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Chinch oder XLR

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Autor
Beitrag
PeterChristine123
Neuling
#1 erstellt: 11. Jan 2016, 00:12
Hallo zusammen, brauche mal Eure Hilfe.
Habe einen Mac 6900 verbunden mit einem CD Spieler von Musical Fdelity M6, beide sind verbunden mit Chinch kabeln 0,5 m Straight Wire Virtuoso. Beide Geräte haben aber auch einen XLR Anschluss. macht XLR Sinn, abgeschirmt sind die Chinchkabel auch. Wenn ja , habt Ihr eine Empfehlung?

Gruß Peter
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 11. Jan 2016, 00:24
soviel ich das von den technischen Daten verstanden habe, ist keins der beiden Geräte voll-symmetrisch aufgebaut (ich meine natürlich nicht Links/Rechts).
d.h. mit einem XLR Kabel hast du technisch gesehen sogar klangliche Nachteile. Aber das werden jetzt sicherlich diverse Experten als Schwachsinn abtun und dir erklären (ohne technische Details zu nennen, natürlich ) dass du das auf jeden Fall mit dem "viel besseren" XLR Kabeln verbinden sollst...
Uwe_Mettmann
Inventar
#3 erstellt: 11. Jan 2016, 00:55
Hallo Peter

wenn es keine Störgeräusche gibt, kannst du es so lassen. Bei Störgeräuschen (z.B. Brummen) kann XLR sinnvoller sein.

Gruß

Uwe
PeterChristine123
Neuling
#4 erstellt: 11. Jan 2016, 08:33
Danke für die bisherigen Antworten, Was heiß voll symetrisch aufgebaut. Die meisten haben ja Geräte unterschiedlicher Hersteller. Sind die mit XLR Eingang / Ausgang zueinander alle nicht voll symetrisch afgebaut. Wie kann ich das aus den jeweils mitgelieferten Unterklagen zum Gerät herauslesen. Wie kann ich herausfinden, ob Mcintosh 6900 und CD Spieler Musical Fidelity M6 (bede haben einen XLR Eingang/Ausgang) symetrisch zueinander aufgebaut sind. Klärt mich bitte mal auf....danke
Perter
Dadof3
Inventar
#5 erstellt: 11. Jan 2016, 10:00
https://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrisches_Kabel


Mickey_Mouse (Beitrag #2) schrieb:
d.h. mit einem XLR Kabel hast du technisch gesehen sogar klangliche Nachteile.

Warum?
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 11. Jan 2016, 11:43
Hallo,

in der Studio- und PA-Technik setzt man wegen der Nachteile ja auch auf XLR...

Frag mal Studiotechniker oder Musiker wonach die ihre XLR Kabel aussuchen: da gehts um die Steckerqualität.
Der Rest ist Voodoo...

Peter
PeterChristine123
Neuling
#7 erstellt: 11. Jan 2016, 12:06
Bitte mal Licht ins Dunkel bringen.
Bei den oben von mir genannten Geräten: ist die Wahrscheinlichkeit durch Wechsel der normalen Chinch Verbindungen (StraightWireVituoso) auf XLR, einer hörbaren Klangverbesserung hoch oder eher sehr gering
Peter
mroemer1
Inventar
#8 erstellt: 11. Jan 2016, 12:18
Einen Pegelunterschied wirst du wohl wahrnehmen, einen Klangunterschied wohl eher nicht.


[Beitrag von mroemer1 am 11. Jan 2016, 12:23 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 11. Jan 2016, 12:19
Hallo,

bei RCA-(Cinch)-Kabeln im Vergleich zu XLR wird der Unterschied im konkreten Fall völlig zu vernachlässigen sein, da der Verstärker nicht symmetrisch aufgebaut ist.


Peter
avh0
Inventar
#10 erstellt: 11. Jan 2016, 12:29
Da die RCA Leitungen mit 0,5m recht kurz sind, kann es sein, dass die Nachteile des RCA Kabels weniger zum Tragen kommen, wie Symetrier- und Desymetrierschaltungen in den Geräten (wenn dieses eben nicht symetrisch arbeiten).
Es hilft meistens nur der Selbstversuch, ich bevorzuge eigentlich immer XLR, jedoch sind die Geräte oft eben auch vollsymetrisch aufgebaut.
XLR Kabel sind deutlich weniger anspruchsvoll und störanfälliger wie RCA.
visir
Inventar
#11 erstellt: 11. Jan 2016, 15:24

PeterChristine123 (Beitrag #7) schrieb:
Bitte mal Licht ins Dunkel bringen.


Die Effekte sind beschrieben, aber nicht in Deiner Sprache:
"vollsymmetrisch" heißt, dass das Gerät intern durchgehend symmetrisch arbeitet. Senkt die Störempfindlichkeit. Tut es das nicht, muss für die (De)Symmetrierung extra was eingebaut werden, was für das XLR-Kabel durchlaufen wird, für das Cinch-Kabel nicht. In dem Fall weniger Bauteile bei Cinch - bessere Wahl. Insbesondere auf diese superkurze Distanz, im Gegensatz zu zig Meter Kabel im professionellen Bereich.
Mickey_Mouse
Inventar
#12 erstellt: 11. Jan 2016, 17:42
genauso ist es richtig: bei "normalen" Geräten hat man mit XLR mehr aktive elektronische Bauteile im Signalweg als bei Cinch!
und solle mir mal jemand sagen, dass eine 0,5m Leitung "mehr klingt" als z.B. ein OpAmp...

XLR hilft nur gegen Störungen, es klingt aber nicht besser, im Zweifel wegen der extra Bauteile sogar schlechter!
Und wenn man bei der Heimanlage Störungen hat, dann sollte man meiner Meinung erstmal die Ursachen bekämpfen, statt an der Wirkung herum zu doktern. Bei einem Bühnenaufbau ist das etwas völlig anderes als im Wohnzimmer.
Dadof3
Inventar
#13 erstellt: 12. Jan 2016, 02:49

Mickey_Mouse (Beitrag #12) schrieb:
genauso ist es richtig: bei "normalen" Geräten hat man mit XLR mehr aktive elektronische Bauteile im Signalweg als bei Cinch!

Ja, aber doch nur, wenn man symmetrisch übertragen will. Bei einer asymmetrischen Übertragung ist da doch kein Unterschied zwischen Cinch und XLR.
Mickey_Mouse
Inventar
#14 erstellt: 12. Jan 2016, 03:03
???
ich weiß nicht ob es Geräte gibt, die asymmetrisch aufgebaut sind und bei denen man dann irgendwie einstellen kann, dass sie das Signal auch asymmetrisch übertragen?!?
das wäre aber schon sehr komisch und führt XLR ja ad absurdum.

Normal ist eben bei XLR die symmetrische Übertragung. Dafür muss an beiden Enden (Sender/Empfänger) mehr Aufwand getrieben werden als für die "einfache, geradeaus, asymmetrische" Übertragung. Und dieser Aufwand rechtfertigt sich eben nur wenn man Störfelder hat, die man nicht "abschalten" oder ausschließen kann. Im Heimbereich kommt sowas halt nicht vor, bzw. sollte nicht vorkommen.
P@Freak
Inventar
#15 erstellt: 12. Jan 2016, 03:41
Mann sollte auch eventuell noch sagen das Cinch immer ein Billig Konsumer NOT Steckverbindersystem war und ist.
Deshalb sind ja auch die *besseren* davon so derart teuer ...

P@Freak
Donsiox
Moderator
#16 erstellt: 12. Jan 2016, 05:17

8erberg (Beitrag #6) schrieb:

Frag mal Studiotechniker oder Musiker wonach die ihre XLR Kabel aussuchen: da gehts um die Steckerqualität.
Der Rest ist Voodoo...

Fast
Das Kabel muss trittfest sowie gut verleg- und wickelbar sein.
Und man muss (im Gegensatz zu Kabeln von z.B. Vovox) Schmutz gut entfernen können.

Gruß
Jan
Dadof3
Inventar
#17 erstellt: 12. Jan 2016, 08:50
Mickey, ich mag mich vertun, aber ich meine, schon ein paar mal von Geräten gehört zu haben, die XLR Anschlüsse hatten, welche man aber nur zur asymmetrischen Übertragung nutzen konnte.
PeterChristine123
Neuling
#18 erstellt: 13. Jan 2016, 07:52
Hallo zusammen, nach Euren Beiträgen lese ich jetzt heraus, daß e swahrscheinlich keine Klangverbesserung ausmacht wenn ich bei der oben genannten Grätekonstellation Chinch gegen XLR tausche. Ein Grund mit ist wohl der asysmetrischen Vollverstärkrer mcintosh ma 6900. Frage mich bloß warum so ein teurer Verstärkrer asymetrisch ist ist und trotzdem einen XLR Anschluss hat. Gute .XLR Kabel sind viel teurer wie Chinch Für den CD Spieler gilt dasselbe Musical Fidelity M6.. Wo liegt da der Sinn?
Vielleicht weiß jemand was dazu zu schreiben
Peter
Donsiox
Moderator
#19 erstellt: 13. Jan 2016, 08:03
Ein gutes XLR-Kabel mit 10 Metern Länge kostet zwischen 15 und 25€. Ich weiß nicht, was daran so teuer sein soll
Dadof3
Inventar
#20 erstellt: 13. Jan 2016, 09:38
Der Preis dürfte für jemanden, der Verstärker für 7000 € kauft, ja kaum ein Argument sein.

Der Sinn? Die meisten Kunden sind schlecht informiert und halten solche seltenen Features für etwas, was besonders gut ist. Genau wie Bi-Wiring oder Bi-Amping. Und es hebt einen von der Masse ab.

Warum kauft man sich einen MA 6900? Rational betrachtet ergibt das auch keinen Sinn. Es geht um Exklusivität.
mroemer1
Inventar
#21 erstellt: 13. Jan 2016, 09:44

Warum kauft man sich einen MA 6900? Rational betrachtet ergibt das auch keinen Sinn. Es geht um Exklusivität.


Weil einem das Gerät haptisch gefällt und man die Kohle dafür hat.


[Beitrag von mroemer1 am 13. Jan 2016, 09:51 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#22 erstellt: 13. Jan 2016, 12:39
Hallo,

wenn ich ein Bild an der Wand habe ist es auch (fast) völlig egal ob es von einem chinesischen Kunststudenten kommt der um sein Studium zu finanzieren alte Meister (perfekt) kopiert oder es das für uns "kleine Leute" nahezu unbezahlbare Original ist.

Zum Verstärker: es gibt eine Kundschaft die mal gehört hat das symmetrisch "besser" sein soll und daher sowas kaufen.
Es wurde der Verstärkerarchitektur "angehängt" um solche Klientel zu bedienen.
Ein Blick in die Schaltpläne bestätigt das eindeutig...

Peter


[Beitrag von 8erberg am 13. Jan 2016, 12:41 bearbeitet]
Dadof3
Inventar
#23 erstellt: 13. Jan 2016, 13:15
Auch für perfekte Haptik muss man keine 7000 € ausgeben.

Es ist ja völlig ok, wenn jemand glücklich und zufrieden durch so einen Kauf ist, aber es ist nicht rational.

Die Haptik von XLR ist auch einfach besser als bei Cinch. Es ist tatsächlich eine kleine Freude, die Stecker einzustecken und wieder zu lösen.
Jakob1863
Gesperrt
#24 erstellt: 13. Jan 2016, 13:28

PeterChristine123 (Beitrag #18) schrieb:
Hallo zusammen, nach Euren Beiträgen lese ich jetzt heraus, daß e swahrscheinlich keine Klangverbesserung ausmacht wenn ich bei der oben genannten Grätekonstellation Chinch gegen XLR tausche. Ein Grund mit ist wohl der asysmetrischen Vollverstärkrer mcintosh ma 6900. Frage mich bloß warum so ein teurer Verstärkrer asymetrisch ist ist und trotzdem einen XLR Anschluss hat. Gute .XLR Kabel sind viel teurer wie Chinch Für den CD Spieler gilt dasselbe Musical Fidelity M6.. Wo liegt da der Sinn?
Vielleicht weiß jemand was dazu zu schreiben
Peter


Vorteil einer XLR-Verbindung (aka symmetrischen, aber eigentlich impedanzsymmetrierten) ist die geringere Störanfälligkeit bei der Verbindung zweier Geräte. Immer unter der Voraussetzung, das bei beiden Geräten alles technisch richtig gelöst wurde.

Dieser Vorteil ist unabhängig von der weiteren internen Signalverarbeitung der beiden Geräte. Da es verschiedene Realisationsmöglichkeiten gibt, kann man nicht pauschal auf Vor- oder Nachteile schließen, nur weil die Geräte intern nicht "vollsymmetrisch" sein mögen.
Eine seriöse Beurteilung aus technischer Sicht kann man nur basierend auf den konkreten Schaltplänen sowie der Begutachtung der technischen Umsetzung dieser Schaltpläne in den Geräten abgeben, alles andere ist eher "Kaffeesatzleserei"

ME wäre der für dich sinnvolle Weg, XLR-Kabel auszuleihen, mit diesen einige Tage zu hören und dabei festzustellen, ob dir das Klangergebnis verändert/verbessert/verschlechtert erscheint. Danach wieder zurückwechseln auf die Cinchverbindung und schauen, ob sich der vorherige Eindruck wirklich bestätigt.
CHICKENMILK
Inventar
#25 erstellt: 13. Jan 2016, 14:21
Cinch-Kabel anschliessen und glücklich sein.


[Beitrag von CHICKENMILK am 13. Jan 2016, 14:24 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#26 erstellt: 13. Jan 2016, 14:23

CHICKENMILK (Beitrag #25) schrieb:
Chinch-Kabel anschliessen und glücklich sein.


Was sind das für Kabel von denen hier ständig gesprochen wird und wo gibts die?

Edit: Hähähäh, zu spät!



[Beitrag von Zaianagl am 13. Jan 2016, 14:25 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#27 erstellt: 13. Jan 2016, 14:25

Zaianagl (Beitrag #26) schrieb:

CHICKENMILK (Beitrag #25) schrieb:
Chinch-Kabel anschliessen und glücklich sein.


Was sind das für Kabel von denen hier ständig gesprochen wird und wo gibts die?

Suchs dir aus.
Sind gar nicht so selten zu finden:
https://www.google.a...ygB&biw=1920&bih=932

Achso, du meintest den Verschreiber ( Chinch, Cinch )


[Beitrag von CHICKENMILK am 13. Jan 2016, 14:26 bearbeitet]
versuchstier
Inventar
#28 erstellt: 13. Jan 2016, 14:31
Cinch oder XLR bei einer Kabellänge von 0,5 m wohl kaum diskussionswürdig

Gruß versuchstier
Dadof3
Inventar
#29 erstellt: 13. Jan 2016, 14:36
So ist es. Wenn wir hier über 10 Meter reden würden...
pelowski
Inventar
#30 erstellt: 13. Jan 2016, 15:31

Dadof3 (Beitrag #29) schrieb:
So ist es. Wenn wir hier über 10 Meter reden würden...

Ja, aber auch dann nur in Sonderfällen (schlecht geschirmte Koax-Kabel, stark störverseuchte Umgebung, hoher Quellwiderstand).

Grüße - Manfred
Jakob1863
Gesperrt
#31 erstellt: 13. Jan 2016, 15:35
Das es grundsätzlich vorteilhaft ist, Cinchkabel so kurz wie möglich zu wählen, haben wir mE schon häufiger betont.
Allerdings ist die Hypothese, es sei allein deswegen schon nicht mit Klangunterschieden zu rechnen eben eine Hypothese und derartige Hypothesen testet man üblicherweise mit Hilfe eines Hörexperiments.

Insbesondere vor dem Hintergrund der bislang doch verborgenen konkreten Schaltungsrealisation, denn es hat doch niemand sich die Mühe gemacht, in Schaltpläne und Geräte wirklich hineinzuschauen, oder?
8erberg
Inventar
#32 erstellt: 13. Jan 2016, 15:52
Hallo,

sonst gehts noch?

Der Schaltplan des Verstärkers ist im I-Net zu finden. Und da gehört wirklich nicht viel zu...

Aber es ist klar, kaum wieder da wird wieder genebelt...

Peter
mroemer1
Inventar
#33 erstellt: 13. Jan 2016, 15:53

und derartige Hypothesen testet man üblicherweise mit Hilfe eines Hörexperiments.

Getestet und keinen Klangunterschied wahrgenommen.


[Beitrag von mroemer1 am 13. Jan 2016, 15:57 bearbeitet]
rhf
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 13. Jan 2016, 16:32

Jakob1863 (Beitrag #24) schrieb:
Vorteil einer XLR-Verbindung (aka symmetrischen, aber eigentlich impedanzsymmetrierten) ist die geringere Störanfälligkeit bei der Verbindung zweier Geräte. Immer unter der Voraussetzung, das bei beiden Geräten alles technisch richtig gelöst wurde.


Diese Aussage impliziert, das eine symmetrische Verbindung die Störanfälligkeit, die durch bestimmte Eigenschaften der _Geräte_ entsteht, minimiert. Das ist aber nicht der Fall.
Die symmetrische Verbindung zweier Geräte im Audiobereich ist für die Beseitigung von Störungen gedacht, die auf der _Übertragungsstrecke_ entstehen. Ein Beispiel ist die Übertragung von schwachen Mikrofonsignalen über lange Strecken. Auftretende Störungen(z.B. durch induktive Einstreuungen) werden bei der am Ende der Übertragungskette durchgeführten "Desymmetrierung" praktisch komplett aufgehoben. Findet die Symmetrierung des Signals mittels eines Übertragers erreicht man sogar noch eine Potentialtrennung zwischen den Geräten.

rhf
Zaianagl
Inventar
#35 erstellt: 13. Jan 2016, 16:34

mroemer1 (Beitrag #33) schrieb:

und derartige Hypothesen testet man üblicherweise mit Hilfe eines Hörexperiments.

Getestet und keinen Klangunterschied wahrgenommen.


rhf
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 13. Jan 2016, 16:48

Jakob1863 (Beitrag #31) schrieb:
Das es grundsätzlich vorteilhaft ist, Cinchkabel so kurz wie möglich zu wählen, haben wir mE schon häufiger betont.


Man sollte alle _Kabelverbindungen_ so kurz wie nur irgend möglich halten. Allerdings wird die Störanfälligkeit von Audiosignalen im privaten Bereich völlig überschätzt.
Wie bereits weiter oben beschrieben, tauchen richtige Probleme erst bei langen Kabelstrecken und (sehr) kleinen Signalen auf. Ein Beispiel ist ein Mikrofon auf einer Bühne, das an einem 50m entferntem Mischpult angeschlossen ist und dessen Kabelverbindung parallel zur Stromversorgung von z.B Endstufen und/oder der Lichtsteuerung verläuft.

rhf
Jakob1863
Gesperrt
#37 erstellt: 13. Jan 2016, 17:03

rhf (Beitrag #34) schrieb:
<snip>

Diese Aussage impliziert, das eine symmetrische Verbindung die Störanfälligkeit, die durch bestimmte Eigenschaften der _Geräte_ entsteht, minimiert. Das ist aber nicht der Fall.<snip>


Nein, impliziert wird beabsichtigterweise, dass eine XLR-Verbindung nur dann Vorteile bieten kann, wenn die beteiligten Geräte technisch richtig ausgelegt sind (also z.B. nicht unter dem sog. "Pin-1-Problem" leiden).


rhf (Beitrag #36) schrieb:
<snip> Allerdings wird die Störanfälligkeit von Audiosignalen im privaten Bereich völlig überschätzt.


Gibt es dazu denn fundierte Daten aus Reihenuntersuchungen des "privaten Bereiches" ?
8erberg
Inventar
#38 erstellt: 13. Jan 2016, 17:09
Hallo,

schon ziehen die ersten Nebel übers Land...

Nur als Hinweis: Weil der Herr Entwickler, Produzent und Vertreiberling keine Beweise hat (weil es auch keine gibt) kommt er immer und immerwieder auf die Idee andere Diskussionsteilnehmer "in die Pflicht" zu nehmen.

Von daher - lasst es einfach, kommt eh nix bei raus.

Peter
CHICKENMILK
Inventar
#39 erstellt: 13. Jan 2016, 19:33
Jakob, ich glaube du hast den Unterschied zwischen Klangverschlechterung und Störungseinfluss noch immer nicht verstanden.
rhf
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 14. Jan 2016, 01:28

Jakob1863 (Beitrag #37) schrieb:
Gibt es dazu denn fundierte Daten aus Reihenuntersuchungen des "privaten Bereiches" ?


[IRONIE]
So etwas brauche ich nicht, ich höre es ja.
[/IRONIE]

rhf

P.S.:
Ich habe gerade mal mein Oszilloskop mit einer Messleitung als Antenne verbunden und an meinem Arbeitsplatz einen Störpegel, (hervorgerufen durch eine Leuchtstoffröhre in einem Abstand circa 50cm) von rund 3V Spitze-Spitze gemessen. Mein Kopfhörer ist über einen dazu passenden Verstärker (Abstand zur Röhre 50cm) mittels eines handelsüblichen Cinch-Kabels mit einem CD-Player (Abstand < 10 cm) verbunden. Wenn ich nun Musik höre, bemerke keinerlei Störungen, egal ob die Leuchtstoffröhre ein- oder ausgeschaltet ist. Und sicherlich ist die Situation (im negativen Sinne) in Bezug auf den vorhandenen Störpegel an diesem Platz nicht annähernd vergleichbar mit dem Platz für die üblichen Positionierung von Audio-Gerätschaften.
Daraus ergibt sich für mich der Schluss, das "fundierte Daten aus Reihenuntersuchungen" zu Beurteilung von klanglichen Einflüssen durch die im privaten Bereich entstehenden elektromagnetischen Störungen nicht notwendig sind.
CHICKENMILK
Inventar
#41 erstellt: 14. Jan 2016, 02:00

.... zu Beurteilung von klanglichen Einflüssen durch die im privaten Bereich entstehenden elektromagnetischen Störungen nicht notwendig sind.


Wie soll es denn auch. Wenn, das Kabel ( dann wäre es aber ein extrem schlechtes) ungeschirmt wäre, dann käme es (im Extremfall) nicht zu einer Klangverschlechterung, sondern zu einer Störung.

Das Masseschleifen bei Auto-Anlagen ist auch keine "Klangverschlechterung" in dem Sinne, sondern eine Einstreuung einer Störung durch ein anderes Signal.
Nur diesen Unterschied lieber Jakob hast du anscheinend noch nicht verstanden.

Schau Jakob.
Wenn ich einen Radiosender bei 88.8Mhz am besten empfange, ich bei 88,7 Mhz jedoch ein Gemisch meines gewünschten Radiosenders sowie einer Einstreuung durch einen weiteren Sender empfange, dann kann ich auch nicht sagen, dass der Tuner bei 88,7 Mhz schlechter klingt als bei 88,8 Mhz.
Eisbär64
Stammgast
#42 erstellt: 14. Jan 2016, 10:11

Allerdings ist die Hypothese, es sei allein deswegen schon nicht mit Klangunterschieden zu rechnen eben eine Hypothese und derartige Hypothesen testet man üblicherweise mit Hilfe eines Hörexperiments.


Nein, so etwas testet man durch Messungen, die sind zuverlässiger und vor allem gut wiederholbar.
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 14. Jan 2016, 10:26
Hallo,

die High-End-Elite lässt sich doch von Messgeräten nicht vorschreiben was sie hört!
Wo kommen wir denn da hin...

Peter
PeterChristine123
Neuling
#44 erstellt: 15. Jan 2016, 14:34
Hallo zusammen, eine rege Diskussion um das Thema chinch oder XLR Verbindungskabel (danke für Eure Meinungsabgabe). Habe für mich die wichtigsten sachdienlichen Informationen herausgezogen und wede einfach mal testen ...
Teures und billiges XLR Kabel gegen bestehendes Chinch
Melde mich dann noch mal
Mickey_Mouse
Inventar
#45 erstellt: 15. Jan 2016, 14:56
das macht keinen Sinn wenn du weißt welches Kabel gerade spielt!
am besten wäre, wenn du gar nicht weißt welche Kabel überhaupt zum Einsatz kommen sollen. Dann steckt jemand anderes willkürlich die Kabel um (und macht noch einen 100% Pegelabgleich) und du sagst welches Kabel das ist!
versuchstier
Inventar
#46 erstellt: 15. Jan 2016, 16:05
aber dann käme er ja zu der Erkenntnis.....

Viel Erfolg mit dem Vergleich, und immer schön die Pegel anpassen

Gruß versuchtier
Zaianagl
Inventar
#47 erstellt: 15. Jan 2016, 17:21
Pegel anpassen is bloß was für Holzohren, anständige Goldohren kompensieren sowas...


[Beitrag von Zaianagl am 15. Jan 2016, 17:21 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#48 erstellt: 15. Jan 2016, 17:25
also falls das falsch verstanden wurde: ich kenne/habe die Geräte nicht und weiß daher nicht, ob die Pegel bei RCA/XLR Übertragung exakt gleich sind?!?
ich meinte natürlich nicht, dass man bei zwei verschiedenen Kabeln derselben "Technik" einen Pegelabgleich benötigt!
Falls ein Kabel so schlecht ist, dass der Pegel darunter leidet, dann hat es auch "verdient" dabei erwischt zu werden
Joe_43
Inventar
#49 erstellt: 15. Jan 2016, 18:17
Da ich demnächst ein neues Low Board bekomme, sind die Kabellängen zwischen Vorstufe und den beiden Endstufen auch etwas länger.

Stand vor den ähnlichen Frage wie der TE und hatte mich bereits vorher für rel. teure Cinch entschieden, die extra konfektioniert werden. Dem Hersteller habe ich meine Zweifel über die Sinnhaftigkeit von der Anschaffung teurerer Kabel per Mail mitgeteilt.

Dies war dann mal die Antwort dazu:

"Zum Thema Kabel: Na ja ganz so ist das nicht. Man ist durchaus in der Lage den Klang einer Anlage mit den Kabel zu verändern. Dieses Kabel ist sehr warm und dennoch präzise im Klang.
Wenn ich z.B ein komplett versilbertes Kabel nehme, dann schiebe ich den Klang mehr in Richtung hart, digital und mehr Höhen."

Das lassen wir jetzt so stehen, aber ein gewisses innerliches Lachen konnte ich mir nicht verkneifen.


[Beitrag von Joe_43 am 15. Jan 2016, 18:18 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#50 erstellt: 15. Jan 2016, 18:23

Joe_43 (Beitrag #49) schrieb:
..."Zum Thema Kabel: Na ja ganz so ist das nicht. Man ist durchaus in der Lage den Klang einer Anlage mit den Kabel zu verändern. Dieses Kabel ist sehr warm und dennoch präzise im Klang.
Wenn ich z.B ein komplett versilbertes Kabel nehme, dann schiebe ich den Klang mehr in Richtung hart, digital und mehr Höhen."...

Wer verkaufen will, lässt sich halt den bödsinnigsten Schwachsinn einfallen.

...hatte mich bereits vorher für rel. teure Cinch entschieden...

Warum?

Grüße - Manfred
Joe_43
Inventar
#51 erstellt: 15. Jan 2016, 18:28

Warum?


Nur um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen ...

Habe mir damals schon von Schluderbacher XLR verkaufen lassen, die waren damals schon noch teurer.
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