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Suche CD-Player um 1500.- EUR

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king_tubby
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Nov 2006, 22:19
Hallo,

mein alter Player Marantz CD 67 MKII OSE ist kaputt.
Ich suche nun einen CDP um 1500 EUR.

In meiner engeren Auswahl befinden sich:

- Naim CD 5i
- Unison CD bzw. CDP
- Primare CD21
- AVM Evolution CD3 NG
- Creek Destiny

Ich habe noch keines der Geräte gehört.
Mein Verstärker: Pathos Logos
Lautsprecher: Vroemen La Nobila Superiore

Die Vroemen haben ein Schiefergehäuse und sind neutral abgestimmt. In den Höhen eher schnell. Daher sollte der Player nicht zu sehr auf Auflösung getrimmt sein, da die Höhen ansonsten leicht nervig werden könnten, schätze ich.

Wer hat Erfahrungen mit obigen Playern. Welche lohnt es sich anzuhören?

Gruß,
tubby
king_tubby
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 12. Nov 2006, 11:56
Hi,

ich sollte wohl mein Anliegen noch etwas präzisieren. Vielleicht meldet sich dann ja jemand.

In erster Linie zählt natürlich der gute Klang. Der Player sollte aber auch zuverlässig und gut verarbeitet sein. Ein Händler, mit sehr großer Angebotspalette hat mir mal erzählt, daß er mit den Creek-Playern - im Gegensatz zu Naim - ziemlichen Ärger hat wg. schlechter Verarbeitung/mangelnder Zuverlässigkeit. Kann das jemand bestätigen?

Außerdem wünsche ich mir von dem CDP einen gewissen Mindestkomfort. Kann es sein, daß man bei dem Unison nicht mal Titel programmieren kann und daß dieser keine Titelrestspielzeitanzeige hat?

Ohne diese Features würde der Unison wohl von vornherein ausscheiden. Das wäre ärgerlich, da er der optisch ansprechendste der von mir gelisteten Player ist, wie ich finde. Wie Ihr an meinen übrigen Geräten erkennen könnt, spielt die Optik/Haptik für mich auch keine unerhebliche Rolle.

Gruß,
tubby
hal-9.000
Inventar
#3 erstellt: 12. Nov 2006, 12:40

king_tubby schrieb:
In erster Linie zählt natürlich der gute Klang. Der Player sollte aber auch zuverlässig und gut verarbeitet sein.

Das ist subjektiv und da "Hörprobe" und "Anfassprobe" nicht drumherumkommen.
Die hörbaren Unterschiede sind IMHO nicht unwesentlich von der Erwartungshaltung abhängig - will sagen, dass man z.B. schnell dazu neigt teurer als besser zu definieren, weil er halt teurer ist - das muss dann so sein.
Weiterhin wird lauter auch häufig als besser empfunden.
Wenn man etwas emotionsloser an die Sache rangeht, stellt man schnell fest, dass die "Riesenunterschiede" im Klang in Wirklichkeit gar nicht so groß sind (meine damit nicht, dass es keine gibt).
Riesenunterschiede ergeben sich woanders.

king_tubby schrieb:
Außerdem wünsche ich mir von dem CDP einen gewissen Mindestkomfort. Kann es sein, daß man bei dem Unison nicht mal Titel programmieren kann und daß dieser keine Titelrestspielzeitanzeige hat?

Häufig ist es so, dass das Weglassen von Features als besonderes Feature bei hochpreisigen Geräten angesehen wird.
nach dem Motto "Weniger ist mehr" werden nur die grundsätzlichen Grundfunktionen angeboten.
Könnte ja alles den Klang verschlechtern

king_tubby schrieb:
Wie Ihr an meinen übrigen Geräten erkennen könnt, spielt die Optik/Haptik für mich auch keine unerhebliche Rolle.

Bei mir auch, ist aber auch subjektiv - manche mögens schlicht, andere 'fett' ...
Optische Anregungen kannst Du Dir z.B. im Thread Link zum "Der schönste CD-Player Thread!" holen ...
Mr._Yellow
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Nov 2006, 13:35
In dieser Preisklasse solltest Du, wenn es Dir um die reine Klangqualitaet geht, unbedingt die Music Connection Dynastation 1 und die von Clockwork getunten Sony DVP-NS 705, 905, 900, 999 anhoeren. Diese Empfehlung wird wieder einige Kontroversen ausloesen, die von Dir genannten Seriengeraete werden aber musikalisch keine Chance haben. Die Dynastation gibt es mit 14 Tagen Rueckgaberecht - das sollte ausreichen, um die bekannte Konkurrenz nach Hause einzuladen. Komfort ist allerdings null, sogar eher -279 Grad.

Solltest Du ein Geraet des "Hi-End-Mainstreams" aus vielen anderen nachvollziehbaren Gruenden bevorzugen, wuerde ich auf jeden Fall den Arcam CD192 in die Auswahl aufnehmen (ca. 1200 EUR) - ausserhalb einer Naim-Kette wuerde ich dieses Modell dem CD5i vorziehen. Er sollte dem Creek Destiny sehr nahe kommen koennen und das bei einem deutlich guenstigeren Preis. Weitere interessante Geraete in dieser Preisklasse stammen von Bluenote (Koala) und Docet Lector (CDP 0.6).
con_er49
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Nov 2006, 17:16
@ Mr._Yellow

unbedingt die Music Connection Dynastation 1


# kein Display
# keine Infrarot-Fernbedienung (die Laufwerksfunktionen werden am Gerät gesteuert)

Der ist ganz sicher nicht der gewünschte .
king_tubby
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Nov 2006, 19:47
con_er 49 hat recht. Ein Player ohne Display und Fernbedienungsmöglichkeit scheidet aus.

Die Ausstattung der von mir genannten Primare und AVM scheint mir ok zu sein. Wer hat Erfahrungen mit den Geräten? Können die klanglich dem Creek Destiny, Naim CD 5i und dem Unison das Wasser reichen?

Mich würde auch noch interessieren, ob jemand schon Unison CD und Unison CDP im Vergleich gehört hat.

@ Mr._Yellow
Danke für den Arcam-Tip. Werde mich mal näher damit befassen.
sound67-again
Gesperrt
#7 erstellt: 12. Nov 2006, 20:02

Mr._Yellow schrieb:
In dieser Preisklasse solltest Du, wenn es Dir um die reine Klangqualitaet geht, unbedingt die Music Connection Dynastation 1 und die von Clockwork getunten Sony DVP-NS 705, 905, 900, 999 anhoeren.


Clockwork? Rette sich wer kann - Dummenfang in Reinkultur.

Originaltext:


Niemand käme auf die Idee ein Fernsehbild mit Rot- oder Grünstich als besonders angenehm zu bezeichnen. Wenn bei der Audio-Wiedergabe der musikalische Ausdruck fehlt - wie bei den meisten CD-Playern üblich - oder die Grössenverhältnisse der der Instrumente vom Original abweichen, ist das einfach nicht richtig.


Na denn Prost ...


[Beitrag von sound67-again am 12. Nov 2006, 20:08 bearbeitet]
Mr._Yellow
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Nov 2006, 23:29
Primare: Ich habe den groesseren Primare CD31 gehoert, ca. 2300 EUR. In dieser Preisklasse sehr konkurrenzfaehig und er braucht sich z.B. vor einem Naim CD5x nicht zu verstecken. Wenn der kleinere CD21 die Familiengene geerbt hat, sollte auch er zu den Favoriten in der Preisklasse gehoeren.

Ich verweise nochmals auf ausgefallene Geraete wie den Bluenote Koala (Tube), der in der Preisklasse um 1500,- EUR erheblich aufwaendiger als die Mitbewerber aufgebaut ist: getrennte Stromversorgungen fuer digitale und analoge Baugruppen, eigenen DSP-basierten Filter, zwei BB PCM 1704 DA-Wandler, absolut Transistor- oder OP-freie Roehrenausgangsstufe mit symmetrischen Ausgaengen. Duennes Haendlernetz.

Audio Note hat den CD 2.1x/II angekeundigt, auch unter 2000 EUR. (www.audionote.co.uk). Die DA-Wandler von AN klingen sehr gut und von daher ist das viel versprechend. Duennes Haendlernetz.

Schade, dass die Empfehlung fuer Clockwork von Mitgliedern angegriffen wird, die noch nie einen solchen CDP gehoert haben - ist ja bei der Auswahl von Geraeten anscheinend nebensaechlich . Vielleicht bist Du offener & objektiver und wohnst in der Naehe von Koeln. Keine Frage: Webseite, Philosophie und Auftreten der Fa. sind nicht jedermanns Sache.
Benedictus
Inventar
#9 erstellt: 13. Nov 2006, 00:10
Hi,
meiner Meinung nach klafft bei den bekannteren Anbietern derzeit ein ganz schönes Loch zwischen dem Arcam CD192 (EUR 1200) und dem Meridian G06 (EUR 2600). Der Audiomeca war super, aber den gibts wohl nicht mehr, schade schade. Jetzt bin ich auch auf der Suche. Aber mit der Uhrwerk-Strategie komme ich auch nicht klar, neben einigen gutgemeinten Ansätzen ist da viel technischer Unfug zu finden (ja, ich habe zwei getunte Geräte wegen Umbau/Reparatur auf dem Werktisch gehabt, aber das ist hier nicht das Thema).
Shanling wäre vielleicht noch ein Thema.

bis später,
Benedikt
con_er49
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Nov 2006, 01:16
@ Mr._Yellow

Da braucht man nur in die Fundgrube von " Clockwork " zu sehen .

Und man weiß bescheid .

Die würde es nicht geben wenn das Tuning wirklich von Erfolg gekrönt wäre .
--------------------------------------------------------
Ich habe jetzt auch die Erfahrung gemacht , das weniger mehr sein kann .

Hatte bislang den CD - Player an den Netzfilter von TMR *FS3* angeschlossen .

Mit dem hatte ich den Eindruck , das alles einen stärkeren Fokus hat . Wo wer singt usw.

Aber ; stark übertrieben .

Nur die Hälfte der Musik durch gelassen hat .
Mr._Yellow
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Nov 2006, 10:34
Aha, ein organisierter Markt fuer Gebrauchtgeraete ist ein Anzeichen fuer schlechte Produktqualitaet. Interessantes Argument, das auf ungefaehr 1128,5% des Hifi-Marktes zutrifft.
Die Preise in der Clockwork-Fundgrube sind sicherlich ein wenig zu hoch, sonst kann ich daran nichts verwerfliches erkennen.

Als Wiederholung: Ich habe die stark ablehnenden Reaktionen auf die Empfehlung Clockwork erwartet und kann sie aufgrund der Philosophie der Fa. auch verstehen. Das aendert nichts daran, dass die Tunings der Sony-Geraete hervorragend & musikalisch ueberragend klingen. Wer es nicht gehoert hat, soll einfach schreiben: Habe es nicht gehoert, aufgrund von Marketing, Webseite, raeumlicher Distanz, fehlender Vergleichmoeglichkeiten, unzuverlaessiger Emailkorrespondenz, schlechter Darstellung der technischen Veraenderungen usw. usw. sind sie kein Geschaeftspartner fuer mich.

Ich habe vor einer aehnlichen Entscheidungssituation gestanden wie der Themenersteller und folgende CDPs in verschiedenen Gruppentest gehoert: Benchmark DAC1, Audio Note DAC 1.1x/II, Creek CD50mkII, Linn Genki, Arcam 73 und 192, Naim CD5i, Naim CD5x, Exposure 3010, Primare CD31, Consonance 2.3, Rega Saturn, Densen 400plus, Meridian G07, Micromega, 47Lab Shigaraki, Audio Note CDT2+Dac 4.1x, Dynastation 1, Clockwork Sony DVP NS 705.

Ich kann jedem einmal empfehlen, einen "normalen" sehr guten CD-Spieler gegen 47Lab, Dynastation, Audio Note oder Clockwork zu hoeren. So unterschiedlich diese Geraete auch klingen, vereint sie im Aspekt Kohaerenz der Wiedergabe eine deutliche Distanzierung des Wettbewerbes. Kohaerenz definiere ich als 1. Zeitverhalten: Erhalt des Taktes der Musik mit allen kleinen Tempounterschieden, 2. Dynamik: staerkere Nauncierung von laut/leise, 3. Klangfarben: natuerlicher Klangcharakter von Instrumenten, 4. Analytik: hohes Aufloesungsvermoegen bei kleinen Schallereignissen (z.B. Geraeuschanteile, Hallfahnen, Einschwingvorgaenge).

Deswegen hoere ich gegenwaertig mit einem (gebrauchten) Clockwork Sony DVP-NS705 und kann mir jetzt ueberlegen, was ich mit den 1500,- Euronen anfange, die ich gespart habe. (Vielleicht fuer einen 47Labs zurueck legen?)

Ach ja, einen guten Artikel zum Vorgehen bei Vergleichstest von schnoedem Equipment findet man auf der Seite von Audio Note, www.audionote.co.uk unter "Audio Note Philosophy": Are You On The Road To Audio Hell?

I wish you a happy journey & stay!
Torfstecher
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Nov 2006, 16:45
Clockwork ist immer für eine lebhafte Diskussion gut
Ich selbst habe noch kein Gerät dieser Firma gehört. Zudem sind sie mit ihren Aussagen auch ganz leicht der Physik entrückt. Aber irgendwie sind mir die Jungs sympathisch
High-End-Giggel
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 13. Nov 2006, 17:19
Hallo!
Würde den Marantz SA15S1 empfehlen,habe in der Preisklasse um 1500.- noch nichts besseres gehört.
Auserdem ist er traumhaft verarbeitet und sehr wertstabil!!
Tobiiii
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Nov 2006, 19:42
Hi, also ich habe seit ner Weile den Naim CD5i und bin sehr zufrieden mit ihm.

Aber ich denke wenn du vorher mal Marantz hattest könntest du ja auch mal ein Auge auf den SA15 werfen oder?

Am besten immer Vergleichshören beim Händler deines Vertrauens!
king_tubby
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 13. Nov 2006, 22:02
Vielen Dank für die Tips.

Die Ausstattung des Arcam 192 spricht mich sehr an. Ich kann den Player hier in Stuttgart aber bei keinem Händler hören. Hat denn außer Mr._Yellow diesen CDP im Vergleich mit anderen Playern gehört?

Den Marantz SA 15 finde ich ehrlich gesagt rein optisch nicht gelungen. Klingt aber schon toll. Ich konnte kürzlich bei einer Vorführung die 15-er Player/Verstärker-Kombi von Marantz an Mordaunt-Short Lautsprechern hören. Klasse!
sound67-again
Gesperrt
#16 erstellt: 14. Nov 2006, 21:08

Mr._Yellow schrieb:
Das aendert nichts daran, dass die Tunings der Sony-Geraete hervorragend & musikalisch ueberragend klingen.


Wo ist der Beweis für den "überragenden" Klang? Und die Anführungszeichen können wirklich nicht dick genug sein.

Was soll man von Typen halten, die Zeugs von sich geben wie dieses über den Lautsprecher-zerstörenden Lack des ehemaligen Möchtegern-Geigenbauers Dieter Ennemoser:


Als wir erstmals vor ca. 6 Jahren mit Dieter Ennemosers C37 Theorie in Kontakt kamen, merkten wir schnell, dass unser Wissen über "Klang" praktisch nicht existierte. Was wir damals als "Wissen" bezeichneten, waren blosse Vermutungen und nachgeschwätzte Floskeln von Leuten, die ebenfalls nichts wussten, sondern allenfalls etwas glaubten zu wissen. Nach monatelangen Verständnisschwierigkeiten begann sich Licht am Horizont abzuzeichnen.

Als ob wir uns nicht vorher schon rein intuitiv mit Resonanzphänomenen herumgeschlagen hätten, nur wurde es jetzt konkret. Endlich zeichnete sich ab, warum elektrisch gleiche Bauteile durch ihren Aufbau völlig unterschiedliche Klangeigenschaften besassen und die Kabel - Klangunterschiede waren plötzlich recht leicht zu erklären. Peinlich für uns war die Erkenntniss, dass wir in 10 Jahren Audio-Tuning nur im Trüben gefischt hatten und letztendlich alles nicht mehr als eine professionellere Bastelei war. Gut, die umgebauten Geräte klangen in einigen Punkten besser als die Serienmodelle, aber mit Musik hatte das alles noch herzlich wenig zu tun.


Peinlich ist hier nur der Schwachsinn der Clockwork-Macher.
con_er49
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 14. Nov 2006, 23:39

Mr._Yellow schrieb:

Deswegen hoere ich gegenwaertig mit einem (gebrauchten) Clockwork Sony DVP-NS705 und kann mir jetzt ueberlegen, was ich mit den 1500,- Euronen anfange, die ich gespart habe. (Vielleicht fuer einen 47Labs zurueck legen?)



Hier zeigt sich die volle Zufriedenheit .
andisharp
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 15. Nov 2006, 00:05
Ich halte es für reichlich sinnlos, überhaupt so viel Geld für einen CD-Player rauszuwerfen. Bei ehrlichen Vergleichen mit Pegelabgleich war es mir noch nie möglich einzelne Player voneinander zu unterscheiden. Ich habe also erhebliche Zweifel, ob es überhaupt nennenswerte Unterschiede gibt, die größere Investitionen rechtfertigen würden.

Deshalb kaufe ich solche Geräte allein aus optischen und haptischen Gründen. Von Bastelgeräten á la Clockwork, oder noch viel schlimmer Dynastation (ews handelt sich um eine maßlos überteuerte verbastelte Sony Playstation) kann ich nur dringend abraten.

Lässt sich dein Marantz nicht reparieren?

king_tubby
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 15. Nov 2006, 08:16

andisharp schrieb:

Lässt sich dein Marantz nicht reparieren?

:prost


Ließe sich vielleicht schon reparieren. Eigentlich bin ich aber ganz froh, daß das Gerät nicht mehr funktioniert, da ich einen zu meinen übrigen Komponenten adäquaten Player möchte. Konnte mich bisher nicht zu einem Neukauf durchringen, da ich es irgendwie nicht eingesehen habe, einen funktionierenden Player einfach so zu entsorgen (bin Schwabe!).

Wenn aber ein Player für 1500.- EUR gegenüber meinem Marantz gar keine erhebliche Klangsteigerung bringt, sollte ich wohl doch eine Reparatur erwägen.
Wie ist denn die Klangsteigerung von meinem alten Marantz (der 67 OSE hat ja damals durchweg positive Bewertungen eingeheimst) zu einem z.B. Primare CD21 oder Naim CD 5i zu beurteilen?
Benedictus
Inventar
#20 erstellt: 15. Nov 2006, 10:29
Auf diese Frage wirst du wieder verschiedenste Antworten erhalten...

ich kann Klangunterschiede zwischen CD-Spielern in der Regel gut nachvollziehen, aber es muss in der richtigen Relation stehen. Eine minderwertige Box, gepaart mit einem unsensiblen Verstärker, verschluckt die Unterschiede, das muss man mit berücksichtigen.

Mir waren die Marantz 67er-Geräte immer etwas "zu langsam", da kam zu wenig Spielfreude und Drive auf. Das dürften so ziemlich alle in die Waagschale geworfenen neuen Geräte sicherlich besser machen. Der eine klingt dann noch etwas runder, der andere kühler, der dritte bassiger...

bis später,
Benedikt
king_tubby
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 21. Nov 2006, 20:37
So,
jetzt habe ich diverse Player gehört.
Ehrlich gesagt hatte ich schon Zweifel, ob ich klangliche Unterschiede würde feststellen können und war geneigt, andisharp zu glauben.

Den Creek Destiny habe ich als Ersten gehört und stellte gleich eine erhebliche Verbesserung gegenüber meinem alten Marantz fest. Die Höhen haben mir aber nicht so gefallen. Insgesamt ist mir das Klangbild etwas zu aggressiv.

Besser war der Primare CD 21. Insgesamt ausgewogener als der Creek. Aber auch ein wenig unruhig und eingeschränkter Raum.

Dann hatte ich noch den Reson RH 1. Das ist der von Reson modifizierte Hifidelio. Hat mich aufgrund seiner umfangreichen Funktionen als Alternative zu einem reinen CDP interessiert. Rein klanglich besser, als die zuvor genannten. Der Player ist aber eine ziemliche Klapperkiste. Außerdem hat im CD-Betrieb ständig die Festplatte laut mitgerattert. Inakzeptabel.

Als letztes habe ich den Naim CD 5x gehört. Eigentlich wollte ich den 5i hören, da dieser im Laden aber gerade nicht verfügbar war, hat mir der Händler den 5x mitgegeben, um grundsätzlich mal abzuchecken, ob mir der Naim-Sound liegt. Das war ein Fehler!
Jetzt muß ich viel mehr Geld ausgeben, als ich eigentlich wollte. Der Naim CD 5x ist eine Klasse besser, als die 3 anderen. Der Player spielt deutlich hörbar ruhiger und räumlicher. Besseres Timing. Die Musik ist viel präsenter, greifbarer. Die Höhen sind null nervig. Der Baß ist präziser. Ich bin begeistert.
Es gibt definitiv deutlich hörbare Unterschiede bei CD-Playern.
Sir_Tom
Inventar
#22 erstellt: 21. Nov 2006, 21:20
Als ich vor einiger Zeit vor der gleichen Entscheidung stand und meinen Marantz CD17 in Rente geschickt habe, entdeckte ich die C.E.C. CD Player für mich. Es war wie Du beschrieben hast eine Offenbarung, mein Marantz nahm sich gegen die CEC Player recht alt aus.

Den "kleinen" CEC CD 3300 gibt's gerade sehr günstig (€ ca. 500,--), da er vom 3300R (€779,--) abgelöst wird; der größere CD5300 dürfte so 1.500,--/1.600,-- kosten.

Erfahrungsberichte zu den Playern findest Du im CEC Thread. http://www.hifi-foru...um_id=29&thread=7545

Und sicherlich gibt's auch in Stuagart a Händler, der diese Player führt.


Grüßle
Tom


[Beitrag von Sir_Tom am 21. Nov 2006, 21:32 bearbeitet]
con_er49
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 21. Nov 2006, 22:00
@ king_tubby

Danke für den guten Hörbericht .

Sagst du jetzt , den maim ich oder hörst du dir noch andere an ?
king_tubby
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 21. Nov 2006, 22:19
@ con_er49

Bitteschön.

Den Naim naim ich! Das Gerät überzeugt in meiner Kette nicht nur klanglich, sondern macht auch optisch und haptisch richtig was her. Schlicht/elegantes Design. Und diese massive Schwenklade ist schon was anderes als so eine Klapperlade. Warum fahren selbst bei vielen Playern um die 1500.- EUR die Schubladen so ratternd/klappernd heraus? Tztz.
Mr._Yellow
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 21. Nov 2006, 22:26
Der Naim CD5x ist eine sehr gute Wahl und in seiner Preisklasse schwer zu schlagen (es sei denn ..., s.o.). Verarbeitung und Handhabung sind hervorragend, die Wertbestaendigkeit auch. Mir gefaellt auch die puristische Ausstattung.

Wer den Unterschied zum CD5i nicht hoert, der sollte aus dem Forum ausgebuergert werden.

Primare CD31 waere noch eine Alternative.
con_er49
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 21. Nov 2006, 22:55

king_tubby schrieb:
@ con_er49

Bitteschön.

Den Naim naim ich! Das Gerät überzeugt in meiner Kette nicht nur klanglich, sondern macht auch optisch und haptisch richtig was her. Schlicht/elegantes Design. Und diese massive Schwenklade ist schon was anderes als so eine Klapperlade. Warum fahren selbst bei vielen Playern um die 1500.- EUR die Schubladen so ratternd/klappernd heraus? Tztz.


Weil die meistens wohl auch kein anderes Laufwerk haben wie ein 250 , - € Player .

Dafür ist dann die Alu - Front ein wenig dicker .
JLuecking
Stammgast
#27 erstellt: 22. Nov 2006, 06:47
Hallo,

in der Preisklasse von 2000 € gibt es noch andere Alternativen. Ich habe mir einen Onkyo DX-7555 bei HiFiWerkstatt Hör-Wege modifizieren lassen und bin mit dem Ergebnis (in der Filterstellung "Slow") sehr zufrieden. Kostet komplett knapp über € 1000. Verbessern ließe sich das Ganze mit einem externen Wandler von Hör-Wege. Ich war wegen Lautsprechern beim Partner der HiFiWerkstatt in Frankfurt bei Bernhard Göbel. Da liefen dicke Teac CD-Spieler an den Wandlern, die er mit Lautstärke-Poti erweitert hat und so den Vorverstärker in der Kette ersetzt. Der Rest der Komponenten ist entsprechend, so dass man sich wirklich nur auf die äußerst hochwertigen Lautsprecher konzentrieren kann.

Geräte und Platinen kann man von Hör-Wege zu Hause probehören, Details gibt es auf der Home Page. In der Nähe von Stuttgart gibt es einen Partner (Heiko Boss), wo sich vielleicht ein Besuch lohnen würden. Übrigens wurde auch Dein Maranz modifiziert, Du kannst dazu etwas nachlesen.

Ich selbst habe die Wandler noch nicht zu Hause in meiner Kette gehört, werde es vielleicht machen, wenn meine Lautsprecher, die gerade überholt werden, fertig sind. Wollte aber ganz gerne zufrieden sein mit meinem neuen Gerät und nicht anfangen zu träumen.

Grüße
Joachim
con_er49
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 22. Nov 2006, 17:40
@ JLuecking

Ich habe mir einen Onkyo DX-7555 bei HiFiWerkstatt Hör-Wege modifizieren lassen und bin mit dem Ergebnis (in der Filterstellung "Slow") sehr zufrieden.


Was hat sich denn klanglich verändert ?

Konntest du beide im direkten Vergleich hören ?
JLuecking
Stammgast
#29 erstellt: 22. Nov 2006, 18:32
Hallo,

dazu kann ich leider nichts sagen, da ich den CD-Spieler wegen der Garantie dort erwerben ließ und gleich umbauen ließ und somit mit dem Original nicht vergleichen kann.

Der DX-7555 steht im Original bei Saturn in Frankfurt und ich könnte wenigstens mit dem Kopfhörer (hochwertiger Audio Technica) mal dort reinhören. Mit dem Audio Technica kann ich die Unterschiede bei CD-Spielern sehr gut wahrnehmen. Wird aber diese Woche kaum etwas.

Besonders beeindruckt hat mich Mozarts Requiem in der Teldec-Aufnahme mit Harnancourt, wo die Instrumente und die einzelnen Chorteile/stimmen schön gestaffelt plaziert wurden. Auch bei Alan Parson's Edgar Alan Poe Project, wo das Gewitter und der Regen ist, sind die einzelnen Tropfen fast sichtbar. Ich habe sehr viel mit der Stellung "Slow" und "Sharp" getestet und immer hat mir die Stellung "Slow" mit der räumlichen Darstellung und der Atmosphäre besser gefallen.

Wäre interessant, den Spieler auch mit externem Wandler zu hören. Wenn Bernhard Göbel hier ist und die Frequenzweiche von meinem Lautsprecher neu macht, habe ich sicher die Gelegenheit. Das wird aber erst in drei bis vier Wochen sein.


Der Naim CD 5x ist eine Klasse besser, als die 3 anderen. Der Player spielt deutlich hörbar ruhiger und räumlicher. Besseres Timing. Die Musik ist viel präsenter, greifbarer. Die Höhen sind null nervig. Der Baß ist präziser. Ich bin begeistert.


Im übrigen könnte ich meinen CD-Spieler klanglich genauso beschreiben wie King Tubby den Naim beschrieben hat. Ich will nicht behaupten, dass die beiden CD-Spieler gleich klingen oder gleich gut sind, die geschilderten Qualitäten sind aber offensichtlich Merkmale besonders guter Spieler. Eine kultivierte Ruhe gepaart mit Räumlichkeit und Atmosphäre, ohne in Einzeldisziplinen wie z. B. Spritzigkeit zu übertreiben.

Grüße
Joachim
con_er49
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 22. Nov 2006, 20:52
@ JLuecking

Der DX-7555 steht im Original bei Saturn in Frankfurt und ich könnte wenigstens mit dem Kopfhörer (hochwertiger Audio Technica) mal dort reinhören. Mit dem Audio Technica kann ich die Unterschiede bei CD-Spielern sehr gut wahrnehmen.


Danke erstmal für deine Antwort .

Ich denke mal das du dir das sparen kannst . Da der Kopfhörer - Ausgang meiner Kenntnis nach ; nicht getunt wurde .
Connorml
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 01. Dez 2006, 22:43
Hallo, da hier gerade die Rede vom Sony Clockwork ist.

Da gibt es gerade einen im Ebay.

http://cgi.ebay.de/C...QQrdZ1QQcmdZViewItem

@King_tubby
Wenn Du Intersse haben solltest, den CEC CD 5300 habe ich auch noch stehen, es wäre ein Direktvergleich der beiden Geräte möglich. Ich muss dazu sagen, das der Clockwork für das Geld verdammt gut spielt, aber am CD 5300 kommt er doch nicht ganz vorbei. Dafür kann der Sony aber auch SACD und DVD´s abspielen und ist MP3 tauglich. Probehören wäre in Bremen möglich.

Gruss
Conrad


[Beitrag von Connorml am 01. Dez 2006, 22:50 bearbeitet]
Duncan_Idaho
Inventar
#32 erstellt: 02. Dez 2006, 00:39
Da der Pathos-Vertrieb bei mir um die Ecke auch gleichzeitig Audiomeca vertreibt und ich beide schon zusammen hören konnte. Hör dir mal den Audiomeca Obsession II an.... liegt zwar etwa 300,- über deinem Limit... könnte sich aber lohnen. Naim, Creek und Unison hab ich schon im Vergleich dazu gehört. Wobei der Naim noch am nächsten kommt.... Aber der Audiomeca hat einfach etwas mehr an Spaß gebracht. Klanglich würd ich den Player bei normal aber warm einordnen... dürfte sich mit deinen LS nicht zu sehr beißen. Der Obsession II basiert teilweise auf einem CEC-Grundgerät klingt aber doch anders.
7rm7
Stammgast
#33 erstellt: 02. Dez 2006, 01:41
... ich betreibe einen Sony CD/SACD XA 333 ES an einer Naim Kette. Im Vergleich zum Naim 5i liegt der Sony eindeutig vorne. Den CD5x/FC2 haben ich noch nicht an meiner Anlage gehört. Die letzte große Sony Serie 333 bzw. 555 wird leider recht selten angeboten.

PS: Die Naim Schwenklade ist schon klasse ! SACD klingt aber auch super !
con_er49
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 02. Dez 2006, 02:08
@ 7rm7

SACD klingt aber auch super !


Welche CD's hast du vergleichen können ?

Und wo haben sich die klanglichen Unterschiede dingfest gemacht ?
Duncan_Idaho
Inventar
#35 erstellt: 02. Dez 2006, 10:04
Die Unterschiede sind selbst an einer sehr guten Anlage eher fein. Das ganze wirkt zwar etwas räumlicher.... aber nicht so, daß es die 5.1 Aufstellung allein rechtfertigen würde. Da sollte man auch schon ein Heimkino besitzen. Außerdem seh ich SACD eher auf dem Nischenast in Richtung abwärts.
7rm7
Stammgast
#36 erstellt: 02. Dez 2006, 15:58
Der Sony XA 333 ist ein reiner CD/SACD Spieler und läuft bei mir in Stereo. Ich habe bei Ebay ein paar SACDs von Linn ersteigert und eine Pink Floyd gekauft. Die Qualität der Aufnahmen ist sehr gut. Stimmen werden sehr natürlich wiedergegeben, hohe räumliche Auflösung.

Einen direkten AB Vergleich konnte ich leider noch nicht durchführen, aber der erste Eindruck war sehr positiv, obwohl ich das nicht erwartet hätte.

PS: Klanglich geht es mit der CD auch weiter abwärts, vieleicht sollte mann wieder auf Vinyl umsteigen.
hal-9.000
Inventar
#37 erstellt: 02. Dez 2006, 16:32

7rm7 schrieb:
PS: Klanglich geht es mit der CD auch weiter abwärts, vieleicht sollte mann wieder auf Vinyl umsteigen.

Wenn, dann liegts aber nicht an der CD als Medium an sich
7rm7
Stammgast
#38 erstellt: 02. Dez 2006, 17:36
... leider ja, die Qualität der Aufnahmen ist teilweise auf MP3 Niveau angekommen, bei einigen CDs klingt mittlerweile mein Analog Tuner (abends, guter Sender)deutlich besser.

PS: Ein Techniker aus einem HiFi-Geschäft sagte zu mir, seitdem er einen teuren CD-Player gekauft hatte, hat er 90 % seiner CDs wegen schlechter Qualität wieder verkauft ... und hört jetzt Vinyl.
Duncan_Idaho
Inventar
#39 erstellt: 02. Dez 2006, 22:55
Ehrlich gesagt ist die Aussage Schwachsinn. Es gibt genügend gute Aufnahmen.... nur wohl eher weniger im Chartbereich wo alles nur noch auf minimale Dynamik komprimiert wird.

Ich hab eine sehr breite Auswahl durch die Musikrichtungen daheim und nur wenige klingen wirklich schlecht.

Wenn die CD nicht ausgenutzt wird, dann die SACD sicher noch weniger. Und das eine Platte klanglich besser als eine CD ist ist aus technischer Sicht eine sehr gewagte Behauptung. Die analogen Artefakte mögen manchem angenehmer sein als ein klarer Sound.... aber in fast allen wichtigen Bereichen ist die CD besser. Und wenn man etwas von guter Aufnahmetechnik versteht kann man aus der CD einen Klang rauszaubern der wirklich atemberaubend ist.
Frankman_koeln
Inventar
#40 erstellt: 03. Dez 2006, 01:58

ist teilweise auf MP3 Niveau angekommen


was ja nicht schlecht sein muß.
bei einer qualität ab 192 kb/s und höher ist praktisch kein unterschied mehr zu der original cd herauszuhören.
con_er49
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 03. Dez 2006, 05:26

Frankman_koeln schrieb:

ist teilweise auf MP3 Niveau angekommen


was ja nicht schlecht sein muß.
bei einer qualität ab 192 kb/s und höher ist praktisch kein unterschied mehr zu der original cd herauszuhören.


Hast du du selber die Hör - Erfahrungen gemacht ?

Oder hast du das irgendwo gelesen ?
Frankman_koeln
Inventar
#42 erstellt: 03. Dez 2006, 05:54
natürlich selber gemacht !
und ab 192 kb/s höre ich keine unterschiede mehr.
hab mir mal ein lied rausgesucht, das hab ich mit 128, 192 und 256 kb/s gerippt und gegen die original cd gehört.

wie gesagt, ich glaube nur was ich selber höre .......
es gab zwar auch mal nen entsprechenden blindtest wo ähnliches bei raus kam, da war ich aber nicht bei und deswegen mache ich lieber meine eigenen erfahrungen.
dann weiß ich auch wovon ich rede.
dumm hinterherplappern tun schon zu viele .....

ich hab dabei zwischen original und mp3 immer umschalten können ....

das hat mich interessiert weil ich als cd player einen hifidelio mit festplatte nutze und ich für mich rausfinden mußte wie ich cd´s auf der festplatte am besten speichern kann ohne verluste zu haben ......
hatte den vor dem kauf ein we zum testen hier gegen einen nad cd player den ich bis dahin besessen habe ....

warum fragst du nach ?
hast du andere erfahrungen gemacht ?


[Beitrag von Frankman_koeln am 03. Dez 2006, 05:56 bearbeitet]
Connorml
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 03. Dez 2006, 11:34
Hallo, den Test mit den MP3-Dateien habe ich auch letzte Woche gemacht und war sehr erstaunt was dabei rausgekommen ist.

Gehört mit ME-Geithain RL 904, CEC CD 5300, Funk LAP 2 SE, verkabelt mit Funk BS-2 (Funk - RL 904) und dem Hensler JH88 (CD 5300 - Funk).

MP3 mit Billigstrippe am Dell C640 Notebook (Audioausgang).

Gehört wurde Diana Krall "The Girl in the other Room". Gerippt mit 320 kBit/s. (Das Notebook lief im Akkubetrieb)

Ich war sehr erstaunt bezüglich des minimal vorhandenen Unterschiedes. Dynamischer ist natürlich der CD 5300, aber die Homogenität ist fast die gleiche. Das Ganze nach erfolgtem Pegelabgleich ist echt schwierig rauszuhören was grade lief.

Ich denke im Blindtest würde es für mich sehr schwierig werden. Seitdem denke ich völlig anders über MP3-Dateien. Vorher hatte ich immer abgewunken und gesagt das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, hatte mir aber nicht die Mühe gemacht das wirklich mal anzuhören.

Ich kann echt nur jedem empfehlen das mal zu machen, die CD mit der kleinstmöglichen Geschwindigkeit rippen.

Würde mich freuen Eure Meinungen dazu zu hören.

Gruss
Connorml
Duncan_Idaho
Inventar
#44 erstellt: 03. Dez 2006, 11:40
Wenns sauber gemacht ist hören nur noch Leute die sich wirklich auskennen bei bestimmten Stücken einen Unterschied. Aber dafür sollte man sich auch schon recht gut mit Aufnahmen auskennen.

Aber ich glaub wir sollten wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen.
EWU
Inventar
#45 erstellt: 03. Dez 2006, 12:14
Hallo,

schon mal gehört?
http://www.hartmann-audio.de/CD-Player.htm

Nein? Sollte man aber.Dann hat die Suche nach einem CDP ein Ende.

Gruß Uwe
tubehearer
Neuling
#46 erstellt: 05. Dez 2006, 14:24
Hallo king_tubby,
falls du noch einen CD-Player suchst. Ich kann Dir meinen Wandler Audio Note DAC 2.1 X anbieten. Preis Euro 1150.-.
Einfach an den Digitalausgang des bisherigen players anschließen.
king_tubby
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 05. Dez 2006, 15:13
Hallo,
vielen Dank für die vielen Tips.
Ich bin schon einen Schritt weiter. Mitlerweile habe ich nämlich schon den Naim CD 5x daheim und bin vom Klang auch nach wie vor sehr angetan.

Allerdings hat der Player massive Probleme beim Abspielen von CD-R und CD-RW und zwar egal welche Art von Rohling oder welcher Brenner verwendet wurde.

CD-RWs laufen praktisch gar nicht. Nach ein paar Sekunden kommt immer "Error" im Display. CD-Rs laufen manchmal fast ganz durch, bis ein Fehler auftritt. Nicht immer bricht die CD-R dann komplett ab, manchmal tritt auch nur ein kurzer Aussetzer oder ein Springen auf.
Ist das ein generelles Problem bei den Naim-Playern oder ist wohl nur mein Player defekt? Wer hat Erfahrungen?
Duncan_Idaho
Inventar
#48 erstellt: 05. Dez 2006, 15:15
Welche Rohlinge verwendest du und auf welchen Brenner wurden sie gebrannt?
king_tubby
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 05. Dez 2006, 15:29

Duncan_Idaho schrieb:
Welche Rohlinge verwendest du und auf welchen Brenner wurden sie gebrannt?


Hauptsächlich Tevion- und Verbatim-Rohlinge, da diese als gut kompatibel gelten. Ich hatte auch bei keinem anderen Gerät (mein alter Marantz-Player, in meinen Auto-CD-Playern, mit meinem Billig-Philips-DVD-Player etc.) irgendwelche Probleme mit den Rohlingen. Sind immer und überall einwandfrei gelaufen. Die CD-Rs stammen von verschiedenseten Brennern, da ich diese teilweise selbst mit Medion-Notebook (Hitachi-Brenner) gebrannt habe oder auch von Freunden habe.
Duncan_Idaho
Inventar
#50 erstellt: 05. Dez 2006, 16:27
Die genannten Discs könnten eine zu geringe Reflektion haben.... die Naim sind da sehr genau mit dem Red-Book Standard.

Persönlich verwende ich Plextor/Tayo Yuden-Rohlinge.... und hatte bisher bei keinem Player.... auch Naim nicht Probleme.
king_tubby
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 05. Dez 2006, 21:09
In der Bedienungsanleitung steht - ohne Einschränkung - daß CD-R und CD-RW abgespielt werden können. Der Player spielt sowohl Verbatim, als auch TDK CD-R und CD-RW fehlerhaft.

Diese Rohlinge sind in den Tests regelmäßig gut bewertet. Man darf also wohl erwarten, daß hier keine Probleme auftreten. Wenn der Naim CD5x meine CD-Rs nicht fehlerfrei abspielen kann werde, ich das Gerät zurückgeben und mich eben doch wieder auf die Suche begeben müssen.

Welche guten CD-Player haben denn solche Probleme nicht? Die "Schlechten" haben diese CD-R-Probleme nach meiner Erfahrung sowieso nicht.
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