Bau geschlossener passiver 12" Subwoofer

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Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Nov 2016, 00:03
Hi Leute,

bevor ich einen fertigen SUB kaufe, will ich vorher hier nochmal was fragen.
Ich hab noch im "Ohr", dass mal jemand geschrieben hat:

"Ein geschlossener Sub gehört zu den einfachsten Projekten im Lautsprecherbau".

Das hat mich neugierig gemacht und ich würde es evtl. versuchen.

Ich hätte gedacht, dass ich bei FAQ oder so eine Standardanleitung für sowas finde, aber entweder nicht richtig geschaut, oder...

Lange Rede kurzer Sinn:

Aus welchen Teilen kann ich einen geschlossenen aktiven 12" SUB bauen?
Anwendung: Musik.
Raum: ca. 24 m².
Kosten: Bis 300 Euro
Abmessungen: Möglichst kompakt

Sub sollte natürlich schön weit runtergehen und schön trocken/hart sein.
Gut wären diverse Einstellmöglichkeiten (stufenlos Phase, EQ).
Noch besser wäre integriertes Anti-Mode, Notch-Filter oder ähnliches zum Moden-Management. (gibts solche DIY-Bauteile?)

Kann mir jemand mit einer Stückliste und einem Bauplan dienen?

Danke und Grüße
Theo


[Beitrag von Hifi-Theodor am 08. Nov 2016, 09:04 bearbeitet]
Viper780
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2016, 19:54
füll mal den Fragebogen aus

Im Grunde geht mit 12" und 300€ schon einiges

zB https://www.lautsprechershop.de/hifi/versacube.htm und dazu ein Mivoc AM80 (gemeinsam ca. 130€ + 20€ Holz) bis hin zu http://quint-store.com/index.php?page=product&info=119 wo du noch einen Verstärker (ab 150€) und ebenfalls Holz brauchst.

Verstärker kauft man meist getrennt, du kannst dir mal die PWR-ICE Module ansehen das sind B&O IcePower Verstärker mit MiniDSP und kannst somit alles frei einstellen.
Oder aber du kaufst dir den MiniDSP getrennt und dazu einen passende Endstufe (Class-D Modul, Studioendstufe,...)
Panasonic
Stammgast
#3 erstellt: 10. Nov 2016, 19:47
Für solche Wünsche ist das Budget aber zu niedrig.

Mit einem einzigen 12" Chassis kann man noch keine Bäume ausreißen. Schon gar nicht, wenns nur 50 € kostet.
Und dann noch möglichst klein und natürlich tief soll er reichen. Selbstverständlich.

Der Pwr-Ice kostet 350, ein ordentliches Chassis so 150 aufwärts. Mit Holz solltest du dein Budget
verdoppeln.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 13. Nov 2016, 23:17
OK, danke für die Hinweise. Demnach komme ich nicht viel teurer, wenn ich mir gleich den SVS SB12 NSD kaufe. Bei dem bin ich derzeit hängen geblieben. Ich glaube, da mach ich nix verkehrt.
Hätte ja sein können, dass ich mit DIY nur die Hälfte ausgeben müsste.
Gruß Theo
Viper780
Inventar
#5 erstellt: 14. Nov 2016, 00:23
*Lach* warum glaubt jeder im Selbstbau zu sparen? Man bekommt fürs Geld nur viel mehr. Du wirst mit einem Subwoofer nicht weit kommen. Plan gleich einen zweiten ein um was gegen Raummoden zu machen.

Den SVS gibt's nicht mehr und mit 500€ ist er nicht billig
Wenn du dir den Dayton Reference Treiber anschaust dazu ein Monacor SAM-300D kommst mit 350 - 400€ weg und hast eine bessere Lösung als den SVS

Ein Peerless XXLS kostet ca 50€ mehr
Alternative Eminance LAB 12, peerless SLS, diverse andere Dayton. Gradient MDS12, SB34NRX, Monacor SPH-300KE bzw andere SPH

Da wird dir so viel mehr geboten und du sparst dir je nach Anforderung trotzdem Kohle
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Nov 2016, 00:42
Hi.
den SVS gibts grad für 449,-
Scheinbar kann man da mit Selbstbau auch nicht viel besser kommen oder.
Viper780
Inventar
#7 erstellt: 14. Nov 2016, 00:59
Meine Vorschläge kommen alle günstiger und sind mindestens gleich gut, zu 90% eher besser
Panasonic
Stammgast
#8 erstellt: 14. Nov 2016, 02:27
Ich hab den SVS nie gehört, von der Machart her sind aber einige Zutaten für einen ordentlichen Sub drin.

Ich frage mich zwar, ob man den Angaben trauen kann, 122db Pegel bei Eckaufstellung.
Kein Mensch stellt den Sub in die Ecke (wenn er nicht muss).

Hier noch ein in meinen Augen sehr gewissenhafter Test :
http://www.audioholics.com/subwoofer-reviews/sb12-nsd-subwoofer

Der nicht schlecht ausfällt.

Das Einzige was mich stören würde ist, dass der Sub zu höheren Frequenzen immer lauter wird.
Obwohl er eine DSP Regelung hat, würde ich hier noch Maßnahmen ergreifen um das zu linearisieren.
Wobei das nicht so einfach ist, da die Regelung Eingangspegelabhängig ist.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Nov 2016, 13:24
Hallo,
ich hab jetzt den SVS bestellt und denke, dass der auf jeden Fall eine große Verbesserung zu meinem passiven 20 cm Mini-Sub ist (Canton Fonissimo).
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 13. Jan 2017, 00:18
Der SVS war nicht mein Fall und ging wieder zurück. Hat irgendwie nicht gepasst, zu synthetisch, steril...

Mein Plan jetzt.
Auf zwei passive DIY Subs setzen.

2 x Eminence LAB-12C
Als Verstärker mit DSP den iNuke3000 DSP

Wenn ich als Abstimmfrequenz meine erste Raummode 42 Hz nehme, (soll man doch so machen?) komme ich auf 53 Liter.
Das Gehäuse will ich gern dreieckig machen.
Die Subs sollen in die Ecken - optimale Höhe werde ich dann durch Messen ermitteln. In die Ecken sollen auch Absorber.
Eckaufstellung von Subs wird kontrovers diskutiert, könnte aber klappen mit DSP. Ein Versuch ist es Wert.

Was haltet ihr von der Idee? Der iNuke soll etwas laut sein, daher werde ich da wahrscheinlich den Lüfter tauschen müssen.
icebaer72
Stammgast
#11 erstellt: 14. Jan 2017, 18:19
Die Kombination aus Lab12 in 50l CB mit einer iNuke x000DSP betrieben, finde ich an sich ein gute Sache.
Hab das ja immerhin selbst im Einsatz und bin sehr zufrieden damit.

Die iNuke ist zwar anfangs etwas laut. Das lässt sich aber einfach mit einem Standard 8cm-PC-Gehäuselüfter beheben. Wenn man da einen leisen einbaut, ist von ihr so gut wie nix mehr zu hören.

Davor hatte ich auch einen SVS (SB1000). Vom Klang her fand ich den sehr ähnlich. Jetzt ist zwar mehr Druck da und es klingt voller.
Vielleicht klang ein geschlossener Sub einfach ungewohnt für dich. Deswegen frage ich mich, ob die Labs in CB dann das richtige für dich sind.
Gibt es denn ein Sub, der dir besser gefallen hat?

Wenn die Subs per DSP geregelt werden, kann man die gut in die Ecke stellen, da so die wenigsten Löcher in Frequenzgang vorhanden sind. Und die Überhöhungen lassen sich gut per DSP runter regeln.
Erfahrungen mit dreieckigen Gehäusen habe ich aber auch nicht. Vielleicht kann da jemand anderes mehr zu sagen, ob sowas Sinn macht, oder Probleme machen kann.
Viper780
Inventar
#12 erstellt: 15. Jan 2017, 17:09
@icebaer72 du hast aber den "normalen" Lab12. Er schreibt vom "C" und das ist halt ein ganz derer Lautsprecher. Bin mir nicht mal sicher ob der Korb gleich ist.

Wenn du den Lüfter umbaust ist halt die gesamte Gewährleistung, Garantie und Rücknahmerecht weg. Ich kenn die iNuke DSP nur von einem kurzen Test und mir war der DSP zu enigenschränkt und vorallem hat das Ding stark gerauscht. Das mag beides bei einem Subwoofer nicht auffallen und evtl ist es auch besser geworden aber ich würde sie nicht empfehlen.

Ich weiß nicht was bei eunem Subwoofer zu steril oder synthetisch klingen kann - wahrscheinlich hatte er zu viel Tiefgang und du bist es gewohnt das Subwoofer recht Laut mit viel Oberbass daher kommen (also falsch abgestimmt sind) und eher dröhnen als Klingen.
Würde dann eher richtung PA Subwoofer gehen und unbedingt an ein ordentlichen DSP denken der einzelne Bereiche auch gut verstärken kann
alien1111
Inventar
#13 erstellt: 16. Jan 2017, 15:36

Hifi-Theodor (Beitrag #10) schrieb:
Als Verstärker mit DSP den iNuke3000 DSP .

inukexxxxDSP kann man als Witz-Schrott Endstufe. Ein Vorteil: sehr billig. Sonst nichts Wert (sehr oft geht kaputt, akustisch auch nicht besonders viel Wert, für PA-, Bühnen- und Dauereinsatz ungeeignet).
Reference_100_Mk_II
Inventar
#14 erstellt: 16. Jan 2017, 16:29
Von den TSP her reicht dem LAB 12 C sogar ein kleineres Volumen als dem "normalen" für den selben F-Gang.

LAB 12 C: 50L für Qtc 0,644 und f3 @ 40Hz *
LAB 12: 71L für Qtc 0,644 und f3 @ 35Hz *
Allerdings ist bei beiden der Roll-Off so flach, dass es sich womöglich nichts nehmen wird.

*) Mit LPF 18dB BW @ 100Hz


Ich würde aber den normalen nehmen, weil Rdc = 4,29 Ohm.
Eine dicke 2 Ohm Endstufe wird davon also auch zwei pro Kanal vertragen.

Der C hat Rdc = 3,11 Ohm.
Da wirds schon eng mit zweien pro Kanal...



Von der iNuke würde ich auch abraten.
Du brauchst Strom, viel Strom. Dauerhaft. Ohne Kompromisse.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 17. Jan 2017, 02:03
DANKE @all für eure Hinweise!


icebaer72 (Beitrag #11) schrieb:

Gibt es denn ein Sub, der dir besser gefallen hat?
Wenn die Subs per DSP geregelt werden, kann man die gut in die Ecke stellen, da so die wenigsten Löcher in Frequenzgang vorhanden sind

Ja, der XTZ hat mir offen und geschlossen besser gefallen. Ich hatte den allerdings nur als 10". Zwei XTZ-12-Zöller wären mit dann doch zu teuer. Deshalb DIY.


Viper780 (Beitrag #12) schrieb:
@icebaer72 du hast aber den "normalen" Lab12. Er schreibt vom "C" und das ist halt ein ganz derer Lautsprecher.

Habe jetzt 2 x JBL CS1214 gekauft. Kostet nur 1/3 und scheint sehr gut zu sein.


alien1111 (Beitrag #13) schrieb:

inukexxxxDSP kann man als Witz-Schrott Endstufe. Ein Vorteil: sehr billig. Sonst nichts Wert.

Icebear und ganz paar andere sind aber recht zufrieden. Weil nur als Sub-Endstufe gedacht, würde ich weiter darüber nachdenken. Lauter Lüfter ist mit einfacher Maßnahme zu beheben; weil das Ding kein Vermögen kostet, ist das Risiko auch sehr klein und das Ding könnte ich notfalls immer noch als Garten/Werkstatt-Endstufe weiternutzen.


Reference_100_Mk_II (Beitrag #14) schrieb:

Von der iNuke würde ich auch abraten.
Du brauchst Strom, viel Strom. Dauerhaft. Ohne Kompromisse.

Da die JBL Subs nur 250 W RMS haben, sollte aber die iNuke 3000 rein von der Leistung her locker reichen? Was wäre denn eine Alternative?

Zu meinem Plan mit der Eck-Aufstellung: Nach dieser Simulation Link sieht es mit diagonaler Aufstellung von 20 bis 60 Hz schön linear aus.
Dabei sind dort beide Subs auf dem Boden. Ich vermute, bei unterschiedlicher Höhe könnte es noch besser aussehen (kann das leider nicht mit ABEC simulieren).


Grüßle
Theo
icebaer72
Stammgast
#16 erstellt: 17. Jan 2017, 09:35
Denke mit den Treibern liegst du nicht verkehrt. Die scheinen wirklich ein Preis-/Leistungs-Knaller zu sein


Hifi-Theodor (Beitrag #15) schrieb:
Zu meinem Plan mit der Eck-Aufstellung: Nach dieser Simulation Link sieht es mit diagonaler Aufstellung von 20 bis 60 Hz schön linear aus.
Dabei sind dort beide Subs auf dem Boden. Ich vermute, bei unterschiedlicher Höhe könnte es noch besser aussehen (kann das leider nicht mit ABEC simulieren).

Ich hoffe du hast den Thread bis zum Ende gelesen. Vor allem dieser Post ist wichtig!
Deswegen würde ich zum simulieren eher REW nutzen. Wenn dein Raum recht quaderförmig ist, kann das Tool recht gute Ergebnisse liefern.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 18. Jan 2017, 02:00
Ja, danke für den Hinweis. Tatsächlich wurde das dort korrigiert. Der F-Gang ist nicht so gut wie dort gezeigt.

Habe jetzt etwas hin und her simuliert mit REW und frage mich gerade, warum ich überhaupt zwei Treiber bestellt habe.
Die Verbesserung von einem zu zwei Treibern ist kaum vorhanden in der Sim.

Erstes Bild: Ein Treiber in der Ecke. Zweites Bild: Zwei Treiber in der Ecke.

Ein Treiber
ein Sub in der Ecke



Zwei Treiber
zwei Subs in den Ecken





Mit EINEM Sub sieht die bestmögliche Position mit bestem Verlauf so aus.

1 sub

Nun suche ich schon eine ganze Weile nach einer Anordnung von ZWEI Subs, wo der Verlauf besser ausschaut.... Gar nicht so einfach... find ich nicht...komisch... ich hätte gedacht, zwei SUBs geht wesentlich besser als einer
icebaer72
Stammgast
#18 erstellt: 18. Jan 2017, 10:26
In deiner Simulation gibt es schon einen grossen Unterschied zwischen einem und zwei Subs in den Ecken. Nämlich dann, wenn du dich ein paar cm nach links oder rechts bewegst. Das bedeutet der Schall wird durch zwei Subs gleichmässiger verteilt, als mit einem.
Wenn du wirklich nur auf genau einen Platz optimieren willst, bringt dir das natürlich nicht viel.

Aber auch da gibt es bessere Anordnungen, als die gezeigten.
rew-simu-1
rew-simu-2

Die erste hat bspw nur einen Peak bei ~70Hz. Der kann aber per DSP gut runtergeregelt werden.
Es gibt aber bestimmt noch andere, günstige Platzierungen. Hast du bspw auch mit Delay und Invertierung gespielt?
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 19. Jan 2017, 02:01
Danke icebear für deine Anregungen. Werde also wie gehabt zwei Subs bauen, weil die dann über den Raum gesehen gleichmäßiger spielen.
Habe noch einmal rumgespielt und die ideale Aufstellung gefunden. Die ist nicht direkt in den Ecken.
Als Dämpfung habe ich 0,2 eingestellt - weiß nicht ob das realistisch ist. Das werde ich sehen. Couch und Möbel könnten einiges dämpfen..

Mein Ergebnis sieht ähnlich wie deins aus.
sub unten

Ich denke auch, dass das gut mit DSP in den Griff zu bekommen ist. Je nachdem kommen ja noch (Eck-) Absorber dazu.
Werde jetzt bald an das bauen gehen. Muss mich noch auf ein geeignetes Volumen festlegen - ich schätze so um die 60 L.
Kyumps
Inventar
#20 erstellt: 20. Jan 2017, 08:29
damit wir nicht immer über PN kommunizieren und die anderen auch mitreden könne poste ich hier mal die Simul ds CS1214 in 60 Litern wie von dir gewünscht.
Warum du das bei dir nicht ändern kannst weiß ich leider nicht, von mir kommt ja nur der TSP Datensatz des Chassis ^^'

JBL cs1214 in 60 Litern geschlossen
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Jan 2017, 20:33
Danke Kyumps,
jetzt geht es bei mir auch.
Ich denke, dass ich 65 Liter bauen werde.
Diese zwei Kommentare haben mich dazu gebracht, nicht größer zu bauen.
"wie oben geschrieben, beträgt die Einbaugüte des JBL bei 50l etwa o.85
Das ist via DSP des Inuke problemlos glattzuziehen- imo also kein Grund, unnötig gross zu bauen.
Grössere Gehäuse haben grössere Verluste, neigen eher zu Vibrationen - 50l stabil bauen und feddich "
(Quelle)
"Setz mal in WinISD unter "Box"->"Advanced" Qa auf 5. Das ist ein realistescherer Wert für ein stark bedämpftes Gehäuse. Dann reichen auch 60 l für ein Qtc von 0,7." (Quelle)

Die Seitenverhältnisse würde ich nach dem selben Prinzip wählen wie optimale Raumproportionen, so dass sich wenige stehende Wellen im Inneren bilden.
Verhältnis 1: 1,6 : 2,33. Macht bei mir 26 cm x 41,6 cm x 60,58 cm = 65 L.

Wenn ok so, dann würde ich zeitnah 22 mm MDF kaufen.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Jan 2017, 00:16
Ich frage mich, wozu dieser dicke Gummirand rings um die Membran ist.
Sieht aus wie eine Dichtungsrand - ist das etwa dazu gedacht, dass man den SUB von hinten an die Schallwand schrauben kann?
Dadurch würde diese Gummilippe ja zum Holz hin abdichten.
Wenn man den Sub wie gewöhnlich von vorn auf die Platte schrauben würde, dann steht doch der Gummi-Rand arg hervor!?

Sub mit Gummirand
KAL
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Jan 2017, 02:09
So sehen Basschassis aus. Die haben alle solche Abdichtungen für rückseitigen Einbau.
Nicht abreissen, denn die sind mit der Sicke verklebt und die löst sich bei sowas dann gern
vom Korb.

Wenn du den Korb nicht sehen willst, dann einfräsen oder Sub aus 19mm MDF bauen und eine Blende
mit passender Dicke ausschneiden und drüberkleben. Könnte mit 12mm MDF schon passen.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Jan 2017, 02:36
Ja verstehe. Oder eben rückseitig einbauen? Dafür ist also der Gummirand? Dadurch würde auch dann ja auch die Sicke fest eingespannt.
Aber ob dieser Gummiring alleine auch richtig abdichtet?
Kyumps
Inventar
#25 erstellt: 23. Jan 2017, 10:24
Der Gummirand ist wie schon erwähnt für Rückseitigen Einbau.

Das ist so ein Überbleibsel von früher, da hat man das mit fast allen Chassis so gemacht.
Im PA Bereich immer noch gerne angewandt.

Der Ring Dichtet auch wirklich ab

Die Sicke sit auch dann richtig eingespannt wenn du das Chassis nicht von hinten verbaust.
Sonst würden 90% aller Subs und TMTs de hier so verbaut sind plötzlich kaputt sein.

Ob du das Chassis von Vorne verbaust, ein gefräst oder nicht, oder von Hinten ist im Bass egal.
Die Wellenlänge ist zu groß als dass die Kante stören würde.

Das Ding soll also via DSP aktiv entzerrt werden.
Dann ergibt das durchaus Sinn.


[Beitrag von Kyumps am 23. Jan 2017, 10:27 bearbeitet]
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 25. Jan 2017, 01:29
Danke Kyumps,

da spricht ja eigentlich nichts gegen den innenliegenden Einbau des Treibers...
Außer vielleicht, dass es mit dem Bezug etwas schwierig wird, denn in dem Fall müsste man den Treiber vor dem Beziehen einbauen, wodurch das Ganze umständlich wird. Vorteil aber, dass vorn alles bündig ist ohne zusätzliche Aussparung oder Aufplattung.

Habe heute 22er MDF gekauft. Für eine Box ca. 35 Euro. Hätte nicht gedacht, dass das so teuer kommt...
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 30. Jan 2017, 01:14

Kyumps (Beitrag #25) schrieb:
Der Gummirand ist wie schon erwähnt für Rückseitigen Einbau....
Der Ring Dichtet auch wirklich ab

Die Sicke ist auch dann richtig eingespannt wenn du das Chassis nicht von hinten verbaust.
Sonst würden 90% aller Subs und TMTs de hier so verbaut sind plötzlich kaputt sein.



Wenn man allerdings hier im Forum nach "Sicke abgelöst" o.ä. sucht, dann kommen etliche Treffer - scheint nicht so selten zu sein ... von daher habe ich mich für rückseitigen Einbau entschieden. Allerdings bereitet das beim Beziehen des Sub einige Umstände und ich würde das so nicht unbedingt weiterempfehlen, denn:

-> beim normalen Einbau des Chassis von vorn wird der fertig verleimte Sub bezogen und danach der Treiber reingesteckt - ganz einfach

-> beim rückseitigen Einbau müsste man erst den Treiber einbauen, dann die Kiste verleimen und beziehen. Jedoch würde man sich so den Treiber mit Leim vom Bezug versauen und könnte ihn leicht beim Ausschneiden des Bezuges für die Treiberöffnung beschädigen, also bleibt wohl nur diese Variante.
1. Nur die Front der Kiste mit Kleber einsprühen
2. Bezug nur auf die Front kleben (der ganze Teppich hängt noch ringsrum dran)
3. Rundung ausschneiden
4. Chassis einbauen
5. Verstrebungen und Dämpfung einbauen
6. Box schließen und verleimen
7. restlichen Bezug ringsrum ankleben

(oder gehts einfacher?)


Kyumps (Beitrag #25) schrieb:
Der Gummirand ist wie schon erwähnt für Rückseitigen Einbau....
Der Ring Dichtet auch wirklich ab

Ich hätte noch Kompriband da und überlege, ob der Gummiring auf MDF alleine wirklich ausreichend dichtet. Wäre es zu empfehlen, erst Kompriband auf das MDF zu kleben? Allerdings erhöht sich bei weiteren Lagen auch die Gefahr der Undichtigkeit?

Danke und Grüße
Theo


[Beitrag von Hifi-Theodor am 30. Jan 2017, 01:19 bearbeitet]
icebaer72
Stammgast
#28 erstellt: 30. Jan 2017, 10:04
Wenn du den Treiber von hinten einbaust und dann das Gehäuse verleimst, kommst du allerdings auch nie mehr an das Innenleben, ohne das Gehäuse oder den Treiber kaputt zu machen.
Das wäre mir zu riskant. Deutlich riskanter, als ein Ablösen der Sicke zu befürchten.

Eine Seite des Subs aufzuschrauben, anstatt zu leimen, wäre natürlich eine Option.
Insgesamt wäre mir dann aber der vorderseitige Einbau lieber.
Kyumps
Inventar
#29 erstellt: 30. Jan 2017, 10:50

icebaer72 (Beitrag #28) schrieb:
Wenn du den Treiber von hinten einbaust und dann das Gehäuse verleimst, kommst du allerdings auch nie mehr an das Innenleben, ohne das Gehäuse oder den Treiber kaputt zu machen.
Das wäre mir zu riskant. Deutlich riskanter, als ein Ablösen der Sicke zu befürchten.

Eine Seite des Subs aufzuschrauben, anstatt zu leimen, wäre natürlich eine Option.
Insgesamt wäre mir dann aber der vorderseitige Einbau lieber.

dito
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 31. Jan 2017, 00:03

icebaer72 (Beitrag #28) schrieb:

Insgesamt wäre mir dann aber der vorderseitige Einbau lieber.

Sehe ich auch so, aber ich fürchte dazu ist es bereits zu spät - den Lochkreis für den Treiber habe ich für den gedachten Innen-Einbau aufgesägt. (Das ist größer als bei Außen-Einbau des Treibers) Die Dichtfläche wäre nun bei den 8 Schraubenlöchern zu gering - ca 1 mm).
Naja da muss ich jetzt durch. Soundtechnisch spielt es ja keine Rolle, ob außen oder innen.

Tatsächlich komme ich dann nur noch an den Treiber, wenn ich die Box kaputt-säge (Rückwand zum Abschauben ist mir nix - ich klebe und schraube lieber).
Innen ist ja nix weiter, was kaputt gehen kann.. iNuke-DSP-Verstärker kommt ja extern.

Sonst läuft alles - zwar langsam - aber gut bisher.
Was haltet ihr von der Verstrebung? Zu viel des Guten? (ist noch nicht fixiert).
Würdet ihr die Verstrebung nur Kleben? (Ich habe so einen krassen MEM-Power-Montagekleber) oder auch mit der Box verschrauben?

Grüße Theo

20170130_200923

20170130_200941 - Kopie
KAL
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 31. Jan 2017, 14:52
Jepp, zuviel.

Du solltest alle Flächen über 30cm verstreben. Das kann man als akribischer Mensch auch auf 20cm
redizieren (ist aber nur für die eigene Beruhigung).

Die "Strebe" ganz oben bringt nichts, das besorgt schon die Seitenwand.
Du hast Streben in X und Y Richtung. Was ist mit Z ?
Die größten unversteiften Flächen sind deine Seitenwände.
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 31. Jan 2017, 20:42

KAL (Beitrag #31) schrieb:
Jepp, zuviel.
Du hast Streben in X und Y Richtung. Was ist mit Z ?

Danke für deinen Input. So ein langes Holz in Z-Richtung habe ich nicht...
Allerdings habe ich mir auch gedacht, dass ein langes dünnes Holz auch flattern/vibrieren kann
und das will ich auf jeden Fall vermeiden.
Das "Brett" an der Rückwand soll diese zusätzlich stabilisieren, weil ich direkt über dem Treiber keine Abstützung habe
und das eine ziemlich große Fläche ist.
Gruß Theo
KAL
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 31. Jan 2017, 22:07
Jo, aber die Rückwand übernimmt doch die Aufgabe des "Bretts". Zumindest in gleiche
Abstützrichtung.

Du kannst in Z Richtung auch mit kurzen Brettern versteifen, indem du die Querstreben als Gegenlager
nimmst.

Ach ja, kleben reicht. Solange du es fixiert bekommst bis der Kleber angezogen hat.


[Beitrag von KAL am 31. Jan 2017, 22:09 bearbeitet]
Kyumps
Inventar
#34 erstellt: 01. Feb 2017, 09:15
man versteift immer sich gegenüberliegende Wände.
KAL hat da recht dass bei dir noch was optimiert werden könnte
Hifi-Theodor
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 07. Feb 2017, 01:29
Aktueller Stand:
Ich würde in dem rechten Bereich Dämmwolle unterbringen.
Macht es was aus, dass der Durchgang nach rechts etwas verengt ist? Könnte sich das negativ auswirken?
Allgemeine Frage: Ist es problematisch, wenn solche "Abteile" entstehen oder zählt nur das Gesamtvolumen?



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