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Einspielen von Kabeln

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peacounter
Inventar
#1 erstellt: 22. Jul 2011, 11:36
ot, aber muß jetzt sein:

wir haben nen händler im ausland (nein, ich sag nicht wo und wer), der der überzeugung ist, dass in-ears mind. 100 stunden eingespielt werden müssen, bevor er sie dem kunden aushändigt.
und zwar mit ganz speziellen signalen in einer ganz speziellen reihenfolge (wobei die reihenfolge nicht ganz so wichtig ist, wie er sagt).

und damit nicht genug:
er verkauft häufig die richtig teuren silberkabel dazu und ist auch der meinung, dass eben auch diese kabel unbedingt mit eingespielt werden müsse.
deshalb können wir ihm auch nicht den gefallen tun, das einspielen für ihn zu erledigen !!!


schon etwas seltsam, oder?

aber wenn sich alle dabei gut fühlen ist es ja auch wieder egal...

grüße,

P
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Jul 2011, 11:40
Klar, zum Kabel-Einspielen gibt's sogar extra Geräte:

http://shop.strato.d...864/Products/PROBURN



Viele Grüße
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 22. Jul 2011, 11:45 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#3 erstellt: 22. Jul 2011, 11:50
und? hast du schon eins?
joewez
Stammgast
#4 erstellt: 22. Jul 2011, 11:57
Tschuldigung, noch mal OT.

Aber das ist mit das geilste, was ich jemals gelesen hab:

" Um in den Kern des Kabels vorzudringen, generiert der Proburn zum einen extrem tieffrequente Signalimpulse.
Zum Einspielen der ebenfalls Klang entscheidenden Isolationsschicht stößt der Proburn in den Radiofrequenzbereich vor,
um mit sorgfältig kontrolliertem Energiepegel die Elektronen dazu zu zwingen, in das Dielektrikum vorzudringen, das den Leiter umgibt."
Tob8i
Inventar
#5 erstellt: 22. Jul 2011, 12:04
Was die da beschreiben, ist sogar auf technischer Grundlage richtig, dass man den Kern des Kabels z.B. nur mit anderen Frequenzbereichen bearbeiten kann als das Äußere. Nicht nur irgendein ausgedachter Pseudo Effekt. Aber trotzdem muss sich das Kabel einfach nicht einspielen, weil das einfach technisch keinen Sinn macht, jedenfalls hätte ich noch nicht davon gehört, dass das Material durch Stromfluss seine Leitfähigkeit verbessert im Vergleich zum Zustand direkt nachd er Produktion.
Schnuckiputz
Stammgast
#6 erstellt: 22. Jul 2011, 13:23
Vielleicht kann man Kabel ja auch nicht nur einspielen oder einbrennen, sondern auch einsprechen ... bzw. besprechen. Immerhin verschwinden manchmal sogar Warzen, wenn sie besprochen werden. Warum sollten also nicht auch unerwünschte Kabeleigenschaften auf diese Weise verschwinden?
peacounter
Inventar
#7 erstellt: 22. Jul 2011, 13:27
weil menschen auf placebo-effekte teilweise mit aktivierung von körpereigenen selbstheilungseffekten reagieren.

aber kabel haben (afaik) kein bewußtsein.

oder doch

P
Schnuckiputz
Stammgast
#8 erstellt: 22. Jul 2011, 13:35

peacounter schrieb:


aber kabel haben (afaik) kein bewußtsein.

oder doch

P



Doch, doch .... Kabel haben ein Bewußtsein in ihrem eigenen Schwingungsfeld. Denn alles ist Energie und alles schwingt ... a real swinging world. Und der "Kabelhörer" hat in jedem Fall ein placebosensibles Bewußtsein, das ihn eben auch die vermeintlichen Unterschiede nach dem professionellen Einspielen von Kabeln hören läßt. Dabei gilt: Je teurer, desto hörbarer.
Götterbote
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Jul 2011, 15:46
Ich sach nur: einmal richtig freibrennen an 230 V Netzspannung!
Das Kabel!
Jeck-G
Inventar
#10 erstellt: 27. Jul 2011, 21:12
230V ist zuviel und da kommt zu schnell die Sicherung. Ich empfehle das Einbrennen der Strippen bei der nächsten Aluminiumhütte, die Elektrolyseöfen arbeiten mit schonenden 4-5V, aber im zwei- oder gar dreistelligem Kiloampere-Bereich.

Was ist eigentlich, wenn man nur dieses bei HiEndern typische "Schlaugzeug-Besengewischel mit volumenloser Frauenstimme, die nichtsagende Liedchen trällert" hört? Verkalkt da das Kabel nicht nach einiger Zeit, und man muss es mit Metal (oder vergleichbar anspruchsvoller Musik*) wieder freispielen?
Was ist, wenn man das Kabel gebraucht von einem Klassik-Fan kauft und dann Metal abspielt? Kommt da erstmal nur Apocalyptica aus den Boxen?

*) Metal ist, was das Signal und Anforderung an die Geräte, anspruchsvoller als irgendwelches Gefiedel und Gezupfe, da das Signal komplexer ist und Verstärker höhere Dauerleistung liefern müssen
visir
Inventar
#11 erstellt: 28. Jul 2011, 11:09

Jeck-G schrieb:
... Metal (oder vergleichbar anspruchsvoller Musik*) ...

*) Metal ist, was das Signal und Anforderung an die Geräte, anspruchsvoller als irgendwelches Gefiedel und Gezupfe, da das Signal komplexer ist und Verstärker höhere Dauerleistung liefern müssen


Dann doch gleich weißes Rauschen, weil das am komplexesten ist und dauernd vollen Pegel darstellt.

Und wenn ich so überlege, ist demnach Metal am halben Weg von Musik zu Rauschen...
Jeck-G
Inventar
#12 erstellt: 28. Jul 2011, 12:25
Nur wenn ich meine Strippen mit Rauschen einspiele, dann höre ich später mehr Rauschen aus den Lautsprechern. Auch nicht gerade das Pralle...
visir
Inventar
#13 erstellt: 28. Jul 2011, 14:44

Jeck-G schrieb:
Nur wenn ich meine Strippen mit Rauschen einspiele, dann höre ich später mehr Rauschen aus den Lautsprechern. Auch nicht gerade das Pralle... :L


möchte meine Musik aber auch nicht dauernd mit metal unterlegt haben...
Salinas
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 30. Jul 2011, 05:35

Jeck-G schrieb:
230V ist zuviel

Was ist eigentlich, wenn man nur dieses bei HiEndern typische "Schlaugzeug-Besengewischel..... nach einiger Zeit, und man muss es mit Metal (oder vergleichbar anspruchsvoller Musik*) wieder freispielen?

*) Metal ist, was das Signal und Anforderung an die Geräte, anspruchsvoller als irgendwelches Gefiedel und Gezupfe, da das Signal komplexer ist und Verstärker höhere Dauerleistung liefern müssen


erstens ist Besenarbeit auf Weltklasseniveau am Schlagzeug keine triviale Angelegenheit, aber woher sollst du das als Metalhörer auch wissen... und zweitens überschätzt du wohl m.M. Metalprogramm hinsichtlich seiner Anforderungen an die Anlage. So dolle ist das oft doch gar nicht bez. der Dynamik... laut hören kann man natürlich alles..laute Gitarren findet man auch in anderen Richtungen und schwere Drum Sets auch.....
große Sinfonieorchester fordern da m.M. bei entsprechenden Passagen auch mehr als Metal, da müssen die Treiber von Pianissimo bis Fortissimo schon mal aus dem Quark kommen...

Ps. ich bin kein Klassikfan bzw Hörer, würd das aber mal so einschätzen...

Gruß


[Beitrag von Salinas am 30. Jul 2011, 05:37 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#15 erstellt: 30. Jul 2011, 09:20
Von Klassik war nicht die Rede, sondern eher die von mir erwähnte "leichte Kost". Da dürfte fast alles anspruchsvoller sein als "Katie Melua", "Norah Jones" (zumindest die Lieder, die ich von denen gehört hatte) und Vergleichbares.

Lege mal nach irgendwelcher "HiFidelen Musik" in höherer Lautstärke das Live-Album "R30" von Rush (Rock und kein Metal) rein, ohne irgendwas an den Reglern zu verändern. Dann weißt, was die Anlage fordert (die ungenaue Messung mit dem "Fingerthermometer" am Kühlkörper reicht da schon aus)...

Was Klang angeht, da ist es bei Metal & Co. natürlich nicht besonders hoch angesiedelt, aber hier geht es eher um Anforderungen ans Equipment (elektrisch gesehen) und (in diesem Thread) Einspielen oder Freibrennen.


[Beitrag von Jeck-G am 30. Jul 2011, 09:20 bearbeitet]
Star_Soldier
Inventar
#16 erstellt: 01. Aug 2011, 01:15
Hmm,

dieser Proburn sonstwas Kabeleinbrenner zwingt die Elektronen in die Isolierschicht ?

Wow, ein verdammt heißes Teil. Wer zahlt schon viel Geld um seine Kabel kaputt zumachen ?
Also im Ernst wer kauft sowas ? Der Händler der das Ding im Laden hat, gehört gesteinigt.

Wenn die Isolierung beim Klang stört soll man halt zwei blanke Kupferdrähte zum LS ziehen.
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