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Pegelanzeigen

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JanHH
Inventar
#1 erstellt: 30. Jul 2004, 01:11
Hallo,

wie ist das eigentlich mit Pegelanzeigen an Verstärkern und ihrem eventuellen Einfluss auf den Klang? Einerseits ist es logisch gesehen unmöglich, Pegelanzeigen zu bauen, die das Musiksignal vollkommen in Ruhe lassen, andererseits finden sich solche Anzeigen oft gerade bei high-end-Geräten.. Mein Wega Lab Zero Vorverstärker hat beispielsweise nicht ausschaltbare Pegelanzeigen, und eigentlich ist dieses Gerät ja konsequent auf guten Klang hin ausgelegt. Wie also ist das nun?

Ich vermute dass das Musiksignal für eine Pegelanzeige in irgendeiner Form zusätzliche Widerstände durchlaufen muss, kann dem Klang doch eigentlich nicht gut tun, oder? Oder seh ich da was falsch?

Gruß
Jan
sakly
Inventar
#2 erstellt: 30. Jul 2004, 04:53
Klar kann das so sein, wrd es aber höchstwahrscheinlich nicht. Man kann das Signal auch abgreifen also splitten und getrennt verarbeiten. Dann hast du einen Zweig für die Audiowiedergabe und einen für die Pegelanzeigen.
Oliver67
Inventar
#3 erstellt: 30. Jul 2004, 09:10
Da sind wir wieder bei Sophisterei. Es gibt Leute die nicht nur solche Anzeigen, sondern auch gleich alle Leuchtdioden für den Einschaltknopf abklemmen.

Eine anderes, theoretisch klangverschlechterndes Feature, das vernünftige Verstärker haben: Schutzschaltungen (Kurzschluß, Gleichstrom, Clipping, etc.). Darauf möchte ich nicht verzichten, obwohl diese Einrichtungen am Ausgangssignal hängen.

Meine Endstufen haben beides: Pegelanzeigen und umfangreiche Schutzschaltungen. Für meine Ohren klingen sie klasse - weltklasse sogar.

Und ich nehme mal an, dass die Jungs von McIntosh wissen, was sie tun.

Oliver


[Beitrag von Oliver67 am 30. Jul 2004, 09:21 bearbeitet]
NickSteel
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 30. Jul 2004, 09:38
Bei Accuphase z.b. werden Pegelanzeiger in Messgerätequalität verwendet. Daher gehe ich davon aus, dass da nichts den Klang beeinträchtigt.

Gruß

Nick
Albus
Inventar
#5 erstellt: 30. Jul 2004, 10:02
Tag,

beispielsweise: Bei den Endstufen Yamaha M-2 und der M-4 wird für die kalibrierten kanalgetrennten Pegelanzeigen der Stromfluß eines bestimmten Abschnittes der Power Amp-Section ausgewertet, keineswegs das Tonsignal. Der Mess- und Anzeige-Schaltkreis hat ferner seine eigene stabilisierte Spannungsversorgung. So sollte es stets sein. Man vergleiche auch die Profi-Endstufen diverser Hersteller.

MfG
Albus
zx81
Stammgast
#6 erstellt: 31. Jul 2004, 00:26
hmmmm also wegen dem stromfluss kann keine wahrnehmbare beeinflussung vorhanden sein ,denn die leitungen für die schallwandler haben mit box eine impedanz von 4 oder 8 ohm und die angeschlossenen messgeräte mit welcher genauigkeit auch immer haben einen ohmschen widerstand von mehreren mega ohm.
das heisst der für den strommesser abgezweigte strom ist immer im verhältnis von 4(8):mehreren millionen also definitiv nicht wahrnehmbar.
(annähernd soviele elektronen gehen schon fast durch kapazitive kopplung verloren -über die ich hier noch keine diskussion gelesen habe)
natürlich kann es zu gegenseitigen beeinflussungen durch die gemeinsam genutzte hilfsversorgung geben ,aber das ist wohl genauso relevant wie lack für röhren oder 500€ netzkabel.
-für die einen ist das das ultimative klangverbesserungswerkzeug und für die anderen nur noch als manie einzustufen.
naja dr.placebo hat schon vielen geholfen.........

aber jeder wie er will..

gruss ins voodoo forum

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