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Kontrollierter Pilzbefall verbessert den Klang

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Autor
Beitrag
nordinvent
Inventar
#1 erstellt: 26. Nov 2009, 20:01
Schweizer und deutsche Forscher wollen den Klang von Geigen auf eine kuriose Art verbessern:
Sie infizieren das Holz für den Instrumentenbau mit Pilzen und lassen das Material für einige Wochen gezielt dahinrotten.

Dadurch verringert sich die Dichte des Fichten- und Bergahornholzes. Das auf diese Weise behandelte Holz bekommt bessere klangliche Eigenschaften.

Sollte doch bestimmt auch bei Membranen funktionieren.
Oder was meint ihr?
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 26. Nov 2009, 20:31
Probiers doch aus: Nimm Deine teuren Lautsprecher und stelle sie bei diesem feuchtem Wetter (ideal für solche Versuche) ein paar Tage raus. Vorher die Membranen mit Pilzen von altem Brot oder Ähnliches einreiben.

Ich übernehme keine Haftung...


[Beitrag von Jeck-G am 26. Nov 2009, 20:33 bearbeitet]
Florian_1
Stammgast
#3 erstellt: 26. Nov 2009, 21:36
Mit Membranen funktioniert das garantiert nicht.
Aber das mit den Geigen stimmt tatsäclich, und der Typ verkauft die seit ein paarMonaten.
Der Pilz (je nach Art) löst teilweise die äußere Zellmembran, sodass das Holz nahe an dem von Stradivari aus dem 17Jh ist. Damals wars ein bisschen Kälter und das gab besseres Klangholz.
nordinvent
Inventar
#4 erstellt: 27. Nov 2009, 10:34

Florian_1 schrieb:
Mit Membranen funktioniert das garantiert nicht.
Aber das mit den Geigen stimmt tatsäclich, und der Typ verkauft die seit ein paarMonaten.
Der Pilz (je nach Art) löst teilweise die äußere Zellmembran, sodass das Holz nahe an dem von Stradivari aus dem 17Jh ist. Damals wars ein bisschen Kälter und das gab besseres Klangholz.
:prost

Ich denke wenn am den passenden Pilz hat und für entsprechendes Klima sorgt ( nicht in den regen stellen )dann sollte es auch möglich sein für ein entsprechendes Egebnis zu sorgen.
Ich werds ausprobieren mit nem alten Speaker.
xutl
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2009, 10:40

nordinvent schrieb:
Ich werds ausprobieren mit nem alten Speaker. ;)

Gab es denn überhaupt mal LS mit HOLZ-Membranen.
nordinvent
Inventar
#6 erstellt: 27. Nov 2009, 10:41

xutl schrieb:

nordinvent schrieb:
Ich werds ausprobieren mit nem alten Speaker. ;)

Gab es denn überhaupt mal LS mit HOLZ-Membranen.


Klar und es gibt Sie immer noch!!
ThaDamien
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2009, 10:45
@nordivent:

Du solltes hier nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.

Bei Streichinstrumenten wird ein Korpus gezielt dazu genutzt den von den Seiten erzeugten Schall zuverstärken.

Hierbei führen verschiedene Materialeigenschaften (Dichte / Steifigkeit etc.) zu anderen Klangcharakteristika.

Wenn man nun einen Vergleich ziehen würde zwischen einem Streichinstrument und einem Lautsprecher.Dann würde man einen Hornlautsprecher vergleichen und die Membran wäre hier die "Seite" und das Gehäuse der verstärkende Korpus.




Nun zu dem was du vor hast ist aber das verändern der Chassismembran, welche schon Dicken unter um oder besser unter 1mm aufweisen sollten sofern die gut gefertigt sind.

Eine Membran soll möglichst steif sein bei möglichst geringem Gewicht, wie willst du in einem Wald und Wiesen Versuch eine homogene Abtragung der Chassismembran erhalten.
Und dabei die nötige Steifigkeit der Membran gewährleisten ?

Ebenso kann man die Auswirkungen des Pilzes auf Holz nicht 1:1 auf Papier übertragen.
xutl
Inventar
#8 erstellt: 27. Nov 2009, 10:50

nordinvent schrieb:

xutl schrieb:

nordinvent schrieb:
Ich werds ausprobieren mit nem alten Speaker. ;)

Gab es denn überhaupt mal LS mit HOLZ-Membranen.


Klar und es gibt Sie immer noch!!

Bitte ein Beispiel.
nordinvent
Inventar
#9 erstellt: 27. Nov 2009, 10:51

ThaDamien schrieb:
@nordivent:

Du solltes hier nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.

Bei Streichinstrumenten wird ein Korpus gezielt dazu genutzt den von den Seiten erzeugten Schall zuverstärken.

Hierbei führen verschiedene Materialeigenschaften (Dichte / Steifigkeit etc.) zu anderen Klangcharakteristika.

Wenn man nun einen Vergleich ziehen würde zwischen einem Streichinstrument und einem Lautsprecher.Dann würde man einen Hornlautsprecher vergleichen und die Membran wäre hier die "Seite" und das Gehäuse der verstärkende Korpus.




Nun zu dem was du vor hast ist aber das verändern der Chassismembran, welche schon Dicken unter um oder besser unter 1mm aufweisen sollten sofern die gut gefertigt sind.

Eine Membran soll möglichst steif sein bei möglichst geringem Gewicht, wie willst du in einem Wald und Wiesen Versuch eine homogene Abtragung der Chassismembran erhalten.
Und dabei die nötige Steifigkeit der Membran gewährleisten ?

Ebenso kann man die Auswirkungen des Pilzes auf Holz nicht 1:1 auf Papier übertragen.


Sicherlich nicht 1:1.
Die Stradivari war meines Wissens nicht bröselig ober weich.
Im Gegenteil, wenn ich versuche aus einem Körper eine bestimmte Sache herauszulösen kann durchaus Stabilität hinzu gewonnen werden.!!!


[Beitrag von nordinvent am 27. Nov 2009, 10:54 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#10 erstellt: 27. Nov 2009, 11:04
@nordinvent:

Das bezieht sich nur auf geplante Strukturen, die dann meist der Steifigkeit in gewisse bevorzugte Bewegungs bzw. Belastungsrichtungen dient. Diese Bauteile sind dann meist nur in gewisse Richtungen sehr belastbar, jedoch gerade bei Schwinungsbelastungen extrem schlecht einsetzbar.

Bei Holz sieht das etwas anders aus, wegen des Faseraufbaus und der recht guten Elastizität.


Ob die Geige bröselig oder weich ist, hat wenig mit einer Papiermembran zu tun.

Deshalb habe ich extra die Dicke einer Lautsprechermembran erwähnt, vergleiche diese mal mit der Dicke einer Geigenwand.

Eine Papiermembran ist ansich schon getrimmt nur Steifigkeit in ihrer Bewegungsrichtung aufzuweisen, löst du sie aus ihrer Einspannung heraus ist und verdrillst sie wirst du das schnell feststellen.

... so ich muss jetz zur Uni... schreib heut abend vielleicht noch was.. viel erfolg...
nordinvent
Inventar
#11 erstellt: 27. Nov 2009, 12:43

ThaDamien schrieb:
@nordinvent:

Das bezieht sich nur auf geplante Strukturen, die dann meist der Steifigkeit in gewisse bevorzugte Bewegungs bzw. Belastungsrichtungen dient. Diese Bauteile sind dann meist nur in gewisse Richtungen sehr belastbar, jedoch gerade bei Schwinungsbelastungen extrem schlecht einsetzbar.

Bei Holz sieht das etwas anders aus, wegen des Faseraufbaus und der recht guten Elastizität.


Ob die Geige bröselig oder weich ist, hat wenig mit einer Papiermembran zu tun.

Deshalb habe ich extra die Dicke einer Lautsprechermembran erwähnt, vergleiche diese mal mit der Dicke einer Geigenwand.

Eine Papiermembran ist ansich schon getrimmt nur Steifigkeit in ihrer Bewegungsrichtung aufzuweisen, löst du sie aus ihrer Einspannung heraus ist und verdrillst sie wirst du das schnell feststellen.

... so ich muss jetz zur Uni... schreib heut abend vielleicht noch was.. viel erfolg...


je nach Pilzart bleiben veränderte Hinterlassenschaften deren Eigenschaften nicht immer vorhersehbar sind.
Dann kommt es wohl auf verschiedene Versuche mit unterschiedlichen Pilzarten an.


[Beitrag von nordinvent am 27. Nov 2009, 12:44 bearbeitet]
GorgTech
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 28. Nov 2009, 20:51
Kann man eine ausgediente Geige auch rauchen ?
ZeeeM
Inventar
#13 erstellt: 28. Nov 2009, 21:09

GorgTech schrieb:
Kann man eine ausgediente Geige auch rauchen ? ;)


Ich habe auch gehört das durch kontrollierten Pilsbefall die Wahrnehmung sich auch verbessert.
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