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Tellur als Leitermaterial

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Soundscape9255
Inventar
#1 erstellt: 05. Jan 2010, 17:15
"High-End" ist ja nur, was exotische (teuere) Materialien verwendet - grad über Tellurium-Kupfer "gestolpert":

http://www.dienadel....suche--Bullet%20Plug

Laut Wikipedia hat Tellur aber Halbleitereigenschaften - für das Signal ist das ja eher kontraproduktiv...
hf500
Moderator
#2 erstellt: 05. Jan 2010, 19:21
Moin,
also verwendet man eine Kupfer-Tellur Legierung.

Nun ist es aber so, dass man durch Legieren die Leitfaehigkeit des Kupfers keinesfalls verbessern kann. Was sich verbessern kann, ist die mechanische Festigkeit. Reines Kupfer ist ja nicht gerade fuer grosse Haerte bekannt ;-)

Wenn Tellur ein Halbleiter ist, dann kennzeichnet das erstmal nur die Eigenschaften als elektrischer Leiter. Sperrschichten muss man nicht erwarten, die gibt eine simple Legierung nicht her.

Ob man jetzt diese Legierung oder das sonst verwendete Messing (Cu-Zn Legierung) nimmt, duerfte bei so einem Stecker wohl weitgehend egal sein. Billiger ist Messing auf jeden Fall.

73
Peter
kinodehemm
Inventar
#3 erstellt: 05. Jan 2010, 20:05
Moin

Tellur soll wohl die Oxidationsneigung des Kupfers vermindern und die Legierung härter machen...

Da aber der Schmelzpunktz von Cu schon über dem Siedepunkt von Tellur liegt, ist die Herstellung sicher ne nette Sauerei..
hf500
Moderator
#4 erstellt: 05. Jan 2010, 22:10
Moin,
nachdem man die Oberflaechen der Kontaktbauteile veredelt, spielt die Oxidationsneigung des Kupfers keine Rolle.
Bleibt also nur die Festigkeit uebrig, und das kann man genausogut mit Zink oder Zinn loesen.

Der Aspekt mit der Siedetemperatur des Tellurs ist da auch noch interessant ,-)

Hauptsache, man kann wieder eine neue Sau durch's High-End Dorf treiben ;-)

73
Peter
djtechno
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Jan 2010, 22:59
Tja, es muß halt immer exklusiver sein.

Für Frauen mit Geld gibts Lacoste-handtaschen.
Da geht auch nicht mehr rein als in die PVC-Taschen für die Studentinnen und Schülerinnen, nur weils halt Krokodilleder ist und vom Modeschöpfer Persöhnlich mit Klarlack lackiert is' isses dann eben teurer. Die eizelnen Gesellschaftsschichten müssen sich schließlich irgendwie voneinander differenzieren..

oder armbanduhren: eine Dugena für 150€ ist super robust (gehärtet),stellt sich per funk und ist zuverlässig.

eine rolex für wasweißich wie viel tausend euro geht ungenau und bleibt stehen,wenn man sie mal 3-4 tage nicht trägt, da automatikuhr. Und für die,die die Uhr nicht immer tragen gibts dann diese rüttelmachinen
Die sind sauteuer. Kann man zwar aus dem märklin/fischertechnikkasten vom sohn selber bauen,aber da raten die hrenexperten wieder ab,daß falsches rütteln die uhr zerstören kann.
ja,nun,und wenn einer mit der rolex joggen geht, oder motorrad fährt,geht die auch kaputt?
SUUPER :x

Und so isses halt mir highend auch. Ordinäres kupfer+alu+pvc als isolator ist zu ordinär,da müssene xotische legierungen,rhodium oder reinsilber und teflon rein. Man muß sich ja irgendwie differenzieren...


[Beitrag von djtechno am 05. Jan 2010, 23:04 bearbeitet]
_ES_
Administrator
#6 erstellt: 05. Jan 2010, 23:53

Hauptsache, man kann wieder eine neue Sau durch's High-End Dorf treiben ;-)


Das und nur das, trifft es genau.
Grzmblfxx
Stammgast
#7 erstellt: 06. Jan 2010, 12:11

Tja, es muß halt immer exklusiver sein.


Ja, in der Tat. Das ist, das musst auch Du zugeben, ein wirtschaftlich nicht zu unterschätzender Antrieb!

Genaugenommen klingt wohl ein Aldi DVD Player nicht deutlich schlechter klingen als ein "richtiger". Aber ich will sowas einfach nicht zuhause stehen haben. Ist ausserdem auch Umweltschädlich: Er wird mit Sicherheit nicht so lange halten wir zB. ein Accuphase. Auch wenn der kaputt geht, wird es sich lohnen, ihn herzurichten!


eine rolex für wasweißich wie viel tausend euro geht ungenau und bleibt stehen,wenn man sie mal 3-4 tage nicht trägt, da automatikuhr. Und für die,die die Uhr nicht immer tragen gibts dann diese rüttelmachinen
Die sind sauteuer. Kann man zwar aus dem märklin/fischertechnikkasten vom sohn selber bauen,aber da raten die hrenexperten wieder ab,daß falsches rütteln die uhr zerstören kann.
ja,nun,und wenn einer mit der rolex joggen geht, oder motorrad fährt,geht die auch kaputt?
SUUPER :x


Hmm, das liest sich sehr verbittert.
Dugena? Das ist doch die Uhrenmarke, die nie eigens produziert hat. Bis in die 1970er Jahre aber auch gute Uhren hatte...
...und dann vor allem in letzter Zeit auch mit chinesischen Uhrwerken aufgefallen ist, die nicht mehr zu reparieren sind, wenn sie einen Defekt haben.

Das lässt sich auch durchaus mit Hifi vergleichen. Es reicht von der Technik wohl die einfachste Variante, aber ich will auch Anfaßqualität und Nachhaltigkeit.

Das erinnert mich an den AEG-Mitarbeiter, über den seinerzeit bei der Werksschließung eine Reportage gedreht wurde, da er ja in kürze Arbeitslos sein würde. Als man das Wohnzimmer sah, sah man jede Menge China- NoName Produkte als TV, DVD usw.
Das Klagen über die Werksschließung war groß und das ja keiner mehr Qualitäts- Waschmaschinen von AEG kaufen würde und wie ungerecht die anderen wären.
Daß er vorger durch den Kauf des China- Zeugs die Grundig, Philips usw. Mitarbeiter "auf dem Gewissen" hatte, kam ihm nicht in den Sinn.


Oh, das war fürcherlich off-Topic, ich musste dazu aber meinen Senf dazugeben!

Zm Thema möchte ich nur sagen, daß wieder ein sinnlosen Argument auf die Verbraucher losgelassen wird.
Andererseits scheinen die Hersteller da offene Türen einzurennen (aus eigener Erfahrung ).

Natürlich ist es geqirrlter Unsinn, aber - Hand aufs Herz -es wird keinen an dem Rande des Ruins bringen, das ist die falsche Zielgruppe!

Schöne Grüße
Andreas

P.S. Meine Rolex geht ausreichend genau und da das meine einzige Uhr ist, bleibt sie auch nie stehen. Aber sie sieht nach über 10 Jahren immer noch aus wie neu und das nach härtestem Einsatz (wenn Joggen schlecht wäre, wäre die Uhr wohl schon lange kaputt- und nicht das ich viel Joggen würde )!


[Beitrag von Grzmblfxx am 06. Jan 2010, 12:21 bearbeitet]
t.klebi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 06. Jan 2010, 15:59

Grzmblfxx schrieb:
Genaugenommen klingt wohl ein Aldi DVD Player nicht deutlich schlechter klingen als ein "richtiger". Aber ich will sowas einfach nicht zuhause stehen haben.

Keine Ahnung wie Aldi-DVD-Player klingen, aber mein (sehr preiswerter) Phillips-DVD-Player klingt bei CD-Wiedergabe unterirdisch.
Der durfte nur mal zu Testzwecken als Musiklieferant dienen.

Gruß
t.klebi
djtechno
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 07. Jan 2010, 15:01
Ich habe noch einen Medion DVD 2001

Also an den Cinch-Ausgängen ist der Klang recht gut,da gibts nix zu Meckern,der Kopfhörerausgang ist aber absolut unbrauchbar (keine Höhen,keine Bässe und etliche % Klirrfaktor)

Das ding kann aber kein divx, und schluckt video cds und super video cds nur in der 1.0-Variante,also ohne Menüs. (S)VCD-2.0-Medien bringen das ding zum absturz und man bekommt das medium nur per "notauswurf" (player einschalten und panisch auf der auswurftaste rumhacken,bis die lade aufgeht, BEVOR er mit dem Einlesen anfängt) wieder raus.


Die mp3-cd-Wiedergabe ist für Damalige Verhältnisse ok. zeigt halt nur kurze dateinamen an, 192 kbit/sec mp3 klingen wie am pc in guter software (foobar2000) 128 kbit/sec mp3.(also ungefähr das klangniveau,daß man am pc von musicmatch jukebox z.b. kennt) Ansonsten aber für damalige Verhältnisse ok,heutige dvd-player könnens aber selbst bei den biligsten hier inzwischen deutlich besser


[Beitrag von djtechno am 07. Jan 2010, 15:09 bearbeitet]
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