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Hochwertige A/D-D/A Wandler für das Homerecording oder Musikwiedergabe.

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Autor
Beitrag
lotharpe
Inventar
#1 erstellt: 14. Sep 2006, 19:46
Hallo,

das Homerecording wird in letzter Zeit für den
User am heimischen PC immer interessanter.
Viele Musikliebhaber kramen ihre alten Platten oder Bänder aus dem Keller und wollen diese Digitalisieren.
Da der PC sich immer mehr zum Multimediacenter auch für das Wohnzimmer wandelt, stellt sich automatisch die Frage nach geeigneter Wandlertechnik.
Auch High-Endige Musikwiedergabe am PC sollte man nicht außer Acht lassen, denn diese ist heutzutage durchaus auch mit dem PC möglich.
Ich eröffne diesen Thread aus dem Grund, weil ich persönlich ständig auf der Suche nach Informationen darüber im Forum oder Internet bin.
Es sollten sowohl interne als auch externe Lösungen in Betracht gezogen werden. Ich Persönlich bevorzuge die Externen Lösungen, da diese flexibler sind.
Dieser Thread soll auch als Orientierungshilfe für andere
Forumsteilnehmer dienen, die sich auch einen guten Wandler
zulegen möchten. Deshalb schreibt eure Erfahrungen mit diverser Hardware hier hinein.
Viel Spaß beim Posten.

Viele Grüsse
Lothar


[Beitrag von lotharpe am 15. Sep 2006, 15:28 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 14. Sep 2006, 21:40
Ich hab einen Apogee Rosetta 200 in meiner Anlage lauften. Ein Schnäppchen ist er allerdings nicht. Ich bespiele ihn aus dem PC über einen ESI Juli@ Soundkarte. Wenn ich den Takt am Apogee einstelle und die Juli@ auf externen Syncronisation schalte klingts noch mals um einiges besser. -> Jitterproblem am PC gelöst.Aufnahme und Wiedergabe ist in 192/24 möglich. Vermutlich wird aber etwas alt Aluminium mit blauen Lämpchen bei dir dan anfallen. Den Aqvox macht er klanglich platt

Firewire anschlüsse lassen sich auch nachrüsten. Ich werde sie mir warscheinlich dazu kaufen weils mit dem Laptop unterwegs doch Praktischer ist als mit einem Stand PC mit 192kHz SPDIF.

Kosten um die 2400€ mit Firewire und 2000€ ohne Fire Wire.
Chinch anschlüsse hat er aber keine. Den Aqvox MIC 2 A/D vergiss lieber ganz schnell wieder. Der Produziert so viel HF Mül im Signal dass sich bei der APE Kompression der Daten rund 1,8Mbit mehr Daten pro Sekunde ergeben mit schlechterem Klang.

Ich habe mich von meinen Aqvox Wandlern wieder getrennt und bin beim Apogee gelandet den ich mir schon mal vor dem Aqvox Desaster angeschaut hab.

MfG Christoph


[Beitrag von HiFi_Addicted am 14. Sep 2006, 21:41 bearbeitet]
lotharpe
Inventar
#3 erstellt: 14. Sep 2006, 22:15
Hallo Christoph,

verstehe zwar nicht warum der Aqvox so schlecht sein soll, wo er doch überall gelobt wird.
Mit dem Apogee habe ich auch schon geliebäugelt,
er sprengt nur im Augenblick meine Haushaltskasse.
Es muss doch eine einfachere Möglichkeit geben.
Ein Wandler vom Klang eines Rosetta 200 mit einer
Ausstattung die für das Homerecording völlig ausreichend
ist. Was nützt mir ein Superteurer Wandler von dem ich nur
ca. 30% seiner Funktionen benötige. Er soll nichst anderes machen als analoge Quellen hervorragend zu digitalisieren.

Viele Grüsse
Lothar
Duncan_Idaho
Inventar
#4 erstellt: 15. Sep 2006, 00:51
Naja... nur weils überall gelobt wird... ist es auch nicht immer der Weisheit letzter Schluß....

Die einzigste Lösung unterhalb der Rosetta dürfte Benchmark sein.... kommt aber bei D/A und A/D zusammen aufs gleiche raus.
lotharpe
Inventar
#5 erstellt: 15. Sep 2006, 15:50
Hallo Christoph,

ich habe mir ja deshalb den Aqvox zugelegt, weil er hier im Forum über alles gelobt worden ist.
Als dieser Wandler auf den Markt kam waren es ja gerade die absoluten Fachleute und High-End Fans in diesem Forum die den Aqvox als klanglich hervorragend einstuften. Auch im Vergleich mit wesentlich teureren Geräten. Ich kann mich
auch erinnern gelesen zu haben, daß der Rosetta 200 im Vergleich mit dem Aqvox als wesentlich kälter und steriler im Klangbild beschrieben wurde. Komisch jetzt auf einmal solls Müll sein?
Wer sagt mir denn, daß der Apogee Rosetta 200 der Weisheit letzter Schluß ist? Nur weil er messtechnisch bessere Werte hat, oder weil er 2000 Euro kostet. Ich habe deshalb diesen Thread eröffnet, weil viele User ihre Meinung
posten sollen. Aus der Anzahl der Erfahrungen bilde ich mir ein Urteil. Mein Urteil über meine Hardware ist die eigene Erfahrung und somit als subjektiv einzustufen.

Viele Grüsse
Lothar


[Beitrag von lotharpe am 16. Sep 2006, 11:07 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 15. Sep 2006, 17:45
Ich kenne die Aqvox Wandler Ich hab sie rausgeworfen und durch den Apogee ersetzt

Kälter und analytischer als die Aqvox geräte klingt der Apogee auf jeden Fall als schlechter würde ich das allerdings nicht bezeichen. Der Wandler scheint einfach keinen eigenklang zu haben. Zur Klangbearbeitung gibts ja VST Plugins

Auf den Benchmark DAC halte ich nicht recht viel da er intern immer resampelt auf ~110kHz und das kann unter umständen ziemlich in die Hose gehen wie ich von USB 2 D/A weiß.

Der Aqvox Kram ist mit 2454€ um einiges teuere als der Apogee (1900€) und klingt noch dazu um einiges schlechter. Feinste Nuancen in Männerstimmen (3 Doors Down - Away Form The Sun Track 2 Dualdisc DVD-A 96/24) konnte ich mit dem Aqvox nicht heraushören mit den Apogee ist es die leichteste Übung.

Die möglichkeit den Apogee als Resampler zu benutzten ist auch nicht zu verachten. Die Resampler vom Steinberg Wavelab, Sony (CD Architect) und Magix Samplitude stellt er in den Schatten wenns um die Wortlängenverkürzung von 96/24 auf 44,1/16 geht. Der UV22 Dither / Noiseshaper holt da noch ziemlich viel raus.

MfG Christoph
lotharpe
Inventar
#7 erstellt: 15. Sep 2006, 18:16
Hallo Christoph,

kannst Du mal ein hochauflösendes Bild vom Innenaufbau des
Rosetta 200 Posten.
Des weiteren würden mich die verbauten Wandlerbausteine interessieren.

Viele Grüsse
Lothar


[Beitrag von lotharpe am 16. Sep 2006, 01:57 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#8 erstellt: 16. Sep 2006, 08:42
Für den Apogee spricht vor allem, daß die meisten Studios ihn nicht wie die Konkurrenz wieder ausgetauscht haben....
Gene_Frenkle
Inventar
#9 erstellt: 16. Sep 2006, 09:43
Gegen Apogee spricht die Qualität. Die Geräte sind nicht besonders wertig gebaut. Da ist schon mal eine LED nicht oder falsch verlötet. Der Klang ist allerdings ohne Makel. Allerdings muß man sagen, dass die Unterschiede zwischen den Wandlern minimalst sind. Sogar die Fachpresse, die ja sonst eher redaktionelle Werbung verbreitet gibt mir da recht (oder ich ihr?).
Duncan_Idaho
Inventar
#10 erstellt: 16. Sep 2006, 11:01
Welche Apogee hast du denn da...? Die 5-7 die ich beis jetzt erleben durfte waren alle sauber verbaut... auch die Platine ist ziemlich aufgeräumt.

Wobei die unterschiede bei den Wandlern auch eher fein den groß sind... da hast du recht.
lotharpe
Inventar
#11 erstellt: 16. Sep 2006, 11:34
Hallo,

ich benutze zur Zeit diesen Wandler.

http://audiode.terra...&file=article&sid=31

Ist euch dieses Modell bekannt und wie ist er klanglich
einzustufen?
Ich bin mit dem Klang schon sehr zufrieden, die Qualität der
Aufnahmen ist über den Aqvox im vergleich zu Tracks von der CD als ebenbürdig einzustufen.
Laut Terratec sind AKM Wandler verbaut, die PreAmps sind von
Spl.

Viele Grüsse
Lothar
Gene_Frenkle
Inventar
#12 erstellt: 16. Sep 2006, 12:25
@ Duncan: Mini Me AD musste umgetauscht werden. Das selbe Problem bei Keys oder Keyboards, die mussten ihren MiniDAC glaube ich sogar 2 mal tauschen um ein funktionierendes Gerät zum testen zu bekommen, es waren jeweils nur die LEDs falsch angelötet, keine klanglichen Nachteile, jetzt geht alles. Die Preamps sind erstklassig.
@ lotharpe: Terratec ist eher sogenannte Prosumer-Ware. Ich habe allerdings gute Erfahrungen mit meiner ersten 16bit Soundkarte von Terratec gemacht. Die hatte einen tollen Sampler/Synth eingebaut und war seinerzeit eine der wenigen bezahlbaren, die ein SPDIFinput-output hatten. Klanglich schon damals einigen CD-Playern überlegen (imo). Ich habe damals allerdings nie einen direkten Vergleich mit einer anderen Soundkarte gemacht.
Ich spare gerade auf ein RME Hammerfall PCMCIA System. Hat jemand Erfahrung damit?
Duncan_Idaho
Inventar
#13 erstellt: 16. Sep 2006, 14:05
Sehr gutes System... urstabile Treiber. Persönlich wird mein zukünftiger separater Aufnahme-PC im 19"-Rack ein RME Fireface 800 als Audiointerface bekommen. Aber bis dahin muß ich noch eine Weile sparen.... schön an den FF ist, daß man bis zu drei kaskadieren kann... dürften dann wohl genug Anschlüße sein.....

Außerdem sind die PCMCIA-Karten von RME deutlich besser als das was der Rest des Marktes anbietet. Der Rechner sollte aber einen TI-Chip haben... andere PCMCIA-Kontroller machen das ganze eher zum Glücksspiel.
lotharpe
Inventar
#14 erstellt: 16. Sep 2006, 15:06
@ Duncan,

das gute Stück würde mir gefallen. Es entspricht
auch meiner Preisvorstellung.

http://www.rme-audio.de/firewire/ff400.htm

Aber klingt der Wandler auch viel besser als die Phase?
Nicht einfach mit ja beantworten, sondern sind auch schon Vergleiche gezogen worden?

Mfg Lothar
Duncan_Idaho
Inventar
#15 erstellt: 16. Sep 2006, 16:02
Sagen wir es mal so... meine 1820m hat nicht grade die schlechtesten Wandler.... das FF 800 hingegen ist noch ein deutlicher Schritt aufwärts... für wirklich besseres mußt du dann schon den Preis des FF 800 verdoppeln oder verdreifachen.

Wobei hier wie so oft die Unterschiede fein sind. Du mußt aber auf jeden Fall noch eine Firewire-Karte einrechnen... eine gute Karte mit Texas Instrumenst-Chip sollte es schon sein. Wobei die FF 800 schon deutlich zum Profisektor zu rechnen ist und genauso wie beim Patchmix der 1820m man schon ziemlich Ahnung vom Aufbau eines Mischpultes haben sollte. Der Crossbar der RME und Patchmix bei 1820m sind das jeweilige Herz der Systeme und erlauben es jeden I/O mit jedem I/O zu verbinden. Von der Anschluseite ist das RME mit über 50 mehr als ausreichend ausgesttet... sollen es mehr sein kannst du bis zu drei FF 800 oder 400 kaskadieren.

Die Preamps sind nochmal eine gute Stufe besser als im 1820m und um bessere zu finden solltest du dich in der 800+ Klasse umschauen.

Wie gesagt... für mich persönlich ist das 1820m ein auch klanglich guter und günstiger Einstieg ins HR... mit dem RME mach ich dann den Schritt zu den Semi-Pro-Systemen.
lotharpe
Inventar
#16 erstellt: 16. Sep 2006, 16:42
@ Duncan,

ich werde die Fireface 400 auf jeden Fall
in die engere Auswahl einbeziehen.
Eine Firewire Controller habe ich schon in meinem Rechner.

http://www.adaptec.com/de-DE/products/firewire/fw_adapt/AFW-8300/

Ich könnte ja sonst die Phase X24FW nicht betreiben.

Mfg Lothar
Gene_Frenkle
Inventar
#17 erstellt: 16. Sep 2006, 18:10
Ich verzichte auf Firewire, da ich nur einen Anschluss habe, der für meine externe Festplatte vorgesehen ist. Ich Frage mich auch, wie Zukunftssicher eine solche Investition ist. USB wird es zwar wohl noch eine Weile geben. Apple hat aber schon auch Firewire 800 verzichtet (und auf PCMCIA völlig). Das Angebot für Consumerartikel für Firewire ist ziemlich beschränkt. Bekomme ich in 2 Jahren noch Laptops/Notebooks mit Firewire und/oder PCMCIA?
Duncan_Idaho
Inventar
#18 erstellt: 16. Sep 2006, 18:31
Firewire sicher... PCMCIA eventuell. Die neue Schnittstelle kommt mangels Kompatibilität ja nicht so toll an.

Wobei ein Notebook in der Regel mangels zweiter Festplatte und fester Bestandteile eher eine suboptimale Lösung für ein Aufnahmesystem ist.
lotharpe
Inventar
#19 erstellt: 17. Sep 2006, 13:42
@Duncan,

hier ein Zitat aus einem Test über die
Terratec Phase X24 FW.

Praxis:

Während einer mehrwöchigen Testphase konnte die X24 voll überzeugen. Beachtlich ist die hervorragende Audioqualität, die bei einem Preis von 350 Euro wirklich erstaunlich ist. Wie auch schon bei der Phase 24, kann die X24 hier Ihre Stärken voll ausspielen. Gerade die Mikrofonvorstufen können sich Positiv von der Konkurrenz abheben und sind dabei auf solidem Studioniveau anzusiedeln.

Auch Klangvergleiche mit den weitaus teureren RME Interfaces muss die X24 nicht scheuen und übertrifft diese erstaunlicherweise sogar! Es zeigt sich also ein weiteres mal, dass nicht ausschließlich Messwerte für guten Klang ausschlaggebend sind.

Hier der komplette Test.

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=825

Und hier ein Zitat aus einem Test über das
RME-Fireface 800.

Audioqualität:
Dank hochwertiger Wandlerchips, gutem Platinenlayout und ordentlich eingebundenen OP-Amps können wir dem Fireface überdurchschnittlich gute Klangqualität bescheinigen. Sämtliche uns bekannten Firewire-Interfaces klingen bei weitem nicht so gut wie das Fireface. Mit einer Ausnahme: der Terratec PHASE 24 FW klingt sogar noch einen Tick besser als das Fireface. Sehen Sie hier die Messschriebe, die wir mit einem Rhode&Schwarz UPL angefertigt haben:

Hier der komplette Test.

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=776


Aus diesem Grund habe ich mir die Phase zugelegt.
Gutes muss nicht teuer sein.

Mfg Lothar


[Beitrag von lotharpe am 17. Sep 2006, 19:02 bearbeitet]
m.henneke
Stammgast
#20 erstellt: 18. Sep 2006, 23:47
Guten Abend .

Einen Vergleich zwischen RME und der Phase kenne ich selber, da sag ich nix zu, die Apogee zur Phase, nur die Wandlung versteht sich - das würde mich mal interessieren ...


Auch interessant wäre mal herauszufinden was mann aus der Phase durch modifizieren noch so raus bekommt - anderes netzteil usw. ....


MH
hoki
Stammgast
#21 erstellt: 19. Sep 2006, 16:23
hallo lotharpe,

möchte auf folgende aussage von dir eingehen und dazu etwas grundsätzliches sagen, dass nicht nur für diesen fred hier gilt:


ich habe mir ja deshalb den Aqvox zugelegt, weil er hier im Forum über alles gelobt worden ist.
Als dieser Wandler auf den Markt kam waren es ja gerade die absoluten Fachleute und High-End Fans in diesem Forum die den Aqvox als klanglich hervorragend einstuften. Auch im Vergleich mit wesentlich teureren Geräten


der aqvox ist eben wieder eine dieser säue, die durchs dorf getrieben werden...von irgendjemandem mal als absoluter geheimtipp entdeckt, prügeln sich manche geradezu, die immer das neueste und beste (angesagteste?) haben wollen, darum...

und das argument: spielte DEUTLICH teurere geräte in GRUND und BODEN bla und blub.....das zieht eigentlich immer...

der aqvox is vor allem auch von der abstimmung eben anders als die apgoee geschichten....

stellt dir mal vor, du springst nun auf den "apgogee zug" auf und kaufst ihn dir....bis dann in ein paar monnaten wieder jemand den ULTIMATIVEN GEHEIMTIPP entdeckt, der natürlich wieder besser als alles dagewesene ist..und klanglich leider wieder mal in ne andere richtung geht als dann der apogee.....

merkst du, worauf ich hinaus will?

anders geht es oft, besser vielleicht auch manchmal, ABER UM WELCHEN PREIS?

lass dich nicht verunsichern, der aqvox ist schon klanglich ganz in ordnung...

für eine sehr hochwertige wiedergabe sind sowieso andere dinge fast noch entscheidender als der wandler allein...

mfg

hoki
Duncan_Idaho
Inventar
#22 erstellt: 19. Sep 2006, 18:37
z.b. eine saubere Aufnahme an sich.....
m.henneke
Stammgast
#23 erstellt: 20. Sep 2006, 18:12
Hallo !

Die Wandler in der Terratec sind übrigens KEINE AKM, sondern Cirrus Logic CS 42426, meiner Ansicht nach noch besser als AKM, aber das "drumherum" ist natürlich ebenfalls sehr wichtig, sauberes layout und spannungsversorgung usw... .

MH
Duncan_Idaho
Inventar
#24 erstellt: 20. Sep 2006, 18:32
AKM, Cirrus, Crystal schenken sich nicht viel wenn richtig verbaut... 1820m hat übrigens AKM und Crystal verbaut....
lotharpe
Inventar
#25 erstellt: 20. Sep 2006, 22:31
Hallo,

in der Phase sind natürlich CS 42426 Wandler verbaut.
Bin mit meinen ganzen Notizzetteln ein wenig durcheinander
gekommen. Laut Terratec Hotline sind die Cirrus Logic Chips
klanglich besser als die AKM Bausteine. Habe am Wochenende
einen Vergleich zwischen CD und Plattenaufnahme durchgeführt. Die Platte aufgenommen über die Phase klingt
besser als die Original Cd. Beides der selbe Titel. Beide Tracks wurden als Wave-File über den Aqvox wiedergegeben.
Der Kopfhörer ist ein Senn HD-650. Die Plattenaufnahme hat wesentlich mehr Dynamik und klingt räumlicher.

Viele Grüsse
Lothar
m.henneke
Stammgast
#26 erstellt: 20. Sep 2006, 23:10
@lotharpe : klanglich besser ist immer relativ, sehr neutral sind sie allemal, die "bessere" klangqualität der plattenaufnahme ist sicherlich auch auf die qualität deiner vorgeschalteten komponenten zu führen, die phase sollte ja in dem moment nur möglichst neutral wandeln. interessant ist der klangliche unterschied zwischen aufnahme und originalsignal - wobei man leider nie in den eindruck des originalmixes kommen wird ....

@duncan idaho :

mal akm und cirrus logic im direkten vergleich in einem testaufbau gehört ?

so, nun man was in eigener sache :

ich muss mal jetzt was von mir geben was NIE in meiner intention lag als ich mich an diesem board angemeldet habe: ich arbeite bei terratecproducer, bin auf diesen thread erst aufmerksam geworden als lotharpe bei uns in der hotline ( die mache ich u.a ) anrief und eine frage zur phase hatte. er erwähnte dabei das forum und ich sagte ihm, dass ich hier im forum gerade privat ein wenig mit meiner neuen sucht, hornlautsprecher - rummache. natürlich habe ich mich aus reinem interesse - ohne geschäftlichen hintergrund - hier auch mal umgesehen.

ich werde mich hüten hier irgendwelche vergleichstests zu posten oder sonst irgendeine geschäftliche sache umzusetzen. ich selber bin wie gesagt PRIVATPERSON...

sehr gerne verfolge ich den thread über die phase, da ich finde, das sie ein faires produkt zu einem fairen preis ist. sicherlich ist da auch noch potential für tuning.

gerne stehe ich auch für technische fragen hier zur verfügung wenn nötig, dieses sollte aber nicht überhand nehmen, dafür gibt es ja unsere supportforms auf der TTproducerseite ;-) .

ich hoffe, dass man an meinem forumsrealnamen sieht, das ich es ehrlich meine.

in diesem sinne, gutes nächtle ....

MH
Duncan_Idaho
Inventar
#27 erstellt: 21. Sep 2006, 01:04
ja.... die wandler sind meist das geringste problem.... der rest ist da eher ausschlaggebend. und wo sie sich unterscheiden macht es nur wenig sinn noch aufzunehmen.... da in solchen bereichen meist zuviel an daten bei zu wenig zugewinn anfällt. ist aber immer schön für die pr-abteilung.
lotharpe
Inventar
#28 erstellt: 03. Nov 2006, 21:25
Hallo,

ich interessiere mich ev. für die Apogee Rosetta 200.
Leider ist es mir nicht möglich herauszufinden was für
Wandlerchips in der Rosetta 200 verbaut sind. Beim Googeln
bin ich nicht fündig geworden (vielleicht bin ich auch zu blöd dazu) ,verschiedene Telefonate mit Händlern haben
auch nichts erbracht. Ist es jemanden möglich, diese Infos
zu Posten? Auch ein hochauflösendes Foto der Platine wäre interessant. In meinem jetzigem A/D Wandler Terratec Phase X24FW sind diese Chips verbaut.

http://www.cirrus.com/en/pubs/proDatasheet/CS42426_F1.pdf

Ich möchte gerne herausfinden, ob es sich lohnt ca. 2000 Euro für besseren Klang gegenüber meiner Phase auszugeben.
Ich bin mir allerdings nicht sicher ob die Rosetta 200 besser klingt als die Phase. Wenn ja, bin ich gerne bereit die Summe zu investieren.

Viele Grüsse
Lothar
Duncan_Idaho
Inventar
#29 erstellt: 03. Nov 2006, 21:52
Da würde ich dir eine der letzten Ausgaben der Professional Audio Magazin ans Herz legen... da wurde eine Rosetta getestet. Das Teil ist auch in der Praxis sein Geld wert... wenn man es zu nutzen weiß... Nur als reiner Wandler für nen CD-Player ist es fast zu schade... in einem Studio hingegen ist es Gold wert.
lotharpe
Inventar
#30 erstellt: 03. Nov 2006, 22:26
Hallo Duncan,

Duncan Idaho schrieb:

Das Teil ist auch in der Praxis sein Geld wert... wenn man es zu nutzen weiß... Nur als reiner Wandler für nen CD-Player ist es fast zu schade... in einem Studio hingegen ist es Gold wert.


Ich werde am Anfang nur einen kleinen Teil der Funktionen
nutzen, zum Digitalisieren von Analogen Quellen.
Solche Hochwertigen Anschaffungen tätige ich in Hinsicht auf längere Verwendung. Und diese wird sich nicht nur auf das Digitalisieren von Platten beschränken. Ich bin kein Profi wie Du oder andere im Forum, aber ich experimentiere gerne in vielen Bereichen und lerne dabei ständig zu.
Viele Grüsse
Lothar


[Beitrag von lotharpe am 03. Nov 2006, 22:28 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#31 erstellt: 03. Nov 2006, 23:05

Duncan_Idaho schrieb:
Das Teil ist auch in der Praxis sein Geld wert... wenn man es zu nutzen weiß... Nur als reiner Wandler für nen CD-Player ist es fast zu schade... in einem Studio hingegen ist es Gold wert.


Glück gehabt dasss ich gelegentlich mal einen LP digitalisiere . Als Zu schade wrde ich einen Rosetta 800 bezeichen bei dem 6 Kanäle brach liegen. .....wobei mich einen Software Aktivweiche auch reizt

MfG Christoph
yournecs
Stammgast
#32 erstellt: 04. Nov 2006, 03:34
@ Duncan_Idaho: Hallo Duncam, Ich bin auf diese Thread gestossen, weil wir denselben Audiointerface haben, wie gross ist die Klanglische Unterschied zu Unsere Audio Interface zur Rossetta 200. Weil mein Motu in andere Studio liegt, könnte ich keinen Test machen zwischen den beiden und weil auf verschiede Monis und verschiedene System angeschlossen ist.
Ist eigentlich der Rossetta 200 bzw 800 für Symphony gedacht?
Wenn der Rossetta 200 allein für 2000Teuro dann musste er aufwändig gebaut sein und Burr Brown und lynx Chips besitzen?
Wenn alles stimmt, dann musste er klanglich besser sein als mein Motu HD192?!

@lotharpe : Falls Du was gefunden hast, sagt mir bitte bescheid.
Duncan_Idaho
Inventar
#33 erstellt: 04. Nov 2006, 10:44
Test der Rosetta 200 übrigens in der Ausgabe 7/06 der Professional Audio Magazin.

Auf den Bildern des Rosetta sind zum größten Teil XLINX-Chips erkennbar. Klanglich ist er schon eine deutliche Ecke besser als unsere Interfaces
HiFi_Addicted
Inventar
#34 erstellt: 05. Nov 2006, 11:48
Die Gute Nachricht darin stecken keinen Rauschbomben von Burr Brown sondern feines Zeug von Analog Device.



MfG Christoph
yournecs
Stammgast
#35 erstellt: 05. Nov 2006, 15:16

HiFi_Addicted schrieb:
Die Gute Nachricht darin stecken keinen Rauschbomben von Burr Brown sondern feines Zeug von Analog Device.



MfG Christoph


(Ö.Ö) Ich muss das unbedingt klanglich Hören!!! Danke an HiFi_Addicted und Duncan_Idaho.

mfg yournecs
HiFi_Addicted
Inventar
#36 erstellt: 05. Nov 2006, 15:24
Bei der Gelegenheit hab ich ihn gleich so umgejumpert dass ich ihn nicht mehr einschalten brauche wenn er Strom bekommt darum hab ich mir den Aufwand angetan weils danach die Faulheit fördert.

MfG Christoph
lotharpe
Inventar
#37 erstellt: 05. Nov 2006, 21:21
Hallo Christoph,

erstmal Danke für die Bilder.
Hier die Technischen Daten der Bauteile die ich erkennen kann.

Der 12Bit-DAC LTC 1590CS

http://www.tranzistoare.ro/datasheets/320/190028_DS.pdf

Der beiden OP-Amps AD8513 und OP275.

http://www.analog.com/en/prod/0,2877,AD8513,00.html

http://www.analog.com/en/prod/0%2C2877%2COP275%2C00.html

Die Bausteine der AD-Wandlung würden mich noch interessieren, sind aber leider nicht erkennbar.

Aber mal abgesehen vom guten Klang, was kostet daran ca. 2000 Euro?

Viele Grüsse
Lothar
HiFi_Addicted
Inventar
#38 erstellt: 05. Nov 2006, 21:38
Die 2000€ kostet wahrscheinlich die Lizenzgebühr für das UV22 Dithering

Da hab ich dann wohl gerade den wichtigsten bereich abgezickt beim Fotografieren weil ich dachte die 2 AD Chips sind die ADCs und der darüber irgendein SRC oder irgendwas in die richtung.

MfG Christoph
lotharpe
Inventar
#39 erstellt: 05. Nov 2006, 23:27
Hallo Christoph,

ich werde nächste Woche noch einmal mit Terratec telefonieren, zwecks zusenden einer Ersatzplatine für die Phase X24FW.
Ich möchte mich mit den Moddingmöglichkeiten dieser Platine befassen.
Die dort verbauten CS42426 Wandler würde ich nach grober Einschätzung als ebenbürtig mit denen in der Rosetta 200 einstufen.

http://www.cirrus.com/en/pubs/proDatasheet/CS42426_F1.pdf

Wenn du Interesse hast, sende ich dir per E-Mail mal einen von der Phase aufgezeichneten Titel zu. Mein Plattenspieler ist zwar nicht so hochwertig wie dein Dreher, aber du kannst die Qualität der Aufnahme sehr gut beurteilen.

Viele Grüsse
Lothar
HiFi_Addicted
Inventar
#40 erstellt: 06. Nov 2006, 00:54
Das würde ich gerne hören was die Terratec Karte da so aufnimmt. Schick mir eine eMail rüber damit ich dir die Zugangsdaten zu meinem FTP-Server geben kann.

MfG Christoph
lotharpe
Inventar
#41 erstellt: 06. Nov 2006, 20:29
Hallo Christoph,

die OP-Amps in der Phase sind NJM4580

http://semicon.njr.c...4E44723?_mediaId=152

Viele Grüsse
Lothar
yournecs
Stammgast
#42 erstellt: 06. Nov 2006, 23:39
Es gibt doch dieser SK von Lynx?! Hat er ne bessere Wandler?

mfg yournecs
redroseforyou02
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 09. Nov 2006, 22:19
Hallo,

hat schon jemand mal an einen RTW-Wandler (aus Köln) gedacht?

MfG

Redroseforyou
yournecs
Stammgast
#44 erstellt: 09. Nov 2006, 23:20
Das sind Messgeräte.
MacJack
Neuling
#45 erstellt: 12. Nov 2006, 18:27
[quote="lotharpe"]Hallo,

... Da der PC sich immer mehr zum Multimediacenter auch für das Wohnzimmer wandelt, stellt sich automatisch die Frage nach geeigneter Wandlertechnik. ...
MacJack
Neuling
#46 erstellt: 12. Nov 2006, 18:28
[quote="lotharpe"]Hallo,

Da der PC sich immer mehr zum Multimediacenter auch für das Wohnzimmer wandelt, stellt sich automatisch die Frage nach geeigneter Wandlertechnik.


Gutes Thema lotharpe! Ich glaube, dass Computer und HiFi/HighEnd in den nächsten Jahren zusammenwachsen werden. Also machen wir uns schon mal ans Experimentieren ...

Dabei könnte ich ein wenig Unterstützung gebrauchen, bevor ich Geld an der falschen Stelle versenke: Ich möchte meine gesamte Musik mit iTunes im Mac speichern (AIFF). Geplant sind auch zwei Genelec Aktivlautsprecher 8040 AWM. Fehlt nur noch der Wandler als Verbindung vom Mac zum Lautsprecher.
Terratec Phase 24FW? Echo AudioFire 2? Aqvox DA? Kann ich die Lautstärke wie gehabt in iTunes regeln? Ist die CD-Datenauslesung im MiniMac gut genug oder brauche ich einen Zuspieler, der langsamer ausliest? Fragen über Fragen. Hat jemand eine Antwort?

Danke, Gruß, MacJack
HiFi_Addicted
Inventar
#47 erstellt: 12. Nov 2006, 19:07
Die Lautstärke solltest du im Analogen bereich ändern. Softwaremässig verlierst du je 6db Absenkung 1Bit Auflösung.

MfG Christoph
lotharpe
Inventar
#48 erstellt: 12. Nov 2006, 21:31
Hallo MacJack,



Die Lautstärke solltest du im Analogen bereich ändern.


Kann mich Christoph nur anschliessen.
Zwischen deinem zukünftigen Wandler und Aktivboxen schalte
z.b. den Creek OBH-22 Passive Pre-Amp.

http://www.creekaudio.com/main_product.asp?prolook=obh22#Scene_2

Dieser hat den Vorteil, die Lautstärke und verschiedene Eingänge per Fernbedienung zu ändern. Die Technischen Daten
findest du auf der Creek Homepage.
Die anderen Fragen müssen dir die Mac-User beantworten.

Viele Grüsse
Lothar
yournecs
Stammgast
#49 erstellt: 12. Nov 2006, 22:46

HiFi_Addicted schrieb:
Die Lautstärke solltest du im Analogen bereich ändern. Softwaremässig verlierst du je 6db Absenkung 1Bit Auflösung.

MfG Christoph


gilt das auch für DAW mixer???


[Beitrag von yournecs am 12. Nov 2006, 22:48 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#50 erstellt: 12. Nov 2006, 23:08
Ja. Das ist ein Grundgesetzt der PCM Technik. Wie es sich mit DSD verhält weiss ich nicht.
Die Steinberg Programme rechnen allerdings intern in 32Bit dass es nicht so ins gewicht fällt wenn man nur 24 Bit Sampels verarbeitet.

MfG Christoph
yournecs
Stammgast
#51 erstellt: 12. Nov 2006, 23:22
OW! dann muss einen Preamp her! Ich hatte früher mein Linn Klimax in einsatz. aber der Creek ist ja ein Passive Preamp.

Ich hatte von SPL Volume ein auge gemacht, was sich später DAW den kauf ersetz. Nun was ist besser: doch der SPL als aktive lösung oder ein Passives Creek Lösung?? oder gibst gute alternative(Günstige)??

mfg yournecs


[Beitrag von yournecs am 12. Nov 2006, 23:24 bearbeitet]
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