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Aus welchem Metall bestehen die Lautsprecherausgänge eines AVRs?

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Zorro23
Stammgast
#1 erstellt: 13. Mai 2014, 14:58
Guten Tag Hifi-Genossen,
heute sind meine Bananenstecker angekommen, vergoldet, warum sind diese nicht aus Kupfer, Kupfer leitet doch besser?

Als ich die Lautsprecherausgänge meines AVRs an sah fragte ich mich, aus welchem Metall diese nun bestehen?
Aus Edelstahl oder Eisen würde mich ziemlich wundern, da es doch laut Wiki nicht so gut leitet wie Aluminium, was viel günstiger ist als Edelstahl... (http://en.wikipedia.org/wiki/Electrical_resistivity_and_conductivity)
scauter2008
Inventar
#2 erstellt: 13. Mai 2014, 15:32
Kupfer Oxidiert
Die paar mohm Übergangswiderstand sind zu vernachlässigen.
Auch mit Kupfer hätte man Übergangswiderstand.
ZeeeM
Inventar
#3 erstellt: 13. Mai 2014, 15:55
Dürfte wie hier:

http://www.lautsprec...erminals.htm?xxx?xxx

Messing vergoldet sein.
Kupfer ist zu weich.
Zorro23
Stammgast
#4 erstellt: 13. Mai 2014, 17:45
Erstmal danke für die schnelle Antwort!

AVR Anschlüsse der Rückseite
Erst ab +600€ gibt es AVRs mit vergoldeten Anschlüssen, bei meinem Onkyo SR-TX 508 ist die Farbe des Metalles jedoch Silbrig, ist also müsste es Edelstahl sein?
ZeeeM
Inventar
#5 erstellt: 13. Mai 2014, 17:48
Wenn es silbrig ist, dann wird es vernickelt sein.
Da Schichten aber dünn und die Klemmen selber massiv sind, spielen Übergangswiderstände des Materials wegen keinen Rolle. Wichtig ist, Korrosionsfestigkeit. Das kann man mit Gold machen und sieht teurer aus, oder macht es aus Nickel. Die Vernicklung dürfte mechanisch belastbarer und abriebfester sein.
h_sc
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Mai 2014, 07:44
Wie alles anderen Klemmen auch: Messing. Edelstahl ist schon fast ein Isolator. Messing bietet einen guten Leitwert bei guter Festigkeit. Aus Edelstahl kann man gut einen Anschluss für einen Gartenschlauch machen, aber keine elektrischen Anschlüsse.
NoobXL
Stammgast
#7 erstellt: 15. Mai 2014, 17:54
Oh nein...jede andere Antwort als "kryogenisch behandelte und kristallinformierte, kornorientierte 99.999999% Sauerstoffreie Spezial Rhodium-Silber-Kupfer-Legierung mit Goldbeschichtung für den perfekt ausgewogenen Klang, maximale Luftigkeit, perfekte Bühnenstaffelung und unübertreffbare Zeitrichtigkeit" öffnet doch nur Tür und Tor für Terminaltuning...
Don_Tomaso
Inventar
#8 erstellt: 17. Mai 2014, 23:36

NoobXL (Beitrag #7) schrieb:
Oh nein...jede andere Antwort als "kryogenisch behandelte und kristallinformierte, kornorientierte 99.999999% Sauerstoffreie Spezial Rhodium-Silber-Kupfer-Legierung mit Goldbeschichtung für den perfekt ausgewogenen Klang, maximale Luftigkeit, perfekte Bühnenstaffelung und unübertreffbare Zeitrichtigkeit" öffnet doch nur Tür und Tor für Terminaltuning...

Oooohhh yeaaah!
Jeck-G
Inventar
#9 erstellt: 23. Mai 2014, 17:04
Übrigens sind vernünftig vergoldete Anschlüsse auch "Messing vernickelt" unterhalb der Goldschicht, da ohne die Nickelsperrschicht die Goldatome ins Kupfer bzw. Messing diffundieren würden. Also selbes Verfahren wie "Messing/Kupfer vernickelt", nur durch zwei weitere Bäder (Goldbad und Spülbad) gezogen.
ZeeeM
Inventar
#10 erstellt: 24. Mai 2014, 11:43
Wäre Unobtanium nicht ein tolles Material?
cr
Moderator
#11 erstellt: 26. Mai 2014, 21:47

h_sc schrieb:
Wie alles anderen Klemmen auch: Messing. Edelstahl ist schon fast ein Isolator. Messing bietet einen guten Leitwert bei guter Festigkeit. Aus Edelstahl kann man gut einen Anschluss für einen Gartenschlauch machen, aber keine elektrischen Anschlüsse.


Kannst du uns mal vorrechnen, wie groß der Widerstand zB eines 4mm Bananensteckers (2cm lang) aus Edelstahl wäre und worin du ein Problem siehst? Danke!


[Beitrag von cr am 26. Mai 2014, 21:48 bearbeitet]
h_sc
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 27. Mai 2014, 09:34
Bei einer derartigen kleinen Struktur speilt es keine große Rolle, da die wichtigen Widerstände woanders liegen. Aber warum sollte ich Edelstahl nehmen, wenn Messing ein gut bearbeitbares Material ist, dass einen 10-fach besseren Leitwert bietet? Den Gedanken haben auch Hersteller für Kontakte.
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