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Psi-Tests 2011: Grillen, Geister und Goldbarren

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Autor
Beitrag
Kobe8
Inventar
#1 erstellt: 03. Aug 2011, 20:45
Gude!

Quelle: http://blog.gwup.net...ster-und-goldbarren/

---schnipp---
Einen Bericht über die diesjährigen Psi-Tests gibt’s auch im aktuellen e-skeptiker, den man hier kostenlos abonnieren kann. Autor ist Dr. Martin Mahner:
Seit 2004 testet die GWUP jeden Sommer Kandidaten mit vermeintlich paranormalen Fähigkeiten. Vier Kandidaten traten zu unseren Tests am 28. und 29. Juli an.
Der erste Tag war dem klassischen Wünscheln und Pendeln gewidmet. Franz K. trat mutig mit einem Doppeltest an. Er versuchte, ein halb mit Wasser gefülltes Schnapsglas zu muten, das unter einem Schächtelchen versteckt war, sowie ein in einer Streichholzschachtel befindliches totes Insekt.
PD Dr. Rainer Wolf spendierte dazu ein eingefrorenes Heimchen (eine Grillen-Art), das normalerweise als Geckofutter vorgesehen war. Bei beiden Versuchen kam es nur auf das Wasser im Glas bzw. im Heimchen an. Jeweils 9 Schächtelchen waren dabei leer, in einem befand sich nach dem Zufallsprinzip das Schnapsglas bzw. das Heimchen.
Herr K. erzielte beim Heimchenversuch 1 Treffer, beim Schnapsglasversuch 2 Treffer. Die Zufallserwartung liegt bei 1,3 Treffern.
Am Nachmittag machte Adolf S. den klassischen Eimerversuch, für den er mehrere Spezialpendel mitgebracht hatte. Auch hier führten wir den üblichen 1:10-Versuch durch, d.h. ein Eimer aus 10 war mit Wasser gefüllt, die anderen blieben leer. Alle waren mit Handtüchern abgedeckt. Ergebnis: 2 Treffer.
Eine interessante Abwechslung gab es bei den Freitagskandidaten. Beim Versuch am Vormittag trat Uwe S. an, der mithilfe der “Geisterwelt” Fragen beantworten lassen wollte, die dann von selbiger an eine Empfängerin weitergeleitet werden sollten, die sich in einem anderen Raum befand. Allerdings erhielt die Empfängerin die Antworten der Geisterwelt nicht bewusst, sondern eine Assistentin ermittelte die empfangene Antwort anhand des kinesiologischen Armtests.
Da nur eindeutige Ja- oder Nein-Fragen gestellt wurden (Beispiel: Liegt Dänemark südlich der Alpen?), sollte dies anhand des Armtests auf einfache Weise festgestellt werden: Blieb der ausgestreckte Arm oben, war das ein Ja, ging er nach unten, bedeutete dies ein Nein. In 5 Durchgängen wurden jeweils 10 Fragen gestellt, insgesamt also 50. Davon mussten 40 richtig sein, wenn der Kandidat die nächste Testrunde erreichen wollte.
Beim richtigen Raten einer Ja-Nein-Entscheidung liegt die Zufallserwartung bei 1/2, sodass bei 50 Fragen 25 Treffer zu erwarten sind. Immerhin erzielte der Kandidat 32 richtige Antworten. Das Ergebnis war also überdurchschnittlich gut, verfehlte aber die Vorgabe von 40 Treffern immer noch deutlich.
Am Nachmittag hatte es sich Kurt B. zur Aufgabe gemacht, einen in der Umgebung von Würzburg vergrabenen (kleinen!) Goldbarren mithilfe verschiedener Ruten und Pendel zu orten.
Zunächst wollte er die grobe Lage des Barrens auf einer Karte mit dem Maßstab 1:25000 bestimmen. Dazu ging eine seiner beiden mitgebrachten Assistentinnen die auf dem Boden ausgebreitete Karte mit einer Lecher-Antenne ab. Nachdem ein grober Punkt bestimmt war, machte sich der Kandidat selbst ans Werk, indem die nun auf einen Tisch verbrachte Karte mit einem Pendel bearbeitet wurde, bis das Versteck auf ein kleines Areal von ca. 1 cm Durchmesser eingegrenzt war (das entspricht ca. 250 m im Gelände).
Flugs fuhren wir alle dorthin, wo Herr B. nun “Nahfeldmessungen” vornahm, um die Lage des Goldbarrens auf ein Areal von ca. 15 m Durchmesser einzugrenzen. Nachdem der Kandidat
samt Assistentinnen nach 2 Stunden immer noch keinen Erfolg hatte, gab er auf. Nun fragte ich telefonisch bei Rainer Wolf nach, der den Barren versteckt und die ganze Zeit über auch bewacht hatte. Ergebnis: Das wahre Versteck des Barrens lag ca. 20 km von der Stelle entfernt, die der Kandidat gemutet hatte. Er erhielt seinen Goldbarren dennoch von uns zurück.
Das GWUP-Preisgeld von 10.000 Euro für den Nachweis einer paranormalen Fähigkeit bleibt also weiterhin ausgelobt.
Einen ausführlicheren Bericht lesen Sie im Skeptiker 3/2011, der im September erscheint.
Ein kurzes Video des Bayerischen Rundfunks von den Psi-Tests gibt es hier.
---schnapp---

Ich warte ja seit Jahren auf das erste Goldöhrchen, aber es wird halt nix...

Gruß Kobe
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