Wie stell ich meinen Equalizer richtig ein?

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CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 24. Nov 2010, 06:28
Ich weiß, ich weiß: vom Equalizer lässt man am besten die Finger, wenn man die Musik nicht verhauen will.

Aber lasst mich erst einmal erklären. Ich habe einen DIY iMod mit portablem KHV und allem drum und dran. Rockbox verwende ich natürlich auch - und da kommen nur FLACs drauf. Mithilfe dieses Forums habe ich zudem letzten auch noch Kopfhörer gefunden die mir klanglich ganz gut gefallen (Grado 325). Nochmals danke für die gewohnt kompetente Hilfe.

Mein "Problem" ist, dass ich auch noch Ultimate Ears 5EB (EB = extended bass) Inears zuhause rummliegen habe. Die stammen noch aus einer Zeit in der ich dachte "sehr viel bass = guter bass". Die Dinger waren zu ihrer Zeit nicht ganz billig und sind zudem um einiges kompakter als die Grados, so dass ich sie ungern einfach wegschmeißen würde.
Stattdessen würde ich die Teile per Equalizer gerne runterstimmen, damit eine Bassgitarre nicht wie eine kaputte Kalaschnikov klingt. Drehe ich dazu einfach den Tiefton im Equalizer runter, stimmt das Gesamtbild immernoch nicht. Ich muss da schon ein wenig mehr rumfummeln bevor ich das Maximum aus den Ohrhörern rausholen kann.

Da ich normalerweise von Equalizern die Finger lasse, habe ich jedoch leider keine Ahnung wie ich bei der Fummelei am besten vorgehen soll.

Deswegen habe ich mich gefragt, ob es möglicherweise irgendwo (wie für Subwoofer) gute Testtöne mit einer ebenso guten Anleitung gibt.


Vielen Dank für die Hilfe!
Ch4oS88
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Nov 2010, 22:10
naja du hörst ja die musik, deshalb solltest du auch entscheiden welche einstellung für dich optimal währen, oder halt finger davon lassen
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 25. Nov 2010, 00:34

Ch4oS88 schrieb:
naja du hörst ja die musik, deshalb solltest du auch entscheiden welche einstellung für dich optimal währen, oder halt finger davon lassen



deshalb kann auch jeder mit sehr wenig übung klavierstimmer oder tontechniker werden

mal ernst: ohne equalizer hören sich die inears grauenhaft an. ich brauche recht lange, um eine vermeintlich gute einstellung zu finden. sobald ich jedoch den ipod das nächste mal nach einer längeren zeit einschalte, merke ich, dass ich mich nur an den schlechten sound gewöhnt hatte und dass somit meine equalizereinstellungen nicht ganz brauchbar waren.

diesen subjektiven effekt möchte ich also möglichst umgehen, indem ich einen testton verwende.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Nov 2010, 10:33

CommaFullStop schrieb:
diesen subjektiven effekt möchte ich also möglichst umgehen, indem ich einen testton verwende.

Hallo,

Testtöne gibt's im Internet genug; z.B. hier:

http://www.testsounds.com/

Ich selbst generiere mir meine Testtöne immer mit einem Programm namens Audacity.

Mit einer Anleitung, wie man die einsetzt, kann ich dir aber auch nicht dienen. Außer: schule dein Gehör und höre heraus, wo die Peaks und Absenkungen sind. Und korrigiere sie.

Viele Grüße,
Markus
denkprekariat
Inventar
#5 erstellt: 25. Nov 2010, 14:55
Man muss aber auch sagen, dass du mit einem Equalizer beim 5EB so schnell nichts reissen wirst. Absenken ist immer so eine Sache, weil wenn man im Eq einfach alles nach unten zieht gibt es "negativ Peaks" und keine Absenkung. Dafür sind die Q-Werte meistens zu klein.

Wenn du nen parametrischen Equalizer mit ordentlich Headroom hast (Rockbox plus großer Negativvorverstärkung) könnt man aber was machen.

Dummerweise fehlt mir hie die RMAA Anlage, als daß ich dir sagen könnte was du genau einstlelen sollst.
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Nov 2010, 17:42
@ markus

danke für dei seite, markus. leider ist der schwierigere teil des unterfangens, die anleitung zu finden oder irgendein instrument/programm das mir hilft diese testtöne einzusetzen.
die schwächen herauszuhören, ist ebenfalls ein geringeres problem.
das größte problem ist, dass ich von equalizern keine ahnung hab (da ich die dinger bisher noch nie gebraucht habe), womit ich zu Sup Ermarkt komme.


@ Sup Ermarkt

vielen dank! das sind schon mal sehr gute anhaltspunkte - bisher hatte ich nämlich nur mit dem grafischen eq rumgespielt.
ich mach mir natürlich keine illusionen - die 5eb werden equalizereinstellungen sicherlich nicht wie inears der obersten preisklasse klingen. aber bereits durch die rumspielerei mit dem grafischen eq habe ich gemerkt, dass die dinger mehr potential haben und sich einiges rausholen lässt.
heute abend versuch ich dann mal deine schritte zu befolgen und schaue mal wie weit ich hier mit dem nackten ohr komm

vielen dank euch beiden!
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Nov 2010, 18:21
Hallo,


CommaFullStop schrieb:
danke für dei seite, markus. leider ist der schwierigere teil des unterfangens, die anleitung zu finden oder irgendein instrument/programm das mir hilft diese testtöne einzusetzen.


ich weiß nicht, wie du dir ein Programm oder eine Anleitung vorstellst .... wie soll es anders funktionieren außer die Dateien auf den Player zu kopieren, die InEars anzuschließen, in die Ohren stecken, die Dateien abspielen und hören? Und dann versuchen, die Frequenzkurve der InEars herauszuhören und mit dem Equalizer gegenzukorrigieren?

Wie viel mehr als das kann es als Anleitung irgendwo geben?


CommaFullStop schrieb:
ich mach mir natürlich keine illusionen - die 5eb werden equalizereinstellungen sicherlich nicht wie inears der obersten preisklasse klingen. aber bereits durch die rumspielerei mit dem grafischen eq habe ich gemerkt, dass die dinger mehr potential haben und sich einiges rausholen lässt.


InEars machen so große Berg- und Talfahrten mit, an so vielen unterschiedlichen Stellen im Frequenzgang, daß selbst Rockbox lange nicht ausreichend ist, um dies gegenzukorrigieren. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Ich habe mal versucht, die frequenzabhängige Impedanz eines pKHVs (portablen Kopfhörerverstärkers) mit Rockbox herauszukorrigieren.

Das ist ein (gefühltes) hundertmal einfacheres Unterfangen, weil die Frequenzabhängige-Impedanz-Kurven ungleich gemäßigter sind als der Frequenzoutput eines InEars. Zudem habe ich die Hardware, um das erstere zu messen (das geht mit RMAA). Für das letztere habe ich das nicht (da bräuchtest du einen Kunstkopf mit Meßmikros drin).

Und selbst mit der mir vorliegenden Frequenzkurve war ich mit Rockbox einen Tag beschäftigt. Im Prinzip mußte ich ja nur die "umgekehrte Frequenzkurve" in Rockbox nachbilden, aber dafür hat Rockbox einfach viel zu wenig Regler. Das Ergebnis war nur so la-la. Und selbst dafür könnte ich keine "Anleitung" runterschreiben wie das zu bewerkstelligen ist. Außer "viel Zeit investieren und sich durch Rumprobieren an das Ziel annähern".

Das ist sind z.B. die Frequency Response Graphen von zwei verschiedenen InEars:

http://tinyurl.com/24kr4aw

Das ist einmal ein ziemlich bassig gesoundeter InEar (der CX300) und ein InEar, der gemeinhin als "neutral" gilt (ein Shure SE425).

Was du bräuchtest, ist die Frequenzkurve des super.fi 5 EB (die du nicht hast), und eine Vorstellung davon, wie deine bevorzugte Frequenzkurve aussieht, und dann mußt du eben eine Equalizer-Einstellung konstruieren, die das eine in das andere transferiert: An den Stellen, wo dein InEar im Vergleich zuviel Pegel hat, eine negative Korrektur, und an den Stellen, wo dein InEar zuwenig Pegel hat, eine positive Korrektur mit der richtigen "Breite". (Die "Breite", also wie breit eine Equalizer-Einstellung wirkt, wird bei parametrischen Equalizern als "Q" bezeichnet. Je kleiner der Q-Wert, desto "spitzer" wirkt sich die Frequenzkorrektur an dieser Stelle aus.)

Mit einem sehr guten parametrischen Equalizer sollte das gehen, aber Rockbox langt da lange nicht.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 25. Nov 2010, 18:28 bearbeitet]
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 25. Nov 2010, 18:56
vielen dank markus für die sehr ausführliche darstellung!

ein testprogramm mit anleitung stelle ich mir ungefähr so vor:
es spielt einen tiefton und die anleitung sagt mir welche freuquenzen ich verstellen soll, bis der tiefton aufhört zu dröhnen. ähnliches für mitten und höhen. anschließend ein vergleichbarer vorgang der mir sagt wie ich tiefen, mitten und höhen einstelle, damit sie harmonieren. ich habe offensichtlich absolut keine ahnung, ob ein solches programm möglich wäre. aber genau deswegen frage ich ja hier


das ergebnis des unterfangens muss ja nicht perfekt sein. das problem, welches ich eigentlich beheben möchte ist, dass ich die bässe deutlich runterschrauben will, ohne dass danach der komplette rest "dünn" klingt bzw. eine akzeptable balance zu finden.

ich versuch mal eine frequenzkurve zu finden
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 25. Nov 2010, 19:07
Hallo,

CommaFullStop schrieb:
es spielt einen tiefton und die anleitung sagt mir welche freuquenzen ich verstellen soll, bis der tiefton aufhört zu dröhnen. ähnliches für mitten und höhen. anschließend ein vergleichbarer vorgang der mir sagt wie ich tiefen, mitten und höhen einstelle, damit sie harmonieren. ich habe offensichtlich absolut keine ahnung, ob ein solches programm möglich wäre. aber genau deswegen frage ich ja hier :)

ich glaube, so einfach wie du dir das vorstellst, ist es nicht. Ob etwas "dröhnt" oder nicht hängt von so vielen verschiedenen Dingen ab. Ich behaupte mal, das ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit, rein nach Gehör aus einem gesoundeten Hörer einen linearen zu machen. Was du da suchst, gibt es nicht. Wenn ein Hörer nicht gefällig "klingt", liegt das nicht einfach an den drei Sachen "Tiefen", "Mitten" und "Höhen", sondern an zig bis hunderten Frequenzen bzw Frequenzbereichen, die sich alle letztendlich im Klang auswirken.

Ich glaube, du wirst einfach weiter probieren müssen, und versuchen, mit deiner Musik eine gefällige Einstellung zu finden.

Es stimmt, daß sich das Gehör im Laufe der Zeit an "schlechten" Klang gewöhnt. Du mußt dann einfach am nächsten Tag (mit "ausgeruhten" oder "neutralisierten" Ohren) einfach an der Stelle weitermachen, wo du am Vortag aufgehört hast, und das über einen längeren Zeitraum immer weiter verfeinern, bis es stimmt.

Hilfreich ist es außerdem, als erstes mal lernen, wie sich Änderungen in bestimmten Frequenzen auf den Klang auswirken - welche Frequenzen genau dafür verantwortlich sind, ob es "dröhnt" (die Dröhnfrequenzen sind normalerweise Ende Oberbass bis Anfang untere Mitten), und an welchen Frequenzen es liegt, daß z.B. eine Stimme "warm", "kalt" oder "dünn" klingt, und welche Frequenzen dafür verantwortlich sind, daß Sibilanten zischen oder Hi-Hats nerven.

Als groben Einstieg hat mir das hier geholfen:

http://www.fairaudio...ochton-grundton.html

Kurzum, du bräuchtest eigentlich erst mal einen möglichst neutralen Hörer, und damit fängst du an, ihn zu "sounden" und so zu lernen, wie ein bestimmtes Sounding eigentlich zustande kommt.

So habe ich es jedenfalls gemacht, bzw. gelernt.

Mit dieser Erfahrung hörst du dann einen gesoundeten InEar, der dir nicht gefällt, und dann (so geht es jedenfalls mir) hörst du quasi "automatisch", was nicht "stimmt" (zurückgesetzter Grundton, angehobener Oberbass, Peak in den mittleren Höhen, usw usw, was es da alles an "Tricks" gibt, zu denen InEar-Hersteller greifen).

Wie schon gesagt, eine Anleitung dazu kenne ich nicht. Das erfordert nämlich vor allem Erfahrung.

Kurzum, du brauchst vor allem viel Zeit.

Mir persönlich wäre die Zeit dafür aber ehrlich gesagt zu schade. Es ist auch immer eine Frage, wieviel Geld man verdient in einer Zeit X, aber für einen 150-Euro InEar, der mir nicht gefällt, würde ich persönlich keine Woche 'rumwerkeln bis er "stimmt". Dann schmeiß' ich ihn lieber weg und kauf mir statt dessen einen, der mir paßt.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 25. Nov 2010, 19:09 bearbeitet]
denkprekariat
Inventar
#10 erstellt: 25. Nov 2010, 19:35
Wobei es ja nicht darum geht, den EB zu neutralisieren sondern ihm schlicht breitbandig weniger Basspegel zu verpassen. DAS dürfte schon mit Rockbox gehen.

Frage ist halt, bis wie weit oben ist denn so ein EB bassbetont und welche Q-Werte muss man auf welches Frequenzband anwenden, damit es nicht in andere Bereiche abstrahlt, gleichzeitig aber auch breitbandig genug ist um allen Tiefton runterzuholen.

Dürfte machbar sein, aber ich kanns halt hier nicht nach messen.
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 25. Nov 2010, 19:36
[quote="Bad_Robot"]Hallo,
[quote="CommaFullStop"]

Kurzum, du brauchst vor allem viel Zeit.

Mir persönlich wäre die Zeit dafür aber ehrlich gesagt zu schade. Es ist auch immer eine Frage, wieviel Geld man verdient in einer Zeit X, aber für einen 150-Euro InEar, der mir nicht gefällt, würde ich persönlich keine Woche 'rumwerkeln bis er "stimmt". Dann schmeiß' ich ihn lieber weg und kauf mir statt dessen einen, der mir paßt.[/quote]

da gebe ich dir absolut (!) recht. deswegen hatte ich eben gehofft es gäbe eine (relativ) einfache methode. es ist nur hart die dinger aufzugeben, da sie mich effektiv wohl an die 400 euro gekostet haben: vor 5 jahren haben diese inears noch ca. 250 euro gekostet + zahlreiche ersatzkabel für jeweils 30 euro (ich weiß nicht, ob du die kabelqualität von ultimate ears kennst, die ist jedoch "hervorrragend" ).
da es jedoch scheinbar keine einfache bzw. schnelle methode gibt, werd ich die dinger wohl nach dem nächsten kabelbruch (was erfahrungsgemäß nicht allzu lange dauern dürfte) begraben... und dann kommen ich wieder mit der frage welchen neuen inear ich mir beschaffen soll

vielen dank nochmal und beste grüße!
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 25. Nov 2010, 19:39
@ sup ermarkt:

im internet gibt es sicherlich eine messkurve. ich poste die hier sobald ich eine finde.
es wäre anschließend unfassbar nett, wenn du mir einen anhaltspunkt geben könntest was zu machen ist
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Nov 2010, 19:39

Sup_Ermarkt schrieb:
Frage ist halt, bis wie weit oben ist denn so ein EB bassbetont und welche Q-Werte muss man auf welches Frequenzband anwenden, damit es nicht in andere Bereiche abstrahlt, gleichzeitig aber auch breitbandig genug ist um allen Tiefton runterzuholen.


Der EB ist sehr sehr breitbandig bass-angehoben; vom untersten Tiefbass bis deutlich in den Grundton hinein; also von 20Hz relativ konstant (gerade) bis 200Hz, und dann abfallend (aber immer noch betont) bis 500Hz hinein.

So breit kann man Q in Rockbox gar nicht einstellen. Alleine für die Ausgleichung des Basses werden zwei, wenn nicht gar drei Regler in Rockbox "draufgehen".

Viele Grüße,
Markus
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Nov 2010, 19:41

Bad_Robot schrieb:
Alleine für die Ausgleichung des Basses werden zwei, wenn nicht gar drei Regler in Rockbox "draufgehen".


kann ich nur bestätigen
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Nov 2010, 19:43

CommaFullStop schrieb:

Bad_Robot schrieb:
Alleine für die Ausgleichung des Basses werden zwei, wenn nicht gar drei Regler in Rockbox "draufgehen".


kann ich nur bestätigen

Gut.

Weiter oben bei (ich würde mal sagen ca. 3000 Hz; vielleicht auch höher) dürfte er ein Loch haben. Deshalb dürfte er "dünn" klingen sobald der Bass weg ist. Ich würde dann mal damit experimentieren, die Frequenzen zwischen 3kHz und 7kHz anzuheben.

Viele Grüße,
Markus
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 25. Nov 2010, 19:47

Sup_Ermarkt schrieb:
Wobei es ja nicht darum geht, den EB zu neutralisieren sondern ihm schlicht breitbandig weniger Basspegel zu verpassen. DAS dürfte schon mit Rockbox gehen.

Ein basslastiger Hörer hat nie einfach nur den Bass angehoben, weil das nach nix klingen würde. Das "obenrum" muß auch immer dazu passen. Wenn du einfach nur den Bass runterregelst, paßt das oberhalb nicht mehr zu dem neutralen Bass, und dann klingt er auf einmal "blutleer".

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 25. Nov 2010, 19:48 bearbeitet]
denkprekariat
Inventar
#17 erstellt: 25. Nov 2010, 19:56

Der EB ist sehr sehr breitbandig bass-angehoben; vom untersten Tiefbass bis deutlich in den Grundton hinein; also von 20Hz relativ konstant (gerade) bis 200Hz, und dann abfallend (aber immer noch betont) bis 500Hz hinein.


Ayayay... ja okay. Ne, das ist... mhmm.

Ist in der Hosentasche noch etwas Platz?


Mein Tipp: Sich das Gewurste sparen, den IEM hier ins Biete-Forum setzn (die EBs sind relativ gefragt, sind halt DIE Bassfreak In Ears). Da kriegste noch ein paar Teuronen für und dann was neues anschaffen.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 25. Nov 2010, 19:59

Bad_Robot schrieb:
Weiter oben bei (ich würde mal sagen ca. 3000 Hz; vielleicht auch höher) dürfte er ein Loch haben. Deshalb dürfte er "dünn" klingen sobald der Bass weg ist. Ich würde dann mal damit experimentieren, die Frequenzen zwischen 3kHz und 7kHz anzuheben.

7 kHz ist wahrscheinlich schon zu weit oben für die Plus-Korrektur.

Wenn er nach der Plus-Korrektur dann nicht mehr "dünn" aber zu hell klingt, dann ganz oben (8kHz) wieder eine Minuskorrektur 'rein, um ihm den Höhenpeak abzugewöhnen. (Das ist jetzt alles so aus meinem "Klanggedächtnis"; obwohl ich den sf5EB selbst habe, habe ich jetzt nicht extra nochmal 'reingehört.) Ich kann den ja morgen mal wieder auspacken und selbst mal ein bisschen probieren.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 25. Nov 2010, 20:03 bearbeitet]
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 25. Nov 2010, 21:02
hmmm,

ich hab mir jetzt mal den "advanced equalizer" von rockbox angesehen. der ist doch recht "advanced".
für jeden filter (?) habe ich 3 optionen: Q, Gain und Cutoff Frequency. ich habe jedoch keinen dunst wie diese optionen sinnvoll bedient werden. aber wenn ihr mir jetzt auch noch den rockbox equalizer erklären müsst, wird es für euch richtig nervig - deshalb will ich nicht einmal danach bitten.


per grafischem equalizer hab ich folgende einstellungen vorgenommen, die sich derzeit noch ganz gut anhören:

LS (40 Hz): - 10.0 dB
PK1 (200 Hz): - 7.5 dB
PK2 (800 Hz): 2.5 dB
PK3 (4000 Hz): 1.0 dB
HS (12000 Hz): - 1.5 dB

es wird, es wird!
die frequenzen waren bei rockbox jedoch vorgegeben, so dass ich nicht wirklich weiß wie ich zusätzlich einstellungen bei 8000 Hz/8 kHz vornehmen kann.


@ sup ermarkt

ipod, pKHV und dann noch ein elefantöser equalizer in der hosentasche? langsam wirds dort eng

wie gesagt, ich hab "vernünftigerweise" unverhältnismäßig viel geld in ersatzkabel gesteckt und die inears auch noch gekauft, als sie an die 250 euro gekostet haben. deswegen will ich erstma schauen, ob sich da noch was mit relativ geringem zeitaufwand machen lässt.
zudem habe ich gerade mein kopfhörerbudget für recht ordentlich klingende grados verpulvert
denkprekariat
Inventar
#20 erstellt: 25. Nov 2010, 21:08
Ach, die Einstellungen sind ganz einfach:

Gain gibt die Verstärkung an. Also Gain +3dB heißt, das entsprechende Frequenzband wird um 3dB verstärkt. Man kann auch negativ verstärken (bspw. -3dB)

Cutoff Frequenzy gibt den Ort des Frequenzbandes an, also bei wie vielen Hz das Band wirkt.

Q-Wert gibt dann noch die Breite des Bandes an. Soll wirklich nur die Cutoff Frequenz angehoben werden oder auch alle Frequenzen, die so im Radius 20 Hz drum rum liegen. Oder 200 Hz. Je nachdem welchen Q-Wert man einstellt.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Nov 2010, 21:10

CommaFullStop schrieb:
hmmm,

ich hab mir jetzt mal den "advanced equalizer" von rockbox angesehen. der ist doch recht "advanced".
für jeden filter (?) habe ich 3 optionen: Q, Gain und Cutoff Frequency. ich habe jedoch keinen dunst wie diese optionen sinnvoll bedient werden. aber wenn ihr mir jetzt auch noch den rockbox equalizer erklären müsst, wird es für euch richtig nervig - deshalb will ich nicht einmal danach bitten.


per grafischem equalizer hab ich folgende einstellungen vorgenommen, die sich derzeit noch ganz gut anhören:

LS (40 Hz): - 10.0 dB
PK1 (200 Hz): - 7.5 dB
PK2 (800 Hz): 2.5 dB
PK3 (4000 Hz): 1.0 dB
HS (12000 Hz): - 1.5 dB

es wird, es wird!
die frequenzen waren bei rockbox jedoch vorgegeben, so dass ich nicht wirklich weiß wie ich zusätzlich einstellungen bei 8000 Hz/8 kHz vornehmen kann.

In dem grafischen Equalizer kannst du auch die Frequenzen ändern. Einfach auf diese Frequenzangabe gehen, dann kannst du sie (üblicherweise mit den rechts-links Tasten) in der Frequenz ändern.

Was für einen Player verwendest du eigentlich?

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 25. Nov 2010, 21:11 bearbeitet]
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 25. Nov 2010, 21:46
@ sup ermarkt

tausend dank!
verbunden mit markus erklärung wie ich die frequenzen im grafischen eq steuere, ist mir jetzt ein gewaltiges licht aufgegangen!


@ markus

ausgezeichnet - verstehs jetzt (ein bißchen)! auch dir vielen dank! ich werd das gleich heut abend ausprobieren (hock grad im ausland mit 6 stunden zeitverschiebung....)

ich hab einen DIY iMod. ein kumpel hat mir meinen alten ipod 5G für einen kasten bier umgelötet.
als pKHV verwende ich einen Fiio E7.
denkprekariat
Inventar
#23 erstellt: 25. Nov 2010, 21:50
Was wurde denn da gemoddet? Kann man da was sehen? Bilder?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 25. Nov 2010, 21:53

Sup_Ermarkt schrieb:
Was wurde denn da gemoddet? Kann man da was sehen? Bilder?

Dürfte wohl das hier sein:

http://redwineaudio.com/products/imod

Viele Grüße,
Markus
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 25. Nov 2010, 22:05

Bad_Robot schrieb:

Sup_Ermarkt schrieb:
Was wurde denn da gemoddet? Kann man da was sehen? Bilder?

Dürfte wohl das hier sein:

http://redwineaudio.com/products/imod

Viele Grüße,
Markus



exakt. nur lässt sich ipod und kabel recht einfach selbst umbauen, sofern man ein wenig ahnung von schaltungen hat und ein erfahrener lötkolbennutzer ist (ich bin/habe beides nicht, so dass mein kumpel dies für mich übernommen hat). im internet gibt es zahllose anleitungen die einem sehr viel geld sparen.
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 25. Nov 2010, 23:36

CommaFullStop schrieb:
(hock grad im ausland mit 6 stunden zeitverschiebung....)

Aaah, schöne Ostküste. New York, Boston, herrlich.

Viele Grüße,
Markus
CommaFullStop
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 26. Nov 2010, 00:12

Bad_Robot schrieb:

CommaFullStop schrieb:
(hock grad im ausland mit 6 stunden zeitverschiebung....)

Aaah, schöne Ostküste. New York, Boston, herrlich.

Viele Grüße,
Markus


nicht ganz. es ist eher an der küste von lake ontario: toronto. aber auch ganz nett hier
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