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Einspielen von meiner 705!

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trommelfellriss
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Apr 2004, 23:19
Hallo!

Ich hätte nie gedacht wie wichtig es ist einen ordentlichen LS einzuspielen.

Eigentlich kann man frische LS aus der Packung garnicht mit seinen alten Vergleichen.

Ich fand die 705 erst etwas spitz in den Höhen, und zu trocken im Bass.

Jetzt nach einer Woche testen zeigt sich der wahre Charakter dieses kleinen Genies.

Samtweiche Höhen, sauberer Bässe, und Tiefbass wo ich mich manchmal frage (Hatte ich den Sub eingeschaltet???)...
Mein Händler meine dazu, sie bekommt langsam ihr "englisches" Klangbild.
Der ist davon überzeugt das die sogar die Nautilusse alt aussehen lässt. Nur die Dynaudio Contour 1.4 findet er besser. Und diese Kompaktbox klingt wirklich "grösser".

Hattet ihr auch solche Erfahrung mit euren Boxen?
Ich meine radikale Klangbildänderung nach der Einspielphase?

MfG

Ingo
Dr.Who
Inventar
#2 erstellt: 14. Apr 2004, 14:04
Tach trommelfellriss!!!

Komischerweise war das bei mir nicht der Fall.Vielleicht habe ich aber auch den klanglichen Sprung einfach nur nicht mitbekommen.
War gleich nach der ersten Hörprobe meiner Standis beeindruckt.
Werner_B.
Inventar
#3 erstellt: 15. Apr 2004, 08:33
Ingo,

es gibt auch eine andere mögliche Erklärung: Deine Ohren (eigentlich Deine Wahrnehmung, Deine Perzeption, die Verarbeitung im Gehirn) passen sich dem neuen Klangbild an.

Mir ist jedenfalls noch bei keinem neuen LS untergekommen, was Du beschreibst.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 15. Apr 2004, 08:36 bearbeitet]
Oliver67
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2004, 08:44
Einspielen von LS ist umstritten. Bei meinen Boxen konnte ich das gehörmäßig nicht nachvollziehen. Wohl aber ein Gewöhnen an die neuen Boxen. Ich dachte bei meinen jetzigen Boxen zuhause auch erst "mmh, in der Vorführung hatten die mehr Bass"

Nach kurzer Zeit war mir klar, dass meine alten da fürchterlich übetrieben hatten, um fehlenden Tiefbass zu verstecken.

Also nix Einspielen - Einhören!

Oliver
anon123
Administrator
#5 erstellt: 15. Apr 2004, 08:55
Hallo tromelfellriss,

schön, daß Die die 705 so gut gefallen. Die Frage nach dem Einspielen von LS und anderen Komponenten ist wohl auch so eine Glaubensfrage hier im Forum. B&W weißt im Manual darauf hin, man liest es überall ... vielleicht ja planvolle Gehirnwäsche von Herstellern und Presse Nein, mal im Ernst, gerade die Sicke des Tiefmitteltöners verändert sich schon über die Zeit in ihren mechanischen Eigenschaften. Einspielen von LS ist wirklich kein Hokuspokus.

Kannst Du eigentlich bei den 705 die Gitter vor den Hochtönern abnehmen? Bei ihrer älteren Schwester CDM 1NT kann man das, und die Hochtonwiedergabe profitiert beachtlich. Falls Du übrigens demnächst einmal wieder in eine investitionsträchtige Situation gerätst, könntest Du vielleicht statt des Marantz-Receivers einen Verstärker der EUR 1000-Klasse in's Auge fassen. Die Kleinen und Deine Ohren werden es Dir danken.

Viel Spaß mit den 705 und beste Grüße.
Oliver67
Inventar
#6 erstellt: 15. Apr 2004, 13:09

Nein, mal im Ernst, gerade die Sicke des Tiefmitteltöners verändert sich schon über die Zeit in ihren mechanischen Eigenschaften.


Wenn Sie das tut, dann sind die Chassis nicht vorgealtert. Da kann man nur hoffen, dass jede Sicke gleich altert, sonst klingt jede Box anders. Mir wären Chassis lieber, die nach diesem "Einspielprozeß" durchgemessen und eingebaut werden.

Gut, dass meine Boxen keine Sicken haben

Oliver
stadtbusjack
Inventar
#7 erstellt: 15. Apr 2004, 13:13
@Oliver: Aber für fast 40.000 Kröten kann man einige Chassis durchprobieren, bis man die perfekt zueinander passenden gefunden hat
Oliver67
Inventar
#8 erstellt: 15. Apr 2004, 13:44
@ daniel,

Es waren lange nicht soviel, alles eine Sache des Verhandlungsgeschicks. Aber im Prinzip hast Du recht, für das Geld macht der Boxenbauer alles selbst, sogar die Chassis.

Aber im Ernst: sollte sich bei Boxen während der ersten Wochen wirklich was ändern, wie soll der Hersteller dann Boxen entwickeln? Soll er sich am Neuklang oder am Gebrauchtklang orientieren? Wie soll er das dann in der Serienfertigung kontrollieren?

Oliver
stadtbusjack
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2004, 14:01
@Oliver: Ist schon klar, Lautsprecher sollten sich nach dem Probehören nicht mehr verändern. Mein Posting war ja auch eher als Witz gemeint.
trommelfellriss
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 18. Apr 2004, 17:02
Hi Anon

Die Höchtöner der 700er Serie sehen ohne die Abdeckung beschissen aus, klanglich verändert es sich ein wenig positiv.

Und dann kommt noch einer auf die Idee die Kalotte einzudrücken... lieber nicht.

Zum Einspieln... mittlerweile sind 50 Sunden Musik vergangen.... keine großen Unterschiede mehr gemacht.
Jetzt spielen die LS besser "untenrum", haben sich etwas geändert. Diese HT-Abdeckung sieht übrigens sehr gelungen aus... drunter jedoch würg!
Gilt allerdings nicht für die Stoffabdeckung der gelben Kevlar-Membran, die will ich sehen (sieht toll aus, je nach Lichteinfall).
Ausserdem ein geiler Kontrast zum dunklen Nussholz-Rot.
Übrigens die schönste Farbe meiner Meinung nach, obwohl es nicht zu meiner Einrichtung passt, egal "Blickfang".
Ich mag die Teile!

Hallo Werner

Das Gehirn stellt sich auf LS ein.... mhhh...

Dann findet man sicher auch Daniel Kübelböck super, wenn man ihn nur lang genug hört.
Alles reine Nervensache!!!


MfG

Ingo
Mägo_de_Oz
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 19. Apr 2004, 20:38


Das Gehirn stellt sich auf LS ein.... mhhh...


Hi!

Selbstverständlich tut es das, das Gehirn hat eine stark ausgeprägte Plastizität - und wenn man diese Eigenschaft auch noch mit der menschlichen Neigung zur Rationalisierung (z.B. von Kaufentscheidungen) paart, dann kommt man zu netten Selbsttäuschungen, welche Doppel-Blindtests (als absolute Minimalanforderung) einfach unabdingbar machen.

Alles andere macht Spaß - auch mir - aber sollte man sich doch bitte stets bewusst sein, dass man kein exaktes Messgerät ist, welches Unterschiede verlässlich aufzuklären vermag - und infolgedessen seine Empfindungen nicht als Gesetzmäßigkeit darstellen...

Wenn man in der Psychologie derlei ungeprüfte Aussagen fällen dürfte wie im High-End-Sektor - und diese Disziplin weiterhin an Unis gelehrt werden dürfte - so sollte man konsequenterweise auch Alchemie anbieten.

Fühl dich nicht persönlich angesprochen!
Ich wollte nur mal etwas schreiben, nachdem mich die blöden Streitereien - vornehmlich angeregt von Leuten, die offenbar in der Lage dazu sind, sämtliche Störvariablen wie aktuelle Stimmungen, Tageszeit, Witterung, etc. zu eleminieren und andere Faktoren konstant zu halten (unter anderem sich selbst), und so ihre persönlichen Hörerlebnisse als definitiv und vom Objekt bedingt darstellen...

Ich würde mir mal Literatur zur psychologischem Forschungsmethodik angucken. Man macht sich nicht umsonst die Mühe, Tausende von Standards einzuhalten, um auch nur ansatzweise behaupten zu können, ein vermeintliches Phänomen habe Allgemeingültigkeit.

Gruß
Tim
charli
Neuling
#12 erstellt: 29. Apr 2004, 08:38
Hallo Trommelfellriss,

Als mir der Händler beim Kauf meiner 703 was von einer Einspielzeit gesagt hat, dachte ich im ersten Moment, der hat etwas zu laul Musik gehört . Als ich die die Dinger aber etwa eine Woche bei mir in gebrauch hatte, war ich sehr erstaunt über das viel harmonischer klingende Soundbild.
PhaTox
Inventar
#13 erstellt: 29. Apr 2004, 21:03
Bezüglich des Phänomens des Einspielens habe ich den Eindruck, daß es gegenüber der Medizinern/Hörphysiologen bekannten Hörgenwöhnung nicht so wichtig ist.Einfaches Beispiel: Wer hat schon mal gebrauchte (ergo eingespielte) LS gekauft und nach einiger Zeit zunehmend besseren Klang oder besser Höreindruck wahrgenommen?? Das Prozessieren des Klanges im menschlichen Gehirn ist sehr komplex, schon im Innenohr flankieren jede echte Hörzelle der Hörschnecke viele Nebenzellen, die das fortgeleitete Signal frequenzgetrennt verstärken oder abschwächen. Somit hat das Gehirn noch nicht einmal ein Signal bekommen und schon ist es in der Stärke moduliert....Eine weitere Hörgewöhnung und -bewertung bezüglich angenehm oder unangenehm erfolgt im Verlaufe in übergeordneten Hirnzentrn, ein "Lerneffekt" ist bekannt und wurde in Doppelblindversuchen beschrieben. Hört jemand eine eher kristallen, analytisch und trockene Anlage, gewöhnt sich sein Ohr/Hirn daran und eine Anlage mit Röhrenamp wird von ihm mit der Zeit als "weich/schlaff/träge/unsauber" beschrieben. Der Besitzer der Anlage nennt den klang "voll/weich/warm/lebendig". Wie gesagt, ein bekanntes Phänomen, welches in der medizinischen Akustik vielfach untersucht und reproduziert wurde.
Wie sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr auch schon mal eine Anlage gehört, die Euch gefallen hat, dann selber eine andere gekauft und später über erste Anlage gamz anders geurteilt??
trommelfellriss
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Mai 2004, 19:55
Hi!

Zum Gehör!!!

Das Gehör/Hirn nimmt bei sehr leisen Tönen keine Höhen und extremen Tiefen mehr war! Diese Töne werden zugunsten des Mittentonbereichs ausgefiltert!
Warum: Die menschliche Sprache ist in diesem mittleren Frequenzbereich dominant. abgesehen von sch-lauten.
Übrigens, je leiser man meine B&W hört, desto "wärmer/lebendiger" kommt sie einem vor.
Am besten leise Klaviermusik/Solostimme. Ein Genuß das kann ich euch sagen!

MfG

Ingo
Cassie
Inventar
#15 erstellt: 09. Mai 2004, 20:12
Moin moin
Meine LS brauchen jeden tag eine Neue Einspielzeit. Wenn ich meine Anlage frisch anmache, braucht es in etwa ne Halbe Stunde bis der Bassbereich Voll da ist, vorher ist nur relativ wenig bass da.

Mfg
Cassie
Edison
Stammgast
#16 erstellt: 09. Mai 2004, 20:22
Hallo,

wie habt ihr eure LS eingespielt?
ich habe vor 4 Jahren meine LS eingespielt indem ich sie sich gegenüber in einem Abstand von ca.0,50m gestellt habe.Dann 24 Std. mit rosa Rauschen betrieben.Das gleich habe ich mit den dazu gekauften LS-Kabeln gemacht und nicht die alten verwendet(man kauft ja auch nicht einen neuen Wagen und baut die alten Reifen an), oder?


[Beitrag von Edison am 09. Mai 2004, 20:23 bearbeitet]
Sargnagel
Stammgast
#17 erstellt: 10. Mai 2004, 06:15
Einfach jeden Tag Musik hören tut's auch! Dauert vielleicht etwas länger als das "24-Stunden-Rauschprogramm", dafür macht es aber mehr Spaß und man freut sich jeden Tag über kleine Fortschritte.

Gruß
Peter
Stere0
Inventar
#18 erstellt: 10. Mai 2004, 07:53
@Cassie115 - jeden tag neu einspielen und das eine halbe stunde... das klingt danach, als ob dein verstärker sich jeden tag neu einspielen müsste, bzw warm werden muss.
das ist bei mir zumindest der fall. nach ca 20 minuten hat dann das klangbild die gewohnte farbe.

greez
stere0
Cassie
Inventar
#19 erstellt: 10. Mai 2004, 14:27
Moin moin
Nee liegt schon an meinen Boxen, und an meiner gesunden Raumteperatur von 18°C! Die 603 habe ne Gummisicke, die muss sich erst mal Warmspielen (Glaub ich). Hatte das Problem auch schon an meinem Alten Reciever (Sony STR-GX 390). aber ich kann ja mal ne Probe auf`s Exempel machen, die Boxen also an dem Reciever vom Freund meiner Mutter Betreiben (Is nen Ursteinzeitlicher Fisher)
Nachtrag: Bin Grade von der Arbeit nach hause gekommen und hab meinen Amp jetzt ca. 10 minuten an, und er ist auf der gewohnten Temperatur von ca 40°C am Gehäuse

Mfg
Cassie


[Beitrag von Cassie am 10. Mai 2004, 14:29 bearbeitet]
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