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Die User haben entschieden: Filmrezis bitte mit inhaltlichem Kurztext versehen

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haifaii
Inventar
#1 erstellt: 30. Okt 2009, 12:30
So nachdem es im "Heute gesehen" Thread ja einigen Redebedarf gibt, hier ein extra Thread.
Also wie seht ihr es. Nur die Punktwertungen ohne Begründung oder doch eine ausführlichere Bewertung. Was hilft euch mehr ?


[Beitrag von haifaii am 30. Okt 2009, 20:59 bearbeitet]
ghost198
Inventar
#2 erstellt: 30. Okt 2009, 12:48
jeder soll so bewerten wie er möchte.
wenn ich mit einer bewertung nichts anfangen kann, dann überlese ich sie einfach.
john_frink
Moderator
#3 erstellt: 30. Okt 2009, 13:13
Ein Forum dient zum MEINUNGSaustausch, insbesondere dient ein Fachforum zum fachgebundenen Meinungsaustausch - sosehr die Moderation hier aber gewisse Spamposts durchgehen lässt, so sind auch solch Bewertungsposts zu bewilligen. Auch wenn mich das wurmt, ist es eine Sache der Gerechtigkeit.


Andererseits ist es in diesem Thread vollkommen unsinnig, eine reine Bewertung ohne Bewertungsgrundlage abzugeben. Jeder Schüler wird an die Decke springen, sollte sein Aufsatz mit einer 5 benotet worden sein, ohne dass der Lehrer eine Erklärung dazu abgibt.

Mein Fazit lautet, dass diese sinnfreien Notengebungen ebenso fehl am Platze sind wie Streitereien über Bild- sowie Tonbewertungen und daher habe ich schon länger nur noch reviews im DVD Thread gepostet, da auch hier mitunter Reaktionen zum Inhalt des Reviews zu erwarten sind.

Alles andere: Kindergeburtstag!


Schönen Gruss, le john
Moe78
Inventar
#4 erstellt: 30. Okt 2009, 14:25
Bin da auch eher auf Johns Seite, auch wenn ich generell für mich nichtssagende Posts überlese wie ghost...
haifaii
Inventar
#5 erstellt: 30. Okt 2009, 16:30
Ja aber man sollte sie nicht überlesen... Denn der Thread ist sinnlos mit solchen schlichten Punktvergaben. Warum schreibt man überhaupt in den Thread hinein, wenn man eh keine Lust hat was zu schreiben.
Denkt wirklich irgendjemand er helfe einer Person mit 3 Zahlen ? Und dafür ist der Thread ja da. Um anderen zu helfen in einer Entscheidung. Mich interessiert es ehrlich gesagt nicht was User X für Filme schaut wenn er nicht begründet warum er sie so findet...
Bei meiner Freundin würd ich vielleicht noch verstehen warum sie einen Titel schlecht oder gut bewertet.. Aber bei euch nicht Also bitte schreibt doch kurz warum ihr diese oder jene Bewertung abgegeben habt


[Beitrag von haifaii am 30. Okt 2009, 20:00 bearbeitet]
andeis
Inventar
#6 erstellt: 30. Okt 2009, 16:43
Von mir aus kann man auch in Kurzform bewerten, ich hätte nichts dagegen.
Manche haben eben keine Lust und Zeit, da noch Text hinter zu setzen und das sollte man akzeptieren.

Da das alles sowieso subjektiv ist....

Film = persönlicher Geschmack.

Bild und Ton = jeder hat ein anderes Equipment und auch persönliche Vorlieben.

...sollte man ohnehin nicht, nach irgendeiner positiven Bewertung hier, in den nächsten Laden stürmen und den Film kaufen.

Ich betrachte diesen "Heute gesehen Thread" ausschließlich als Anregung und nicht als verlässliche Empfehlung.
john_frink
Moderator
#7 erstellt: 30. Okt 2009, 16:54

Da das alles sowieso subjektiv ist....


Ach, wegweisende Erkenntnis! Eben daher ist es ja eigentlich so wichtig, dass jeder zu einer Note ein Statement abgibt, ich will ja wissen, wieso jemand 2 oder 9 Punkte vergibt. Liegts an der blöden Nebendarstellerin oder an der Story, dem Setting, der Atmo???
DAS sind alles Kriterien, bei denen ich beurteilen kann, ob mir der Film auch reingehen würde, oder nicht. Denn würde ich ein tumbes Massenbewertungsschema haben wollen, gäb es noch imdb. Gerade hier im Forum schätze ich meistens (naja, mittlerweile ist es ein "ab un an") die kurzen Rezensionen der User; mit der Zeit weiss man auch, ob die Geschmäcker ähneln und wie deren Bewertungsschema ausfällt.

Schönen gruss, le john
vstverstaerker
Moderator
#8 erstellt: 30. Okt 2009, 16:56
na verlässlich ist der thread sicher nicht, muss er auch nicht sein weil es nicht geht. trotzdem erwarte ich mehr als nur noten. der nächste schritt ist das was auch immer wiederkehrt, nämlich dass jemand nur noch den titel vom film hinschreibt den er gesehen hat.
der thread ist doch kein tagebuch um egos zu stärken.
dann kann ich auch schreiben:
heute früh aufgestanden
klo
kaffee trinken
x-men wolverine geguckt

wer will sowas wissen?


vielleicht sollten sich einige mal fragen warum ein paar "alte hasen" u.a. der moderation obwohl sie auch über entsprechendes equipment verfügen nie etwas in den thread schreiben sondern lieber dort verweilen http://www.hifi-foru...um_id=85&thread=1066

und zum nachdenken sollte auch besonders das hier anregen http://www.hifi-foru...um_id=85&thread=2908
Ale><
Inventar
#9 erstellt: 30. Okt 2009, 17:14

"fuechti" im Heute gesehen Thread schrieb:
Nein. Ich habe mich nicht vertan. ICH fand ihn [Anm. von mir: "DER MONGOLE"] schlecht. Es wird ja wohl noch erlaubt sein, das man hier seine eigene Meinung wiedergeben darf. Auch wenn diese Meinung einigen Leuten hier nicht passt.
Und Zeit habe ich genug. Aber wieso sollte ich meine Beurteilung noch begründen? Es wird doch sowieso neuerdings immer von den selben Leuten hier rumgenörgelt.
Also spare ich mir das eben.
Um dieses leidige Thema jetzt zu beenden. Wem meine Art der Beurteilung nicht passt, der möge sie doch einfach ignorieren und gut ist.
...

Dann muss ich wohl mal hier antworten:

Ich habe ja schon geschrieben, dass ich Dir Deine Meinung nicht nehmen will und ich einfach anderer Meinung bin - warum darf man nicht über Meinungen sachlich diskutieren?
Ist das dann gleich Nörgeln?

Allein wenn Du geschrieben hättest: "Ist ein Dokumentationsähnlicher Film - mir zu langweilig" hätte das schon gereicht und ich hätte meine Klappe gehalten.

Wenn man eine fundierte (oder auch einfach gefühlsmäßige) Meinung hat und sie ausschließlich über Punkte ausdrückt, dann ist das weniger wert (nimmt auch noch Platz weg ) als gar nichts zu schreiben.. was hälst Du für den Sinn einer reinen Punktewertung (die Frage hat bisher auch noch keiner der "Nichtkommentierer" beantwortet)?

Soll ich jedesmal alle Deine vorherigen Bewertungen heraussuchen, um mir ein Bild davon zu machen was Du magst und warum Du jetzt so oder so bewertet hast?

Bei Bild und Ton gebe ich Dir Recht - ich schaue immer in das Profil und wenn da nichts steht, dann achte ich auch nicht so sehr auf diese Bewertungen.

Andere gut kommentierte Bewertungen haben mir schon oft geholfen mich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden - vorher ausleihen z.B. ist bei mir blöd, weil ich im Ort keine Videothek mit BRs habe und dann zum Spritgeld auch noch die Leihgebühren rechnen müsste.. der Film würde damit oft doppeltsoteuer wie wenn ich ihn direkt bestelle, nicht sehr sinnvoll, oder?

Also nochmal kurz meine Meinung:
Deine Meinung sei Dir belassen.
Nur Punkte sind sinnlos, nur in Verbindung mit wenigstens einem kleinen Kommentar wird es nachvollziehbar und hat einen Wert.

In diesem Sinne danke ich allen, die wenigstens kurz was zu ihren Punkten schreiben.

@john, Moe, haifaii


Schöne Grüße
Alex
andeis
Inventar
#10 erstellt: 30. Okt 2009, 17:35
Was habe ich denn davon wenn jemand schreibt: "Mir hat der Film nicht gefallen weil er nicht komisch war"...da reicht doch auch eine 4/10. (Ich meine so'n bisschen Text allein reicht nicht wirklich um sich etwas darunter vorzustellen).

Entweder man eröffnet einen eigenständigen Thread zu einem Film und schreibt dann eine ausführliche Rezension (mit der dann jeder etwas anfangen kann) oder man postet eben knapp, wo die anderen nur erkennen ob er einem gefallen hat oder nicht, mehr Aussagekraft haben die Beiträge in Kurzform doch sowieso nicht.

Nicht dass wir uns missverstehen, ich bin auch eher ein Befürworter für eine etwas längere Erklärung der Benotung (mache ich selber ja auch fast immer) aber man sollte es auch tolerieren wenn es jemand nicht tut und dann nicht rummeckern.
istef
Inventar
#11 erstellt: 30. Okt 2009, 19:00
Meine persönliche (als User) Meinung ist ganz klar die, dass man zum Film ein paar Zeilen verlieren sollte. Film ist nunmal eine Kunstform, welche sich nicht mit 3 Zahlen einstufen lässt. Die Benotung soll lediglich unterstützend, nicht aber tragend wirken.

Natürlich wird niemand gezwungen eine mehrseitige Abhandlung zu verfassen. Aber es hat sich im Laufe der Jahre so eingelebt, dass man zum Gesehenen ein paar Worte schreibt. Denn man hat m.M.n. sogar sehr viel davon! Ein Film kann in vielerlei Hinsichten gut oder schlecht sein. In dem man Positives und Negatives hervorhebt entsteht ein gewisses Bild vom Film, vor allem wenn mehrere User ihre Eindrücke hier posten. Ich habe über die Jahre unzählige Perlen über dieses Forum entdeckt und bin sicher, dass ich da nicht alleine dastehe. Beiträge mit lediglich 3 Bewertungen (Bild/Ton/Film) schaue ich persönlich nicht an.

Gerade weil Geschmäcker verschieden sind, ist eine Erklärung doch so wichtig. Wenn jemand z.B. auf gute Soundtracks oder tolle Kamerafahrten steht, wie soll er dies aus einer simplen Zahl erkennen? Ja sogar bei den hier so geliebten Bild/Ton-Bewertungen kann man Wichtiges mitteilen! Ist der Ton gut weil er sehr basslastig ist oder weil die Stimmwiedergabe kristallklar ist?

Ein Meinungsaustausch basiert auf Worten, nicht auf Zahlen. Das wurde weiter oben bereits treffend gesagt.

istef
andreasy969
Inventar
#12 erstellt: 30. Okt 2009, 19:50

haifaii schrieb:
Nur die Punktwerungen ohne Begründung oder doch eine ausführlichere Bewertung. Was hilft euch mehr ?

Weder noch. Mir helfen genau genommen nur Screenshots anhand derer ich mir selbst ein Bild machen kann. Mit allem anderen kann ich im Prinzip nicht wirklich etwas anfangen, und entsprechende Beiträge sind für mich ehrlich gesagt ziemlich überflüssig. Deshalb lese ich die blu-ray Wertungen hier im Prinzip auch überhaupt nicht, und schreibe auch selbst keine. In vielen Bereichen hole ich mir wertvolle Infos aus dem hifi-forum, blu-ray Reviews zählen allerdings definitiv nicht dazu .

Freuen tue ich mich hier aber durchaus über eine aussagekräftige(!) Wertung/Meinung zu einem Film . Das liegt nicht jedem (mir auch nicht, bzw. ist mir ein aufwendiges Review i.d.R. zu viel Arbeit), aber dann sollte man es vielleicht besser ganz sein lassen. Wer das Bedürfnis hat, nur Punkte für einen Film zu vergeben, der kann das ja z.B. bei imdb machen.

Letztlich soll aber jeder machen wie er will - ich lese es tendentiell sowieso nicht .


haifaii schrieb:
Mir interessiert es ehrlich gesagt nicht was User X für Filme schaut wenn er nicht begründet warum er sie so findet...
Bei meiner Freundin würd ich vielleicht noch verstehen warum sie einen Titel schlecht oder gut bewertet.. Aber bei euch nicht Also bitte schreibt doch kurz warum ihr diese oder jene Bewertung abgegeben habt :prost

Das würde ich so unterschreiben .
davidcl0nel
Inventar
#13 erstellt: 30. Okt 2009, 19:59
Klar ist es subjektiv, aber man sollte sich nicht selber widersprechen.

"Bildquali 8/10, DVD war genauso gut" und solche Aussagen sind doch einfach Blödsinn. Ist 5/10 dann VHS und 2/10 ein Daumenkino mit weichen Bleistiftzeichnungen?!

Oder "aufgrund des Alters eine sehr gute Qualität"... man muß ja nicht alles mit Daktari vergleichen, aber auch alte Kinofilme haben eine gute Bildqualität, wenn man oft auch bei manchen Kameras Konvergenzprobleme an den Objektiven in den Randzonen sehen kann. Das sah man vorher halt nicht. Oder das Rauschen eines Filmes/Filmkorn. Das sehe ich lieber, als wenn sie es mit einem Filter komplett glattgebügelt haben, und damit andere Details (Hautporen) aus dem Bild gewaschen haben. Das reicht mir schon, wenn ich solche TVs im Handel falsch eingestellt sehen muß, zu Hause möchte ich das nicht haben...

Zum Ton kann man erst recht nichts ohne Beschreibung sagen. Der eine mag es, wenn der Subwoofer ständig Bodenwellen schlägt, ich eher nicht, wenn es unpassend ist. Eine Explosion muß man natürlich hören können, aber spüren?

Kurz zusammenfassend: Eine Angabe ohne jegliche weiteren Informationen ist für mich nutzlos und beachte ich auch nicht weiter... aber sehen ja scheinbar auch ein paar andere genauso.
Wenn ich schon mal eine Bewertung schreibe (sind ja nicht so viel, obwohl ich sehr viele BDs gucke), dann schreibe ich zumind. auch etwas Text... Und ich versuche lieber etwas zu pessimistisch zu bewerten, aber auch nicht völlig tiefzustapeln.
Ale><
Inventar
#14 erstellt: 31. Okt 2009, 09:49

andeis schrieb:
Was habe ich denn davon wenn jemand schreibt: "Mir hat der Film nicht gefallen weil er nicht komisch war"...da reicht doch auch eine 4/10. (Ich meine so'n bisschen Text allein reicht nicht wirklich um sich etwas darunter vorzustellen).

...

...aber man sollte es auch tolerieren wenn es jemand nicht tut und dann nicht rummeckern.

Erstmal sehe ich einen großen Unterschied zwischen "Rummeckern" und konstruktiver Kritik und hoffe, dass meine Kommentare dazu nicht als ersteres aufgefasst werden.
Ich versuche meine Meinung immer zu begründen, so dass sie nachvollziehbar wird.

Es stimmt natürlich, dass man einen Film nicht mit ein- zwei Sätzen beschreiben kann, aber zusammen mit einer etwas ausführlicheren Rezension, helfen auch kurze Kommentare (vor allem wenn man mehrere zu einem Film liest) sehr, wie istef schon schreibt können besonders positive oder negative Punkte dadurch hervorgehoben werden (die dann ja auch jeder nochmal für sich selbst bewerten kann).

Gruß
Alex
Muppi
Inventar
#15 erstellt: 31. Okt 2009, 12:04
Nicht zu langatmig, aber kurz und prägnant sollte sie sein. Und bei besonders guten oder schlechten Bewertungen wäre eine nachvollziehende Begründung auch nicht schlecht. Und wirrige Bemerkungen wie 8/10 für die Blu-ray, aber die DVD würde auch noch reichen müssen auch nicht sein.
john_frink
Moderator
#16 erstellt: 31. Okt 2009, 15:32
Schön, jetzt haben wir ein paar Meinungen, ein gewisser Konsens ist gegeben, wenn ich das so interpretieren darf:

Noten zu geben ist dann OK, wenn diese zumindest mit einigen wenigen Sätzen untermautert werden.

Nun folgt die Frage, wie dies hier im Forum praktiziert werden kann, denn aktuell sehe ich keine Änderung am post-Verhalten in dem entsprechenden Thread.

-Sollte es einen thread geben, in dem ausschliesslich Filminhalte rezensiert und besprochen werden - dies natürlich in einem Rahmen, bei dem Mindestanforderungen erfüllt werden sollten, die Art des Mediums aber völlig egal ist?
Daneben könnte dann ein weiterer Thread existieren, bei dem Ton und Bild kommentiert wird, von mir aus auch ohne text, nur Noten; und das Blu-ray only...


-Oder aber wünschen wir und ab sofort einen moderativen Eingriff bei Posts, die einem film lediglich mit ein paar Ziffern beurteilen?


-Wir können auch weitermachen wie bisher und alle zwei Wochen einen Streit anfangen.


-Weitere Vorschläge??


Schönen Gruss, le john


[Beitrag von john_frink am 31. Okt 2009, 15:33 bearbeitet]
haifaii
Inventar
#17 erstellt: 31. Okt 2009, 16:04
Am besten wäre es natürlich, wenn es im aktuellen Thread sich so entwickelt, dass jeder etwas zu den Filmen, zu Bild und zum Ton schreibt, da es einfach am übersichtlichsten ist. Aber ich denke das ist nicht zu realisieren. Es haben ja schon einige User deutlich gemacht, dass sie nicht damit einverstanden sind (warum auch immer). Also entweder werden diese Beiträge gelöscht oder wir machen ein extra Thread auf. In dem werden dann aber Filminhalte besprochen und zwar nicht nur mit einer Zeile.. Oder gibt es andere Vorschläge?
Klinke26
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 31. Okt 2009, 16:10
Meine Erfahrungen hier im HD-Thread sind so dass die breite Masse gern nur

Film x/x
Ton x/x
Bild x/x

schreibt bzw. liest.
Jeder stellt sich eine Rezension aussagekräftig, mit 3-10 ganzen Sätzen verfasst, ohne kindlichen oder jugendlichen Slang angehaucht und ohne Spoiler vor.

Was viele Leute jedoch erwarten, und was sie selbst bereit sind zu tun (weil es macht ein wenig Zeit und Arbeit), sind zwei verschiedenen paar Schuhe.

Wie Rezensionen aussehen können sieht man in dem "Heute gesehen"-Thread bei den DVDs.
Zugegeben, da macht sich auch nicht jeder die Mühe mal in ganzen Sätzen zu verfassen was er von dem Film hält. Aber man sieht dort spürbar mehr Qualität als im HD-Unterforum.

Das einzige was hier wirklich von Belang wäre, ist die Rezension zum Inhalt des Filmes.
Bild und Ton sind Quatsch, da wie bereits mehrfach hier geschrieben die räumlichen Gegebenheiten wie auch die Technik stark unterschiedlich sind.

Wer denn keine Lust und Zeit hat, eine wirkliche Rezension zu schreiben, sollte sich selbst dazu erziehen dass er diesen Thread mit 6 Zahlen nicht zumüllt. Wird ja keiner gezwungen sich hier zu verewigen nachdem er einen Film gesehen hat.

Ebenso wurden bereits die diversen Müll-Antworten alá "Ich halte aber gar nichts von diesem Bild ..." oder "Der Ton ist ja wohl absolut mies ...." angesprochen.

Eine Rezension eines User ist unumstößlich.
Hat ein anderer User zum selben Film eine andere Meinung, sollte dieser eine eigene Rezension einstellen, ohne den Vorredner damit zu kompromittieren.


[Beitrag von Klinke26 am 31. Okt 2009, 16:22 bearbeitet]
haifaii
Inventar
#19 erstellt: 31. Okt 2009, 16:17
Jetzt geht es halt darum ob wirklich jeder gerne nur Zahlen liest. Bisher kamen ja nur Meinungen von Leuten, die diese Zahlen nicht informativ finden.
Wenn jemand keine Zeit hat eine kurze, oder etwas ausführlichere Rezension zu schreiben, dann frage ich mich manchmal nur, warum diese Menschen überhaupt etwas schreiben. Ist es ein so starkes Mitteilungsbedürfnis ? Oder warum schreibt man 3 Zahlen hin mit dem Hinweis, dass man für mehr keine Zeit habe, nur um sich dann später ausführlich zu streiten und bei dieser Diskussion auf einmal kein Zeitdruck mehr besteht ?


[Beitrag von haifaii am 31. Okt 2009, 16:22 bearbeitet]
Klinke26
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 31. Okt 2009, 16:21
Hehe, genaus so siehts aus.

Ich stelle mir genau dieselben Fragen bei dieser Art Rezensionen.


[Beitrag von Klinke26 am 31. Okt 2009, 16:22 bearbeitet]
andeis
Inventar
#21 erstellt: 31. Okt 2009, 16:23

john_frink schrieb:


-Wir können auch weitermachen wie bisher und alle zwei Wochen einen Streit anfangen.



Streit wird es in diesem Forum in jedem Thread weiterhin geben, das werden auch irgendwelche Vorschriften nicht verhindern. Das einzige was wirklich hilft ist ein moderierter Thread um da Disziplin rein zu bringen, aber das kann man den Mods kaum zumuten.

Daher kann man nur an die Vernunft der User appellieren und sie bitten etwas mehr als nur Zahlen zu schreiben. Den Threadtitel dahingehend mit dem Vermerk zu ergänzen: "Bewertungen bitte mit Erklärungen" wäre eventuell eine weitere Möglichkeit.

Wer sich dann nicht daran hält sollte aber nicht abgestraft werden, ab und zu ein Hinweis, man solle auch Text schreiben, sollte reichen.

Daher wäre ich eher dafür so weiter zu machen wie bisher und nur solch einen Vermerk im Threadtitel zu ergänzen.
haifaii
Inventar
#22 erstellt: 31. Okt 2009, 16:24
ich schreibe ja auch Rezensionen nicht immer sofort nach dem ich den Film gesehen habe, manchmal vergehen einige Tage, aber das ist ja nicht so schlimm. Ich vermute mal niemanden wird es umbringen, wenn er nicht sofort informiert wird. Und das können ja auch die Leute machen, die keine Zeit haben. Irgenwann werden sie schon mal ein paar Minuten frei haben. Sonst frage ich mich wie sie teilweise auf mehrere tausend Beiträge kommen konnten.
Klinke26
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 31. Okt 2009, 16:31
Man kann sich ja vielleicht auf zwei Hauptpunkte einigen, die dann allerdings auch von der Moderation im Auge behalten werden sollten.

- Die Rezension findet in Form von 3-10 ganzen Sätzen statt.

- Die geschriebenen Beiträge beziehen sich auf die eigenen Eindrücke des gesehen Filmes, ohne sich auf den Vorredner zu beziehen.

So werden Spam-Antworten und Streitereien weitestgehend verhindert.
istef
Inventar
#24 erstellt: 31. Okt 2009, 16:43

john_frink schrieb:


-Sollte es einen thread geben, in dem ausschliesslich Filminhalte rezensiert und besprochen werden - dies natürlich in einem Rahmen, bei dem Mindestanforderungen erfüllt werden sollten, die Art des Mediums aber völlig egal ist?


Gibt es hier bereits, wird aber (leider) nicht sehr oft genutzt.



john_frink schrieb:

Oder aber wünschen wir und ab sofort einen moderativen Eingriff bei Posts, die einem film lediglich mit ein paar Ziffern beurteilen?


Das Problem dabei ist, dass solche Posts grundsätzlich gegen keine Regeln verstossen. Es ist strittig, ob solche Beiträge als Spam einzustufen sind oder nicht. Meine persönliche Meinung dazu habe ich ja bereits geschrieben. Da sich aber vermehrt auch User daran stören, werden wir Mods zukünftig verstärkt ein Auge darauf halten.



john_frink schrieb:

Wir können auch weitermachen wie bisher und alle zwei Wochen einen Streit anfangen.


Genau das gilt es zu verhindern. Von moderativer Seite aus werden vorerst keine restriktiveren Regeln festgelegt. Wir werden aber weiteren Streitereien nicht tatenlos zusehen. Es ist nicht immer sinnvoll, für alles und jeden Regeln und Verbote zu erlassen. Dies soll weiterhin ein freies und friedliches Forum bleiben. Es soll nicht von uns diktiert werden, wie Beiträge auszusehen haben, solange sie nicht regelwidrig sind. Wenn dieses Thema aber weiterhin zu Unruhen führt, werden wir eingreifen.

Deshalb unsere Bitte, zukünftig eure Meinungen zu einem Film in ein paar Worte zu fassen. Das ist doch nicht zuviel verlangt!?! Zudem scheint es auch im Sinne der meisten User zu sein.

Dieser Thread wird weiterhin beobachtet... Konstruktive Vorschläge sind selbstverständlich gern gesehen.

istef
Klinke26
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 31. Okt 2009, 16:59

istef schrieb:
Von moderativer Seite aus werden vorerst keine restriktiveren Regeln festgelegt.



istef schrieb:
Es soll nicht von uns diktiert werden, wie Beiträge auszusehen haben, solange sie nicht regelwidrig sind


Was sind denn die derzeitigen "Regeln" für Filmrezensionen?
Den Beiträgen nach gibt es doch keine oder.


[Beitrag von Klinke26 am 31. Okt 2009, 17:00 bearbeitet]
istef
Inventar
#26 erstellt: 31. Okt 2009, 17:21
Ich meinte die allgemeinen Regeln im Sinne der Nutzungsbedingungen. Spezifische Regeln für Rezis gibt es keine, siehst du richtig.

Wir könnten Regeln erlassen, aber wollen wir das wirklich? Ein Forum lebt auch von der Verschiedenheit der User und deren Beiträge und Meinungen. Wieso sollten wir ein fixes Schema vorgeben, wie ein Beitrag auszusehen hat? Im DVD-Forum klappt dies, von normalen gelegentlichen Unruhen abgesehen, eigentlich ganz gut. Ich persönlich denke, dass wir auch so auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Aber warten wir mal den Verlauf dieses Threads ab.

Wie gesagt, in letzter Zeit stören sich immer mehr User an solchen Kurz-Rezis. Deshalb werden wir die Sache beobachten, vorerst aber keine Massnahmen ergreifen.

istef
ghost198
Inventar
#27 erstellt: 31. Okt 2009, 18:04
m.e. wäre es auch der falsche weg immer alles reglementieren zu wollen, obwohl es so aussieht, als ob sich das hier einige wünschen.

leider ist es eben in unserer gesellschaft so, dass viele für alles vorschriften und regeln wollen und brauchen...schade

na ja, ich für meinen teil kann alle rezensionen tolerieren, ob sie nun aussagekräftig sind oder nicht und hoffe, dass wir ohne irgendwelche vorgaben auf einen nenner kommen.

in diesem sinne
Klinke26
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 31. Okt 2009, 19:58
Na das wir sie "brauchen", sie zeigt ja allein schon die Anfrage und Threaderöffnung von haifaii .

Die Medaille hat immer zwei Seiten. Jeder will gern alles geregelt haben, keiner kann sich von freisprechen.
Sei es die Anordnung der TV-Programme im Receiver, wo das Salz in der Küche steht oder wie die Blu-rays im Schrank geordnet werden.
Ist man halt von einer Regelung betroffen, weil man sich ändern müsste, wird natürlich über die "Scheiß-Regeln" geschimpft.

Gehört man zu den Leuten die sich gern etwas mehr Mühe machen eine Rezension in ganzen Sätzen zu schreiben, ist man natürlich von der Aussagekraft von Zahlenbeiträgen recht unbeeindruckt.

Es hat schon seinen Grund warum nicht nur ich nicht mehr im HD-Forum rezensiere sondern lieber im DVD-Unterforum.

Und mal ehrlich, scrollt man mal durch die letzten beiden Seiten des "Heute gesehen"-Threads ... wieviele wirklich aussagekräftige Rezensionen gibt es dort?
Ich mein, ich wurde von einigen pubertären Usern angesprochen warum ich nur den Titel einschrieb.
Naja, ich sehe darin nicht weniger Aussagekraft als wenn da steht:

Bild 8/10
Ton 5/10
Film 6/10

Es sei denn wir einigen uns darauf dass es keine Regeln geben soll. Dann soll jedoch auch erlaubt sein dürfen wenn man das schreibt was die Threadüberschrift nur aussagt:

Der Heute gesehen-Thread:
Watchmen DC

Auch gleich wieder ein tolles Beispiel wie es nicht laufen sollte:



Slumdog Millionair

Hat mich stark an City of God erinnert. Klasse Film!
Das Bild hat immer mal wieder starke schwächen (teilweise sehr starkes rauschen) insgesamt aber gut.

Film 8/10
Bild 7,5/10
Ton 7/10 (Dialoge viel zu leise)



Sorry, aber bzgl. Bild und Ton liegst du völlig daneben. Meine Einschätzung:

Film 8/10
Bild 2/10
Ton 3/10

Wie gesagt, die Meinung zu einem Film ist unumstößlich. Da braucht keiner den Vorredner ansprechen dass er ja völlig falsch sieht.


[Beitrag von Klinke26 am 31. Okt 2009, 20:01 bearbeitet]
Ale><
Inventar
#29 erstellt: 01. Nov 2009, 02:42

Klinke26 schrieb:
Wie gesagt, die Meinung zu einem Film ist unumstößlich. Da braucht keiner den Vorredner ansprechen dass er ja völlig falsch sieht.

Das sehe ich etwas anders - die Meinung zum Inhalt sollte wirklich unumstößlich sein, Bild- und Tonbewertungen sind allerdings mMn wesentlich weniger vom Geschmack abhängig - da kann man, denke ich - auch drüber diskutieren.

Allerdings natürlich nicht so wie in Deinem Beispiel, wo durch die Antwort eine Diskussion eigentlich schon unmöglich wird.
Hätte er geschrieben: "Auf meinem Equipment - welches dann auch ersichtlich sein sollte - sieht das Bild schlecht aus und der Ton ist auch nicht besser, ich würde Ton: x/10 und Bild: y/10 geben. Mit welchem Equipment schaust Du, mit welchen Filmen hast Du verglichen?"
Dann würde wieder ein Schuh draus.
HiFi-Frank
Moderator
#30 erstellt: 01. Nov 2009, 11:30
Hi,

also 3 Zahlen und das Wort Rezension in einem Atemzug zu nennen und damit auch noch das gleiche ausdrücken zu wollen halte ich persönlich für ziemlich daneben. Für mich sind diese "Filmbewertungen" sehr nahe am Spam und dienen vermutlich nur dazu, den Beitragszähler nach oben zu pushen. Wie es istef bereits schrieb, bin auch ich gegen jegliche Form der Reglementierung - zumindest, wenn es die gesittete Meinungsäußerung zu einem Film betrifft. Auch möchte ich solch einen Thread nicht "auf moderiert" stellen, da ich es ganz einfach für unnötig halte. Eigentlich sind hier die User selbst gefragt! Wie? Na indem man schreibfaule Zeitgenossen mal darauf hinweist, dass solche Formen der Bewertung nicht gewünscht sind. Das sollte natürlich nicht derart ausarten, dass zu einer Film-Kurzbewertung 10 Posts hinterher folgen und alle auf User X verbal einprügeln.

So könnte ich mir das jedenfalls vorstellen. Ein Forum hat unterm Strich nur so viel Niveau, wie es seine User auch zulassen bzw. bilden



Edit: Rechtschreibung


[Beitrag von HiFi-Frank am 01. Nov 2009, 14:48 bearbeitet]
Muppi
Inventar
#31 erstellt: 01. Nov 2009, 11:37

Klinke26 schrieb:

Auch gleich wieder ein tolles Beispiel wie es nicht laufen sollte:



Slumdog Millionair

Hat mich stark an City of God erinnert. Klasse Film!
Das Bild hat immer mal wieder starke schwächen (teilweise sehr starkes rauschen) insgesamt aber gut.

Film 8/10
Bild 7,5/10
Ton 7/10 (Dialoge viel zu leise)



Sorry, aber bzgl. Bild und Ton liegst du völlig daneben. Meine Einschätzung:

Film 8/10
Bild 2/10
Ton 3/10

Wie gesagt, die Meinung zu einem Film ist unumstößlich. Da braucht keiner den Vorredner ansprechen dass er ja völlig falsch sieht.


Aber auch ein gutes Beispiel das man ruhig schreiben könnte, warum man beim Bild eine unterirdische 2/10 gibt, solch eine Wertung kann man doch ruhig mal anzweifeln indem man z.B. nach dem Equipment fragt.
Klinke26
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 01. Nov 2009, 11:59
Da ist dann wieder das faule Schreiben nur mit Zahlen.
Würde sich ein jeder von Anfang an in ganzen Sätzen artikulieren statt mit diesen nichtssagenden Zahlen, würde es keiner Rückfrage bedürfen.
andreasy969
Inventar
#33 erstellt: 01. Nov 2009, 13:29

HiFi-Frank schrieb:
Wie? Na indem man schreibfaule Zeitgenossen mal darauf hinweist, dass solche Formen der Bewertung nicht gewünscht sind. Das sollte natürlich nicht derart ausarten, dass zu einer Film-Kurzbewertung 10 Posts hinterher folgen und alle auf User X verbal einprügeln.

Was aber leider nicht funktioniert, eben weil es keine Regeln gibt - "Wo steht denn, daß ich hier nicht nur Punkte schreiben darf?" => Endlosschleife.


Ein Forum hat unterm Strich nur so viel Niveau, wie es seine User auch zulassen bzw. bilden ;)

Du sagst es, und ich fürchte eben das ist in einem Thread ohne Mindestregeln auch genau das Problem .
vstverstaerker
Moderator
#34 erstellt: 01. Nov 2009, 13:53
wenn man sich den besprochenen heute gesehen thread für hd-dvd und blu-ray mal von seite 1 an (!) anschaut dann fällt ja leider gleich auf, dass von anfang an so schludrig damit umgegangen wurde. es ist hier also keine entwicklung in eine negative richtung die wir erleben, sondern von anfang an das phänomen dass manch einer da nur seine punkte reinsetzt.
das hätte man vielleicht verhindern können mit entsprechenden hinweisen als der thread noch jung war.
nach zwei jahren heißt es dann jetzt, dass ja nie jemand was gegen diese kurzwertungen einzuwenden hatte

ich habe hier eigentlich oft das gefühl es hauptsächlich mit erwachsenen zu tun zu haben, speziell in den hd-medien bereichen wo alles mögliche importiert wird, beamer vorhanden ist usw. wenn ich dann jedoch bloße zahlen als bewertungen zu filmen lese, wenn man das dann kritisiert und statt zu argumentieren dann die einzige wiederkehrende antwort "ihr könnt ja drüber weg lesen" ist dann frage ich mich doch wie viele mindestens 10 jahre schule, in denen man lernt seine meinung zu begründen, geschwänzt haben.
mal davon abgesehen wie man überhaupt mit so einer einstellung (ich habe eine meinung die ich nicht begründen muss und unantastbar ist sie auch) durchs leben kommen kann.


ansonsten trifft der letzte post von andreasy eben irgendwie ins schwarze...
Moe78
Inventar
#35 erstellt: 01. Nov 2009, 14:27
Das kann man doch nur unterschreiben. Denke mir, man soll eigentlich nix gegen die Meinung anderer sagen, aber wenn, dann bitte auch mit Begründung.

Wenn manche Leute nur Zahlen hinschreiben, und man dann nachfrägt, dann wird einem von mehreren gleich über den Mund gefahren, man solle doch seine Klappe halten, denn das wäre die eigene Meinung! Warum sie jedoch ihre eigene Meinung, die ja durch eine untermauernde Erklärung umso unumstößlicher wäre, nicht ausführen, das bleibt meistens ein Geheimnis (oder sie wissen die Antwort selber nicht).

Meine Meinung ist solange unumstößlich, bis mich jemand schlüssig argumentiert vom Gegenteil überzeugen kann. So sehe ich das.
istef
Inventar
#36 erstellt: 01. Nov 2009, 14:33
Ich würde eigentlich ganz gerne auch mal die andere Seite hören. Hat keiner der "Schreibfaulen" etwas dazu zu sagen?
Moe78
Inventar
#37 erstellt: 01. Nov 2009, 14:58
Alter, die sind schreibfaul! Denk mal drüber nach...
haifaii
Inventar
#38 erstellt: 01. Nov 2009, 15:03
Komisch, dass nur "Inventare" hier diskutieren Haben die anderen User Angst mitzureden oder stört es sie einfach nicht so ?
Klinke26
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 01. Nov 2009, 15:34

vstverstaerker schrieb:
mal davon abgesehen wie man überhaupt mit so einer einstellung (ich habe eine meinung die ich nicht begründen muss und unantastbar ist sie auch) durchs leben kommen kann.

Ich fühl mich mal zur Hälfte angesprochen von deinem Statement.

Eine Meinung begründen? Sollte man immer und zu jederzeit.

Eine unantastbare Meinung? Die soll auf jeden Fall gewährleistet sein. So hat selbst in unserer Demokratie die NPD die Möglichkeit ihre Slogans auf Plakaten zu veröffentlichen.

Und dann sollte es bei etwas Subjektivem wie dem Befinden zu einem Film erst recht funktionieren dass nicht gleich 1-3 User auf ihren Vorredner herziehen und in bester Sandkastenmanier "Ich sehe das aber ganz anders ..." Einspruch zu vermelden.

Das kann dann in einer eigenen Rezension zum selben Film verpackt werden.
Die Meinung selbst sollte jedem Schreiber gestattet sein.
Bei der Bewertung von Filmen gilt es nicht Kompromisse zu finden oder zusammenzuarbeiten.
istef
Inventar
#40 erstellt: 01. Nov 2009, 15:57
Das sind dann aber 2 verschiedene Themen. Das eine sind die Zahlenrezensionen. Da scheint mir der bisherige Tenor hier im Thread ziemlich eindeutig zu sein. Nicht zuletzt weil sich die Verfasser dieser umstrittenen Rezis sich nicht zu Wort (oder zu Zahl...) melden.

Das andere ist das Angreifen von Meinungen. Unschöne Angriffe werden natürlich nicht toleriert. Eine Meinung in Frage stellen darf und soll aber sein. Aber selbstverständlich in angemessenem Ton und mit Gegenargumenten. Das gilt für das gesamte Forum, nicht nur für den Filmbereich. Nur sollen die "Heute gesehen" Threads nicht ständig Plattformen für seitenlange Diskussionen über einen Film sein. Das verwässert den Thread und führt zu einem unübersichtlichen Chaos. Ein paar Folgebeiträge sind OK, wenns darüber hinaus geht wird das Thema von uns Mods aufgeteilt. Das klappt ganz gut würde ich meinen.

istef
vstverstaerker
Moderator
#41 erstellt: 01. Nov 2009, 16:10
eines ist mir aber auch noch besonders aufgefallen.

wir diskutieren hier ja über filme bzw dessen bewertungen. natürlich liegen meinungen und bewertungen darüber ausschließlich dem persönlichen empfinden zu grunde.

was mich dabei aber wirklich stört ist dass das gebiet filme das einzige ist in dem hier so verfahren wird.
mal abgesehen von car hifi und voodoo lese ich eigentlich in fast allen bereichen des forums regelmäßig, meist gehört auch schreiben dazu.

wenn über ein album eines künstlers diskutiert wird dann schreibt niemand einfach eine note hin sondern er beschreibt was ihm gefällt und was nicht. so wird hier zu 99% der fälle im forum vorgegangen.

wenn jemand seine meinung zu lautsprechern schreibt dann steht da nicht nur "die find ich gut, die andern sind ganz mies" sondern da steht eine fundierte begründung. was ist gut - nur der preis oder die optik oder besonders präziser bass oder kristallklare höhen? sowas steht da weil alles andere dem fragenden gar nicht hilft.

wenn jemand seine eindrücke zu einem neu gekauften blu-ray player schreibt dann wird auf dinge wie fernbedienung, optik, wiedergabe-qualitäten, geräuschentwicklung usw eingegangen. dort liest man aber nie so aussagekräftige dinge wie:
LG BD 370
optik: 5
bild: 8
sonstiges: 6

mich würde daher die reaktion derer interessieren die solche filmwertungen schreiben wenn sie mich um rat fragen wegen dem kauf eines av-receivers und ich antworte dann nur mit noten...

jetzt könnte natürlich gleich wieder jemand argumentieren, dass filme ja was anderes sind als blu-ray player.
ja sie sind kunst, das ist musik aber auch und trotzdem gibt es hier bei cd's nicht nur punktwertungen.
und da sich einschätzungen zu technischen geräten hier auch oft nicht so sehr auf fakten sondern auch viel auf persönliche eindrücke beschränken sind diese ganzen wertungen sehr wohl vergleichbar.
und da ist mein fazit leider, dass film bzw hd-dvd und blu-ray der einzige bereich ist in dem so deutlich täglich meinungen, sprich nur noten, ohne begründung hinterlegt werden.

dabei nehme ich mich selbst nicht mal aus. ich schreibe sicher keine ausführlichen reviews sondern sage nur kurz und knapp was mir bei einem film gefallen hat und was nicht. das mag der eine oder andere sicher viel ausführlicher, professioneller oder gar besser machen.
entscheidend ist aber, dass ich mich bemühe. das machen andere teilweise nicht. und genau so verstehe ich die kritik in diesem thread
john_frink
Moderator
#42 erstellt: 01. Nov 2009, 16:29
good point, vstverstaerker


Noch ein Wort zur "Verteidigung" der Bild und Tonbewertungen.

Meiner Meinung nach machen diese insbesondere bei Bluray Sinn, da leider der Preis der Scheiben nicht gerade oft günstig ist und daher eine Einschätzung von Usern, die die Rezis ernsthaft und kritisch schreiben, eine echte Kaufberatung darstellt!
Gerade zb. bei Actionfilmen der 90er würde ich mir die Bluray nachkaufen, kommen hier aber von anderer Seite berechtigte Zweifel seitens der Qualität auf, könnte ich mich weiterhin mit der DVD begnügen (zb. Predator).

Schade ist daran aber, dass viele User Bildqualität oftmals mit Stilmittel verwechseln und dies unreflektiert bzw. lediglich mit Ziffern wiedergeben (Miami Vice oder aktuell Slumdog Millionaire). Eine Erklärung der Note würde hier abermals Misverständnissen vorbeugen.


Schönen Gruss, le John
Moe78
Inventar
#43 erstellt: 01. Nov 2009, 16:33
Und darum geht's doch, sich etwas bemühen, dann ist sowas auch aussagekräftig. Dazu kommt, dass ein paar erläuternde Zeilen doch gleich getippt sind (sogar für 2 Finger Suchsystem-Schreiber wie meinereiner ), und wesentlich schneller gehen, als dann so ne müßige Diskussion über Sinn und Unsinn von Punktewertungen.
Ist halt, wie's VSTVerstärker auch sagt, in anderen Freds gehts doch auch!
Klinke26
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 01. Nov 2009, 17:28

vstverstaerker schrieb:
ich schreibe sicher keine ausführlichen reviews sondern sage nur kurz und knapp was mir bei einem film gefallen hat und was nicht.

Ist ja auch völlig hinreichend um sich eine Meinung bilden zu können. Es muss kein Roman werden. Wie gesagt 3-10 Sätze, und ein anderer User kann sich bereits ein Bild machen.
andeis
Inventar
#45 erstellt: 01. Nov 2009, 17:32
Um jetzt auch mal Verständnis für die andere Seite zu zeigen:

Der Thread, um den es hier geht, heisst nunmal nur "Heute gesehen" und ich kann in diesem Titel keinen Anspruch erkennen, dass irgendeine Mindesterwartung erfüllt werden muss.

D.h. es könnte auch jemand nur den Filmtitel reinschreiben, mehr nicht. Sogar damit wäre dem Threadtitel genüge getan. Dass dann sogar noch Film/Bild/Ton mit Zahlen bewertet wird ist ja sgar mehr als man eigentlich erwarten würde

Daher hatte ich ja vorgeschlagen den Threadtitel mit einem Zusatz zu versehen, oder gleich einen neuen zu eröffnen wie "Heute gesehen, mit Bewertungen für Inhalt/Bild/Ton" o.ä.
Klinke26
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 01. Nov 2009, 17:35

andeis schrieb:
Der Thread, um den es hier geht, heisst nunmal nur "Heute gesehen" und ich kann in diesem Titel keinen Anspruch erkennen, dass irgendeine Mindesterwartung erfüllt werden muss.

D.h. es könnte auch jemand nur den Filmtitel reinschreiben, mehr nicht.


Sehe ich auch so. Ich hab es eine zeitlang so gemacht. Was aber in kindischem Jugendslang und Kraftausdrücken mir gegenüber endete, und selbst die Moderation sich dann gegen meine Schreibweise ausdrückte und stattdessen die Kraftausdrücke der Kiddies hier tolerierte.

Ist eben doch doof wenn es keine Regeln gibt. Denn dann kommen irgendwelche selbsternannte Forenuser die da meinen: "Das war ja schon immer so!"

Einen Bildqualitätsnoten-Thread haben wir ja auch bereits. Aber selbst da erscheint auch nur ohne irgendwelches Kommentar "Gold" oder "Blu" .

Das macht auch keinen Sinn.

Auch hier wäre es leider nur durch Mehrarbeit durch die Moderation zu realisieren, indem überblickt wird ob eine Rezension auch wirklich eine Rezension ist.

Einzelne Worte ohne Zusammenhang sind es zumindest nicht.
Eine Umbenennung oder Neueröffnung eines weiteren Threads

"Filmrezensionen mit eigenem Statement"
und im ersten Beitrag der Wunsch das die Rezension in Satzform stattfinden sollte, wäre eine Maßnahme.
Und selbst dort wird es dann kuriouserweise die sonst schreibfaulen geben, die dann bei einer Rezension die ihnen nicht passt, auf einmal Zeit haben rumzueiern.


[Beitrag von Klinke26 am 01. Nov 2009, 17:41 bearbeitet]
istef
Inventar
#47 erstellt: 01. Nov 2009, 17:41

andeis schrieb:
Um jetzt auch mal Verständnis für die andere Seite zu zeigen:

Der Thread, um den es hier geht, heisst nunmal nur "Heute gesehen" und ich kann in diesem Titel keinen Anspruch erkennen, dass irgendeine Mindesterwartung erfüllt werden muss.

D.h. es könnte auch jemand nur den Filmtitel reinschreiben, mehr nicht. Sogar damit wäre dem Threadtitel genüge getan. Dass dann sogar noch Film/Bild/Ton mit Zahlen bewertet wird ist ja sgar mehr als man eigentlich erwarten würde

Daher hatte ich ja vorgeschlagen den Threadtitel mit einem Zusatz zu versehen, oder gleich einen neuen zu eröffnen wie "Heute gesehen, mit Bewertungen für Inhalt/Bild/Ton" o.ä.


Nun, ich würde mich jetzt da nicht zu fest am Threadtitel festbeissen. Was auch immer die ursprüngliche Intention des TE war, es hat sich über die Jahre einfach so eingelebt, dass im Thread ein paar Zeilen geschrieben werden. So hat es sich im "Heute gekauft" Thread auch eingelebt, dass man Preis und Kaufort reinschreibt. Ansonsten macht ein solcher Thread einfach keinen Sinn. Was interessiert es mich, welchen Film User XY gesehen hat, wenn nix dazu steht?

Wir haben hier im Forum Bereiche für Nonsens jeglicher Art. Diese Threads stehen aber bewusst in einem sinnvollen Bereich, und das nicht ohne Grund. Wer die "Heute Gesehen" Threads über Jahre verfolgt hat, wird nicht abstreiten können, dass dieses Threads hervorragende Info- und Inspirationsquellen sind. Egal ob Kino, DVD oder BD.

istef
Klinke26
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 01. Nov 2009, 17:44

istef schrieb:
So hat es sich im "Heute gekauft" Thread auch eingelebt, dass man Preis und Kaufort reinschreibt. Ansonsten macht ein solcher Thread einfach keinen Sinn.

Mit dem Unterschied das im "Heute gekauft"-Thread die User selbsterziehend eingreifen und bei Nichtangabe sofort nach Kaufort und Preis nachfragen.

Während bei den Rezensionen ja leider Gottes anstandslos hingenommen wird wenn da nur ein Zahlensalat steht. Geschweige denn die weisen Belehrungen zu "falschen" Bild- und Tonbewertungen.
istef
Inventar
#49 erstellt: 01. Nov 2009, 17:50

Klinke26 schrieb:

Auch hier wäre es leider nur durch Mehrarbeit durch die Moderation zu realisieren, indem überblickt wird ob eine Rezension auch wirklich eine Rezension ist.


Die Mehrarbeit ist nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass wir den Usern nicht diktieren wollen, wie und was zu schreiben ist, solange alles NUB-konform ist. Es kann nicht sein, dass alles immer mit Regeln und Verboten verhängt werden muss, damit es funktioniert.

Wir appellieren aber an die schreibenden Leute, die Beiträge vernünftig zu verfassen und nicht bloss den Beitragszähler zu füttern. Der Filmbereich soll nicht zu einem sinnfreien Aufzählungsforum degenerieren, sondern wertvolle Infos von und für Filmfans bieten.

istef
Klinke26
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 01. Nov 2009, 17:54

istef schrieb:
Wir appellieren aber an die schreibenden Leute, die Beiträge vernünftig zu verfassen und nicht bloss den Beitragszähler zu füttern. Der Filmbereich soll nicht zu einem sinnfreien Aufzählungsforum degenerieren, sondern wertvolle Infos von und für Filmfans bieten.


Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich verstehe schon wie du es meinst. Würde ich mir auch genauso wünschen.
Bei allem Erlebten hab ich eingesehen dass ein Appell keine Wurst vom Teller zieht, solang nicht ein gewisser Druck dahintersteckt.
istef
Inventar
#51 erstellt: 01. Nov 2009, 17:56

Klinke26 schrieb:

Mit dem Unterschied das im "Heute gekauft"-Thread die User selbsterziehend eingreifen und bei Nichtangabe sofort nach Kaufort und Preis nachfragen.

Während bei den Rezensionen ja leider Gottes anstandslos hingenommen wird wenn da nur ein Zahlensalat steht. Geschweige denn die weisen Belehrungen zu "falschen" Bild- und Tonbewertungen.


Genau. Wieso soll dieses selbsterzieherische Verhalten nicht auch hier funktionieren? Mir scheint, als wären sich die Meisten darüber einig, dass man keine reine Zahlen-Rezis mehr haben will.

Die "weisen" Belehrungen sind halt auch ein Teil von Diskussionen, wenn auch nicht immer sinnvoll. Meinungsunterschiede bilden aber nunmal die Basis für Diskussionen. Wie gehaltvoll solche Belehrungen bei Bild und Ton sind, das steht auf einem anderen Blatt geschrieben und wurde ja schon mehrfach diskutiert.

istef
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