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pawdeti
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Feb 2004, 05:43
Hallo,

in meinem Wohnzimmer habe ich demnächst eine kleine Großbaustelle, die ich dann ausnutzen möchte, um "dicke"
Lautsprecherkabel unter Putz zu legen.

Gibt es dabei etwas zu beachten??



Gruß an Alle
Eisbär64
Stammgast
#2 erstellt: 26. Feb 2004, 09:09
Hallo pawdeti

ich würde Leerrohr verlegen, dann kannst du später auch andere Kabel Verlegen ohne erneut die Wand aufreissen zum müssen.

Gruß
Eisbär64
pawdeti
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 26. Feb 2004, 16:25
Danke Eisbär,


kann ich auch mehrere Kabel in diesem Rohr verlegen, oder sollte für jeden LS ein Rohr genommen werden?

Und wie störend wirken andere Kabel, wie z.B. Antennen-, oder stromführende Kabel?

Wenn ein Leerrohr über zwei Ecken geht, kann man da wirklich im nachhinein noch ein Kabel durchziehen, und wenn, wie??
Eisbär64
Stammgast
#4 erstellt: 27. Feb 2004, 08:46
Hallo pawdeti,

Wenn das ganze um die Ecke gehen soll wird es etwas problematischer, weil nicht jedes Kabel einen solchen knick verträgt, bei Lautsprecherkabel sollte das aber kein Problem sein. Zum durchziehen nimmt man normalerweise ein Stück Draht. Eine Unterputz Verteilerdose auf beiden seiten des Knicks kann hilfreich sein. Wenn du mehrere Kabel verlegen willst muß natürlich das Leerrohr entsprechen Groß sein eventuell sind mehrer die besser Lösung. Strom Kabel würde ich zu meiner eigenen Sicherheit nicht zusammen mit anderen Kabel in einem Leerrohr verlegen. Bei allen anderen genannten Kabel sehe ich da im prinzip kein Problem.

Gruß
Eisbär64
!ceBear
Stammgast
#5 erstellt: 27. Feb 2004, 21:05
Also ich würde das Antennenkabel schon extra Verlegen. Man kann aber auch alles Zusammen verlegen wenn alle Kabel (Hauptsächlich die LS Kabel) gut abgeschirmt sind, denke ich mal.
snark
Administrator
#6 erstellt: 27. Feb 2004, 21:17
Leerrohr ist nicht gleich Leerrohr, manche sind innen glatt, andere profiliert. Das mußte ich letztens auch lernen, als ich mit den Kabeln für die hinteren LS etliche Meter durch ein Leerrohr wollte.
Seitdem werde ich immer noch eins in Reserve dazu verlegen, "für alle Fälle"..

so long
snark
Peter_H
Inventar
#7 erstellt: 27. Feb 2004, 21:42
Hi,

soweit ich weiß, ist es sogar VERBOTEN, Stromkabel zusammen mit z.B. Lautsprecherkabeln etc. im gleichen Leerrohr zu verlegen.

Stell Dir bloß mal vor Du ziehst in eine solche Wohnung ein und nimmst für den Stromanschluß eines der evtl. nicht erkennbaren Lautsprecherkabel. Da gibt's bei einem eventullen (Kabel-)Brand eklatanten Ärger mit der Versicherung!
Juliandowd
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Feb 2004, 22:26
Hi!

Bitte auf keinen Fall Stromkabel zusammen mit Lautsprecherkabeln verlegen!!!!

Je dicker du das Leerrohr nimmst, umso weniger Schwierigkeiten hast du bei den Kurven.

Mehrere Lautsprecherkabel zusammen in einem Rohr sind kein Problem, solange du sie noch durchbekommst.

Und noch was: Denk an die Länge. Mehr als 10m lang sollten die Lautsprecherkabel nicht sein, sonst wirst dus irgendwann am schlechteren Klang merken.


JD
Bass-Oldie
Inventar
#9 erstellt: 27. Feb 2004, 23:10
...der wichtigste Tip fehlt noch :

Bei der Montage der Rohre muss bereits ein Zugdraht eingelegt sein, der auch beim Einziehen der LS-Kabel möglichst wieder mit eingezogen wird.
Ansonsten wirst du kein Kabel um irgendwelche Knicke bekommen, oder später eventuell ein Kabel eher abreissen als durchziehen können.
Die Lautsprecherkabel sind häufig mit einer recht "griffigen" Kunststoffschicht ummantelt, die eine sehr hohe Reibung im Leerrohr aufweist.
Ansonsten darfst du zum Einziehen das ganze Kabel mit Vaseline, Talkum o.ä. einschmieren, eine Riesensauerei...
!ceBear
Stammgast
#10 erstellt: 27. Feb 2004, 23:34


Stell Dir bloß mal vor Du ziehst in eine solche Wohnung ein und nimmst für den Stromanschluß eines der evtl. nicht erkennbaren Lautsprecherkabel.


JA gut wer ein 2 adriges Kabel für ein "Hauptstrom" hält sollte eh ned an der Elektrik fummeln

Nee, mal im Ernst. Obs verboten ist oder nicht weiss ich nicht. Aber auch rein technischer Sicht wäre es schon machbar.
nathan_west
Gesperrt
#11 erstellt: 28. Feb 2004, 00:51


Stell Dir bloß mal vor Du ziehst in eine solche Wohnung ein und nimmst für den Stromanschluß eines der evtl. nicht erkennbaren Lautsprecherkabel. Da gibt's bei einem eventullen (Kabel-)Brand eklatanten Ärger mit der Versicherung!


Jo richtig, die Versicherung zahlt dann natürlich NICHT.
Wer ein Lautsprecherkabel mit der Strominstallation verwechselt sollte die Finger davonlassen.

Andererseits - wenn ich lese was sich manche als Lautsprecherhabel zulegen dürften die wahrscheinlich von der Isolation und Leiterqualität jedes übliche Stromkabel ausstechen *G*.
stype
Stammgast
#12 erstellt: 29. Feb 2004, 06:43
Hallo pawdeti,

wenn das Zimmer im eigenen Haus ist und sich darunter der Keller befindet gibt es noch eine einfache Lösung:

Ich habe mir bei der letzten Renovierung hinter der Anlage einen Durchbruch in den Keller machen lassen, ein dickes Leerrohr rein und eine Leerdose oben als Abschluss. Ein zweiter Durchbruch ist an der gegenüberliegenden Wand.

Falls ich irgendwann mal zu einem Surroundsystem erweitern wollte, könnte ich mit dem Kabel für die Rears einfach von der Anlage in den Keller, dort auf Putz an der Decke entlang auf dem kürzesten Weg auf die gegenüberliegende Seite und dort wieder hoch.

Der Aufwand war sehr gering, schätzungsweise 1 Stunde Arbeit für den Elektriker.

Gruß

Klaus
Andilo
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 29. Feb 2004, 12:33

...der wichtigste Tip fehlt noch :

Bei der Montage der Rohre muss bereits ein Zugdraht eingelegt sein, der auch beim Einziehen der LS-Kabel möglichst wieder mit eingezogen wird.


HAHAHA, der war gut! Hat hier etwa noch niemand Elektroinstalationen gemacht? Im Ernst, für alle die es nicht wissen: Es gibt in Baumärkten ein Hilfsmittel namens "Einziehfeder". Das ist ein mehrere mm dickes "Nylonkabel" das flexibel ist, aber nicht knickt. Dieses teil schiebt man durch das Leitungsrohr, befestigt am anderen Ende das jeweilige Kabel, und zieht es dann durch.
Wichtig bei der Verlegung des Kabelkanales ist, scharfe Knicke zu vermeiden, da dort mehr Reibung beim Durchziehen entsteht.

Die Querrillen bei den diversen Kabelkanälen haben übrigens einzig und allein die Aufgabe, das Teil flexibler zu machen. Bei entsprechend fachmännischer Methode sind sie überhaupt kein Problem beim Einziehen des Kabels.



Die Lautsprecherkabel sind häufig mit einer recht "griffigen" Kunststoffschicht ummantelt, die eine sehr hohe Reibung im Leerrohr aufweist.
Ansonsten darfst du zum Einziehen das ganze Kabel mit Vaseline, Talkum o.ä. einschmieren, eine Riesensauerei...


Bei "griffigen" Lautsprecherkabeln empfehle ich Duschgel. Dadurch gleitet das Kabel erheblich besser.
Nachdem das ganze Wasser-basiert ist, trocknet es auch. Auf keinen Fall Fett nehmen!!! Da ist die Sauerei wirklich vorprogrammiert.

Die einzige erwähnenswerte Alternative zu dieser Vorgehensweise (jeder Elektriker arbeitet so) ist meines Erachtens die Kabel VOR dem Eingipsen des Kanals in diesen einzuziehen. In diesem Fall kann man sie einfach durchschieben.

LG Andi
Bass-Oldie
Inventar
#14 erstellt: 29. Feb 2004, 14:08
Hi Andilo,

das Nylonteil ist OK, aber auch damit hatte ich je nach Lage der Knicke schon Probleme. Manchmal war es einfach auch zu kurz.
Daher besser rechtzeitig vorsorgen, wie du auch schon sagtest
pawdeti
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 06. Mrz 2004, 03:59
Lieben Dank euch allen,

Ihr habt mir sehr geholfen.

Konnte mich nicht eher zurückmelden, da ich gerade
Bob der Baumeister im Haus habe und auch der PC lahm liegt.
Gott sei Dank, habe ich im Büro Zugang zum Forum.

Mit dem Stromkabel laß ich natürlich lieber.

Viele Grüße und gutes Gehör

Detlef
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