Reperatur Nordmende PA 1050

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simgood
Neuling
#1 erstellt: 05. Nov 2007, 14:07
Guten Tag.
Ich habe vor geraumer Zeit einen Nordmende PA 1050 Verstärker geerbt.


Nach einiger Zeit hat das gute Stück dann leider einen defekt bekommen.
Es schien für mich so, alls wenn der Endverstärker hin und wieder aussfallen würde. D.h. der Verschtärker wurde ohne ersichtlichen Grund abrupt leiser aber stellte sich wieder zurück auf die ursprünglich eingeregelte Lautstärke. In den leisen Phasen konnte man immernoch die Lautstärke regeln, er war halt nur sehr leise. Mit der Zeit nahm die Häufigkeit der lauten Phasen ab, so dass ich ihn zum Reparieren gab. Bei der Reperatur (12DM) wurde angeblich ein defekter Transistor ausgetauscht.
Vor ein paar Wochen fing das ganze Spiel von vorne an. Der Verstärker wird wohl den selben Fehler wieder haben.
Nun versuchte ich einen Betrieb zu finden der den gleichen Job noch mal macht, bekam von den meisten Betrieben aber nur zu hören "Machen wir nicht." "Wir schicken nur ein." oder es gab horende Voranschläge von jenseits von 70€.

Da man aus dem ersten Preis schliessen kann, das der Fehler wirklich nicht sehr schwierig zu beheben sein kann habe ich mich nun entschlossen selber danach zu gucken.

Ich habe den Verstärker aufgeschraubt und nach Spuren der ersten Reperatur geschaut. Man sieht eindeutig, dass die IC STK459 aus/ein gelötet wurde. Und ausserdem ist ein Kondensator etwas ausgelaufen. Allerdings glaub ich nicht, dass ein defekter Kondensator dieses Verhalten auslösen würde.

Nun muss ich sagen hat sich meine Hoffnung, einen billiges Teil zu finden welches damals ausgetauscht wurde und jetzt wieder ausgetauscht werden muss, zerschlagen.

Eine Suche nach dem STK459 gibt eine Preis von ca 30€ demnach kann es damals nicht der ganze Baustein ausgetauscht worden sein, und es ist mir auch zu teuer diesen Baustein oder seinen Nachfolger auf Verdacht zu kaufen.

Nun hoffe ich, dass einer von euch aus seiner Erfahrung schöpfen kann und mir sagt wie ich am besten Vorgehe, um genau festzustellen was defekt ist.

Die mit dem Gerät mitgelieferten Schaltpläne habe ich, ein Oszilloskope und einen Frequenzgenerator kann, falls notwendig, ausleihen. Multimeter und Lötkolben sind auch vorhanden.

Vielen Dank im Voraus

simgood
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 06. Nov 2007, 22:55
Passiert das ganze unabhängig vom Eingang?
Wenn nein, Eingangswahlschalter mit Oszillin o.ä. behandeln.
Wenn ja, einfach mal alle für links zuständigen Transistoren im Vorverstärkerteil nachlöten. Evtl. ist da auch einer defekt, die verlieren zuweilen schon mal den Kontakt zu einem der Anschlüsse. Nähere Eingrenzung ggf. mit Kältespray.

Bist du sicher, daß der betreffende Elko ein Auslaufmodell ist, oder könnte es auch Fixierkleber sein?
simgood
Neuling
#3 erstellt: 07. Nov 2007, 10:24
Danke für die Antwort,

Das ganze passiert unabhängig vom Eingang und es sind beide Kanäle betroffen, und werden synchron leiser.

Der Elko hat einen rostig braunen Rand dort wo er Kontakt mit der Platine hat. Da es der einzige ist der diesen Rand hat denke ich, dass er etwas Ausgelaufen ist. Wenn es in die Tage gekommenner Fixierkleber wär, würde ich annehmen, dass dieser auch bei anderen Elkos verwendet wurde. Dies ist aber nicht der Fall.

Ich habe schon sämtliche mir komisch erscheinende Lötstellen nachgelötet, es hat aber leider nichts gebracht.

Aber ich werde heute gezielt alle Löstellen, die etwas mit Transistoren zu tuen haben nachlöten.

Nehme ich richtig an, dass die Eingrenzung mit Kältespray im Betrieb stattzufinden hat? Kältespray => Längenkontraktion => geschlossenem Kontakt => normaler Betrieb?

Noch mal Danke für die Antwort.
audiophilanthrop
Inventar
#4 erstellt: 07. Nov 2007, 20:40
Synchron leiser, hmm... Ganz blöde Frage: Hast du mal den Netzschalter geprüft? Wenn der OK ist, wäre das Netzteil der Hauptverdächtige.

Ad Kältespray: Ja, richtig. Auch ein Klopftest mit isoliertem Gegenstand kann nützlich sein.

Was ist das "Auslaufmodelle", für'n Elko? Ein kleinerer? Dann sollte es ja nicht so das Problem sein, den zu tauschen.
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