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Jedes Digitalkabel klingt anders

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cr
Moderator
#1 erstellt: 10. Aug 2007, 02:51
Beim Aufräumen ist mir ein Bericht aus Stereo 4/2000 untergekommen, den ich euch nicht vorenthalten möchte (Spezial CD-Recording). Auf S. 154 steht:

"Jedes Kabel ergab einen anderen Klang: Auch unterschiedliche Digitalverbinder haben einen Einfluß auf die Kopien" (darüber sind ein paar Kabel abgebildet. zB Sun Audio, Il Primo ...)

"Wie oben dargestellt, gibt es eine Fülle von Ansätzen, um klangschädliche Einflüsse (beim CD-Kopieren, Anm. cr) zu minimieren. Und das Schönste ist, daß jeder die Unterschiede hören kann. STEREO brennt schon darauf, dieses Thema in Form eines Workshops ..... zu vertiefen"

"Aufschlußreich war schließlich die Feststellung, daß die einzige Gold-CD-R im Testfeld den besten Klang ablieferte"
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 10. Aug 2007, 09:31
Du hast aber nicht etwas anderes erwartet??
Gut, man müsste mal die Inhaltsverzeichnisse seit dem Jahr 2000 durchforsten, um zu shen, ob später nochmals sowas rausgekommen ist, ob es bestätigt oder verworfen wurde oder ob wirklich noch Workshops nachgefolgt sind.
Aber egal ob Eintagsfliege oder Serie, das Resultat steht ja schwarz auf weiss da und wird doch hoffentlich nicht angezweifelt
xutl
Inventar
#3 erstellt: 10. Aug 2007, 09:45

richi44 schrieb:
Aber egal ob Eintagsfliege oder Serie, das Resultat steht ja schwarz auf weiss da und wird doch hoffentlich nicht angezweifelt

Selbstverständlich nicht!

Schließlich wurde es in einer Fachzeitschrift gedruckt.

Daraus resultiert rasiermesserscharf:
Es muß stimmen

Ganz egal was die Physik, die Ignoranten und sonst wer oder was sagen
Reset
Gesperrt
#4 erstellt: 10. Aug 2007, 10:25

xutl schrieb:

richi44 schrieb:
Aber egal ob Eintagsfliege oder Serie, das Resultat steht ja schwarz auf weiss da und wird doch hoffentlich nicht angezweifelt

Selbstverständlich nicht!

Schließlich wurde es in einer Fachzeitschrift gedruckt.

Daraus resultiert rasiermesserscharf:
Es muß stimmen

Ganz egal was die Physik, die Ignoranten und sonst wer oder was sagen :L


Die Hälfte hast du noch vergessen:

... und wer es nicht hört, ist taub und/oder die Anlage taugt nichts
... und wer es nicht glaubt, ist einer dieser anonymen Schreiber in diesen verrufenen Internetforen, denen man ja nicht Glauben sollte
Earl_Grey
Inventar
#5 erstellt: 10. Aug 2007, 18:38
Ich bin überrascht und hocherfreut: Endlich einmal ein einstimmiges Meinungsbild nach all den kontroversen Diskussionen zu diesem Thema - Hoffentlich überzeugt das jetzt auch die letzten Zweifler.
mystixx
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 10. Aug 2007, 21:24
Das wift jetzt aber alles was ich bisher zu wissen geglaubt habe über den Haufen

Mein Leben hat keinen Sinn mehr... Jahrelang lag ich falsch...



lol
Accuphase_Lover
Inventar
#7 erstellt: 13. Aug 2007, 08:09
Ich glaube AUDIO war's, wo vor über 10 Jahren mal zu lesen war, dass auch keine 2 Geräte (egal welcher Gattung) gleich klängen.

Dass zwischen allen (!!!) Komponenten dieser Welt im Audiobereich immer Unterschiede im Klang bestehen, müssen HiFi-Zeitschriften aus journalistischen Gründen geradezu zwanghaft behaupten !

Und wie gut das funktioniert, zeigen alle (sic) HiFi-Foren, Zeitschriften und natürlich die Hörer selbst. Denn selbige glauben ja auch fast immer Unterschiede zwischen den Geräten oder gar Netzleisten und "Tonbasen" zu hören.

Viele "Goldohren" hier und anderswo hören angeblich das Grass wachsen, und somit auch den Unterschied zwischen allen Kabeln die es gibt.

Nur Dinge wie z.B. die auf vielen CDs vorhandenen Glitches, die hören sie interessanterweise nicht. So wie auch die Forenmitglieder hier.
Weshalb ich diesbezüglich auch noch keinen Thread gestartet habe !
Darüber wird auch in den Magazinen nicht berichtet, obwohl die doch sonst noch die Schuhfarbe des Verstärkerentwicklers hören .

Gern hört man das, was man hören will oder was "Sinn zu machen scheint", z.B. dass die teuersten Kabel fast immer auch die besten sind !



Grüsse
cr
Moderator
#8 erstellt: 13. Aug 2007, 11:31

Nur Dinge wie z.B. die auf vielen CDs vorhandenen Glitches, die hören sie interessanterweise nicht.


Das stimmt. Ich habe mich schon oft über Klassikrezensionen geärgert, wo eine hervorragende Klangqualität bescheingt wurde, dabei war die Aufnahme an x Stellen übersteuert (nicht nur minimal), deutlche Schnittfehler usw.
Monsterle
Inventar
#9 erstellt: 13. Aug 2007, 12:35

cr schrieb:

Nur Dinge wie z.B. die auf vielen CDs vorhandenen Glitches, die hören sie interessanterweise nicht.


Das stimmt. Ich habe mich schon oft über Klassikrezensionen geärgert, wo eine hervorragende Klangqualität bescheingt wurde, dabei war die Aufnahme an x Stellen übersteuert (nicht nur minimal), deutlche Schnittfehler usw.


Menschenskinder, haltet um alles in der Welt blos den Schnabel! Oder wollt ihr etwa schlafende Hunde (sprich: mitlesende Redakteuere, etc.) wecken und auf den "Geschmack" bringen?!
richi44
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Aug 2007, 13:56
Es ist ja schon fast "Leichenschändung", aber Karajan hatte in seinen besten Jahren eine derartige Schaffenswut, dass er selbst Aufnahmen mit eindeutigen Patzern durchgehen liess. Es gibt etliche Aufnahmen, wo Einsätze verpatzt und Töne nicht getroffen wurden. Man glaubt bisweilen, die Musiker hätten keine Gage, sondern Finderlohn für richtige Töne gekriegt.
Schlechte Aufnahmen sind also nicht neu, sondern existieren schon seit Alters her. Darum wundert es mich, dass Leute überhaupt über Kabel referieren mögen, wo doch die angebotene Musik oft schon jenseits von Gut und Böse ist. Ich habe in meiner Sammlung etliche gute Aufnahmen, aber leider auf verschiedene, die ich nicht mehr hören mag, weil sie einfach zu diletantisch eingespielt und abgemischt wurden. Und da brauche ich keine anderen Kabel, denn die Aufnahme wird damit nicht besser.

Es ist halt so einfach, mit: "Aber ich hörs doch!!" zu argumentieren, dabei aber Fehler der Musiker zu überhören. Dafür müsste man halt ein ganz klein wenig von Musik verstehen und ein ganz leicht kritisches Musikgehör besitzen. Und offensichtlich geht halt nicht beides.
Da bin ich froh, dass Musikgehör, Musikverständnis, Freude (und Ärger) an der Musik und Technikverständnis nicht unvereinbar sind. So kann ich Musik geniessen und mich bisweilen ärgern und Fehler in der Spielweise, im Mix und in der Interpretation heraushören, ohne dass mir kabeltechnische Vorhänge die "Sicht" trüben. Wenn es etwas zu hören gibt, höre ich es (leider), wo es aber nichts zu hören gibt, höre ich nichts.
Hyperlink
Inventar
#11 erstellt: 13. Aug 2007, 15:34

Accuphase_Lover schrieb:
Nur Dinge wie z.B. die auf vielen CDs vorhandenen Glitches, die hören sie interessanterweise nicht. So wie auch die Forenmitglieder hier.


Das stimmt so nicht ganz, ich kann mich erinnern, daß ich Glitsches schon mal im Zusammenhang kommentiert habe und darauf hinwies, daß dies so man mit EAC rippt eigentlich kein Thema mehr ist. EAC bietet hierzu eine spezielle Funktion zur Entfernung von Glitches. Neben der Vermeidung von Jitter beim Abspielen wieder ein Vorteil für das Rippen und die hochwertige Audiokompression über einen PC als Wiedergabegerät.

In einigen der EAC-Anleitungen wird auch nochmal explizit darauf hingewiesen , obwohl sie selten auftreten. Ich kenne sie zB nur von älteren CDP, nicht aber beim Rippen.

Allerdings finde ich zugebenermaßen den Thread spontan auch nicht mehr, bzw. bin mir auch nicht 100% sicher ob ich hier darauf hingewiesen habe.


Accuphase_Lover schrieb:
Darüber wird auch in den Magazinen nicht berichtet, obwohl die doch sonst noch die Schuhfarbe des Verstärkerentwicklers hören ;)


Völlig richtig.


Accuphase_Lover schrieb:
Gern hört man das, was man hören will oder was "Sinn zu machen scheint", z.B. dass die teuersten Kabel fast immer auch die besten sind.


Logisch, dass ist ja auch das Kerngeschäft dieser "Banausen" und ihre vorgeschobene Profession.

Gruss


[Beitrag von Hyperlink am 13. Aug 2007, 15:38 bearbeitet]
Gene_Frenkle
Inventar
#12 erstellt: 13. Aug 2007, 16:06
Kann mir dann jemand einen Tip geben, wie ich so ein klangverbesserndes Kabel in meinen CD-Player einschleifen kann? Bei Vollverstärkern gehen solche dramatischen Verbesserungen durch Austausch der billigen Vor- Endverstärkerbrücken ja auch. Ich glaube, dass da viel (Gewinn-)Potential verschenkt wird!!!

Monsterle
Inventar
#13 erstellt: 13. Aug 2007, 17:43

Hyperlink schrieb:



Accuphase_Lover schrieb:
Gern hört man das, was man hören will oder was "Sinn zu machen scheint", z.B. dass die teuersten Kabel fast immer auch die besten sind.


Logisch, dass ist ja auch das Kerngeschäft dieser "Banausen" und ihre vorgeschobene Profession.


Erinnert ihr euch noch an den einen Thread, in dem sich offenbar ein Redakteur einer solchen Postille (War es einer von der Audio oder von der Stereoplay?) zu Wort gemeldet hat? Er sagte damals, daß ein "Verriß" eines "getesteten" Produkts niemandem nützen würde. Mit diesen wenigen Worten ist doch eigentlich schon alles gesagt, was zur Sache zu sagen wäre - sie sprechen Bände. So machen die Herren Schreiberlinge auf einen Schlag gleich 3 Seiten glücklich: Ihre Anzeigekunden, ihre Leser und schließlich sich selber noch dazu. Effizienter geht's kaum noch.
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