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Nordmende PA 1400 defekt , elkos ?

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derkleenepunker
Stammgast
#1 erstellt: 10. Jan 2010, 23:52
Hallo,

nach langer Zeit in Betrieb (mehrere Jahre) ist mein PA 1400 kaputt gegangen.
Er hat sich mitten im Lied abgeschaltet und danach ließ er sich nicht wieder anschalten.
Ich vermute es sind die Elkos vom Netzteil für die Siebung 8700 uF 56 V, da sich nun irgendetwas, das aussieht wie Kleber, an der Platine befindet, rings um die Elkos.
Vll. irre ich mich auch und man hat die Elkos an der Platine festgeklebt.
Wenn jemand das selbe Gerät hat könnte er mir vll. sagen ob das bei Ihm auch so aussieht.
Ich werde noch ein Photo nachreichen, damit ihr profis euc das mal angucken könnt.
Für ratschläge, wie ich den Fehler sxonst finden könnte bin ich dankbar.
Ach ja, ich habe alle sicherungen überprüft am trafo liegt auch spannung an und das relais dürfte auchnicht kaputt sein, weil er ja mitten im Lied ausging.


gruß, malte
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 11. Jan 2010, 00:29
Da hat sich wohl eher eine Endstufe verabschiedet, so ein plötzlicher Defekt deutet stark auf einen kaputten Transistor o.ä.. Sollte sich einer ansehen, der Erfahrung in der Richtung hat.
derkleenepunker
Stammgast
#3 erstellt: 11. Jan 2010, 20:44
Hallo,

danke schonmal für die schnelle Antwort.
Naja, dann werd ich den wohl mal von Fachmann durchchecken lassen.
Sollten es Transitoren sein, sind es die Endstufentrans ?
Müssten in dem Falle STK 0055 rein und die hab ich im Netz für 50 € gefunden. Nützt ja nichts

gruß malte
derkleenepunker
Stammgast
#4 erstellt: 16. Jan 2010, 16:30
moin,

so erstmal die gute neuigkeit, die Power LED leuchtet wieder rot auf, das heißt mit dem Netzteilkreislauf müsste eigentlich alles in ordnung sein, oder ?
Nachdem ich die Elkos ausgetauscht habe.
Die schlechte Neuigkeit ist, dass das Relais immer noch nicht schaltet.
So hier sind auch die Photos die ich versprochen habe:

http://img190.imageshack.us/i/dscn0705j.jpg/

http://img200.imageshack.us/i/dscn0703j.jpg/

wenn jetzt noch jemand ne ahnung hat wo der fehler liegen könnte wäre ich dankbar, bzw. wenn jemand einen tipp abgeben könnte wo ich messen soll.
Vll. wie ich den Transistor durchmessen soll, einen link oder sowas wäre hilfreich.

danke
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 16. Jan 2010, 17:09
Oha, STKs hat er also. Dann wird wohl einer davon durch sein. Besorg dir mal am besten das Datenblatt. Im Prinzip solltest du mit Durchgangsmessung an beiden Kanälen hinkommen; auf einem wird wohl Durchgang sein, wo keiner sein sollte.

Das Zeug am Elko sieht mir eher nach Kleber aus (es ist üblich, große Bauteile vor dem Löten zu fixieren - manchmal macht auch der Kleber Ärger und zerfrißt irgendwelche Bauteile, ist aber nicht so häufig). Elektrolyt käme eher oben raus, soll wohl auch gern stinken.
derkleenepunker
Stammgast
#6 erstellt: 16. Jan 2010, 18:33
guten abend,

so hab mir mal service manual besorgt und siehe da die angegebenen Voltzahlen an den STK stimmen nicht überein mit denen auf dem datenblatt.

auf einem wird wohl Durchgang sein, wo keiner sein sollte.

meinst du damit ohmmessung zwischen den pins des STK und Masse, oder ?!
danke schonmal für die tipps


[Beitrag von derkleenepunker am 16. Jan 2010, 18:38 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#7 erstellt: 16. Jan 2010, 23:47
Naja, ganz wie im Datenblatt werden die Spannungen natürlich nicht sein, nachdem die Betriebsspannungen sicher etwas anders sind. Achte besonders auf Pins, die eigentlich z.B. auf 0 V liegen sollten. Wenn da was Richtung positive oder negative Betriebsspannung rauskommt, ist das sehr verdächtig.

Mit der Durchgangsmessung meinte ich schon zwischen verschiedenen Pins des STKs (ausgeschaltet). Etwa dort, wo laut Innenbeschaltung Kollektor und Emitter eines Transistors sein sollten. Wenn der glatt durch ist, ist der Hybrid logischerweise hinüber.

Manchmal macht auch ein Treibertransistor vor dem STK Probleme, ist aber vergleichsweise selten.
derkleenepunker
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jan 2010, 01:46
nabend,

danke für die tipps werd ich mal ausprobieren, nachdem ich das datenblatt dafür gefunden habe die art von STK 0055 N scheint irgendwie sehr selten zu sein und teuer......
aber wer sein gerät liebt, der repariert es halt koste es was es wolle...


schönen abend noch
pelowski
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Jan 2010, 02:18
Hallo,

http://img200.imageshack.us/i/dscn0703j.jpg/

Möglich, dass das Kleberreste sind, sieht aber beinahe wirklich so aus, als ob die Elkos nicht mehr ganz dicht sind.

Links neben der Stelle vom ausgelöteten Elko die Dioden bitte mal prüfen.
Kann natürlich sein, dass die Verfärbung nicht von zuviel Hitze, sondern vom Alter herrührt.

Grüße - Manfred
derkleenepunker
Stammgast
#10 erstellt: 17. Jan 2010, 02:38
hallo,

ihr seit klasse, hier gibts ja tipps rund um die uhr...
werd ich morgen als erstes mal prüfen.

gute nacht
WinfriedB
Inventar
#11 erstellt: 17. Jan 2010, 10:20
Nach Kleber sieht mir das nicht aus. Typische Elko-Pampe ist normalerweise auch heller aber ich würd hier schon mal auf ausgelaufene Elkos tippen.

Also die erstmal auswechseln, statt des krummen Wertes kannst du auch welche mit 10000 uF einsetzen.

Wie schon von anderen gesagt, genau werden die Spannungen an den STK-Anschlüssen nicht mit dem Datenblatt übereinstimmen, das die Werte für eine bestimmte Betr.spannung angibt. Die Verhältnisse sollten aber ungefähr stimmen. Insbesondere sollten am LS-Ausgang höchstens einige Zehntel Volt (100mV) Gleichspannung anliegen.
derkleenepunker
Stammgast
#12 erstellt: 17. Jan 2010, 13:27
die elkos hab ich auch schon mit 10000uF 80 V elkos ausgetauscht.
die dioden hab ich auch mit durchgangsprüfung durchgemessen,funzen alle.
mit dem datenblatt für die STK 0055 N hab ich probleme, das finde ich nicht.
Irgendwie brauch ich ne vergleichsliste für Transitoren damit ich einen ersatz für den STK 0055N finden kann.
WinfriedB
Inventar
#13 erstellt: 17. Jan 2010, 14:08
Zumindest eine Anwendungsschaltung mit dem STK055 findest du hier:

http://www.electronica.ro/audio/STK055.shtml

Einen direkten Vergleichstyp wird es wohl kaum geben, aber wohl einiges ähnliches, das sich mit Hilfe von einigen Drahtbrücken einsetzen ließe.

Ach ja, hier das komplette Datenblatt:

http://linear-inform...meme%20que%20080.PDF

Es lassen sich auch die anderen Module der Serie einsetzen, die haben bei entsprechender Versorgungsspannung höhere Leistung, dürften sich aber in deinem Gerät genauso wie der STK055 verhalten.
derkleenepunker
Stammgast
#14 erstellt: 17. Jan 2010, 14:16
aha ok,

danke werd ich mir jetzt mal angucken, das klingt ja gut.
derkleenepunker
Stammgast
#15 erstellt: 17. Jan 2010, 14:45
so ich hab mal ein photo von der beschaltung des transitors vom service manual gemacht:

http://img22.imageshack.us/img22/3220/dscn0721x.jpg
http://img20.imageshack.us/img20/9185/dscn0720t.jpg


Pin 4 bis 6 ist gar nicht belegt.
Außerdem wurde schonmal ein Transitor gewechselt, der rechte Kanal ist ein STK 0059, mein vater meinte das wäe damals das equivalent gewesen.
Dann wird wohl der ältere STK 0055 N kaputt sein, den werd ich dann mal auslöten und prüfen.
Das komische ist der STK 0059 wurd nicht mit drahtbrücken oder so modifiziert, einfach nur eingelötet mit der regulären beschaltung.
einen unterscheid zwischen den kanälen habe ich auch nicht feststellen können als ich noch mit dem verstärker gehört habe.
aber ich habe eine seite gefunden der bietet die STK an
http://www.elektroni...0029_bis_stk086.html
ich würde auch wohl einen STK 0080 nehmen, da hätte ich mehr reserve , also auch wegen der hitzeentwicklung,
Beim STK 0055 habe ich gelesen der soll konstruktionsbedingt, hitzeabgabeprobleme haben.
Ansonsten baue ich noch 2 alte cpulüfter die ich habe an die kühlkörper, ie ich zuschalte wenn ich laut höre, das wäre doch eine lösung, was meint ihr ?
WinfriedB
Inventar
#16 erstellt: 17. Jan 2010, 15:03
Der bei dir verbaute STK055N scheint eine Sonderausführung zu sein - beim Original (ohne N) ist an Pin7 der LS-Ausgang, in deiner Schaltung hängt ein 220pF-Kondensator dran, sodaß dort Pin7 wohl kaum der LS-Ausgang ist.

Wenn da schon ein Ersatztyp erfolgreich eingebaut wurde, spricht nix dagegen, das auf dem jetzt defekten Kanal auch so zu machen.

Allerdings ist da wohl noch allerlei an Transistorschaltkram ringsherum, da könnte auch noch ein Fehler drin sein. Ich würd aber erstmal den STK055N ersetzen. Wenn möglich, solltest du vor der ersten Inbetriebnahme Widerstände von einigen Watt und ca. 100 Ohm in die Zuleitungen der positiven und negativen Betr.spannungen hängen, damit - falls irgendwas um den STK herum faul sein sollte - dieser nicht gleich wieder hochgeht. Bei sehr geringer Lautstärke sollte er auch mit den Widerständen funktionieren, die anschließend wieder rausgenommen werden können.

Das mit den CPU-Lüftern halte ich nicht für so eine Super-Idee, außerdem scheint es ja den STK055 mit N sowieso nicht mehr zu geben und der STK059 ist eh für größere Leistungen gedacht, da sollte ein Lüfter nicht mehr erforderlich sein.
derkleenepunker
Stammgast
#17 erstellt: 17. Jan 2010, 15:45
danke für eure hilfe...
ich werd mir dann mal den STK 0059 bestellen und deinen tipp mit den widerständen ausprobieren.
ich sag bescheid ob es funzt oder auch nicht, bin aber erst am wochenende wieder zu hause, deswegen gibts news ab freitag abend....

bis dahin
derkleenepunker
Stammgast
#18 erstellt: 26. Jan 2010, 11:01
so die Transistoren sind endlich da, eingebaut werden diese dann ma kommenden Wochenende gebe dann ein newsupdate.

bis dahin
hifibastler2
Stammgast
#19 erstellt: 27. Jan 2010, 00:24
Hallo, ich möchte mich nicht unbeliebt machen, aber der Preis für den neuen STK könnte den Wert des Gerätes doch übersteigen. Auf dem Foto vom Innenleben schließe ich, daß von dem Nordmende nur noch der Name made in germany, der Rest aber made in Fernost ist. Ich persönlich hasse Verstärker mit STK-Hybriden. Wenn der eine abgeraucht wäre, könnte der zweite bald folgen. Ich würde mir überlegen, bei ebay für wenig Geld einen Grundig V2000 oder einen Telefunken RA200 (der ist allerdings auch aus Fernost)zu besorgen. Alle beide haben zu 100% diskret bestückte Endstufen! Nochmal sorry für meine Klugscheißerei!


[Beitrag von hifibastler2 am 27. Jan 2010, 00:25 bearbeitet]
derkleenepunker
Stammgast
#20 erstellt: 27. Jan 2010, 11:50
hallo,

kein problem Kritik nehme ich gerne entgegen, ist manchmal ganz hilfreich.
Ich hab 2 STKs für 30€ inkl. Versand bekommen, ich denke das ist in ordnung.
Ich habe auch schon darüber nachgedacht mir einen anderen pa 1400 zu ersteigern, aber bei ebay sind das wucherpreise.
Zum Teil hat man noch 43€ für so ein Teil bezahlt.
Ich hänge an dem Gerät, es ist einfach solide und hat auch lange gehalten, ich meine ich habe ihn an meine E100 gehängt und da musste er auch gut arbeiten, vor allem weil ich meistens sehr laute Pege gefahren habe.
Meine Eltern haben übrigens noch ne kompletten turm der serie 1300 unten stehen und die funzen auch alle noch, shr robust obwohl da sogar mal bier oder sowas reingelaufen ist
ich freu mich aufs Bastelwochenende

tschüss
hifibastler2
Stammgast
#21 erstellt: 27. Jan 2010, 12:27
Das sollte auch gar keine Kritik sein, sondern nur (m)eine Meinung. 30 Euro für beide incl. Versand ist günstig. Wer war der Anbieter? Ich hatte allerdings mal gelesen, es gäbe Nachbauten mit minderer Qualität. Viel Erfolg bei Wechsel der Hybriden!
derkleenepunker
Stammgast
#22 erstellt: 27. Jan 2010, 17:20
die hab ich bei ebay geschossen, sind von sanyo falls ich mich richtig erinnere.
Was ist eigentlich das Problem mit STK bzw. Hybridendstufen ?
Wärmeentwicklung ? Sowas stand auch mal in einem der Datenblätter, das ich im Internet gefunden habe.
Persönlich finde ich den Klang allerdings ziemlich gut.
hifibastler2
Stammgast
#23 erstellt: 27. Jan 2010, 18:09

derkleenepunker schrieb:
Was ist eigentlich das Problem mit STK bzw. Hybridendstufen ?


Solange sie gehen sind sie top. Ich habe eine Endtufe von Uher, die hat 80 Watt Sinus pro Kanal mit gigantischen Hybriden. Während aber normale Endtufensiliziumtransistoren, solange sie nicht über 100 Grad betrieben werden praktisch nicht altern und noch von Deinen Ur-Urenkeln benutzt werden können, unterliegen die Hybriden ähnlich wie Elkos der Alterung. Das ist umso bedauerlicher, weil eben Ersatz schwerer zu beschaffen ist und teurer ist. Eine zerschossene diskrete Endstufe kann man für 1-3Euro Materialeinsatz reparieren.
derkleenepunker
Stammgast
#24 erstellt: 27. Jan 2010, 19:17
ok naja das mit dem ersatz stimmt.
Dann werde ich mich wohl mal eindecken mit ICs,sollte ich wieder mal in den staaten bei miener gastfamilie sein, da sind die deutlich billiger.
Ich bin auch gerade am liebäugeln mit einem v5000 in der bucht, für ne zweitanlage, aber die gehen doch sehr teuer weg.
Was ist denn ein angemessener Preis für so ein Teil?
Ich finde die preise sind bei ebay immer schwer einzuschätzen.
Manchmal gibts schnäppchen, manchmal auch nicht.
hifibastler2
Stammgast
#25 erstellt: 27. Jan 2010, 19:48
Preis V5000 bei ebay ohne Garantie:
Je nach Farbe und Zustand (kaputt, Mängel, keine Mängel) inc. Versand von 40 bis 120 Euro, würde ich schätzen.
derkleenepunker
Stammgast
#26 erstellt: 27. Jan 2010, 20:33
ja kommt hin mit dem preis.
eben ist eine komplettanlage mit v5000 für 130 weggegangen, aber sehr schick.
hifibastler2
Stammgast
#27 erstellt: 29. Jan 2010, 16:26
Ja, die hatte ich auch gesehen, die war aber deswegen so billig, weil man sie abholen mußte. Wenn ich in Berlin wohnen würde, hätte ich zugeschlagen. Bei Versand der Einzelbausteine wäre möglicherweise ein deutlich höherer Preis erzielen zu gewesen.
derkleenepunker
Stammgast
#28 erstellt: 29. Jan 2010, 17:21
ja schickes teil, ich hätte auch bekannte da, die die anlage abholen hätten können.
Als student aber mal so eben 130 € auf den tisch, ist schwierig
So die Bastelstunde geht bald los
derkleenepunker
Stammgast
#29 erstellt: 29. Jan 2010, 23:21
also,

kurzes update, die neuen STK sind drin, nach langer ablötesession.....
jetzt gibt er aber kein lebenszeichen mehr von sich.
Vorher mit dem kaputten STK hat wenigstens die rote power LED aufgeleuchtet, jetzt nicht mehr.
ich habe auch nochmal an den elkos gemessen liegen 40 V DC an wie es soll an der LED 0,65V, das erscheint mir n bisschen komisch.
Ich werd nochmal ab dem Netzteil alles was mir möglich ist, durchmessen und dann bin ich mit meinem Latein auch am ende........
Ich glaube dann bleibt mir nur noch übrig eine Lehre als Elektroniker (wie auch immer das jetzt heißt ;)) anzufangen.

hifibastler2
Stammgast
#30 erstellt: 30. Jan 2010, 00:29
Halt, langsam, überlegt und systematisch vorgehen. Sicherungen prüfen, vergewissern, woher die Power-LED ihren Strom bekommt. Wieso die neuen, es war doch nur einer kaputt? Notfalls die beiden neuen STKs nochmal raus und den einen intakten alten wieder rein. Diesen Kanal prüfen, wenn er geht, einen zweiten neuen STK in den anderen Kanal löten, wieder prüfen. Waren die neuen STKs neu oder gebraucht?
derkleenepunker
Stammgast
#31 erstellt: 30. Jan 2010, 00:45
ich habe nur den kaputten ersetzt.
die sind auch neu.
ich hab nochmal alles geprüft, stimmen soweit die spannungen.
die ich angegeben ahbe auf dem blatt, für die LED ist leider keine spannungsangabe vorhanden.
Ich habe aber an einem Messpunkt anstatt 1,9V nur 1,1V so viel abweichung hab ich bis jetzt nicht gemessen kann da was nicht stimmen ?
Ich scan mal die schaltung ein, damit ich angeben kann wo ich abweichungen habe, bzw. ihr mir sagen könnt wo ich event. noch messen kann.
Vielen, vielen Dank das Ihr mich so hartnäckig unterstützt sonst hätte ich wohl schon aufgegeben.

So weiter gehts
derkleenepunker
Stammgast
#32 erstellt: 30. Jan 2010, 00:48
also, die dioden habe ich nochmals mit dem Multimeter geprüft auf Durchgang, funzen alle.
An den Elkos liegen auch 40 V an wie gesagt, dann können die dioden schonmal nicht defekt sein, oder ?
Muss ich die eventl. auf spezielle art und weise messen?
hifibastler2
Stammgast
#33 erstellt: 30. Jan 2010, 10:51
Gut, was ja klar scheint, ist, daß die ungeregelte Stromversorgung für die Endstufen(hybriden), hier 40V, vorhanden ist. Doch das alleine ist ja nicht alles, was für das ordnungsgemäße Funktionieren nötig ist. Es gibt geregelte, teilweise abgesicherte Zusatzspannungen, die unerläßlich sind. Wenn Du sagst, Du hast nur einen ersetzt, mußte vorher ja ein Kanal des Verstärkers noch einwandfrei gegangen sein. War das so? Wenn ja, dann würde ich den neuen noch mal rauslöten. Dann müßte die LED wieder leuchten und ein Kanal des Verstärkers müßte wieder gehen.
Das Herummessen an der LED wird wohl nicht zielführend sein. Du hast Dich ja durch den STK-Tausch verschlimmbessert, wenn mir so was geschehen war, habe ich erst einmal wieder zurückgebaut.
Du brauchst auch nicht unbedingt den ganzen STK herauslöten, sondern nur die Versorgungspins freisaugen.
derkleenepunker
Stammgast
#34 erstellt: 30. Jan 2010, 13:58
tatsächlich die versorgungsspannung von dem kaputen kanasl abgelötet und die LEd leuchtet wieder.
Ok, soweit bin ich jetzt schonmal, also den zweig von der versorgungspannung durchmessen.
Naja der eine Kanal denke ich mal das der geht, das Relais hat umgeschaltet.
Aber die Messungen bei dem waren auch in Ordnung von den Spannungen Pin 1-9 her.
Das Realsi schaltet also nur wenn nur der *gute* Kanal mit der Versorgung angelötet ist.
Hast recht


[Beitrag von derkleenepunker am 30. Jan 2010, 14:04 bearbeitet]
derkleenepunker
Stammgast
#35 erstellt: 30. Jan 2010, 14:17
so hier ist mal der endverstärkerschaltplan mit netzteil.

http://img697.imageshack.us/img697/1606/pa1400.jpg

An Pin 7 zeigt das Messgerät 0V an obwohl da eigentlich 1,2V anliegen sollten, dass zeigt er aber uch beim heilen Kanal an.


[Beitrag von derkleenepunker am 30. Jan 2010, 14:28 bearbeitet]
hifibastler2
Stammgast
#36 erstellt: 30. Jan 2010, 14:33
Also da ist ein Ta7317, welches eine Lautsprecherschutzschaltung steuert. Es kann sein, daß das LED von dort versorgt wird,d.h. wenn Gleichspannung an die Boxen kommen würde, greift das TA7317 ein. Wenn an dem unbehandelten Kanal unverzerrt und Kraftvoll Musik rauskommt und mit dem neuen STK auf der anderen Seite das Gerät dagegen tot ist, so gibt es nur 3 Möglichkeiten: Das neue STK ist kaputt oder es liegt gar nicht am STK oder aber außer dem STK ist bei dem betroffenen Kanal noch mehr kaputt gegangen.
derkleenepunker
Stammgast
#37 erstellt: 30. Jan 2010, 14:37
also das das STK kaputt ist glaube ich nicht, ich denke eher da ist noch mehr kaputt gegangen.
Es hat ja ein Grund warum das STK kaputt gegangen ist.
Ich werde das dann mit nem Signalverfolger durchmessen müssen meinte mein Vater, stimmt das ?
derkleenepunker
Stammgast
#38 erstellt: 30. Jan 2010, 14:46
jap kommt musik raus an einem Kanal, am Kopfhörerausgang übrigens auf beiden Kanälen, was ich komisch finde, müsste da nicht nur auch einer gehen ?
hifibastler2
Stammgast
#39 erstellt: 30. Jan 2010, 16:34
Man kann mit dem SV prüfen, ob am defekten Kanal die Musik am STK ankommt. Viel mehr auch nicht. Ansonsten kann man visuell und meßtechnisch in der Peripherie des defekten STKs nach defekten Bauteilen fahnden. Ich kenne mich mit Hybridschaltungen nicht so gut aus, weil ich sie versuche zu meiden.
derkleenepunker
Stammgast
#40 erstellt: 30. Jan 2010, 17:12
ok, trotzdem danke, ich werde dann mal zum elektroniker gehen und ihn bitte das teil durchzuprüfen und fragen ob ich zuschauen kann, damit ich lerne wie man sowas grob machen muss.
Wenn sonst noch jemand ne idee hat immer posten, ich versuchs weiter.
derkleenepunker
Stammgast
#41 erstellt: 02. Feb 2010, 20:32
so ich hab das Teil mal zum Elektroladen geschleppt und hab ihm erzählt was ich schon ales gemacht habe.
Zum Kostenvoranschlag meinte er auf meine Frage: ,,Über 25€ ?"
Ja, auf jeden Fall.
Da hab ich ihn dann wieder mitgenommen, da kriegt man in der Bucht ja einen *neuen* ersteigert.
Mein Plan, ich gucke was die Kleinteile vor dem STK kosten und dann eins nach dem anderen Austauschen, sind ja fast alles nur Widerstände,Kondensatoren, einzig und allein bei den Transitoren bin ich mir nicht sicher ob man die alle nachbekommt, sind ja auch schon etwas älter.
Außerdem meinte der Elektroniker auf meine Frage wie er den Fehler sucht, er baut auch erstmal neue Teile ein und guckt dann wann er läuft.
Erst dann kann er sagen woran es gelegen hat.....Naja alles ersetzen kann ich dann auch hab ich mir gedacht.

So falls ich Vergleichstypen für Trans. brauche melde ich mich wieder.
Hier wird einem ja immer weitergeholfen

man sieht sich, spätestens am Wochenende vll. bei den Norddeutschen Hifi-Tagen oder wie auch immer die Messe heißt
hifibastler2
Stammgast
#42 erstellt: 03. Feb 2010, 18:59

derkleenepunker schrieb:

Außerdem meinte der Elektroniker auf meine Frage wie er den Fehler sucht, er baut auch erstmal neue Teile ein und guckt dann wann er läuft.


Hallo, entweder er hat Dich verarscht oder er ist ein Stümper.
Teile tauschen macht man als letztes, außer man hat passende Ersatzsteckmodule, da kann man mal auf Verdacht tauschen, um den Fehler einzugrenzen. Erst mal visuelle Kontrolle, dann Signalverfolgung und Spannungsmessungen, dann Komponententester , dann Testunterbrechungen und erst dann Teile tauschen, ICs i.d.R. als Letztes. Laut Beschreibung intakte V2000 gehen zur Zeit spottbillig weg, mit Versand billiger als Deine STKs. Frag mal unsere Topexperten Reinhard und Bernhard, das ist ein Topteil und Deinem Fernostnordmende allemal überlegen (sorry). Einen V5000 brauchst Du an sich nicht wirklich, außer Du willst Riesenboxen mit schlechtem Wirkungsgrad volle Kanne blasen lassen.
derkleenepunker
Stammgast
#43 erstellt: 03. Feb 2010, 21:51
Ok werde ich mal in Erwägung ziehen einen V2000 zu ersteigern, schickes Grundig Gerät und Made in Germany .....
Hmm was mach ich jetzt bloß mit den STKs ? Naja, werd ich halt ne Endstufe laut Bestückungsplan vom Hersteller bauen.
Ein Gehäuse habe ich ja jetzt


[Beitrag von derkleenepunker am 03. Feb 2010, 21:58 bearbeitet]
derkleenepunker
Stammgast
#44 erstellt: 16. Feb 2010, 17:41
ich ba mich mal entschlossen die teile zu tauschen, was solls sind sowieso alt, das fehlerhafte bauteil finden werde ich wahrschienlkich sowieso nicht.
Wie bekomme ich ersatztrans. her?
Die eingebauten sind schon ziemlich alt und ich finde bei google nichts zu diesen.
Gibts da nicht sonne art vergleichslisten für trans. ?
Was bedeuten eigentlich die Buchstaben in Klammern hinter den Nummern z.b. 2SA872AV (D) oder (E)
2SC1775AV (F1)

bzw. kann ich auch anstatt 2SA872 AV einfache nehmen ohne AV die hab ich nämlich bei reichelt gefunden.


grüße aus Tdf



[Beitrag von derkleenepunker am 16. Feb 2010, 18:07 bearbeitet]
hf500
Moderator
#45 erstellt: 16. Feb 2010, 19:43
Moin,
der nachgestellte Buchstabe A wird in meiner Vergleichsliste fuer eine hoehere Spannungsfestigkeit angegeben (120V statt 90V).

Ersatztyp waere 2SA1124.

Fuer den 2SC1775 wird 2SC2632 angegeben.

Den in meiner Tabelle angegebenen Kurzdaten nach sind es rauscharme Kleinsignaltransistoren, an denen ihre hohe Spannungsfestigkeit auffaellt.
Die Ersatztypen sind in Spannungsfestigkeit und Verlustleistung noch belastbarer (150V, 0,75W).

73
Peter
derkleenepunker
Stammgast
#46 erstellt: 16. Feb 2010, 22:06
vielen Dank für die schnelle Antwort.

Könntest du mir die Vergleichstabeele per email schicken oder ist es eine CD ?
Es sind insgesamt 6 unterscheidliche Typen verbaut, für die müsste ich alle Austauschkandidaten finden.
Übrigens ist mir bei der Recherche aufgefallen, dass die meisten von JVC hergestellt wurden, damals.....

vielen Dank nochmals für die Mühe das rauszusuchen

schönen abend noch
hf500
Moderator
#47 erstellt: 16. Feb 2010, 22:16
Moin,
die Tabelle ist ein nichtelektronischer Speicher auf Zellulosebasis mit knapp 700 Seiten, das geht per Email nicht.
;-)

Werfe einfach mal die Typen rueber, ich kann ja nachsehen.

73
Peter
derkleenepunker
Stammgast
#48 erstellt: 16. Feb 2010, 22:47
wow,

cooole Sache

2SA872AV (D,E)

2SC1775AV (F1)

2SC1775AV (E,F)

2SC2229 (Y)

2SD330V (D,E)

2SB514V (D,E)

vielen Dank,.....diese Hilfsbereitschaft im Forum ist super.......
hf500
Moderator
#49 erstellt: 16. Feb 2010, 22:54
Moin,

2SC2229 -> BF420A, es sollte auch BC639 gehen.
2SD330 -> BD243C
2SB514 -> BD244C

Der Rest ist ja schon bekannt.


73
Peter


[Beitrag von hf500 am 16. Feb 2010, 22:58 bearbeitet]
derkleenepunker
Stammgast
#50 erstellt: 16. Feb 2010, 23:29
vielen Dank,

dann bestell ich mal alles hoffe das is ende der woche da und dann gibts n update, wie es läuft, bzw. ob es läuft.
Noch ne Frage, ich finde die Gleichrichterdioden nicht mehr die da drin sind.Aber ich kann da doch eigentlich nichts falsch machen wenn ich spz. Glecihrichterdioden nehme.
An Daten denk ich da so an 200V 3 A,sollte reichen oder ?
ich würde sonst auch schnelle Gleichrichterdioden nehmen die sind nicht viel teurer.

danke nochmals , grüße von der Ostsee
derkleenepunker
Stammgast
#51 erstellt: 17. Feb 2010, 16:38
Mit den Dioden habe ich genua das gleiche Problem nicht mehr auffindbar........

Wäre folgende Typen:

WZ-260
WZ-071A
WZ-050
IS2076-31
ERB1202RLK1

Das wäre super, falls mir jemand weiterhelfen könnte...

gruß
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simgood am 05.11.2007  –  Letzte Antwort am 07.11.2007  –  4 Beiträge
Nordmende PA 1200 Probleme
moguai74 am 18.10.2009  –  Letzte Antwort am 20.10.2009  –  4 Beiträge
Nordmende TU 1400 empfängt nicht
enoelle am 08.11.2009  –  Letzte Antwort am 17.08.2010  –  6 Beiträge
Nordmende PA 1300 funktioniert nicht
The_D! am 25.07.2012  –  Letzte Antwort am 04.08.2012  –  39 Beiträge
NORDMENDE PA-950,schleichender Phonoausfall
Compu-Doc am 15.12.2016  –  Letzte Antwort am 15.12.2016  –  10 Beiträge
Nordmende RE1050 Receiver (Defekt?)
Justanonym am 18.12.2014  –  Letzte Antwort am 20.12.2014  –  8 Beiträge
Nordmende RE1200 ein Kanal defekt
dllwurst am 21.10.2008  –  Letzte Antwort am 23.10.2008  –  6 Beiträge
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frieder990 am 20.08.2008  –  Letzte Antwort am 20.08.2008  –  2 Beiträge
Nordmende PA 1050 defekter Stereo Poti
docterd00m am 25.02.2010  –  Letzte Antwort am 26.02.2010  –  6 Beiträge
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