieder wunderlich wie sich erwachsene im Leben stehende Menschen sich freiwillig zum Narren machen. Zwingen tut sie niemand Peter |
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rat666
Inventar |
#590
erstellt: 23. Feb 2026, 13:22
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Ich überlege gerade wie etwas klingt was vordergründig und direkt, anspringend spielt? Das Gegenteil wäre dann hintergründig, indirekt, zurückspringend? Und wie wan diese Klangbeschreibungen ins technische übersetzen kann? Und wie das Kabel technisch dann sowas leisten können soll? Und wie man sowas messen kann? Und wenn man sowas nicht messen kann, ob und wann eine noch unentdeckte Messmethode dafür gefunden wird? Fragen über Fragen [Beitrag von rat666 am 23. Feb 2026, 13:31 bearbeitet] |
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trilos
Inventar |
#591
erstellt: 23. Feb 2026, 13:42
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Ja, ganz genau: Fragen über Fragen. Die es nicht gäbe, wüßte man schon alles.... Mehr braucht man dazu nicht zu sagen! |
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Apalone
Inventar |
#592
erstellt: 23. Feb 2026, 13:48
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was glaubst du denn, was manche User hier die letzten 40 Jahre gemacht haben... Erstens ist der v dir genannte Klangeindruck sehr gewagt und zweitens: du willst tatsächlich behaupten, du würdest zwei v den kloppern an einen Eingang packen, um einen symm. Anschluss zu realisieren?!? Das ist alles völlig sinnloses Zeug. |
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selbstbauen
Inventar |
#593
erstellt: 23. Feb 2026, 14:06
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Wenn man eine akustische Gitarre hört, dann ortet man bei der verdrillten Litze die Gitarre zwischen den Lautsprechern mit viel Obertonbrillanz. Beim 1KX ist sie mit zurückgenommenen Höhen weit hinter den Lautsprechern. Bei XLR würde ich ein einfaches Kabel zwischen den Stecker und dem 1KX löten. Bei Cinch geht es direkt, denn der Schirm hat ohne Mantel nur 8mm Durchmesser und passt in entsprechende Stecker. Natürlich kann man das messen: Die gleiche Sekunde des Musikstückes im Oszillogramm zeigt die Unterschiede. Aber: Ob besser oder schlechter ist nicht die Frage - es ist einfach anders. Und passt besser zu diesen oder jenen Lautsprechern, oder zu diesem oder jenem Musikstück. Breitbänder aktiv angesteuert eignen sich sehr gut für die verdrillten Litzen. Hörner oder eingewinkelte Lautsprecher passen besser zu den 1KX. Alle angebotenen Kabel bewegen sich zwischen diesen beiden Extremen. Unser Ohr ist einfach jeder Messmethode überlegen. |
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rat666
Inventar |
#594
erstellt: 23. Feb 2026, 14:37
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Ok, nur damit ich es richtig verstanden habe: Ich "besorge" mir von der Baustelle ein altes TV Kabel, welches für Hifi offenbar derart ungeeignet ist, dass es sogar messtechnisch einen Höhenabfall erzeugt. Dann löte ich an den 8mm Klopper irgendwelche Cich Stecker hin und freue mich über den nicht "vordergründigen" Klang. Alternativ könnte ich auch einfach am Höhenregler drehen, einen EQ einsetzen oder meine Zielkurve im Einmessystem anpassen, nur dass das nicht so Highendig wie ein Kabeltausch wäre. Habe ich was übersehen? |
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selbstbauen
Inventar |
#595
erstellt: 23. Feb 2026, 15:26
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Alles! Du willst dich mit deinem Beitrag ja nur hämisch-besserwissend über andere erheben. Aber im Einzelnen: Dass es einen messtechnischen Höhenabfall bewirkt, ist eine Behauptung. 3-dimensional aufgenommene Musik hat immer auch einen Höhenabfall, weil die Mikrofone weiter weg sind. Das 1KX stellt es vielleicht im Sinne des Toningenieurs richtig dar. Und wer große Fensterflächen und Steinfußboden hat, fährt damit besser. Der Lautsprecher muss aber auch in der Lage sein, eine Bühne nach hinten zu öffnen. Wenn du Klangregelung hast, einen EQ oder Einmesssysteme nutzt, dann spielen solche Tuningmaßnahmen keine Rolle - aber wer will/hat das schon. Ich habe 2 mal 4 Kanäle Aktivboxen und kann einfach über die 8 Lautstärkeregler jeden beliebigen Klangcharakter einstellen. Aber was ist denn die Absicht des Tonmeisters gewesen? 8mm-Cinch Stecker gibt es in guter Qualität recht günstig und das Anlöten ist gar kein Problem. Innenleiter und Schirmung sind ja massiv, keine kleinen Äderchen die eingefangen werden müssen. Ist auch sehr viel billiger als ein EQ oder ein Einmesssytem. |
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Apalone
Inventar |
#596
erstellt: 23. Feb 2026, 16:49
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ist eine hochgradig nicht empfehlenswerte "Lösung", da die behaupteten klanglichen Auswirkungen faktisch nicht vorhanden sind und es so ziemlich die manuell am dämlichsten zu handhabende Kabelform ist.... Mannomann! |
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8erberg
Inventar |
#597
erstellt: 23. Feb 2026, 16:53
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Hallo, hättest besser geschwiegen... Höhenabfall bei Mikrofonen ist vielleicht auch von der Kapazität im Schwingkreis abhängig? Wie beim Pickup an der Guitarre oder auch beim MM-Tonabnehmer am Plattenspieler? Es wird amüsant... Peter |
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Skaladesign
Inventar |
#598
erstellt: 23. Feb 2026, 18:53
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Alte Kabel von der Baustelle, sind bestimmt gut eingespielt. |
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Al1969
Inventar |
#599
erstellt: 23. Feb 2026, 18:53
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Aha, Tonmeister mache das EQuing und die Einmessung ihrer Abhören über Kabeltausch. Wieder was gelernt! Warum haben mir das meine Freunde aus dem Metier noch nicht verklickert? Geheimes Wissen vielleicht? Fagen über Fragen... |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#600
erstellt: 12. Mrz 2026, 13:10
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Hallo zusammen, der Thread bekommt ein kurzes Update: Also ich habe einen Wiim pro plus gekauft und inzwischen ausgiebig mit dem PEQ experimentiert. Ich habe nun 3 Presets: leichte Oberbassanhebung, leichte Oberbassanhebung + dezente Höhenabsenkung (- 2 dB) und leichte Oberbassanhebung + etwas mehr Höhenabsenkung (- 4 dB). Das sorgt eigentlich dafür, dass ich wiklich entspannt und begeistert Musik hören kann. Der bleibt auf jeden Fall. Zumal die App besser als die von Atoll ist. So tendenziell zum pragmatischen Holzohr zu avancieren, bringt ein gewisses Maß an Ruhe mit sich... Ferner hab ich mal das PKHarmonic VST Plugin in meinen foobar2000 integriert um an den harmonischen Verzerrungen zu spielen. Das ist eingebunden und lässt sich einstellen etc. Aber auch voll aufgedreht höre ich kein Unterschied. Hab einen 440 Hz Sinuston abgespielt und der blieb rein. Also scheint etwas nicht zu funktionieren. Egal, ist nicht so wichtig. Dann habe ich noch den IEM R2R Thread der gerade läuft verfolgt. Es gibt ja den Fiio Warmer R2R DAC. Dazu gibts auch einen langen Thread im ASR-Forum über Sinn und Widersinn der am Ende wegen Streitereien geschlossen wurde. Ich denke ich hole mir den mal. 379 Öcken sind wirklich okay und über den Wiim könnte ich den Höhenabfall von dem ausgleichen und einen AB bzw. mit Hilfe sogar aufandsarm einen Blindtest machen. Das juckt mich, weshalb ich das wohl probieren werde. Wenn ich da keinen Unterschied höre, kann ich das Thema beruhigt abhaken. Die zweite Hörprobe beim Freund mit Röhre ist auf Mitte April terminiert. Da bin ich mal gespannt was von dem ersten Eindruck noch übrig bleibt und wie sich das messtechnisch darstellt. Grüße |
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