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Sicherung im Signalweg schädlich ?

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Autor
Beitrag
Möller
Stammgast
#1 erstellt: 03. Jun 2010, 09:57
Hallo zusammen !

Ist so eine Sicherung, im Singnalweg des "heissen" Lautsptrecherpluspols dem Klang schädlich ?
Sie reagiert doch auf Termperaturunterschiede.
Verbiegt sich dann nicht der Frequenzgang, dieses 6000 Euro Amps ?



Vielen Dank !

Gruß Stefan


[Beitrag von Möller am 03. Jun 2010, 10:07 bearbeitet]
Möller
Stammgast
#2 erstellt: 03. Jun 2010, 14:36
Keine eine Idee ?
DB
Inventar
#3 erstellt: 03. Jun 2010, 15:12
Die Frage ist eher "wozu die Sicherung". Selbst mittelmäßige Verstärker haben heutzutage einen elektronischen Überlastschutz.

MfG
DB
Jeck-G
Inventar
#4 erstellt: 03. Jun 2010, 15:17
Ist nur eine Notlösung, damit der Endstufenteil im Fehlerfall hoffentlich(!) nicht abraucht. Vernünftige Verstärker haben Schutzschaltungen, die im Fehlerfall (wozu auch Gleichspannung am Ausgang, Überlastung, Temperatur) den Ausgang z.B. durch ein Relais abtrennen.

Negative Auswirkungen auf den Klang sind nicht zu erwarten, denn der Widerstand der Sicherung ist frequenzunabhängig (zumindest im NF-Bereich).

Edit: Dafür, dass 14 Transistoren verbaut sind (dürften mal eben zur Ansteuerung eines dicken Antriebsmotors im zweistelligem kW-Bereich einer CNC-Fräse reichen), sind die Leiterbahnen nun wirklich lächerlich.


[Beitrag von Jeck-G am 03. Jun 2010, 15:21 bearbeitet]
Möller
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jun 2010, 18:22
Mmmhh...

kommt mir auch ziemlich komisch vor ,
soll aber super klingen der Krell.

Und richtig, Er könnte zur Not bis zu 1900 Watt an die LS pumpen.

Scheint zu funktionieren.

LG Stefan
Jeck-G
Inventar
#6 erstellt: 03. Jun 2010, 18:49

Und richtig, Er könnte zur Not bis zu 1900 Watt an die LS pumpen.
Würde sich aber mit der Sicherung beißen, außer die bauen da eine 20A-Sicherung (größte Glassicherung) rein (bei 4Ohm wären das 80V, 20A -> 1600W). Gilt ebenfalls für die Absicherung der Railspannungen...
Die meinen aber mit Sicherheit PMPO-"Leistung", ich rechne in RMS.
ZeeeM
Inventar
#7 erstellt: 03. Jun 2010, 19:09

Jeck-G schrieb:

Die meinen aber mit Sicherheit PMPO-"Leistung", ich rechne in RMS.


Welche Leistung die meinen, weiss ich nicht. Aber Krell meint mit Sicherheit nicht PMPO, davon kannst du ausgehen. Solche Werte sind Brüllwürfel und 70-Euro-PA-Enstufen vorbehalten.
raedel
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jun 2010, 19:09
Moin,

ich rechne in Sinus . Wenn das alles ist für 6K€, bissi dünne sehen die Bahnen wirklich aus!
Hast die schon gekauft?

Gruß
Burkhard
ZeeeM
Inventar
#9 erstellt: 03. Jun 2010, 19:11

raedel schrieb:
Moin,

ich rechne in Sinus . Wenn das alles ist für 6K€, bissi dünne sehen die Bahnen wirklich aus!
Hast die schon gekauft?

Gruß
Burkhard


P=I^2*R Wenn R der Leiterbahnen hinreichend klein und die Wärme abgeführt werden kann, dann gibt es kein Problem.
raedel
Stammgast
#10 erstellt: 03. Jun 2010, 19:22
Wie? Du meinst aber jetzt nicht die Wärme der Leiterbahnen?
hf500
Moderator
#11 erstellt: 03. Jun 2010, 19:53
Moin,
doch, meint er.

Bei 35µ Folienstaerke, das ist der Standard, rechnet man mit 1mm Leiterbahnbreite pro Ampere.
Moeglicherweise sind es ja 70µ Platinen, die waeren natuerlich belastbarer.

Was ich auch witzig finde, sind die "Speziellen Bipolartransistoren. Speziell ist nur, dass Motorola die fuer Krell mit der Teilenummer gestempelt hat, am Ende sind es stinknormale 2N3055

73
Peter
raedel
Stammgast
#12 erstellt: 03. Jun 2010, 20:06
Das wär'n Ding Und denn steht 'Mexico' drauf, erinnere mich daß die da (ganz) früher alle her kamen. Als Asien noch auf der Mondkarte war.....

Gruß
Burkhard
-scope-
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 03. Jun 2010, 20:06

Und richtig, Er könnte zur Not bis zu 1900 Watt an die LS pumpen.


Niemals. Die maximale Leistungsaufnahme liegt gerade mal bei 1900W.

Das Teil leistet angeblich 2x500 in 4R, wobei sich dieser Wert -zweifellos- nicht mehr verdoppelt, wenn man die Impedanz halbiert.
ZeeeM
Inventar
#14 erstellt: 03. Jun 2010, 20:07

hf500 schrieb:

Was ich auch witzig finde, sind die "Speziellen Bipolartransistoren. Speziell ist nur, dass Motorola die fuer Krell mit der Teilenummer gestempelt hat, am Ende sind es stinknormale 2N3055
73
Peter


Irgendwo hatte ich im Netz mal eine ganze Sammlung von Schaltplänen gesehen, ich meine das war eine dänische Seite, die von teilweise High-End Geräten stammten und die waren erschreckend banal.
Möller
Stammgast
#15 erstellt: 04. Jun 2010, 07:19
Morgen zusamman,

ich werde den Krell gg. meinen Levinson 383 antreten lassen,
und dann per Gehör entscheiden,

ohne Pegelabgleich und Blindtest - wie jeder normale Mensch.

Mal sehen wer bleiben darf ?

LG Stefan
DB
Inventar
#16 erstellt: 04. Jun 2010, 07:22
Vermutlich wird man mit einer konvektionsgekühlten PA-Endstufe besser und billiger dran sein.

MfG
DB
kölsche_jung
Inventar
#17 erstellt: 04. Jun 2010, 07:31

DB schrieb:
Vermutlich wird man mit einer konvektionsgekühlten PA-Endstufe besser und billiger dran sein.


is aber kein HAI-ÄND ...

und wieso eigentlich
Möller schrieb:
... des "heissen" Lautsptrecherpluspols ...

...

grüße, klaus


[Beitrag von kptools am 04. Jun 2010, 12:25 bearbeitet]
RoA
Inventar
#18 erstellt: 04. Jun 2010, 07:36

hf500 schrieb:
Was ich auch witzig finde, sind die "Speziellen Bipolartransistoren. Speziell ist nur, dass Motorola die fuer Krell mit der Teilenummer gestempelt hat, am Ende sind es stinknormale 2N3055


Das ist jetzt aber ein Joke

Oder etwa nicht?
DB
Inventar
#19 erstellt: 04. Jun 2010, 07:48

kölsche_jung schrieb:

DB schrieb:
Vermutlich wird man mit einer konvektionsgekühlten PA-Endstufe besser und billiger dran sein.

MfG
DB


is aber kein HAI-ÄND ...

Ach, mit einer 15cm dicken Alu-Frontplatte , Rosenholzknöpfen und Luftlöchern aus Kevlar läßt sich da schon einiges erreichen...

MfG
DB
ZeeeM
Inventar
#20 erstellt: 04. Jun 2010, 08:58

RoA schrieb:

hf500 schrieb:
Was ich auch witzig finde, sind die "Speziellen Bipolartransistoren. Speziell ist nur, dass Motorola die fuer Krell mit der Teilenummer gestempelt hat, am Ende sind es stinknormale 2N3055


Das ist jetzt aber ein Joke

Oder etwa nicht? :?


Wenn Hersteller die Bauteilbezeichnungen verändern, dann häufig um zu verbergen, das sie auch nur mit Wasser kochen.
Manche Hersteller haben erkannt, das ein guter Teil des Klangempfindens nicht physikalisch durch ihre Produkte erzeugt wird. Derselbe Wein in unterschiedlichen Flaschen schmeckt ja auch nicht gleich.
cptnkuno
Inventar
#21 erstellt: 04. Jun 2010, 09:07

Möller schrieb:
Morgen zusamman,

ich werde den Krell gg. meinen Levinson 383 antreten lassen,
und dann per Gehör entscheiden,

ohne Pegelabgleich und Blindtest - wie jeder normale Mensch.

Mal sehen wer bleiben darf ?

Normalerweise der lautere
Möller
Stammgast
#22 erstellt: 04. Jun 2010, 09:25
Der lautere ???

Das will ich garnicht ausprobieren !

Eher bleibt der Krell, und das übrige Geld wird schonmal
auf des Lautsprecherparbuch gepackt.

Es sollen nämlich auf kurze Sicht ein Paar Titan 7,
meine Vulkan 6 ablösen, bringt wahrscheinlich einen grössern Vortschritt.

LG Stefan
RoA
Inventar
#23 erstellt: 04. Jun 2010, 09:48

ZeeeM schrieb:

RoA schrieb:

hf500 schrieb:
Was ich auch witzig finde, sind die "Speziellen Bipolartransistoren. Speziell ist nur, dass Motorola die fuer Krell mit der Teilenummer gestempelt hat, am Ende sind es stinknormale 2N3055


Das ist jetzt aber ein Joke

Oder etwa nicht? :?


Wenn Hersteller die Bauteilbezeichnungen verändern, dann häufig um zu verbergen, das sie auch nur mit Wasser kochen.


Schon klar, aber der 2N3055 ist nun wirklich Asbach. Ich kann mich noch daran erinnern, daß ich damit mal ein Netzteil gebaut habe. Das war in den 70ern...
ZeeeM
Inventar
#24 erstellt: 04. Jun 2010, 09:58

RoA schrieb:
Schon klar, aber der 2N3055 ist nun wirklich Asbach. Ich kann mich noch daran erinnern, daß ich damit mal ein Netzteil gebaut habe. Das war in den 70ern...


2N3055 in einer Krell.. das wäre peinlich. ;-)
Aber man könnte auch eine Endstufe im 100W Bereich mit BD 139/140 bauen und über die Transistorzahl die potentiellen Käufer beeindrucken.
Andere Hersteller (Marantz oder Denon) bewerben ihre Vollverstärker damit, das sie keine Transen parallelschalten.
hf500
Moderator
#25 erstellt: 04. Jun 2010, 17:21
Moin,

2N3055 ist doch gar nicht so schlecht, ich habe hier einen Bouyer ELA-Verstaerker fuer 200/400W, der deren 12 in der Endstufe hat ;-)

Im Krell wird schon etwas zeitgemaesseres als 2N3055 sein, aber dadurch, dass der Geraetehersteller die Transistoren stempeln laesst, macht eine unabhaengige Reparatur schwierig.
Andererseits, wenn man herausgefunden hat, was ein Transistor zu leisten hat, kann man schon passenden Ersatz finden.

73
Peter
Möller
Stammgast
#26 erstellt: 05. Jun 2010, 10:36
Morgen,

Krell gibt an, das diese besonders schnellen,
linearen und leistungsfähigen Transistoren,
exklusiv nach Krellschen Angaben gefertigt werden
und der restlichen verstärkerbauenden Welt nicht zur verfügung stehen.

LG Stefan
-scope-
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 05. Jun 2010, 10:40
Krell richtet sich mit dieser Werbung gezielt an Menschen wie dich. Es soll anscheinend der Eindruck geweckt werden, dass man etwas völlig einzigartiges erwirbt und daher der verlangte Preis völlig angemessen erscheint.
Und "das" funktioniert soweit auch.


[Beitrag von -scope- am 05. Jun 2010, 10:42 bearbeitet]
Möller
Stammgast
#28 erstellt: 05. Jun 2010, 10:50
Dann wäre dies versetzlicher Betrug !
Da willst Du doch niemandem vorwerfen oder ?

LG Stefan


[Beitrag von Möller am 05. Jun 2010, 10:50 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#29 erstellt: 05. Jun 2010, 11:02

Möller schrieb:
Dann wäre dies versetzlicher Betrug !

LG Stefan


Warum das denn? Wo bekommt man schon mit Krell gestempelte Transistoren? Der Rest ist Angebot und Nachfrage.
Betrug wäre, wenn du 2N3055 kaufst, die mit Krell stempelst und entsprechen verkaufst.
kölsche_jung
Inventar
#30 erstellt: 05. Jun 2010, 11:11

Möller schrieb:
Dann wäre dies versetzlicher Betrug !
Da willst Du doch niemandem vorwerfen oder ?

LG Stefan


DAS betrifft nun genau meine berufliche Tätigkeit ...

wenn Krell behauptet, die Transen würden
exklusiv nach Krellschen Angaben gefertigt werden
und der restlichen verstärkerbauenden Welt nicht zur verfügung stehen.

ist das doch richtig, du kriegst die Dinger ja nicht , somit keine Täuschung und Ende der Betrugsprüfung ...

klaus
ZeeeM
Inventar
#31 erstellt: 05. Jun 2010, 11:20

kölsche_jung schrieb:
ist das doch richtig, du kriegst die Dinger ja nicht , somit keine Täuschung und Ende der Betrugsprüfung ...

klaus


Und ohne die Stempel klingen die Transen auch ganz anders.
-scope-
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 05. Jun 2010, 12:27

Dann wäre dies versetzlicher Betrug !

Versetzter Betrug ... in die fünfte Klasse?

Ich meinte es anders und bezog mich dabei nicht auf die "Custom-Transistoren", sondern auf das Gesamtprodukt.

Der Kunde bekommt den Eindruck, ein ganz besonderes Gerät zu kaufen, mit ganz besonderen (einzigartigen) Eigenschaften und einzigartigem "Klang".

Und davon gehst du doch aus....oder?
hf500
Moderator
#33 erstellt: 05. Jun 2010, 15:18
Moin,
Krell laesst sich garantiert keine speziellen Transistoren zusammenruehren. Fuer die paar Stueck lohnt das nicht.

Die haben in die Datenblaetter der Hersteller geguckt, "Das brauchen wir, aber stempeln Sie bitte das hier drauf".

73
Peter
Z25
Inventar
#34 erstellt: 05. Jun 2010, 18:00

Möller schrieb:


Es sollen nämlich auf kurze Sicht ein Paar Titan 7,
meine Vulkan 6 ablösen, bringt wahrscheinlich einen grössern Vortschritt.



Kann gut sein, dass Titanen wirklich so viel mehr als Vulkane bringen. Sicher ist der Fortschritt wesentlich größer, als Dein bei irgendwelchen passablen Verstärkern wahrgenommener. Glaubst das?
djtechno
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 05. Jun 2010, 21:46

RoA schrieb:
...Netzteil gebaut habe. Das war in den 70ern...


Na,ja, warum nicht. Auch in den 70en und 80ern konnte man schon gutklingende Endstufen bauen, und klanglich hat sich ja eigentlich nicht wirklich viel getan. Getan hat sich eigentlich vorallem was bei Wirkungsgrad (erst Mosfet, dann Digitalendstufen) und Schaltnetzteile statt Ringkerntrafos.
Von derartigem will ja aberder Highender nix wissen. Nur, wenn man hinten Fette Kühlrippen hat, klingt für den Hai-Enter gut

Und warum sollten in Highend-Stufen andere Bauteile sein, als in Hifi-Endstufen? Vielleicht besser selektiert, großzügiger dimensioniert, aber sonst sind da auch normale Industrie-Standardbauteile drin. Und es tuts doch

Überhaupt, bin in einem Elektronikforum drin, wo auch Hifi-Endstufen repariert werden. Im Hifi-Bereich setzt man bei den Bauteilen ohnehin primär auf bewährte Bauteile und Schaltungen. Was sich bewährt hat und gut klingt, und wo einst Audio-Experten ihr Hirnschmalz in Schaltpläne gegossen haben, das wird auch beibehalten. Und dasist gut so. Deshalb hat das dann auch hand und fuß und funktioniert auch

Im gegensatz dazu bei Portablen Musikspielern u.ä. Bedingt dadurch das diese immer kompakter (diskma ---> walkman ---> minidisc ---> p3-player) wurden, mußte man zuerst mit der Spannung runter für weniger Batteriezellen (3V ---> 1,5 Volt) und, da die Batterien (mignon ---> micro) immer kleiner wurden, auch mit dem Stromverbrauch runter. Abwärme mußte runter, weil Kühlrippen und Lüfter in einem tragbaren Musikspieler genauso wenig, wie ein metallgehäuse auf dem Man spiegeleier braten kann, sobald der nutzer ma auf open air pegel aufdreht.

Also gabs neue akkus (li-ion statt nimh), digitalendstufen. Kopfhörer,die effizienter sind (Die ersten diskmans hatten 2*65 milliwatt output, heutige Mp3-player 2*5 Milliwatt :!: bei gleicher maximallautstärke

Und ics mit extrem nidrigen standby-stromverbrauch,die zudem immer kompakter wurden. Da ändert sich ständig was,und da gibts nicht nur bei den kopfhörern, auch zwischenden geräten teils deutliche klangunterschiede

Bei wohnzimmer-hifi isses eben einfacher. Strom ist genug da, Kühlung ist genug da, Platz ist genug da. Was sollte man da also groß ändern, außer anschlüsse (spdif), abspieler (schallplatte ---> cd -----> mp3 ----> media-streaming) und kanalanzahl (mono ---> stereo --- quattro ---> 5.1 ----> 6.1 ----> 7.1)

Und BTW: Dank dessen, daß praktisch seit 20-30 Jahren nur wenig im innenleben geändert wurde, und damit auch heute noch solch "alte" Bauteile verbaut werden, dank dessen, kann man Problemlos z.b. einen 30 Jahre alten SABA Verstärker für häufig unter 10€ Bauteilkosten reparieren, wenn man löten kann und ahnung hat

Denn die Bauteilegibts alle noch,da sie noch genutzt werden

Würde man alle 5 Jahre einen neuen Typ Transistoren,Kondensatoren oder Widerstände verbaun, wäre das nicht mehr so ohne weitres reparabel


[Beitrag von kptools am 05. Jun 2010, 21:50 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#36 erstellt: 07. Jun 2010, 17:06

kölsche_jung schrieb:

Möller schrieb:
Dann wäre dies versetzlicher Betrug !
Da willst Du doch niemandem vorwerfen oder ?

LG Stefan


DAS betrifft nun genau meine berufliche Tätigkeit ...

wenn Krell behauptet, die Transen würden
exklusiv nach Krellschen Angaben gefertigt werden
und der restlichen verstärkerbauenden Welt nicht zur verfügung stehen.

ist das doch richtig, du kriegst die Dinger ja nicht , somit keine Täuschung und Ende der Betrugsprüfung ...

klaus


also kann jetzt jeder ein geläufiges Produkt umlabeln und als das eigene verkaufen oder ist das nicht so einfach und hat vielleicht mit dem Patentrecht zu tun?
tsieg-ifih
Gesperrt
#37 erstellt: 07. Jun 2010, 17:17

Auch in den 70en und 80ern konnte man schon gutklingende Endstufen bauen, und klanglich hat sich ja eigentlich nicht wirklich viel getan.


ja schon komisch, lese ich immer wieder dass es so ist. Die Innereien bleiben, die Verpackung ändert sich damit es nicht so aussieht, dass sich nichts verändert hat.




Was sich bewährt hat und gut klingt, und wo einst Audio-Experten ihr Hirnschmalz in Schaltpläne gegossen haben, das wird auch beibehalten. Und dasist gut so. Deshalb hat das dann auch hand und fuß und funktioniert auch :prost


wenn ich noch an meine HK Citation Amps aus den Siebzigern denke, spiegelsymetrischer Aufbau ohne Firlefanz und Top Klang, jedes kleinste Bauteil dokumentiert, im Gegensatz zu heute dachten die Ingenieure damals die Sachen müssten Hundert Jahre halten.
Amperlite
Inventar
#38 erstellt: 07. Jun 2010, 18:22

tsieg-ifih schrieb:

Auch in den 70en und 80ern konnte man schon gutklingende Endstufen bauen, und klanglich hat sich ja eigentlich nicht wirklich viel getan.

ja schon komisch, lese ich immer wieder dass es so ist. Die Innereien bleiben, die Verpackung ändert sich damit es nicht so aussieht, dass sich nichts verändert hat.

Ganz so ist es dann doch nicht. Das was jetzt für 200 Euro beim Geizmarkt steht, dürfte es in den 70ern Jahren noch nicht mit jenen Merkmalen gegeben haben (Inflation beachten!).

Besonders krass fällt das bei CD-Spielern auf: Teilweise passt die gesamte Elektronik mit auf die Displayplatine - das restliche Gehäuse ist bis auf das Netzteil völlig leer.


[Beitrag von Amperlite am 07. Jun 2010, 18:23 bearbeitet]
cptnkuno
Inventar
#39 erstellt: 07. Jun 2010, 18:48

tsieg-ifih schrieb:

also kann jetzt jeder ein geläufiges Produkt umlabeln und als das eigene verkaufen oder ist das nicht so einfach und hat vielleicht mit dem Patentrecht zu tun?

Nein, aber du darfst dir was mit deinem Namen drauf herstellen lassen und dann verkaufen.
tsieg-ifih
Gesperrt
#40 erstellt: 07. Jun 2010, 20:58

Amperlite schrieb:

tsieg-ifih schrieb:

Auch in den 70en und 80ern konnte man schon gutklingende Endstufen bauen, und klanglich hat sich ja eigentlich nicht wirklich viel getan.

ja schon komisch, lese ich immer wieder dass es so ist. Die Innereien bleiben, die Verpackung ändert sich damit es nicht so aussieht, dass sich nichts verändert hat.

Ganz so ist es dann doch nicht. Das was jetzt für 200 Euro beim Geizmarkt steht, dürfte es in den 70ern Jahren noch nicht mit jenen Merkmalen gegeben haben (Inflation beachten!).

Besonders krass fällt das bei CD-Spielern auf: Teilweise passt die gesamte Elektronik mit auf die Displayplatine - das restliche Gehäuse ist bis auf das Netzteil völlig leer.



eine Displayplatine mit nur EINEM IC wo alles drinne ist, dann noch Laufwerk und Netzteil der Rest heisse Luft. So gebaut, als wenn etwas kaputt geht, dann kann man ja den CD Player tauschen.
_ES_
Administrator
#41 erstellt: 07. Jun 2010, 21:05

ja schon komisch, lese ich immer wieder dass es so ist. Die Innereien bleiben, die Verpackung ändert sich damit es nicht so aussieht, dass sich nichts verändert hat.


Was sollte man auch an den Innereien ändern können ?
Am Prinzip eines Verstärkers hat sich nichts verändert, niemand kann sich in den letzten Jahrzehnten auf der Brust schreiben, das Rad in der Richtung neu erfunden zu haben.
Der einzige Grund was neues haben zu wollen, läge für mich im Design und evtl. verschleissärmeren Enviroment, wie z.B. Relais statt Schalter oder IC statt Potis.
visir
Inventar
#42 erstellt: 08. Jun 2010, 11:14

R-Type schrieb:

Am Prinzip eines Verstärkers hat sich nichts verändert, niemand kann sich in den letzten Jahrzehnten auf der Brust schreiben, das Rad in der Richtung neu erfunden zu haben.


Bis auf die Schaltverstärker...
Und die SMD-Bauteile
Und die höhere Integration der Schaltungen
Letztere zwei ändern nichts am Prinzip, aber die Schaltverstärker schon.
Möller
Stammgast
#43 erstellt: 08. Jun 2010, 11:40
jottklas
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 08. Jun 2010, 11:54

Möller schrieb:


Ist es eigentlich wirklich so schwierig, Werbe-Bla-Bla von sachlicher Information zu unterscheiden...

Gruß
Jürgen


[Beitrag von jottklas am 08. Jun 2010, 11:55 bearbeitet]
tsieg-ifih
Gesperrt
#45 erstellt: 08. Jun 2010, 12:43
getarnte Wald und Wiesentransen
Rattensack
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 08. Jun 2010, 12:50

tsieg-ifih schrieb:
getarnte Wald und Wiesentransen :D

So ähnlich. Es wird maximal so sein, dass sich Krell aus dem Standartprogramm Typen mit den gewünschten Eigenschaften rausselektieren und stempeln lässt. Die Dinger sind also im Grunde genommen und mit ziemlicher Sicherheit für jeden erhältlich.

Außerdem: Egal, welche (sinnvollen) Eigenschaften ein Verstärkerentwickler von seinen Endtransen erwartet - den Transistor gibts schon. Man muss nur ein bissi suchen.
_ES_
Administrator
#47 erstellt: 08. Jun 2010, 17:44

Bis auf die Schaltverstärker...


Joa, ich dachte aber, in einem Hifi-Forum muss ich dazu nix schreiben.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Es gibt aber schon ein paar nette Alternativen dort..
Jeck-G
Inventar
#48 erstellt: 08. Jun 2010, 19:05
Stimmt, sowas ist absolutes Teufelszeug und klingen können die Teile eh nicht. Es kann nur dann ein Verstärker gut sein, wenn er Class-A ist, schwer (wobei eine 16mm dicke Frontplatte nicht zur Funktion beiträgt) ist, dicke Kühlkörper besitzt und ohne Chrom oder Gold geht garnichts. Oder es leutet irgendwo eine Röhre, dann ist es sofort HiEnd.

Zu den Schaltverstärkern: Die Krönung nicht vergessen, Schaltverstärker mit Schaltnetzteil. Nur fallen mir da wieder nur PA-Endstufen ein, die das Zeug haben, als HiEnd (aus technischer Sicht) zu gelten. Z.B. symmetrische Eingänge (mit korrekter Beschaltung), gescheite Schutzschaltungen und entsprechen den in Europa gültigen Bestimmungen (CE & Co., im Gegensatz zu diesen cinesischen Class-T-"Breitbandsendern" von Hlly, Trends & Co.).
ZeeeM
Inventar
#49 erstellt: 08. Jun 2010, 19:19

Jeck-G schrieb:
Zu den Schaltverstärkern: Die Krönung nicht vergessen, Schaltverstärker mit Schaltnetzteil. Nur fallen mir da wieder nur PA-Endstufen ein, die das Zeug haben, als HiEnd (aus technischer Sicht) zu gelten.


Zumindesten als Netzteil setzt Linn Schaltnetzteile ein.
tsieg-ifih
Gesperrt
#50 erstellt: 08. Jun 2010, 19:59

ZeeeM schrieb:

Jeck-G schrieb:
Zu den Schaltverstärkern: Die Krönung nicht vergessen, Schaltverstärker mit Schaltnetzteil. Nur fallen mir da wieder nur PA-Endstufen ein, die das Zeug haben, als HiEnd (aus technischer Sicht) zu gelten.


Zumindesten als Netzteil setzt Linn Schaltnetzteile ein.



Weil diese günstiger und kleiner in der Fertigung sind.
Schaltnetzteile sollen ja unter "militanten Highendern" blasphemische Emotionen auslösen, stimmt es , dass diese so "schnell" sein sollen und wenn ja ist "Schnelligkeit" überhaupt messbar ? In den getunten PS1 sind die Dinger auch und nicht mal so schlecht,
paga58
Inventar
#51 erstellt: 08. Jun 2010, 20:36
Hi,

das mit den Schaltnetzteilen in neueren Hifi Amps hat einen anderen Grund. Vor ein paar Jahren wurde ein sehr strenge Norm eingeführt, wie die Stromaufnahme eines Gerätes aussehen darf (die ist KEIN Sinus...).
Diese Norm war von Geräten mit Trafo nicht zu packen. Die Norm wurde dann leicht entschärft: Mit einigem Aufwand kann ein Trafo die Anforderungen jetzt einhalten.
Dummerweise wird dadurch ein Trafo nebst Zubehör teurer als ein Schaltnetzteil mit elektronischer PFC (formt die Stromaufnahme passend zur Norm). Und der Preis lässt auch HighEnd Hersteller umfallen: Sofern sie nicht illegal nackte Trafos verkaufen, nehmen sie dann halt Schaltnetzteile.

Für Home Hifi spielen ein paar Kilo mehr bei konventionellen Trafos keine Rolle (im Gegensatz zur Beschallungsbranche). Gerade schwere Geräte sind ja beliebt.

Gruß

Achim


[Beitrag von paga58 am 08. Jun 2010, 20:39 bearbeitet]
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