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Vodoo-Rack oder werd ich langsam bescheuert?

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Sound86
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Okt 2014, 15:28
Ich habe heute mein neues Hifi-Rack ein Schroers&Schroers Focus 72 Maxi abgeholt, ein fast 100kg schwerer Klotz mit gefederten 20mm Glasplatten, 5 justierbaren Füßen und einer wunderschönen LED Beleuchtung. Gekauft habe ich es eigentlich nur, weil ich endlich mal ein echtes Hifi-Rack für meine Geräte wollte, um sie nicht mehr so langweilig auf einen normalen Schrank zu stapeln.
Über den Klang habe ich dabei nicht ein einziges Mal gedacht. Bis eben...

Ich habe jetzt ca 20 meiner Lieblingssongs durch und bereits bei den ersten Aufnahmen war ich sicher, dass die Stimmen viel besser verständlich und klarer sind, der Bass präziser trifft und das gesamte Klangbild einfach stimmiger, runder ist. Hätte mir heute morgen jemand sowas vorgefaselt, ich hätte wohl nur lachend den Kopf geschüttelt, aber ich sitze ja hier und höre es. Und das auch nicht etwa, weil ich eben erwartet habe es zu hören, im Gegenteil ich hatte nie auch nur einen Moment daran gedacht, dass der Klang sich verändern oder sogar verbessern würde.

Bin ich jetzt total bescheuert oder hör ich da etwa richtig?
Lichtboxer
Inventar
#2 erstellt: 10. Okt 2014, 15:39
Du hast mit dem Teil Deine Raumakustik verändert. Vielleicht zufällig zum Guten. Das Teil selber kann nichts dazu.

Denkbar wäre, dass Du damit zufällig einige Bassprobleme in den Griff gekriegt hast, was sich ja auch auf die höheren Frequenzen auswirkt.

PS: Ich hoffe, dass ich nicht auf so einen pseudo-selbstkritisch-verzweifelten Schmu reingefallen bin und Du nicht in Wirklichkeit dieses Rack hier anpreisen willst.


[Beitrag von Lichtboxer am 10. Okt 2014, 15:47 bearbeitet]
xutl
Inventar
#3 erstellt: 10. Okt 2014, 15:46
imo nicht, bzw. ja

Du hast Dir was gegönnt und das freut mich für Dich.
Welche Erwartunghaltung DU hattest.....KA

Jedenfalls hast Du ordentlich umgeräumt.
- die LS stehen jetzt etwas anders (...verdreht, nach vorn, oder so....)
- der normale Schramk ist weg, das HIFI-Rack belegt ein anderes Volumen im Raum
- die Zimmerpalme steht anders
- der Hamsterkäfig steht erst mal in der Küche
-
-
-
-
Der Klang hat sich verändert.

Ev. würde sogar ich den Unterschied hören.
Leider kenne ich VORHER nicht......

Resumee:
Es ist alles OK.
Freu Dich einfach.

DU wolltest eine neue Optik und hast einen Klanggewinn zum Besseren (was denn sonst ) dazugeschenkt bekommen.
Hör auf nachzudenken, woran das gelegen haben kann.

Nur solltest Du nicht den Fehler machen und aus Deiner subjektiven Erfahrung Allgemeinplätze hinsichtlich Racks abzuleiten
Sound86
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Okt 2014, 16:04
Raumakustik war auch mein erster Gedanke, aber die ist bei mir (mit Verlaub) ohnehin beschissen. Der linke Lautsprecher hat durch das offene Rack jetzt etwas mehr Luft nach links, aber das ist ein marginaler Unterschied und verbessert die räumlichen Gegebenheiten nur unwesentlich. Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, dass das Rack tatsächlich den Verstärker stabiler stehen lässt und besser vom Raum entkoppelt, so dass das Gehäuse weniger durchgerappelt wird als vorher mit dem Schrank.
Aber kann das wirklich einen so deutlich hörbaren Unterschied ausmachen?

Mir geht es auch nicht um Werbung, ich habe das Rack gebraucht für einen Bruchteil der UVP gekauft und käme auch nie auf den Gedanken es jemanden zur Klangverbesserung zu empfehlen bei dem neu aufgerufenen Preis. Mein Gott, dafür könnte man eine gebrauchte Mark Levinson, Krell oder sonstwas Endstufe kaufen.
Ich bin einfach nur gerade baff und versuche zu verstehen was da los ist. Wahrscheinlich sehe (bzw höre) ich einfach nur Gespenster...
Lichtboxer
Inventar
#5 erstellt: 10. Okt 2014, 16:20
Über die Stabilität des Verstärkers und die sich daraus nicht ergebenden Auswirkungen auf den Klang würde ich mir jetzt keine Gedanken machen.

Ich hatte neulich ein ähnliches Erlebnis. Nach langem Zögern zwei kleine Subwoofer gebaut, aber noch nicht zufrieden gewesen. Alle möglichen Tipps ausprobiert, hier im Forum gefragt, nichts half. Dann lass ich zufällig ein nicht benötigtes Brett da stehen und habe nun am Hörplatz besseren und lauteren Bass. Ja spinn ich jetzt oder was? Könnte mir das nur so erklären, dass das Brett die Verbindung zwischen den beiden Subs getrennt hat und sich der Bass nun anders im Raum verteilen muss.

Langer Rede kurzer Sinn: es könnte sein, dasselbe Auswirkungen hier unterschätzt werden.
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 10. Okt 2014, 17:43
Hallo,

der Tinnef mit den Racks wurde schon sooft als Tinnef entlarvt, von daher, das Drehen eines Lautsprechers selbst um ein paar mm ist auf jeden Fall hörbar.

gugg mal hier: http://matrixhifi.com/ENG_contenedor_ppec.htm


Peter
hf500
Moderator
#7 erstellt: 10. Okt 2014, 18:16

Sound86 (Beitrag #4) schrieb:
Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, dass das Rack tatsächlich den Verstärker stabiler stehen lässt und besser vom Raum entkoppelt, so dass das Gehäuse weniger durchgerappelt wird als vorher mit dem Schrank.
Aber kann das wirklich einen so deutlich hörbaren Unterschied ausmachen?


Moin,
wenn der Verstaerker besser klingt, weil er "stabiler steht", was sollen dann die in Aktivlautsprechern sagen, die direkt angebruellt werden?
;-)
Das kann man vergessen, einem Transistorverstaerker, der vernuenftig gebaut ist, kann man keine Mikrofonie nachsagen. Selbst Roehrenverstaerker koennen das, wenn man nicht gerade Roehren verwendet, die fuer Mikrofonie bekannt sind. In der Regel ist ein mikrophonischer Transistorverstaerker defekt und leidet an Wackelkontakten.
Das kann man also alles vergessen.
Nicht vergessen kann man den Austausch des Schrankes gegen ein offenes Regal (das Rack). Ihm fehlen die Seitenwaende, die fuer Schallwellen eine Grenze darstellen, an der sie gebeugt und reflektiert werden koennen. Sowas kann sich durchaus auf die Raumakustik auswirken, man muss in Schallwellen und deren Ausbreitung denken. Der Test waere jetzt, ein anderes Regal aufzustellen, das z.B. wesentlich simpler aufgebaut, aber sonst die gleiche Grundkonstruktion ist.

73
Peter
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 11. Okt 2014, 09:40
Hallo,

und es gibt Aktivboxen, die eine Leistung "abbrüllen"...

Aber lassen wir diese Leute in ihrem Glauben, vielleicht lebt es sich mit der heiligen Einfaltigkeit besser

Peter
Kalle_1980
Inventar
#9 erstellt: 11. Okt 2014, 09:52
Wenn Vibrationen den Klang verändern, bzw verschlechtern würden, dürfte aus Autoradios ja gar nichts mehr kommen.
Lichtboxer
Inventar
#10 erstellt: 11. Okt 2014, 10:10

8erberg (Beitrag #8) schrieb:


Aber lassen wir diese Leute in ihrem Glauben, vielleicht lebt es sich mit der heiligen Einfaltigkeit besser

Peter


Was soll der Spruch an dieser Stelle?
hifi_angel
Inventar
#11 erstellt: 11. Okt 2014, 12:37
Nun er will sagen, dass es keinen Sinn macht gegen Licht zu boxen. Als Lichtboxer wirst du das doch verstehen können, oder?
Lichtboxer
Inventar
#12 erstellt: 11. Okt 2014, 13:06
Die RTL-2-Fraktion auch schon wach?
visir
Inventar
#13 erstellt: 13. Okt 2014, 10:56

Sound86 (Beitrag #4) schrieb:
..., so dass das Gehäuse weniger durchgerappelt wird als vorher mit dem Schrank.
Aber kann das wirklich einen so deutlich hörbaren Unterschied ausmachen?


Wie schon jemand geschrieben hat: nur, wenn der Verstärker einen Defekt hat.

Ich geh auch einmal von Veränderung der Raumakustik gepaart mit Freude am Neuen aus.
stoske
Inventar
#14 erstellt: 13. Okt 2014, 13:18
> Aber kann das wirklich einen so deutlich hörbaren Unterschied ausmachen?

Aber sicher doch. Schon die Effekte der eigenen Suggestion können bedeutend
größer sein. Tatsächlich muss sich zwingend und physikalisch gar nichts
verändert haben, das kann sich, so deutlich es auch scheint, komplett im
Hirn abspielen. Letzteres sucht immer nach Mustern, drum ist die Suggestion
keine Nuance, sondern quasi die Basis. Und sie ist in jedem Fall ungleich
stärker, als alles, was ein Rack bewirken kann.
Dadof3
Inventar
#15 erstellt: 20. Okt 2014, 17:04
Allein schon, dass man alles aufbaut, sich hinsetzt und konzentriert hinhört, vielleicht noch etwas lauter als sonst, kann für eine veränderte Wahrnehmung sorgen. Und auch, dass sich das gewohnte Bild geändert hat. Lass mal eine dir bekannte Filmmusik ohne Bild laufen, oder zu Bildern aus einem anderen Film - sie hört sich direkt anders an.

Vibrationen haben keinen Einfluss auf die Elektronik (solange durch sie nicht irgendetwas abbricht), wie sonst sollten sonst sensible elektronische Geräte in Flugzeugen, Raketen, Autos oder Schiffen so zuverlässig funktionieren?
Hörschnecke
Inventar
#16 erstellt: 21. Okt 2014, 10:22

Dadof3 (Beitrag #15) schrieb:

Vibrationen haben keinen Einfluss auf die Elektronik (solange durch sie nicht irgendetwas abbricht), wie sonst sollten sonst sensible elektronische Geräte in Flugzeugen, Raketen, Autos oder Schiffen so zuverlässig funktionieren?


Also Vibrationen haben schon einen Einfluss auf Elektronik, wenn man sich z.B. ein Mikrofon ansieht :-). Trotzdem kann ein Mikrofon zuverlässig und bestimmungsgemäß funktionieren.

Auch mein Röhren-Gitarrencombo ist nicht unempfindlich gegen Vibrationen, trotzdem arbeitet er zuverlässig und erfüllt bestens seinen Zweck.

Für Hifi-Komponenten und "Flugzeuge. Raketen, Autos oder Schiffe" gilt im Prinzip dasselbe: Selbst, wenn es einen Einfluss von Vibrationen auf die Elektronik gibt, muß das Gesamtsystem nicht automatisch weniger deterministisch oder unzuverlässig werden. Ein gerade noch hörbarer Einfluss in einer analogen Schaltung heißt noch lange nicht, daß dieser Einfluß einen Zug entgleisen lassen würde.
8erberg
Inventar
#17 erstellt: 21. Okt 2014, 16:41
Hallo,

aha, soeben hörbar .... ein Beispiel vielleicht? Klirrfaktor in einem bestimmten Spektrum? Intermodulationsverzerrungen? Was sind die Auswirkungen?
Ne Bühne wird deswegen wohl kaum zusammenbrechen...

Sicherheitsvorrichtungen bei der Bahn arbeiten grundsätzlich digital (tuts oder tuts nich), wie grundsätzlich bei digitalen Systemen - einen "dritten Zustand" gibt es nicht.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 21. Okt 2014, 16:45 bearbeitet]
Weischflurst
Gesperrt
#18 erstellt: 21. Okt 2014, 18:46

Hörschnecke (Beitrag #16) schrieb:


Also Vibrationen haben schon einen Einfluss auf Elektronik, wenn man sich z.B. ein Mikrofon ansieht :-). Trotzdem kann ein Mikrofon zuverlässig und bestimmungsgemäß funktionieren.


Hallo? Ein Mikrofon ist keine Elektronik. Ein Mikrofon ist ein elektromechanisches Gerät. Es ist dafür gebaut, mechanische "Vibrationen" in elektrische Impulse zu wandeln und wäre kaputt, wenn es nicht auf Vibrationen reagieren würde.

Hier liegt der Unterschied zu Verstärkern, CD-Spielern, und all dem ganzen anderen Hifi-Schund (ausser Plattenspielern, die sind ebenfalls elektromechanisch).
Z25
Inventar
#19 erstellt: 25. Okt 2014, 16:06
Die Masche ist: Man kann es ja nie ganz und komplett aussschliessen, das Prinzip gibt es. Dieses Prinzip des Verunsicherns hat sich Schneckchen beim Jakob abgeschaut.
Hörschnecke
Inventar
#20 erstellt: 25. Okt 2014, 16:59
Es ist die Masche der Natur, daß Grenzen fließend sind. Verunsicherte flüchten davor gerne in Schwarz-Weiß-Denken.
Z25
Inventar
#21 erstellt: 25. Okt 2014, 17:08
Dann zeige Du den Transistor, der nachweisbar mikrofoniert.
Hörstern
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 25. Okt 2014, 20:51

Hörschnecke (Beitrag #20) schrieb:
Es ist die Masche der Natur, daß Grenzen fließend sind. Verunsicherte flüchten davor gerne in Schwarz-Weiß-Denken.

Seit 103 Jahren nicht mehr: Supraleitung
Hörschnecke
Inventar
#23 erstellt: 26. Okt 2014, 12:52
Ich habe hier z.B. eine externe USB-Soundcard, die (unerwünscht) mikrofoniert. Wenn man dort auf das Plastikgehäuse klopft, kann man in der Aufnahme die Störsignale sehen. Natürlich muß man vergrößern, um die sichtbar zu machen, aber bereits in der Aussteuerungsanzeige sind die Ausschläge sichtbar.

Mikrofonie-Aureon5.1USB-MKII

Details:
* Terratec Aureon 5.1 USB MKII
* Verbunden war nichts weiter, als ein Laptop im Akkubetrieb mit dem Soundcard-Modul über ein 2m-USB-Kabel.
* Die USB-Soundcard hat bei offenen Eingängen einen unschönen DC-offset, wie man sehen kann.
DingDingDing
Stammgast
#24 erstellt: 26. Okt 2014, 12:58
Auch interessant und auch praktisch nachvollziehbar:
http://www.thel-audioworld.de/bauteile/mikrofonie/mikrofonie.htm

Regalböden und Gehäuseflächen sind quasi große Membranen und je weniger die Schwingen, desto besser für den Klang und zwar deutlich hörbar.
8erberg
Inventar
#25 erstellt: 26. Okt 2014, 15:25
Hallo,

jaaa, Glöckchen, Du hörst ja alles und bist der Allerbeste.... gelle??


Peter
Weischflurst
Gesperrt
#26 erstellt: 26. Okt 2014, 15:34

Hörschnecke (Beitrag #23) schrieb:
* Verbunden war nichts weiter, als ein Laptop im Akkubetrieb mit dem Soundcard-Modul über ein 2m-USB-Kabel.


Bist Du sicher, dass das Mikrofon im Laptop gemutet war? Wenn nicht, hättest Du das gleiche Ergebnis wenn Du Dir gegen die Stirn klopfst.
DingDingDing
Stammgast
#27 erstellt: 26. Okt 2014, 15:40

8erberg (Beitrag #25) schrieb:
Hallo,

jaaa, Glöckchen, Du hörst ja alles und bist der Allerbeste.... gelle??


Peter



Wie wäre es mal mit lernen? http://www.sengpielaudio.com/MikrofonieAusWikipedia.pdf
Don_Tomaso
Inventar
#28 erstellt: 26. Okt 2014, 16:04

DingDingDing (Beitrag #27) schrieb:

8erberg (Beitrag #25) schrieb:
Hallo,

jaaa, Glöckchen, Du hörst ja alles und bist der Allerbeste.... gelle??

Peter


Wie wäre es mal mit lernen? http://www.sengpielaudio.com/MikrofonieAusWikipedia.pdf


Lernen ist immer gut, denken schadet aber auch nicht. Ich habe mir die verlinkte Seite mal durchgelesen und bin hierauf gestoßen:

senpielaudio schrieb:
Kondensatoren
...
Bei Keramik-Kondensatoren mit ferroelektrischem Dielektrikum tritt Mikrofonie durch den Piezoeffekt auf.
Wechselnde mechanische Spannungen führen zu einer Wechselspannung am Kondensator. Daher vermeidet
man solche Kondensatoren als Koppelkondensator in NF-Vorverstärkern.
Spulen
Induktivitäten, insbesondere Luftspulen, die in FM-Empfänger- und Sender-Oszillatoren eingesetzt werden,
führen bei erschütterungsbedingter Gestaltsänderung zu einer Frequenzmodulation. Die betroffenen Spulen
sind daher häufig durch Wachs oder ein Schaumstoffstück mechanisch gedämpft.

Wir bräuchten also, um hörbare Effekte zu erzielen, Schallwellen, die die Beuteile deformieren können, und zwar so sehr, dass die Bauteil-Kenngrößen derart verändert werden, dass das zu hörbaren Effekten führt. Wäre ganz schön laut, hmmm?
ZeeeM
Inventar
#29 erstellt: 26. Okt 2014, 16:24
Spielchen wie immer. Ist der Effekt > 0, wird ihm Hörbarkeit eingeräumt, verbunden damit das man Nichtexistenz nicht beweisen kann. Alos wird das so weiter gehen.
Hörschnecke
Inventar
#30 erstellt: 26. Okt 2014, 16:38

Weischflurst (Beitrag #26) schrieb:

Bist Du sicher, dass das Mikrofon im Laptop gemutet war?


Ja, bin ich. Auch praktisch verifiziert durch lautes Klatschen.
Weischflurst
Gesperrt
#31 erstellt: 26. Okt 2014, 18:24

Don_Tomaso (Beitrag #28) schrieb:

DingDingDing (Beitrag #27) schrieb:

8erberg (Beitrag #25) schrieb:
Hallo,

jaaa, Glöckchen, Du hörst ja alles und bist der Allerbeste.... gelle??

Peter


Wie wäre es mal mit lernen? http://www.sengpielaudio.com/MikrofonieAusWikipedia.pdf


Lernen ist immer gut, denken schadet aber auch nicht. Ich habe mir die verlinkte Seite mal durchgelesen und bin hierauf gestoßen:

senpielaudio schrieb:
Kondensatoren
...
Bei Keramik-Kondensatoren mit ferroelektrischem Dielektrikum tritt Mikrofonie durch den Piezoeffekt auf.
Wechselnde mechanische Spannungen führen zu einer Wechselspannung am Kondensator. Daher vermeidet
man
solche Kondensatoren als Koppelkondensator in NF-Vorverstärkern.
Spulen
Induktivitäten, insbesondere Luftspulen, die in FM-Empfänger- und Sender-Oszillatoren eingesetzt werden,
führen bei erschütterungsbedingter Gestaltsänderung zu einer Frequenzmodulation. Die betroffenen Spulen
sind daher häufig durch Wachs oder ein Schaumstoffstück mechanisch gedämpft.

Wir bräuchten also, um hörbare Effekte zu erzielen, Schallwellen, die die Beuteile deformieren können, und zwar so sehr, dass die Bauteil-Kenngrößen derart verändert werden, dass das zu hörbaren Effekten führt. Wäre ganz schön laut, hmmm? ;)


Was wir als erstes brauchen ist, ich habe es einmal gefettet:

Schwingkreise.

Oder eben gegen die Regeln der Kunst aufgebaute Geräte.

@Hörschnecke, kannst Du mal die Eingänge der Soundkarte kurzschließen und das Experiment wiederholen?

Und dann bitte das Experiment auch mal mit angeschlossenen Eingängen und einem Musiksignal wiederholen, dass man sich ein Bild von den Größenordnungen machen kann?

Und dann vielleicht noch folgenden Versuch: Lege die Soundkarte mal direkt vor einen der Lautsprecher Deiner Anlage, drehe mal so richtig auf und messe bitte, was davon in der Soundkarte ankommt.


[Beitrag von Weischflurst am 26. Okt 2014, 18:26 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#32 erstellt: 31. Okt 2014, 09:42
Wieso, Mikropfonie ist doch ein ganz normaler Effekt, den jeder schon gehört hat.

Wenn man nur heftig genug gegen das Gehäuse klopft, und die Aufnahme dann nur noch laut genug verstärkt (so um 80dB), sind gewissen Klopfgeräusche im Rauschenteppich hörbar.
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