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Verständnisfrage, Hochwertige Netzleiste und Kaltgerätekabel

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Autor
Beitrag
DavidT
Stammgast
#1 erstellt: 30. Apr 2007, 07:33
Lese hier immer wieder das manche Hochwertige Netzleisten inkl. Kaltgerätekablen kaufen und auch davon höchst überzeugt sind.

So nun meine bescheidene Vorstellung, als erstes ersetzt man den Kaltgeräte Anschluß am Amp, CD etc. Dann steckt man alles in die neue Teure Stromleiste aber was dann? Der Strom kommt Wireless oder hat man nun eine Spezialzuleitung vom Stromversorger legen lassen?
Weil die Steckdose in der Wand und deren Zuleitung ist doch genauso bescheiden wie vorher.
-scope-
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 30. Apr 2007, 13:20

Weil die Steckdose in der Wand und deren Zuleitung ist doch genauso bescheiden wie vorher.


Es gibt "hier und da" vereinzelte Patienten, die das gleich mitwechseln lassen.

Ich schreibe bewusst "lassen", da diese Spezies in der Regel nichtmal einen Nagel in die Wand bekommt.


[Beitrag von -scope- am 30. Apr 2007, 13:21 bearbeitet]
Sir_Tom
Inventar
#3 erstellt: 30. Apr 2007, 13:24
Es soll ja bereits Hauskraftwerke geben, die garantiert haiendigen Strom liefern...

ptfe
Inventar
#4 erstellt: 30. Apr 2007, 13:55

Sir_Tom schrieb:
;) Es soll ja bereits Hauskraftwerke geben, die garantiert haiendigen Strom liefern...

:prost

Wobei hierbei klanglich aufzupassen ist:
bei Solarstrom wird der Klang sonnig und warm , bei Windkraft eher luftig und bewegt



cu ptfe
Sir_Tom
Inventar
#5 erstellt: 30. Apr 2007, 14:37


Argon50
Inventar
#6 erstellt: 30. Apr 2007, 17:41


hf500
Moderator
#7 erstellt: 30. Apr 2007, 19:07
Moin,
Atomstrom sorgt fuer strahlende Hoehen, der aus Kohlekratwerken fuer rabenschwarze Baesse
und mit Strom aus Wasserkraft ist der Klang besonders klar und perlend.

Dank unseres Verbundnetzes koennen wir aus der Kombination aller Eigenschaften den perfekten Klang geniessen.
Wenn allerdings zuviel Windstom dabei ist, kann es etwas rauschen.
;-)

73
Peter
ROBOT
Inventar
#8 erstellt: 02. Mai 2007, 20:21

DavidT schrieb:
Lese hier immer wieder das manche Hochwertige Netzleisten inkl. Kaltgerätekablen kaufen und auch davon höchst überzeugt sind.

So nun meine bescheidene Vorstellung, als erstes ersetzt man den Kaltgeräte Anschluß am Amp, CD etc. Dann steckt man alles in die neue Teure Stromleiste aber was dann? Der Strom kommt Wireless oder hat man nun eine Spezialzuleitung vom Stromversorger legen lassen?
Weil die Steckdose in der Wand und deren Zuleitung ist doch genauso bescheiden wie vorher.

Hi,
als Versuch einer einigermaßen "ernsthaften" Antwort :

Du hast das Problem selbst schon voll und ganz erkannt!
Wenn man die Befürworter befragt, wie denn der Einfluss der vorherigen Leitungslänge zu bewerten ist, kommen keine oder ausweichende Antworten. Selbst die Leute mit einer separaten "High End" Leitung Hausanschluß >>> HiFi Anlage haben grundsätzlich vor dem Verteiler im Zweifelsfall einige 10, 100 oder gar 10.000e Meter bis zum Ursprung der Energie, je nach Sichtweise...
hf500
Moderator
#9 erstellt: 02. Mai 2007, 21:04
Moin,
dazu kommt noch ein grundsaetzliches Problem.
Im Signalersatzschaltbild eines Verstaerkers etc. kommt das Netzteil ueberhaupt nicht vor.
Hoechstens sein Innenwiderstand, der bei stabilisierten Netzteilen (alles ausser Endverstaerker) klein ist
und bei Endstufen von den Ladekondensatoren des Endstufennetzteiles dargestellt werden kann.
Parallel dazu liegt noch der Innenwiderstand des Gleichrichters.
Technisch gesehen ist der Wechselstromkreis des Gleichrichters schon ein voellig anderer Stromkreis,
der mit der Signalschaltung nichts mehr zu tun hat.

Allein schon deswegen spielt das Netzkabel keine Rolle, es sei denn, es ist so schlecht,
dass es wegen Kontaktfehlern das Geraet noch nicht einmal mit Strom versorgen kann.

Von einer grosszuegigen Stromversorgung koennen Endverstaerker mit ihren ungeregelten Netzteilen noch am ehesten profitieren,
alle anderen Geraete, die eigentlich immer stabilisierte Netzteile haben (allein schon wegen der Brummunterdrueckung),
sind meist mit einer Netzausregelung von +-20% oder mehr ausgestattet.
Denen ist es egal, ob die Netzspannung 200V oder 250V betraegt, die Netzteile liefern immer die gleiche Ausgangsspannung brumm- und rauscharm.
Den meisten Endverstaerkern ist es auch egal, die Verstaerkung ist konstant. Nur die maximale Ausgangsleistung aendert sich etwas.
Nur, ob ein 100W Verstaerker gerade 90 oder 110W liefern -kann-, das merkt ohnehin niemand.

Geraete, die ihre Eigenschaften unter diesen Bedingungen deutlich veraendern, sind Fehlkonstruktionen.
Nur Roehrenverstaerker/-geraete sind wegen der meist nicht stabilisierten Heizung empfindlich, die Ausnahme hier.

Und da ist noch etwas.
Der Widerstand der Primaerspule des Netztrafos ist immer um mehrere Groessenordnungen groesser als der Widerstand des Netzkabels,
also bestimmt -dieser- Widerstand das Verhalten des Kreises (man rechnet allgemein den Innenwiderstand des Netzes bis zur Steckdose zu 1 Ohm).
Ob das Netzkabel 1/10 Ohm mehr oder weniger hat, spielt da ueberhaupt keine Rolle.
Da sollte man sich eher um die Widerstandszunahme des Kupfers im Netztrafo durch seine Erwaermung Gedanken machen ;-)

Die Idee der aktiven Netztrafokuehlung in HiFi-Geraeten reklamiere ich hiermit fuer mich.
Da muss von den Goldohren noch etwas zu holen sein.
;-)

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 02. Mai 2007, 21:06 bearbeitet]
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