Anlagenumstellung über 3Jahre

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Wallesch
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 12. Aug 2014, 22:02
Hallo, wir wollen die Anlage von unserem Karnevalswagen nun von Jahr zu Jahr verbessern.
Momentan vorhanden:
Mischpult: Behringer Xenyx 802
Anlage: The Box CL108/115 Power Bundle + 2Noname Boxen

Dieses Jahr standen die The Box jeweils Rechts&Links vom Wagen und die anderen 2 Boxen waren nach hinten gerichtet.

Mein Plan war es jetzt dieses Jahr die 2hinteren Boxen wegfallen zu lassen und durch 2 selbstgebaute Achenbach 18er + 2 gekaufte Tops zu ersetzen.

Jahr 2: Das The Box Set zu verkaufen und dort nochmal 2 Achenbach + 2 Tops hin zu setzen.

Jahr 3: Nochmal 4 Achenbach bauen sodass pro Stack 2 18er Subs und 1Top stehen. Damit wäre alles Komplett.

Jetzt habe ich aber noch einen Haufen fragen:
1: Welche Tops wären das minimum damit sie nacher mit 2 Achenbach zusammen klingen.
2: Welche Amps dann für die Tops/Bässe
3: Was muss dann noch alles zwischen das Mischpult und die Stacks? Frequenzweiche/Signalsplitter ect. Habe die letzte Zeit soviel darüber gelesen das ich jetzt komplett verwirrt bin -.-


Vielen lieben dank schonmal für eure Hilfe. Vlg

PS: Das Buget muss natürlich immer so niedrig gehalten werden wie es geht ;-)
PPS: Alle Teile sollten natürlich nur einmal Angeschafft werden und nicht wieder geändert werden wenn die Anlage erweitert wird.
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Aug 2014, 22:26

Wallesch (Beitrag #1) schrieb:
Jetzt habe ich aber noch einen Haufen fragen:
1: Welche Tops wären das minimum damit sie nacher mit 2 Achenbach zusammen klingen.

Die Anforderungen an die Tops sind da nicht so sehr hoch, im Freien wird Bass verschluckt wie nix, 1 Top 12/1" reicht dafür, wahrscheinlich auch ein 10"/1". Ich seh das Vorgehen so aber nicht als gute Lösung an, überleg Dir, welche Abstrahlung Du haben willst, es kann Sinn machen, mehr kleinere Tops zu clustern. Mir ist klar, daß man auf einem Wagen keine perfekte Abstrahlung hat, trotzdem, Auswahlkriterium ist deswegen zuerst die Abstrahlung, danach alles andere - nützt ja nix, wenn engabstrahlende HornTops wie ein Laserstrahl durch die Menge sägt und eine Furche von aus den Ohren blutenden, ertaubten Besuchern hinterläßt und die dahinter fragen, ob die überhaupt was gespielt haben.


Wallesch (Beitrag #1) schrieb:
2: Welche Amps dann für die Tops/Bässe

Was zuverlässiges. Die Proline (Thomann) ist dafür ein guter Kandidat.


Wallesch (Beitrag #1) schrieb:
3: Was muss dann noch alles zwischen das Mischpult und die Stacks? Frequenzweiche/Signalsplitter ect. Habe die letzte Zeit soviel darüber gelesen das ich jetzt komplett verwirrt bin -.-

Eine aktive Frequenzweiche (Notlösung, da in der Regel kein oder kein ausreichender Lowcut (Schutz vor zu tiefen Bässen/Geräuschen, die die Schwingspulen anschlagen lassen)) oder ein Controller, die Behringer DCX2496 und die Thomann the t.racks DS 2/4 sind günstig und sehr empfehlenswert. Eine weitere Alternative wäre ein Behringer FBQ3102, das ist ein Equalizer, der einen (mono) Sub-Out hat, Trennung und Lowcut sind einstellbar. Ich würde den aber nicht neu kaufen, dann lieber gleich einen Controller, ist aber eine Alternative, wenn man den gebraucht bekommt oder der schon vorhanden ist. Die Controller oben haben übrigens auch EQ-Möglichkeiten. Signalsplitter braucht man i.d.R. nicht, die Amps können meist im Parallel-Mode laufen, da reicht dann 1 Signaleingang.
Wallesch
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 12. Aug 2014, 22:50

Die Anforderungen an die Tops sind da nicht so sehr hoch, im Freien wird Bass verschluckt wie nix, 1 Top 12/1" reicht dafür, wahrscheinlich auch ein 10"/1". Ich seh das Vorgehen so aber nicht als gute Lösung an, überleg Dir, welche Abstrahlung Du haben willst, es kann Sinn machen, mehr kleinere Tops zu clustern. Mir ist klar, daß man auf einem Wagen keine perfekte Abstrahlung hat, trotzdem, Auswahlkriterium ist deswegen zuerst die Abstrahlung, danach alles andere - nützt ja nix, wenn engabstrahlende HornTops wie ein Laserstrahl durch die Menge sägt und eine Furche von aus den Ohren blutenden, ertaubten Besuchern hinterläßt und die dahinter fragen, ob die überhaupt was gespielt haben.


Also die 2Stacks für nach hinten müssen eigentlich auch wirklich nur nach hinten spielen (zur Eigenen Beschallung) allerdings ist es da auch nicht schlimm wenn diese weiter abstrahlen. Für die Seiten wäre ein breiter Winkel natürlich von Vorteil.


Was zuverlässiges. Die Proline (Thomann) ist dafür ein guter Kandidat.

Gut jetzt gilt es natürlich erstmal zu sehen welche Tops. Für die Bässe habe ich an the Amp TSA 4000 gedacht?


Eine aktive Frequenzweiche (Notlösung, da in der Regel kein oder kein ausreichender Lowcut (Schutz vor zu tiefen Bässen/Geräuschen, die die Schwingspulen anschlagen lassen)) oder ein Controller, die Behringer DCX2496 und die Thomann the t.racks DS 2/4 sind günstig und sehr empfehlenswert. Eine weitere Alternative wäre ein Behringer FBQ3102, das ist ein Equalizer, der einen (mono) Sub-Out hat, Trennung und Lowcut sind einstellbar. Ich würde den aber nicht neu kaufen, dann lieber gleich einen Controller, ist aber eine Alternative, wenn man den gebraucht bekommt oder der schon vorhanden ist. Die Controller oben haben übrigens auch EQ-Möglichkeiten. Signalsplitter braucht man i.d.R. nicht, die Amps können meist im Parallel-Mode laufen, da reicht dann 1 Signaleingang.


Ehrlich gesagt habe ich über Controller noch nicht die Ahnung. Also könnte ich von dem Mischpult auf die Behringer DCX2496 gehen und dann von da mit Out 1 und 2 je an die Endstufen für die Tops und mit Out 3 bis 6 an die Endstufen von den Achenbachs (ausgegangen von 4 Stacks mit je 1Top und 2Achenbachs)
und kann dann die Frequenzen je Kanal am Controller einstellen?
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 12. Aug 2014, 23:49

Wallesch (Beitrag #3) schrieb:
Also die 2Stacks für nach hinten müssen eigentlich auch wirklich nur nach hinten spielen (zur Eigenen Beschallung) allerdings ist es da auch nicht schlimm wenn diese weiter abstrahlen. Für die Seiten wäre ein breiter Winkel natürlich von Vorteil.

Es wäre von Vorteil, wenn man Tops finden könnte, die (nahezu) identisch klingen, aber unterschiedliche Abstrahlwinkel haben. Das ginge u.U. mit Selbstbau einfacher, meist bekommt man das nicht fertig kaufbar. Wenn man danach sucht, helfen auch Hörner, die man drehen kann und so die Abstrahlung verändert.


Wallesch (Beitrag #3) schrieb:
Gut jetzt gilt es natürlich erstmal zu sehen welche Tops. Für die Bässe habe ich an the Amp TSA 4000 gedacht?

Die TSA geht auch, die Proline hat aber deutlich mehr Leistung (weit mehr als die Angabe auf der Thomann-Seite) und klingt sehr viel fetter. Laß Dich vom Mehrpreis nicht täuschen, die schafft auch 3 Achenbach pro Kanal, das geht mit der TSA nicht. Es kommt dann halt drauf an, wie die Verteilung aussieht oder eben, wieviele Subs Du tatsächlich aufstellst. Es kann u.U. auch eine Multichannel Endstufe von Vorteil sein. Naja, andere kennen den Markt für Amps und deren Verhalten wahrscheinlich besser und haben vielleicht bessere Ideen.


Wallesch (Beitrag #3) schrieb:
Ehrlich gesagt habe ich über Controller noch nicht die Ahnung. Also könnte ich von dem Mischpult auf die Behringer DCX2496 gehen und dann von da mit Out 1 und 2 je an die Endstufen für die Tops und mit Out 3 bis 6 an die Endstufen von den Achenbachs (ausgegangen von 4 Stacks mit je 1Top und 2Achenbachs)
und kann dann die Frequenzen je Kanal am Controller einstellen?

Man kann die verschiedenen Ausgänge natürlich so nutzen, muß man aber nicht zwangsweise. Die Frequenzen pro Kanal einzustellen ist nicht unbedingt nötig, bei der DCX kann man die Ausgänge frei belegen, also einen einstellen und beliebige Ausgänge identisch belegen. Eine Einführung in div. Controller kann ich Dir jetzt nicht geben, wenn nicht so viele Ausgänge vorhanden sind, kann man aber auch ein Y-Kabel benutzen. Wichtig ist generell, daß der Lowcut (Subsonic) für die Subs richtig eingestellt wird und daß die Trennung harmonisch ist.
vielefragen123
Inventar
#5 erstellt: 13. Aug 2014, 00:19

#Dosenfutter# (Beitrag #4) schrieb:

Wallesch (Beitrag #3) schrieb:
Also die 2Stacks für nach hinten müssen eigentlich auch wirklich nur nach hinten spielen (zur Eigenen Beschallung) allerdings ist es da auch nicht schlimm wenn diese weiter abstrahlen. Für die Seiten wäre ein breiter Winkel natürlich von Vorteil.

Es wäre von Vorteil, wenn man Tops finden könnte, die (nahezu) identisch klingen, aber unterschiedliche Abstrahlwinkel haben. Das ginge u.U. mit Selbstbau einfacher, meist bekommt man das nicht fertig kaufbar. Wenn man danach sucht, helfen auch Hörner, die man drehen kann und so die Abstrahlung verändert.

die günstigen the box-plastik-kübel haben doch ein drehbares horn, die PA106,Pa108&PA110 auf jeden fall...
ich habe selbst die PA108 und finde die gerade für den preis nicht schlecht, clustern habe ich allerdings noch nicht versucht, aber mit bassunterstützung und nem controller dran gehen die finde ich klanglich i.O. (zumindest für den preis, und ohne piezo )

EDIT: 90°x60° drehbares horn, ob das mit den assymetrischen hörner der größeren LS auch noch funktioniert kann ich leider nicht sagen.


[Beitrag von vielefragen123 am 13. Aug 2014, 00:21 bearbeitet]
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 13. Aug 2014, 00:24
Ich weiß nicht, wie die Ansprüche sind von ihm, aber das wäre z.B. eine Möglichkeit, eine günstige dazu. Die 106 ist aber definitiv zu klein, die 108 wahrscheinlich auch. Ansonsten kommt's halt auch noch auf die Ansprüche an den Klang und Pegel an.
vielefragen123
Inventar
#7 erstellt: 13. Aug 2014, 00:29
natürlich kommt es auf die ansprüche des TE an, ich habe nur im "vorbeifliegen" was von drehbaren horn gelesen und dachte dann dass es nicht schaden kann wenigstens zu sagen, dass es die dinger gibt.
meine PA108 kommen gerade noch so mit dem lbb118 mit thomann drin mit, (indoor, outdoor schaffen die mehr) ich glaube, wenn es nichts höherwertigeres werden soll, wären die PA110 auf jeden fall ein ansatz
#Dosenfutter#
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Aug 2014, 01:16
Das ist jedenfalls ein konstruktiver Vorschlag und ich finde es sehr oft gut, daß nicht gleich die Kisten mit den großen Preisschildern vorgeschlagen werden. Schauen wir mal, was der TO dazu sagt. Meine Vermutung wäre, daß das okay ist, die Tops, die er bisher hatte, sind ja darunter angesiedelt.
schubidubap
Inventar
#9 erstellt: 13. Aug 2014, 06:23
Andere Frage: was habt ihr für ein Aggi?
Wallesch
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 13. Aug 2014, 17:31
Wow, danke für die schnellen und konstruktiven Antworten, bin ich von anderen Foren ganz anders gewohnt.

Also damit ihr euch mein Einsatzgebiet etwas besser vorstellen könnt: Wir feiern in der Eifel Karneval etwas anders wie in Köln oder so. 5-6Ümzüge im Februar mit ca 30-70 Wagen je nach Ort. Während des Umzugs wird ein wenig Karnevalsmusik gespielt und nach dem Umzug wird sich meistens mit ein paar Wagen auf einem Stellplatz getroffen und dann wird Party gemacht mit allem was dazugehört und da sollte die Anlage natürlich etwas mithalten.

Aggi ist kein Problem da sind bis zu 32kw möglich.

Also die The Box pa110 sehen ja sehr vielversprechend aus, vorallem zu dem Preis welche Endstufe wäre denn zu Empfehlen für dieses Jahr 2 davon zu betreiben und nächstes Jahr 4?

Zu den Bässen: Also würdet ihr mir eher zu der Proline raten? Die TSA müsste doch eigentlich gut passen wenn ich dieses Jahr pro Kanal 1Sub auf 8Ohm laufen lasse und nächstes Jahr pro Kanal 2Subs auf 4Ohm?
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