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Kleiner Holzwürfel als Alternative zu Absorbern?

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Opium²
Inventar
#1 erstellt: 20. Apr 2008, 23:12
Als ich mich demletzt bei einem HighEnd Händler über die Preise von FastAudio Absorbern informieren wollte(in meinem Raum hallt es ein bisschen), war ich erst mal geschockt und meinte, sowas kann ich mir nicht leisten. Auch ist es mir ehrich gesagt zu aufwendig, von wegen Nachhallzeit etc...
Dann meinte der Verkäufer "er habe da noch was.." und kramte aus irgendeinem Briefumschlag einen etwa 0,8 cm kleinen Holzwürfel(wirklich extreeeem klein) raus und meinte, dieser würde an der richtigen Stelle platziert störende Refelxionen vermieden und den Hörraum "beruhigen".
18 Euro kostet der ganze Spass.
Ich frage was genau das denn sei . Es ist also nur pures Holz, aber in einem "speziellem" Verfahren gefertigt ...
was weiß ich, ich wollte nur noch da raus...
Weiß einer von euch worum es sich genau handelt und hat jemand schon damit Erfahrungen gemacht?
gruß
Argon50
Inventar
#2 erstellt: 20. Apr 2008, 23:16

Opium² schrieb:

was weiß ich, ich wollte nur noch da raus...

Eine weise Entscheidung wie mir scheint.

Genauere "Infos" dazu kann ich nicht liefern, denn schon von deiner Kurzbeschreibung bekomme ich so diesen leichten, stechenden Schmerz im Kopf und leichte Krämpfe in der Magengegend.


Grüße,
Argon

Cartouche
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 20. Apr 2008, 23:43
Hallo Opium,

ein einziger kleiner Holzklotz ist als passiver Absorber sicher nicht geeignet. Es handelt sich eindeutig um ein Voodoo-Angebot. Du musst ohnehin nicht zwangsläufig zu "High-End"-Absorbern aus dem Hifi-Zubehör greifen. Bei einem Absorber ist vor allem wichtig zu wissen welche Frequenzbereiche betroffen sind. Dementsprechend kannst du dir dann absorbierede Materialien (bzw. Anordnungen) aussuchen. Raumakustik (Akustik im Allgemeinen) ist keine Sache von Faustregeln oder "out-of-the-box"-Lösungen. Du könntest dir mal überlegen, ob du dir die Zeit nehmen willst dich mit Raumakustiksimulationen zu beschäftigen (die Software "Cara" ist günstig und lässt sich nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch von Laien bedienen). Dazu würde ich die Lektüre von einem Fachbuch wie "Technische Akustik" von Ivar Veit empfehlen. Eines der Standardwerke in dem Bereich ist "Room Acoustics" von Heinrich Kuttruff, was aber recht teuer ist. Diese Methode (also lesen und rechnen) ist natürlich aufwendig und kann auch mal anstregend sein. Allerdings kannst du dir anschließend das Voodoo-Geblubber von div. Händlern sparen.

Noch als Ergänzung: manche Absorber-Typen kann man auch für schmales Geld selbst bauen (z.B. Helmholtz-Resonatoren).


Viele Grüße
J


[Beitrag von Cartouche am 20. Apr 2008, 23:43 bearbeitet]
eisbärwelpe
Stammgast
#4 erstellt: 21. Apr 2008, 00:31
Hallo Opium,

der High-End-Händler hat offenbar Kinder, die auf CD die Abenteuer von Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer, hören. In einem dieser Abenteuer begegnet Jim Knopf einem "Scheinriesen". Der erklärt Jim Knopf, dass er aus größerer Entfernung riesig aussehe, wenn man näher kommt, aber immer kleiner wird.

Ich nehme an, dass der Händer dieses "Scheinriesenprinzip" auf den High-End-Bereich übertragen hat. Man darf den Absorberwürfel also nicht aus der Nähe betrachten, sondern von weiter weg. Dann wird er zu einem riesigen Absorberwürfel, der alles wegschluckt, was da so im Raum an Hall vorhanden ist.

Gruß,
Eisbär
hf500
Moderator
#5 erstellt: 21. Apr 2008, 01:16
Moin,
eine einfahe Ueberlegung zeit, dass ein Holzwuerfel mit der Kantenlaenge 8mm akustisch voellig unbedeutend ist.
Selbst, wenn er aus einem stark reflektierenden oder absorbierenden Material bestuende, er waere wirkungslos.
Dieser Werfel ist so gross, dass er bei 20kHz gerade eine halbe Wellenlaenge ausmacht.
Und damit bestenfalls bei dieser Frequenz und ganzzahligen Vielfachen davon wirksam, wenn das ueberhaupt moeglich ist.

Der musikalisch wichtige Bereich geht aber nur bis 5-8 kHz, bei dieser Wellenlaenge ist der winzige Wuerfel nicht vorhanden, weil er wesentlich kleiner als eine Wellenlaenge ist
und die Welle praktisch ohne Brechungs- oder Beugungserscheinungen um ihn "herumfliesst".

Immer wieder interessant, womit den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen werden soll...

73
Peter
hal-9.000
Inventar
#6 erstellt: 21. Apr 2008, 07:10
Manchmal frage ich mich schon, :

- ob die denken, man zieht die Hose mit der Kneifzange an
- wie schmerzfrei die sein müssen um einen sowas anzubieten - ohne sich selbst bescheuert vorzukommen



[Beitrag von hal-9.000 am 21. Apr 2008, 07:11 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 21. Apr 2008, 09:21
Überbetonungen im Bass sind möglich, aber in normalen Wohnräumen relativ selten. Solche Betonungen muss man mit Bassabsorbern beheben. Und diese arbeiten üblicherweise auf dem Helmholz-Prinzip. Es handelt sich also um "Kästen" ähnlich einer Bassreflexbox, welche diese Schallwellen absorbieren.
Für mittlere und höhere Frequenzen genügen normale dämpfende Materialien wie Teppiche und Vorhänge.

Jetzt kann es bisweilen nötig sein, die geraden Wände mit ihren Reflexionen zu "brechen". Dadurch wird die Reflexion diffus und somit wird sie durch andere Reflexionen meist stark kompensiert. Zu diesem Zweck werden üblicherweise gebogene Holzpaneele verwendet.

Teuer sind sicher die Helmholz-Konstruktionen und nicht gar so teuer die gebogenen Reflektoren. Meist reicht in einem Wohnraum das Anbringen von Vorhängen und Teppichen und allenfalls Polstermöbel, welche den Raum bedämpfen und die Reflexiosbereiche brechen. Da hat man mal Möglichkeiten genug, einiges auszuprobieren, das noch nichts kostet.

Und wenn man sich ein Studio oder eine Regie oder einen Konzertsaal anschaut, stehen da keine kleinen Würfelchen rum und keine Klangschälchen oder irgend welcher Firlefanz. Da sind Absorber am Werk (zur Entschärfung von Hohlböden und -Decken) und Reflektoren und Textilien.
Opium²
Inventar
#8 erstellt: 21. Apr 2008, 20:39
hallo,
ihr habt wohl recht ich werde nicht drum herum kommen mich näher mit dem Thema akustik auseinanderzusetzen...aber erst wenn meine neuen Möbel da sind un die Gardienen etc angebracht sind
Mit dem Würfel ist echt total lachhaft, aber ich schwöre euch es war genauso wie ich schrieb, der Händler verkauft ua. Linn, Accuphase, Avalon LS, McIntosh, was weiß ich alles.
Der dachte wohl da is son kleiner Laie, dem Bin ich ma en Bären auf...gut das man mich hier über Voodofallen aufgeklärt hat im Forum...
gruß
eisbärwelpe
Stammgast
#9 erstellt: 21. Apr 2008, 21:21
Hallo Opium,

für Dich dürfte ja die Frage wegen des Würfels geklärt sein, was ich auch nicht anders erwartet hätte.

Trotzdem mal eine Frage an richi44, falls er diesen Thread noch weiter verfolgt:

Sind die Profies wirklich immun gegen Vodoo-Zeug, oder hast Du auch dort schon mal Merkwürdigkeiten entdeckt, die nicht ohne weiteres nachvollziehbar sind.?

Irgendwoher müssen doch die Händler ihre "kreativen Ideen" kriegen?!

Gruß,
Eisbär
richi44
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 22. Apr 2008, 08:43
Natürlich habe ich vor 30 Jahren mit den ersten guten Kabeln experimentiert. Da ging es aber vor allem um Plattenspielerkabel, also irgend etwas kapazitätsarmes.
Und mit Lautsprecherkabeln habe ich auch so einiges angestellt, etwa 100m auf einer Kabeltrommel. Da konnte man so schön die lange Leitung einfach überbrücken und so einen Unterschied "heraushören". Vorhänge sind dabei aber keine gefallen.

Ich kenne aber Fachleute, hauptsächlich aus dem Gebiet Tontechniker, die an einiges glauben und auch einiges zuhause verwenden. Sie sind aber nicht Techniker im Sinne eines Physikers, sondern Technik-Anwender wie die meisten hier.

Ein Techniker im Physiker-Sinn wird aus Neugier auch einiges probieren, gerade im Kabelbereich, weil ihm die Parallelen zwischen Klang und Technik nicht unbedingt geläufig sind. D.h. er weiss nicht, welche elektrische Veränderung welche Klangveränderung hervorruft.
Aber mit Holzklötzchen spielen wird er eher selten, bestenfalls Lego.

Wenn er sich aber gehohnt ist, erst zu denken und dann zu handeln (wie es sich für einen Wissenschaftler gehört), dann fallen schon viele Voodoo-Themen durchs Raster. Wenn man sich vorstellt, dass noch vor 15 Jahren der Ton einer Fernsehverbindung zwischen Rom und Hamburg per Kabel gelöst wurde, nur das Bild über den Satelliten, und dass dabei UKW-Qualität erreicht wurde, der diskutiert doch nicht über Kabelprobleme bei 1m Länge.

Dass es andererseits Dinge gibt, die eigentlich nur im Experiment richtig erforschbar sind, etwa Membranmaterialien bei Lautsprechern, wo also der Versuch kluch macht, da ist dann halt die Neugier und die Erfahrung aus Versuch und Irrtum der Wegweiser.

Ausser diesem "Sonderfall" kann man aber schon davon ausgehen, dass sich eigentlich alles noch so verhält, wie wir es in der Schule gelernt haben. Es ist erstaunlich, was man heute alles hin bekommt, aber die Physik lässt sich nicht austricksen. Kann sein, dass man auf etwas stösst, das einem erst merkwürdig vorkommt. Aber man kann es immer auf einfache, bekannte Dinge und Grössen reduzieren und stellt fest, dass man nicht das Rad neu erfunden hat, sondern wie bei der Mode einen alten Hut wieder entdeckt hat.

Irgendwoher müssen doch die Händler ihre "kreativen Ideen" kriegen

Es ist kein Gedanke zu blöd, um nicht gedacht zu werden.
Und vom Denken zum Handeln ist es ein kleiner Weg, vor allem, wenn noch Profit dabei winkt.
eisbärwelpe
Stammgast
#11 erstellt: 22. Apr 2008, 09:40
@richi44, danke für Deinen interessanten Beitrag!

Gruß,
Eisbär
rova70
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 22. Apr 2008, 16:58

Opium² schrieb:
Als ich mich demletzt bei einem HighEnd Händler über die Preise von FastAudio Absorbern informieren wollte(in meinem Raum hallt es ein bisschen), war ich erst mal geschockt und meinte, sowas kann ich mir nicht leisten.


Hi,

google mal nach dem Begriff "Basotect" oder gib es bei Ebay ein. Das ist nämlich der Stoff, aus dem die meisten Absorber sind (oder zumindest sehr ähnlich). Gibts in Platten und anderen Formen zu einem sehr günstigen Preis. So kannst Dir Deine Absorber selber basteln.
Espressospezi
Stammgast
#13 erstellt: 22. Apr 2008, 18:01

Opium² schrieb:

Dann meinte der Verkäufer "er habe da noch was.." und kramte aus irgendeinem Briefumschlag einen etwa 0,8 cm kleinen Holzwürfel(wirklich extreeeem klein) raus und meinte, dieser würde an der richtigen Stelle platziert störende Refelxionen vermieden und den Hörraum "beruhigen".
18 Euro kostet der ganze Spass.

Ich finde 18 Euro um ein Hörraum zu beruhigen nicht gerade voodooferdächtig.
Es könnte sich um ein Holzwürfelabsorber handeln der auf Fenster geklebt wird um negative Reflexionen die von Fenstern/Glasflächen ausgehen zu dämpfen.
Ich weiß aber nix Genaueres, darüber. Vielleicht kann einer was rausfinden oder der Threadersteller hat vielleicht noch eine Info über das Produkt.
Wie sieht's aus ?
Hirnschmalz
Inventar
#14 erstellt: 22. Apr 2008, 18:18
Moin,


Espressospezi schrieb:

Ich finde 18 Euro um ein Hörraum zu beruhigen nicht gerade voodooferdächtig.
Es könnte sich um ein Holzwürfelabsorber handeln der auf Fenster geklebt wird um negative Reflexionen die von Fenstern/Glasflächen ausgehen zu dämpfen.
Ich weiß aber nix Genaueres, darüber. Vielleicht kann einer was rausfinden oder der Threadersteller hat vielleicht noch eine Info über das Produkt.
Wie sieht's aus ?



Das wäre in etwa so, als würde man versuchen, einen 40 Tonnen LKW mit hilfe eines Ankers zu bremsen, der an einem Bindfaden befestigt ist.
(Beim nochmaligen durchlesen, fällt mir auf, das der Vergleich hinkt. Hatte irgendwie anstatt "Reflexionen" "Schwingungen" im Kopf. Ich lasse es aber einfach mal stehen)

Zu den Reflexionen:
Die "Eigenschaften" des Holzwürfels hat ja hf500 schon zu genüge erklärt.

Wie soll denn die Reflexion gedämpft werden?

Und nur, weil es "nur" um 18€ geht, heisst es noch lange nicht, das da Schindluder betrieben wird.
Das einzige, was dieser Holzwürfel beruhigt, ist das Leder der Brieftasche, da weniger Geld drin ist.


Grüße
eisbärwelpe
Stammgast
#15 erstellt: 22. Apr 2008, 18:41

Das einzige, was dieser Holzwürfel beruhigt, ist das Leder der Brieftasche, da weniger Geld drin ist.

Und, wie wir wissen, ist das Geld ja nicht weg, sondern nur woanders.

Gruß,
Eisbär
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 22. Apr 2008, 19:17
Seit wann hängt Voodoo am Preis? 8mm Klötze *lol* ...
Boettgenstone
Inventar
#17 erstellt: 22. Apr 2008, 19:39
Hallo,
häng den Würfel direkt vor oder neben dem Hochtöner auf dann wirst du Unterschiede hören.


eisbärwelpe schrieb:

Das einzige, was dieser Holzwürfel beruhigt, ist das Leder der Brieftasche, da weniger Geld drin ist.

Und, wie wir wissen, ist das Geld ja nicht weg, sondern nur woanders.

Gruß,
Eisbär


jo, Mugu Fraud wird sich freuen.
eisbärwelpe
Stammgast
#18 erstellt: 22. Apr 2008, 20:23
Christoph, danke dass Du Dich an diesen Thread - seligen Gedenkens - noch erinnerst.

Peter (Eisbär)
Espressospezi
Stammgast
#19 erstellt: 22. Apr 2008, 22:50

hal-9.000 schrieb:
Seit wann hängt Voodoo am Preis? 8mm Klötze *lol* ...

Ich finde schon das sich Voodoo über exorbitante nicht nachvollziehbaren Peise definieren läßt !
Soundscape9255
Inventar
#20 erstellt: 22. Apr 2008, 23:16

Espressospezi schrieb:

hal-9.000 schrieb:
Seit wann hängt Voodoo am Preis? 8mm Klötze *lol* ...

Ich finde schon das sich Voodoo über exorbitante nicht nachvollziehbaren Peise definieren läßt !

Voodoo definiert sich über geistigen Dünnpfiff, welcher seine Wirksamkeit nur über die Autosuggestion erreicht....

Würde sagen die Definition trifft hier zu....
sound56
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 09. Nov 2008, 13:12
Hallo opium2

Vergiß die ganze Ka...e mit den Holzklötzchen aus speziellem Klangholz etc.( was für ein Gelalle)
Die Absorber von FASt sind eindeutig viel zu teuer. Bei ein bißchen Suche im Netz findest du genau das gleiche Material zu deutlich günstigerem Kurs. Solange du das graue oder weiße Melaminschaumprodukt kaufst, hast du alles richtig gemacht.

Lass dir vor allem niemand ins Haus kommen, das ist rausgeschmissenes Geld.
Du darfst davon ausgeht, dass du in einem normalen Wohnzimmer (ca. 25m2) nicht mehr wie 2-3 große Kantabsorber brauchst. Zuviel ist schnell zu viel....

Gruß
micha_d
Stammgast
#22 erstellt: 09. Nov 2008, 17:32
Holz und sogar Plastikwürfel hab ich in meiner Spielesammlung..
die sind sogar noch etwas grösser und gehen dezufolge mit der Frequenz noch etwas runter..die Kanten sind abgerundet und erzeugen demnach weniger Reflexionen..dafür sorgen auch die verschieden angeordneten Senkungen(Augen)je Quaderfläche...durch die steigende Anzahl der Senkungen wird exakt der wichtige Bereich von 1 bis 6 Khz optimal abgedeckt...kann ich zum Stückpreis von 8,50 Euro anbieten...wahlweise im Musikalisch beruhigendem Grün..falls der ursprüngliche Klang zu "Scharf" ist....oder falls der Klang zu träge ist..im impulsschnellem,agressiven Rot. Für moderne Schaltungskonzepte auch im hellen Kunststoff..

Bestellungen Bitte über PM oder Mail.....

Micha


[Beitrag von micha_d am 09. Nov 2008, 17:35 bearbeitet]
sm.ts
Inventar
#23 erstellt: 10. Nov 2008, 14:16
Hallo,

wegen Raumbedämpfung zum annehmbaren Preis vielleicht mal bei aixfoam.de reinschauen. Kostet nicht die Welt und ist doch effektiv.
sound56
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 10. Nov 2008, 15:00
Hallo

Aber nicht die schwarzen Absorber (Schwerschaum) die wirken zwar auch, aber der weiße/graue Melaminharzschaum ist besser.

Gruß
superfranz
Gesperrt
#25 erstellt: 13. Nov 2008, 00:38

sound56 schrieb:
Hallo opium2

Vergiß die ganze Ka...e mit den Holzklötzchen aus speziellem Klangholz etc.( was für ein Gelalle)
Die Absorber von FASt sind eindeutig viel zu teuer. Bei ein bißchen Suche im Netz findest du genau das gleiche Material zu deutlich günstigerem Kurs. Solange du das graue oder weiße Melaminschaumprodukt kaufst, hast du alles richtig gemacht.

Lass dir vor allem niemand ins Haus kommen, das ist rausgeschmissenes Geld.
Du darfst davon ausgeht, dass du in einem normalen Wohnzimmer (ca. 25m2) nicht mehr wie 2-3 große Kantabsorber brauchst. Zuviel ist schnell zu viel....

Gruß



...mir kommt auch niemand ins Haus !

Thomas Fast habe ich mal auf ner Böde Zirkusveranstaltung kennen gelernt

da führte er sein Schaumgummidings vor und schwärmte nebenbei von den Klangschälchen...die da tatsächlich hingen...und ich Schwupsdiwups den Hörraum (oder eher Butterfahrtsaufenthaltsraum) verliess

ich stehe eher auf Steinwolle...auch wenn man diese aufwändig verkleiden muss

gruß franzl
sm.ts
Inventar
#26 erstellt: 13. Nov 2008, 15:51

sound56 schrieb:
Hallo

Aber nicht die schwarzen Absorber (Schwerschaum) die wirken zwar auch, aber der weiße/graue Melaminharzschaum ist besser.


Nö, himbeerrot.
Dirk_27
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 30. Nov 2008, 21:49
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass kleine Holzwürfel mit dem richtigen Verfahren konstruiert und an der richtigen Stelle platziert akustisch sehr effektiv und bedeutsam sind. Denn es absorbiert Klangverkrustungen aus der Luft, diese sind meist sinusförmig aufgebaut, die spezielle Beschaffenheit des Klangwürfels zieht die Wellen synthetisch an. Schon ein einziger 5mm-Würfel kann da viel bewirken und Vorhänge ziehen. Der Effekt verstärkt sich bei mehreren Würfeln. Man muss dabei wissen, dass Klangverkrustungen nicht besonders groß sind, der Würfel schluckt also quasi die gesamte Verkrustung wie ein schwarzes Loch oder ein Staubsauger auf. Ich kann nur raten es selbst einmal auszuprobieren.


[Beitrag von Dirk_27 am 30. Nov 2008, 21:50 bearbeitet]
Skeptisch
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 01. Dez 2008, 01:50

Dirk_27 schrieb:
... Denn es absorbiert Klangverkrustungen aus der Luft, diese sind meist sinusförmig aufgebaut, die spezielle Beschaffenheit des Klangwürfels zieht die Wellen synthetisch an. ...

Wie lange funktioniert das? Also - die Verkrustungen sind dann ja in dem Würfel, und irgendwann ist der voll, oder wie muss ich das verstehen? Kann man den wieder ausleeren? Oder ist er dann kaputt? Woran erkennt man das?
Du schreibst, die Verkrustungen seien sinusförmig. Welche Frequenz hat der Sinus und hängt das von der Musik ab? Wenn man z.B. viel Bass and Drum hört, braucht man dann einen grösseren Würfel als bei Klassik?
Dirk_27
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Dez 2008, 02:59
Dass ich einen User namens skeptisch nicht überzeugen kann, war mir schon vorher bewusst. Ich schrieb bereits es funktioniert nach dem Prinzip eines schwarzen Loches. Die Aufnahmekapazität ist als grundsätzlich unbeschränkt und nicht abhängig vom Musikstil.
kptools
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 01. Dez 2008, 09:08
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Problem mit der Lautstärkeeinstellung an meiner Soundkarte"
Rattensack
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 01. Dez 2008, 12:08

Dirk_27 schrieb:
Dass ich einen User namens skeptisch nicht überzeugen kann, war mir schon vorher bewusst. Ich schrieb bereits es funktioniert nach dem Prinzip eines schwarzen Loches. Die Aufnahmekapazität ist als grundsätzlich unbeschränkt und nicht abhängig vom Musikstil.

Tja, da hast du gestern abend falsch TV gekuckt.

Die Aufnahmekapazität eines schwarzen Loches ist nicht unbegrenzt. Es ist irgendwann satt, und hört dann auf, seine Umgebung zu verspachteln. Wenn ich mich recht erinnere, ist dass dann der Fall, wenn das Loch eine Menge "auf" hat, die etwa einem Zehntel seines Eigengewichts entspricht.
Skeptisch
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 01. Dez 2008, 18:22
Nach den neuesten Theorien kann ein schwarzes Loch ein paar Milliarden Sonnenmassen groß werden. Aber das ist jetzt doch ganz schön Off Topic.

Mich würde mehr interessieren, was Klangverkrustungen sind, und woher man weiß, dass sie "meist sinusförmig" aufgebaut sind. Welche Frequenz hat dieser Sinus? Wie muss mann sich das vorstellen? Wie Schallwellen, die irgendwie fest im Raum stehen?

Und was passiert im inneren des Würfels mit den Verkrustungen?
DamonDiG
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 01. Dez 2008, 18:24


Moinsen!

Ich bin sehr skeptisch, daß Dirk das alles ernst meint.

Gruß,
Simon
Skeptisch
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 01. Dez 2008, 18:31

DamonDiG schrieb:
Ich bin sehr skeptisch, daß Dirk das alles ernst meint.

Sicher bin ich mir da auch nicht, aber dann soll er sich wenigstens eine gute Erklärung einfallen lassen
DesisfeiHiFi
Stammgast
#35 erstellt: 01. Dez 2008, 18:53

Dirk_27 schrieb:
... Denn es absorbiert Klangverkrustungen aus der Luft, diese sind meist sinusförmig aufgebaut, die spezielle Beschaffenheit des Klangwürfels zieht die Wellen synthetisch an....


Ich will auch wissen, was Klangverkrustungen sind. Bitte, bitte!

Grüße,
Christian
philippo.
Inventar
#36 erstellt: 01. Dez 2008, 18:54

Skeptisch schrieb:
...Und was passiert im inneren des Würfels mit den Verkrustungen?


im inneren nix.

aber: ausklopfen und wegsaugen. sonst läuft der irgendwann über. ganz einfach.
DesisfeiHiFi
Stammgast
#37 erstellt: 01. Dez 2008, 19:07
Ich glaube nicht, dass man die Klangkrusten so einfach rausklopfen kann. Ich denke, da bedarf es eines Klangschälchens, das man darunter stellt, um die Krusten herauszusaugen. Die, die daneben gehen wischt man mit dem Klangtuch auf, reißt den Vorhang vor den Lautsprechern zur Seite, schüttelt es aus und zieht ihn wieder zu. Dabei entstehen auch die Sinusformen und somit ist das Problem selbst gemacht. Wer das nicht macht, kann schnell Krustentiere bekommen, ein Fall für den Kammerjäger, der ja bekanntlich seinen Namen von der Kammermusik hat, wo die meisten Krusten entstehen.
Klangkrusten sind ein schwerwiegendes Problem.
Kirschi1988
Inventar
#38 erstellt: 01. Dez 2008, 22:24
Hi!
Habe diese äusserst brisante Diskusion gerade eben erst entdekt, mich da mal durchgelesen und kann als "technisch bewanderter" nur sagen dass solche "Klangverkrustungen" absoluter schwachsinn sind (desshalb meldet sich auch Dirk_27 nichtmehr hier weil er sich davor fürchtet als "Schwarzes Schaf" entlarvt zu werden). Denn nichtmal Google oder Wikipedia gibt dazu was brauchbares an informationen her, also nochmehr blödsinn....
Ausserdem mal eine andere (gemeine) Frage:
Was währe denn wenn manche Gegenstände (einschliesslich der Lautsprechergehäuse selbst) im Hörraum zufälig irgendwie Klein und quadratisch währen - Würden diese Lautsprecher dann garkeine "Klangverkrustungen" erzeugen?!? - bzw. die verwendung solcher kleinen "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen" dadurch unnötig werden ?!? - Fragen auf Fragen aber keine handfesten Antworten - Typisch für so einen HiFi-Klangverbesserungs-Voodoo!!
Eines könnte diese Theorie allerdings erklären, nähmlich warum solche eckigen BO.. (ich habe freundlicherweise den Firmennamen etwas unterdrückt da die ansonsten ja auch durchaus brauchbares Zeug herstellen) Surround Brüllwürfel in den Ohren von so manchen Leuten ja sooooo toll kingen!!
stereoplay
Inventar
#39 erstellt: 02. Dez 2008, 09:55

Kirschi1988 schrieb:
Was währe denn wenn manche Gegenstände (einschliesslich der Lautsprechergehäuse selbst) im Hörraum zufälig irgendwie Klein und quadratisch währen - Würden diese Lautsprecher dann garkeine "Klangverkrustungen" erzeugen?!? - bzw. die verwendung solcher kleinen "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen" dadurch unnötig werden ?!?



Solche Lautsprecher gibt es: BOSE


PS: Klangverkrustungen löse ich dadurch, daß ich einen hochfrequenten unmodulierten 30KHz-Sinus laut wiedergebe. Nach 5 Minuten haben sich alle Verkrustungen im Raum gelöst und die Frau kann aus der Küche kommen und den Dreck aufsaugen !
Kirschi1988
Inventar
#40 erstellt: 02. Dez 2008, 14:05
Hi!

stereoplay schrieb:

PS: Klangverkrustungen löse ich dadurch, daß ich einen hochfrequenten unmodulierten 30KHz-Sinus laut wiedergebe. Nach 5 Minuten haben sich alle Verkrustungen im Raum gelöst und die Frau kann aus der Küche kommen und den Dreck aufsaugen !


Gute Idee! - Dann brauchrt man auch keine überteuerten "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen" zu kaufen und die surroundanlage kann durchaus auch aus grösseren Lautsprechern bestehen

Was die ja sooo toll klingenden BOSE Brüllwürfelchenlautsprecher angeht - also dazu habe ich ja bereits meine Theorie geschrieben!

Ansonsten fiel mir über Nacht noch ein dass man die akustik eines raumes mit diesen winzigen "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen" schon beeinfluusen kann, und zwar dann wenn man sich einige vollbeladene Europaletten davon ins Haus holt - Des weiteren währe es sicher interessannt sich so ein "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen" mal zu kaufen und anstatt es einfach herumstehen zu lassen es genauer zu untersuchen, unter anderem kann man es mit Harrakiri (also zerschneiden), oder Voodoo (also löcher reinbohren) versuchen, was wohl dahinter - bzw. darin steckt?!? - Etwa ein weiteres "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen"
WinfriedB
Inventar
#41 erstellt: 02. Dez 2008, 14:39

Kirschi1988 schrieb:
Hi!

stereoplay schrieb:

PS: Klangverkrustungen löse ich dadurch, daß ich einen hochfrequenten unmodulierten 30KHz-Sinus laut wiedergebe. Nach 5 Minuten haben sich alle Verkrustungen im Raum gelöst und die Frau kann aus der Küche kommen und den Dreck aufsaugen !


Gute Idee! - Dann brauchrt man auch keine überteuerten "Anti-Klangverkrustungen-Würfelchen" zu kaufen und die surroundanlage kann durchaus auch aus grösseren Lautsprechern bestehen


Würde es zur Beseitigung der Klangverkrustungen in der Luft nicht reichen, einmal kräftig durchzulüften?
Rattensack
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 02. Dez 2008, 14:51

WinfriedB schrieb:
Würde es zur Beseitigung der Klangverkrustungen in der Luft nicht reichen, einmal kräftig durchzulüften?

Im Prinzip schon. Jedenfalls so lange, wie dein Nachbar nicht auf die gleiche Idee kommt...
DesisfeiHiFi
Stammgast
#43 erstellt: 02. Dez 2008, 16:00

Rattensack schrieb:

WinfriedB schrieb:
Würde es zur Beseitigung der Klangverkrustungen in der Luft nicht reichen, einmal kräftig durchzulüften?

Im Prinzip schon. Jedenfalls so lange, wie dein Nachbar nicht auf die gleiche Idee kommt...


Lacht nur, das ist ein ernsthaftes Problem!
Ich habe gehört, dass das vor 2 Jahren einem passiert ist, der ganze Stadtteil war lahmgelegt von den Verkrustungen. Der Typ hat sich dann eine Klangkrusten-Pyramide in den Vorgarten gestellt. Läppische 2 Euro das Teil, der Aufbau allerdings 2 Millionen und noch mal 23 Millionen für den Erdhaufen, auf dem das Ding steht.
Dafür hat er aber auch seine Ruhe, mit diesem Teil:
Kirschi1988
Inventar
#44 erstellt: 02. Dez 2008, 21:36
Hi!
Sieht mir mehr nach einer sendeantenne für ausserirdische aus (zum "nach hause" telefonieren ), was ist das denn wirklich für ein Ding??? - sieht ja interessannt aus!?
DesisfeiHiFi
Stammgast
#45 erstellt: 03. Dez 2008, 00:13
Wie gessagt, es ist ein Klangkrusten-Absorber....
Allerdings verbreitet jemand auch die Theorie, dass es das hier ist.

Grüße,
Christian
Kirschi1988
Inventar
#46 erstellt: 03. Dez 2008, 15:21
Hi!
Krasses teil! Was manche einfach so in die landschaft stellen ist scho irgendwie seltsam....
...Naja...
...Heisse übrtigens in wirklichkeit auch Christian
jottklas
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 03. Dez 2008, 15:36

Kirschi1988 schrieb:
Hi!
Krasses teil! Was manche einfach so in die landschaft stellen ist scho irgendwie seltsam....
...Naja...


Kulturbanause! Hier im "Kohlenpott" muss man für sowas schon dankbar sein...

Gruß
Jürgen
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Loki@LEV am 21.11.2006  –  Letzte Antwort am 20.12.2006  –  29 Beiträge
Telefonkabel als LS-Kabel?
ehemals_hj am 21.07.2002  –  Letzte Antwort am 29.01.2007  –  26 Beiträge
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T+A_Rüni am 06.11.2006  –  Letzte Antwort am 18.02.2008  –  35 Beiträge
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Darkchylde am 11.04.2010  –  Letzte Antwort am 28.04.2010  –  13 Beiträge
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cyberd am 17.02.2004  –  Letzte Antwort am 21.02.2004  –  18 Beiträge
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ehemals_hj am 21.07.2002  –  Letzte Antwort am 15.09.2016  –  384 Beiträge
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Peter_H am 05.01.2004  –  Letzte Antwort am 05.01.2004  –  5 Beiträge
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