rider, ryder, technical rider, bühnenanweisung usw.

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tecm
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Mrz 2009, 16:56
ich würde hier gern einmal über eure erfahrung mit diesen schriftstücken kommunizieren. es ist mir immer wieder schleierhaft woher gerade die anforderungen an die zu verwendente pa kommen und sich zu dem begründen lassen. meine vermutung ist das hier seitens anbietern versucht wird bestimmtes material das zu meist auch sehr teuer ist an den mann zu bringen. beispielsweise künstleragentur xy mit angegliederter veranstaltungstechnikfirma xyz arbeitet mit zb. meyersound dann stehen auf den ridern der bands genau diese sachen als muss usw
ich verstehe ja das ein gewisses niveau erreicht werden muss. so manches leuchtet mir aber einfach nicht ein und werden auch durch meine praxis als veranstalter absolut nicht bestätigt
horst7001
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mrz 2009, 16:04
...ich kenne meist die Anforderung "hochwertiges System" ...
hippelipa
Inventar
#3 erstellt: 23. Mrz 2009, 21:38
Also ich lese so Dinger wöchentlich.

Im Grunde kann man sagen, das es oft eher Idealfall-Anforderungen sind. Sprich in einem Club mit 4x2m Bühne sind 4 Bodenmonitore + Sidefill nicht mehr notwendig.

Weiter werden Rider nicht geschrieben, sondern Abgeschrieben. Das ist ein Jahrelanger Prozess, denn der Rider geht wie die Band meistes von den Hobby-Anfängen bis in die Profiliga mit. Sowas wächst und mutiert mit der Zeit. Wenn da sehr teuere Geräte drauf stehen, ist das erstmal der dezente Hinweis, das die keinen Scheiß von die wollen. Sprich wenn da Meyersound drin steht kann man mal vorsichtig vermuten, das eine d&b auch klar geht. Die Firma ist den Tontechniker oft piepsegal. Die wollen halt keinen Selbstbauschrott sehen, oder Chinaware.

Ausserdem ist es immer so, das wenn man sich an den Rider hält, es auch nicht passt. Da heist es dann, oh.. habt ihr nicht den aktuellen Rider bekommen??

Deswegen lese ich die Dinger erstmal um mir ein Bild zu machen und dann rufe ich den Techniker an um rauszufinden was wirklich abgeht. Meistens entspannt das die Situation sehr. Allerdings kann man da natürlich schon im Vorfeld für dicke Luft sorgen. Braucht man etwas Feingefühl dafür. Wobei mir auch schon Sätze wie "Entweder du bestellts was gescheites oder du bringst deinen eigenen Scheiß mit" rausgerutscht sind. Das passiert wenn man mich mit exotischen Low-Budget Material nervt was als "must be" deklariert ist.

Aber eigentlich kann man mit jeden reden.
Kletschmeister
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 24. Mrz 2009, 20:44
Zugegeben bei dem "Klein-Scheiss" wo ich so nen Wisch hatte und das Zeug bereitstellen sollte, kam mir eher der Gedanke das der dicke "Ton-Ingeneur" einfach nur faul war/ist sich auf ein neues Mischpult einzustellen denn warum ein Solokünstler mit MiniDisk (Halbplayback) inklusive PC mit Texteinblendungen alá Karaoke ein Midas Venice braucht - ist mir dann nicht so ganz klar geworden - aber wer einen Promi aus der ApreSki Scene bucht kann sich das leisten und hat es dann auch bezahlt....
hippelipa
Inventar
#5 erstellt: 25. Mrz 2009, 15:01
Ach ich denke so Stories hat jeder drauf, der ständig mit Ridern zu tun hat. Ich nehme die Dinger deswegen nicht mehr Ernst. Ohne Rücksprache sind die wenigesten schlüssig, bzw. Durchführbar. Jetzt gerade habe ich einen Rider vor mir wo gerade mal das Mischpult in der Anforderung vergessen wurde. Lustig auch, wenn jemand das neueste Digitalpult fordert und beim Soundcheck muss ich dann sehen, das der 2 Kanäle für Laptop braucht und 1 Kanal für Gesang, was Ihn aber nicht davon abhält Stunden lang rumzumachen, weil er sich mit der neueren Softwareversion auf dem Pult nicht auskennt. Oft sind auch echt krasse Fehler im Rider. Da wird zum Beispiel mal ein DJ-Tisch mit 1,6m höhe gefordert. Was mit auch noch in den Knochen sitzt war ein Act, der eigene Backline hatte, dafür aber kein einziges Kabel dabei, ging davon aus, dass wir das mitbringen..... - ohne Worte -
the_flix
Inventar
#6 erstellt: 25. Mrz 2009, 21:57
Aus meiner Sicht als Musiker ist das auch der Sinn eines Riders. Gerade auch, wenn es nicht um eine professionelle Band geht, schreibe ich da gerne die Optimallösung rein, mit dem Zusatz, dass man sich doch bitte mit mir in Verbindung setzen möge. Dann kann man fast sicher sein, dass dieser Kontakt vor dem Auftritt auch zustande kommt. Und mir als Musiker ist es eben wichtig, dass ich grob weiß, was da beim Auftritt an Equipment vorhanden ist. Es ist mir nicht so wichtig, dass da meine Liebings-PA steht. Aber ganz ohne Rider wäre mir das einfach zu unsicher.
hippelipa
Inventar
#7 erstellt: 26. Mrz 2009, 13:18
Ich als Verleiher schreibe ja auch Rider. Das ist nunmal wichtig um die Vorraussetzungen zu bekommen die man benötigt.
Wenn ich 2x 32A CEE im Miet-Vertrag verlange und bekomme nur 1x 16A CEE ist das auch nicht so lustig.
technikfreak10
Stammgast
#8 erstellt: 28. Mrz 2009, 12:02
Jetzt aber mal die Frage wo ist bei Selbstbau jetzt das Problem, vorraussetzung es ist nach einem Plan gebaut(Jobst,Achenbach,PAF,...) und auch gut zusammen gebaut: Schreiner,CNC und das es amtliches Amping ist.

Also ich nehme jetzt mal ein Beispiel, Achenbach 18, ist ein RCF Treiber drin, der mal so 1,2 KW aushält, das Gehäuse ist genau auf den Treiber abgestimmt und sogar die selbe Bauweise wie von RCF selber(Eckports).Ich kann nur sagen das die Teile so richtig abgehen und das sollte auch das wichtigste sein.
Um noch ein beispiel zu nehmen, werde mir bald die PAF 212 bauen/kaufen. Wenn sie wirklich so gut ist wie alle sagen, was spricht denn auf einem Konzert dagegen, dort sind auch hochwertige Komponenten verbaut.

Ich will mal gerne Wissen wieviel Band Techs bei Konzerten bis 1000 Pax überhaupt einen Unterschied zwischen, Selbstbau (Achenbach 18 und PAF) und einem vergleichbaren System eines Markenherstellers hört.

Naja mich soll es nicht stören ich brauche keine Rider erfüllen, auf Partys muss es nur richig rumsen ob da jetzt RCF,EAW,Martin Audio oder co draufsteht oder gar nichts ist da egal, hauptsache der DJ hat sein Pioneer gerümpel

mfg
Tobias
hippelipa
Inventar
#9 erstellt: 28. Mrz 2009, 14:31

technikfreak10 schrieb:
Jetzt aber mal die Frage wo ist bei Selbstbau jetzt das Problem,...


Problem ist das man nicht weis was man bekommt. Klar kann es sein, das die Selbstbauten ebenwürdig sind. Kann aber auch sein das man pressspankisten bekommt in fragwürdiger Qualität.

Wenn man permanent Rider-Jobs macht kommt man an Profimaterial kaum vorbei. Schon alleine weil man die ständigen Diskussionen satt hat.

Dagen bei regionalen Veranstaltungen kann man auch mit Selbstbau gut fahren. Da heist es ja nicht der hat Eier-Sound oder Kompressor-Sound Anlagen, sondern da heist es die Anlage macht der "Technikfreak" und da passt ja immer alles. Allerdings verschaffen einem gute MarkenAnlagen auch schnell überregional Jobs. Während ich früher ca. 50km Umkreis hatte, habe ich jetzt mit "F1" ca. 200km Umkreis was ich beackere.
the_flix
Inventar
#10 erstellt: 28. Mrz 2009, 17:26

technikfreak10 schrieb:
Jetzt aber mal die Frage wo ist bei Selbstbau jetzt das Problem, vorraussetzung es ist nach einem Plan gebaut(Jobst,Achenbach,PAF,...) und auch gut zusammen gebaut: Schreiner,CNC und das es amtliches Amping ist.

Den letzten Teil weiß man eben nie bei Selbstbau. Woher soll ich wissen, ob die Boxen von einem guten Schreiner oder von einem Neuling mit 2 linken Händen gebaut wurden? Da hilft es auch nicht viel, wenn die Komponenten eigentlich eine gute Qualität aufweisen. Bei einem guten Hersteller kann ich von einer Qualitätskontrolle ausgehen, die ich im Selbstbau nicht voraussetzen kann.
Oder anders ausgedrückt, Selbstbau kann durchaus qualitativ hochwertig sein, aber man hat halt die sprichwörtliche Katze im Sack. Und damit hat man einfach einen Unsicherheitsfaktor mehr, und davon gibt es bei der Angelegenheit eigentlich schon genügend.
Im Prinzip geht es bei einem Rider ja auch darum, möglichst viele dieser Faktoren auszuschalten.
Jobsti
Inventar
#11 erstellt: 06. Apr 2009, 07:26
Zudem, wer versichert mir, dass ich die SelbstbauKiste zB. fliegen kann?
Wer is der Dumme wenn da was passieren sollte?

Ich hab nen super Bauplan, Kiste 1A entwickelt usw, das gehäuse und alles sind aber unterste Schublaade -> NoGo
Andersrum, CNC Gehäuse, alles 100%,, schaut besser aus als manche herstellerbox, amtlich flugfähig usw.,
der Bausätz war aber für die Füße, es klingt wie Schnodder.

Von daher werden "Selbstbauten" erst mal vom Rider gestrichen.
Nehmt nen gescheiten bausatz, baut gescheite gehäuse und klebt nen Schild von irgend nem hersteller drauf,
man schaue ins große Forum wie viele das machen

MfG
Schüler12345
Inventar
#12 erstellt: 06. Apr 2009, 13:46
Ich gebe dir in allen Punkten recht, bis auf


Nehmt nen gescheiten bausatz, baut gescheite gehäuse und klebt nen Schild von irgend nem hersteller drauf,


Das nennt man dann nämlich auch Betrug.


[Beitrag von Schüler12345 am 06. Apr 2009, 13:47 bearbeitet]
*xD*
Moderator
#13 erstellt: 06. Apr 2009, 14:29
Jobst-Audio Plakette? Streng dich an, damit das auch ridertauglich wird

Kritisch ist es definitiv immer. Klar, man weiß selbst, was die Selbstbauten können, allerdings der Kunde halt nicht, und es gibt eben doch extreme Unterschiede in deren Qualität.

Dann gibts natürlich noch die vielen selbsternannten Profis, die mit ihrer Raveland-PA große VAs veranstalten möchten.

Auch wenn es ja mittlerweile Tatsache ist, dass aus Billig-China auch gute Sachen kommen, ist eben doch die Marke durchaus entscheidend.

Nur wenn der Kunde eben Markenmaterial möchte, muss er eben auch Markenmaterial bezahlen. Nur bei anderen Leuten mit weniger Geld besteht dann eben das Problem mit den angesprochenen Profis, die nur die Hälfte vom eigenen Preis verlangen und das "genausogut können"...
cptnkuno
Inventar
#14 erstellt: 06. Apr 2009, 14:35
Für mich stellt sich die Frage:
Altec Speaker in einem nach original Altec Plänen selbst gefertigten Nachbaugehäuse. Ist das jetzt Selbstbau, oder darf ich sagen, daß es eine Altec PA ist?
dj_suki
Inventar
#15 erstellt: 06. Apr 2009, 14:40

cptnkuno schrieb:
Für mich stellt sich die Frage:
Altec Speaker in einem nach original Altec Plänen selbst gefertigten Nachbaugehäuse. Ist das jetzt Selbstbau, oder darf ich sagen, daß es eine Altec PA ist?


Du darfst sagen, das in der PA Altec-Chassis verwendet werden. Wenn du auch die Gehäuse mit Altec belabelst und sie so im geschäftlichen Verkehr verwendest, ist es eine Markenrechtsverletzung (Ich gehe mal davon aus, das Altec eine Marke ist die auch fertige Boxen herstellt oder zumindest das Markenrecht für fertige Boxen hat).
cptnkuno
Inventar
#16 erstellt: 06. Apr 2009, 14:53
Klar sind Altec Pickerln drauf, Altec gibts nicht mehr neu, und der PA-verleih hat sich sowieso ziemlich totgelaufen. Ich hab's früher immer als original Altec Nachbau angegeben, da war aber irgendwie alles nicht so markengeil, oder meine Aufträge einfach nicht groß genug.
tecm
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 07. Apr 2009, 23:33

hippelipa schrieb:
Sprich wenn da Meyersound drin steht kann man mal vorsichtig vermuten, das eine d&b auch klar geht.


schuldi war im urlaub
ja genau die fa. wollen die meisten meyer user nicht und umgekehrt, seltsam, seltsam. ich hab beide schon gehört und finde sie um es mal einfach zu fomulieren überpreist. da hatten wir schon hk und dynacord mit wesentlich besseren ergebnissen aber zurück. ich stelle gern mehr budget zur verfügung wenn es dem ergebnis dient aber das muss mir auch einleuchtend sein.
das.ohr
Inventar
#18 erstellt: 08. Apr 2009, 09:55
Hallo,

Letztendlich entscheiden Aufbau und Personal über das Ergebnis, wenn dementsprechend prof. Zeug zur Verfügng steht.

Frank
_Floh_
Inventar
#19 erstellt: 08. Apr 2009, 11:45
Morgen.


das.ohr schrieb:
Letztendlich entscheiden Aufbau und Personal über das Ergebnis, wenn dementsprechend prof. Zeug zur Verfügng steht.


Ich würde sagen, dass es erstmal egal ist, ob da professionelles Material steht oder nicht.

Der Bedienende ist derjenige, der was daraus macht, den Gästen ist doch egal, ob da ´ne Dynacord PA,
was von Meyersound, Nexo, K&F oder doch was selbstgewasteltes steht, solange das Ergebniß passt.
Hauptsache laut, der Rest ist den meisten egal, Mittenloch, zu viel Bass? Wieso, klingt doch geil!

Traurig aber war.

Die gute PA steht eigentlich nur für die Band, den Tech und den spleenigen Veranstalter da.
Anwesende Freaks, Audiophile usw. haben noch was davon, aber ansosnten? Ebbe.
tecm
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 10. Mai 2009, 22:15
... und weil wir es grad wieder hatten: kein digitalpult!
gut, das kann ich nachvollziehen. da sind die meisten analog techniker beim ls9 einmal amok gelaufen und lehnen nun per se ab. dabei gibt es so schöne sachen wie die dm-serie die wirklich sogar studiotaugliches mischen zulassen und alles dabei haben ...
smitsch
Stammgast
#21 erstellt: 23. Mai 2009, 21:55
Nun, mittlerweilen hat sich das aber stark verbessert - sprich: Da steht halt sowas wie ne LS9, oder auch 01V. Punkt. Und am Ende des Abends wars dann doch ganz oke. Solange mindestens jemand da ist, der's kann....

Stagepläne sind für mich (nur noch) ein Leitfanden was an Kanälen, Podesten und Mikrofone benötigt wird. Marken & Typangaben betrachte ich mehr als Vorschläge den als Vorgabe - da steht grundsätzlich überall der Rolls Royce drin - Mercedes reicht aber meist aus...

Meine Ansicht dazu: gute Techniker bringen auch ein Billigsystem zum klingen. Bessere Technik heisst nicht immer besserer Klang.

Solange der Haustechniker (oder PA-Lieferant)mit dem angelieferten Material den Anlass ohne weiteres gut bestreiten kann muss das ein Bandtechniker auch können.....
objectdyed
Neuling
#22 erstellt: 27. Mai 2017, 14:09
mich würde mal interessieren wie ihr bzw. die meisten einen richtigen tech-rider erstellen? ich habe oft techrider gesehen die mit edding auf papier gezeichnet wurden, oder selbst gebastelte photohop geschichten, aber ich habe bis jetzt nichts gefunden was sich wohl als standard durchgesetzt hat oder? ich spiele in einer band, und wir haben oft das problem das wir für fast jeden auftritt den techrider umgestalten müssen, da die bühne anderst ist (abmessungen, anschlüsse etc.) ich selbst bin nicht fit mit photoshop, daher ist das einzige was ich gefunden haben http://tecrider.com ...quasi ein kostenloses online tool mit dem man seinen rider erstellen kann .....aber mich wundert es wirklich das sich über die jahre dort kein standard durchgesetzt hat!
ohne_titel
Inventar
#23 erstellt: 27. Mai 2017, 14:51
wenn sich ein standard durchsetzen könnte, bräuchte es keinen rider. dann wäre eh alles klar.
als local interessiert mich: was sind das für typen und was ist anders als der standard. und das auf einer a4-seite. wie das aussieht, hängt stark von der band und dem grad der "abweichung" ab.
dreimannkombo ohne eigenen mischer? mal einen stageplot, zeichne monitore, gesangsmikros und instrumente ein. schreibe eine inputlist drunter. wünsche dir noch buntes licht oder keinen nebel, bei bedarf einen träger wasser und bühnenhandtücher. schreibe eine aktuelle telefonnummer, eine aktuelle mailadresse und (!) ein datum (!) dazu, damit man weiß, wie alt das ding ist.
zwölfmannkapelle mit eigenem personal? o.k, ich erlaube dir zwei a4-seiten. fordere nur dinge, die ich habe, denn: jeden zugemieteten avalon 737 stelle ich dem VA in rechnung; das wirkt sich erstaunlich direkt auf deine gage aus.
Zalerion
Inventar
#24 erstellt: 27. Mai 2017, 16:10
Gerade noch einen Haufen Rider bekommen (kleinere unbekannte Bands) und wieder aufgeregt...

Aus der Sicht eines Veranstalters/Technikers (unterwegs im Mittelmäßigen bis Semi-Pro Bereich) kann ich dir sagen, wo die größten Probleme liegen, die da wären:

unübersichtliche Pläne, die man kaum verstehen kann.
Wenn da nicht klar herauszulesen ist (bei einigen ist es tatsächlich komplett vermischt), was mitgebracht wird und was erwartet wird, ist es einfach Mist.
Das stehen dann so Sachen wie Schlagzeug in exaktem Aufbau, mit so und so vielen Beckenstativen, Gitarrenverstärker (2x, mit der und der Ausstattung) usw und dann zum Schluss: Sänger bringt eigenens Mic mit.

Was soll ich daraus lesen? Allgemeine Anforderung einer Band kann kaum sein, überall ein solches Schlagzeug zu bekommen und die Verstärker (immerhin keine konkreten Modelle gefordert), wo sie spielen.
Bringen sie das jetzt mit, oder nicht? Kein Plan.... nicht wirklich hilfreich.


Und eine Übersicht mit der Mikrofonart die benötigt wird ist meist auch besser, als bestimmte Modelle, dann ist alles klar. Zumindest im Anfängerbereich und wenn ihr nicht auf so großen Sachen spielt.


Ihr werdet in der Regel auf den Techniker vor Ort setzen müssen, wenn ihr keinen eigenen mitbringt. Der wird das benutzen, was er hat/kann.

Ansonsten halt was ohne Titel gesagt hat.
Wie viele seid ihr, was habt ihr für Instrumente, braucht ihr extra Strom. Monitore, oder evt eigenes Kopfhörerset dabei?

Und ganz wichtig die aktuellen Kontaktdaten!


[Beitrag von Zalerion am 27. Mai 2017, 21:56 bearbeitet]
slaytalix
Stammgast
#25 erstellt: 27. Mai 2017, 17:30
die Coverband, für die ich schon mal gearbeitet habe, hat den Rider von Wolf Mahn abgeschrieben, zugegeben sicherlich hochwertige Teile.

Der Baßist hätte wohl angeblich schon als Backliner gearbeitet.

Für ein Schwimmbad Gig Open Air völlig überzogen für eine regionale Coverband

Hochwertigste Pulte wie Midas XL 200, (damals recht teuer), extrem teure PA wie Nexo, d&b, etc Auf dem Rider stand (Kein KS, Kein HK, etc, obwohl auch HK Audio die Concert Sound Serie hat wie Contour etc), mit der man wirklich gut arbeiten kann.

KS Audio ist auch sehr hochwertig.

Wenn es nicht gerade bekannte Bands sind die Metallica (Meyer Sound), würde ich bei regionalen Coverbands auf einen technical Rider pfeifen.

Ich kann gern eine Midas XL 8 besorgen, da muß die Band aber draufzahlen
DB
Inventar
#26 erstellt: 28. Mai 2017, 09:20
Die Frage ist eigentlich nicht, was in einer Bühnenanweisung drinsteht, sondern wie man damit umgeht.
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