Bildqualität BluRay Player

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stevenskl
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jan 2013, 19:45
Ich habe eine grundsätzliche Frage zum Thema Bildqualität bei BluRay Playern. Vermutlich eine Anfängerfrage, also nicht lachen....:
Kann oder sollte denn ein BluRay Player die Bild-Infomation, die auf der BluRay ist, nicht 1:1, also unbearbeitet, per HDMI an das jeweilige Ausgabegerät (TV oder Beamer) weiterleiten? Wenn dem so wäre, wäre dann die Bildqualität aller BluRay Player nicht gleich? Wo liegt mein Denkfehler?
stevenskl
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Jan 2013, 14:09
Kann das keiner beantworten? Vielleicht hat ja jemand einen informativen link zu dieser Frage. Hab selbst natürlich auch gegoogelt, aber bisher nichts Aussagekräftiges gefunden.
elchupacabre
Inventar
#3 erstellt: 31. Jan 2013, 14:10
Klar, aber die Daten der Disc müssen ja verarbeitet werden, Ton/Bild, das übernimmt ein "Chip" je nachdem wie dieser arbeitet, erscheint dann das Bild.
stevenskl
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Jan 2013, 15:34
Bleiben wir mal beim Bild. Ist denn der "Chip", der die Bilddaten verarbeitet, nicht auch im TV-Gerät bzw. Beamer?
elchupacabre
Inventar
#5 erstellt: 31. Jan 2013, 15:36
Jein.

Es gibt so genannte Upscaler, welche zb. Signale unter 1080p hochskalieren.

Es gibt ja auch TVs bei denen schon ein DVD Player eingebaut ist, dann hast du den Chip natürlich integriert.
stevenskl
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Jan 2013, 15:53
Ich glaub, wir reden aneinander vorbei. Die Frage ist, ob ein Player nicht 1:1 das unbearbeitete Videosignal ausgeben kann. Also ohne Upscaling, Schärfung oder sonstige Eingriffe. Falls er das kann und das Signal per HDMI ausgibt, warum sollte sich dann die Bildqualität von Player zu Player unterscheiden?
elchupacabre
Inventar
#7 erstellt: 31. Jan 2013, 16:12
Zwischen Disk - Laser - HDMI - TV muss noch etwas vorhanden sein, da die Daten die auf der Disk vorhanden sind gelesen werden müssen, interpretiert, gewandelt für HDMI und an das Ziel geschickt.

Grob ausgedrückt
stevenskl
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Jan 2013, 16:35
Hört sich logisch an. Hast Du evtl. einen link, wo man das mal ausführlicher nachlesen kann?
elchupacabre
Inventar
#9 erstellt: 31. Jan 2013, 16:37
http://de.wikipedia.org/wiki/Blu-ray_Disc

Damit kannst du mal anfangen.

MFG Manuel
stevenskl
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Jan 2013, 17:14
Danke, den kannte ich. Leider steht da nichts drin, was in den einzelnen Schritten auf dem Weg von der Daten auf der BluRay bis hin zum Ausgabegerät genau passiert. Es beantwortet letztlich nicht die Frage, warum Videos auf unterschiedlichen Playern unterschiedlich aussehen, wenn man alle Bearbeitungsschritte wie Upscaling etc. ausschaltet.
elchupacabre
Inventar
#11 erstellt: 31. Jan 2013, 17:16
Weil jeder Chip anders arbeitet, ganz einfach deshalb.

Im einen Player ist zb. ein Marvell Chip, im anderen ein Realtek usw.

So wie eine Intel und eine AMD Cpu auch das selbe machen, aber andere Architekturen aufweisen.
stevenskl
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 31. Jan 2013, 22:41
Bei Intel und AMD sollte aber das Resultat der Berechnung identisch sein, nur die benötigte Zeit nicht.
EiGuscheMa
Inventar
#13 erstellt: 31. Jan 2013, 22:47
Na hatten wir doch gerade erst hier:

http://www.hifi-foru...m_id=166&thread=8195
Nikitameister
Neuling
#14 erstellt: 31. Jan 2013, 22:52
Ich glaube, dass die unterschiede nicht großartig gewaltig sind... weshalb die meisten Player gleich viel kosten... die haben unterschiedliche Hardware... Sony bekommt bei dem Chiplieferanten Prozente und Samsung bei dem... Die meisten Leute aber, suchen sich den Player nach aussehen, Design aus... oder nach Features wie Wlan oder 3D aus... aber ein Player ist besser als der andere gibt es kaum, weil ja du selber erkannt hast, dass das Signal immer gleich bleibt ... 1080p ist 1080p und DTS-HD ist DTS-HD... ob es jetzt die ps3 oder ein extra bluray player von Samsung ist, ist Jacke wie Hose...

Es sei den der Händler muss ein Produkt verkaufen, dann erzählt er dir natürlich, dass das Bild von seinem Player das Beste ist... aber 1080p ist 1080p... Besser geht´s nicht..
Mr._Mike
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 31. Jan 2013, 23:40
Interssante Fragestellung.
Während es im Hifi-Bereich ausser Frage steht, dass die Hörqualität von diversen Verstärkern / Plattenspieler / CD-Spieler / Streamer unterschiedlich ist, lese ich bezüglich der Bildqualität nicht von vergleichbar großen Unterschieden (Einschränkung: habe dazu insgesamt bisher nur sehr wenig gelesen).

Dabei gibt es doch zumindest mit CD-Playern einige Gemeinsamkeiten:
- die Daten müssen in Echtzeit von der Scheibe gelesen werden
- das daraus gewonnene Signal muß mit geringstmöglicher negativer Beeinträchtigung / Störung durch xxx im Gerät durchgeschleusst, verarbeitet? und an den Empfänger gesendet werden
Daher hätte ich erwartet, dass deutlicher von Unterschieden in der Bildqualität berichtet wird.

Selber habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, der Austausch unseres Röhren-TVs steht erst noch an.
moehrensteiner
Stammgast
#16 erstellt: 01. Feb 2013, 09:33
Jeder BD-Player hat einen internen Bildinterpreter (=Bildaufbereiter), den das Bildsignal durchläuft, bevor es den Player verlässt. Je nach internen Einstellungen und Gewichtungen bei den internen, abgestimmten und vom Entwickler vorgegebenen Bildparametern ist das weitergeleitete Bildsignal dann z.B. schärfer oder eher soft.

Es gibt definitiv (qualitativ) diese Bild-Unterschiede bei den BD-Playern. Nur werden sie selten bei Reviews kommuniziert. (Oder wie laut ist ein Player während der Wiedergabe (für viele Benutzer extrem wichtiger Kritikpunkt!) - da könnte es leicht standardisierte Messverfahren zu geben)

Warum? Weil die Reviewer eh nur loben (gekauft sind...)... weil die Reviewer ihren Focus auf ganz andere Eigenschaften legen (z.B. welche weiteren Multimedia-Eigenschaften besitzt der Player), oder im schlimmsten Fall, weil die Reviewer außerstande sind, Unterschiede zu benennen und zu erkennen.

In Foren gibt es häufig das sogenannte Fanboytum, wo die Besitzer ihre "Marke" oder ihren "Player" bis aufs Blut verteidigen / vergöttern und nicht imstande sind, Schwächen ihrer angehimmelten Produkte erkennen zu können.

Ich selber habe dieses "Bildqualitätsunterschied-Erkennen" bei BD-Playern mit meinen letzten Neu-BDPs erfahren dürfen. Ich hatte mich auf diverse Reviews zum Denon DBT-3313UD "verlassen", die diesem Player sehr gute Bildwiedergabe-Werte bescheinigten. Nur ein (im Nachhinein das einzig halbwegs ehrliche) Review wies mit einem kleinen Halbsatz auf das "letzte" fehlende Quäntchen [leichte Untertreibung des Reviewers ] an Schärfe hin...
Geblendet von den "überwältigenden" Reviews kaufte ich also diesen Player und war voller Freude, bis ich die ersten BDs abspielte und mich zu wundern begann... denn mein alter BDP LX52 hatte die gleichen BDs "wesentlich" schärfer & natürlicher wiedergegeben. Ich suchte also nach möglichen Fehlerquellen, Spielen am Video-EQ des Players, Kabelfehler etc. All das half nichts. Im Endeffekt musste ich lernen, dass es einfach "nur" am Player lag. Mein "geliebter" DBT-3313UD funktionierte nicht so (bei der BD-Wiedergabe) wie ich es erwartet hatte. Er ist einfach nicht in der Lage, das Bild so scharf und natürlich wiederzugeben wie mein alter LX52. So half mir weiteres Herumgezeter auch gar nichts.
Letzten Endes musste ein weiterer BD-Player her. So kam ein Panasonic DMP-BDT500 ins Haus, der meine Bilderwartungen (sehr hohe, natürliche artefaktfreie Gesamtschärfe) voll erfüllen konnte und Bilder generiert, die mindestens auf dem Niveau des ausrangierten LX52 spielen.

So stehen jetzt bei mir zwei BD-Player herum. Der eine spielt einzig alle BDs ab, der andere alle weiteren UD-Normen.

Was muss ein Reviewer können? Er muss wissen, welche zu erreichenden Referenzwerte z.B. bei einem BD-Player (momentan) möglich sind.
Welcher BDP besitzt momentan die bestmögliche Bildgesamtschärfe (also den Referenzwert für diese Kategorie) und wie schneidet dazu in Relation gesehen das Testobjekt (der Player im Review) ab. Dies wäre eine objektivierende Herangehensweise für das Erstellen von ehrlichen, kritischen Reviews abseits der Lobhudelei (reinen Promotion).


[Beitrag von moehrensteiner am 01. Feb 2013, 09:55 bearbeitet]
JTR1969
Inventar
#17 erstellt: 01. Feb 2013, 15:00
Nach meinen x fachen Bildvergleichen diverser Player (u.a. Sony S350 Einstiegsplayer, Sony 790, Philips 9600 Bildreferenz, Panasonic 300, 310, 220) an meiner Rahmenleinwand und sehr gutem Epson 4400er Beamer kann ich sagen, dass die Unterschiede wie erwarten sehr gering sind. Mit aktivierter Superresolution am Epson Beamer ist es sogar noch krasser, dieser Schärfegewinn ist deutlich größer als alle Schärfefilter der Viedeo EQs der einzelnen Player (Panasonic 220 vielleicht ausgeschlossen).
Wenn die VideoEQ's der Player aus waren, dann konnte man trotz ständig hin und her schalten nicht sicher sagen, welcher Player gerade das Bild lieferte (Setup jeweils über HDMI an meinem Denon AVR 4810, der als Umschalter ohne weitere Bildbearbeitung fungierte, in den Playern lief gleichzeitig mein 2 fach vorhandener Referenzfilm The Dark Knight). Wenn die VideoEQ's aktiviert waren gabs Unterschiede. Am Deutlichsten beim Philips 9600 und beim Panasonic 220. Aber erkauft wird dies bei schlechteren Scheiben mit Artefakten. Daher muss man entweder jede Scheibe genau testen um den VideoEQ anzupassen, oder man macht eine Kompromisseinstellung die nur minimal nachschärft. Ich war geradezu schockiert, als ich meinen uralten Einstiegsplayer den Sony S350 mit meiner Bildreferenz Philips 9600 und Panasonic 220 verglichen habe. Das Bild rechtfertigte jedenfalls keinen Aufpreis von 100 € (sony) zu 450 € (Phiilips). Ich habe dann doch den Panasonic 220 genommen, weil die Ladezeiten und Netzwerkfeatures brauchbar waren. Ok und weil ich Tim und Struppi mit voll aufgedreter Schärfe am Panasonic in Kombination mit Superresolution am Beamer für oberaffengeil halte. Aber wohlgemerkt nur bei diesem "digitalen" Comic Film.

Mein Fazit:
Das BluRay-Bild eines BD - Players ist mit deaktiviertem VideoEQ (für mich) nicht unterscheidbar bzw. nur um Nuancen anders (Farbton, Helligkeit, Schärfe) und höchstens im direkten Umschalten zweifelsfrei erkennbar. Wer dann schon z.b. über den Beamer oder den AVR mittels VideoEQ das Bild verbessert, der braucht sich eigentlich keine Gedanken mehr zu machen , ob der BD Player jetzt evt beim Dekoding durch einen minimal anders eingestellten Schärfefilter einen theoretisch höheren Schärfeeindruck hinterlässt. Wer keinen Beamer einsetzt muss schon fast mit der Nase zum Bildschirm um diese Schärfeunterschiede zu erkennen.

@moehrensteiner
Ich glaube dir wenn du das schreibst. Aber entweder hat Denon mit dem internen Schärfefilter völlig daneben gegriffen, oder du hast ein defektes Gerät erwischt. U.U. ist das auch durch ein FW Update schon wieder Vergangenheit. Jedenfalls gibts für keinen HErsteller einen Grund mit seinem Chip nicht ein knackscharfes Ur-1080p Bild an die Bildausgabe weiterzuleiten.Das ist weder Kunst noch eine Frage des Geldes.
Grüße Stefan.
alien1111
Inventar
#18 erstellt: 02. Feb 2013, 12:05

moehrensteiner (Beitrag #16) schrieb:
Geblendet von den "überwältigenden" Reviews kaufte ich also diesen Player und war voller Freude, bis ich die ersten BDs abspielte und mich zu wundern begann... denn mein alter BDP LX52 hatte die gleichen BDs "wesentlich" schärfer & natürlicher wiedergegeben. Ich suchte also nach möglichen Fehlerquellen, Spielen am Video-EQ des Players, Kabelfehler etc. All das half nichts. Im Endeffekt musste ich lernen, dass es einfach "nur" am Player lag. Mein "geliebter" DBT-3313UD funktionierte nicht so (bei der BD-Wiedergabe) wie ich es erwartet hatte. Er ist einfach nicht in der Lage, das Bild so scharf und natürlich wiederzugeben wie mein alter LX52. So half mir weiteres Herumgezeter auch gar nichts.
Letzten Endes musste ein weiterer BD-Player her. So kam ein Panasonic DMP-BDT500 ins Haus, der meine Bilderwartungen (sehr hohe, natürliche artefaktfreie Gesamtschärfe) voll erfüllen konnte und Bilder generiert, die mindestens auf dem Niveau des ausrangierten LX52 spielen.

So stehen jetzt bei mir zwei BD-Player herum. Der eine spielt einzig alle BDs ab, der andere alle weiteren UD-Normen.

Ich kann auch bestätigen, dass alter Pioneer BDP-LX52 (nur 2D) die gleichen BDs wesentlich schärfer & natürlicher wiedergegeben als "andere Fabrikate" kann.
Bei mir zu Hause stehen auch 3 unterschiedliche BD-Player (BDP-LX52, Yamaha BD-A1020 als Haupt 3D-Player und Samsung 3D Player BD-ES6000 für T27A950 HDTV/PC-Monitor).
Nur BD-A1020 (3D Vorteil) liefert bessere Gesamtbildqualität als BDP-LX52. Die Bildqualitätsunteschiede sind trotzdem nicht so groß. Viel großere Unterschiede habe ich zwischen Yamaha BD-A1020 vs. BD-A1010 festgestellt (BD Wiedergabe und besonders DVD Wiedergabe). Samsung BD-ES6000 bringt auf dem T27A950 Monitor sehr gutes, scharfes Bild (egal ob 2D- oder 3D). Das ES600-Bildqualität auf Toshiba 55ZL1 und Philips 46PFL9707 steht trotzdem auf dem Platz 3 (Platz 1 => BD-A1020, Platz 2 => BDP-LX52). Trotzdem ist das ES6000-Bild auch sehr gut.

Panasonic BDT-500 liefert eindeutig bei BD-Wiedergabe ein bischen besseres Bild als BD-A1020. Trotzdem sind die Unterschiede nicht soooooo...oo gewältig gross, wie einige Leute sagen!

Gruss


[Beitrag von alien1111 am 02. Feb 2013, 12:52 bearbeitet]
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