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Röhrenverstärker mit ausgeprägtem "Röhrenklang"+A -A |
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| Autor |
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suelle
Inventar |
#334
erstellt: 23. Nov 2025, 20:46
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Wie hoch war nochmal dein Budgetlimit?
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DB
Inventar |
#335
erstellt: 23. Nov 2025, 20:53
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Wenn man sich mit den Geräten nie tiefgründiger auseinandergesetzt hat, sieht das, oberflächlich betrachtet, so aus. Klar kann man sich für viel Geld irgendwelche Neugeräte kaufen. Wenn sie denn nur in irgendeiner Weise interessant wären. |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#336
erstellt: 23. Nov 2025, 20:56
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Ja ein gabz konkretes Limit habe ich nicht. Würde mich von preiswert nach teuerer rantasten. Und 4 k ist dann wahrscheinlich schon die Schmerzgrenze die nicht überschritten werden wird. |
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trilos
Inventar |
#337
erstellt: 23. Nov 2025, 21:23
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Zitat DB: "Klar kann man sich für viel Geld irgendwelche Neugeräte kaufen." Ja, stimmt. Korrekt wird der Satz aber erst, wenn man das um die Tatsache erweitert, dass der Kauf "irgendwelcher Geräte", egal ob alt oder neu, noch nie sinnstiftend war, oder es je werden könnte. Es gab früher sehr gute, durchdachte, auf Langlebigkeit und sehr guten Klang kontruierte Geräte. Und das gibt es auch heute. Man mag rein philosophisch darüner sinnieren, ob das vor 25, 30, 40 oder 50 Jahren im Durchschnitt öfter der Fall war im Vergleich zur Gegenwart, oder nicht. Das ist m.E. aber müßig. Sehr Gutes gab es früher und gibt es auch heute - man muss es nur erkennen, entdecken, finden.... Schönen Abend, Alexander [Beitrag von trilos am 23. Nov 2025, 21:23 bearbeitet] |
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DB
Inventar |
#338
erstellt: 23. Nov 2025, 21:57
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Naja. Was sehe ich bei Neugeräten. Viel Mittelmaß in der elektronischen Gestaltung. Nichts, worüber es sich länger nachzudenken lohnte. Ein Grommes 260 ist interessant, die Radford MA/STA..., McIntosh MC30..., Quad II, ... Da gibt es so viele wirklich bemerkenswerte Geräte, mit sehr guten Schaltungsdetails. Sowas findet man jetzt überhaupt nicht mehr. |
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Just_music
Stammgast |
#339
erstellt: 23. Nov 2025, 22:00
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achso... Du kennst also alle aktuellen Röhrenverstärker im Detail mit Bauteilauwahl und Schaltplan ....... |
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trilos
Inventar |
#340
erstellt: 23. Nov 2025, 22:03
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@ DB: Das war doch früher nicht anders: Viel Mittelmaß, wenig Außergewöhnliches. Zudem ist natürlich ein entwicklungstechnischer "Quantensprung" bei analoger Technik nicht wirklich zu erwarten, nach all den Jahrzehnten der (Weiter-) Entwicklung. Das ist dann, bei den richtigen Herstellern, die Evolution, und nicht die Revolution. [Beitrag von trilos am 23. Nov 2025, 22:03 bearbeitet] |
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DB
Inventar |
#341
erstellt: 24. Nov 2025, 07:08
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Ich habe mir hinreichend Geräte angeschaut. Was findet man -Triodenendstufe, Ultralinearendstufe mit Pentoden oder Strahltetroden, Katodyn- Phasenumkehrung oder mit gemeinsamem Katodenwiderstand mit Doppeltrioden, Eingangsstufe Triode, wenig Pentode. Gegenkopplung außenrum. Viele Williamson-Adaptionen. Bei dem Billigzeug aus China: viele (bisweilen schlecht ausgewählte) Röhren, manche nur um deren Anzahl zu steigern. Bisweilen eine falsch dimensionierte SRPP-Stufe.
Ist schon richtig, aber man könnte (!) sich ja breiter an das wagen, was 1948 patentiert wurde: die geteilten Lasten. Dann hätte man eine ordentliche Röhrenausnutzung, weniger Abwärme und geringe Verzerrungen. Aber solange geglaubt wird, hohe Ruheströme wären ein Qualitätskriterium... [Beitrag von DB am 24. Nov 2025, 07:28 bearbeitet] |
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GüntherGünther
Inventar |
#342
erstellt: 24. Nov 2025, 07:50
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Guten Morgen,
ganz einfach: In der Zeit, als NF-Röhrentechnik keine Nische für gut betuchte HiFi-Enthusiasten, sondern Stand der Technik war, gab es einige schaltungstechnische Glanzleistungen, die das Gerät aus technischer Sicht sowohl von der damaligen, als auch von der heutigen Masse der Geräte unterschieden. Man sollte nie vergessen, dass ein NF-Röhrenverstärker ein technisches Gerät ist, das man nicht (nur) nach seinem "Klang" (Ziel sollte ja eigentlich eine absolut neutrale Verstärkung eines Eingangssignals sein), sondern vor allem aus technischer Sicht bewerten sollte.
Klingt äußerst Interessant. Hast Du Literatur dazu? Oder meinst Du einfach nur den Gegentaktbetrieb? Beste Grüße [Beitrag von GüntherGünther am 24. Nov 2025, 08:21 bearbeitet] |
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DB
Inventar |
#343
erstellt: 24. Nov 2025, 08:42
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https://www.jogis-ro...den-EL84-Amp/Amp.htmLohnt sich, zu simulieren. Gegentakt B mit geringsten Verzerrungen. |
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Al1969
Inventar |
#344
erstellt: 24. Nov 2025, 11:22
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Aber hier wird vom TE doch, so weit ich das heraus lesen konnte, ein Verstärker gesucht, der harmonische Verzerrungen und Klirr hinzufügt. Der Verstärker, der einfach nur ohne Fehler durchleitet und verstärkt ist nicht das Ziel des TE. |
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GüntherGünther
Inventar |
#345
erstellt: 24. Nov 2025, 12:44
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Hallo,
der als typisch empfundene "Röhrenklang" kommt hauptsächlich vom Eisen im Signalweg und vom höheren Innenwiderstand des Verstärkers. Außer eisenlose Endstufen bietet beides so ziemlich jeder Röhrenverstärker. |
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8erberg
Inventar |
#346
erstellt: 24. Nov 2025, 13:09
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Hallo, es gibt auch Transistorverstärker mit Eisen in der Endstufe, z.B. Mcintosh. Peter |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#347
erstellt: 24. Nov 2025, 16:40
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Das mit dem Eisen ist ja interessant. Meine bisherigen Erfahrungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Der PrimaLuna evo200i klang sehr gut und hat mich aus dem Stand von Röhren überzeugt. Allerdings klingt er an den Boxen eines Freundes noch deutlich besser (Raum besser ausgeleuchtet, Tiefenstaffelung gigantisch, wirkt zum Teil frappierend echt mit Jazz). Nun frage ich mich warum das bei mir nicht ganz so ausgeprägt ist und ob ich dieses Klangideal bei mir verwirklichen kann. Ein SPL Vitalizer hat das ganze nicht wesentlich verbessert. Ein Dynavox VR 70 II hatte fast nichts von diesem Röhren Klang. Der Klang war transistorähnlich mit weniger Transparenz. Nun der Gedanke, dass ein Amp mit weniger Leistung vielleicht mehr harmonischen Klirr einbringt und diese Tiefe/Plastizität besser darstellt. Daher steht jetzt als Budgetlösung ein Versuch mit einem Cayin MT12l an. Wenn der den gewünschten Klang bietet, behalte ich den und meinen Transistor. Wenn der nicht so klingt aber laut genug macht geht's an teurere Geräte. Hier bspw. Tsakiridis Theseus (viel Einstellmöglichkeiten/Tuberolling möglich) oder der Achilles (preiswerte 300B), Ayon Audio Spirit SE II oder Fezz Mira Ceti/Lybra. Wenn es damit nicht klappt gebe ich auf und werde bei zunehmendem Frust in ferner Zukunft eine komplett neue Kette aufbauen müssen.... |
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DB
Inventar |
#348
erstellt: 24. Nov 2025, 16:50
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Ein Philips AG9016 hat nur 2x 2W, und hört sich ziemlich weich an. So ein Ding hatte ich mal auf dem Trödelmarkt gekauft und mich furchtbar geärgert, dafür 10 DM ausgegeben zu haben. |
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der_Lauscher
Inventar |
#349
erstellt: 24. Nov 2025, 16:52
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da die Lautsprecher den überwiegenden Anteil am Klanggeschehen haben, würde ich mir an deiner Stelle eher seine Lautsprecher kaufen, als mit zig Verstärkern einem Ideal nachzulaufen Was sind das denn für Lautsprecher, die dein Freund hat. Und eine räumliche Abbildung in allen Ebenen können mehrere Lautsprecher, die ich kenne. Kenne aber auch welche, die das nicht (so gut) können, denen könntest du das aber mit keiner Elektronik dieser Welt das "aneignen". Von daher .... |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#350
erstellt: 24. Nov 2025, 17:54
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Den Vorschlag kann ich natürlich nachvollziehen erkläre aber gerne warum das (noch) nicht in Frage kommt: Der Freund hat Blumenhofer Tempesta 17. Die sind an Röhren entwickelt worden und offenbar passt das auf den ersten Versuch wie Arsch auf Eimer. Ich habe Zollersche Synopsis 1 und selbst gebaute aktive Synopsis 2 Basseinheiten. Ich habe die Blumenhofer auch schon bei mir an meiner Kette/Raum gehört. Das hat mich nicht überzeugt. Mit Transistor fand ich die Kette des Freundes auch gut aber lange nicht so gut wie meine eigene. Es war tatsächlich ausschließlich der Röhrenamp, der diesen fantastischen Klang ermöglicht hat. Nun ist es so, dass ich vor der Synopsis lange hab suchen müssen und auch in deutlich höheren Preisklassen nicht ansatzweise für mich so gute LS gefunden habe (JMR irgendwas, Focal Kanta, Elac Vela xy, Harbeth HL5 um ein paar zu nennen). Und z.T. selbstgebaut bedeutet natürlich auch emotionalen Wert für einen Selbst aber kein Verkaufswert. Und nicht missverstehen, die Synopsis machen eine Tiefenstaffelung ohne Gleichen und spielen anspringend direkt vor die Nase und hinter die Grundlinie wenn es die Aufnahme hergibt. Das ist genau mein Ding. Mit Röhre bekommt das nur eine andere Qualität, die gerne so ausgeprägt hätte wie mein HiFi-Buddy. Dessen Blumenhofer haben mit Transistor nicht ansatzweise so räumlich gespielt, wie mit Röhre. Nun hoffe ich, dass ich einen Röhrenamp finde, der bei mir auch diesen Sprung ermöglicht. Nur wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich wäre, müsste ich halt überlegen wie ich damit umgehe…wahrscheinlich würde ich mir dann eine Primaluna Endstufe besorgen und wenn mich das über die Jahre nicht glücklich macht, wird halt was komplett neues aufgebaut. Aber da bin ich noch nicht… |
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Al1969
Inventar |
#351
erstellt: 24. Nov 2025, 17:54
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...ist mit Sicherheit sinnvoller!
Räumlichkeit hängt neben den Lautsprechern seeehr stark von deren Auifstellung im Raum und dem Hörplatz ab! |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#352
erstellt: 24. Nov 2025, 17:56
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Natürlich, das ist mir aber bewusst und da bin mit REW dran gewesen und habe Nachhallzeit und Erstreflexionen sowie Aufstellung etc. soweit optimiert wie es mir möglich ist. |
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der_Lauscher
Inventar |
#353
erstellt: 24. Nov 2025, 18:35
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was für eine Frequenzweiche (welche Ordnung) haben deine Synopsis 1 denn, speziell im HT ? (leider findet man im www. fast nichts darüber). Und - ich würde da andere LS-Marken meinen, die das können, als die von dir genannten und gehörten LS Aber die wären dann (außer einer) in einer echt "höheren Preisklasse" Die bereits erwähnte große VTL Vor/End konnte auch so ein "magisches" Musikerlebnis, habe ich schon mehrfach sogar an verschiedenen LS so hören dürfen. Liegt aber WEIT über deinem Budget |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#354
erstellt: 24. Nov 2025, 20:39
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Das weiß ich nicht genau. Es sind aber steile Filter weshalb du denke ich von 3. oder 4. Ordnung ausgehen kannst...gibt's da Auswirkungen auf das Verhalten an Röhrenverstärkern? |
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der_Lauscher
Inventar |
#355
erstellt: 24. Nov 2025, 23:31
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weiß nicht genau, aber meiner Erfahrung nach genau mit dem von dir gewünschten "Klangbild" : machen eine Tiefenstaffelung ohne Gleichen und spielen anspringend direkt vor die Nase und hinter die Grundlinie wenn es die Aufnahme hergibt. Das ist genau mein Ding. Mit Röhre bekommt das nur eine andere Qualität können das für mich nur LS mit Filter 1. Ordnung so "extrem" Die Blumendorfer ist lt. Bildern auch mit 1. Ordnung, sowie einige meiner LS (gekaufte aber auch DiY) Die z.B. Totem Tribe Tower hat sogar nur im HT 1. Ordnung, die TMT sind sogar ohne Filter. Diese extreme "Phasengleichheit" und geringer Anteil an Phasendrehung der Chassis ist m.M.n. für dieses Verhalten mit verantwortlich. Die Totem klang an der VTL phänomenal, ein paar Jahre später an einer Aragon Titanium Vor/End mit Class A/B konnte sie ihre packende Art nicht mehr ganz zeigen Immer noch sehr gut - aber halt nicht so, wie ich es auch kenne.Auch ein Grund meiner VTL Empfehlung Allerdings schaffe ich auch diese Darbietung bei mir mit einem anderen (gekauften) Lautsprecher, ebenfalls mit 6 dB Weiche, an einem kräftigen Class A/B. Da sind die Stimmen so ungemein direkt und glaubhaft vor dir, gefühlt sitzt die Sängerin nur ca. 1,5 m vor dir, trotz Abhörabstand von 2,6 m. Es geht anscheinend auch anders. Mit einem Class D, der vorher mal testweise da dran war, schaffte ich das nicht so. Auch nicht der Röhrenhybrid, der nochmals davor da dran war - aber der war auch mit seinen nur 2x 25W zu schwach, das merkte man sehr schnell bei etwas fordernden Baßstücken. P.S. die Röhre deines Freundes (ist das die Primaluna Evo ? ) mit den Blumendorfer kannst du an deinen LS nicht mal ausleihen und testen - umzu sehen, ob es überhaupt etwas bei dir bringen würde ? Dann kannst du dich immer noch auf die Suche nach einer ähnlichen Schaltung mit ähnlicher Röhrenbestückung machen [Beitrag von der_Lauscher am 24. Nov 2025, 23:32 bearbeitet] |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#356
erstellt: 25. Nov 2025, 07:33
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Danke für die ausführliche Antwort. Das sind natürlich keine guten Nachrichten. Wenn sich das bestätigt...na geht der Trend zur Zweitanlage oder so was Der Primaluna war ja erst bei mir. Das fand ich schon recht überzeugend und hat mich auf das Thema gebracht. Er hat den bei mir gehört und sich im Nachgang gekauft. Dann hab ich den bei ihm gehört und war vollkommen begeistert. Jetzt möchte ich das bei mir reproduzieren was bisher nicht gelungen ist. Wenn ich ChatGPT das frage: Wie klingen Lautsprecher mit einer Weiche 1. Ordnung gegenüber welchen mit Weichen 4. Ordnung an Röhrenverstärkern? Antwortet er: An Röhrenverstärkern klingen Lautsprecher mit Weichen 1. Ordnung meist „organischer“, räumlicher und kohärenter, während Lautsprecher mit Weichen 4. Ordnung tendenziell präziser, kontrollierter und neutraler wirken, aber auch stärker auf den Ausgangswiderstand des Röhrenverstärkers reagieren können. Na das trifft es doch erstmal ziemlich genau. Danke für den Input. Der empfiehlt stabile Röhrenamps mit guten Ausgangsübertragern wir den Primaluna Oder einen Röhrenvorverstärker, der die Färbung mit reinbringt. Das muss ich jetzt erstmal wirken lassen... |
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Bollze
Inventar |
#357
erstellt: 25. Nov 2025, 13:59
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Die KI labert auch nur was nach, was sie irgendwo aufgabelt hat. Das Hirn weiterhin eingeschalten lassen. [Beitrag von Bollze am 25. Nov 2025, 14:01 bearbeitet] |
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8erberg
Inventar |
#358
erstellt: 25. Nov 2025, 14:02
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Hallo, die KI quasselt vor allen Dingen auch sehr gerne dummes Zeuchs... Peter |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#359
erstellt: 25. Nov 2025, 17:13
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Ist mir auch schon aufgefallen...In dem Fall fand ich es recht passend du der aktuellen Diskussion. Am Ende aber wird weiterprobiert werden... |
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raindancer
Inventar |
#360
erstellt: 25. Nov 2025, 20:30
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Bin grad verwirrt, wie ist denn jetzt die Vorverstärkung ausgeführt? Wurde der Primaluna als Vollverstärker genutzt oder nur als Endstufe? |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#361
erstellt: 25. Nov 2025, 20:44
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Als der da war habe ich beides versucht. Als reine Endstufe hat er mir klanglich besser gefallen. Da war der Frequenzgang am Hörplatz auch gerader. Als Vollverstärker waren der mir zu hell. Das mit dem Röhrenverstärker war nur ein Vorschlag von ChatGPT. Wäre natürlich eine Option. Aber in die Richtung habe ich noch nicht wirklich gedacht. |
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suelle
Inventar |
#362
erstellt: 25. Nov 2025, 20:48
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Kann man den Primaluna auch als Röhrenvorverstärker benutzen? |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#363
erstellt: 25. Nov 2025, 21:11
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Ah sorry nein. Der hat keine Pre Outs. Ich habe ihn nur einmal mit seinem Vorverstärker über die Line Ins und zum Vergleich nur über die Endstufe über den Home Theatre in gehört. Klang anders, Frequenzgänge waren auch verschieden. Das wollte ich sagen. |
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Bollze
Inventar |
#364
erstellt: 26. Nov 2025, 09:04
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Bei Röhrenverstärker sehe ich den Übertragertrafo als ein Bauteil was einen Einfluss auf den Ton hat, gerade bei Tonquellen, wie der CD, die bis 20kHz alles an Ton wiedergibt, was drr Tontechniker auf das Master gebracht hat. Bei einer HIFI-Anlage Trafos zwischen einen hochwertigen Transistorverstärker und hochwertigen Boxen zu schalten, das würden Viele für falsch halten, weil es offensichtlich den Ton verfälscht. Das ist wie bei einem Auto die Kardanwellen statt aus Stahl aus Gummi zu fertigen, das Fahrverhalten eines solchen Autos ? es würde viel weicher anfahren, das Drehmoment des Motor wäre nicht immer voll auf Strasse zu bringen und dann würde das Auto auch mal beschleunigen, wenn man den Fuss schon vom Gas hat.. Ok, der Vergleich hinkt etwas... [Beitrag von Bollze am 26. Nov 2025, 09:16 bearbeitet] |
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bachelag
Ist häufiger hier |
#365
erstellt: 26. Nov 2025, 10:38
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@Bollze Da bin ich anderer Meinung Ein hochwertiger Ausgangstrafo ist niederohmig (nicht "gummig") und hat einen Frequenzgang von 15Hz...50KHz (bei voller Ausgangsleistung). Dadurch ist der Trafo halt relativ gross und damit auch teuer. Der Wicklungsaufbau ist relativ komplex und bedarf Know How. Bei industriell hergestellten Verstärkern wird dort vielfach gespart. Das führt dann zu einer flachen Basswidergabe. Uebrigens: Trafos können nicht so schlecht sein. In hochwertigen MC Phono Pre werden meistens step-up Trafos eingesetzt. Damit das schwache Signal auf MM Niveau praktisch rauschfrei verstärkt wird. Das kostet mehr als ein Audio Op-Verstärker IC. |
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Al1969
Inventar |
#366
erstellt: 26. Nov 2025, 12:50
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Bei MC Intosh gehören die Autoformer quasi zur DNA und Lundahl lebt auch ganz gut vom Trafobau. |
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Bollze
Inventar |
#367
erstellt: 27. Nov 2025, 16:10
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Ich meine der Röhrensound ist zu einen gewissen Anteil den Übertrager geschuldet. Den Röhrensound konnte man auch mit Omas und Opas Röhrenradio erleben, Glaube nicht, dass die alten Geräte ein High-End Übertrager eingebaut hatten. Bollze [Beitrag von Bollze am 27. Nov 2025, 16:21 bearbeitet] |
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Rolf_Meyer
Inventar |
#368
erstellt: 27. Nov 2025, 19:00
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Moin,
Hab ich getan. Spannend. Allerdings steht und fällt die ganze Geschichte mit dem AÜ, wenn der nicht "superduper" ist (Simulation läuft eigentlich nur schwingfrei bei einem Koppelungsfaktor von 1! Leider kann man keine Koppelungsfaktoren für einzelne Wickelungen angeben... und eine Koppelung von 1 ist wohl komplett unrealistisch... außer vielleicht bei den bifilaren Wickelungen.) Viel Viel Aufwand für die Klirrminimierung und die Röhrenschonerei. Habe mich immer gewundert, was das Röhrengrab auf dem Mc275 wohl soll... jetzt ist es klar. Wie gesagt, viel Aufwand... vielleicht werde ich das mal in die Tat umsetzen... AÜ-Wickelei=Horror, auch wenn ich jetzt eine Wickelmaschine habe... aber nun auch noch bifilar...in absolut exakt...grusel. Gruß, Matthias PS: Die 26W aus zwei EL84 ist wohl doch etwas optimistisch... aber die ~17W laut Datenblatt kommen schön sauber. |
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DB
Inventar |
#369
erstellt: 27. Nov 2025, 20:03
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Hier ist was zu den Ausgangstrafos beschrieben: http://www.tubebooks.org/books/lockhart.pdfWas in der Schaltung wirklich strapaziert wird, ist die ECC83 vor den Endröhren. https://www.thetubes...s-list-Schematic.pdfMfG DB |
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GüntherGünther
Inventar |
#370
erstellt: 28. Nov 2025, 08:51
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Guten Morgen Matthias,
im Buch "Simulation von Röhrenverstärkern mit SPICE" von Prof. Dr.-Ing. habil. Alexander Potchinkov steht geschrieben, dass man einzelne Kopplungsfaktoren durchaus angeben kann: Angenommen, man hat ein System aus 3 Wicklungen... k123 L1 L2 L3 0.xxxx ...so kann man dies wie folgt aufteilen: k12 L1 L2 0.xxxx k13 L1 L3 0.xxxx k23 L2 L3 0.xxxx Selbst probiert habe ich das noch nie, aber das könnte für diesen Fall nützlich sein, um die bifilare Wicklung der Andoden- & Kathodenseite mit 1 zu simulieren. Ich wollte, wenn ich Zeit finde, auch mal simulieren. Habe mich bisher nur zu dem Thema eingelesen..
was sich mir nicht erschließt - man setzt als Treiberstufe die etwas potentere 12BH7 ein, nur um danach eine recht hochohmige und stromschwache 12AX7 in Kathodenbasisschaltung vor die Endröhren zu setzen. Ist bekannt, warum man das gemacht hat? Würde da eine 12AU7 nicht besser funktionieren? |
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DB
Inventar |
#371
erstellt: 28. Nov 2025, 10:06
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Von der Spannung her ist es knapp. Strommäßig paßt das schon, es ist ja nichts weiter zu treiben. |
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GüntherGünther
Inventar |
#372
erstellt: Gestern, 13:43
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Hallo,
Ich komme mit Raa~ = 8k sowie R = 100R, Sage und Schreibe 161Vs Ansteuerspannung der Endröhren und einer Ug1 von -15V auf gerade mal 5,1W, bevor Gitterstrom einsetzt: ![]() ![]() EL84 geteilte LastKannst Du bitte mal Dein LTSpice Schematic mit uns teilen? |
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DB
Inventar |
#373
erstellt: Gestern, 13:47
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... weil die Schaltung falsch ist. Guck Dir mal die Schirmgitter an. Die müssen an die jeweils gegenüberliegende Anode. [Beitrag von DB am 29. Nov 2025, 14:19 bearbeitet] |
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GüntherGünther
Inventar |
#374
erstellt: Gestern, 15:21
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das steigert die Ausgangsleistung auf 5,6W, aber meine Simulation ist leider immer noch weit von den 17W entfernt. Der Wicklungssinn der Kathoden-/Anodenwicklung sollte eigentlich richtig sein. Ein anderes EL84-Modell bringt leider auch keine wirklichen Verbesserungen. |
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DB
Inventar |
#375
erstellt: Gestern, 16:41
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Ich komme hier mit zwei EL84 auf 22 W bei k=1,3%. Anodenruhestrom 2,7mA. [Beitrag von DB am 29. Nov 2025, 16:41 bearbeitet] |
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Rolf_Meyer
Inventar |
#376
erstellt: Gestern, 18:24
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Moin, Das hier ist meine aktuelle Simu zum Thema... ![]() ![]() Die beiden Zwischenwickelungen L5 und L6 würden real nicht existieren. Beide wären mit 1mOhm ideale Wickelungen und dienen nur als Krücke für die Ankoppelung der Sekundärwickelung mit K=0,9998... das lies sich irgendwie nur mit mehreren Koppelungen auf einem Ttrafo nicht simulieren...
Jaja... und wohin kommst Du, wenn Du Dich an die maximale Anodenverlustleistung (Und G2-Verlustleistung) der EL84 hältst? Und welche Leistung kommt bei 10 oder 20 KHz noch (halbwegs unverzerrt) raus? Die Sache hat schon noch ein paar Zinken, auch wenn es auf den ersten Blick ganz toll scheint. Mich beschäftigt die Thematik, wie man maschinell exakte Bifi- und/oder Trifilare Wickelungen erzeugen kann... Ist schon schwer, einen Draht exakt sauber (also sauber Draht neben Draht) auf mehreren Lagen zu wickeln, ohne das es Unebenheiten durch Lücken oder Überkreuzungen gibt... Gruß, Matthias |
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DB
Inventar |
#377
erstellt: Gestern, 20:14
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Bei Vollaussteuerung komme ich auf eine Anodenverlustleistung von knapp 4,3 W (das Maximum liegt bei 6 W), der Anodenstrom liegt bei 53 mA. Die Schirmgitterverlustleistung von 4 W wird auch nicht überschritten.
Das wird es evtl. auch sein, was die weitere Verbreitung dieses Prinzips verhindert hat. [Beitrag von DB am 29. Nov 2025, 20:17 bearbeitet] |
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suelle
Inventar |
#378
erstellt: Heute, 10:43
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Moin Sorry Leute, ich will euch sicher nicht den Spaß verderben, gleichzeitig denke ich, was diese Diskussion nun dem TN des ersten Beitrags hier nutzt und ob eure Diskussion besser nicht an anderer Stelle platziert ist. Z.B. im allgemeinen Röhren-Stammtisch. War jetzt nur ein Gedanke von mir.... |
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Just_music
Stammgast |
#379
erstellt: Heute, 10:53
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volle Zustimmung |
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DB
Inventar |
#380
erstellt: Heute, 11:12
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Da hast Du natürlich recht.
Ich verstehe Deine "volle Zustimmung so", daß Du die Thematik "Unity Coupled"-Leistungsverstärker zusammen mit Rolf_Meyer, GüntherGünther und mir in einem separaten Thread weiter erörtern möchtest? |
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Just_music
Stammgast |
#381
erstellt: Heute, 12:14
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ich möchte mit Dir gar nix erörtern |
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DB
Inventar |
#382
erstellt: Heute, 12:32
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Das dachte ich mir schon. |
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Just_music
Stammgast |
#383
erstellt: Heute, 12:50
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ja, diskutiert ihr ruhig in der Theorie ... ich höre in der Zeit hochzufrieden Musik |
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Rolf_Meyer
Inventar |
#384
erstellt: Heute, 14:01
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Moin, Nur mal nebenbei... Wenn sich in der Vergangenheit nicht hin und wieder jemand um die Theorie gesorgt hätte, könntest Du sicher z.Z. nicht hochzufrieden Musik hören. Aber, ja, diese tiefschürfenden Diskussionen sind in diesem Thread und auch im Röhrenstammtisch nicht wirklich gut aufgehoben. Vielleicht kann ja der Herbert die bisherigen Beiträge zum Thema in einem neuen Thread unter einem entsprechenden Thema zusammenfassen. Zu diesem Thread... Warum suchen alle immer nur nach "Fehlern" von Röhrenverstärkern, wie Klirr, Hochohmigkeit etc. Warum kommt niemand auf die Idee, daß Röhrenverstärker auch irgendetwas ganz richtig machen können? Darüber sollte vielleicht mal diskutiert werden... nicht über Exciter oder Softwarefilter, die künstlich irgendwelche "Röhrenfehler" nachmachen, und dabei sowas von "am Thema vorbei schrammen" Ich höre hier nebenbei auch hochzufrieden Musik... Mit selbst gebautem 845 Röhrenverstärker... nahezu ohne Verzerrungen und passend zu den Lautsprechern. Schönen ersten Advent an Alle, Gruß, Matthias |
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es würde viel weicher anfahren, das Drehmoment des Motor wäre nicht immer voll auf Strasse zu bringen und dann würde das Auto auch mal beschleunigen, wenn man den Fuss schon vom Gas hat.. 









