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Aktive Zimmerantenne - Umbau auf Doppelquad möglich?

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Arlandria
Neuling
#1 erstellt: 31. Jan 2017, 11:58
Hallo zusammen,

im Zuge der Umstellung auf DVB-T2 bin ich auf die tollen Anleitungen auf CNET gestoßen, die den Eigenbau von Antennen (Doppelquad, Multi-Doppelquad) und auch einen Verstärkern dazu beschreiben.
Bisher verwende ich eine aktive Zimmerantenne von HAMA, die nicht für perfekten Empfang ausreicht. Nächster Schritt wird der Doppelquad-Selbstbau sein. Falls das auch nicht funktioniert, wollte ich den kleinen Verstärker von CNET dazu bauen.

Dazu hab ich mir überlegt: Die aktive Zimmerantenne ist doch auch nichts anderes als ein Verstärker plus eine Antenne. Habe das Teil mal aufgeschraubt (siehe Bilder): Vermutung bestätigt, eine simple Kupferdrahtantenne (mit sicherlich suboptimalen Abmessungen) und eine einfache Verstärkerschaltung (so vermute ich). Das Plastikgehäuse ist innen einseitig metallisch bedampft und wirkt als Reflektor.

Meine Frage dazu: Kann man den Kupferdraht in dieser Zimmerantenne einfach gegen einen Doppelquad austauschen, den man dann an die Verstärkerschaltung anschließt (und evtl einen passenden Reflektor ergänzt)? Hat das schon mal jemand gemacht?

Danke vorab für jeden Input,
viele Grüße,
Tobi

Aktive Zimmerantenne von innen Aktive Zimmerantenne von innen
KuNiRider
Inventar
#2 erstellt: 01. Feb 2017, 09:26
Das wird nicht funktionieren, da es kein Ringdipol ist der angeschlossen ist, sondern nur zwei unterschiedlich lange Drähte.
Den Link zu den Doppelquads hättest du auch in der FAQ-DVBT gefunden und da steht auch, warum so ein Verstärker völlig sinnfrei ist.
Probier einfach mal ne passive Doppelquad (Speisspannung am Receiver abschalten!) und du wirst staunen.
Arlandria
Neuling
#3 erstellt: 02. Feb 2017, 07:55
Besten Dank für die aufschlussreiche Antwort.
Material für die Doppelquad-Antenne liegt schon bereit - ich bin gespannt!

Grüße Tobi
Arlandria
Neuling
#4 erstellt: 06. Feb 2017, 15:52
Hallo,

ich habe mir jetzt eine Doppelquad-Antenne gebaut und es läuft jetzt tatsächlich einwandfrei.
Und das, obwohl in meiner Gegend für den Empfang laut offiziellem Empfangs-Check eine Außenantenne nötig ist. Die Ausrichtung hat aber viel Zeit gekostet, das ist offenbar das wichtigste!

Leider bekomme ich keinen einzigen Sender in HD rein. Ich empfange das Signal des Olympiaturms München. ARD, ZDF etc. kommt störungsfrei, aber eben in Standard-Auflösung. Wie kann das sein?

Bei meinem ersten Test mit der aktiven HAMA-Antenne waren die Sender noch in HD. Mit dem Doppelquad nicht mehr. Schließe ich jetzt die aktive Antenne wieder an, finde ich die HD-Sender auch nicht mehr!?

Viele Grüße,
Tobias
Cheoch_K_
Stammgast
#5 erstellt: 06. Feb 2017, 16:06
Die HD-Kanäle befinden sich noch einige Wochen im Testbetrieb,
der auch bei uns zeitweise unterbrochen und "neu programmiert" wird.
Arlandria
Neuling
#6 erstellt: 06. Feb 2017, 16:27
Vielen Dank, so etwas dachte ich mir schon! Denn eigentlich sollte über DVB-T2 ja alles in HD rein kommen, was man empfangen kann
Dann warte ich mal ab!

Viele Grüße,
Tobias
Couchman
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 18. Apr 2017, 13:09
Sehr praktisch, dass es den Thread schon gibt, da muss ich keinen neuen aufmachen
Wir wohnen in Niederbayern und empfangen bei uns auch die Privatsender, Pro 7, Sat1 & Co. aber mit Hängen und Würgen. Es ist eine lange Probiererei, bis die Zimmerantenne (Vube Alpha von Clixxun mit Verstärker) wenigstens halbwegs die Sender hereinbekommt. Oft gelingt es uns überhaupt nicht. Und jede kleine Störung (Motorroller, Zug...) lässt Bild und Ton meist ganz verschwinden. Und wenn man Antenne oder Zuleitung auch nur schräg anschaut, ist auch alles weg. Die RTL-Sender dagegen kommen ähnlich gut herein wie die öffentlich rechtlichen (die schauen wir allerdings nicht oft an).

Jetzt bin ich auch auf die tollen Bauanleitungen von CNet gestoßen.
Die einfache Doppelquadantenne hab ich jetzt mal versuchsweise aufgebaut und angeschlossen, über ein 3m-Antennenkabel.
Bemessen hab ich die Antenne für 514-586 MHz. Damit deckt sie eigentlich alle Sender ab, die für uns wichtig sind.
Für die öffentlich rechtlichen funktioniert die Antenne auch genauso gut wie die Vube Alpha. Dabei ist es ziemlich egal, wo und wie ich die Antenne positioniere.
Allerdings nur die alten DVB-T-Sender in SD-Qualität, die offensichtlich noch nicht abgeschaltet worden sind.
Die neuen HD-Sender (für die öffentlich-rechtlichen bei uns auf 554 MHz), die auch mit der Vube Alpha etwas schwiieriger, aber letztlich problemlos zu empfangen sind, kommen mit der Doppelquad überhaupt nicht herein, egal, wie ich die Antenne ausrichte. Der Pegel liegt zwischen 8-25 %, die Qualität bei 0 (mit der Vube Alpha bei etwa 50%, die Qualität bei 60-100%).
Und bei den privaten Sendern haben wir mit der Doppelquad überhaupt keine Chance. Der Pegel liegt bei 10-15%, die Qualität bleibt immer bei 0. Bei den Pro7 Sendern wie bei den RTL-Sendern.
Jetzt weiß ich unter diesen Vorraussetzungen nicht, ob es überhaupt Sinn mancht, den Reflektor für die Doppelquad zu probieren (schon etwas aufwändiger) oder gar den Verstärker dieser Bauanleitungen.

Diese Doppelquad-Antenne war unsere einzige Hoffnung, die HD-Privatsender in akzeptabler Zuverlässigkeit empfangen zu können. So wie es bisher ist, lohnt der monatliche Beitrag von 5,75 Euro jedenfalls nicht.
Hätte ich die Antennenzuleitung doch kürzer wählen sollen? Die Lötungen hab ich sorgfältig vorgenommen. Die Maße sind alle ausreichend genau. Eine Außenantenne o.ä. kommt bei uns nicht in Frage.
Was kann ich tun?

Gruß Couchman


[Beitrag von Couchman am 18. Apr 2017, 19:48 bearbeitet]
KuNiRider
Inventar
#8 erstellt: 18. Apr 2017, 21:11
Das die Doppelquad schlechter sein soll, kann ich kaum glauben
Bist du sicher, dass das Koax richtig verlötet ist und hast du auch mal die vertikale Polarisation probiert (die Rauten stehen dann übereinander)?

Ansonsten liest es sich so, dass du eine richtige Richtantenne brauchst, am besten außen an der Wand in Richtung Sender angebracht.
Du kannst es aber auch erstmal innen versuchen, eine flache logarythmische UHF-Antenne wie die TEA 218 log kann man für horizontal polarisierte Sender auch flach unter die Decke hängen, Wände stören aber auch diese Antenne.
Aber erstmal rausfinden aus welcher Richtung deine Sender kommen umd in welcher Polarisation sie senden.
Couchman
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 18. Apr 2017, 21:45
Vielen Dank für Deine Antwort!
Ich denke auch, wenn die Vube Alpha das deutlich besser schafft, muss ich irgendeinen Fehler gemacht haben.
Irgendeine andere Antenne werde ich nicht probieren.
Aber ich werde ein paar Bilder - sobald ich dazu komme - meiner bescheidenen Lötarbeiten an der Antenne hier hochladen, vielleicht kommen wir ja so auf den Grund des Übels.
Ich hab das Teil in alle Richtungen und alle Ausrichtungen gehalten, in verschiedenen Höhen und Positionen im Raum, auch mit den Rauten übereinander.
Das könnte auch schon ein Problem sein, ich hab die Antenne dabei immer in der Hand gehalten mangels flexibler Fixierungsmöglichkeit, das kann doch auch stören.
Es ist zwar ein Teleskoparm mit Kugelgelenk geplant, aber den wollte ich erst bauen, wenn ich weiß, dass es sich lohnt

Gruß Couchman


[Beitrag von Couchman am 18. Apr 2017, 21:48 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Apr 2017, 09:13
So, hier die versprochenen Bilder. Löten war noch nie meine Stärke.

Doppelquad
Problemzone

Der Kondensator soll verhindern, dass mein Receiver geschrottet wird, wenn aus Versehen die Antennenspeisung eingeschaltet ist. Laut Reichelt müssten es die von CNET geforderten 220pF sein, wenn für mich der Aufdruck auch etwas unklar ist. Erwartet hatte ich 220p oder n22.
Mir ist völlig klar, dass es hier auf Kleinigkeiten beim Löten ankommt.
Verbesserungsvorschläge?

Gruß Couchman
Bollze
Inventar
#11 erstellt: 19. Apr 2017, 11:22
Da die alten DVB-T- Sender noch problemlos empfangen werden, kann man davon ausgehen, dass der zuständige Sender noch nicht auf DVB-T2 umgestellt wurde. Ist die Umstellung dann dort auch erfolgt, so werden zumindestens die Öffentlichen in HD problemlos empfangen werden.
Nun stellt sich die Frage, ob auf diesen Sender dann auch die privaten Sender aufgeschalten werden. Dazu müsste erstmal, wissen welcher Sender genutzt wird, also welche Sender strahlt die alten leicht empfangbare DVB-T Programme bei dir noch ab...
Hier kann man mal schauen, ob man irgendwann auch mal Freenet.TV von seinen zuständigen Sender empfangen kann..
http://www.dvb-t2hd.de/regionen

Der jetzige Empfang von HD-Programmen geht also über ein weiter entfernten Sender. Zimmerantennen kommen hier schnell an ihre Grenzen.
Ausserdem spielt die örtliche Lage schon eine riesen Rolle., ein Kellerwohnung hat schlechtere Bedingungen, als eine Wohnung in den 10. Stockwerk mit freier Sicht zum gewünschten Sender.
Die Quad ist nun schon eine gute Antenne, aber sie ist relativ schmalbandig, dass heisst sie arbeitet nur auf die abgestimmte Frequenz richtig gut, dann geht es berg ab. Das heisst, bei schwachen Empfang kann damit nicht alle Kanäle abdecken.
Die Formel ist 75 geteilt durch Frequenz in Megaherz gleich Quadkantenlänge in Meter. Bei 554 MHz wäre wir dann bei ca. 0,135 Meter
Dieser Quad hat dann also um die 554 MHz seine Resonanz, bringt dort die meiste Leistung, um so mehr man sich von die Frequenz entfernt um so mehr geht es bergab. Das Quad ist mit dieser Formel auf Luft abgestimmt, in der Luft empfängt sie am Besten, die Eigenschaften ändern sich leicht, wenn sie z.B. auf Holz direkt daraufgenagelt wird.
Das Quad will genau gerichtet werden.. optimalerweise im rechten Winkel zu dem einfallenden Signal... also in aller Regel in Waage bzw. Lot und quer zum Sender.

Zu deinen Quad auf den Foto, es ist sauber geformt und vor allen auch eben, beides ist sehr wichtig. Das Kabel ist genau in den Ecken einzulöten, nicht irgendwo in der Landschaft. Der Kondensator ist ein 220p.. aber wenn man sich sicher ist, dass man ihn nicht braucht, dann raus damit. Ok, so dramatisch ist das Teil nicht.
So wie auf deinen Bild zu sehen, stört das abführende Kabel die Antenne. Die 4 "Zacken" der Antenne, oben und unten auf den Bild, das sind die wirksamen Antennenelemente. Quer in der Mitte der Antenne ist eine neutral Zone, die man für das Kabel nutzen kann, ohne dass das Kabel die Antenne merklich beeinträchtig. siehe Bild.
Dual Quad Antenne
Auf den Foto ist die Antenne vertikal polarisiert. Bei horizontale Polarisation, welche in Deutschland nicht mehr oft vorkommt, wird die Antennen so gedreht, dass das Kabel vertikal abgeht. Zwecks Standortsuche oder Montage kann man nun die Antenne durch das Kabel halten oder befestigen. somit beeinflussen auch nicht mehr die Hände die Antenne.
Natürlich kann man das Kabel auch gerade nach hinten wegführen.
Dem verwendeten Kabel würde ich misstrauen, sieht irgendwie nach den Billigstrippe aus, es kann gut sein, kann auch Schrott sein.. Am besten sich gutes 7mm Satkabel besorgen.. Markenware..
Der Einsatz eines Reflektors, kann eine merkliche Verbesserung der Antenne bringen. Es verbessert sich auch die Richtwirkung, was z.B. Interferenzen unterdrücken hilft. Als Reflektor kann man auch testweise mal ein Kuchenblech nehmen oder den Metalldeckel alter Geräte wie DVD-Player, PC-Tower, das Blech sollte mindestens ein paar Zentimeter grösser sein, als das Quad und ringsrum das Quad überdecken. Das Blech wird von Sender aus gesehen, hinter dem Quad gehalten. Das Blech wird parallel zum Quad gehallten. der optimale Abstand ist ungefähr eine Kantenlänge des Quads und sollte durch probieren optimiert werden. Bei Test mit diesen "fliegenden Versuchaufbau", ich war überrascht, das es so viel ausmacht. Hat man den optimalen Abstand ermittelt.. kann das Quad an der neutral Zone im optimalen Abstand zum Blech befestigten.


Bollze.

Die Alternative zu den Freenet.TV bleibt der Satempfang... SD bei den privaten TVs bleibt hier für lange Zeit noch uncodiert. Gegen Kohle gibt es hier private Sender auch in HD... Ab einer DigiDish45 ist man mit dabei.


[Beitrag von Bollze am 19. Apr 2017, 12:39 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Apr 2017, 13:12
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, Boolze. Da steckt eine ganze Reihe an Ansätzen zum Verbessern für mich drin.

Ich hab es bisher nicht herausfinden können, gehe aber davon aus, dass bis auf weiteres die Frequenzen so bleiben. 2018 wird sich nochmal etwas für uns in Niederbayern/Rottalinn zum positiven ändern. Aber wie es aussieht nicht für die Privatsender.
Und genau hierbei hatte ich auf besseren Empfang gegenüber der Vube Alpha gehofft. Eine Schüssel ist bei uns nicht möglich, Kabel ist ebenfalls kein Thema. Dass der Empfang der Privatsender bei uns eigentlich gar nicht vorgesehen, und daher mit einer Zimmerantenne grenzwertig ist, ist mir klar. Aber vor der Umstellung auf DVB-T2 konnten wir die Sender auch lange Zeit relativ gut empfangen und sind diese jetzt gewohnt. Und wir müssen uns jetzt entscheiden, Abo und Empfang oder Verzicht.

Die genauen Berechnungen der Antenne und des Reflektors liefert CNET mit einem Rechner für alle Größen.
Da die beiden Frequenzgrenzen mit 514 und 586 MHz als Berechnungsgrundlage recht eng beieinander liegen, dachte ich, dass der Kompromiss einer einfachen Doppelquad (es gibt ja auch Mehrfachkonstruktionen, aber das bekomm ich sicher nicht hingelötet) akzeptabel ist.
Zum Aufbau:
Ich hatte schon befürchtet, dass meine Lötstellenwahl nicht optimal ist, das hat sich auch durch den Kondensator so ergeben. Den würde ich am liebsten weglassen.
Weiß jemand, ob der Technisat Digipal Isio HD-Receiver gegen Kurzschluss am Antenneneingang geschützt ist? Es wäre doch ein recht teurer Spaß, wenn der Antennenverstärker zerstört würde.
Ich weiß, 5V in den Settings des Receivers abschalten, und das Problem ist vom Tisch. Aber solange die Antenne nicht fertig ist, nutzen wir die Vube Alpha mit Verstärker, zum Testen muss aber immer wieder gewechselt werden. Und wer weiß, ein Reset im Receiver, bei dem die Spannung wieder auf 5V ist... das ist mir zu heikel (ich bin der mit den Fehlern )
Auf jeden Fall versuche ich das Kabel mehr mittig zu führen. Richtig, das Kabel ist billig, aus meinen alten Restbeständen. Ich wollte nicht noch mehr Geld riskieren. Hier muss ich wohl doch nachbessern. Die Länge des Kabels ist aber im Prinzip egal, oder?)
(Sehr wundern tue ich mich übrigens, welchen extremen Einfluss für den Empfang problematischer Sender das Antennenkabel bei der Vube Alpha hat.) Wenn es nicht auf eine ganz bestimmte Weise gelegt wird, scheint kein Empfang dieser Sender möglich. Wir probieren allein mit dem Kabel oft ewig herum. Das darf doch nicht sein, oder?? Und das ist ein qualitativ recht hochwertiges Kabel. Wir haben 2 weitere Vube Alphas getestet, um eine defekte Buchse auszuschließen. Daran liegt es nicht.)
Als Reflektor habe ich eine dünne Hartfaserplatte geplant, die mit Alufolie bezogen ist (Alufolie soll angeblich als Reflektor ausreichen.)

Der Reflektor soll gemäß CNET-Anleitung mit 2 Abstandshaltern exakt und parallel zur Antenne montiert werden, wobei der Abstand ebenfalls errechnet wird. So exakt, wie ich das eben hinbekomme.

Gedanken mache ich mir noch darüber, dass ich den Reflektor abnehmbar machen möchte. Dazu muss er geteilt sein. Es ergeben sich dadurch entsprechende Fugen. Ich hoffe, sie beeinträchtigen nicht die Wirkung des Reflektors. (Meine Frau hat verständlicherweise etwas gegen den Reflektor, er ist doch recht groß und verschandelt das Wohnzimmer spürbar. Aber ein A/B-Vergleich mit/ohne Reflektor könnte sie evlt. überzeugen. Daher der Aufwand.:-) )

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 19. Apr 2017, 13:25 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#13 erstellt: 19. Apr 2017, 18:58
514... 586 MHz das ist der Kanal 26 bis Kanal 35... Das sind 10 Kanäle, naja es ist nicht viel, vielleicht bekommt es mit einen Quad hin..

Bei der passiven Antenne spielt die Kabelqualität und die Kabellänge ein Rolle. Um so länger das Kabel ist, um so schlechter dessen Qualität ist, um so mehr Signalspannung geht verloren und das Signal säuft immer mehr im Eigenrauschen des Empfänger ab, der Turner kann dann irgendwann das Signal nicht mehr verarbeiten.
Aktive Antennen heben das Signal an, idealerweise direkt an Anschlusspunkt der Antenne, wo die Signalspannung am grössten ist und so kann das Signal dank hohen Pegel unbeschadet zum Tuner gelangen.

Ich denke mal, wenn so 5..6 Meter gutes Kabel einsetzt, dann sollte die Dämpfung des Kabels keine nennenswerte Rolle spielen.

Der Einfluss des Kabel auf Vube Alphas : alles was Metall ist und sich in der Nähe einer Antenne sich befindet hat Einfluss auf die Antenne. Meist negative, manchmal auch eine empfangsverbessende Wirkung.
Auch nicht metallische Materialien haben ein Einfluss auf die Antenne. In einigen Fällen, bei Verwendung von Zimmerantennen, reagiert der Empfang sporadisch mit Störungen wenn sich jemand im Raum bewegt.
In diesen Zusammenhang leuchtet es einen auch ein, dass der Standort Zimmer ein schlechter Standort für Antennen ist.
Hinzu kommen mögliche Störquellen, durch elektronische Geräte.
Aber..probieren geht vor studieren.
Bollze


[Beitrag von Bollze am 19. Apr 2017, 19:03 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 19. Apr 2017, 20:07
Ich hatte ganz dumpf von meiner Ausbildung vor etlichen Jahren die Erinnerung im Kopf, dass bei diesen Koax-Kabeln die Dämpfung unabhängig von der Länge ist für die HF-Frequenzen. Das hab ich mir wohl falsch gemerkt.
Ich hätte erwartet, dass das Antennenkabel irgendwo vor der Antenne verlaufen muss, um stören zu können. Offensichtlich ist das aber gar nicht nötig. Unser Kabel, das so einen massiven Einfluss auf die Empfangsqualität hat, hängt nach unten in Richtung Fernseher. Wir hatten das Kabel auch mal in einer Schlaufe hinter die Antenne aufgehängt, weil damit Pro 7 recht gut zu empfangen war.
Dann hatte ich etwas ausprobiert und das Kabel kurzzeitig umgesteckt. Seitdem klappt das mit der Schlaufe auch nicht mehr.Nirgendwo stimmt der Spruch "Never touch a running system" so sehr wie bei einer angeschlossenen und funktionierenden Antenne.

Aber das mit dem Verstärker ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Es wäre also sehr verkehrt, erst mal ein langes Kabel von der Antenne bis zum Verstärker zu führen. Statt dessen ist es wohl optimal, ein möglichst kurzes Kabel von der Doppelquad direkt in den Verstärker zu führen (ohne jegliche Zwischenstecker). und erst danach das längere Kabel zum Receiver.
In meinem Optimismus hab ich nämlich auch bereits sämtliche Bauteile für den Verstärker von CNET zuhause. Da der Verstärker in seinem Verstärkungsgrad eingestellt werden kann (mögliche Übersteuerung), schadet es also vermutlich nicht, wenn ich ihn gleich aufbaue und direkt mit der Doppelquad verbinde, oder?
Dann genügt für die gesamte Verkabelung auch ein einziges Kabel, das ich dafür opfern muss.
Den 220pF-Keramikkondensator direkt in der Antenne kann ich mir in diesem Fall dann auch ersparen, richtig?
Dann werde ich einfach mal den kompletten Aufbau in Angriff nehmen.und hoffen, dass der ganze Aufwand letztlich nicht umsonst ist.
Hoffentlich ist die Löterei mit der Schaltung nicht zu kritisch. Schließlich werden auch hier die hohen Frequenzen verarbeitet. Ein bisschen Pfusch mit dem Lötkolben, und alles ist für die Katz, das wär ärgerlich. Mit Platinen hab ich das letzte Mal vor etwa 30 Jahren herumgelötet. Und das waren Lochstreifen- und keine Lochrasterplatinen.
Hier der Link zum Selbstbauverstärker von CNET.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 19. Apr 2017, 20:12 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#15 erstellt: 20. Apr 2017, 05:49
Ob ein Verstärker einen Sinn macht hängt von zahlreichen Faktoren ab.
"Die Antenne ist der beste Verstärker" ist ein bekannter Spruch, jedenfalls wenn es sich um dünnen Empfang handelt.
Hat man einen TV mit ein sehr empfindlichen DVB-T-Tuner, kann man sich einen Verstärker sparen, wenn die Antenne nur über paar Meter Kabel verbunden ist.
Hat man ein TV mit tauben DVB-T Tuner kann ein Verstärker helfen, oft auch nicht.. Manche taube Oma kann man auch laut anbrüllen, aber sie versteht trotzdem nichts, erst recht wenn das "Hörgerät" auch noch fürchterlich rauscht, verzerrt und vielleicht noch den örtlichen Mittelwellensender in Ton umwandelt oder sich von Funkstörung durch die Handys beeindrucken lässt, die heute an jeder Ecke strahlen .. mal übertrieben...zwecks Verdeutlichung und nix gegen die Omis.
Will man einen einen schwachen Sender empfangen und hat einen starke Sender vor der Haustür stehen... stellt dies sehr hoher Anforderung an den Verstärker und nachfolgenden Tunern, wenn da überhaupt was gehen soll, so oder so hat man dann schlechte Karten.
Bei langen Kabelwegen bringt ein Verstärker was, dazu ist der Verstärker nahe Antenne anzuschliessen.
Sollen Signale aufgeteilt werden auf viele Teilnehmer, ist ein Verstärker vor die Verteilung zu setzen.
Die beiden letzten Punkte treffen auf das Kabel-TV zu und deswegen sind dort Verstärker sinnvoll im Einsatz-
Die Bastellösung von CNET ist ein schöne Übung... ob es was bringt ?... Auf jeden Fall ein paar Erfahrungen.
Den Kondensator braucht dann auch nicht mehr.

Bollze


[Beitrag von Bollze am 20. Apr 2017, 05:59 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 20. Apr 2017, 07:50
Was mich in diesem Zusammenhang aber immer schon interessiert hat: kann eine Zimmerantenne mit Verstärker wie eine Zimmerantenne ohne Verstärker funktionieren, wenn man im Receiver die Antennen-Versorgungsspannung abschaltet?
Wenn ich das bei uns tue, kommt überhaupt kein Sender mehr herein. Die Werte für die Emfpfangsqualität sind grundsätzlich auf 0, die Empfangspegel auf wenige Prozent.
Entweder arbeitet dann die Antenne fast gar nicht, weil die Schaltung ein normales Funktionieren verhindert, der abgeschaltete Verstärker das Antennensignal also nicht ungehindert durchschleift - oder aber der Verstärker bewirkt doch noch viel mehr,

Komischerweise haben wir momentan große Probleme, die neuen öffentlich-rechtlichen HD-Sender zu empfangen. Ähnlich wie bisher die Pro 7-Sender. Das verstehe ich nicht. Die waren etwas schwieriger als die SD-Sender, aber nicht so.
Stimmt nur wieder das Gesamtgebilde aus Antenne und Kabel nicht mehr, oder hat sich an der Empfangssituation (Sendeturm und -Leistung, Störfelder auf dem Weg dorthin) irgendwas geändert?
Hab schon mehrfach herumprobiert. Gut, dass die SD-Sender noch zu empfangen sind, sonst hätten wir jetzt gar nichts mehr.

LG Couchman

Edit: Zum letzten Problem. Antenne 2cm nach links, Kabel ein Schubs nach rechts, ein kleiner undefinierter Dreh am Antennenkabelstecker an der Antenne, und - siehe da - Alle Sender (bis auf die bisherigen Problemkandidaten) sind wieder ziemlich gut zu empfangen.
Aber ehrlich gesagt, sowas nervt mich total.


[Beitrag von Couchman am 20. Apr 2017, 08:04 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#17 erstellt: 20. Apr 2017, 11:58
Antennenverstärker wirken im stromlosen Zutsand extrem dämpfend auf das Signal und eine Durchschleiffunktion haben diese Teile nicht, wozu auch.

Alle HD- Sender, auch die Öffentlichen, werden derzeit offensichtlich von einen weiter entfernten Sender, wahrscheinlich Wendelstein oder Olympiaturm München anfangen, wahrscheinlich von selben Sender, der auch die Privaten abstrahlt. Wie gesagt, wenn der heimische Sender, der jetzt für den DVB-T Empfang sorgt, dann mal auf HD umstellt ist, ist das Thema schwacher Empfang vom Tisch zumindestens für die Öffentlichen.
Die Sender Wendelstein/ München haben die Verbreitung von DVB-T bereits eingestellt.

Wackelkontakt am Stecker ?
Die Stecker können Kontaktschwierigkeit haben, an den Kontakten können sich nahezu unsichtbar Schmutz- und Oxidsichten gebildet haben, Damit kann die Funktion unter Umständen beeinträchtigt werden, es lohnt sich daher die Kontaktflächen an den Stecker mal zu reinigen. Dazu z.B. mit einen Wattstäbchen die Kontaktflächen mit Reiniger befeuchten und damit die Kontaktflächen an den Stecker reinigen. Wird die Watte dabei dreckig, weiss man, dass was den Kontakt behindert haben kann. Als Reinigungsmittel kann man u.a. z.B. WD 40 nehmen, es ist fast überall beschaffbar.

Bollze


[Beitrag von Bollze am 20. Apr 2017, 12:02 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 20. Apr 2017, 13:15
Danke Dir vielmals
Ich nehme an, dass jede zusätzliche Steckverbindung im Kabel eine weitere Störquelle sein kann. Daher dachte ich, ich baue den Verstärker fest ins Kabel ein, was ich natürlich dann gleich am Anfang machen muss und nicht erst später. Zur Not kann man ihn ja runterregeln. Damit gibt es allerdings keine fertige Version ohne Verstärker für den Vorabtest.
Edit: Nein, stimmt doch nicht, ich kann die Antenne komplett fertigbauen und hinterher das Kabel z.B. 30cm von der Antenne entfernt auftrennen und dort den Verstärker zwischenschalten. (Wenn es dann schlechter werden sollte, weiß ich, dass ich gepfuscht habe beim Löten). Dann muss ich allerdings sehr aufpassen, dass beim Testen ohne Verstärker die Versorgungsspannung im Receiver abgeschaltet ist. Ob der Technisat Isio kurzschlussfest ist, hab ich ja leider nicht herausfinden können.

Erstaunlich bei den Sendern ist für mich, dass die RTL-Sender sehr viel besser bei uns empfangen werden als die Pro7-Sender. Ob wir in Rottal-Inn allerdings die privaten Sender jemals wirklich richtig gut empfangen können, steht in den Sternen.

Das Kabel ist unser bestes, hat sogar vergoldete Kontakte. Ist allerdings auch vom Supermarkt und kostet kein Vermögen. Das gleiche, das ich jetzt für den Selbstbau verwenden werde.
Ich kann ja mal nach den Kontakten schauen. - Aber erst, wenn der Empfang wieder mal größere Probleme macht. Denn jetzt rühr ich das Zeug erst mal nicht an.
Ich leg dann man mit dem weiteren Aufbau los. Bei mir wird das ziemlich lange dauern, da ich mich damit nicht so leicht tue.
Wenn ich etwas neues zu berichten kann oder neue Fragen habe, melde ich mich.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 20. Apr 2017, 13:36 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#19 erstellt: 20. Apr 2017, 14:23
Naja... Kabel mit vergoldeten Kontakten aus den Supermarkt.. So eine dünne Strippe ? Die Kabel können von grauenhafter Qualität sein.
Möglicherweise ist dies eine Erklärung für die merkwürdigen Probleme mit der vorhandenen aktiven Antenne.
Ich hatte mal ein Kabel zwischen Satreceiver und TV, dort war das Bild voller Schnee.. ein gutes Kabel dran gemacht und das Bild war rauschfrei.
Das Gold hat nichts zu sagen, wahrscheinlich hat es auch nicht viel mit den Metall zu tun, vielleicht ist ein LKW mit den Kabeln an den Messingbude vorbeigefahren und die Dämpfe vor dort haben für die Farbe gesorgt. alles nur Show, wie man sie eigentlich nur von Billiganbietern kennt.

Ansonsten denke ich, wenn da bei euch irgendwo eine richtige UHF- Antenne installiert, an einen guten Standort, so wird man heute und schon problemlos viele Programme in HD bekommen. In vielen Fällen ist aber eine Satschüssel mit weniger Aufwand verbunden, besonders wenn man einen Balkon oder ähnliche Montagemöglichkeit nach Süden hat.


Bollze


[Beitrag von Bollze am 20. Apr 2017, 14:59 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 20. Apr 2017, 15:27
Supermärkte verkaufen zuweilen auch Ware für Kundschaft mit etwas höheren Ansprüchen, und zwar immer mehr. Das ist ein allgemeiner Trend. Das Kabel hat auf jeden Fall locker das doppelte von dem gekostet, was man sonst bei Billigkabeln an Preisen findet, und an der Verarbeitung kann man das auch deutlich sehen. Ist eine völlig andere Machart als die Billigkabel. Aber ich bin kein Fachmann. Schrottige teure Blendkabel bekommt man allerdings auch im Fachgeschäft, wenn man Pech hat. Aber ich kaufe kein Antennenkabel für 10 Euro pro Meter, nur damit der Unsicherheitsfaktor sinkt.
Eine Satschüssel ist bei uns leider nicht möglich. Das haben wir schon vor Jahren abgeklärt.
Das bessere Kabel ist jetzt jedenfalls an der Doppelquad. Werd ich dann gleich mal ausprobieren, ohne Reflektor. Der ist bei uns nicht ruckzuck improvisierbar.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 20. Apr 2017, 15:28 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Apr 2017, 15:47
So. neuer Doppelquadtest abgeschlossen.

Änderung zum ersten:
- besseres Antennenkabel
- Kondensator weggelassen
- Lötstellen direkt in der Mitte
- Kabel mittiger geführt
- beim Testen nur am Kabel gehalten

Ergebnisse:
- SD-Sender werden nach wie vor tadellos empfangen
- nach einigem Versuchen mit der Antennenposition werden auch die öffentlich-rechtlichen HD-Sender empfangen, und zwar mit Werten, die ich von der Vube Alpha kenne
- genauso ist es mit den RTL-Sendern
- selbst mit den Pro7-Sendern ist ein Empfang möglich, wenn man die richtige Postion findet. Hier ist allerdings dann der Pegel und die Qualität deutlich geringer als mit der Vube Alpha, und die Position ist schwieriger zu finden..

Ich hoffe jetzt auf den Reflektor. Auf jedem Fall ist die Steigerung so deutlich, dass der Weiterbau Sinn macht.
Ich freu mich .

LG Couchman
Bollze
Inventar
#22 erstellt: 20. Apr 2017, 16:01
Die meisten Kabel am Markt sind völlig brauchbar für diesen Zweck, aber es gibt absolute Tiefgänge in der Qualität. Das es solchen Müll gibt, kann man leider nicht völlig ausschliessen, zumindestens sollte man darauf hinzuweisen.

Schon rein physikalisch bedingt dämpfen dünnere Kabel mehr mal als dickere, obwohl ein hochwertiges 4 mm Kabel für diese Zwecke auch völlig reicht.
Gute Meterware bei den Kabel in der üblichen Grösse von ca. 7 mm Durchmesser. gibt es unter 1 Euro je Meter. Die Stecker sind halt selbst dranzubauen.
Marken sind Kathrein Sytronic, Axing, Hirschmann/Traix, Wisi usw.

Vor einigen Wochen habe ich so ein dünnes Billigkabel in die Tonne geworfen, waren wohl 20...25 Meter und gekauft im Fachhandel, weil es Störungen bei den Satempfang auslöste . DECT- Einstrahlungen führen zu Störung bei bestimmten Transponder. Danach die übliche Meterware darangebaut und alles läuft.
Allerdings stellt die Satanlage noch etwas höhere Anforderung an das Kabel, da dort Frequenzen bis über 2 GHz durchgehen.

Bollze


[Beitrag von Bollze am 20. Apr 2017, 16:09 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Apr 2017, 13:28
Ich werde doch mittig ein kleines Loch in den Reflektor bohren und das Antennenkabel von hinten zuführen.
Das sieht ordentlicher aus. Könnte das nochmal ein kleiner Vorteil für den Empfang sein?

LG Couchman
KuNiRider
Inventar
#24 erstellt: 25. Apr 2017, 11:42
Gerade auf eine Zimmerversion einer logarithmischen UHF-Antenne gestoßen: Silver-Sensor-SS100 und das für knapp 15€ !
Couchman
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 26. Apr 2017, 05:41
Interessantes Teil. Ist es theoretisch eine ernsthafte Alternative zurm Doppelquad-Projekt?

Ich werde jedenfalls auf dem eingeschlagenen Kurs bleiben. Es gibt nur eine Verzögerung durch gesundheitliche Probleme. Außerdem suche ich noch nach einer passenden Idee für die Montage des abnehmbaren Reflektors.

LG Couchman
Bollze
Inventar
#26 erstellt: 26. Apr 2017, 07:12
Die logaritmischen Antennen haben den Vorteil, dass sie über den gesamten Frequenzbereich eine fast gleichbleibende Leistung haben.
Rein von den Daten her kommt diese Antenne nicht ganz an die Leistung einer gut gebauten Doppelquad mit Reflektor ran.

Mit der Log besteht die Change 2 weitere Muxe des Gleichwellennetzs Olympiaturm/Wendelstein zu empfangen..
Frequenz/Programme :
https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Wendelstein

Allerdings sind diese 2 Kanäle auf deutlich höheren Frequenzen unterwegs und um so höher Frequenz, um so geringer ist normalerweise die Reichweite der Wellen. Normalerweise, aber was ist schon normal..
Nun könnte man mal eine Quad auf Kanal 48/56 abstimmten und schauen ob was machbar ist...

Bollze


[Beitrag von Bollze am 26. Apr 2017, 07:16 bearbeitet]
Cheoch_K_
Stammgast
#27 erstellt: 26. Apr 2017, 10:32
Ein paar ergänzende Anmerkungen:

Vor dem 1. April gab es KEINE direkt benachbarten Wendelstein-Kanäle.
Der Ortssender Postmünster macht den NEUEN Nachbarkanälen Probleme.
Bestes Beispiel ist der bessere Empfang von RTL HD ohne Nachbarkanal.

514 26 P7S1 (hier speziell auch Technisat untauglich - siehe Thema)
522 27 BR +++
...
554 31 ARD
570 33 ZDF +++
578 34 ZDF
586 35 RTL
...
626 40 ARD +++
690 48 BIBEL

Die Bastelantenne sehe ich als lustigen Zeitvertreib
und die ominöse Vube Alpha als kraftloses Monster.

Es gibt zum Empfangsglück bessere Mini-Antennen
wie die Funke DSC550 evtl. direkt VOR dem Fenster.
Couchman
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Apr 2017, 12:18
Aha.
Unsere Frequenzen:
570 MHz die meisten SD-Sender, leider aktuell lästige Störpausen bei sonst guten Werten (Warum??)
522 MHz Rest SD-Sender (SWR,BR,tagesschau24)

554 MHz ARD HD-Sender (kein unproblematischer Empfang; Mux bezeichnet die ganze Sendergruppe auf der Frequenz, oder?)
578 MHz ZDF HD-Sender (schwieiger zu empfangen als ARD & Co, also vermutlich wegen 570 MHz, oder? Heute sehr schlechter Empfang)
514 MHz Pro 7 HD-Sender (noch schwieriger zu empfangen, akutell fast gar nicht)
586 MHz RTL HD-Sender (normalerweise recht gut zu empfangen, aber nicht immer, heute z.B. fast gar nicht)

Die letzten 4 Frequenzen kommen also vom Wendelstein (oder vom Olympiaturm München, so ganz versteh ich das nicht. "Gleichwellenbetrieb" ? Das bezeichnet wohl die gleiche Frequenz (evlt. phasengleich?) bei veschiedenen Senderstandorten))

@Cheoch K:
Deine Meinung bezüglich der Doppelquad widerspricht einigen Leuten und Meinungen. die mich schon überzeugt haben. (Die Vube Alpha ist bisher unser langjähriges Arbeitstier, das sich eigentlich ganz gut bewährt hatte, besonders im Vergleich zu diversen Stabantennen, die wir anfangs getestet hatten. Daher hatten wir diese immer im Einsatz. Mit DVB-T2 ist aber alles schwieriger geworden).

Leider kann ich Dir noch keine weiteren Erfolgsmeldungen geben, der Bau verzögert sich. (S.o.)
Vor dem Fenster kann ich bei uns nichts hinbauen. Es geht leider nur in der Wohnung.
Die Funke soll grundsätzlich besser sein als eine Doppelquad? Auch im Raum?

Bei den aktuellen Empfangsschwierigkeiten bei uns möchte man sich das Fernsehen am liebsten abgewöhnen.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 26. Apr 2017, 14:01 bearbeitet]
Cheoch_K_
Stammgast
#29 erstellt: 27. Apr 2017, 09:06
Vorab:
570 K33 ZDF = SFN-Störungen durch Hoher Bogen aus 95km mit 100kW
Die ARD auf K27-40 sendet in einem kleineren SFN.

Ein paar Eckdaten sind zu klären:
- genaue Fensterausrichtung (eventuell über Sonnenstandzeit)
- mögliche Fensteralternativen nach Süden
- Peilrichtung zum Ortssender Postmünster (möglichst Ausblendung)

Zum Oly besteht keine Signalverbindung, aber zum Wendelstein.

Nun zur Ausstattung:
- Technisat hat ein spezielles Empfangskonzept bei schwachen Signalen.
- Die bisherigen Zimmerantennen sind sicher gut, aber nicht gut genug.

Zur Verbesserung des Empfangs:
- Probeweise "meine" Funke DSC 550 bestellen - und umtauschen.
- Diese (weiße) Mini-Antenne fällt auch VOR dem Fenster nicht auf.
- Dringend alternativen Tuner bestellen - und eventuell umtauschen.

Jetzt ist also viel Entschlusskraft gefragt, wenn es endlich klappen soll.
Couchman
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Apr 2017, 12:15
Die Störungen auf 570 MHz gab es bisher nicht. Die sind ziemlich neu.
Diese kommen im Abstand von wenigen Sekunden bis Minuten und senken die Qualität von sonst 100 % auf 0-40 Prozent. Meist gibt es dabei entsprechende Artefakte bis Bildausfall.
Ich hab Eine Störquelle in der Nachbarschaft im Verdacht, ohne konkretes zu wissen. Hier sind ja viele Dinge möglich.
In diesem Moment allerdings sind diese Störungen weg. Keine Ahnung seit wann. Man schaut nicht ständig fern oder auch mal andere Sender oder achtet nicht darauf.
Das würde noch eher für eine Störung durch einen Nachbarn sprechen.

Warum Wendelstein, aber der Olympiaturm nicht? Der ist auch kaum weiter entfernt. Liegt das an den landschaftlichen Gegenheiten? Das ist aber auch letztlich einerlei.

Zur Empfangssituation:
Das eine Fenster geht in Richtung westsüdwest (ca. 250 Grad).
Der Postmünster-Funkturm ist noch ein wenig weiter im Süden, wenige km entfernt.
Genau Richtung Funkturm von der Antenne ausgesehen ist das Wandeck.
Es scheint völlig egal, in welche Richtung die Antenne schaut. Die SD-Sender vom Funkturm werden unabhängig davon ziemlich zuverlässig empfangen. (Pegel ca 60-70%, Qualität 100%)
Alternativ gibt es ein Fenster links davon Richtung südsüdwest (160 Grad). Alle Versuche in der Vergangenheit, die Antenne genau vor dieses Fenster zu platzieren haben schlechteren, keinen besseren Empfang gebracht. Aber wir haben auch nur sehr beschränkte Möglichkeiten, die Antenne zu positionieren und dabei zu fixieren. (Trotzdem hab ich schon einiges experimentiert mit der Höhe und Ausrichtung der Antenne. Allerdings hab ich aktuell Schulterbeschwerden und kann sowieso kaum etwas testen.)
Die Antenne hängt dem Fenster nach Westen 3m entfernt gegenüber auf etwa 1,8m Raumhöhe.
Gleichzeitig auch gegenüber dem Südfenster in etwa 1m Entfernung. Allerdings ist dieses Fenster nicht besonders hoch (Altbau). Die Antenne schaut also teilweise auch gegen die Wand. Sie tiefer zu hängen bringt aber auch nichts.
Direkt vor dem Fenster im Westen haben wir es nicht versucht, da wir dann ein ziemlich langes Kabel bräuchten, und das Kabel ohnehin schon einen unangenehmen Einfluss ausübt (siehe oben). Außerdem fehlt uns dort die Möglichkeit, die Antenne oben irgendwo anzubringen. Zudem wäre dann der Winkel evtl. ungünstiger bezüglich Funkturm und dem Haus gegenüber, das fast in der Linie liegt und nicht weit entfernt ist.
Mir ist klar, dass selbst diese Beschreibung bei weitem keine vollständige Beurteilung der Emfpfangssituation bietet.
Ich müsste eine möglichst maßstabsgetreue Skizze machen, damit man sich das vorstellen kann. Das mach ich eventuell, falls es etwas bringt, aber das kann dauern.
Was das Positionieren der Antenne so außerordentlich schwierig macht ist auch die Unzuverlässigkeit des Empfangs. Was gerade eben noch ganz gut funktioniert hat, bringt plötzlich deutlich schlechteren Empfang.

Was meinst Du mit "Ausblendung"? Ich bin nicht vom Fach.

Es hat nichts damit zu tun, ob die Antenne vor dem Fenster auffällt. Es ist nicht möglich aufgrund weiterer Umstände. Aber das würde definitiv zu weit führen.
Was meinst Du mit dem speziellem Empfangskonzept von Technisat?
Wir haben Technisat aufgrund von Recherchen vor vielen Jahren ausgesucht, weil die Meinungen bezüglich Empfangsmöglichkeiten hier besonders gut waren.
Auch den aktuellenTuner haben wir extra ausgesucht aufgrund vieler Eigentschaften, die für uns sehr positiv sind. Wir haben sehr lange recherchiert und es uns garantiert nicht leicht gemacht. Du meinst Technisat-DVB-T-Receiver haben Empfangsprobleme? Leider konnten wir bei der Auswahl zu diesem Thema ärgerlicherweise gar nichts finden. Daher sind wir auch deshalb letztlich bei der bewährten Marke geblieben.
Welchen Receiver würdest Du statt dessen empfehlen?
Die Chance, dass wir den Receiver wechseln, geht allerdings gegen Null. Der Umtausch ist nicht mehr möglich, und er hat für uns viel Geld gekostet.
Das probeweise Bestellen der DSC 550 wäre zu überlegen. - Aber erst, wenn ich die Doppelquad fertiggebaut und getestet habe.
Grundsätzlich ist es ärgerlich, sich lange mit einem Thema zu befassen, unzählige Texte im Internet zu lesen und sich dann mit Mühe und Not von etwas neuem überzeugen zu lassen. Und das dann auch endlich in Angriff zu nehmen, trotz aller privater Hindernisse. Und dann meint eine weitere Stimme, dass das alles doch nichts wert wäre. Das senkt spürbar die Bereitschaft, überhaupt noch etwas zu glauben. Das geht nicht gegen Dich, das mein ich allgemein. Ich denke , Du verstehst, was ich meine. Ich bin ja dankbar für jede Hilfe.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 27. Apr 2017, 12:53 bearbeitet]
Cheoch_K_
Stammgast
#31 erstellt: 27. Apr 2017, 13:20
Die beschriebene Antennenposition scheint kaum verbesserungsfähig.
Auch der Ortssender scheint mit der Wandecke ordentlich ausgeblendet,
um möglichst wenig Signalpegel auf Nachbarkanäle auszustrahlen.

Die Ausrichtung des Fensters zeigt genau auf München - ABER das Signal
vom Wendelstein kommt aus etwa 220 Grad. Die Antenne sollte also
im Winkel von rund 30 Grad vertikal durch die Fensterscheibe peilen.

Wendelstein kommt wegen extremer Höhe besser als der Oly rein.
Die erforderliche Kabellänge ist sicher machbar. Fensternähe ist wichtig.

K33-ZDF-SFN wird vermutlich durch Reflexe von Jets zeitweise gestört.

-

Technisat DigiPal hatte ich seit Jahrzehnten im Einsatz - und bin enttäuscht,
weil alle meinen anderen Tuner immer erheblich besseren Empfang boten.
Aktuell habe ich für DVB-T2 HD keinen Tuner im Einsatz, weil speziell für DX
zwei kleine 10-Zoll-TVs herhalten müssen, die perfekten Empfang bieten.

Von meinen unzähligen Antennen für DVB-Tx und DAB hat mich die Funke
in ihrer ungewöhnlichen Leistungsfähigkeit doch selbst extrem überrascht.
Noch nie bot uns eine Kleinantenne ohne Aufwand so viele Programme.

Und - besonders das ZDF schießt sich terrestrisch mehrfach ins Knie:
mit K33 im überdehnten SFN und als K34-Nachbarkanal bei DVB-T2 HD,
das auch noch im Raum Nürnberg sowie gegen den Säntis sendet.
Auch in meiner Region ist das ZDF mit K30 gegen jede Regel installiert.

-

Übrigens - Salzburg wird/wurde sicher immer problemlos empfangen.


[Beitrag von Cheoch_K_ am 27. Apr 2017, 14:15 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 27. Apr 2017, 16:27
Also ist ein 7-10m langes Antennenkabel kein Problem? (obwohl wir mit unserem 2,5m Kabel schon immer wieder ins Schwitzen kommen, wehe, es liegt nur einen mm anders, dann ist der Empfang der Problemsender noch hoffnungsloser, so kommts mir jedenfalls vor)

Ist das mit Deinem DX ein spezieller Funktrick, weiter entfernte Sender empfangen zu können. Hatte versucht, mich schlau zu machen, kam aber nicht weit. Wie gesagt, ich bin kein Fachmann.

Schade, dass Du konkret keine bessere Alternative zum Technisat-Receiver mit einem besserem Empfang empfehlen kannst.

Sender aus Österreich empfangen wir seit Anfang April leider überhaupt nicht mehr. Davor auch nur selten und schwierig.

LG Couchman
Couchman
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 27. Apr 2017, 18:59
Zum Kabel:
Sowas (hier steht nichts über die Schirmung - diese dB-Zahl, kannte ich bisher gar nicht) oder sowas reicht, oder?
Oder taugt das mehr?

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 27. Apr 2017, 19:10 bearbeitet]
Cheoch_K_
Stammgast
#34 erstellt: 28. Apr 2017, 00:24

KuNiRider (Beitrag #8) schrieb:
Ansonsten liest es sich so, dass du eine richtige Richtantenne brauchst, am besten außen an der Wand in Richtung Sender angebracht.
...
Aber erstmal rausfinden aus welcher Richtung deine Sender kommen umd in welcher Polarisation sie senden.

Zumindest ist die hier diskutierte Empfangssituation KEIN Normalfall,
in dem die vorhandene Ausstattung problemlos funktionieren würde.
Daher stehen für diesen speziellen Fall sicher Sondermaßnahmen an,
weil Technisat mit Vube Alpha \ Doppel-Quad einfach nicht ausreichen.

Optimal wäre es, in einer Gartenecke ganz zufällig ein gewisses Gitter
stehen zu lassen, das dann aber doch eine Hochleistungsantenne ist:
Kjaerulff1 Maximum UHF4 Gitter Antenne - (oder baugleiche Produkte),
mit der ich allerbeste Erfahrungen gemacht habe - sogar Eine zu viel habe.

Besondere Vorteil ist bei dieser Antenne die extreme Polarisation,
die den zu starken horizontalen Ortssender vom vertikalen Fernempfang
perfekt trennen kann - obwohl beide Sender fast gleiche Peilung haben.
Dazu einen Inline-Verstärker anschrauben und mit dünnem Koaxkabel
direkt durch den Fensterrahmen an den Tuner. Kaum Kosten \ Aufwand.
So hatte ich es bei uns auf der Terrasse gemacht - bis die FUNKE kam.

Seit etwa einem Jahr habe ich doch einen DVB-T2 HD-Receiver,
den ich zum Testbeginn in Köln gekauft hatte: Opticum Lion HD 265,
der aber kein Freenet kann und bei dem die Antennenbuchse abbrach.

Zum Thema Technisat und Freenet-3 gibt es hier einen Spezialthread:
http://www.hifi-foru...m_id=176&thread=1996


Couchman (Beitrag #28) schrieb:
Bei den aktuellen Empfangsschwierigkeiten bei uns möchte man sich das Fernsehen am liebsten abgewöhnen.

Das ist natürlich verständlich - aber mir geht es hier genau umgekehrt,
so dass ich mit größter Vorliebe vor Ort den Empfang ausprobieren möchte.
Passend zu meinem Hobby "DX" kreuz und quer in meiner Gegend:
http://www.hifi-foru...m_id=176&thread=1972
Bollze
Inventar
#35 erstellt: 28. Apr 2017, 07:22
Die Stiftung Warentest hat sich intensiv mit DVB-T2 Hardware beschäftigt
Die Empfangsempfindlichkeit der akutellen DVB-T2 Technisatreceiver ist gut, in diesen Punkt unterscheiden sich die Testkandidaten kaum. Die Urteile gehen von gut bis sehr gut, bei der Empfangsempfindlichkeit.
Die Zimmerantenne Technisat Digitenne TT2, die auf einen Doppelquad mit Reflektor basiert und dazu noch aktiv ist, erhielt ein sehr gut bei den Empfangseigenschaften, genauso wie die Funke. Hier gab es auch mangelhafte Produkte.
Quelle: Stiftung Warentest Heft 2 und Heft 3 2017

Hat man einen starke Sender vor der Haustür, ist der Empfang oft problematisch... zu analogen Zeiten konnte man es schön an den Bild sehen, bei den Ortssendern waren Geisterbilder, dynamische Verzerrungen im Bild, wenn man es mit einer Zimmerantenne es probierte und einen ungünstigen Standort hatte, es verlangte dann doch nach einer Richt(igen)Antenne an einen guten Standort. Der Fernempfang ist natürlich auch beeinträchtigt, wenn die Ortssender mit hohen Feldstärken anliegen.
Die Empfänger sollten dann grosssignalfest sein und immer noch empfindlich genug für den Fernempfang. Eine zu hohe elektronische Verstärkung der Antennen kann schon wieder Probleme machen. Die Verstärker können selbst übersteuern oder nachfolgende Tuner übersteuern.
Bei der Technisat Digitenne TT2 kann man die Verstärkung einstellen, dies kann unter Umständen hilfreich sein.



Bollze


[Beitrag von Bollze am 28. Apr 2017, 08:33 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 28. Apr 2017, 08:17
Dankeschön!

@Cheoch K:
Das Grundstück des Hauses, in dem wir wohnen, endet rundherum mit der Hausmauer. Und einen Balkon gibt es auch nicht. Daher sind solche Überlegungen bei uns leider nutzlos.
Die Zeiten, wo ich gerne experimentiert habe, sind aufgrund gesundheitlicher Probleme leider weitestgehend vorbei.

Ich leg die Doppelquad schweren Herzens erst mal auf Eis und besorg mir ein 10m-Antennenkabel (siehe obige Kabelanfragen!) und positionier die Vube Alpha in der linken oberen Ecke des Westfensters, was mir hoffentlich gelingen wird.
Dann sehen wir weiter.

Die Technisat TT2 soll eine Doppelquad usw. sein?
Eher wohl eine Stabantenne
Vielleicht meinst Du eine andere. Die würde mich interessieren. Ich finde allerdings keine.

Edit: Oder meinst Du diese hier ? Die sieht so ählich aus wie unsere allererste Antenne, die wir zu Beginn des DVB-T versucht haben. Freude hatten wir damit nicht. Aber das muss nichts heißen.
Was mir gar nicht gefällt: das Antennenkabel an dieser Antenne scheint festverbaut und sehr kurz. zu sein. D.h. man braucht schon wieder eine Verlängerung, die man anstecken muss. Und jede zusätzliche Steckverbindung stellt eine mögliche Störquelle dar. Außerdem sieht es so aus, als könnte man diese Antenne nur über das eigene Netzteil mit Strom versorgen (warum???). Sehr unangenehm. Damit sind zusätzliche Netzverlängerungskabel usw. am Fenster nötig, bei uns sehr lange Kabel, da es dort gar keinen Netzanschluss gibt. Der Teufel/Ärger steckt wieder mal im Detail)

Eine andere Antenne könnte Thema werden. Wenn ich allerdings überlege, dass ich mit dem für unsere Frequenzen mehr oder weniger optimierten Doppelquad-Projekt samt Reflektor und Verstärker ohnehin auf einem eigentlich sehr guten Weg zu sein scheine, sollte ich doch diesen Weg weitergehen.
Ein blödes Problem ist dann allerdings der Reflektor (31x50 cm!), der dann einen großen Teil des Fensters zudecken würde. Das ist eigentlich ein Nogo, und meine Frau macht da verständlicherweise auch nicht mit.
In der Anleitung von CNET steht ganz klar die Forderung, dass der Reflektor mindestens 5cm über die Doppelquad hinausragen muss. Also entweder sind ähnliche Kaufantennen ähnlich groß, oder sie müssten schlechter funktionieren (und das müsste doch auch für die Digitenne TT2 gelten!)

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 28. Apr 2017, 10:09 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 28. Apr 2017, 10:07
Interessant an der Digitenne TT2 ist der Gitter-Reflektor.
Ob dieser die gleiche Wirkung hat wie ein geschlossener? Oder ist das eher ein Kompromiss?
Das wäre dann für mich eine interessante Alternative für mein Doppelquad-Projekt, besonders, wenn diese vor dem Fenster hängen sollte.
Welches Gitter dann allerdings als Reflektor herhalten soll, weiß ich nicht.

LG Couchman
Cheoch_K_
Stammgast
#38 erstellt: 28. Apr 2017, 11:00
Die Technisat Digitenne TT1 (also das sogenannte Nudelsieb) habe ich auch
und möchte diese Antenne gerne loswerden - völlig wohnungsuntauglich.
Nicht nur wegen der widerlichen Gestalt, besonders wegen der Leistung.

WICHTIG - den "Schmetterling" drehen: passend zum vertikalen Sender.

Allerdings habe ich das Biest mal auf einem freien Berg durchgetestet
und dabei ausgesprochen guten Empfang im Vergleich festgestellt:
bei Stromversorgung (hier 12V vom Auto) und Verstärker auf Anschlag.
Dabei hatte ich aber NUR DAB VHF mit den beiden Teleskopen probiert -
also damals KEIN TV. In der Wohnung brachte der TV-Empfang fast nix.

Eigentlich bleibt jetzt nur noch der heimliche Testsieger FUNKE DSC550,
klein wie eine Schokoladentafel in schwarz oder weiß - sehr unauffällig.
Wir haben bei sehr schwachem Sendersignal ohne Sichtverbindung
gleich Zwei davon jeweils am Fenster im Einsatz. Keine war jemals besser.

Ansonsten - ein langes Koaxverlängerungskabel ist sicher kein Problem.
Viel entscheidender ist der Antennenabstand zu Computern und Routern.


[Beitrag von Cheoch_K_ am 28. Apr 2017, 11:26 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 28. Apr 2017, 11:23
Der nächste Rechner ist aktuell ca. 1,5m schräg unterhalb/hinter der Antenne, der Fernseher knapp 1m schräg unterhalb, und der Router ca 5m seitlich (wobei bei uns WLAN fast immer abgeschaltet ist.)
Mit der Westfensterpostion kämen knapp 4m an Distanz zwischen Antenne und Rechner dazu.

"Nudelsieb"
Vielleicht ist die TT2 besser als die TT1?

Du futterst aber große Schokoladentafeln - mit 31 x 20 cm
Aber tatsächlich ziemlich kompakt, das stimmt.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 28. Apr 2017, 12:36 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 28. Apr 2017, 15:58
So, Antennenkabel gekauft, allerdings antennenseitig mit Winkelstecker, ist ja in dem Laden kein Problem.
Schaumermal...

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 28. Apr 2017, 15:59 bearbeitet]
Cheoch_K_
Stammgast
#41 erstellt: 28. Apr 2017, 18:29

Cheoch_K_ (Beitrag #38) schrieb:
Eigentlich bleibt jetzt nur noch der heimliche Testsieger FUNKE DSC550,
klein wie eine Schokoladentafel in schwarz oder weiß - sehr unauffällig.

12 x 19 cm.

Was hatte dich bisher eigentlich veranlasst, die Antenne so ungünstig
tief im Raum zu positionieren - am Fenster wird es sicher endlich klappen.
Und dann auch endlich weit weg von deinen hausinternen Störquellen.

10m Koax kosten bei Pollin ("bei dir um die Ecke") allerdings nur 2,19.
https://www.pollin.d...chlusskabel_75_.html


[Beitrag von Cheoch_K_ am 28. Apr 2017, 18:42 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 28. Apr 2017, 19:37
Dann erzählt Amazon wieder mal Blödsinn. Wär ja nicht das erste Mal, dass die Maße dort nicht stimmen

Dank unserer ungewöhnlichen Raumaufteilung und den Möbeln war genau dort eine ziemlich einfache Aufstell-/Befestigungsmöglichkeit für die Antenne gewesen. Daher die bisherige Position. Am Fenster wird es deutlich schwieriger werden.
Ich hoffe sehr, dass Du Recht hast mit der deutlich besseren Fensterposition. Ich hatte deshalb schon Diskussionen mit meiner "Regierung"

Auf die Kabeldiskussion möchte ich mich am besten gar nicht mehr einlassen, nachdem ich einen längeren Thread dazu gelesen habe, mit dem entsprechenden Streit zwischen Befürwortern qualitativ hochwertigerer Kabel und deren Gegnern. Ich hab mir mit Mühe eine eigene Meinung dazu gebildet und das entsprechende Kabel gekauft, nicht sehr teuer, aber auch nicht sehr billig. Möglich, dass ich trotzdem Geld verschwendet habe. Aber damit hab ich das gewünschte Gefühl, nichts völlig verkehrtes erworben zu haben.

LG Couchman
Bollze
Inventar
#43 erstellt: 29. Apr 2017, 07:46
Die Technisat Digitenne TT1 zu TT2 unterscheidet wohl in einen LTE- Filter wahrscheinlich noch andere Veränderungen, die man der Antenne nicht von aussen ansieht.


[Beitrag von Bollze am 29. Apr 2017, 07:47 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 30. Apr 2017, 11:29

Cheoch_K_ (Beitrag #31) schrieb:
K33-ZDF-SFN wird vermutlich durch Reflexe von Jets zeitweise gestört.

Kann ich mir nicht vorstellen, dass das der Grund ist. Heute sind die Störungen so extrem, dass man die
ZDF-HD-Programme auf 570 MHz komplett vergessen kann.
(Und Flugzeuge sind im gleichen Moment weit und breit keine zu bemerken.)
Und das ist wirkllich untragbar. Viele Sender bleiben uns so auch nicht mehr.
Alle paar Sekunden Bild/Ton-Störunge oder -Ausfall.
Ein anderes Mal wieder haben wir stundenlang keine Störungen.
In den Sekunden,, in denen keine Störungen sind, geht die Signalqualität auf 100%
An der Antenne kann es also nicht liegen.
Meine Hoffnung ist die Bundesnetzagentur. Hoffentlich weiß die Rat.

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 30. Apr 2017, 11:33 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 30. Apr 2017, 13:48
Beispiel, damit man sich das besser vorstellen kann.

(Der Signalpegel ist nie sehr viel höher, aber das war sonst auch kein Problem.)

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 30. Apr 2017, 13:50 bearbeitet]
Bollze
Inventar
#46 erstellt: 02. Mai 2017, 05:40
Flugzeuge muss man nicht sehen oder hören... die können weit weg sein und den Empfang beeinflussen.
Besonders man wenn die Signale indirekt empfängt.. also z.B. ein Berg dazwischen steht. Wenn der Sender weit weg und vor der Haustür noch ein 50KW Sender heizt...

Besonders am Morgen und bei ruhigen Wetter können Gleichkanalstörung durch Überreichweiten entstehen, dass heisst, weit weg entfernte Sender haben dann vor Ort ungewöhnlich hohe Feldstärken und wenn dann ein Sender aus der Ferne auf 570 MHz mit anklopft...

Ich denke die Bundesnetzagentur wird da nichts richten wollen oder können, schon weil die Signale nicht von den am Ort zuständigen Sender kommen.


[Beitrag von Bollze am 02. Mai 2017, 05:52 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 02. Mai 2017, 06:17
Es betriftt aber mit den ZDF-SD.-Sendern genau den Empfang des Postmünster-Sendeturms, der nur 5 km entfernt ist. Und dieser Empfang sollte sichergestellt sein.
Bisher gabs damit ja auch nie Probleme, und Flugzeuge gibts hier schon immer.
(Momentan auch wieder diese Störungen.)

LG Couchman


[Beitrag von Couchman am 02. Mai 2017, 06:23 bearbeitet]
Cheoch_K_
Stammgast
#48 erstellt: 02. Mai 2017, 08:46

Cheoch_K_ (Beitrag #29) schrieb:
570 K33 ZDF = SFN-Störungen durch Hoher Bogen aus 95km mit 100kW
Die ARD auf K27-40 sendet in einem kleineren SFN.

Damit und mit den aktuellen Erläuterungen von Bollze sind die Fakten klar.
Natürlich macht es mehr Spaß, einen störenden Nachbarn zu verdächtigen.

Bei deinen neuen Empfangsversuchen mit dem langem Kabel am Fenster
ist für die vertikale Antenne noch "Sicht nach links" zum Wendelstein wichtig.
Inzwischen bin ich mir sehr sicher, dass der HD-Empfang jetzt klappen wird
und alle bisherigen Empfangsprobleme nur hausgemacht (naher PC) waren.
Damit wird es dann auch ganz egal, ob die vorhandene Anlage optimal ist.
Couchman
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 02. Mai 2017, 09:11
Einen störenden Nachbarn zu verdächtigen würde mir alles andere als Spaß machen (besonders bei unseren Nachbarn....)
Ich hoffe Du hast Recht.
Ich muss mich noch etwas gedulden, bis das Kabel eintrifft.

LG Couchman
Cheoch_K_
Stammgast
#50 erstellt: 02. Mai 2017, 10:06
Die aktuell vermehrten Störungen auf K33 können auch durch Reflexionsflächen
an neu entstandenen Bauten/Dächern (Solar) oder sogar Baukränen entstehen.
Mit der Fensterposition der Antenne erhöht sich die Störwahrscheinlichkeit noch.
Nur eine schwache Antenne möglichst tief in der Wohnung schafft wohl Abhilfe.
Der Empfang vom Ortssender wird selbst dann wohl immer noch funktionieren.

Hat eigentlich der alte SD-Empfang vom Wendelstein (also vor der Umstellung)
mit einer damals vorhandenen Anlage (also mit den Kommerzsendern) geklappt?


[Beitrag von Cheoch_K_ am 02. Mai 2017, 10:08 bearbeitet]
Couchman
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 02. Mai 2017, 11:11
Widersprichst Du Dir jetzt nicht völlig?
Gerade eben noch direkt am Fenster, jetzt tief im Raum, wo sie seit Jahren steht.
Der alte SD-Empfang kam nicht vom Wendelstein, sondern aus Postmünster und hat sonst immer tadellos funtkoniert.
Wär bei den von Dir beschriebenen Störmöglichkeiten die Störung dann nicht konstant? (gut ein Baukran dreht sich; es stehen immer wieder mal verschiedene herum. aber ob in dieser Richtung kann ich nicht sagen).

LG Couchman
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