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Netzkabel"klang"

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Autor
Beitrag
Phish
Stammgast
#1 erstellt: 07. Mai 2005, 09:01
Moin, moin !

Heute hat mir jemand ein (geschirmtes?) Feld-, Wald- und WiesenNetzKabel zukommen lassen und ich hab's an meinen KorSun v8i angeschlossen - und war zutiefst verblüfft!
Das kann nicht sein!
Das gibt's doch gar nicht?!
Der Klang hat sich verändert?!
Auf dem Kabel ist die Aufschrift "Kroschu IBM PN 4 110 361 3x18 AWG SHIELDED STYLE 2463" zu lesen.
Was immer das heißen mag.
Es ist dicker als die normalen Kaltgerätekabel.
Ich hab' auch gleich nach dem Thema im nuPhorum gesucht und diesen und jenen Thread gelesen, dennoch ist mein Höreindruck immer der gleiche:
Ich höre jetzt deutlich ein viel wärmeres Klangbild, mehr Bass, irgendwie voller (blöde Beschreibung aber ich kanns jetzt nicht besser).
Aber wieso hör' ich einen Unterschied?
Hab' sonst nix verändert an der Konfiguration... bin ein wenig verwirrt...
Das gibt's doch gar nicht!
Ein NetzKabel KANN den Klang doch gar nicht beeinflussen!
Hab' ich jetzt einen an der Waffel?
Mein Problem war ja, daß ich überhaupt nicht erwartet hatte, überhaupt etwas zu hören, ja, ich dachte ja einfach nur, 'n fetteres Netzkabel kann ja nich' schaden, an Klang hatte ich überhaupt nicht gedacht, mir ging es eigentlich um das sehr lästige Brummen, das im Verstärker bisweilen auftritt und durch 'n Netzfilter (Brennenstuhl, um die 40,- €uronen) schon zurückgegangen ist, aber gleich beim Einschalten und hören von CDs, die ich in- und auswendig kenne, stellte ich den Unterschied fest, und das verwirrt mich doch ein wenig.
Natürlich höre ich auch Musik, nicht Kabel (welches mich garnix gekostet hat), und ich bin ganz gewiß kein Voodoo-Priester (sic!), aber ich hab' 'ne Erfahrung gemacht und hätte die gerne von euch gedeutet gehabt...
Im nuPhorum schrieb jemand folgendes:

der Versuch einer Erklärung (ich glaube selbst auch nicht an Kabelklang, bin aber grundsätzlich für unerklärliche Effekte offen):
Du hast Brumm im Verstärker erwähnt (vermutlich der Trafo).
Ein brummender Trafo (vor allem, wenn der Brumm zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlich stark auftritt) wird meist durch "schlechten Strom" verursacht (z.B. ein Gleichspannungsanteil oder ein verzerrter Sinus durch Schaltnetzteile - hierüber steht ein interessanter Artikel in der akutellen C'T). Diesen Effekt hab ich an meinem NAD auch.
Wenns dauernd brummt, kann es auch sein, daß der Trafo nix taugt....
Ein anderes Netzkabel kann in diesem Fall als Filter wirken und dadurch den Klang beeinflussen. Den gleichen Effekt kann man (meiner Meinung nach) allerdings auch mit einem passenden Netzfilter erzielen.
Siehe z.B. hier bzw. im audiomap-forum: http://www.audiomap....r/dc-netzfilter.html.

Was ist da d'ran?
Phish
Stammgast
#2 erstellt: 07. Mai 2005, 09:02
Okay, jetzt haben meine Frau und ich 'n bißchen Testreihe gespielt.
Vielleicht nicht ganz voll korrekter DoppelBlindTest, aber für meine Empfindigung ausreichend genug.
Meine Frau war das "Versuchskaninchen", denn sie hört nach eigenem Bekunden gerade so den Unterschied zwischen einem Kofferradio, unseren alten "Blecheimer"-Boxen und den nuWave 125ern - zumindest hört sie definitiv nicht das Gras wachsen.
Ich habe ihr nicht gesagt, was ich mache, schon gar nichts von einem Kabel, nur, daß sie 'mal hören soll.
Nach einigem Umstecken und das jeweilige Musikstück immer neu starten meinte sie, das eine klinge "heller", das andere "dumpfer" bzw. "dunkler".
Dann weiter gehört.
Nun meinte sie, bei dem einen würde bei Frauenstimmen vor allem der Sopran stärker hervortreten, bei dem anderen die Altstimmen, ähnlich die Männerstimmen.
Bei dem einen würde sich der Klang mehr von den Boxen lösen als bei dem anderen (diese Aussage erstaunte mich sehr, von mir hat sie solche Ausdrücke nie gehört, und sog. "Fachzeitschriften" liest sie auch nicht, weil für Technik sei ich zuständig...).
Und dan setzte sie noch einen d'rauf und meinte, das eine klinge luftiger (wieder so ein Ausdruck, den sie garantiert nicht von mir hat), das andere betone die Tiefen viel stärker.
Dann fragte ich sie, was ihr denn besser gefalle.
Sie meinte dann, das wäre stimmungs- und musikabhängig.
Als ich ihr zeigte, daß ich nur das Stromkabel umgesteckt habe, meinte sie, daß Strom doch eine Welle sei, und durch das dickere Kabel vielleicht besser durchkäme
Doch hatte nicht jemand von "schlechten Strom" gesprochen...???
Kann es sein, daß ein Verstärker von der Art solchartigen Stroms und Weise der Zuführung unterschiedlich "klingen" kann?
Getestet haben wir jedenfalls mit dem Weihnachtsoratorium, weil meine Frau das in- und auswendig kennt, mit der nuCompany (hab' ich schon an anderer Stelle vorgestellt), mit Herbie Grölemeyer's "Mensch" und mit Harfenmusik.
Bei reiner Harfenmusik, also sehr höhenbetonter Musik, war der Unterschied nicht so deutlich, und meine Frau meinte, da müsse man schon Hasen- oder Luchsohren haben, um den Unterschied wahrzunehmen, sie könne das nur noch gerade so eben.
Ich habe meiner Frau an keiner Stelle gesagt oder gezeigt, was ich da mache oder was ich gerade ändere oder welches Kabel überhaupt d'rinsteckt oder ob dasselbe Kabel zwei Mal hintereinander d'rin war oder wie auch immer.
Sie hat jedes Mal richtig gelegen mit dem Unterschied.
Jetzt bin ich richtig ratlos.
Ich selbst bilde mir natürlich auch ein, jedes Mal den Unterschied deutlich (!) wahrgenommen zu haben!
Interessant fand ich auch, daß je nach Musikrichtung, jeweils dem einen oder dem anderen den Kabel den Vorzug geben würde.
Ach ja - das eine Kabel war das Standardkaltgerätekabel, das andere Kabel war das KROSCHU.
Soviel steht fest - wer einen KorSun v8i betreibt und überwiegend basslastige Musik hört, ist mit dem KROSCHU eindeutig besser bedient, das Kaltgerätenetzkabel bringt den KorSun mehr dazu, den Klang (deutlich) schlanker, weniger fett (straffer?) darzustellen.
Schwer zu sagen, welches "besser" ist, vermutlich gilt auch hier die Tagesform - schade, daß es keinen Netzumschalter gibt, wo man je nach dem einfach wählen kann...
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich die "feinere Auflösung" beim Kaltgerätenetzkabel wahrgenommen habe, weil der KorSun mit dem KROSCHU den Bass einfach so deutlich kräftiger herausgearbeitet hat, daß die Höhen schon allein deswegen ein wenig zurückgetreten sind, weil der Bass mehr Aufmerksamkeit des Hörers erheischte.
Die nuWave klingen am KorSun mit dem KROSCHU-Kabel jedenfalls fast schon ein wenig Richtung nuLine...
Bitte steinigt mich nicht wegen Voodoo - ich weiß, daß alles kann gar nicht sein, weil Kabel nicht klingen, und Netzkabel schon gar nicht, aber ich lade euch ein, mich zu besuchen und selbst zu hören.
Aber vielleicht gibt es ja doch eine ganz natürliche Erklärung dafür, die nun gar nichts mit Voodoo zu tun hat...


[Beitrag von Phish am 07. Mai 2005, 09:02 bearbeitet]
Phish
Stammgast
#3 erstellt: 07. Mai 2005, 10:08
Der mir das Kabel gab, meinte hinterher:
Dieses Kabel müsste vom klangcharakter her ein Chiptuning für den Korsun sein.
Ich habe die Erfahrung mit dem Kroschu gemacht, dass explizit dieses Kabel den Verstärker ansprechender und dynamischer macht.
Der Klang müsste sich auch wesentlich besser von den Boxen lösen.
Das Kabel bringt halt eine Prise mehr Lebendigkeit in die Musik.

Nun, jeder, der mir nicht glaubt, mag mich gerne besuchen und sich selbst überzeugen, ob der KorSun mit unterschiedlichen NetzKabeln sich unterschiedlich verhält.
Ich hab' aber inzwischen an einigen Stellen gelesen, daß zumindest dieser Verstärker von unterschiedlichen Netzkabeln unterschiedlich profitiert.
Keine Ahnung, warum, aber es scheint tatsächlich so zu sein.
Hat irgendjemand hier schon 'mal eine ähnliche Erfahrung gemacht?
Manfred_Kaufmann
Inventar
#4 erstellt: 07. Mai 2005, 10:47
Das kann ich bezeugen. Mein Korsun hat auch extrem auf Stromkabel reagiert. Am Besten war er als das Stromkabel abgezogen war.
Panther
Inventar
#5 erstellt: 07. Mai 2005, 11:23
Moin,

Korsun? Kennt hier kein Mensch. Geschweige denn, dass jemand diese Geräte im Einsatz hat.

Ich verwende ein selbstgebautes (aber nicht von mir) Stromkabel von Lapp. Damit bin ich zufrieden und habe das Brummen wegbekommen, das ich mit dem 0,73 €-Kabel von Reichelt hatte. Das Lapp ist geschirmt. Klanglich bin ich zufrieden, da kommt deshalb kein anderes Kabel dran.

Der D9 hängt an einem umkonfektionierten Stromkabel von Shanling. Das war beim CD-T100C dabei und hatte dummerweise einen China-Stecker dran. Ich habe einfach ein massives Teil von Kopp drangeschraubt (keine 3 € bei Reichelt und wirklich massiv). Und nun ist das ein richtiges Nobelnetzkabel - ohne dramatische Zusatzkosten.

@Phish: Physikalisch und akustisch kann ich Deine Feststellungen nicht beurteilen und kommentiere das deshalb auch nicht. Wenn es Dir gefällt, dann verwende das Kabel doch einfach. Zum Chiptunig des v8i: Hat der überhaupt "Chips" im eigentlichen Sinne - also hochintegrierte Schaltkreise - drin? Ich muss nochmal nachsehen, aber ich dachte, auch der Vorverstärkerteil sei vollständig diskret aufgebaut. Vielleicht ein paar OPAs auf der Platinenunterseite?!

@Manfred_Kaufmann: Wie üblich - Du Banause!

Grüße & schönes Wochende

Panther
Manfred_Kaufmann
Inventar
#6 erstellt: 07. Mai 2005, 11:32
@Panther
tut mir Leid - das Teil wird mich bis ans Lebensende verfolgen. Fährst Du aus dem Frankenland zur High-End ?
pelmazo
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 07. Mai 2005, 12:16
Hört sich danach an als ob der Korsun Brummprobleme hat, nachdem ja hier schon zwei Leute davon schreiben (und ein dritter ihn scheints überhaupt nicht mag).

Bevor man da mit Netzkabeln rumexperimentiert sollte man dem vielleicht auf den Grund gehen.

P.S.: Phish, wie schaffst Du's innerhalb von zwei Minuten zwei längere Beiträge zu erstellen und einen auch noch zu bearbeiten? Und wenn ich mich nicht irre dazwischen auch noch eine Testreihe mit Frau zu organisieren?
Phish
Stammgast
#8 erstellt: 07. Mai 2005, 14:48
Ich poste 'mal, was der liebe Mensch, von dem ich das Kabel hab', mir geschrieben hat...:

Ich war die letzten Tage auf der High End in München. Ich habe mit drei Anbietern von Netzkabeln und Leisten gesprochen.
Eine Entstördrossel kostet um die 2,- Euro wenn Sie für 16 A ausgelegt ist.
Mehr als eine Hand voll Vogelfutter ist aber in keiner Leiste.
Die ... konnten mir nicht sagen wie die Schirmung geerdet sein muss bzw. haben keine Ahnung von Physik.
Die Hersteller waren aber dann doch noch so ehrlich dass sie zugegeben haben, dass sich hinter dem edlen Gewebeschlauch ein Industriekabel befindet. Auf meine Frage, nach welchen Gesichtspunkten sie dieses Kabel ausgesucht haben waren sie mit ihrem Latein am Ende.
Was soll ich dazu sagen. 1,5 m Netzkabel --> 179,- Euro Schöne Leiste aus Alu mit zwei Drosseln drin --> 390,- Euro
...
...in dem [KROSCHU-]Kabel steckt kein Voodoo und auch keine Zauberei!
Das Kabel stammt aus der Automatisierungstechnik!
...
In den vollautomatisierten Prozessen werden die Abläufe für Schrittmotoren, Magnetventilen, etc. im ms Bereich getaktet.
Auch die Sensoren werden mit so einem Kabel verbunden.
Jetzt kommt die Preisfrage:
Warum nimmt man nicht das kostengünstige Standardkupferkabel sondern verbaut hier das schweineteure Spezialkabel gleich Kilometerweise???
.... weil dieses Kabel einige spezielle physikalische Eigenschaften hat, welche z.B. die Beipack-Netzkabel nicht aufweisen.
Zum Aufbau: Dieses Kabel wurde speziell nach IBM -Norm gefertigt. Die einzelnen Leiter haben ein sehr feines Kupfergeflecht welches verzinnt ist.
Die einzelnen Leiter sind auch relativ dick isoliert. Die einzelnen Leiter sind dann noch spiralförmig verseilt. Dann folgt noch mal ein PVC Schlauch.
Dieser wird dann von einem extrem dichten und flexiblen Drahtgeflecht geschirmt.
Der Rest ist dann Physik, auf diese möchte ich an dieser Stelle aber nicht weiter eingehen. Ich habe schon sehr viele Kabel ausprobiert und ich kenne noch zwei weitere Varianten die eine andere Wirkung bezwecken.
Das Problem ist, dass der Ottonormalverbraucher genau bei der Physik aussteigt. Die Physik wird dann wie im Mittelalter also Zauberei abgetan.
Ich sage mal so: Die Wahrheit liegt in der Mitte. Die Hersteller machen mehr Tamtam um das Kabel herum, was eigentlich wirklich dahinter steckt. Wie sollen sie die Wucherpreise auch sonst erklären?
Die technischen Laien können und wollen die Physik nicht kapieren und tun das ganze in die Voodooecke.
Ihre Kombination scheint mir sehr sinnvoll ausgewählt zu sein. Der Netzfilter befreit das bei Ihnen offensichtlich stark belastete Netz von Oberwellen, die z.B. durch Industrie, Schaltnetzteilen oder Dimmer verursacht wurden. Das Netzkabel schützt Ihren Korsun vor neuen Einstreuungen nach dem Filter, da jedes Kabel wie eine Antenne wirkt.
...
Den entscheidenden Effekt hat die Schirmung! Man müsste jetzt noch auf die Flußrichtung des Stroms in den jeweiligen Leiter eingehen, dann erhält man mit der Drei-Finger-Regel die Richtung des magnetischen Feldes. Ich habe dann noch einen Hin- und Rückleiter. Beide sind innerhalb der Schirmung.....
...
Aber Sie hören ja selbst den Unterschied. Dieser lässt sich nicht einfach wegdiskutieren.
Ich kann Ihnen noch vergoldete Stecker drauf machen. Dann wird’s aber wirklich teuer. Ich bezweifle aber sehr, dass sie noch heraushören welche Stecker auf dem Kabel sind.


Panther, "Chiptuning" war natürlich bildlich gemeint.8)
Und Manfred, ich weiß doch, daß Du kein KorSun-Fan bist
Und pelmazo, das bleibt mein Geheimnis
Panther
Inventar
#9 erstellt: 07. Mai 2005, 15:35
Hi Phish,

das Lapp-Kabel kommt auch aus dem Industriebereich und hat ebenfalls eine verzinnte Schirmung. Allein von daher tun sich die Kabel nix. IBM-Norm? Aha. Was kostet denn solch ein Kabel und wo gibt es Bilder?

@pelmazo: Mein Korsun hat lediglich deshalb gebrummt, weil irgendwas über das Netzkabel eingestreut hat. Ein Kabel mit Schirmung dran und Ende wars mit dem Brumm. Ok? Jetzt brummt da nix mehr.

Übrigens: Diese Effekte sind kein Voodoo, selbst wenn man nicht sofort die Ursache findet: Ich hatte immer ein wahnsinniges "Plöck", wenn ich meine Halogenlampe eingeschaltet habe. Und das obwohl der Korsun und auch die RC-Unit an einem Netzfilter (naja, Brennenstuhl...) hingen. Hat alles nichts gebracht. Als ich dann von den RC-L zu den Vulkan gewechselt bin, war das "Plöck" schließlich weg. Wunder oh Wunder? Nö, denn Ursache war das ausgelagerte Steckernetzteil der RC-Unit, das nur etwa 20 cm Abstand zum in den Fuß der Stehleuchte integrierten Netztrafo hatte. Ein "Wunder der Induktion" sozusagen.

@Manfred_Kaufmann: Zur Messe werde ich nicht fahren. Mein Budget ist tendenziell sowieso ausgereizt und die Hörbedingungen sollen eh nicht so optimal sein. Ich widme mich lieber meinem Selbstbauprojekt - auch wenn es arg langsam aufstartet - denn dabei lerne ich mehr.

Grüße & schönes WE

Panther
pelmazo
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 07. Mai 2005, 15:54

Jetzt kommt die Preisfrage:
Warum nimmt man nicht das kostengünstige Standardkupferkabel sondern verbaut hier das schweineteure Spezialkabel gleich Kilometerweise???


Ich rate mal:

o Weil das Kabel in der Industrieumgebung dauernd bewegt wird (bewegliche Maschinenteile und so)
o Weil es mit Öl, Chemikalien sowie mechanisch und thermisch belastet wird
o Weil es wesentlich stärkere Störquellen in der industriellen Umgebung als zuhause gibt
o Weil das Auswechseln des Kabels bei einem Defekt viel teurer wäre als zuhause (z.B. Fehlersuche, Zugänglichkeit)
o Weil unter Umständen viel größere Distanzen zu überbrücken sind als zuhause


Panther schrieb:
Mein Korsun hat lediglich deshalb gebrummt, weil irgendwas über das Netzkabel eingestreut hat. Ein Kabel mit Schirmung dran und Ende wars mit dem Brumm. Ok? Jetzt brummt da nix mehr.


Eben das meine ich. Andere Geräte brauchen kein geschirmtes Netzkabel in so einer Situation. Man kann das besser mit geeigneten konstruktiven Maßnahmen im Gerät lösen als es dem Kunden zu überlassen wie er damit fertig wird.


Übrigens: Diese Effekte sind kein Voodoo, selbst wenn man nicht sofort die Ursache findet: Ich hatte immer ein wahnsinniges "Plöck", wenn ich meine Halogenlampe eingeschaltet habe. Und das obwohl der Korsun und auch die RC-Unit an einem Netzfilter (naja, Brennenstuhl...) hingen. Hat alles nichts gebracht. Als ich dann von den RC-L zu den Vulkan gewechselt bin, war das "Plöck" schließlich weg. Wunder oh Wunder? Nö, denn Ursache war das ausgelagerte Steckernetzteil der RC-Unit, das nur etwa 20 cm Abstand zum in den Fuß der Stehleuchte integrierten Netztrafo hatte. Ein "Wunder der Induktion" sozusagen.


Mir ist durchaus klar wie sowas kommen kann, und daß das nicht Voodoo, sondern Physik ist. Ich erwarte aber auch von Geräteherstellern daß sie bei der Konstruktion die Physik berücksichtigen.
Phish
Stammgast
#11 erstellt: 07. Mai 2005, 16:29
Danke.
Ich nehme da so, daß das, was ich mit dem Netz-Kabel erlebe, tatsächlich erklärbar ist - und es unter Umständen tatsächlich so 'was wie "KabelKlang" geben kann, jedenfalls in dem Sinne, daß ein Kabel ein Gerät in seinem Verhalten beeinflussen kann...
Ich hab' also weder 'was am Ohr noch an der Waffel
Danke!
Manfred_Kaufmann
Inventar
#12 erstellt: 07. Mai 2005, 17:06
@Panther
Schade, ich hätte Dir ein Bier oder einen Kaffee ausgegeben
-scope-
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Mai 2005, 17:25
Hallo,


Warum nimmt man nicht das kostengünstige Standardkupferkabel sondern verbaut hier das schweineteure Spezialkabel gleich Kilometerweise???


Weil diese Kabel zur Verbindong von Frequenzumrichtern und Motoren verwendet werden, die ohne diesen Schirm Störungen produzieren!! würden.
Diese Kabel kosten aber nicht viel, sofern sie nicht armdick sind.


Der Rest ist dann Physik, auf diese möchte ich an dieser Stelle aber nicht weiter eingehen


Na...Gott sei dank.

Gegen solche Leitungen ist nichts einzuwenden, sehen sie doch ziemlich nett aus.


[Beitrag von -scope- am 07. Mai 2005, 18:02 bearbeitet]
xuser
Stammgast
#14 erstellt: 07. Mai 2005, 17:39

Phish schrieb:
Ich poste 'mal, was der liebe Mensch, von dem ich das Kabel hab', mir geschrieben hat...:


IMHO ist das nicht nur ein lieber Mensch, sondern auch ein sehr cleverer, wenn er das Kabel viel teurer weiterverkauft hat als zu seinem Einstandspreis ...

Gruss Beat
Phish
Stammgast
#15 erstellt: 07. Mai 2005, 18:17
@-scope- & xuser:
Ich hab' auch nirgendwo behauptet, daß so 'n Kabel teuer is' oder der, der mir das das Kabel zukommen ließ, daran viel Geld verdient hätte!
Und daß das Kabel den Verstärker dazu bringt, ein bestimmtes Klangverhalten an den Tag zu legen, nicht aber, daß etwa ein Kabel klinge...!
-scope-
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 07. Mai 2005, 18:31
Hallo,


Ich hab' auch nirgendwo behauptet, daß so 'n Kabel teuer is' oder der, der mir das das Kabel zukommen ließ, daran viel Geld verdient hätte!


Ich habe ja ebenfalls nirgendwo behauptet, dass du etwas behautet hättest, was man nicht behaupten dürfe!


Und daß das Kabel den Verstärker dazu bringt, ein bestimmtes Klangverhalten an den Tag zu legen, nicht aber, daß etwa ein Kabel klinge...!


...na also...Dann sind wir alle glücklich.
Phish
Stammgast
#17 erstellt: 07. Mai 2005, 18:40

In diesem Sinne:
Panther
Inventar
#18 erstellt: 07. Mai 2005, 19:18

Phish schrieb:
:D
In diesem Sinne: :*

He Phish,
so einfach geht das mit dem nicht.

Du hast meine Frage noch nicht beantwortet: Was kostet so ein Teil denn nun und wo gibt es Bilder dazu? Muss ich wohl wieder selbst googlen...

@Manfred_Kaufmann: Muss dazu eine Messe in München sein oder kann ich dieses Angebot auch so wahrnehmen? Mit 'nem Bayernticket ginge das vermutlich sogar noch.

Grüße

Panther
Phish
Stammgast
#19 erstellt: 07. Mai 2005, 19:28
Pantherchen, Du hast Post...


[Beitrag von Phish am 07. Mai 2005, 19:30 bearbeitet]
muckie
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 07. Mai 2005, 21:13
Hallo Phish,

warum sagst Du uns nicht, was das Kabel kostet, und ob es Bilder dazu gibt?

Gruß

muckie
Phish
Stammgast
#21 erstellt: 07. Mai 2005, 21:18
muckie, auch Du hast Post...!
Hubert789
Inventar
#22 erstellt: 08. Mai 2005, 08:27
@phish

Könnte ich auch Post bekommen?

Grüße
Hubert
Panther
Inventar
#23 erstellt: 08. Mai 2005, 09:12
Moin,

also ich hatte zwar Post aber ich bin genauso schlau wie vorher auch.

Grüße

Panther

P.S.: Ich dachte es geht um Kabel und nicht um Biegewellenwandler...
Phish
Stammgast
#24 erstellt: 08. Mai 2005, 19:34
Hubert789, Du hast Post, und Pantherchen, Du hast noch 'mal Post...


[Beitrag von Phish am 08. Mai 2005, 19:37 bearbeitet]
muckie
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 08. Mai 2005, 19:52
Was ist denn so geheimnisvoll am Preis?

Gruß

muckie
Phish
Stammgast
#26 erstellt: 08. Mai 2005, 20:34
Keine Ahnung?!?
xuser
Stammgast
#27 erstellt: 08. Mai 2005, 20:39
Wenn der Preis geheimgehalten wird, kann man ziemlich sicher sein, dass er hoch ist.

Gruss Beat
2wheel
Stammgast
#28 erstellt: 08. Mai 2005, 21:06
Tja, so fängt es immer an: bin (um Himmels Willen!) kein Voodoojünger, sogar meine Frau hat was gehört, ...
Na denn
Phish
Stammgast
#29 erstellt: 09. Mai 2005, 04:17
Neenee, ich wollte ja eine Erklärung dafür, WARUM wir 'was gehört haben... aber ich möchte eigentlich kein Voodoojünger werden...!
Ist Erklärungen suchen der Grund für Voodoojünger werden?
Bisher hör' ich nur, daß das andere Netzkabel einen Einfluß auf das Verhalten des KorSun, den Klang wiederzugeben, hat; ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß ein Kabel "klingt"...
raedel
Stammgast
#30 erstellt: 09. Mai 2005, 05:50
Moin...
Gibt schon komische Sachen zwischen Himmel und Erde
Die Frage ist: Kommt der Strom aus der Steckdose?
Ist ab Dose die Haus- (Wohnungs)verkabelung auch geschirmt?
Der Zählerkasten sowie Hausanschluß (KZV)?
Wieso tut das nu grad der Meter Strippe
Die Steckdose ist prinzipiell ja nur ein Verbindungselement, etwa so wie ne Verlängerungsschnur.....
Fragen über Fragen.
Phish
Stammgast
#31 erstellt: 09. Mai 2005, 07:16

xuser schrieb:
Wenn der Preis geheimgehalten wird, kann man ziemlich sicher sein, dass er hoch ist.

Immer noch: keine Ahnung
-scope-
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 09. Mai 2005, 08:18
Hallo,


sogar meine Frau hat was gehört, ...



da ich von den hier beschriebenen Kabeln derartige Mengen rumliegen habe, dass ich damit sogar meinenen "Straßenzug" ausrüsten könnte, habe ich natürlich nicht gezögert, und das Kabel eingesetzt.
Es war beinahe so, als wenn man eine Wand vor den Lautsprechern wegziehen würde....Einfach unglaublich.
Ich bin weisgott kein Voodoopriester, aber was da ablief war nicht von dieser Welt!

Danach wollte ich es mal ganz genau wissen, und habe meinen Nachbarn zum Kaffee eingeladen.
Nachdem ich dann den Titel "Bombenhagel" der Gruppe "Sodom" auflegte, fragte ich ihn, ob ihm etwas auffallen würde.
Sofort zeigte er auf meine neue Retro-Blümchentapete aus den 70igern, obwohl ich das (wie ich ihm daraufhin sagte) eigentlich nicht meinte.
Danach sagte er nur noch, dass die Musik echt besch*****
wäre, was zweifelsohne nicht mit dem neuen Kabel zusammenhing....
-scope-
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 09. Mai 2005, 08:22
Hallo,


Wieso tut das nu grad der Meter Strippe


...weil es im Leben meist die kleinen "Geschenke" sind, die wirklich grosse Freude bereiten.

PS: Suche Smilie, der auf einer Wolke schwebt...gibt´s sowas?
Hubert789
Inventar
#34 erstellt: 09. Mai 2005, 09:59
@scope

Das mit der Wand vor den Lautsprechern war hübsch.
Gerade bei deinen Billig-Wandlern kann ich mir das sehr gut vorstellen.

Smilie auf Wolke? Etwa so: ?

Grüße
Hubert
-scope-
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 09. Mai 2005, 10:02
Hallo,


Smilie auf Wolke? Etwa so: ?


Hey! wo gibt´s den??..Der ist hier unglaublich wichtig!!
Hubert789
Inventar
#36 erstellt: 09. Mai 2005, 11:00

-scope- schrieb:

Hey! wo gibt´s den??..Der ist hier unglaublich wichtig!!
;)



Guckst Du hier: www.cheesebuerger.de

Da gibt es noch den für Kabelklang sehr wichtigen:

Und für Infinitiy-Anhänger den bezeichnenden:

Nochmals Grüße
Hubert
Panther
Inventar
#37 erstellt: 09. Mai 2005, 11:15

-scope- schrieb:
Hey! wo gibt´s den??

Hi Scope,

kleiner Tipp dazu: Wenn Du eine Nachricht zitierst, siehst Du im Quelltext die URLs, auf die Bezug genommen wird. Das hätte die Frage auch erledigt.

Grüße

Panther


P.S.: Wobei ich mir wegen der von Dir gesetzten Smileys nicht sicher bin, wie ernst die Frage tatsächlich gemeint war.
das_bernd
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 09. Mai 2005, 11:23

Panther schrieb:

-scope- schrieb:
Hey! wo gibt´s den??

Hi Scope,

kleiner Tipp dazu: Wenn Du eine Nachricht zitierst, siehst Du im Quelltext die URLs, auf die Bezug genommen wird.


Das geht auch einfacher, zumindest unter Windoof (IE bzw. MF): Rechtsklick auf das Bild, "Eigenschaften".

Gruß, Bernd
Phish
Stammgast
#39 erstellt: 09. Mai 2005, 14:25
Ich poste 'mal mit Einverständnis aus einer mail von dem guten Menschen, von dem ich das Kabel hab':


...ich sehe gerade in den Foren, dass die ersten das Kabel nachbauen.
Es wäre vielleicht gut wenn Sie die Leute darauf hinweisen, dass man die Schirmung einseitig am Schukostecker (sprich Steckdosenseite) erden muss.
Dazu muss die Schirmung mit dem innen liegenden Schutzleiter verbunden werden. Dies war auch der Grund warum ich den großen „Feld-Wald und Wiesenstecker“ genommen habe. Dieser bietet einfach mehr Platz für die Erdung!
Die Gegenseite, sprich der Kaltgerätestecker darf n i c h t mit der Schirmung verbunden werden !!!
Das ist die gleiche Physik die auch bei den Cinchkabeln verwendet wird. Die Schirmung wird nur an der entscheidenden Stelle verbunden. Wenn Sie das wollen dann könnte man sagen auch dass Netzkabel ist damit Laufrichtungsgebunden!
Sie leiten sonst die Einstreuungen die auf der Schirmung liegen direkt wieder in den Verstärker. Das wollen wir ja nicht.
Die passenden Stecker gibt’s z.B. bei Reichelt. Es macht überhaupt keinen Sinn die Ar…..teuren Stecker von den Hifigurus drauf zu machen. Dies bringt mit Sicherheit maximal noch 0.05 Promille!
Wer von der Hochspannung nichts versteht soll aber bitte die Finger davon lassen.
Zum Netzkabel möchte ich noch ergänzen, dass die Elektroinstallation nicht ganz ungefährlich ist. Vor allem nach dem Einstecken zuerst mit einem Phasenprüfer kontrollieren dass am Gehäuse des VS keine Spannung anliegt.
Ich möchte mal nicht als der Böse Guru dastehen der Millionen an seinen Kabeln verdient. Das mit der Erdung ist auch kein Geheimnis. Wenn sich die Leute schon die Arbeit machen dann sollte man Ihnen fairer weise auch sagen wie man es richtig anschließt.
Viel Spaß mit dem Kabel!...
P.S. Das Kabel habe ich eigentlich für unsere Kunden entwickelt. An einen Vertrieb habe ich überhaupt noch nicht gedacht. Ich kann Ihnen deshalb auch nicht sagen, ob es das Kabel bei uns überhaupt zum kaufen gibt, geschweige den Preis.
Panther
Inventar
#40 erstellt: 09. Mai 2005, 15:17

das_bernd schrieb:
Das geht auch einfacher, zumindest unter Windoof (IE bzw. MF): Rechtsklick auf das Bild, "Eigenschaften".

Hmmmm,

stimmt irgendwie auffallend. Man lernt nie aus. Viele Wege führen nach Rom sozusagen.

Grüße

Panther
-scope-
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 09. Mai 2005, 15:45
Hallo,



Wenn Sie das wollen dann könnte man sagen auch dass Netzkabel ist damit Laufrichtungsgebunden!


Nachdem ich gut 20 Minuten versucht habe, den Kaltgerätestecker in die Wandsteckdose zu fummeln, muss ich das jetzt wohl auch einsehen


Wer von der Hochspannung nichts versteht soll aber bitte die Finger davon lassen.


Daran hält sich ja sowieso keiner...oder?
HeavensGateAudio
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 09. Mai 2005, 16:02

raedel schrieb:
Moin...
Gibt schon komische Sachen zwischen Himmel und Erde
Die Frage ist: Kommt der Strom aus der Steckdose?
Ist ab Dose die Haus- (Wohnungs)verkabelung auch geschirmt?
Der Zählerkasten sowie Hausanschluß (KZV)?
Wieso tut das nu grad der Meter Strippe
Die Steckdose ist prinzipiell ja nur ein Verbindungselement, etwa so wie ne Verlängerungsschnur.....
Fragen über Fragen.


Hallo raedel!

Na klar gibt es komische Sachen zwischen Himmel und Erde.

Dabei fällt mir ein, dass vor gar nicht allzu langer Zeit (wenn man mal auf die Jahrtausende der denkenden Menschheit zurück blickt...), der Himmel oben und die Erde unten war: die Erde war eine Scheibe und der Himmel war darüber!

Der Strom kommt aus der Steckdose und da ändert sich auch nur in Ausnahmefällen etwas dran. Sicherlich mag eine andere Unterveteilung, eine andere Unterputzverkabelung und der Einsatz high-endiger Sicherungen nicht schaden, aber was ändert das am Strom???

Andere Frage: Da kommt ein elektrisches Signal aus dem Verstärker - sozusagen ein Klangbrei aus Tiefen, Mitten und Höhen. Und da gibt es einige Bauteile in einer Frequenzweiche, die genau diesem Signal sagen, wo es lang geht. Das eine geht zum Hochtöner, das andere zum Mitteltöner und wieder ein anderes zum Tieftöner. Komisch oder?

Es sind die elektrischen Eigenschaften (Kapazität, Induktivität und so weiter...) eben dieser Bauteile, die dem Signal sagen, wo es lang geht! Und das funktioniert!!!

Wenn man mal unterstellt, dass ein Netzkabel auch elektrische Parameter aufweisen kann (also Kapazitäten, Induktivitäten und so weiter...), warum kann dann ein solches Netzkabel nicht auch Einfluss auf das 50Hz Signal haben, welches aus der Steckdose kommt???

Meist ist es ja kein reines 50Hz Signal, sondern eines, in dem unendlich viele hochfrequente Signale enthalten sind - und die haben im Netzteil einer Audiokomponente recht wenig zu suchen...

Beste Grüße
Christoph
-scope-
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 09. Mai 2005, 16:19
Hallo,


Wenn man mal unterstellt, dass ein Netzkabel auch elektrische Parameter aufweisen kann (also Kapazitäten, Induktivitäten und so weiter...), warum kann dann ein solches Netzkabel nicht auch Einfluss auf das 50Hz Signal haben, welches aus der Steckdose kommt???


Nun...trotzdem muss man nicht wieder bei Adam und Eva anfangen, denn all diese Argumente wurden in diesem Forum zu früherer Zeit etwa siebenhundertzweiunddreißig mal angeschnitten und BREITdiskutiert.

Den Einfluss den ein ausreichend dimensioniertes Netzkabel auf die Nutzspannungen in den Geräten haben kann, ist äusserst gering. Mit einfachsten Mitteln ist dem Anspruch an unbedenklichkeit bereits Genüge getan. ("ihr" seht das natürlich ganz anders....ist schon klar ;)) Besonders verarbeitete NK, die mit Ferritpasten usw. eine gewisse Filterwirkung erzielen wollen, haben zum einen -im vergleich zu richtigen Filtern- eine geradezu verschwindend geringe Dämpfung, die vielleicht im MHz-Bereich mit der Arbeit beginnt. Derartige Störungen kann man (sofern man sie in störender Grössenordnung zu beklagen hat) mit preiswerteren Mitteln viel effektiver bedämpfen.

Aber dieses Thema wurde wie erwähnt merhfach "abdiskutiert"....

Eine technisch angemessene Verkabelung aller Komponenten (aussen und innen) ist Grundvoraussetzung für eine gut funktionierende Musikanlage.
Alles weitere kommt in unserer (verrückten) Zeit nunmal automatisch dazu, da ein gewisser Drang zum Basteln und zum erreichen einer gewissen Exklusivität wohl nicht zu unterdrücken ist.


[Beitrag von -scope- am 09. Mai 2005, 16:22 bearbeitet]
jakob
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 09. Mai 2005, 18:48
@ scope,

hast Du in Deinem Beitrag nicht das eine oder andere IMHO vergessen?

Welche preiswertere Lösung als eine Ferritpulverummantelung meintest Du eigentlich?

Gruß
HeavensGateAudio
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 09. Mai 2005, 19:26

-scope- schrieb:
Hallo,


Wenn man mal unterstellt, dass ein Netzkabel auch elektrische Parameter aufweisen kann (also Kapazitäten, Induktivitäten und so weiter...), warum kann dann ein solches Netzkabel nicht auch Einfluss auf das 50Hz Signal haben, welches aus der Steckdose kommt???


Nun...trotzdem muss man nicht wieder bei Adam und Eva anfangen, denn all diese Argumente wurden in diesem Forum zu früherer Zeit etwa siebenhundertzweiunddreißig mal angeschnitten und BREITdiskutiert.

Den Einfluss den ein ausreichend dimensioniertes Netzkabel auf die Nutzspannungen in den Geräten haben kann, ist äusserst gering. Mit einfachsten Mitteln ist dem Anspruch an unbedenklichkeit bereits Genüge getan. ("ihr" seht das natürlich ganz anders....ist schon klar ;)) Besonders verarbeitete NK, die mit Ferritpasten usw. eine gewisse Filterwirkung erzielen wollen, haben zum einen -im vergleich zu richtigen Filtern- eine geradezu verschwindend geringe Dämpfung, die vielleicht im MHz-Bereich mit der Arbeit beginnt. Derartige Störungen kann man (sofern man sie in störender Grössenordnung zu beklagen hat) mit preiswerteren Mitteln viel effektiver bedämpfen.

Aber dieses Thema wurde wie erwähnt merhfach "abdiskutiert"....

Eine technisch angemessene Verkabelung aller Komponenten (aussen und innen) ist Grundvoraussetzung für eine gut funktionierende Musikanlage.
Alles weitere kommt in unserer (verrückten) Zeit nunmal automatisch dazu, da ein gewisser Drang zum Basteln und zum erreichen einer gewissen Exklusivität wohl nicht zu unterdrücken ist.



Hallo scope,

ich fange weder bei Adam und Eva an, noch bei dem Umstand, dass die Erde einst als Scheibe galt.

Die Verwendung von irgendwelchen Ferritpasten oder sonstigen Wundersalben war mir bislang fremd und ich behaupte, dass dies den in der EU geltenden Sicherheitsbestimmungen wohl nur schwer genügen kann.

Ebenso wenig liegt es mir daran, einem in diesem Forum lang und breit diskutiertem Thema weiteren Senf hinzuzufügen.

Dennoch behaupte ich, dass ein Netzkabel - wenn es konsequent aufgebaut ist - einen größeren Einfluss hat, als es die meisten hier zu vermuten bereit sind.

Aber wie ich schon sagte: Die Erde wurde einst als Scheibe betrachtet und diejenigen, die das Gegenteil behaupteten belächelt.

Jedem - auch Dir lieber scope - biete ich daher an, ein Netzkabel von Heavens Gate Audio zu testen. Völlig unverbindlich und ohne Kosten. (Ich lege sogar das Porto für den Rückversand dazu!

Eine eMail an mich mit der genauen Auflistung aller verwendeten Komponenten und Kabel genügt und ich werde es mir nicht nehmen lassen, mich den kritischen Äußerungen der Mitglieder dieses Forums zu stellen.

Gruß an alle
Christoph
HeavensGateAudio
Schaut ab und zu mal vorbei
#46 erstellt: 09. Mai 2005, 19:27

jakob schrieb:
@ scope,

hast Du in Deinem Beitrag nicht das eine oder andere IMHO vergessen?

Welche preiswertere Lösung als eine Ferritpulverummantelung meintest Du eigentlich?

Gruß


jakob,

was ist ein IMHO?
Ungaro
Inventar
#47 erstellt: 09. Mai 2005, 19:32
Hallo!


HeavensGateAudio schrieb:

was ist ein IMHO?


In my humble opinion (meiner bescheidenen Meinung nach).

MFG
Ungaro
HeavensGateAudio
Schaut ab und zu mal vorbei
#48 erstellt: 09. Mai 2005, 19:40
Finally - und nachdem ich mir mal das ganze hier geschriebene Zeug durchgelesen habe:

Liebe Leute:

Spart Euch die DSL-Flat-Rate!

Kauft Euch einmal im Monat eine schöne Scheibe (schwarz oder silber)!

Und fangt an, Musik zu geniessen!

Schade, dass man für solche Foren keinen Führerschein benötigt...


-scope-
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 09. Mai 2005, 19:57
Hallo,


hast Du in Deinem Beitrag nicht das eine oder andere IMHO vergessen?


Nein...keineswegs. Du kannst zwar (wie üblich) alles dramatisieren und (wie üblich) als klar "einflussnehmend" darstellen, aber du bist ebensowenig wie alle anderen "Pseudo-elitären" Hörer hier ganz sicher nicht in der Lage, eine herkömmliche Netzleitung meiner Wahl von einer Netzleitung deiner Wahl "klanglich" zu unterscheiden.
Das werfe ich dir jetzt einfach mal so vor und warte erwartungsvoll auf all die schönen Geschichten, die du darauf wieder erzählen wirst...Das kenne ich ja bereits


Welche preiswertere Lösung als eine Ferritpulverummantelung meintest Du eigentlich?


Du beantwortest meine Fragen regelmäßig mit Gegenfragen. Diese Unsitte werde ich jetzt mal übernehmen.
Was kostet ein 2 Meter langes Ferritpaste (oder Pulver) Netz-Käbelchen denn "bei dir" so?
Bei dieser Gelegenheit kannst du dann auch noch gleich die erzielbare Dämpfung/m bei XXX KHz mit angeben.

Vielleicht erübrigt sich ja dann meine Antwort und ich muss umdenken?!


[Beitrag von -scope- am 09. Mai 2005, 22:15 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 09. Mai 2005, 20:12
Hallo,


Die Verwendung von irgendwelchen Ferritpasten oder sonstigen Wundersalben war mir bislang fremd und ich behaupte, dass dies den in der EU geltenden Sicherheitsbestimmungen wohl nur schwer genügen kann.


Oh!!...Dann lass dir dass am Besten mal von z.B. Jakob erklären, oder besuche als eine unter etlichen Beispielen
diese Anbieterseite, um deinen Wissensstand zu aktualisieren:

http://www.kalle-miltzow.de/Netzkabel.html


Dennoch behaupte ich, dass ein Netzkabel - wenn es konsequent aufgebaut ist - einen größeren Einfluss hat, als es die meisten hier zu vermuten bereit sind.


Ich muss zugeben...Ich bin einer dieser "Meisten".


Jedem - auch Dir lieber scope - biete ich daher an, ein Netzkabel von Heavens Gate Audio zu testen. Völlig unverbindlich und ohne Kosten. (Ich lege sogar das Porto für den Rückversand dazu!


Wenn ich ein Neuling ohne selbstgemachte Erkenntnisse wäre, dann würde ich auf das großzügige Angebot sicher eingehen.
Ich habe aber "festgefahrene" ansichten und besitze etliche
aufwendige Netzfilter und auch diverse Netzkabel. Sogar eine SUN Leiste mit "teurer" Anschlussleitung nenne ich mein Eigen, und habe ein Akkunetzteil in Betrieb.
(Spätestens DA sollte sich doch was tun...oder?)

Es kann also im Wesentlichen nur noch an meiner akustischen "desensibilisierung" liegen....Oder eben an meinem Sinn für die Realität....Wie man eben will.

Ich meine zu wissen, wo in diesem Bereich die Grenzen gesteckt sind, und ab welcher "Ausbaustufe" man vergeblich investiert.


Eine eMail an mich mit der genauen Auflistung aller verwendeten Komponenten und Kabel genügt und ich werde es mir nicht nehmen lassen, mich den kritischen Äußerungen der Mitglieder dieses Forums zu stellen.


Hier wird es sicherlich diverse Leute geben, die dein Angebot zu schätzen wissen.

PS:
Gewerblicher Teilnehmer???


[Beitrag von -scope- am 09. Mai 2005, 20:22 bearbeitet]
-scope-
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 09. Mai 2005, 20:13
Hallo,

....
Kauft Euch einmal im Monat eine schöne Scheibe (schwarz oder silber)!

Und fangt an, Musik zu geniessen!


Wer sagt denn, dass (wir) ich das nicht mache(n)??



Schade, dass man für solche Foren keinen Führerschein benötigt...


Und um das herauszufinden, musstest du dich extra hier anmelden ???

Hmmmmm


[Beitrag von -scope- am 09. Mai 2005, 20:17 bearbeitet]
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