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Röhrenverstärker mit ausgeprägtem "Röhrenklang"+A -A |
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Rolf_Meyer
Inventar |
#384
erstellt: 30. Nov 2025, 14:01
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Moin, Nur mal nebenbei... Wenn sich in der Vergangenheit nicht hin und wieder jemand um die Theorie gesorgt hätte, könntest Du sicher z.Z. nicht hochzufrieden Musik hören. Aber, ja, diese tiefschürfenden Diskussionen sind in diesem Thread und auch im Röhrenstammtisch nicht wirklich gut aufgehoben. Vielleicht kann ja der Herbert die bisherigen Beiträge zum Thema in einem neuen Thread unter einem entsprechenden Thema zusammenfassen. Zu diesem Thread... Warum suchen alle immer nur nach "Fehlern" von Röhrenverstärkern, wie Klirr, Hochohmigkeit etc. Warum kommt niemand auf die Idee, daß Röhrenverstärker auch irgendetwas ganz richtig machen können? Darüber sollte vielleicht mal diskutiert werden... nicht über Exciter oder Softwarefilter, die künstlich irgendwelche "Röhrenfehler" nachmachen, und dabei sowas von "am Thema vorbei schrammen" Ich höre hier nebenbei auch hochzufrieden Musik... Mit selbst gebautem 845 Röhrenverstärker... nahezu ohne Verzerrungen und passend zu den Lautsprechern. Schönen ersten Advent an Alle, Gruß, Matthias |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#385
erstellt: 02. Dez 2025, 13:01
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Hallo zusammen, also für mich ist das Thema grundsätzlich genug bearbeitet worden. Ich habe einen groben Überblick über Röhrenverstärker und werde in aller Ruhe weiter testen. Ich plane aktuell schon einen mit EL84 zu besorgen um zu schauen, wie es mit wenig Watt funktioniert. Ich werde auch Updates posten, dauert halt immer etwas. So ganz klar ist ja wohl nicht, warum die anders klingen (können). Das mit den Eisenkernen...bisher nur hier einmal gelesen. Wenn es harmonische Verzerrungen sind, finde ich das ja mit dem EL84 heraus der mit wenig Watt mehr harmonische Verzerrungen beisteuern sollte. Wie ist das denn: Wenn die 2. harmonische einer Verdopplung der Frequenz gleichzusetzen ist, gibt es dann jenseits der 10 kHz (bei angenommener Hörgrenze bei 20 kHz) keine hörbaren harmonischen Verzerrungen weil die außerhalb des Hörbereichs liegen? Und entsprechend jenseits der 6666 Hz keine hörbaren 3. harmonische Verzerrungen und bei 5000 Hz keine 4. usw.? @Rolf_Meyer: müsste ein perfekter Röhrenverstärker ohne hörbare Verzerrungen nicht theoretisch exakt wie ein Transistor klingen? Am Ende spielt es auch keine Rolle woran das alles liegt. Behalten wird, was gefällt. Und wenn ich keine Röhre finde, die zu meinen LS passt, gibt es mittel- bis längerfristig eine Zweitanlage. Grüße |
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8erberg
Inventar |
#386
erstellt: 02. Dez 2025, 14:19
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Hallo, wobei das mit dem "Klang" immer so eine Sache ist. Ich sprech lieber von Wiedergabequalität. Denn ob eine Produktion für einen persönlich "klingt" oder nicht liegt eher an der Produktion. Das "Schlimme" ist aber, das dies das Original ist, denn nach dem Tonereignis kommt erst die Produktion des Masters, dann die Post-Produktion und erst dann der Tonträger, der daher das Vorbild ist. "Wie das Original" bedeutet also nicht als wäre man bei der Aufnahme dabei sondern bei der Fertigung des Tonträgers. Peter |
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GüntherGünther
Inventar |
#387
erstellt: 02. Dez 2025, 19:10
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Guten Abend,
Je nachdem, wie weit Du von 08xxx oder 09xxx weg wohnst, kann ich Dir zum Probehören auch mal meinen ECC99 Gegentakter mit 2x 5Weff ausleihen. Ist seit Jahren mein Schreibtischverstärker. ECC99 ist eine Doppeltriode, hat also einen deutlich niedrigeren Innenwiderstand als eine EL84.
Naja, das ist ja irgendwo logisch. Es findet eine galvanische Trennung von Verstärker und Lautsprecher statt, es gibt eine Haupt-, Streu- & Sekundärinduktivität, es gibt div. parasitäre Kapazitäten.. das sind alles Sachen, die nur ein Ausgangsübertrager mit sich bringt.
Ein perfekter Verstärker klingt nicht. Ein perfekter (=idealer) Verstärker verstärkt das Eingangssignal, ohne es zu verändern. Da "klingt" dann nichts. |
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8erberg
Inventar |
#388
erstellt: 03. Dez 2025, 09:22
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Hallo, man kann aber sagen das ein guter Hifi-Verstärker dem Ideal schon verdammt nahe kommt... Natürlich gibt es immer "gesoundete Exemplare" die mit Lautheit-Regelungen (wie bis in die 80er Jahren bei vielen Herstellern üblich) "satter" und "wämer" klangen. Peter |
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DB
Inventar |
#389
erstellt: 03. Dez 2025, 11:52
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Eine physiologische Lautstärkenregelung sollte aber selbstverständlich sein. Wer hat schon die Chance, mit Referenzabhörpegel zu hören? |
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trilos
Inventar |
#390
erstellt: 03. Dez 2025, 12:59
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Ich höre oft und gerne mit realistischen Pegeln. Bass- und Höhenregler oder Loudness-Regler bzw. Loudness-Taste braucht es dann nicht. Dank 40 qm großem HiFi-Raum im Einfamilienhaus sind auch Live-Pegel kein Problem, gerade erst gestern am späteren Abend die klanglich herausragend remasterte 2025er-Version von Deep Purples Made in Japan gehört. Rein klanglich ist solch einen Regelung auch immer mit Phasendrehungen verbunden, und daher klanglich nicht zuträglich. Wer jedoch an sonsten nur leise hören könnte, für den ist das natürlich ein Kompromiss, Loudness bzw. Bass- und Höhenregler doch zu nutzen, weil es an sonst auch nicht gut klingt, bei so niedrigen Pegeln.... |
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8erberg
Inventar |
#391
erstellt: 03. Dez 2025, 14:04
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Vor allen Dingen in Miet- oder auch Reihenhaus... Die menschliche Hörfläche hat eben seine Beschränkungen, vor allen Dingen im Bassbereich. Natürlich ist es besser eine daran angelegte Lautheitkorrektur zu haben. Ich glaube kaum das jemand in einem Raum mit 40 m2 Fläche in der glücklichen Lage ist in Originalpegel (naja, in den 70ern waren die Anlagen der Bands längst nicht so laut wie heute) zu hören wenn der Raum nicht kräftigst akustisch angepasst ist. Ich muss mich doch das nächste mal mit "meinem" Tonmeister darüber unterhalten wie man ein Rockkonzert abmischt... Decca-Tree halt ich für wenig geeignet Peter |
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hifi_raptor
Inventar |
#392
erstellt: 03. Dez 2025, 14:21
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Waren das nicht Deep Purple die einem in den 70zigern das Ohrenschmalz in das Gehirn gedrückt haben. Mag sein das Status Quo in den 90zigern mit ihren Marshall Brickwalls noch mehr Druck gemacht haben. Mir hat nach dem Konzert der ganze Körperr geschmerzt Aber Deep Purple hatte schon die Schmerzgrenze überschritten. Gruß |
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jandus
Stammgast |
#393
erstellt: 03. Dez 2025, 14:37
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Nur als Info
https://www.radiobob.de/musik/rockfakten/15-rockige-weltrekorde |
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hifi_raptor
Inventar |
#394
erstellt: 03. Dez 2025, 14:49
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139 dB ist also schon vorsätzliche Körperverletzung Ein Glück das ich kein Manowar Fan bin. Dann wäre HiFi kein Thema mehr. Aber hey Leute - mehr Röhrenklang geht definitiv nicht. |
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trilos
Inventar |
#395
erstellt: 03. Dez 2025, 14:54
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Kranke Pegel braucht es sicher nicht! Aber live-nahe Pegel, gerade im Bassbereich, die richtigen Lautsprecher und leistungsfähige Endstufen vorausgesetzt, das geht sehr wohl. Und natürlich sollte der Hörraum optimiert sein, am besten schon bauseitig raumakustisch gut geschnitten sein, und die Lautsprecher ideal positioniert sein. Hier im Hause konnte ich das von Anbeginn so planen. |
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8erberg
Inventar |
#396
erstellt: 05. Dez 2025, 09:49
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Hallo, die Aufnahmen haben eine Dynamik von max. 55 dB... Was ist daran "live nah"? Höhere Dynamikwerte werden überwiegend von der Kundschaft abgelehnt. Es gab einige Versuche mit CDs und hohen Dynamikwerten. Ein recht bekanntes Beispiel ist "Will power" von Joel Jackson Titel 1 "No pasaran", aber bitte die Originalversion von 1987. Danach schmissen irgendwelche Heinis mal wieder den Kompressor an weil angeblich "unhörbar". Da gehts einige Minuten mit ppp "los" und es "plätschert die Musik" und dann aus dem fast-nix "man richtig feste". Viele drehen den Lautstärkeregler nach rechts und bekommen schlagartig eine Herzattacke. So geht "Dynamik".... Peter |
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trilos
Inventar |
#397
erstellt: 05. Dez 2025, 09:59
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Das Thema "loudness war", die Neigung alles kräftig zu komprimieren, damit es auch über die popeligste Anlage noch irgendwie "druckvoll" klingen möge, der Wunsch der Radiosender auf´s erste Reinhören "knallig" zu klingen, damit der Hörer dabei bleibt, und nicht weiter-skippt - das ist ja alles zu Genüge bekannt. Wer wirklich auf TOP-Level Musik hören möchte, muss daher sehr genau die "Software" auswählen, und nicht die zu-Tode-remasterte Version kaufen oder zu streamen, sondern die Version, mit möglichst originaler Dynamik. Das kann mal die Erst-VÖ sein, mal ein gelungenes Remaster. Ich selbst kaufe nie, ohne mich zuvor zu informieren, u.a. hier: https://dr.loudness-war.info/ |
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hifi_raptor
Inventar |
#398
erstellt: 05. Dez 2025, 10:11
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Ich verstehe ja den Hang zu Laut. Muss doch die Musik gegen Altagsgeräusche wie herannahende Trambahnen, die auch noch komische Klingelgeräusche machen, anstinken. Das ist das Problem wenn man nur noch mobil Musik hört. Hätte nie gedacht das Musik hören lebensgefährlich ist. Warum setzt man sich nicht mehr vor eine Stereoganitur, wie auch immer geartet, schließt die Augen und HÖRT wirklich Musik. Dann nehme ich mir halt mal die Zeit! Alle labern von Entschleunigung und was weiß ich nicht alles, aber Kunst - hier Musik - wird to go *genossen ". Oder ich bin zu alt für den Sch.... Schönes Wochenende |
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8erberg
Inventar |
#399
erstellt: 05. Dez 2025, 10:18
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Hallo, im Konzertsaal wenn Tschaikowskis 1812 gespielt wird hörst auch nicht wenn im Foyer jemand einen Sprengsatz zündet... Musik kann selbst für die Musiker gefährlich sein https://www.deutschl...en-vorsorge-100.htmlPeter [Beitrag von 8erberg am 05. Dez 2025, 10:18 bearbeitet] |
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hifi_raptor
Inventar |
#400
erstellt: 05. Dez 2025, 10:29
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In welchem Konzertsaal gibt es Tramhaltestellen? Das bestimmte Musiker allerspätestens am Ende ihrer Karriere schwersthörig sind ist nicht neu. Und es gibt bestimmt Musiker die sich db-Killer in die Ohren stopfen. Kann ich auch als Zuhörer. Daheim auf 16qm brauche ich keine Konzertlautstärken. Würde gerne noch länger meine Fehler beim Gitarre spielen hören. Schönes Wochenende |
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8erberg
Inventar |
#401
erstellt: 05. Dez 2025, 10:45
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Die KVB fährt in Köln irgendwann nach 2028 unter dem Saal, in 2010 hatten Tests ergeben das noch immer eine Geräuschkullisse von jedem vorbeifahrenden Zug zu hören waren (Originalton "unbefriedigend")
tja, wie sagte ich früher als ich noch in einer Mietwohnung wohnte "Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht"
Danke, auch so. Peter |
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trilos
Inventar |
#402
erstellt: 05. Dez 2025, 11:36
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Ich höre Musik immer zuhause über eine meiner Anlagen. Unterwegs läuft im Auto auch mal das Radio, dann aber zumeist DLF, BR-24, hr-Info, NDR-Info u.ä. Ab und zu läuft auch mal Musik, und wenn, dann Rock-Antenne z.B. Zumeist telefoniere ich jedoch die dienstliche Anrufe- bzw. Rückrufeliste ab, die mir mein Sekretariat mit auf den Weg gegeben hat.... [Beitrag von trilos am 05. Dez 2025, 11:37 bearbeitet] |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#403
erstellt: Heute, 08:46
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Morgen zusammen, der Thread hat ein kurzes Update verdient: Ich hatte den kleinen Cayin MT 12L zu Hause. Die 7 Watt haben tatsächlich ausgereicht, um meine gewohnten Lautstärken m. E. unverzerrt wiederzugeben. Der Klang war aber auch nicht wesentlich anders als bei meinem Transistorverstärker. Dann hatte ich noch die Primaluna 300 4T-Endstufe zu Hause. Sie klang glasklar und war ohne Musik totenstill, also mit einem pechschwarzen Hintergrund. Somit klang sie genau so, wie ich mir eigentlich einen Transistor vorstelle. Die extreme Klarheit kam durch eine Anhebung der Höhen, was auf Dauer anstrengend war. Das heißt für mich nach dieser kleinen Odyssee, dass dieser Röhrenklang, den ich an Röhre plus Hornlautsprecher kennengelernt habe, mit meinen Lautsprechern so nicht möglich ist. Dieses holografisch-plastische scheint sich aus der Interaktion von Lautsprecher und Röhrenverstärker und nicht einfach nur aus K2-Klirr zu ergeben. Ich überlege jetzt, ob ich als letzten Schritt einmal eine Röhrenvorstufe versuche oder es einfach gut sein lasse. Grüße und einen guten Wochenstart |
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RoA
Inventar |
#404
erstellt: Heute, 09:36
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So sieht's aus.
Eine gut gemachte Röhrenvorstufe kommt einem verstärkenden Draht schon recht nahe, auch wenn sie sich um eine Zehner-Potenz schlechter misst als ein Transistor. Und klingt somit nicht. |
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Al1969
Inventar |
#405
erstellt: Heute, 09:40
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Das holographisch plastische ergibt sich aus Lautsprecher, dessen Aufstellung, dem Raum und seiner Behandlung, der Abhörposition (und Achtung Sakrileg: einer Entzerrung auf der Frequenz- und Zeitebene). Der Verstärker ist daran, solange er sauber konstruiert ist, vollkommen unbeteiligt. |
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8erberg
Inventar |
#406
erstellt: Heute, 10:41
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Hallo, das verlangt aber eine sehr gute Aufnahme und Abmischung. Bei kaum einer Produktion hat dazu jemand Zeit/Muße - und (leider) sind immer seltener Know-how vorhanden. Man denke stets daran: wir hören bestenfalls das was der Tonmeister an seiner Abhöre hört. Thats all. Daher frag ich mich oft warum dann die die "absolut echten Klang" hören wollen das Equipment der Profis niedermachen... Peter |
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