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Funksteckdosen, negativ für Klang?

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Autor
Beitrag
fliegenleim
Neuling
#1 erstellt: 25. Feb 2009, 06:31
Hi,
ich hab mich jetzt über eine Stunde durch die Suchfunktion gequält, aber auf meine Frage keine Konkrete Antwort gefunden.
Ich plane eigentlich meine ganze Hifi-Kette über eine Funksteckdose ein- und auszuschalten. Allerdings machen die angebotenen Funksteckdosen einen doch eher billigen Eindruck.
Wirkt sich eine Funksteckdose negativ auf den Klang aus?
Hat da jemand Erfahrungen mit gemacht?
Schöne Grüße,
Alex
eisbärwelpe
Stammgast
#2 erstellt: 25. Feb 2009, 13:19

fliegenleim schrieb:
Wirkt sich eine Funksteckdose negativ auf den Klang aus?


Moin Axel.

Indirekt kann das sein, weil in Erfahrungsberichten steht, das manche Funksteckdosen mit Triac-Schaltern keine hohen Einschaltströme mögen, wie sie bei Endstufen vorkommen können.

Mit anderen Worten. Die Anlage schaltet erst gar nicht ein und kann weder klingen noch spielen.

Beate


[Beitrag von eisbärwelpe am 25. Feb 2009, 13:19 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#3 erstellt: 25. Feb 2009, 18:40

fliegenleim schrieb:
Hi,
ich hab mich jetzt über eine Stunde durch die Suchfunktion gequält, aber auf meine Frage keine Konkrete Antwort gefunden.
Ich plane eigentlich meine ganze Hifi-Kette über eine Funksteckdose ein- und auszuschalten. Allerdings machen die angebotenen Funksteckdosen einen doch eher billigen Eindruck.
Wirkt sich eine Funksteckdose negativ auf den Klang aus?
Hat da jemand Erfahrungen mit gemacht?
Schöne Grüße,
Alex


Ich habe mehrere Funksteckdosen im Betrieb auch für die div. HiFi und Surround Anlagen bei mir und konnte keinerlei Probleme damit feststellen.

ciao
sealpin
fliegenleim
Neuling
#4 erstellt: 25. Feb 2009, 19:45
Hi sealpin,
schön, hört sich ja schon mal gut an, dass Du keine Probleme damit hast.
Ich hatte halt nur Bedenken, da ich mir ja nun mittlerweile auch eine Steckerleiste für 100 Euro gegönnt habe.
Hängt ja auch ein bißchen was dran, großer Flachbild, Audionet Verstärker, CD und DVD, Plattenspieler, Tapedeck, Phonoverstärker, Netzteil für die Fernbedienung.
Zudem scheint es ja auch wirklich teure Netzkabel zu geben, da war ich der Meinung es hätte mit diesen Funksteckdosen zu Klangeinbußen oder Problemen führen können, zumal die keinen besonders hochwertigen Eindruck machen. Wurde sowas eigentlich mal unter Laborbedingungen getestet?
Na denn klemm ich mal getrost so ein Teil vor die Steckerleiste und probier es mal aus.
Hat sonst jemand Erfahrungen damit gemacht?
Gruß,
Alex
mogo
Inventar
#5 erstellt: 25. Feb 2009, 19:54
Aus technischer Sicht ist das absolut kein Problem, so lange du nicht die Belastungsgrenze der Funksteckdose überschreitest.

Aus Voodoosicht ist solch eine Steckdose jedoch sicherlich eine klangtechnische Katastrophe. Wenn du also auf teure Steckdosen und Netzkabel setzt, weil es für dich einen Klanggewinn bringt, dann solltest du auf solch wenig audiophiles Material verzichten
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 25. Feb 2009, 20:14

fliegenleim schrieb:
Wurde sowas eigentlich mal unter Laborbedingungen getestet?

Millionenfach, die zugrundeliegende Technik stammt aus dem Jahre 1835.
99zion
Stammgast
#7 erstellt: 25. Feb 2009, 20:48
hallo alex,

waren vieleicht auch master - slave steckdosenleisten was für dich ? und die haben genauso wenig klanglichen einfluss wie funkgeschichten
lass dich nicht von den werbungen und exklusiv-tests in den ´hochglanz-fachzeitschriften´ verdummen


gruß

jan
eisbärwelpe
Stammgast
#8 erstellt: 26. Feb 2009, 00:26
Kleine Ergänzung. Ich hab eine Infrarot-Steckdose im Einsatz. Die wurde vor Jahren von den Stadtwerken Hannover angeboten. Speziell für den Einsatz bei Geräten der Unterhaltungselektronik, um den Stand-by-Verbrauch zu verringern.

Die Infrarot-Steckdose wird mit einer beliebigen Infrarot-Fernbedienung eingeschaltet und nach Ausschalten der Geräte über deren Infrarot-Fernbedienung und einer anschließenden Verzögerungszeit automatisch ausgeschaltet, wenn nur noch ein Stand-by-Ruhestrom registriert wird.

Ob da jetzt Relais oder Triacs drin sind, weiß ich nicht. Sie funktioniert jedenfalls zuverlässig mit meinen - allerdings leistungsschwachen Komponenten. Kostete damals allerdings auch nur so um die 30 Mark.

Vorteil gegenüber Funksteckdosen: Man braucht keine gesonderte Fernbedienung!

Beate
eisbärwelpe
Stammgast
#9 erstellt: 26. Feb 2009, 00:44

mogo schrieb:
Aus Voodoosicht ist solch eine Steckdose jedoch sicherlich eine klangtechnische Katastrophe.


Da stimm ich Dir voll zu.

Aber die Voodoo-Industrie wird in ihrem grenzenlosen Erfinderschwachsinn hierzu vielleicht ein "Lösung" anbieten.
Für das Forum sicherlich auch eine Bereicherung. Schließlich ermüdet die Kabel- und Steckerleisten-Diskussion allmählich. Da muss mal wieder was neues her.

Vergoldete oder platinierte Relaiskontakte - vielleicht sogar in Edelgas-Atmosphäre. Tyristoren und Triacs - vergoldete oder platinierte Gehäuse und Beinchen. Was gibt das für ein Potential!

Beate


[Beitrag von eisbärwelpe am 26. Feb 2009, 00:58 bearbeitet]
fliegenleim
Neuling
#10 erstellt: 26. Feb 2009, 05:01
Hi Beate,
das mit der IR-Steckdose klingt sehr interessant! Also eine Unterputz-Steckdose? Wäre eine geniale Sache, und eben mit IR per Fernbedienung abschaltbar:) Da werd ich gleich mal schauen, wo man so was bekommt!
Na ja, vergoldete Relaiskontakte müssen ja nicht unbedingt sein, aber ich wäre froh gewesen, mal ein etwas "griffiges" Teil was einen einigermaßen soliden Eindruck macht in den Händen zu halten. Ich hab bisher immer nur diese komischen Billigdinger gesehen.
Schönen Gruß,
Alex
eisbärwelpe
Stammgast
#11 erstellt: 26. Feb 2009, 08:05

fliegenleim schrieb:
Also eine Unterputz-Steckdose? Wäre eine geniale Sache, und eben mit IR per Fernbedienung abschaltbar:) Da werd ich gleich mal schauen, wo man so was bekommt!


Moin Alex,

nein nicht zur Installation in der Wand. Eine Anordnung aus Stecker, Schaltgerät und Muffe, jeweils über kurze Kabel verbunden. Das Schaltgerät beinhaltet ja den Infrarot-Empfänger und der muss so hingelegt werden können, dass er die Fernbedienung "sieht".

Übrigens auch nicht abschaltbar, sondern nur anschaltbar. Das Abschalten geschieht durch Ruhestromüberwachung, wenn alle Geräte mittels der geräteeigenen Fernbedienungen in Stand-by geschaltet wurden.

Beate
hf500
Moderator
#12 erstellt: 26. Feb 2009, 17:29
Moin,
ob so eine Fernschaltsteckdose ein relais oder Triac hat, kann man doch hoeren.
die mit Relais machen irgendwie "Klick"
;-)

Und was vergoldete Kontakte angeht, sowas gibt es schon laengst. Naemlich fuer Relais, die klein(st)e Stroeme und Spannungen zu schalten haben und fuer die man keine Reed-Relais nehmen will, warum auch immer.

Nur sind solche kontakte fuer hohe Spannungen und einigermassen dicke Stroeme nicht geeignet, fuer solche Anwendungen gibt es andere Kontaktmaterialien die kontaktsicher und abbrandfest sind.

Aber das erklaere man mal einem High-Ender, dass es fuer jeden Anwendungsfall das technisch richtige Kontaktmaterial gibt.
Am Ende hat das Relais Wolframkontakte, was gibt das fuer einen Aufstand...
;-)

73
Peter
NoobXL
Stammgast
#13 erstellt: 26. Feb 2009, 17:57
Oha

Fu*ut*ch Funksteckdose, mit externem Netzteil für die Elektronik, doppelt Aluminiumgeschirmtes Gehäuse, High-End Infrarot Diode für sicheres Einschalten...Vergoldetes Zweikammerrelais, Luftbedämpft gegen Kontaktprellen, im Reinstraum montiert um störenden Staub zwischen den Silberbeschichteten Hauptontakten zu vermeiden, Rhodium-Abbrandkontakte, PE per 16mm² Kupferschiene direkt durchgeführt....Potential für mehrere 100.-



Ernsthaft:
Ich glaube nicht dass das Probleme geben würde, auch nicht mit hohen Einschaltströmen. Bei den volleletronischen noch eher, aber keinesfalls mit den Typen mit Relais.

Solche Relais schalten Jahrzehntelang 2-kW-Heizungen von Waschmaschinen, oder auch größere Motoren, die beim einschalten ganz schön nuckeln...



Gruß Tobi
fliegenleim
Neuling
#14 erstellt: 28. Feb 2009, 04:34
Vielen Dank für die vielen Beiträge zu meiner Frage.
Ich werd denn mal sehen ein wertige Relais-Funksteckdose zu ergattern und probiers mal aus. Ich werd meine Erfahrung damit hier mitteilen.
Vielleicht komm ich meinem Ziel ein wenig näher meinen ganzen Stanby-Geräten mal den garaus zu machen.
Gruß,
Alex
hal-9.000
Inventar
#15 erstellt: 28. Feb 2009, 14:15
Ich hatte zeitweilig welche dran (derzeit dienen sie woanders) ... wie ich vorher erwartete keine Probleme/Nachteile.
Wenn man Negatives erwartet, kann einen das aber möglicherweise subjektiv beeinflussen ...


[Beitrag von hal-9.000 am 28. Feb 2009, 14:16 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#16 erstellt: 28. Feb 2009, 23:37

NoobXL schrieb:
Oha

....Potential für mehrere 100.-


Du unterschätzt das pekuniäre Voodoo-Tuning-Potential von Funksteckdosen definitiv um mehrere Größenordnungen!

Nee, mal im Ernst: So ein ordinärer Relais-Schaltkontakt juckt die angeschlossene Highest-End-Anlage nicht die Bohne...
eisbärwelpe
Stammgast
#17 erstellt: 01. Mrz 2009, 00:14

3rd_Ear schrieb:
Nee, mal im Ernst: So ein ordinärer Relais-Schaltkontakt juckt die angeschlossene Highest-End-Anlage nicht die Bohne...


Das eigentliche Problem sitzt ohnehin vor der Anlage. In etwas abgewandelter Form könnte man die Thesen der Umweltschützer zur Wechselbeziehung Mensch - Natur auf die Wechselbeziehung Audiophiler - Highest-End-Anlage so formulieren:

Der Audiophile braucht die Highest-End-Anlage. Aber sie braucht ihn nicht.

Beate


[Beitrag von eisbärwelpe am 01. Mrz 2009, 00:16 bearbeitet]
3rd_Ear
Inventar
#18 erstellt: 01. Mrz 2009, 00:37
Ich wusste schon, warum ich das genau so formulierte.
Das subjektive Hörempfinden spielt sich nunmal im Kopf des Hörers ab.
fliegenleim
Neuling
#19 erstellt: 01. Mrz 2009, 06:30
So, hab mir nun dieses IR Standby-Abschaltdingens gekauft.
Ist für bis zu 2400 Watt ausgelegt.
Funktioniert soweit super, klanglich kann ich keine negativen Auswirkungen feststellen.
In der Anleitung steht allerding: "schließen sie nie mehr als ein Gerät an den SK2 an".
Hmm, keine Ahnung warum. Der Spruch dürfte nach allem was ich hier ja nun gehört habe Schwachsinn sein, daher ignoriere ich das. Ich hoffe, mein Audionet-Verstärker nimmt mir das nicht übel:)
Schöne Grüße,
Alex
NoobXL
Stammgast
#20 erstellt: 01. Mrz 2009, 09:46
Ich denke mal dass man mit dieser Formulierung vermeiden wil, dass der unbedarfte User Geräte mit mehr als 2.4kW GEsamtleistung anschließt. (z.b. 2 Wasserkocher und einen Fön)


Gruß Tobi
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