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Laufrichtung

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Autor
Beitrag
Lima10
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 04. Nov 2005, 14:54
Hallo,
Auf meinen chinchkabel sind Pfeile drauf,welche laufrichtung sollen sie haben----von Verstärker zum CD player oder umgekehrt?

mfg
Ungaro
Inventar
#2 erstellt: 04. Nov 2005, 14:56
Hallo!

Pfeil bedeutet den Signalweg, also von CDP zu Verstärker!

Schöne Grüsse
Anton
mnicolay
Inventar
#3 erstellt: 04. Nov 2005, 15:22
...und wenn man die "Laufrichtung" nicht beachtet, was passiert dann ?
Gruß
Markus
Esche
Inventar
#4 erstellt: 04. Nov 2005, 15:25
dann spielt die musik rückwärts


grüße
Ungaro
Inventar
#5 erstellt: 04. Nov 2005, 15:26
Hallo!

Dann bleiben die Signale im CDP stecken!
Meiner Meinung nach nicht ist es nicht wichtig auf die Pfeile zu achten! Aber ich kann mich auch täuschen!

Schöne Grüsse
Anton
mnicolay
Inventar
#6 erstellt: 04. Nov 2005, 15:28
Ha, ein (neues) Thema für den Vodoo-Bereich vielleicht ?
Gruß
Markus
Lima10
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 04. Nov 2005, 15:34
Also, ist die Regel wichtig oder nicht?wenn nicht warum sind die Pfeile überhaupt auf dem Kabel drauf?

mfg
TubeAmp
Stammgast
#8 erstellt: 04. Nov 2005, 15:36
Wenn ein Kabel, egal ob aus Kupfer, Silber oder Gold, dem Strom in der einen Richtung einen anderen Widerstand entgegensetzen würde, als in der anderen Richtung,
würde das die derzeit bekannte Halbleitertechnik und somit die Elektrophysik auf den Kopf stellen.
Wer zum Teufel denkt sich so etwas eigentlich aus?
TakeTwo22
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 04. Nov 2005, 15:39
Hallo...der Pfeil gibt die vorgeschriebene Laufrichtung vor!
Wenn man nun das Kabel andersherum einstöpselt...was dann?

...der aktuelle Bußgeldkatalog sagt dazu folgendes: Zuwiderhandlung gegen §24 StVG, Tatbestand-139 "Die durch durch Zeichen 215 (Kreisverkehr) oder Zeichen 220 (Einbahnstraße) vorgeschriebene Fahrtrichtung nicht befolgt"...

139.1 als Kfz-Führer und Musikhörer 20€

Grüsse vom Bottroper
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 04. Nov 2005, 17:54


...außerdem musst du noch die Dioden aus den Strippen auslöten, dann ist die Laufrichtun auch egal
HinzKunz
Inventar
#11 erstellt: 04. Nov 2005, 19:54
Hallo,

die "Laufrichtung" gibt nicht selten die Befestugungsstelle einer einseitigen Schirmung an
(also eigentlich ein sehr "realer" Grund)

gruß
Martin


[Beitrag von HinzKunz am 04. Nov 2005, 19:54 bearbeitet]
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Nov 2005, 20:54
die Laufrichtung von kabeln sollte bei WECHSELSTROM auf jeden fall beachtet werden. da eröffnen sich ganz neue welten...


Wenn ein Kabel, egal ob aus Kupfer, Silber oder Gold, dem Strom in der einen Richtung einen anderen Widerstand entgegensetzen würde, als in der anderen Richtung,
würde das die derzeit bekannte Halbleitertechnik und somit die Elektrophysik auf den Kopf stellen.
Wer zum Teufel denkt sich so etwas eigentlich aus?


dioden sind das beste beispiel, dass sowas technisch wirklich möglich ist.

wär doch auch mal ein schönes voodoo thema... dioden im signalweg. das hört man bestimmt, auch im blindtest
mosley2
Stammgast
#13 erstellt: 05. Nov 2005, 10:01
cinchkabel mit pfeilen drauf...gott hab ich kopfweh...

ptfe
Inventar
#14 erstellt: 05. Nov 2005, 10:13
Die Pfeile zeigen den Geldfluß "Käufer-Verkäufer" an - besonders bei zweifelhaften Hochpreiskabeln....


die "Laufrichtung" gibt nicht selten die Befestigungsstelle einer einseitigen Schirmung an
(also eigentlich ein sehr "realer" Grund)

Das wäre logisch... sonst müsste man ja annehmen, daß die armen Elektronen gar nicht den Weg von A nach B finden und der Pfeil als Navi-Hilfe dient Der Beweis dafür riecht förmlich nach Nobelpreis...nicht gültig ist: oh menno, ich hörs aber

cu ptfe
richi44
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 05. Nov 2005, 10:48

HinzKunz schrieb:
Hallo,

die "Laufrichtung" gibt nicht selten die Befestugungsstelle einer einseitigen Schirmung an
(also eigentlich ein sehr "realer" Grund)

gruß
Martin


...wobei erstens noch nicht gesagt ist, ob der Pfeil richtung Lötstelle oder was zeigt und zweitens, wo der Schirm angeschlossen sein soll.
Die einseitige Schirmung wird in Studios im Analogbereich angewendet, wenn alle Geräte über den Schutzleiter eine gemeinsame Masse haben und daher eine Parallelmassung vermieden werden soll. Das ist aber im Heimbereich beiasy<mmetrischer Leitungsführung nicht möglich. Wenn also Schirm und Masse einmal mit Geflecht (nur einseitig) und einmal mit Draht (beidseitig) verbunden sind und von einem Gerät zum nächsen führen, so ist diese Trennung nicht wirklich vollzogen und damit hinfällig. Und eine Flussrichtung gibt es ohnehin nicht, denn auf dem Leiter und der Masse herrsch Wechselstrom, der bekanntlich in beide Richtungen fliesst. Und auf dem unterbrochenen Schirm fliesst nichts, weil bei einem Unterbruch nichts fliessen kann und somit auch keine Flussrichtung vorhanden ist, sodass der Pfeil nur teure Dekoration ist. Aber schaden richtet er keinen an...
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 06. Nov 2005, 17:24
Hi,
ich habe lange nachgedacht und dann doch einen Sinn gefunden: Wenn ich die Verkabelung meiner Anlage anschaue, dann gibt es beim Tape-Anschluß beim mir immer mal das Chaos, daß ich IN und OUT verwechsle. Wenn die Kabel Pfeile hätten, wäre der Signalfluß klar.
Ich mache solche Pfeile immer wieder mal auf diverse Stecker, um mir im Klaren zu sein, wo ich sie reinstecken muß, z.B. an der Sounkarte.
Signature
Inventar
#17 erstellt: 15. Nov 2005, 09:57

die "Laufrichtung" gibt nicht selten die Befestugungsstelle einer einseitigen Schirmung an

Das ist richtig. Ich denke, es ist ein parallelsymmetrisches Kabel mit RCA-Adaptern, das aus zwei Innenleitern und einer Schirmung besteht. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein XLR-Kabel, das durch eine spezielle Konfektionierung bei Komponenten mit nicht symmetrischer Signalverarbeitung eingesetzt werden kann. Der Sinn derartiger Kabel ist es, für beide signalführenden Leiter möglichst ähnliche physikalische Bedingungen zu schaffen.

An der Stelle, wo der Schirm angelötet wurde, sollte sich das größere Massepotential befinden (in der Regel ist das der Verstärker). Damit man diese Stelle nicht durch Öffnen des Steckers ermitteln muß, ist dies durch einen Pfeil auf dem Kabel gekennzeichnet. Das ist alles.

[EDIT]

Das ist aber im Heimbereich beiasy<mmetrischer Leitungsführung nicht möglich

Das ist falsch. Auch im "Heimbereich" gibt es Komponenten mit symmetrischer Signalverarbeitung (ich habe drei Stück davon). Diese Kabel haben also durchaus ihre Existenzberechtigung.

Gruß
- sig -


[Beitrag von Signature am 15. Nov 2005, 10:10 bearbeitet]
con_er49
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 16. Nov 2005, 01:37
Bei allen Kabeln macht sich sicherlich der klangunterschied nicht so deutlich bemerkbar . Je nachdem die Laufrichtung ist .

Aber beim *RG 214* hört man das schon .

Ich denke immer noch daran ( ist schon viele Jahre her ) wo ein Kunde sich telefonisch für diese Tip bedankt hat , das Kabel mal anders rum anzuschließen .

Habe zeitweilig in einem Lausprecherladen gearbeitet .

Alles läßt sich eben nicht erklären .

So der *Bedini* .

Wo bis jetzt JEDER klagliche Verbesserungen festgestellt hat .
Und das immer im *Blind - Test*

Noch ein kleiner TIP .

JVC hat sehr gute Cinch - Kabel !
toto_el_bosse
Stammgast
#19 erstellt: 22. Nov 2005, 11:45
Soviel zu NF-Kabeln, aber wie könnte eine logische Erklärung bei LS-Kabeln lauten?
Ein aufmerksamer Forenteilnehmer (Dank an sakly) machte mich darauf aufmerksam, dass meine LS-Kabel (http://www.hifi-regler.de/shop/ixos/ixos_632_2_x_4_00_mm.php), die ich eigentlich nur aufgrund der guten Verlegbarkeit gewählt hatte, auch eine Laufrichtung haben sollen. Humbug oder doch nicht?
P.S.: Habe nicht die Muße, die Kabel (die von einem aufmerksamen Kumpel alle in "richtiger" Richtung verlegt wurden) jetzt umzudrehen, bin nur an der Theorie interessiert.

Grüßle, Toto.
Signature
Inventar
#20 erstellt: 22. Nov 2005, 12:12
Bei LS-Kabeln habe ich dafür keine Erklärung.
HinzKunz
Inventar
#21 erstellt: 22. Nov 2005, 15:40
Hallo,

[qoute]Humbug oder doch nicht?[/quote]
Ersteres

Bei fertig Konfektionierten Kabeln macht es evtl. noch sinn.
Bei meinen z.B. ist die Lautsprecherseite etwas anders aufgebaut, wegen den relativ hoch liegenden Anschlussterminals.
Aber einfach eine Laufrichtungsspezifische Litze? Näää?

mfg
Martin
Signature
Inventar
#22 erstellt: 23. Nov 2005, 10:20
Die Frage ist, warum der Hersteller das angibt. Bei einem Preis unter 3,- EUR/m handelt es sich ja nicht um eine Voodoo-Kabel im herkömmlichen Sinne. Vielleicht ist das Aufdrucken des Pfeils einfach Teil des normalen Produktionssverfahrens und der Hersteller macht ein Feature draus, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kabeln der gleichen Preisklasse zu haben.

Gruß
- sig -


[Beitrag von Signature am 23. Nov 2005, 11:16 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#23 erstellt: 23. Nov 2005, 19:25

Signature schrieb:
Die Frage ist, warum der Hersteller das angibt. Bei einem Preis unter 3,- EUR/m handelt es sich ja nicht um eine Voodoo-Kabel im herkömmlichen Sinne. Vielleicht ist das Aufdrucken des Pfeils einfach Teil des normalen Produktionssverfahrens und der Hersteller macht ein Feature draus, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kabeln der gleichen Preisklasse zu haben.

Gruß
- sig -

*lol* "Stuhlgang in Silberpapier einwickeln und gut duften muss es auch noch" ...
Druide16
Inventar
#24 erstellt: 23. Nov 2005, 19:46
Moin,

Das mit der Laufrichtung ist doch ganz simpel.
Kabel werden bei der Herstellung gezogen. Dabei richtet sich angeblich die Gitterstruktur im Kupfer in einer bestimmten Richtung aus. Dies soll dann die bevorzugte Elektronenflußrichtung sein. Daher die Pfeile auf dem Kabel.

Aber:
1. NF ist Wechselspannung, also welche Richtung ist nun die bevorzugte?
2. Wer's hört ... :?.

Wenn den Marketingstrategen sonst nichts mehr einfällt, dann halt so ein Humbug.

Aber Joe_Broesel hat die Sache ja durchschaut :D.

Gruß,

V.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 24. Nov 2005, 09:07
Hi,
ich sehe das halt praktisch.
Bei LS-Kabeln bin ich allerdings auch ratlos.

Wenn ich noch weiter nachdenke: Kennt ihr die Fernsehsehrie Monk? Das ist ein, wenn man so will, psychisch gestörter Polizeiberater, der durch diese Störung seine Fälle löst.

Wenn ich mir nun einen Musikhörer vom Typ Monk vorstelle, dann möchte der, daß alles absolut korrekt ist, nicht mal wegen der elektrischen Eigenschaften, sondern aus ganz anderen Gründen. Dann müssen die Kabel alle auch sauber verlegt sein, z. B. exakt rechtwinklig, und wenn Pfeile drauf sind, müssen die in die gleiche Richtung zeigen.

Behauptung: Jeder von uns ist ein kleiner Monk.

Mich z.B. regt es immer maßlos auf, wenn meine Geräte im Rack nicht mittig stehen, und wenn sie zu weit vorne oder hinten sind.


----------------------------------------
Grüße von einem Monk-Fan.
Signature
Inventar
#26 erstellt: 24. Nov 2005, 10:14
Vielleicht ist die Sache auch ganz simpel und der Pfeil dient als Orientierung um die LS phasengleich anzuschließen. Habe mir nochmal die Abbildung des Kabels angeschaut. Es sieht so aus, als ob nur ein Leiter mit dem Pfeil gekennzeichnet ist.

Die einfachste Lösung ist die beste Lösung

Gruß
- sig -
toto_el_bosse
Stammgast
#27 erstellt: 24. Nov 2005, 14:13

Signature schrieb:
Es sieht so aus, als ob nur ein Leiter mit dem Pfeil gekennzeichnet ist.

Streng genommen sind es ja noch nicht einmal Pfeile, sondern eckige Klammern oder wie ">" eben heißt...
BD992000
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 02. Dez 2005, 14:22
Den Humbug mit der Laufrichtung bei LS-Kabeln wollte mir mein damaliger HiFi-Händler (ansonsten eigentlich ein recht guter und seriöser Händler) auch verklickern. Begründung:

Das sei ja reines "kristallines" Kupfer, welches in eine bestimmte Richtung gewalzt sei. Den Elektronen würde in diese Richtung also weniger Widerstand entgegengesetzt .....

Bei AC macht das mal gar keinen Sinn und auch sonst halte ich so eine "gewalzte" Widerstandsverringerung für einen absoluten (Zitat SWR3) Hirnpups .

Wenn überhaupt soetwas möglich ist, dann macht es sich bei den mickrigen Ladungsmengen, die durch ein LS-Kabel bewegt werden garantiert nicht bemerkbar.

Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sooo sicher, ob der Verkäufer das damals ernst gemeint hat ... falls nicht, hat er verdammt gut geblufft.

Aber vielleicht findet sich ja noch jemand, der diesen angeblichen Effekt physikalisch erklären kann. Klingt nobelpreisverdächtig.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 02. Dez 2005, 15:02
solche effekte mit der laufrichtung wegen walzen und co sind tatsächlich messbar. aber wir reden hier von wechselstrom... womit sich das thema für mich eigentlich auch erledigt hat.
Hilikus
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 02. Dez 2005, 21:02
zeig mal bitte, wo sowas messabr sein soll.

Oder irgendwas, wo ich das nachprüfen kann (vielleicht hat dieser "effekt" ja nen namen).

Sowas von blödsinnig wie sich das anhört.
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 02. Dez 2005, 21:44
kannst ja mal unter dem stichwort "isotrop" googeln.

isotrope bzw. quasiisotrope werkstoffe sind (quasi-)richtungsunabhängig.

es gibt auch anisotrope stoffe. diese stoffe haben einen regelmäßigen aufbau, die atome sind in einer gitterstruktur geordnet. bei diesen stoffen sind diverse größen richtungsabhängig, darunter auch die leitfähigkeit.

womit ich nicht behaupten will, dass sowas hörbar ist.
skeptix
Neuling
#32 erstellt: 14. Dez 2005, 12:42
Hi Folks!
Die meisten sehen das Ding mit der Laufrichtung ja richtig, nämlich als totalen Blödsinn, soweit es sich um Wechselspannungssysteme handelt, und über solche reden wir ja wohl bei der analogen Klangübertragung, oder?
Also: Es gibt in Wechselspannungssystemen grundsätzlich keine "Laufrichtung", da im Rhythmus der Frequenzen die Polaritäten (+/-) eben "wechseln". Weder der technische (von + nach -) noch der physikalische Strom (die "Elektronenwanderung" von - nach +) hat eine bestimmte Richtung. Stark vereinfacht (aber wirklich sehr stark!) dargestellt, schwingen die freien Elektronen im Leiter im Rhythmus der Frequenzen um ihren Standort.
Man lege mal einen Korken in eine mit Wasser gefüllte Badewanne und mache an einem Ende der Wanne eine vertikale Welle. Die Welle wird am anderen Ende der Wanne ankommen (Energieübertragung!) und ein dort stehender Beobachter erkennt an der Welle, daß irgendetwas irgendwo irgendwann das ruhige Wasser gestört hat(Informationsübertragung!). Das Holzstück aber schwimmt weiterhin, nachdem es ein paar Male rauf und runter gegangen ist, an seinem Platz, es hat sich weder vorwärts noch rückwärts bewegt, genau so wenig wie die Wassermoleküle.
Auch das Diodenargument ist Quatsch! Wenn es so wäre, dann müßte zwangsläufig eine bestimmte Halbwelle entsprechend der Diodenschaltung benachteiligt werden, das aber eben nicht nur bei einer Polung des Kabels, sondern bei beiden! Denn + und - wechseln ja, wie gesagt, ständig und damit auch der Zustand (Sperrung/Leitung) der Diode! Bei einem Gleichrichter ist es ja auch Wurscht, wie man die Wechselspannung anlegt: Er funktioniert in beiden Fällen identisch!
Also, laßt Euch vom Hersteller/Händler-VooDoo nicht verarschen. Wenn jemand Euch laufrichtungsabhängige Kabel andrehen will, ist er entweder blöde oder ein Betrüger. In beiden Fällen solltet Ihr den Laden wechseln.
Skeptix
Signature
Inventar
#33 erstellt: 14. Dez 2005, 12:47

Wenn jemand Euch laufrichtungsabhängige Kabel andrehen will, ist er entweder blöde oder ein Betrüger. In beiden Fällen solltet Ihr den Laden wechseln.

Dann wird man HiFi-Anlagen in Zukunft wohl nur noch im Bau- oder Blödmarkt kaufen können.

Gruß
- sig -
andisharp
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 14. Dez 2005, 12:53
Skeptix hat absolut recht, bei Wechselstrom gibt es überhaupt keinen Elektronenfluss. Vielleicht zeigt der Pfeil auch nur an, in welcher Richtung man den Laden fluchtartig verlassen sollte, in dem man solche Kabel angedreht bekommt.
Signature
Inventar
#35 erstellt: 14. Dez 2005, 13:03
@andisharp,
Man sollte vorsichtig mit Pauschalaussagen sein. Bei allen gerichteten Kabel, die ich bisher gesehen habe, machte die Angabe durchaus Sinn. Entweder handelte es sich um parallel- oder kreuzsymmetrische Kabel (z.B. für RCA auf XLR oder umgekehrt) oder es handelte sich um LS-Kabel an deren Enden die Kabelschuhe unterschiedlich befestigt waren (an der Lautsprecherseite etwas großzügiger dimensioniert, damit jeder LS oder Probleme angeschlossen werden kann).

Es gibt bestimmt auch Gegenbeispiele, aber nicht jedes Kabel mit Richtungskennung ist automatisch ein "Voodoo-Kabel".

Gruß
- sig -
andisharp
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 14. Dez 2005, 13:06
Das sind dann aber rein praktische Gründe. Es gibt auch geschirmte Kabel, bei denen damit gekenneichnet wird, wo die Erde angeschlossen werden soll. Hat aber alles nix mit Voodoo zu tun. Laufrichtungoptimierte Kabel für AC sind aber Nonsense.
Kobe8
Inventar
#37 erstellt: 14. Dez 2005, 13:11

Signature schrieb:
Dann wird man HiFi-Anlagen in Zukunft wohl nur noch im Bau- oder Blödmarkt kaufen können.


Gude!

Das ist der Weg, wo ich nicht hin möchte - Da ich aber auch nicht verxxx werden möchte, ich aber das Gefühl habe, dass machen Händler mich verxxx wollen, in dem sie zumindest fragwürdige Produkte anbieten (ich meine nicht: ihre Kasse mit meinem Geld füllen möchten) sind wir auf diesem Weg.

Gruß Kobe
Signature
Inventar
#38 erstellt: 14. Dez 2005, 13:14
@andisharp,
Natürlich sind das praktische Gründe. Bei parallelsymmetrischen Kabel erspart es mir den Stecker aufzumachen um zu sehen, wir die Abschirmung angelötet ist. Bei langen LS-Kabeln kann ich das Kabel verlegen ohne ständig die die Enden im Blick zu haben. Auf hochwertige unkonfektionierten Kabeln (von der Rolle) ist oft eine Markierung angebracht um alle erdenklichen Konfektionierungen bequem zu realisieren. Das ist auch schon der ganze Zauber.

@Kobe8
war auch ein wenig sarkastisch gemeint.

Gruß
- sig -
bothfelder
Inventar
#39 erstellt: 14. Dez 2005, 13:17
Hi!

Ich habe auch so ein laufrichtungsgebundenes Kabel am CD-P dran. Verkehrt herum angeschlossen klingt es sch... Richtig herum ist es gut. Soweit ist der Vorführeffekt klar.
Das Problem ist nur, daß es richtig angeschlossen nicht besser "klingt" verglichen mit normalen guten Cinch-Kabel.

Andre
Signature
Inventar
#40 erstellt: 14. Dez 2005, 13:20
Wenn es sich um ein parallelsymmetrisches Kabel handelt (3 statt 2 Leiter) kann dies - je nach Anlage - gut möglich sein.

Gruß
- sig -
bothfelder
Inventar
#41 erstellt: 14. Dez 2005, 13:30
Hi!

Der technische Zusammenhang ist ja egal, wenn's am Ende nicht besser klingt und dazu (theoretisch) wesentlich teurer ist...

Andre
Signature
Inventar
#42 erstellt: 14. Dez 2005, 13:32

Der technische Zusammenhang ist ja egal, wenn's am Ende nicht besser klingt und dazu (theoretisch) wesentlich teurer ist...

... dann war das Kabel in der Tat ein Fehlkauf.

Aus diesem Grund würde ich mir sowas immer vor dem Kauf vom Händler ausleihen und testen.

Gruß
- sig -
bothfelder
Inventar
#43 erstellt: 14. Dez 2005, 13:43
Hi!

Habe ich ja von ihm geschenkt bekommen... !
Ich habe ja das Glück, mich in derartige Thematiken (in Ruhe) einhören zu können.

Andre
Signature
Inventar
#44 erstellt: 14. Dez 2005, 13:45
Na dann
bothfelder
Inventar
#45 erstellt: 14. Dez 2005, 13:52
Hi!

Falls aber mal jemand dahinter schauen sollte... schaut es wenigstens gut aus.

Andre
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