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Premium Digitalkabel - Verarsche³!

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Autor
Beitrag
denlud
Stammgast
#1 erstellt: 20. Nov 2013, 21:26
Allen einen guten Abend,

gestern Abend habe ich mal wieder, wie so oft meine Audio Zeitung gelesen.
Von der Zeitschrift halte ich eigentlich relativ viel.

Jetzt sehe ich folgende Werbung in der Audio:

AuBuD

"Kabellaien glauben das jedes Digitalkabel gleich klingt......"

Über diesen Artikel bin ich sowas von geschockt....Ein besseres Klangbild, durch ein besseres Digitalkabel?!?!
Das ist technisch gesehen sogar mehr als dumm.....(Ich bin vom Beruf Informatiker)

Zur Krönung des ganzen hält "stereoplay" das Kabel "2436-AG" für sehr gut in Sachen Preis/Leistung....
Mit Kommentaren wie: "Keine Frage: Wer alles aus seinem DAC herausholen möchte, der braucht dieses Kabel. Unsere Referenz!"

Ich mein das Kabel kostet 1400€ und ich wette, da ist kein Unterschied/kein Unterschied zu hören im Gegensatz zu einem 10€ Kabel.
Da fragt man sich in wieweit man sonst noch über den Tisch gezogen wird...Hm.

Noch jemand der selben Meinung?!

Grüße
Dennis
~Lukas~
Inventar
#2 erstellt: 20. Nov 2013, 21:31
Tja, ich will nicht wissen, was die Schwurbler vom High-End Kabelhersteller bekommen, dass sie das da rein schreiben...
Natürlich derselben Meinung, wobei ich diese Zeitung allerdings gar nicht lese, die erzählen sowas nämlich über einiges mehr als
nur Digitalkabel.
denlud
Stammgast
#3 erstellt: 20. Nov 2013, 21:49
Da fragt man sich nur noch inwieweit das ganze Geldmacherei ist.

Sind 20000€ LS vielleicht auch nicht besser als 500€ LS?!
Wenn man sich mal überlegt, dass jene auch ein Digitalkabel für 1400€ sehr preisgünstig finden.
~Lukas~
Inventar
#4 erstellt: 20. Nov 2013, 21:56
Hi,
Die Hauptfaktoren für guten Klang sind die Lautsprecher; deren Aufstellung und die Akustik im Hörraum, dann ein geeigneter Verstärker,
wobei es auch hier äußerst fragwürdig ist ob es große Klangunterschiede gibt.
Kabel, CD Player usw. naja sag ich da nur!
Aber dass die meisten 20000€ LS besser klingen als ein 500€ LS, daran habe ich keine Zweifel, wobei auch das
vom subjektiven Empfinfen und dem Anspruch, sowie dem Höreaum abhängt.
Jens1066
Inventar
#5 erstellt: 20. Nov 2013, 22:00
Na ja, die Anzeigekunden müssen doch auch zufriedengestellt werden. Dann gibt's halt gute Bewertungen.

Für MICH ist das einzig relevante Kabel, das vom Plattenspieler. Da muss halt die Kapazität zum TA stimmen.
Alles andere ist nur Geldschneiderei. Einzig ein solider Stecker und dessen stabile Verbindung zum Kabel sind für mich ein Kriterium.

Aber wie man im Voodoo Bereich des Öfteren bemerkt, Glaube versetzt Berge......
pelowski
Inventar
#6 erstellt: 20. Nov 2013, 22:35

denlud (Beitrag #1) schrieb:
...Von der Zeitschrift halte ich eigentlich relativ viel...

Noch immer?

Grüße - Manfred
Soundscape9255
Inventar
#7 erstellt: 20. Nov 2013, 22:52

denlud (Beitrag #1) schrieb:
"Kabellaien glauben das jedes Digitalkabel gleich klingt......"


Und Profis wissen, das jedes Digitalkabel gleich klingt......
_ES_
Administrator
#8 erstellt: 20. Nov 2013, 23:00
Viel zu inflationär benutzter Begriff- man muss kein Profi sein, um das zu wissen.

Der "Test" ist...ist...ähhh....lässt einen sprachlos.
Soundscape9255
Inventar
#9 erstellt: 20. Nov 2013, 23:04
Profi = 1/Laie
_ES_
Administrator
#10 erstellt: 20. Nov 2013, 23:10
Viel zu S/W...

Ein BT mit Digitalkabel wird wohl schwer machbar sein, da kann nur der logische Verstand helfen.
Lichtboxer
Inventar
#11 erstellt: 20. Nov 2013, 23:15
Beim Querlesen fiel mir ein Verweis auf einen Test in der stereoplay 09/2001 auf.

Also zum Verarschen gehören immer zwei. Einer, der es macht, und ein anderer, dem das all die Jahre nicht aufgefallen ist ...
denlud
Stammgast
#12 erstellt: 20. Nov 2013, 23:19

Der "Test" ist...ist...ähhh....lässt einen sprachlos.


Genau meine Rede
Und Zuhause sitzen die ganzen Goldohren und freuen sich über ihren Kabel für nur 1400€.
ZeeeM
Inventar
#13 erstellt: 20. Nov 2013, 23:39
Ich denke in den ganzen einschlägigen Gazetten gibt es nur payed Reviews. Die Test sind nichts mehr als anders verpackte Werbeanzeigen.
George_Lucas
Moderator
#14 erstellt: 21. Nov 2013, 10:09
Ein wenig gesunder Menschenverstand, ein paar Minuten Zeit für Recherchen - und jeder Laie kann sich relativ schnell einen Überblick verschaffen, was an dieser Kabelklangbehauptung dran ist.
Wer dann immer noch 1400 Euro für ein HDMI-Kabel ausgibt, der soll es tun. Sein Geld hat dann ein anderer, der damit seine Familie ernährt.

Interessant ist vielmehr, dass die Beschreibungen insgesamt richtig sind. Die Klangbeschreibungen dürfte niemand abstreiten. Es wird lediglich unterschlagen, dass ein fehlerfrei konzipiertes 10 Euro-HDMI-Kabel die gleichen "Klangeigenschaften" am Ende erzeugen wird.

Inzwischen verkommen leider viele Hifi-Magazine zu einer Art "Kaffeefahrt in neuem Gewand".
Soundscape9255
Inventar
#15 erstellt: 21. Nov 2013, 10:14

George_Lucas (Beitrag #14) schrieb:

Inzwischen verkommen leider viele Hifi-Magazine zu einer Art "Kaffeefahrt in neuem Gewand".


Jetzt tust du den Kaffeefahrten aber Unrecht!
visir
Inventar
#16 erstellt: 21. Nov 2013, 10:32

~Lukas~ (Beitrag #4) schrieb:
Hi,
Die Hauptfaktoren für guten Klang sind die Lautsprecher; deren Aufstellung und die Akustik im Hörraum, dann ein geeigneter Verstärker,
wobei es auch hier äußerst fragwürdig ist ob es große Klangunterschiede gibt.
Kabel, CD Player usw. naja sag ich da nur!
Aber dass die meisten 20000€ LS besser klingen als ein 500€ LS, daran habe ich keine Zweifel, wobei auch das
vom subjektiven Empfinfen und dem Anspruch, sowie dem Höreaum abhängt.


Ganz meine Meinung.
Bei Verstärker hört man normalerweise Röhrenverstärker raus, aber nicht, weil sie besser sind.
Transistorvestärker und "moderneres" kennt man im BT nicht auseinander. Gab es bereits genug Tests dazu, bei einem war ich auch selbst dabei.

Bei einem 500€-Lautsprecher ist sicher noch Luft nach oben, aber oberhalb von 5.000€ wirds schon fraglicher...
schmiddi
Inventar
#17 erstellt: 21. Nov 2013, 10:39
Gab es nicht auch mal einen Netzwerkkabel-Test bei einer der Yellow (Hifi) Press. Da hat man ja auch ein Referenzkabel gekürt und fleißig Klangpunkte vergeben.

Als Informatiker schauderts da einen aber richtig. Aber wir sind ja dann halt nur Holzohren oder haben nicht die richtige Anlage um das auch zu hören.
ZeeeM
Inventar
#18 erstellt: 21. Nov 2013, 12:16
Schlau ist der, der den Dummen gefunden hat dem man ein 1400€ HDMI Kabel vekaufen kann.
Lichtboxer
Inventar
#19 erstellt: 21. Nov 2013, 14:57

Schlau ist der, der den Dummen gefunden hat dem man ein 1400€ HDMI Kabel vekaufen kann.


Nein, derjenige ist ein Blender bzw. ein Abzocker, der seine Kunden über die definitiv nicht vorhandenen Vorzüge der Produkte arglistig hinwegtäuscht. Dazu gehört alles, was über die rein technischen Spezifikationen wie Aufbau und verwendetes Material der Kabel hinausgeht. Die Behauptung hörbarer klanglicher Vorteile, die im Gegensatz jeglicher technischen Erkenntnisse steht, dürfte dann zur Anfechtbarkeit eines solchen Kaufvertrags führen, wenn sie für den Konsumenten ausschlaggebendes Kaufargument waren.

Denn wüsste der Kunde darüber Bescheid, würde er sich nicht dazu hinreißen lassen, derart über sein Vermögen zu verfügen. Man könnte hier sogar strafbaren Betrug und bei den von dem Hersteller bezahlten Redakteuren die Beihilfe dazu zumindest mal anprüfen.
_ES_
Administrator
#20 erstellt: 21. Nov 2013, 15:12
Man kann es auch furchtbar übertreiben...
Wer soviel über hat, das er das haben muss- bitte, sein Problem.
Letztens kam eine Sendung über Luxus-Wohnungen, das ist genau der selbe Quark- da ist nichts drin, was es auch in 0815 nicht geben würde und die Makler versuchen, den Kundne in Spe ein besonderes Wohlgefühl zu vermitteln, wenn man sich die Bude kaufen würde.
Das ist genau der selbe Quark.
Luxus eben.
BigBoymann
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 21. Nov 2013, 15:16
Also so einen Test in einer doch eigentlich recht guten Zeitung zu lesen, finde ich wirklich mehr als fragwürdig.

Ich denke zwar, vieleicht anders als viele anderen, dass es durchaus auch bei einem digitalen Kabel unterschiede gibt, aber sicherlich wird man bei einem guten Kabel für 10€ keinen Unterschied mehr feststellen können, wie bei solch einem teuren Kabel.

Hintergrund ist, dass billige Kabel nicht nur oft keine oder zu wenig Schirmung besitzen und vor allem im digitalen Bereich, durchaus Informationen verloren gehen können, die nicht durch Fehlerkorrekturen aufgefangen werden können. Beispielsweise zu sehen bei jedem SAT Receiver, Signalstärke und Signalqualität sind hier der Faktor. Da sieht man, dass beides mit kürzeren Kabeln besser ist.
(gerade erst selbst erlebt, SAT Anlage nach euren Vorschlägen eingerichtet, auf dem Dachboden Multiswitch angeschlossen, Fernseher dran und Signalstärke 100% Signalqualität 87%. Passt. Nach der Endverkabelung in die einzelenen Räume mit sicherlich teilweise mehr als 25m Kabelweg (15m LNB zu MS & 10m zu den Endverbrauchern) ging beides deutlich in den Keller, Signalquali hat sich jetzt bei etwas über 80% eingependelt und Signalstärke auch)

Aber wie gesagt, ein gutes Kabel reicht hier mehr als aus, ein sauteures Oelbach wird hier keine Verbesserung bringen.
ZeeeM
Inventar
#22 erstellt: 21. Nov 2013, 15:19

R-Type (Beitrag #20) schrieb:

Das ist genau der selbe Quark.
Luxus eben.


Gibt es das Bernsteinzimmer auch als Phototapete?
Lichtboxer
Inventar
#23 erstellt: 21. Nov 2013, 15:19
Der Vergleich hinkt aber, R-Type.

Der Luxus einer solchen Wohnung besteht in der größeren Wohnfläche und der besseren Ausstattung. Das darf man dann auch so bezeichnen und der Kunde ist in der Lage, zu überlegen, ob er diese Vorteile nutzen möchte.

Wenn aber ein Klangvorteil angepriesen wird, wo kein Klangvorteil vorhanden ist, dann ist das anders zu sehen.


[Beitrag von Lichtboxer am 21. Nov 2013, 15:20 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#24 erstellt: 21. Nov 2013, 15:24

BigBoymann (Beitrag #21) schrieb:
Beispielsweise zu sehen bei jedem SAT Receiver, Signalstärke und Signalqualität sind hier der Faktor. Da sieht man, dass beides mit kürzeren Kabeln besser ist.


Auf der Leitung sind aber analoge Größen. Signalqualität und Signalstärke sind genau solange irrelevant, wie man aus dem Signal die Informationen vollständig herauslesen kann. Bis zu dem Punkt das dies nicht mehr klappt, sieht man am Bild keinen Einfluss. Eine gute Signalweiterleitung bietet halt mehr Störfestigkeit.
schmiddi
Inventar
#25 erstellt: 21. Nov 2013, 15:30
Es wird ja auch häufig signalstärke und Signalqualität verwechselt oder synonym benutzt. Du kannst auch eine super Singnalqualität haben aber eine schlechtere Signalstärke.

Solange alle Bits korrekt ankommen ist die Signalstärke egal, eben bis zu einem bestimmten Punkt an dem die Dämpfung so hoch ist. dass die Bits nicht mehr ankommen.

Das alles macht aber keinen besseren oder schlechteren Klang aus, sondern es äußert sich in Ton da Ton nicht da. Digital halt
_ES_
Administrator
#26 erstellt: 21. Nov 2013, 15:53

Der Vergleich hinkt aber, R-Type.


Es wird auch kaum einen Vergleich geben, der nicht hinkt- jedenfalls was das Thema betrifft, da passt das nie...


[Beitrag von _ES_ am 21. Nov 2013, 15:53 bearbeitet]
Jakob1863
Gesperrt
#27 erstellt: 21. Nov 2013, 16:14
Schwierig an dieser Digitalkabelklanggeschichte ist auf der einen Seite die Preisgestaltung und auf der anderen Seite die Behauptung, der Klangeinfluß/Kabelklangcharakter sei sozusagen vollkommen unabhängig von den Geräten immer vorhanden und auch noch reproduzierbar.

Daß die USB-Spezifikation ausreichend Spielraum bietet sollte nach all den vorangegangenen Diskussionen inzwischen bekannt sein, ebenso die Tatsache, daß über die verschiedenen IC-Generationen hinweg auch einige eher unglückliche Verwirklichungen "dabei" waren.

Die alte Informatikergebetsmühle "eins ist eins" hilft halt nicht weiter, wenn es um präzise Taktaufbereitung/Taktsynchronisation geht, und zusätzlich noch Störquellen miteinander verbunden werden.

Fraglich ist wie immer die Hörbarkeit, Einflußmöglichkeiten gibt es z.B. über Jittereffekte tatsächlich; wie gesagt ein dem Kabel sozusagen innewohnender Klangcharakter ist sehr unwahrscheinlich.
Es mag u.U. in ähnlich konstruierten Geräten zu ähnlichen Auswirkungen kommen.

Gruß
schmiddi
Inventar
#28 erstellt: 21. Nov 2013, 16:22
So mit dem Beitrag von Jakob hat sich dieser Thread dann auch erledigt. Er wird dafür sorgen, dass dieses Thema mit seinen Nebelkerzen wieder komplett zerredet wird. Er wird wieder auf irgenwelche Bedingungen kommen die nicht hinreichend sind für z.B. Bitidentität oder Taktungen oder Pufferspeicher usw.. Dann werden wieder alle möglichen Veröffentlichungen von Aufsätzen von anno dazumal verlinkt, Egal ob sie was mit dem Thema zu tun haben oder nicht. Danach verläuft das Thema im Sande.

Ich bin dann mal weg. Viel Spass noch
jogi59
Inventar
#29 erstellt: 21. Nov 2013, 16:29

Jakob1863 (Beitrag #27) schrieb:
Einflußmöglichkeiten gibt es z.B. über Jittereffekte tatsächlich

Wie klingen denn Jittereffekte?
Soundscape9255
Inventar
#30 erstellt: 21. Nov 2013, 16:34
Wäre bestimmt mal lustig nachzuprüfen, ob die Kabel überhaupt den USB-Compliance-Test bestehen würden.

Offenbar handelt es sich nicht um zertifizierte USB-Kabel.


[Beitrag von Soundscape9255 am 21. Nov 2013, 16:34 bearbeitet]
Marvin-the-Robot
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 21. Nov 2013, 16:50

schmiddi (Beitrag #28) schrieb:
So mit dem Beitrag von Jakob hat sich dieser Thread dann auch erledigt. Er wird dafür sorgen, dass dieses Thema mit seinen Nebelkerzen wieder komplett zerredet wird.

Bei aller gebotenen Vorverurteilung :D: lies den Beitrag doch mal mit nem bischen neutralem Abstand.
Da les ich selbst beim Jakob ein gutes Pfund Skepzis und kritische Distanz, zu solchen Quatsch-Produkten.
Also etwas Fairness wäre schon toll, auch wenn's nur den Jakob trifft, büüttee! Danke!

*jitternd*
der Marv


[Beitrag von Marvin-the-Robot am 21. Nov 2013, 16:51 bearbeitet]
Soundscape9255
Inventar
#32 erstellt: 21. Nov 2013, 16:56

Marvin-the-Robot (Beitrag #31) schrieb:

Da les ich selbst beim Jakob ein gutes Pfund Skepzis und kritische Distanz, zu solchen Quatsch-Produkten.


Das würde unser Jakob doch niemals so sagen wollen, da hast du ihn offenbar missverstanden!

Es ist nur wieder die alte Leier: Mann kann nicht ausließen dass.... könnte sein.... vieleicht..... aber wenn.... möglicherweise.... uiuuiuiuiui...
Lichtboxer
Inventar
#33 erstellt: 21. Nov 2013, 17:12
Was ist falsch daran, dass jemand wie Jakob auf Probleme in der Argumentation hinweist?


Wie klingen denn Jittereffekte?


Dazu heißt es:


Fraglich ist wie immer die Hörbarkeit,... wie gesagt ein dem Kabel sozusagen innewohnender Klangcharakter ist sehr unwahrscheinlich.


Wenn man Jakobs Beitrag resümiert, sagt er, dass hier die Preisgestaltung zwar völlig überzogen ist, aber dennoch ein theoretischer Klangeinfluss durch Störquellen bestehen könnte, der jedoch nicht im hörbaren Bereich liegt.

So laienhaft würde ich das mal als "ab und zu fehlt bei der Übertragung mal ein Bit (wegen mangelhafter Abschirmung etc." übersetzen, womit die Bitidentität tatsächlich in Frage gestellt wird. Aufgrund der Fehlerkorrektur hätte das dann auch nichts mit "Ton an / Ton aus" zu tun.

Damit hat er das gesagt, was alle anderen auch sagen, nur halt fundierter.

Ob's richtig ist, weiß ich nicht.

Aber seriös entgegengehalten wird dem hier gerade nicht, eher im Gegenteil.
hifi_angel
Inventar
#34 erstellt: 21. Nov 2013, 17:21
Bezogen auf den Artikel.

Wenn so eine unseriöse Beschreibung bei einem potentiellen Kunden verfangen sollte, dann offenbart der Kunde alles, nur kein Fachwissen!
Noch nicht einmal das Basiswissen, das er als engagierter HiFi-ist mindestens haben sollte.

Wo sind die Messwerte, alles nur bla bla, so nach dem Motto: "Unser Waschmittel wäscht weißer als weiß, wie Hausfrauen es unter Testbedingungen bestätigen konnten."

Zielgruppe sind wohl er die Geissens dieser Welt.
Roooooobert, wat mal'ste denn jetzt noch die CD's schwarz an, wir hant doch jetzt dat Super USB Kabel dran.

Dass sich jetzt schon Redakteure auf Druck der Anzeigekunden prostituieren müssen?

Und dass einige Gewerbliche in Foren das auch noch unterstützen?
ZeeeM
Inventar
#35 erstellt: 21. Nov 2013, 17:24
Um "Es fehlt ab und an ein Bit" macht auch keinen "Klang" Jitter schlägt sich in Form eines Störspektrums nieder und da ist auch nur interessant, was hinten in der analogen Welt davon ankommt. Schon recht preiswerte Hardware schlägt sich da gut, sind sich die Hersteller der DAC-Bausteine des Problems bewusst und konturieren ihre Bausteine entsprechend. Aber ein "In der Praxis gut genug" ist kein Argument, mit dem man verkaufen kann.
ZeeeM
Inventar
#36 erstellt: 21. Nov 2013, 17:26

hifi_angel (Beitrag #34) schrieb:
Dass sich jetzt schon Redakteure auf Druck der Anzeigekunden prostituieren müssen?


Schnibbele doch mal aus einer entsprechenden Gazette die Werbung raus und staune wie dünn das Heftchen nur noch ist. Wo soll das Geld für die Leute herkommen? Die sinkenden Auflagen bringen es nicht.
Lichtboxer
Inventar
#37 erstellt: 21. Nov 2013, 17:36

dann offenbart der Kunde alles, nur kein Fachwissen!


Muss er auch nicht. Der Anbieter darf diese Unwissenheit aber auch nicht derart schamlos zu seinem Vorteil ausnutzen.


Um "Es fehlt ab und an ein Bit" macht auch keinen "Klang"


Das dürfte unbestritten sein.

Dennoch darf man die Tatsache erwähnen, um dann zu sagen, dass sich das dennoch nicht auswirkt. Das fand ich seriös, wesentlich seriöser als alle Tests in stereoplay und damit im Sinne dieser Diskussion.
denlud
Stammgast
#38 erstellt: 21. Nov 2013, 17:46
Dass sich das Klangbild durch ein Digitaleskabel ändert, wiederspricht doch der Digitaltechnik komplett.
Das wäre so, als wenn ich einen USB-Stick habe mit Goldkontakten und einen USB-Stick mit "Normalen"-Kontakten.

Auf beiden USB-Sticks kopiere ich eine Musikdatei und am Ende sage ich:
Achja, die Musikdatei auf dem USB-Stick mit den Goldkontakten klingt deutlich besser. Viel besseres Klangbild.

Um das ganze noch zu verdeutlichen:
Kauft euch zwei USB-Sticks, einen normalen und einen mit Goldkontakten.(falls es so einen Quatsch überhaupt gibt)
Lade auf beide USB-Sticks die selbe PDF-Datei drauf.
Schließ jetzt beide USB-Sticks an einen anderen PC an.
Ich wette die eine PDF-Datei wird nachher nicht schöner aussehen, als die andere.

Das ganze Prinzip des Kabels scheitert doch schon in der Hinsicht, dass der Computer und der D/A Wandler selbst keine so hochwertigen Leiter benutzt.....

Falls es bei einem 10€ USB-Kabel zum Attenuation´s-Effekt, oder NEXT- bzw. dem Noise Effekt kommt(Was mehr als unwahrscheinlich ist), kann es höchstens passieren, dass Bits falsch gedeutet werden und das müsste sich inetwa so anhören, wie wenn eine CD wegen Macken nicht richtig gelesen werden kann.

Das Klangbild hat damit nichts zu tun.

Grüße
Dennis


[Beitrag von denlud am 21. Nov 2013, 17:49 bearbeitet]
Soundscape9255
Inventar
#39 erstellt: 21. Nov 2013, 17:55

denlud (Beitrag #38) schrieb:

Das ganze Prinzip des Kabels scheitert doch schon in der Hinsicht, dass der Computer und der D/A Wandler selbst keine so hochwertigen Leiter benutzt.....


Ich warte ja noch drauf, dass einer die Chips aufhobelt und die Bonddrähte gegen "bessere" austauscht.
ZeeeM
Inventar
#40 erstellt: 21. Nov 2013, 17:56

denlud (Beitrag #38) schrieb:
Dass sich das Klangbild durch ein Digitaleskabel ändert, wiederspricht doch der Digitaltechnik komplett.
Das wäre so, als wenn ich einen USB-Stick habe mit Goldkontakten und einen USB-Stick mit "Normalen"-Kontakten.

Auf beiden USB-Sticks kopiere ich eine Musikdatei und am Ende sage ich:
Achja, die Musikdatei auf dem USB-Stick mit dem Goldkontakten klingt deutlich besser. Viel besseres Klangbild.



Du machst einen Denkfehler. Es geht nicht um die Datenintegrität, sondern darum das bei der DA-Wandlung die Samples mit einer zeitlichen Schwankung umgesetzt werden. Damit wäre der rekonstruierte Kurvenverlauf nicht mehr der, der dem digitalen Signal idealerweise entsprechen würde - Das Signal ist gestört. Die elektrische Signalübertragung über ein Kabel ist immer eine analoge physikalische Größe und wird durch Elektronik ausgewertet. Da dieses übertragene Signal auch physikalischen Störgrößen unterliegt, Rauschen, Signalverformungen etc. Wird auch der Punkt an dem die Elektronik 1 oder 0 sagt schwanken. Das entstehen von Jitter kann man nicht verhindern. Aber man kann Maßnahmen ergreifen das die durch ihn erzeugten Störungen vernachlässigbar sind.
Lichtboxer
Inventar
#41 erstellt: 21. Nov 2013, 17:57

Das ganze Prinzip des Kabels scheitert doch schon in der Hinsicht, dass der Computer und der D/A Wandler selbst keine so hochwertigen Leiter benutzt.....


Na dann kennst Du aber noch nicht deren absolut empfehlenswerten Bi-Wiring-Überbrückungskabel für Lautsprecher, die die mitgelieferten Brücken um Längen übertreffen. Gibt's für nur sagenhaft günstige ... €
denlud
Stammgast
#42 erstellt: 21. Nov 2013, 18:17

Du machst einen Denkfehler. Es geht nicht um die Datenintegrität, sondern darum das bei der DA-Wandlung die Samples mit einer zeitlichen Schwankung umgesetzt werden. Damit wäre der rekonstruierte Kurvenverlauf nicht mehr der, der dem digitalen Signal idealerweise entsprechen würde - Das Signal ist gestört. Die elektrische Signalübertragung über ein Kabel ist immer eine analoge physikalische Größe und wird durch Elektronik ausgewertet. Da dieses übertragene Signal auch physikalischen Störgrößen unterliegt, Rauschen, Signalverformungen etc. Wird auch der Punkt an dem die Elektronik 1 oder 0 sagt schwanken. Das entstehen von Jitter kann man nicht verhindern. Aber man kann Maßnahmen ergreifen das die durch ihn erzeugten Störungen vernachlässigbar sind.


Ach, sorry. Habe falsch gedacht.

Letztens noch einen Bericht gelesen, indem von der total verlustfreien Übertragung über Bluetooth gesprochen wurde.
Da wurden während der Übertragung die Songs gesplittet und diese kleinen Splitdateien übertragen.
Angekommen im Empfänger wurden diese dann stück für stück "abgespielt".

Ich dachte das würde hier ähnlich funktionieren.

Grüße
hf500
Moderator
#43 erstellt: 21. Nov 2013, 19:27
Moin,
wenn du die Musik per TCP-IP uebertraegst, wird sie ja auch in Pakete "zerhackt", jedes Paket schoen eingepackt, bei Uebertragung durchs I-Net auch mehrfach umgepackt und so weiter. Weisst du ja. Stueck fuer Stueck wird nicht abgespielt, sondern der Datenstrom in einem Zwischenspeicher zusammengesetzt und aus diesem wiedergegeben.

Und trotzdem kommt sie bei einwandfreier Datenuebertragung auch einwandfrei an. Das Wunder der Technik ;-)
Uebrigens, in der Computertechnik sind vergoldete Steckverbinder die Regel, achte mal drauf. da fallen eher nicht vergoldete Kontakte auf.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 21. Nov 2013, 19:35 bearbeitet]
denlud
Stammgast
#44 erstellt: 21. Nov 2013, 20:15

(...)

Also meine Kontakte sind in der Regel nicht vergoldet. Außerdem sprach ich von Kontakten aus Gold und nicht von vergoldeten Kontakten.

Außerdem ist es wohl kaum ein Wunder der Technik, dass bei dem TCP-IP Protokoll die Musik einwandfrei ankommt, denn bei diesem Protokoll werden Paritätbits zur Überprüfung der Richtigkeit mitgeschickt. Und falsche Frames werden weggeworfen.
Es wäre eher ein Wunder der Technik, wenn die Frames mit dem UDP Protokoll (welches ohne Kontrolle funktioniert) einwandfrei ankommen.
(Was hat das TCP Protokoll überhaupt mit Bluetooth zu tun?!)

"Stück für Stück wird nicht abgespielt".....ehm das verstehe ich nicht ganz, dass nicht jeder Frame einzeln abgespielt wird, ist mir auch schon wohl bewusst, nur wenn ich aus einer großen MP3-Datei viele kleine Split Dateien mache, dann kann ich diese wohl nacheinander abspielen und bekomme den selben Song zu hören.
So muss ich nicht erst den ganzen Song via Bluetooth übertragen, sondern es kann direkt gespielt werden.

Grüße

EDIT Mod.: Unnötiges, direktes Komplettzitat entfernt.


[Beitrag von Hüb' am 22. Nov 2013, 07:30 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#45 erstellt: 21. Nov 2013, 23:06



Gruß

Uwe
hf500
Moderator
#46 erstellt: 21. Nov 2013, 23:30
Moin,
ok, das reicht schon zur Auffrischung, mit USB-Interna habe ich mich vor einem Jahr zuletzt beschaeftigt.
Macht aber auch deutlich, dass man trotzdem keine USB-Kabel fuer 1400,- braucht ;-)

73
Peter
denlud
Stammgast
#47 erstellt: 22. Nov 2013, 09:47
Also die dritte Betriebsart in der Beschreibung trifft aber wieder auf meinen Vergleich zu.

Denn die Sektoren vom USB Stick werden ja auch im Takt beschrieben.
Da kann es zu den selben Effekten kommen.
Aber lassen wir das jetzt

Grüße
8erberg
Inventar
#48 erstellt: 22. Nov 2013, 10:09
Hallo,

wer "analog denkt" und zuviel Kohle hat wird wohl kaufen und sich wohlfühlen...

Der "Hersteller" erst recht

Peter
ZeeeM
Inventar
#49 erstellt: 22. Nov 2013, 10:22

denlud (Beitrag #47) schrieb:
Denn die Sektoren vom USB Stick werden ja auch im Takt beschrieben.
Da kann es zu den selben Effekten kommen.


USB Sticks werden nicht im adaptiven Modus beschrieben.

Das Tolle bei Audiodaten ist, das einzelne Bitfehler kaum hörbar sind und schon gar nicht in High-End-Prosa kompatibler Art und Weise.
Die audiophile Sau die bisweilen durch das akustische Dorf getrieben wird kann man mit der Frage vergleichen ob das Ticken einer Armbanduhr am Arm eines Strassenbauarbeiters den Klang seines Presslufthammer voller und rhythmischer erscheinen lässt.
hifi_angel
Inventar
#50 erstellt: 22. Nov 2013, 12:38
Wurde der Thread Titel falsch geschrieben?

Muss es nicht heißen: Premium Verarsche³ mit Digitalkabel !
Lichtboxer
Inventar
#51 erstellt: 22. Nov 2013, 13:44
Wenn schon richtig, dann auch ganz richtig:

Premium-Digitalkabel -- Verarsche hoch 3
Verarsche hoch 3 mit Premium-Digitalkabel

Ohne Deppenleerzeichen.
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Reggae am 23.02.2007  –  Letzte Antwort am 23.02.2007  –  2 Beiträge
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