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Und es geht doch in die richtige Richtung.

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Autor
Beitrag
kptools
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 10. Mai 2008, 10:40
Hallo,

"Netz(blind)test" bei der Audio. Hier ein paar Auszüge:

Absatzüberschrift:

Strom ist fast immer OK

Kommentare:

Gemessen an den extremen Maßnahmen für diesen Vergleich sind die meisten Haushaltsnetze paradiesisch gut (mein Reden ). Folglich dürfte auch die Klangbeeinflussung durch das Netz verschwindend gering ausfallen. Über Netzklirr und dessen Beseitigung muss man sich also im Normalfall keine Gedanken machen. Wer es nicht glaubt, dem sei ein Blindtest empfohlen.


In vier Blindversuchen 100 Prozent Trefferquote. Gehörtes Trafobrummen bescherte mir diesen Scheinerfolg. Klangunterschiede: Fehlanzeige. Die Furcht vieler High Ender vor miesem Strom erscheint mir nach diesem Test grundloser denn je. Zumal Raumakustik und Boxenaufstellung oft riesiges Potential bergen, wie das Sub-Projekt in Audio 4/08 gezeigt hat.

Nur einer will noch nicht so recht :

Zugegeben: Auch ich konnte im Blind-A-B-Test nur wenig reproduzierbares unterscheiden (oder doch "Nichts"? ). Meine These (!), wissentschaftlich korrekt leider kaum ( oder doch eher "gar nicht"? ) zu beweisen: Es gibt die Stromnetz-Einflüsse im Alltag, aber sie wirken zu einem Teil unterhalb der Bewusstseinsschwelle. Und sie wirken langsam (aber wohl mehr auf die Psyche ). Auf Dauer bereitet eine gut versorgte Anlage mehr Freude (was ich sooo nicht mal bestreiten würde ).


Grüsse aus OWL

kp
Kobe8
Inventar
#2 erstellt: 10. Mai 2008, 10:52
Gude!

Welche Ausgabe?

Gruß Kobe
kptools
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Mai 2008, 11:18
Hallo,

die Aktuelle (06/08).

Grüsse aus OWL

kp
HerEVoice
Stammgast
#4 erstellt: 10. Mai 2008, 12:08
Hi

Wieviele Jahrzehnte hat man auf solche Aussagen wie die ersten beiden warten müssen? Lassen zumindest hoffen. Die dritte macht noch einen etwas bockigen Eindruck. Zum Umschwenken/Absteigen wirds wohl nie reichen dafür ist das Roß zu hoch auf welches man sich damals (wiederum vor Jahrzehnten) setzte. Es hängt zu viel dran und zuzugeben das alles nur ein "Scherz" war was man propagierte...

Grüße
Herbert
3rd_Ear
Inventar
#5 erstellt: 10. Mai 2008, 18:23
[Stimme aus dem Off(topic)]
Für den einen ist es Voodoo, für den anderen ist es der längste Aprilscherz der Welt.
[/Stimme aus dem Off(topic)]

Auf eine Wiedergeburt des Geistes der HiFi-Stereophonie-Testberichte in der aktuellen HiFi-Presse hoffend.

Vorpfingstliche Wochendgrüsse, Dirk
ptfe
Inventar
#6 erstellt: 10. Mai 2008, 18:52
Hört sich so ganz vernünfig an - allerdings kommt sicherlich in spätestens 3 Monaten der nächste Netzkabeltest mit "+10 Klangpunkten " als Ergebnis

Ich habe zu den Flachpressefuzzis einfach kein Vertrauen mehr - da hängt das Mäntelchen doch schneller im Wind wenn der eigene Job in Gefahr ist .Und bei dem immer schwieriger /immer kleiner werdenden Leserkreis muß man sich halt irgendwo positionieren - ScheiXX Marktwirtschaft.


cu ptfe
kptools
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 10. Mai 2008, 19:06
Hallo,

wobei ich bei längerem Nachdenken immer mehr Probleme mit der Aussage "aber sie wirken zu einem Teil unterhalb der Bewusstseinsschwelle" bekomme. Wie "wirkt" denn etwas, das ich nicht bewusst wahrnehmen (in diesem Fall dann wohl "hören") kann?

Grüsse aus OWL

kp
votec1
Stammgast
#8 erstellt: 10. Mai 2008, 21:44
Das mit den 10 Klangpunkten ist eine andere Zeitschrift!
Kptools: zu deiner Aussage bzw. Zitat- könnte auch man mit subjektiven Eindruck übersetzen.
Zumal kann ich mich an eine Unterhaltung mit Pfeifer erinnern wo er so etwas indirekt angedeutet hatte. Die Zeit muss bei einigen Themen erst reifen, um einige Dinge beim Namen zu nennen.
RoA
Inventar
#9 erstellt: 10. Mai 2008, 22:21

kptools schrieb:
Wie "wirkt" denn etwas, das ich nicht bewusst wahrnehmen (in diesem Fall dann wohl "hören") kann?


Es könnte unbewusst wirken.

Möglicherweise gibt es doch Wirkweisen, die nur Goldohren vorbehalten sind. Die will Audio natürlich nicht verprellen. Dafür werden Realohren wie ich verprellt, wenn "datenreduziert" pauschal um 20 Punkte abgewertet wird und High-end im 4-stelligen Bereich nur so gut sein soll wie ein schnöder ipod. Es geht eben doch nicht alles in die richtige Richtung.
Live-musikhörer
Inventar
#10 erstellt: 11. Mai 2008, 03:13

ptfe schrieb:

Ich habe zu den Flachpressefuzzis einfach kein Vertrauen mehr -

Nur zu den Flachpressefuzzis kein Vertrauen mehr? Du bist schon sehr grosse optimist.
Richtige Fuzzis mindestens in HIfi gibt es überall.
Monsterle
Inventar
#11 erstellt: 11. Mai 2008, 07:04
Tja, was soll man da sagen. Zurückrudern ist halt net grad einfach... Also sollten wir vielleicht doch ein wenig Nachsicht üben mit den Herren Redakteueren. Immerhin war das wohl schon sowas wie ein Canossagang - ich bin nur ein wenig naseweis, was sie blos geritten hat, sich zu diesem Schritt durchzuringen. Stetig schwindende Leserzahlen etwa? Weil ihr Geschreibsel immer wunderlicher und immer unplausibler wurde?

Allerdings habe ich auch die Aussage eines Redakteurs der Stereo in guter Erinnerung. In einem Thread, in dem es um "Klangmodule", Netzfilter etc. ging, schrieb dieser:

Tomcam schrieb:
Dass es wenig kritische Töne gibt (keine ist objektiv falsch) liegt daran, dass etwa ein Verriss letztlich niemandem nutzt.

Dies dürfte nach wie vor Gültigkeit haben, nicht nur bei der STEREO.


[Beitrag von Monsterle am 11. Mai 2008, 07:37 bearbeitet]
HerEVoice
Stammgast
#12 erstellt: 11. Mai 2008, 07:43
Hi

@3rd Ear:

"Scherz" war nicht umsonst in Anführungsstriche gesetzt.
Da dies für mich ein trauriges Kapitel Hifi Geschichte darstellt und persönliche Konsequenzen davontrug kann man es auch von dieser Seite betrachten, denn ernst zu nehmen ist das geschriebene nicht. Voodoo ist es allemal auch für mich.

Grüße
Herbert
kptools
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Mai 2008, 07:49
Hallo,

wobei das "wunderlich und unplausibel" wohl am ehesten auf die Stereo zutrifft .

Vielleicht versucht man sich doch neu am Markt zu positionieren und sich deutlicher von der Konkurrenz abzugrenzen. Drei "Fachblätter", die bei schrumpfenden Leserzahlen in die gleiche Richtung marschieren werden auf Dauer nicht überleben können. So wird die Stereo in Zukunft (wie bisher) die Nische des HiFi-Esoterik-Bereichs abdecken, während sich die Audio der wohl größeren und weiter wachsenden Gruppe der "Realisten" annähert. Und die Stereoplay liegt dann irgendwo dazwischen. Obwohl ich Letzterer eigentlich eher diesen Schritt "zugetraut" hätte, da bei ihr der "Messtechnik" traditionell die größte Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Wobei man sich sowieso fragen muss, wie lange es noch zwei Zeitschriften mit gleichem Content aus dem Stuttgarter Verlag geben wird. Oder man positioniert die Stereoplay als direkten Konkurrenten zur Stereo mit "wissenschaftlicher Unterfütterung", denn diesen Teil hat man bei der Stereo längst aufgegeben.

Ein solcher Schritt der "Umorientierung" bedeutet für eine Redaktion natürlich einen unglaublichen Spagat, da man nicht weiß, ob der Verlust des bestehenden Leserkreises auch wirklich mit neuen Lesern "belohnt" wird. Bei einem radikalen Schnitt hätte man jedenfalls mit einem Schlag den größten Teil der Stammleser vor den Kopf gestoßen, ohne die Gewähr zu haben, dieses durch die Gewinnung neuer Leser kompensieren zu können. Ein steiniger Weg .

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 11. Mai 2008, 08:04 bearbeitet]
umher
Inventar
#14 erstellt: 11. Mai 2008, 08:17
Hallo

Zumal Kommentar No.1 sehr unkritisch mit Netzleisten umgeht, obwohl er betont, wie "die meisten Haushaltsnetze ... paradiesisch gut sind. Folglich dürfte auch die Klangbeeinflussung durch das Netz verschwindend gering ausfallen. Über Netzklirr und dessen Beseitigung muss man sich also im Normalfall keine Gedanken machen. Wer es nicht glaubt, dem sei ein Blindtest empfohlen.".
Die Botschaft richtet sich also an all jene, welche sich nicht im grossen Sumpf des Durchschnitt sehen wollen/können. Dann geht es eben nicht mehr um die meisten Haushaltnetze, auch nicht mehr um eine verschwindend geringe Klangbeeinflussung und auch nicht mehr darum, dass man sich keine Sorgen zu machen hätte aufgrund Netzklirr.
Und der abschliessend empfohlene Blindtest lädt schliesslich zum Gang zum Händler ...

Für mich nichts anderes als ein Geschwurbel erster Güte.

Kommentar No. 2 ist irgendwie noch der glaubwürdigste.
Und über Kommentar No. 3 gibts von mir ... kein Kommentar.


gruss umher
kptools
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 11. Mai 2008, 08:39
Hallo,

wobei ich als größtes "Problem" im Netzbereich tatsächlich nur den Gleichstromanteil ansehe, der bei ungünstig designten Netzteilen zu Trafobrummen führt. "Klangliche" Auswirkungen sehe ich dagegen auch hier nicht. Dieses Phänomen wird wohl am Ehesten in älteren "Mietskasernen" auftreten, da hier zu der Impedanz des vorgelagerten Netzes noch die schlechte Impedanz der Hausinstallation hinzu kommt. Da reden wir sicherlich auch schon mal über Werte im niedrigen einstelligen Ohm-Bereich. Allerdings werden hier aber auch die wenigsten "hochwertigen" Anlagen anzutreffen sein.

Andererseits fallen gerade Komponenten im "höherpreisigen" Segment durch derlei "Zicken" auf, wenn man hier im Forum mal gezielt nach diesem "Phänomen" sucht. Bei meinen Geräten habe ich Solches jedenfalls auch mit Extremfällen nicht provozieren können.

Grüsse aus OWL

kp
Monsterle
Inventar
#16 erstellt: 11. Mai 2008, 08:46
@Umher: Tja, diese Relativierungen. Da schwingt schon ein gerüttelt Maß an Unsicherheit mit.

@kp: ...Und der Weg einer Redaktion zur Umorientierung wird umso grobsteiniger, je nachhaltiger über immer skurrileres angeblich klangverbesserndes hoffnungslos überteuertes Gerümpel berichtet wurde. Der Klang wurde ja angeblich nicht einfach nur verändert, sondern durchweg verbessert! Einzelne solche "Berichte" wären ja vielleicht noch als "Ausrutscher" durchgegangen -

Gruß Monsterle


[Beitrag von Monsterle am 11. Mai 2008, 08:52 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Mai 2008, 10:26

Auf eine Wiedergeburt des Geistes der HiFi-Stereophonie-Testberichte in der aktuellen HiFi-Presse hoffend.


DAS vergisst du besser gleich wieder.
umher
Inventar
#18 erstellt: 11. Mai 2008, 10:52

Monsterle schrieb:

@Umher: Tja, diese Relativierungen. Da schwingt schon ein gerüttelt Maß an Unsicherheit mit.

Wo ?

Was die Motivation eines solchen Verfassers betrifft, bin ich mir in der Tat nicht so ganz im klaren. Dennoch ist doch die Tendenz insofern ersichtlich, als dass dort eben nur soviel an Kritik gegenüber der Sinnhaftigkeit eines Stromreiniger angebracht wird, um eine Tendenz ins geläufige Muster nicht nicht feststellen zu dürfen.

Oder sprichst Du das Zauberwort "Verunsicherung" an, das schon immer gewirkt hat ?

Oder beziehst Du Deine Aeusserung auf meine Person ? Wenn das so sein sollte, kann ich Dich beruhigen, ich bin nicht verunsichert, - auch kein gebranntes Kind des Voodoo -, weil ich der Netzverunreinigung keinen Wert beimesse, sollte er umhergeistern in allen Schläuchen. Denn wenns noch so wäre, bin ich der Auffassung, dass andere Einflussfaktoren die wesentlichere Rolle spielen für eine hörbare Qualitätsbeeinträchtigung.

Um bei der Gelegenheit doch noch in die Rolle des gebrannten Kindes zu schlüpfen: Die Herren Redakteure hätten sichs vorher überlegen müssen, was sie da alles in den Himmel hieven. Im Nachhinein etwas gutmachen wollen, nützt nichts, denn deren Image ist eh hin. Schliesslich ist die Motivation wieder einmal mehr das liebe Geld, und nicht die Liebe zur Physik ...

harte (oder verbohrte und verbissene ?) grüsse umher


[Beitrag von umher am 11. Mai 2008, 10:53 bearbeitet]
Monsterle
Inventar
#19 erstellt: 11. Mai 2008, 11:37
Na-na... wieso denn gleich persönlich nehmen?

Wenn Audio schreibt:
Gemessen an den extremen Maßnahmen für diesen Vergleich sind die meisten Haushaltsnetze paradiesisch gut (mein Reden ). Folglich dürfte auch die Klangbeeinflussung durch das Netz verschwindend gering ausfallen. Über Netzklirr und dessen Beseitigung muss man sich also im Normalfall keine Gedanken machen. Wer es nicht glaubt, dem sei ein Blindtest empfohlen.

... so sind das nunmal lauter Unsicherheiten und Relativierungen, die zeigen, wie schwer sich die Herren Redakteure sich damit tun, Farbe zu bekennen. Mit anderen Worten: Sie behalten sich trotz allem vor, daß ihre früheren Aussagen in Einzelfällen doch noch richtig sein könnten.

Ja, die Reputation ist zumindest vorläufig perdu und es wird einige Zeit brauchen, bis Gras drüber wächst.

Und ja, das ist das Ergebnis aus dem Versuch es gleich mehreren Seiten auf einmal recht machen zu wollen, immer mit dem € (ok, damals auch noch DM) im Visir: Den Lesern, und den Inserenten. Daß es auf Dauer nicht gut gehen kann, "auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen" ist nun gewiss keine neue Erkenntnis. Außer vielleicht in der Redaktion.

Gruß Monsterle


[Beitrag von Monsterle am 11. Mai 2008, 12:01 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 11. Mai 2008, 12:01
Hallo,

dazu muss man sich mal die "Testbedingungen" näher anschauen. Und da wurde "geklotzt" und nicht gekleckert und trotzdem gab es bis auf einige, wenige Ausnahmen bei den Geräten nichts Verwertbares. Für mich bedeutet das als Fazit, wenn tatsächlich extreme "Netzverunreinigungen" vorliegen, es dann an den Komponenten liegt, wenn sie darauf reagieren.

Grüsse aus OWL

kp
umher
Inventar
#21 erstellt: 11. Mai 2008, 13:19

Monsterle schrieb:

Na-na... wieso denn gleich persönlich nehmen?

@Monsterle:

Na, muss ich doch - damit es deutlich wird.


Ansonsten: deutlich *zustimm*!



gruss umher
gangster1234
Inventar
#22 erstellt: 11. Mai 2008, 16:02
Schon wieder dieses teuflische Wort Blindtest. Und das in der AUDIO.

gruß gangster
Kobe8
Inventar
#23 erstellt: 11. Mai 2008, 17:24
Gude!

kptools schrieb:
Für mich bedeutet das als Fazit, wenn tatsächlich extreme "Netzverunreinigungen" vorliegen, es dann an den Komponenten liegt, wenn sie darauf reagieren.

Ja, das sehe ich ähnlich. Und ich sehe an der Stelle wieder die Option, umzuschwenken bzw. für jeden Verkäufer (jaa, Verkäufer, nicht Händler oderoderoder) dem wohl geneigten HaiEnder dann doch wieder mit dem üblichen Geschwurbel das übliche Geraffel anzudrehen (jaa, anzudrehen) - Denn: Haben Sie nicht diese speziell entwickelten, musikalischen Geräte, diese Diven, die ihre speziellen Fähigkeiten erst ausspielen, wenn alles, also wirklich alles stimmt? Und (gemäß dem Motto, dass teuer ja gleich gut ist) diese Geräte reagieren ja darauf - Nicht so wie der japansche Krams, den's beim Blöd-Markt um die Ecke gibt.

Gruß Kobe
cr
Moderator
#24 erstellt: 11. Mai 2008, 20:42
Was mir eigentlich unklar ist:

HiFi (ex Car-Hifi)ist ein Marktnische, die nicht von sonderlich großer Bedeutung ist. HighEnd und für HiEnd End Geschwurbel anfällige Leute sind wiederum ein sehr kleines Segment im kleinen HiFi-Markt.
Insoferne erstaunt es mich, daß sich überhaupt so viele Unternehmen in diesem praktisch bedeutungslosen Marktsegment tummeln können und die Zeitungen überhaupt Leser finden.
Eigentlich ist das alles ein Non-Event.
Kobe8
Inventar
#25 erstellt: 11. Mai 2008, 20:57
Gude!

Es mag ja eine Nische sein; aber die Margen sind gut. Und die Miete muss ja auch bezahlt werden. Und wenn man sich die Artikel bzw. Werbung ansieht, ist es schon ein großer Anteil gegenüber 'normalem' Hifi (oder glaubt hier jemand, dass weniger 'Standard'-Amps, - CPD usw. verkauft werden?), aber 'normales' Hifi kauft man halt im Blödmarkt und nicht beim Premium-Händler.

Gruß Kobe
Soundscape9255
Inventar
#26 erstellt: 13. Mai 2008, 20:39
@CR: Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass 50% des Umsatztes in der HiFi-Welt mit den 10% der Geräteschaten gemacht werden sollen, welche am teuersten sind....
puffreis
Stammgast
#27 erstellt: 14. Mai 2008, 13:10
Hallo,

komisch ist es, dass man für Netzfilter einen Blindtest veranstaltet, aber bei Verstärkern und CD-Playern dies schön umgeht. Also können wir noch lange warten.

Gruß
kptools
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 14. Mai 2008, 13:44
Hallo,

man rollt das Feld sozusagen von hinten auf. Man betrachte sich doch, wie Alles anfing. Nach den Komponenten (was noch einigermaßen plausibel "rüberzubringen" war) kamen zunächst die LS- und NF-Kabel Hand in Hand mit Digitalkabeln. Weiter ging es mit der "Behandlung" der Quellen. Dann kam die Stromversorgung dran. Auch da waren es zunächst die Kabel, dann folgten Steckdosenleisten, Filter und Sicherungen.

Das man über irgendwelche Chips, Animatoren, Glöckchen und Shakti-Steine kein Wort mehr verlieren muss, ist wohl mittlerweile Jedem klar. Also fängt man mit dem "Realismus" da an, wo es am Unwahrscheinlichsten scheint, daß es etwas bewirken könnte. Bei der Stromversorgung. Kabel und Steckdosen hatte man ja bereits "abgehakt". Nun war das angeblich so "verseuchte" Netz dran. Das man sich hier immer noch ein Hintertürchen offen hält, ist aus meiner Sicht nicht verwerflich. Denn daß es eventuell "Extremfälle" sowohl bei der Netzqualität als auch (überwiegend) bei den Komponenten geben könnte, die tatsächlich "hörbar" werden könnten, wird ja selbst von den Technikern nicht bestritten. Sie sind nur äußerst selten und nicht, wie uns jahrelang eingeredet wurde, die Regel.

Als nächstes wird man sich wohl den Geräteverbindungen widmen, wobei ich da die Digitalverbindung mit geeigneten Kabel ebenfalls als "erledigt" betrachte. Bleiben also die NF- und LS-Kabel. Hier stände dann mal ein Test mit "amtlichen Material" gegen "gepimpte" Voodoostrippen an. Mit einer klaren Aussage, warum hier so manche völlig fehlkonstruierte Leitung es schaffen könnte, das Signal zu beeinflussen, aber eben niemals im "Positiven".

Bei den Komponenten geht es dann wirklich ans "Eingemachte". Hier hat man ja über die Jahre die größten Unterschiede "herbeigeredet". Ob man sich hier jemals dazu durchringen wird, die "Punkteskala des Klangs" der im Sinne von HiFi konstruierten Geräte auf ein realistisches Maß einzudampfen und die messtechnischen Ausreißer gesondert zu betrachten (die durchaus ihre Berechtigung haben!), steht noch in den Sternen.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 14. Mai 2008, 20:07 bearbeitet]
foe!
Stammgast
#29 erstellt: 14. Mai 2008, 20:39
Ich hab den Test auch gerade gelesen (und dafür extra seit gut zehn Jahren mal wieder die Audio gekauft) - tolles Ding, echt.

Natürlich bekennen die Herren da keine Farbe à la "Netzfilter etc. sind Schrott, liebe Leser. Kaufen Sie sowas nicht, die Anbieter verarschen Sie damit nach Strich und Faden!". Das kann man aber auch ernsthaft nicht erwarten, zumindest solange Phonosophie und Co. noch genug Kohle verdienen, um Anzeigen zu schalten. Die Anzeigenfraktion und den gläubigen Teil der Leser versorgt man sicherheitshalber nochmal mit einem relativieren Kommentar (Nummer 3) und ein paar Klauseln (Normalfall etc.).

Mein Fazit: für die Verhältnisse eines letztlich werbefinanzierten Blattes war ist das Testergebnis eine ganze klare Ansage: wir konzentrieren uns ab sofort wieder ein Stück mehr auf Musik und schieben unsere Netzfilter in die Ecke mit den Klangschälchen und den Entmagnetisierern.

Weiter so, kann ich nur sagen. Ich werde zumindest das Inhaltsverzeichnis der Audio in der nächsten Zeit immer mal wieder im Auge behalten.
sigije
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 14. Mai 2008, 21:53
Hallo
Ihr habt auch nicht richtig gelesen!!
Es wurden keine Netzkabel, Netzfilter,Stromleisten usw. getestet!!
Es wurde den Geräten "Künstlichen" Netzklirr zugeführt und sie haben darauf Klanglich nicht Reagiert( außer ein wenig Trafobrummem) den eventuellen HF, NF usw. Netzmüll kam gar nicht zur Sprache.

gruss
kptools
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 14. Mai 2008, 21:54
Hallo,

warum auch?

Grüsse aus OWL

kp
foe!
Stammgast
#32 erstellt: 14. Mai 2008, 23:09

sigije schrieb:
Hallo
Ihr habt auch nicht richtig gelesen!!
Es wurden keine Netzkabel, Netzfilter,Stromleisten usw. getestet!!
Es wurde den Geräten "Künstlichen" Netzklirr zugeführt und sie haben darauf Klanglich nicht Reagiert( außer ein wenig Trafobrummem) den eventuellen HF, NF usw. Netzmüll kam gar nicht zur Sprache.


Ja, das stimmt. Um kptools für dich nochmal zu konkretisieren: was sollen auch Netzfilter, eine Stromleiste oder der ganze andere Stuss noch bringen, wenn nichtmal ungefilterter, ganz schlimm kaputter und ziemlich böser Strom die sündhaft teure Anlage ca. 5 Klassen abwertet?

Genau, gar nichts.
WinfriedB
Inventar
#33 erstellt: 15. Mai 2008, 09:31

sigije schrieb:

Es wurde den Geräten "Künstlichen" Netzklirr zugeführt und sie haben darauf Klanglich nicht Reagiert( außer ein wenig Trafobrummem) den eventuellen HF, NF usw. Netzmüll kam gar nicht zur Sprache.


Netzklirren äußert sich in Oberwellen, die je nach Stärke des Klirrs durchaus auch in höheren Frequenzbereichen liegen können. Im übrigen wurde nicht nur künstlicher Netzklirr zugeführt, sondern auch breitbandige Rauschsignale. Damit dürfte "Netzmüll" hinreichend simuliert worden sein.

Anders sieht es natürlich bei HF-Störungen aus. Deren Auswirkungen werden jedoch üblicherweise bei den (vorgeschriebenen) EMV-Tests festgestellt, und sie lassen sich auch meist durch Standard-Netzfilter in den Griff bekommen.

Ulkigerweise hat übrigens noch nie jemand die Notwendigkeit von HaiÄnd-Netzleisten oder -kabeln bei medizintechnischen Geräten behauptet. Naja, die dienen ja auch nur zur Lebenserhaltung...
sigije
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 15. Mai 2008, 12:04
Hallo

Bei mir in meiner Anlage hat sich immer ein Netzfilter egal
welcher Art, bemerkbar gemacht. Positiv wie auch Negativ !!!

Habe sie im Moment "Raus geschmissen"

Was gar keine Wirkung zeigt "Noise Harvester" !!!

gruss
sondek
Stammgast
#35 erstellt: 15. Mai 2008, 23:36
Sagt mal, kpTools, umher und ptfe und wie Ihr alle heißt...

haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?

anders kann ich mir Eure jahrelange, ungebrochene Aggressivität uns gegenüber nicht erklären. Die Aussage meines Artikels ist für jeden denkenden Menschen eindeutig. Euren unbedingten Willen, jedes geschriebene Wort gegen uns zu verwenden und zwischen den eindeutigsten Zeilen immer noch irgendwelche geheimnisvollen Hintertüren zu entdecken, kann man mit gutem Willen als einen etwas merkwürdigen intellektuellen Sport interpretieren. Oder aber als den Versuch, ein ursprünglich neutrales Forum für Eure eigene Privatfehde, mit welchem Hintergrund auch immer, zu missbrauchen. Wozu auch das permanente "Insider"-Geraune über wirtschaftliche und verlagsstrategische Dinge passen würde, das ich ansonsten nicht weiter kommentieren will. Komisch: wir denken darüber offenbar weniger nach als Ihr. Nur stellt Euch mal vor, ich würde ständig über EURE Arbeitseinstellung, EURE berufliche Zukunft, EUREN (natürlich korrumpierten) Berufsethos im jeweils passenden Internetforum schwadronieren. Vielleicht interessiert sich ja auch dafür jemand.

Den Artikel habe ich alleine geplant, mit Hilfe meiner Kollegen und einem äußerst kompetenten Labor umgesetzt und wiederum alleine geschrieben – neben einer Handvoll weiterer Artikel im selben Monat.Für irgendwelche perfiden Wortklaubereien und Wirklichkeitsverdrehungen hätte ich gar keine Zeit.
Wir haben ganz bewusst keine konkreten Produkte (also z.B. Netzfilter und -aufbereiter) getestet, sondern "einfach nur" (was in der Praxis einen gigantischen Aufwand bedeutet) schlimmst- und bestmögliche Netzbedingungen simuliert und verglichen. Damit ist eigentlich alles gesagt, und diese Aussage ist doch eigentlich viel drastischer, als jetzt diesem oder jenem Zubehör selektiv Wirkungslosigkeit zu bescheinigen. Oder?

Viele Grüße,

Bernhard
Redaktion AUDIO


[Beitrag von sondek am 15. Mai 2008, 23:46 bearbeitet]
foe!
Stammgast
#36 erstellt: 15. Mai 2008, 23:52
Hallo Bernhard,

wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Zumindest nicht sofort und uneingeschränkt.

Die Audio hat sich (wie auch die restliche Hifi-Presse) in den letzten 20 Jahren immer weiter und weiter in Richtung eines Esoterik-Fachblattes für Menschen mit zuviel Geld und zu wenig Verstand entwickelt.

Dass zumindest die Audio als eines dieser Magazine mit einem solchen Test wie dem euren mal wieder einen Schritt hin zur ehrlichen Behandlung und Weg von der systematischen Kundenverdummung macht, ist begrüßenswert - das ist ja auch der Tenor der Postings hier. Nichtsdestrotz muss Skepsis angesichts der Vergangenheit angebracht sein, denn es wurde so einiges verbockt. Bis das wieder geradegebogen ist, werden hier auch weiterhin kritische Kommentare zu lesen sein.

Was heisst das für euch? Lest diese Kommentare, denkt darüber nach und seht, was ihr als Redakteure tun könnt und müsst, um die geäußerten Bedenken zu zerstreuen und auch bei Usern, die sich mit der Materie eingehender beschäftigen (und nicht nur die Euros massenweise zum Premiumpartner tragen und sich anschließend mit dem neuesten Wadia-Streich zu brüsten) wieder die Anerkennung zu gewinnen, die ihr vor vielen, vielen Jahren mal hattet.

Beste Grüße,
foe


[Beitrag von foe! am 15. Mai 2008, 23:54 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#37 erstellt: 16. Mai 2008, 01:03
Also, ich finde die besagten Zeitschriften wirklich sehr - ääähh- unterhaltsam - jedoch leider nicht im demselben Maße informativ. Aber vielleicht habe ich dafür einfach schon viel zu viel Physik und Mathematik und Elektrotechnik und auch Ökonomie in meinem Leben studiert und bin daher natürlich völlig verbildet und verstockt für die so eminent wichtigen untergeordneten - nicht messbaren - Schmutzeffekte unterhalb jeder subjektiven Wahrnehmungsschwelle, die - ach! - doch so viel wichtiger sind, als z.B. die ganz ordinär messbaren Klirrfaktoren von 10% und mehr bei manchen highendigen, nicht gegengekoppelten Röhrenverstärkern. Auch sind ausnahmslos alle Journalisten offenbar, da in der Regel, wenn überhaupt, eher Geisteswissenschaftler, deren Intellekt von den primitiven physikalischen Grundlagen des Lebens völlig unbelastet ist, allein per Berufsethos in der Lage, für Normalsterbliche ungeahnte Höhen der Erkenntnisfindung zu erklimmen, die wegen der natürlich indiskutabel von allen äusseren Einflüssen völlig unabhängigen Pressefreiheit nicht als von Inserenteninteressen sponsiert kritisiert werden mag.

Edit: Unsinn als "Unsinn" zu bezeichnen, ist meines Erachtens nicht "Aggressivität" gegenüber den Unsinns-Verbreitern, sondern einfach nur Aufklärung der Unwissenden.


[Beitrag von 3rd_Ear am 16. Mai 2008, 01:24 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 16. Mai 2008, 03:07
Hallo,

als spezialisiertes Magazin steht Ihr nun mal in der Öffentlichkeit. Und da darf man imho schon kritisieren und auch ein wenig spekulieren. Dazu finde ich den Titel dieses Themas durchaus positiv und schmeichelhaft für Euch. Außerdem solltet Ihr Eines nicht vergessen: Wir sind (immer noch?) Eure Leser, die Euch Monat für Monat Geld in die Kasse spülen.

Grüsse aus OWL

kp
HerEVoice
Stammgast
#39 erstellt: 16. Mai 2008, 07:20
Hi Bernhard

Habe schon einen Augenblick überlegt ob ich auf dein Post antworte...


haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?



Wenn es mal so einfach wäre. Kannst du dir vorstellen das man mit dem was ihr (die "Fachpresse") im Zubehörsektor da an allmonatlichem Müll verzapft Probleme hat dieses an der Front, im Handel, zu vertreten? In die eigene Verkaufsargumentation zu übernehmen ohne sich dabei komplett verbiegen zu müssen?
Denn "nur" wenn man dem Kunden dem der "Fachpresse" entlehnten Stuß eine ebenfalls dieser Presse entnommenen geballten Ladung Stuß entgegenschleudern kann ist man wer.

Das Problem hat sich im Laufe von Jahrzehnten ent- und weiterentwickelt. Was, glaube ich mich zu erinnern, mit Plattentellerauflagen und Kabeln Ende der Siebziger/Anfang der Achtziger anfing, ich erinnere mich da an einen Test in der Audio über einen Thorens TD 126 MKIII mit EMT Arm und Tondose den man zum Schluß mit einer anderen o.g. des Kontrahenten ausrüstete die dem Klangbild mehr "Luftigkeit" und eine Nuance strafferen Bass verlieh obwohl sich dies (der Grund) messbar nicht nachweisen ließ. Ja, zu der Zeit wurde noch der Versuch unternommen zu verifizieren. Die Testbedingungen würden mich noch heute interessieren zudem genauere Aussagen zum "Langzeitversuch" in dem sich geschilderte Aussagen hörbar untermauern ließen. Das hat man dann komplett verlassen und sich der subjektiven Ebene zugewandt auf die man sich auf sich allein gestellt nun gar nicht verlassen kann.
Das ihr euch untereinbander noch nicht mal einig seid sieht man an folgender Aussage:


Joachim Pfeiffer schrieb:
(...) Seien Sie indes skeptisch, wenn man Ihnen weismachen will, dass Zubehör den Klang entscheidend liftet. Einer aus der Branche verkündete auf der HIGH END in München, dass der Klang eines Hifi-Gerätes zu 75 Prozent abhängig sei von Aufstellung und Zubehör. Das ist zu 100 Prozent Blödsinn. (...)


Dem wäre wohl nichts hizuzufügen. Obwohl ich mit Herrn Pfeiffer auch meine Probleme habe der einmal behauptete er könne sich den Klang einer Aufnahme bei der er anwesend war in sein Hirn? einbrennen und beurteilte mit den gewonnenen Eindrücken im Anschluß daran Konserve und Komponenten.
Bei mir brennt sich nur eine solche Aussage ein aber bestimmt keine Musik in allen Details. Dann könnte ich ja alle meine Tonträger verscherbeln. Habe daraufhin die Lektüre dieses Blattes eingestellt.

Um noch mal auf den ersten Absatz zurück zu kommen. Ist die Problematik klar rübergekommen? Hat bei mir, dadurch bedrängt, dazu geführt den Job zu wechseln. Noch mal von vorn anzufangen.

Was ihr im Laufe der Jahre verhackstückt habt ist allgegenwärtig, färbt bei vielen ab. Die jetzige Aussage zum Stromnetz finde ich gut und wird wohl zutreffen. Die vom TE zitierte dritte Aussage, die ich noch als etwas bockig empfand und hier ist für mich noch ein Hintertürchen offen, welches du schließen könntest:


Es gibt die Stromnetz-Einflüsse im Alltag, aber sie wirken zu einem Teil unterhalb der Bewusstseinsschwelle. Und sie wirken langsam


Könntest du mir das verdeutschen? Kann mir nun gar nichts darunter vorstellen.

Gut. Ich sehe das auch als Anfang, habe aber auch geschrieben das ich nicht daran glaube das sich diese kritische Sichtweise und Beurteilung auf den Zubehörbereich in seiner Gänze auswirken wird...

Grüße
Herbert

PS.
Ich hätte gerne weiter mein Hobby zum Beruf gehabt.
Dazu müsste aber erst einmal der Blitz einschlagen...
Live-musikhörer
Inventar
#40 erstellt: 16. Mai 2008, 10:24

sondek schrieb:
Komisch: wir denken darüber offenbar weniger nach als Ihr.

Kleiner Trost: keiner kann halb so viel nachdenken wie die neue Klasse der Superintellektuellen von heute.
umher
Inventar
#41 erstellt: 16. Mai 2008, 10:43

sondek schrieb:
Sagt mal, kpTools, umher und ptfe und wie Ihr alle heißt...

haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?

anders kann ich mir Eure jahrelange, ungebrochene Aggressivität uns gegenüber nicht erklären. Die Aussage meines Artikels ist für jeden denkenden Menschen eindeutig. Euren unbedingten Willen, jedes geschriebene Wort gegen uns zu verwenden und zwischen den eindeutigsten Zeilen immer noch irgendwelche geheimnisvollen Hintertüren zu entdecken, kann man mit gutem Willen als einen etwas merkwürdigen intellektuellen Sport interpretieren. Oder aber als den Versuch, ein ursprünglich neutrales Forum für Eure eigene Privatfehde, mit welchem Hintergrund auch immer, zu missbrauchen. Wozu auch das permanente "Insider"-Geraune über wirtschaftliche und verlagsstrategische Dinge passen würde, das ich ansonsten nicht weiter kommentieren will. Komisch: wir denken darüber offenbar weniger nach als Ihr. Nur stellt Euch mal vor, ich würde ständig über EURE Arbeitseinstellung, EURE berufliche Zukunft, EUREN (natürlich korrumpierten) Berufsethos im jeweils passenden Internetforum schwadronieren. Vielleicht interessiert sich ja auch dafür jemand.

Den Artikel habe ich alleine geplant, mit Hilfe meiner Kollegen und einem äußerst kompetenten Labor umgesetzt und wiederum alleine geschrieben – neben einer Handvoll weiterer Artikel im selben Monat.Für irgendwelche perfiden Wortklaubereien und Wirklichkeitsverdrehungen hätte ich gar keine Zeit.
Wir haben ganz bewusst keine konkreten Produkte (also z.B. Netzfilter und -aufbereiter) getestet, sondern "einfach nur" (was in der Praxis einen gigantischen Aufwand bedeutet) schlimmst- und bestmögliche Netzbedingungen simuliert und verglichen. Damit ist eigentlich alles gesagt, und diese Aussage ist doch eigentlich viel drastischer, als jetzt diesem oder jenem Zubehör selektiv Wirkungslosigkeit zu bescheinigen. Oder?

Viele Grüße,

Bernhard
Redaktion AUDIO


Liebe AUDIO, lieber Bernhard,

Nicht dass Du denkst, wir kritisch denkenden Geister wären einem Trauma unterlegen, welches sich aufgrund des vielen und jahrelang geschriebenen Schwachsinns in kommentierten Werbeblättern (Fachblätter sind was anderes!) zwangsweise in unseren Köpfen eingenistet hat in Form einer Aversion gegen jeden einzelnen dort abgedruckten Buchstabe.
Nein, so ists nun wirklich nicht.

Eher ist es das Bewusstsein gegenüber den Relationen, welche eine Veränderung im unmittelbar hörbaren, also objektiven Bereich herbeiführen könnten, welche folglich Paroli bieten muss gegenüber jenen anderen, tatsächlich hörbaren Einflüssen auf die Klangqualität, die doch nicht durch zweifelhafte Voodoo-Unterstützung erreicht wird, sondern durch normale physikalische Gegebenheiten stets reproduzierbar sind.
Da aber nur das Desinteresse an einer kritischen Begutachtung von solch esoterischem Goldkringelgedöns, bzw. deren Berechtigung im von Dir Geschriebenen durchsickert, bleiben die Muster solcher Berichte und Kommentare dazu die selben wie in noch auflagenstärkeren Zeiten, als der potentielle Kunde aus der Hand dieser margenstärksten Tuningbranche gefressen hat wie es in keinem anderem Bereich eben der Fall ist.

Und solange lediglich Unschlüssigkeit über die Wirksamkeit einer Netzleiste oder was auch immer das Substrat eines Berichtes darüber ist, bleibt dies auch nur ein fader Report gegenüber einer klaren und eindeutigen - ja kompetenten Stellungnahme, wie sie die jahrelange Erfahrung einer mit solchen Dingen vertraute Redaktion problemlos bieten könnte. Schliesslich seid Ihr ja so quasi an der Quelle jedes sinnvollen und sinnlosen Zubehörteils.

Aber richtig, es geht hier nicht darum, die Wirksamkeit von solchen Zubehörteilen zu diskutieren, sondern der Sinn oder eben Unsinn einer Infragestellung einer abstrakten Begebenheit (Netzverunreinigung) - herleitend aus Deinem Bericht - , welche ein solches Zubehörteil dann als legitimiert gesehen wird, zu nennen aufgrund aufgetischter Problemstellungen (hörbar?). Allein durch die Schlussfolgerung eines Lesenden, diese Verunreinigungen aus dem Stromnetz müsste zur hörbaren klanglichen Beeinträchtigung führen, weil eben gerade eine Redaktion sich scheinbar nicht grundlos damit beschäftigt - man attestiert deren Mitgliedern schliesslich nicht Tomaten auf den Ohren - , wird ihm dadurch nahegelegt, dass er das Thema ernst nehmen sollte. Dies Vorgehen gleicht zwar nicht jenem eines Getränkehändlers, der netterweise durstmachende Snacks verteilt, aber die Richtung kann erahnt werden, was ich wohl damit sagen will.


gruss umher


[Beitrag von umher am 16. Mai 2008, 21:25 bearbeitet]
UweM
Moderator
#42 erstellt: 16. Mai 2008, 12:13
Dass die Audio jahrelang in die selbe Kerbe gehauen hat wie ihre Mittbewerber muss sie sich sicher noch eine ganze Weile zu recht vorhalten lassen.

Die augenblickliche Entwicklung finde ich jedoch sehr begrüßenswert. Ich erinnere mich gut und gerne an den Aufschrei von HiFi-Händlern in Leserbriefen nach dem Blindtest mit Netzkabeln vor einiger Zeit.
Wenn hier Größenordnungen zurechtgerückt werden ist das nicht gerade im Interesse derer, die mit Zubehör wirtschaftliche Interessen Verknüpfen.

Sollte auf den "Stromtest" eine ähnliche Reaktion erfolgen: Warum nicht einfach mal Händler und Hersteller von Netzleisten und -filtern zu einem Zusatztest einladen um ihnen Gelegenheit zu geben, ihre Behauptungen zu untzermauern? Ich bin gespannt was für eine Latte von Ausreden danach kommt.

Die Audio ist meiner Meinung nach derzeit auf einem hervorragenden Weg und man sollte so allmählich wieder damit anfangen, die Fachpresse differenziert zu betrachten.

Grüße,

Uwe
Monsterle
Inventar
#43 erstellt: 16. Mai 2008, 12:31

UweM schrieb:
Ich bin gespannt was für eine Latte von Ausreden danach kommt.


Danach? Die Ausreden kommen aller Wahrscheinlichkeit nach bereits vor der Einladung - nämlich weshalb man diese nicht wahrnehmen möchte.

Gruß Monsterle
UweM
Moderator
#44 erstellt: 16. Mai 2008, 13:04

Monsterle schrieb:

Danach? Die Ausreden kommen aller Wahrscheinlichkeit nach bereits vor der Einladung - nämlich weshalb man diese nicht wahrnehmen möchte.


Hi,

so hatte ich das gemeint - nach der Einladung. Ich bin sicher, dass den Leuten sehr wohl bewusst ist, in welchen Größenordnungen sich Klangunterschiede tatsächlich bewegen.

Grüße,

Uwe
Gelscht
Gelöscht
#45 erstellt: 16. Mai 2008, 19:49

sondek schrieb:
haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?

Wenn man etwas überlegt, kann man diese Frage eigentlich nur mit einem schallenden 'Ja' beantworten.

"Ihr" (Audio und praktisch alle anderen Audio-Blätter) habt euren Anteil daran, dass sich der Markt heute in Billig-Hifi (erhältlich bei großen Ketten und im Versandhandel) und in (Pseudo-)Highend aufgeteilt hat. In einem Markt, der von esoterischem Glauben geprägt ist, kann man eben keine solide Technik verkaufen zu ebensolchen Preisen.

Weiterhin habt "ihr", indem "ihr" 20 Jahre lang immer mehr auf den esoterischen Voodoo-High-End-Zug aufgesprungen seid, mit verhindert, dass es echten Fortschritt (z.B. Lautsprecher und Akustik) gibt. Stattdessen habt ihr mit großer Fantasie kleinste bis nichtexistierende Klangunterschiede aufgeblasen und habt einfachstem Zubehör wie NF-Kabeln "Komponentenstatus" verliehen.

Also: Ja, "ihr" habt dem Gedanken der originalgetreuen Musikwiedergabe sehr ausgiebig und lange ins Bier gerotzt.

Gruß,
Thomas
Argon50
Inventar
#46 erstellt: 16. Mai 2008, 20:01

paschulke2 schrieb:

sondek schrieb:
haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?

Wenn man etwas überlegt, kann man diese Frage eigentlich nur mit eine schallenden 'Ja' beantworten.

"Ihr" (Audio und praktisch alle anderen Audio-Blätter) habt euren Anteil daran, dass sich der Markt heute in Billig-Hifi (erhältlich bei großen Ketten und im Versandhandel) und in (Pseudo-)Highend aufgeteilt hat. In einem Markt, der von esoterischem Glauben geprägt ist, kann man eben keine solide Technik verkaufen zu ebensolchen Preisen.*)

Weiterhin habt "ihr", indem "ihr" 20 Jahre lang immer mehr auf den esoterischen Voodoo-High-End-Zug aufgesprungen seid, mit verhindert, dass es echten Fortschritt (z.B. Lautsprecher und Akustik) gibt. Stattdessen habt ihr mit großer Fantasie kleinste bis nichtexistierende Klangunterschiede aufgeblasen und habt einfachstem Zubehör wie NF-Kabeln "Komponentenstatus" verliehen.

Also: Ja, "ihr" habt dem Gedanken der originalgetreuen Musikwiedergabe sehr ausgiebig und lange ins Bier gerotzt.

Gruß,
Thomas



Innovationen bei Geräten (Ausstattung/Features) habt "ihr" auch nicht gerade gefördert.
Es reichte ja das neue Modell einfach nur etwas teurer zu machen als das Alte und schon war die bessere Bewertung in trockenen Tüchern.


Sorry aber die Suppe habt "ihr" euch wirklich selber eingebrockt. Jetzt seht zu, wie "ihr" sie wieder auslöffelt.


Grüße,
Argon




P.S.
Werter Audio Mitarbeiter, warum hier der Beitrag und warum nicht in dem Thread in dem es um einen möglichen Blindtest in Zusammenarbeit mit der Audio geht?

Dort wäre es sinnvoll, wenn sich ein Mitarbeiter der Audio persönlich beteiligen würde und nicht nur über drei Ecken.
ptfe
Inventar
#47 erstellt: 16. Mai 2008, 20:30
Hallo,


haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?

anders kann ich mir Eure jahrelange, ungebrochene Aggressivität uns gegenüber nicht erklären. Die Aussage meines Artikels ist für jeden denkenden Menschen eindeutig.

mein Bier schmeckt momentan prima und meine Holde ist auch noch da..somit Entwarnung
In die Situation mit stark sinkenden Auflagezahlen , Abwanderung der informationssuchenden User in die Foren und einer sekptischeren (Rest-)Leserschaft habt "ihr" euch ganz alleine zuzuschreiben : wer klangliche Gummipunkte für jeden zubehörtechnischen Unfug verteilt und dann noch dicke Backen macht, wenn nicht wirklich reproduziere Unterschiede zu Riesenstories aufgeblasen und diese dann als Luftnummer enttarnt werden - der hat´s IMO nicht anders verdient. Wie unabhängig und glaubhaft seid "ihr" den wirklich, wenn aktuell mindestens 50% der Seitenfläche mit Werbung zugestopft sind?
Verreisst doch mal ein wirklich schlechtes Produkt eines wichtigen Werbekunden - dann reden wir weiter.

Ich kann ganz gut auch weiterhin auf euer Geschreibsel verzichten, da zwar der aktuelle Trend durchaus als positiv zu bezeichnen ist, aber einfach zu viele Hintertürchen offen gelassen werden, um wieder auf sichere Gefilde zurückrudern zu können
Alter ,aber wahrer Spruch: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht- auch wenn er die Wahrheit spricht.

cu ptfe
Z25
Inventar
#48 erstellt: 16. Mai 2008, 22:22
Ich würde mich auch über die Fortsetzung einer physikalisch/technisch fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema und mich daher auch über eine Antwort zum Thema Blindtest mit Audio freuen.
Es gibt da mittlerweile 5 Leute, die sich an sowas interessiert gezeigt haben. (Also auch Aufwand auf sich nehmen würden....)

Ich gehe bei Journalisten (mit denen man ja ab und an auch schon mal beruflich zu tun hatte) bisher mit einer gewissen Berechtigung davon aus, dass der selbst auferlegte Berufsethos als 4. Kraft im Staat mit der Verpflichtung zur Wahrheit Wirkung zeigt. Ich glaube auch nicht, dass dies nur für politische Journalisten gilt.

Damit will ich nicht aussagen, dass es keine die Regel bestätigenden Ausnahmen geben müsse. Aber meine Beobachtung ergibt halt tatsächlich, dass dies Ausnahmen sind.
Kobe8
Inventar
#49 erstellt: 17. Mai 2008, 12:59
Gude!

sondek schrieb:
Sagt mal, kpTools, umher und ptfe und wie Ihr alle heißt...

haben wir Euch irgendwann ma ins Bier gespuckt, oder die Freundin/den Freund ausgespannt?
(...)
Bernhard
Redaktion AUDIO

Ich mag mich irren, aber, aber: Hat es nicht mal eine Zeitschrift gegeben ('audiophile'), in der ein U.K. (der jetzt bei bei der Stereo ist (wenn ich mich nicht irre)) der eine Aussage (oder Meinung?) zu u.A. Stromkabeln in besagter Zeitschrift getätigt hat, die einigen Aussagen in der aktuellen Audio (6/08) diametral gegenübersteht?
(Von Shakti(?)-Stones, Röhrenhütchen, Putzlappen odersoähnlich mal abgesehen.)
Nun, vielleicht mag dies eine Hypothek aus vergangener Zeit sein, vielleicht war es auch einfach nur - dumm(?); aber: Es war nun mal so. Und: Nun wird zurückgerudert. Nicht wenig, nein, viel.
Soviel zu diesem Thema. Nun zu 'unserem': Vielleicht habt ihr es an der einen oder anderen anderen Stelle auch übertrieben, so im Rausch der Gefühle? Vielleicht solltet ihr (Sic!) euch mal erden, mal richtig testen? Wie wäre es damit? Oder habt ihr nicht genug A..., euch die einzugestehen?

Übrigens: Ich als Oberhesse trinke ja (auch selbstgekelterten) Äppelwoi, das gärt alles raus.

Gruß Kobe
peeddy
Inventar
#50 erstellt: 17. Mai 2008, 19:08
Wer braucht denn "Esotherik-Blätter" im 21. Jahrhundert,im Zeitalter des Internets?

Es heisst ja auch: Jeder ist seines Glückes Schmied..es könnte auch heissen-Jeder ist seines Wissens Schmied
HerEVoice
Stammgast
#51 erstellt: 18. Mai 2008, 03:39
Hi

Ich schlage UK auf Grund des verlinkten Artikels über den Putzlappen für den unter "Fachjournalisten" alljählich vergebenen ersten Preis des Contests "Schwurbel Masters" für das Jahr 2008 vor.
Für besondere Verdienste des "begreiflich machens" das ein Putzlappen Einfluß auf das vom Komponisten ausgearbeitete Werk bzw. das Verständnis was er damit auszudrücken versucht, hat. Wirklich Horizonterweiternd. Darauf eine Tüte. Der Rest genügt auch o.g. Anspruch, wobei er den Überblick verloren hat mit welchen Gerätschaften man entmagnetisiert oder die elektrostatische Aufladung beseitigt. Erstaunlich das ihm das spätestens beim Hörtest nicht aufgefallen ist was er da in den Händen hielt bzw. womit er rituell herumfuchtelte.

Berhard: Hier wird deutlich was ich meine da müßte erst der Blitz einschlagen. Das grenzt in meinen Augen an Verdummung.

Grüße
Herbert


[Beitrag von HerEVoice am 18. Mai 2008, 07:16 bearbeitet]
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