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Kabeltest zu Hause - wie am besten ?

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AR9-lover
Stammgast
#1 erstellt: 06. Feb 2004, 13:51
HI,

nachdem ich mir hier in diversen Threads so langsam wie bei "und täglich grüßt das Kabeltier " vorkomme - will ichs jetzt selbst ausprobieren (bin bislang "Nichtkabelhörer" und will jetzt einfach mal eigene Erfahrungen machen).

Habe mir also zwei "Highend"-Kabel (Acapella 10mm Querschnitt / Wireworld mit Richtungsanzeige) besorgt und frage mich, gerade auch weil schon so viel über die Aussagefähigkeit des Kabeltests bei Reinhard geschrieben wurde, wie ichs am Besten anfange, um möglichst unvoreingenommen an die Sache dranzugehen bzw. drangehen zu können.

Habe zur Verfügung:

Wohnzimmer (40 qm)
Acapella 2 Wege-Lautsprecher
alte AR9-4Wege-Lautsprecher
Isophon-Hornsystem mit fontloaded Bass
diverse Endstufen
gute Vorstufe
guten CD-Player

Bin bereit, um einen guten, weil neutralen Test durchzuführen, auch mein Wohnzimmer leerzuräumen und Kisten zu schieben - ganz egal !

Und jetzt zur Frage - wie stelle ichs am besten an

Alleine scheidet ja schon von vornherein aus - Hilfen lassen sich aber finden. Sollte ich mich mit verbundenen Augen hinsetzen und umstecken lassen (geht bei Banans ja fix) ohne zu wissen welches Kabel gerade spielt ? Sollte ich vorher alle zur Auswahl stehenden Kabel probieren oder ohne Klangeindruck rangehen ? Und wie sollte eine Testreihe aussehen ? Sollte man den Test an verschiedenen Lautsprechern wiederholen um sicher (egal in welche Richtung das Ergebnis geht) zu gehen ?

Fragen über Fragen - ich will es jetzt einfach mal selbst testen - hoffe auf viele, umsetzbare Antworten.

Danke im voraus und Grüsse
AR9-lover

Ach ja, bevor ich es vergesse, es gibt sicherlich immer bessere (teurere) Komponenten - ich denke aber, das das vorhandene Equipment in der Lage sein sollte, wie auch immer geartete Unterschiede (falls vorhanden) darstellen zu können.
Albus
Inventar
#2 erstellt: 06. Feb 2004, 15:02
Tag AR9-Lover,

da hast Du Dir ja etwas Starkes vorgenommen! Ich rate, die Angelegenheit spielerisch anzugehen. Weil, man kann, was Erfahrungen angeht, keine Zeit sparen - heißt: macht man es präzise, dann ist es eine theoretische (!) und praktische Anstrengung. Spielerisch macht man einfach einen Anfang, aber bitte, ohne die gewohnte Umgebung in ein Tohubawohu zu verwandeln. Höre spielerisch mit Weissem Rauschen (auf der Stax-CD und anderswo) und mit Sachen aus der Klassik, die Dir schon immer starken Eindruck gemacht haben, nicht Charly Antolini oder so.

Viel Spaß für den Anfang wünscht Dir
Albus
Alex8529
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 06. Feb 2004, 15:15
@AR9-lover,


um eine prinzipielle Aussage zu treffen, würde ich nicht nur 2 spezielle Adiokabel verwenden.

Mein Vorschlag wäre, ein dritter Kabeltyp > Billigstrippe, in den Test einzubeziehen.

Besser noch die Billigstrippe mit z.B. 1,5qmm und 10qmm.

Je grösser die physikalischen Unterschiede der Kabel, je besser für den Test.


Frank
AR9-lover
Stammgast
#4 erstellt: 06. Feb 2004, 16:12
OK,

ja, ich habs mir jetzt mal vorgenommen und werde selbst ausprobieren (man will ja schließlich auch mal seinen Senf dazu geben können )

Das mit den Billigstrippen werde ich machen - habe zur Zeit Baumarkt (4mm), wird sich aber sicher im Keller noch ne 1,5er Litze finden lassen.

Material so wie Albus vorgeschlagen hat - mal mit Klassik anfangen - ok.

Wie sollte der Ablauf sein - dachte an eine mir nicht bekannte Reihenfolge von Kabeln und ich mit verbundenen Augen (sieht bestimmt witzig aus) bzw Sichtschutz auf dem Sofa (oder mit dem Rücken zum Ganzen - nee, ist glaube ich nix)- und die gleichen Musikstücke 10-20 x anhören ???

Bin ja echt mal gespannt - hat noch jemand weitere Vorschläge oder Verfahrensweisen ?

Gruss
AR9-lover
Albus
Inventar
#5 erstellt: 09. Feb 2004, 10:38
Morgen,

mein Vorschlag ist, man nehme sich jede Woche ein neues Kabel (oder Kabelsatz: NF und LS, z.B. Beipack mit Baumarkt, dann Straight Wire Familie) und höre damit durchgängig, wie man so sein Menü gestaltet unter der Woche. Im Wechsel von Woche zu Woche macht man seine Beobachtungen, offen und in Ruhe, Auffälligkeiten notiert man sich auf einem passenden Tabu-Zettel. Im Laufe der Zeit = Tage bemerkt man, was einem gefällt und was nicht, und auf dem Zettel hat man die aktuellen Notizen. Überkommt einen im Hören die Langeweile bei Baumarkt mit Vivanco, dann tausche man zuerst die NF-Kabel aus, Tage später dann auch die LS-Kabel. Methode: Schritt für Schritt ohne Hast (wie George Massenburg, der sich auch Tage Zeit nimmt, um sich schlüssig zu werden was er da wirklich hört).

Wenn man allerdings die technischen (elektrischen, mechanischen, materiellen) Spezifikationen der Kombinationen unter Test (Geräte, Kabel, Stecker) genau kennt und zu deuten versteht, dann kann man sich auch zum schnellen Direktvergleich kontrastierende Arrangements vorsetzen. Aber nur dann.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Feb 2004, 13:13 bearbeitet]
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