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UHER Minianlage Z140-VG840-EG740

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frank1391
Neuling
#1 erstellt: 16. Apr 2007, 12:51
Hallo ,
ich habe mir ne Uher Minianlage ersteigert, allerdings ohne Manual, Serviceunterlagen und Kabel. Letztere will ich mir jetzt selbst zusammenlöten. Mit den entsprechenden Unterlagen wär ich da auf der sicheren Seite. Kann mir da jemand helfen?
Frank
MC_Shimmy
Inventar
#2 erstellt: 16. Apr 2007, 13:21
Hallo Frank,

Bedienungsanleitungen für die Uher-Minis findest Du hier.

Bei diesen Anlagen ist häufig die Endstufe (und damit auch die Stromversorgung für die anderen Geräte) defekt. Ich hoffe, Du hast mit Deinem Ebay-Kauf mehr Glück als ich mit meinem Flohmarkt-Schnäppchen. Ich hab zwar die Kabel, aber das nützt mir auch nichts.

Gruß
Martin
frank1391
Neuling
#3 erstellt: 19. Apr 2007, 08:33
Hallo Martin
Tja, die kabel hab ich mir mal hergestellt (entspr. Belegung in der Bedienungsanleitung). Trotzdem kein Ton. An dem von Dir geschildertem Fehler kanns nicht liegen, da die Stromversorgung zumindest sowohl beim VG 840 als auch am EG 740 ankommt. Also brauche ich dringenst die Servicemanmuals mit Schaltplänen. Wäre toll, wenn mir jemand helfen könnte.
Grüße
Frank
frank1391
Neuling
#4 erstellt: 26. Apr 2007, 13:21
Hallo alle,
jetzt hab ich mir noch ne 2te Minianlage ersteigert. An der scheint tatsächlich die Endstufe kaputt zu sein. Dabei waren aber die Originalkabel und die Bedienungsanleitungen. Es fehlen mir Servivemanuals und Schaltpläne. Kann mir da wirklich keiner helfen? Klar bezahl ich auch dafür!
Grüße an alle Freaks
Frank
teddi
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 22. Mai 2007, 19:28
Hallo Frank!

Weiß ja nicht, ob Du mittelerweile Serviceunterlagen für Deine Uher Minis bekommen hast. Falls nicht, schau hier mal nach:

http://members.tripod.com/akku3/manuals/uher/

Hat mir sehre geholfen diese Unterlagen zu haben.

(Habe selbst die kleine Uher und kenne die anfallenden Probleme)

Weiterhelfen kann Dir auch der Uher Spezi Herr Gruber vom "uher Service"

0863194566


Gruß,

Torsten

Wenn Du sonst noch fragen hast, kannste gern mal mailen. Würde mich auch interessieren, welche Probleme Deine Geräte so haben.


(t_wagner@telkomasa.net)
frank1391
Neuling
#6 erstellt: 24. Mai 2007, 16:16
Die angegebenen Fundorte für Servicemanuals und Stromlaufpläne habe ich durchforstet. Aber leider war entweder nichts vorhanden oder die jpgs sind so schlecht, daß man nicht wirklich damit arbeiten kann. Also bin ich noch immer auf der Suche nach brauchbaren Unterlagen, die ich auch gerne bezahle. Bei ebay liege ich ständig auf Lauer. Da ich noch andere Uher Geräte besitze die reparaturbedürftig sind hoffe ich noch immer auf Gleichgesinnte, die ne vernünftige Schaltplan- und Manualsammlung zur Verfügung stellen.
hf500
Moderator
#7 erstellt: 24. Mai 2007, 18:39
Moin,
bei den Schaltplandiensten schon mal nachgesehen?

73
Peter
jevermen
Neuling
#8 erstellt: 22. Jul 2011, 14:45
moin auch martin,hast du die kabel noch für die uher anlage?
ich hab meine nach dem letztn umzug leider verdaddadelt und kann sie trotz hirnmarter und verzweifelter suche nich mehr finden?
kannst mich ja auch anrufen falls ja,ich würde sie dir gerne abkaufen tun?
tel.0176/49110926
gruss bernd
jevermen
Neuling
#9 erstellt: 22. Jul 2011, 14:47
die service manuals müsste ich eigentlich haben!
ich schau mal nach.ab montag muss ich nach 3 wochen leider wieder zur arbeit dann könnte ich dir alles zu senden per fax!
bukongahelas
Inventar
#10 erstellt: 23. Jul 2011, 05:03
Habe den Schaltplan für Z-140 und ihn damit repariert.
Fehler waren defekte Schalttransistoren des Schaltnetzteils.
Leider muß man den Z-140 komplett zerlegen, um es auszubauen.
Nach Reparatur sollte man das NT standalone an Lastwiderständen testen, bevor man es wieder in den Z-140 einbaut.
Damit der Z-140 standalone anspringt, müssen an der
Power-Buchse die Pins 5+2 zum Starten des Netzteils
und die Pins 6+1 zum Starten der Endstufe verbunden werden.
An Pin4 liegen dann +17,5 V ; an Pin6 +33V ;
an Pin5 +9V an.
Das Audiosignal wird an der anderen Buchse an
Pin1 bzw Pin4 (L bzw R Kanal) und Pin2 (Masse) eingespeist.
Fehler am VG-840 waren die üblichen Kontaktprobleme der
Schalter und Potis.
bukongahelas
frank139
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Sep 2011, 17:54
Hallo Bukongahelas

sehe Deine Antwort erst jetzt. Ich habe dazu noch eine Frage:
Welche Transistoren hast Du getauscht?
Hast du einen lesbaren Schaltplan fürs Z140 oder auch Z141?

Grüße
Frank
bukongahelas
Inventar
#12 erstellt: 13. Sep 2011, 18:28
Soweit ich erinnere die Schaltpowertransistoren des Netzteils.
T801 - T804:
Original 2SC2502 , Ersatz BUT18 BUT18A BUT46 BUT46A BUT54 BUT11A BUT11AF .

T805 Ori 2SA720 , Ersatz BC640 .
T806 Ori 2SC1318 , Ersatz BC639 .

Das NT muß an + und - 40V je 3A bringen.
Das macht 120W pro Railspannung.
Das bedeutet einen Lastwiderstand von 40V/3A= 13 Ohm (120W).
Ein kleinerer R 13 Ohm in Wasser eingelegt geht auch.
So belastet muß das NT min eine Stunde durchlaufen, ohne
besonders warm zu werden.
Erst nach diesem Test lohnt der Einbau ins Gehäuse.
Man sollte auch die Endstufen(endtransistoren) prüfen,
falls das NT an diesem möglichen Defekt in der Folge gestorben ist.
bukongahelas
Dualisten
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 13. Dez 2011, 11:52
Liebe Freund der Minianlage, lieber Torsten,

in einem Beitrag vom 22.05.2007 habe ich Ratschläge zu den Uher Minis gelesen. Der Beitrag ist ja nicht mehr aktuell, aber ich wage dennoch dazu eine Frage zu stellen.

Also, ich suche den Bestückungsplan zum VG840, vor allem um den Werte eines verbauten Transistors ausfindig zu machen, es geht um den T503 auf der kleinen Steckplatine. Was ist das für eine Type, welche Ersatztypen gibt es? Die Serviceunterlagen auf ...members.tripod... sind nicht mehr zugänglich. Die Platine regelt den Tuner- und Auxeingang. Beide Tapeeingänge sind intakt. Vielen Dank für eine Antwort und sei es auch nur die Erwiderung meiner Adventsgrüße an das Forum allerseits.

Beste Grüße
Gerhard
Artist2
Neuling
#14 erstellt: 28. Dez 2011, 01:32
Hallo Fans der Mini-Anlage,
zufällig bin ich auf dieser Seite gelandet. Habe seit dem Verkaufsstart so eine Anlage in Betrieb und mir seinerzeit auch die Schaltpläne besorgt. Wenn ich sie finden sollte, kann ich gerne die eine oder andere Auskunft geben.
Gruß vom Artist2
frank139
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Dez 2011, 02:22
Hallo Artist2,
ich hätte größtes Interesse an hochauflösenden Scans für die Geräte eg740, vg840, z140 und z141.

Ich wäre Dir dafür ewig dankbar. Kostenersatz ist selbstredend.

Gruß Frank
Artist2
Neuling
#16 erstellt: 29. Dez 2011, 03:05
Hallo Frank,

ich werde zum Jahreswechsel mal suchen. Ich denke, dass es einfacher für mich ist, Kopien zu machen und diese dir zuzuschicken.

Gruß vom Artisten!
frank139
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Dez 2011, 15:46
Hallo Artist,
Vielen Dank und guten Rutsch !
Frank


[Beitrag von frank139 am 29. Dez 2011, 15:48 bearbeitet]
Artist2
Neuling
#18 erstellt: 01. Jan 2012, 23:45
Hallo,
die gute Nachricht zuerst:
Ich habe die folgenden Pläne gefunden: VG 840, EG 740, CR 240 AV (2 Blätter) und Z140. Die Pläne enthalten die Schaltung und zusätzlich noch Servicehinweise bzw. auch Platinenbestückungspläne.
Die schlechte Nachricht: es müssen pro Plan mindestens 4 A3-Kopien gemacht werden, die dann zusammengeklebt werden müssen. Aber was tut man nicht alles für die Nostalgie......
Ein frohes neues Jahr 2012 für Alle!
Gruß vom 2.Artisten!
Artist2
Neuling
#19 erstellt: 01. Jan 2012, 23:53
Hallo Dualisten,
der T 503 vom VG 840 hat die Bezeichnung 2SC 732 TM BL. Vergleichstypen müsstest Du Dir selbst raussuchen.
Gruß und frohes Neues Jahr vom 2. Artisten!
frank139
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 02. Jan 2012, 14:16
Hallo Artist2,
wenn Du das tätest, wäre ich ewig dankbar (s.o.) Natürlich verfolge ich ab sofort Deine Beiträge. Für eine Anfrage von Dir, bei der ich Dir helfen könnte, liefe ich dann ans Ende der Welt.

Dick aufgetragen, ich weiß.

Wie gesagt, Kostenerstattung zugesagt. Solltest Du was bzgl. Uher suchen, frag mich.

Gruß
Frank
bukongahelas
Inventar
#21 erstellt: 02. Jan 2012, 20:06
Die Kabelenden der Din-Verbindungskabel (Steuerleitung+NF-Leitung) zwischen Preamp und Endstufe waren bei meinem Exemplar nicht gelötet, sondern mit Ministeckbuchsen gesteckt , ähnlich der Kabelhülsen an Tonabnehmersystemen.
Waren oxidiert, Masse (Pin auf 12 Uhr Position) hatte Wackelkontakt. Mögliche Ursache für sporadisches Abschalten und Brummen, was hier als Fehler moniert wurde.
Beide Kabel neu angefertigt.
Die Kabel zwischen Preamp und Tuner waren seltsamerweise gelötet und OK.
Man kann einen "Startstecker" anfertigen und damit die Endstufe standalone betreiben. 2 Drahtbrücken in dem Stecker des Steueranschlusses am Endverstärker.
Mit Cinch-Din-Adaptern kann man von anderem PreAmp oder MP-3 Player zuspielen.
bukongahelas
frank139
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 02. Jan 2012, 23:02
Hallo bukongahelas !

Ob das dann aber Originalkabel sind? Ich habe 4 original Kabelsätze, die alle verlötet sind. Aber eh egal, ich hab mir dann 2 weitere mit flexibleren Kabel angefertigt. Die Originalkabel sind sehr steif bzw. über die Jahre geworden. (Ich hatte, wenn ich mich recht erinnere aber nur 6-adriges, bei einem der Kabel benötigt man aber 7-adriges; oder war es noch eine Ader mehr ?) So habe ich mir zwei zusätzliche Sätze angefertigt. Die allerdings wesentlich kürzer, da sie ja, stellt man die Komponenten richtig aufeinander, seitlich zu sehen sind. Eigentlich wollte ich für alle gewinkelte DIN - Stecker nehmen, die gab es meines Wissens nach auch eingeschränkt drehbar. Normal starre Winkelstecker kommen sich gegenseitig in die Quere. Bei der Anwendung entsprechen die Kabel nicht alle einer DIN-Vorschrift. UHER hat auch hier sein eigenes Süppchen gekocht.

Gruß
Frank
Artist2
Neuling
#23 erstellt: 03. Jan 2012, 00:54
@ frank139:
Ich habe dir zur Abwechselung mal eine mail geschickt.
Gruß von Artist2
frank139
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 04. Jan 2012, 02:26
Hallo artist2,
die mail habe ich gelesen und beantwortet.

Durch Forenlesen nicht durch eigenes Überprüfen erfahren:

Bei den Tunern der Minianlage fällt ist oft die Speicherbatterie defekt. Kein Wunder nach all den Jahren.
Bei den Verstärkern sind die Schalter und Potis oft Übeltäter und die Endstufen steigen unvermittelt aus. Fehler ist hier wohl das Schaltnetzteil (s.o. bukongahelas) wegen Hitzeproblemen. Die Reparatur ist wohl hohe Kunst der Techniker. Wie Du weißt, muss ich da aber, Wohl oder Übel, auch mal ran.

Gruß
Frank


Wir Kölner sind da sehr eingeschränkt. Anfang und Ende der Welt müssen irgendwo innerhalb der Stadtgrenzen liegen.


[Beitrag von frank139 am 04. Jan 2012, 02:33 bearbeitet]
Artist2
Neuling
#25 erstellt: 05. Jan 2012, 01:44
Kann ich voll bestätigen. Die Batterie(n) habe ich schon mal erneuert und für den Fall, dass das Kratzen des Lautstärkepotis nicht mehr erträglich ist habe ich mir schon vor zig Jahren ein Original-Ersatzpoti besorgt, was noch eingebaut werden könnte. Bei Gelegenheit brauche ich nochmal Tips, wie man die Endstufe aufschraubt. Das habe ich bisher noch nicht gemacht.
Gruß
Artist2
frank139
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 05. Jan 2012, 02:03
Hallo Artist2,

reparierst Du denn selbst oder sammelst Du ausschließlich? Die Endstufe ist ja im Z140 und der hat keinen Regler. Die Potis, die kratzen könnten sind alle im VG840. Aber Deine geschilderten Schaltprobleme beruhen sicher auf Fehlern im Schaltnetzteil. Hier hat das Forum-Mitglied bukongahelas mal eine sehr detailreiche und bebilderte "Reparaturstrecke" erstellt. Daran werde ich mich demnächst auch einmal machen. Bei Erfolg und wenn ich es mir dann noch zutraue schaue ich auch gerne in Dein Z140. Dies ist dann der Beginn meiner Revanche, immer unter der Voraussetzung, daß Du nicht selbst Hand anlegst.

Gruß
Frank

edit: das Öffnen des NT Z140 ergibt sich eigentlich von selbst. Ich habe gerade keins hier, aber ich kann morgen gerne nachsehen.
Wieder mal mit heißer Feder geschrieben ,also nochmal edit. Du meintest sicher den Vorverstärker VG840. Den habe ich noch nicht geöffnet, kann ich aber gerne tun.


[Beitrag von frank139 am 05. Jan 2012, 02:10 bearbeitet]
Artist2
Neuling
#27 erstellt: 05. Jan 2012, 14:18
Hallo Frank,

da sieht man mal, wie schnell Missverständnisse passieren können. Ich sammle nicht im eigentlichen Sinne, sondern pflege meine liebgewonnenen Geräte und repariere sie auch, wenn mir das möglich ist. Das gilt (früher) für Autos (z.B. Manta A), meine BMW R45 und auch die meisten Elektrogeräte, die man noch selbst reparieren kann und es sich lohnt. Mir ist schon klar, dass die Lautstärkeregler nicht in der Endstufe sitzen. Trotzdem bleibt meine Aussage, dass ich gern wüßte, wie man diese öffnet, weil ich das noch nicht gemacht habe.
Danke für den Tip der Reparaturanleitung hier im Forum, die ich gleich mal versuchen werde zu finden. Ich komme gerne auf dein Reparaturangebot zurück, wenn ich mal mit meinem Latein zu Ende bin.
Zur Zeit versuche ich gerade, ein Röhrenradio zum Leben zu erwecken, das ich vor ca. 30 Jahren heil geerbt habe und das seither in einer größen Tüte eingepackt im Keller die Jahre erlebt hat. Es ist ein Loewe-Opta Venus und gibt leider keinen Muckser mehr von sich. Nicht mal die Röhren heizen oder die Skalenbirnen brennen. Ich vermute riesige Übergangswiderstände durch Korrosion schon im Netzteilbereich. Man wird sehen...
Grüße vom Artisten2!
frank139
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 05. Jan 2012, 17:14
Hallo Artist2,
an Röhrengeräte wage ich mich eigentlich nicht ran,subjektiv empfinde ich einen Schlag mit Netzspannung angenehmer als einen mit 300 oder 400V.

Wenn ich mich dann einmal an die Reparatur eines Z140 (Netzteil) wage, werde ich eher pragmatisch vorgehen, d.h. alle Elkos und ohne zu messen raus und neue rein. Sind die heute noch ok, können sie morgen defekt gehen. Etwas mehr Spannungsfestigkeit, Low-ESR und 105 Grad-Typen sind besser als die alten. Bei der Kapazität, wenn die gleichen nicht mehr zu kriegen sind, wähle ich die nächstgrößeren. Die Transistoren werde ich einzeln auslöten, messen und gegebenenfalls wieder einlöten. Die im Z140 eingesetzten Japan-Transistoren sind hier kaum zu kriegen. Die großen Anbieter haben sie nicht mehr im Programm. Eine Bezugsquelle kann ich nennen. Aber auch mit den von bukongahelas genannten Ersatztypen scheint das Z140 zu funktionieren. Dann alle anderen Bauteile in der Schaltung nachmessen. Bei Zweifeln einseitig ablöten und nochmals messen.

Einbauen, fertig, funktioniert................hoffentlich.
Wenn nicht Forum befragen.

Gruß
Frank


[Beitrag von frank139 am 05. Jan 2012, 17:20 bearbeitet]
bukongahelas
Inventar
#29 erstellt: 05. Jan 2012, 18:25
Weil die Platine des Schaltnetzteils des Z-140 so aufwändig auszubauen ist, empfiehlt sich eine Vollsanierung.
Im Verhältnis zum Zeitaufwand sind die Materialkosten nebensächlich.
Ich beschrieb schon wie man das SNT erst vor Einbau ins
Z-140 Gehäuse standalone leistungstestet.
Da der Z-140 so kompakt verbaut ist, saniert und testet man zunächst die Einzelmodule und setzt sie dann zur Kompletteinheit zusammen.
Dann wird es sehr wahrscheinlich funktionieren.
Normale Fehlersuche ist fast unmöglich, weil der Z-140 eben so verbaut ist.
Vorverstärker und Tuner öffnet man, indem man seitliche Minischrauben am Gehäuse rausdreht und die Gehäuseschalen abnimmt.
Dann muß man noch eine Pappe über der Lötseite der Platine rausfummeln und später genauso wieder einbauen, was wirklich eine Elendsarbeit ist.
bukongahelas
Artist2
Neuling
#30 erstellt: 05. Jan 2012, 20:13
@bukongahelas:
Danke für die einleitenden Reparaturhinweise. Bei Bedarf stöbere ich gerne hier im Forum nach deinen weiteren Hinweisen zu diesem Thema. Es bestätigt meinen Eindruck, dass es nicht ganz ohne ist, dieses Netzteil zu warten/reparieren. Glücklicherweise funktioniert meins momentan ganz gut. Eher müsste ich mal wieder im EG die Akkus auswechseln, da die Sender bisweilen "wegspringen".
frank139
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 05. Jan 2012, 21:50
Da ich demnächst sicher ein Z140 zu reparieren habe, ist mir die Anwesenheit von bukongahelas hier sehr angenehm. Ich glaube aber jetzt schon, daß ich mich besser auf den Weg von Köln nach Kirchen machen würde, bevor ich mein letztes graue Haar verliere.

Gruß
Frank
frank139
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 18. Okt 2012, 15:04
T503 ist ein 2SC732. Als Ersatz kannst Du einen BC550 verwenden.

Gruß
Frank
teddi
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 18. Okt 2012, 20:01
Hallo Leute!

Da das Thema ja nich immer aktuell ist will ich zum Z 140 noch was beitragen. Habe die Anlage bei mir im Schlafzimmer ja seit Jahren in Betrieb. Also, Probleme mit dem Schaltnetzteil hatte ich bisher nicht. Aber, der 56 Ohm Widerstand direkt bei m Netzanschluß hat regelmäßige Probleme bereitet. "Original" - keine Ahnung, ob der noch vom Werk verbaut wurde - war nur eine 1 W Version verbaut. Dieser "brannte" regelmäßig durch. (alle 8 Wochen) Das Problem kündigte sich derart an, daß sich die lautsprecher abschalteten. Nach einiger Zeit schalteten sie sich zunächst wieder an. Nach einigen Tagen gab´s dann ein kurzes Brutzeln und der Widerstand war wieder durch.
Ersetzte diesen Widerstand nun mit einer 3 W Version und hatte damit gut 2 Jahre Ruhe. Dann galt es auch diesen wieder zu ersetzten.
Seit einigen Monaten läuft die Anlage nun wieder einwandfrei.
Wie der Widerstand aber nun das Lautsprecherrelais - während des Betriebes - beinflussen kann ist mir ein Rätsel. Dieser Widerstand wird ja kurz geschlossen, sobald der "große Kondenstor" - habe jetzt den Schaltplan nicht zur Hand - aufgeladen ist.
Wie dem auch sei, dieser Widerstand scheint bei meinem Z140 ein echtes Sensibelchen zu sein. Aber OK, solange ich alle 2 jahre mal einen Widerstand zu tauschen habe, soll es mir Recht sein. Die klanglichen Eigenschaften der Z140/EG840 Kombi ist nämlich nach wie vor klasse. Und klasse ausehen - habe auch den Tuner und den Uher CR 240 - tut die Anlage ja auch noch!

Ach ja, habe mal gemessen: wir haben hier - wohne ja in Kapstadt - 240V Netzspannung. Der Z 140 ist ja eigentlich nur für 220V ausgelegt. Ob das ein Problem sein kann?

Gruß,

Torsten


.
frank139
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 18. Okt 2012, 22:38
Hallo Torsten,
auch ich habe hier ein Z140 mit bereits getauschtem 56 Ohm Widerstand. Es ist jetzt ein 10W-Widerstand hochkant eingelötet. Lt. Plan ist bereits ein 5W-Widerstand vorgesehen.
Ich glaube, was Du da hörst ist aber nicht das Lautsprecheschutzrelais sondern eines, welches über das VG840 angesteuert wird und die Endstufe bzw. das Schaltnetzteil erst in Betrieb setzt. Um das zu simulieren sehen die Servicehinweise einen Diodenstecker vor der zweimal gebrückt ist.
Die grüne LED zeigt übrigens nur die vorhandene Netzspannung.

Ich berichte gerade aktuell (noch in Arbeit) im Bandmaschinenforum ausführlich über die Minianlage (soweit ich das kann).

Gruß
Frank


[Beitrag von frank139 am 18. Okt 2012, 22:47 bearbeitet]
teddi
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 19. Okt 2012, 06:57
Hallo Frank!

danke für die prompte Antwort. Also 5 W hat der Widerstand im original.(Konnte ich in meiner Kopie nicht erkennen) Na, das könnte ja schon mal der Grund fürs häufige Durchbrennen gewesen sein. Wenn ich das nächste Mal Probleme habe, kommt ein 5w rein. Jetzt läuft die Anlage ja erstmal.
Das Relais, welches ich ansprach, ist schon das für den Lautsprecher. Die wurden ja weggeschaltet, als hätte ich das Relais per Schalter betätigt. Die Endstufe als solches war dann noch in Betrieb, auch der Kopfhörer Ausgang funktionierte.

Was anderes:
Am Tuner verwende ich derzeit eine einfachen Dipol, welcher aber nicht gerade berauschende Empfangsergebnisse bringt. Maximal bekomme ich 3 Einheiten auf dem Instrument. Welche Antenne macht sich denn auf dem EG 740 am besten?

Gruß,

Torsten
frank139
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 19. Okt 2012, 15:45
Hallo Torsten,
leider kann ich das jetzt noch nicht richtig nachbilden. Ich bin auch kein Elektroniker. Meine drei Z140 liegen momentan ausseinander genommen vor mir. Keines funktioniert.
Hast Du mal die Signalleitung vom Z140 getrennt und dann am Köpfhörerausgang des VG840 gehört ? Wenn das ginge wird das Tunersignal ja einfach eingeschleift und Du kannst mithören.

Zur Antenne kann ich nichts sagen, ich habe hier Kabelanschluß.

Gruß
Frank


[Beitrag von frank139 am 19. Okt 2012, 15:47 bearbeitet]
mir82ios
Neuling
#37 erstellt: 11. Feb 2013, 17:51
Hallo in Forum

Bin neu hier und ein stolzer Besitzer eine VG 840. Ich will die Vorstufe ohne die (Reparaturanfällige) z140 betreiben, also dachte ich mir, ich speise die VG mit 18 V Gleichstrom, von einem Druckernetzteil. Denn so wie ich es verstanden habe, die 33, bzw. 9 V werden zum betreiben der Z140 bzw zum Einschalten des Netzteils der Z140 benötigen. Da auch die eg740 17,5 Volt benötigt, gehe ich davon aus, dass sowohl VG840 und Eg740 "nur" 17,5 V zum Betrieb benötigen (Richtig????). Also ist es nur ein 18V DC Spannungswandler von Nöten. Abzüglich Toleranzen, sollten die 0,5 Differenz nichts ausmachen (auch Richtig??).

Bloss, + 17,5 V liegen an Pin 4 an (Laut Service-Manual Z140), aber wo packe ich den Minus-Pol (-17,5V) hin? an Pin 1 (Spiekers Off) oder Pin 2 (Power on) oder Pin 3 (Grnd)??? Ich vermute an Pin 2 aber weiss es jemand??

Bitte um Hilfe

mir82ios
hf500
Moderator
#38 erstellt: 11. Feb 2013, 19:58
Moin,
willkommen im Forum.
17,5 oder 18V, das spielt keine Rolle. Die Spannungen werden durch geregelte Netzteile in den Geraeten ohnehin noch auf kleinere Werte gebracht.

Angeschlossen wird die Betriebsspannung immer gegen Masse, also GND. Die von dir genannten anderen Anschluesse schalten das Netzteil ein, bzw. die Lautsprecher ueber das LS-Relais.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 11. Feb 2013, 19:58 bearbeitet]
mir82ios
Neuling
#39 erstellt: 11. Feb 2013, 20:35
Danke dir Peter. Also lag ich richtig, nur 18v bzw. 17,5 werden benötigt? Also schliesse ich + 18v an pin 4 und -18v an pin 3. weisst Du ob das Kabel z140 zu vg840 1:1 gelötet ist? Weil ich nur den Serviceplan für die z140 habe und nicht für die vg840. Die o. a. Pins sind von z140. Aber ich gehe nicht davon aus, dass die Uhers damals gekreuzten Kabelsalat produzierten oder?

Grüsse Georg
hf500
Moderator
#40 erstellt: 11. Feb 2013, 22:42
Moin,
Unterlagen von dem Geraetesatz habe ich nicht, nur das ziemlich miese Schaltbild des Tuners, das im Netz herumgeistert (und auch nicht unbedingt im Stromversorgungsteil stimmt, da wurde man relativ umfangreich geaendert).

Mache den Steuerverstaerker auf und verfolge die Leitungen. So habe ich das mit meinem VG840 gemacht.

Von dem ganzen Geraetesatz, es gehoert noch ein CR240 dazu, ist nur das Cassettendeck "echt Uher", der Rest Zukauf.

73
Peter
mir82ios
Neuling
#41 erstellt: 11. Feb 2013, 23:17
Danke.

Habe unter http://www.mcmullon.com/icollect/hi_fi/uher/manuals/vg840_24.jpg
das Kabel als 1:1 entdeckt/identifiziert. Also werden wohl die Pinbelegungen vom Serviceplan der z140 mit der Buchse der vg840 übereinstimmen. Werde mal berichten, was passiert ist, wenn ich die pins so schalte wie oben beschrieben. Unterlagen für den tuner und Z140 habe ich aber mit ziemlicher gute Auflösung (zumindest für mich hat's gereicht). Also wer einer was braucht. ...

Bis dann. Und danke nochmals.
hf500
Moderator
#42 erstellt: 11. Feb 2013, 23:48
Moin,
eine 1:1 Belegung hat auch Logik. Die Kabel mussten von Hand konfektioniert werden, das haette mit seltsamen Konfigurationen nur unnoetig Ausschuss gegeben.

73
Peter
mir82ios
Neuling
#43 erstellt: 12. Feb 2013, 00:08
Hi.
Und nicht nur das, Mitarbeiter-Schulung, Verfahrensanweisungen etc.
Mal sehen, ob die 1,1 A reichen, aber für eine Vorstufe müssen genug sein.

Grüsse Georg
hf500
Moderator
#44 erstellt: 12. Feb 2013, 00:13
Moin,
ich glaube, 200mA reichen schon.
Der Tuner ist etwas anspruchsvoller. Ist der auch vorhanden?

73
Peter
mir82ios
Neuling
#45 erstellt: 12. Feb 2013, 01:29
Hallo

Tuner habe ich noch nicht. Auktion läuft noch. Aber wenn ich den kriegen würde, hätte ich ehe noch ein Netzteil dazugeschaltet.

Mal sehe was mit der Vorstufe wird. Ich hab noch ein Paar Aktivboxen in Keller für den Anfang.

Was heisst eigentlich "73"?

Georg
hf500
Moderator
#46 erstellt: 12. Feb 2013, 21:52
Moin,
das ist Telegraphistenesperanto und heisst "Viele Gruesse".
Hat weniger Zeichen, die in die Taste geklopft werden muessen und wird international zumindest von Funkern verstanden.

Der Tuner duerfte inzwischen auch eine Baustelle haben, der hat einen vierzelligen NiCd-Akku (4,8V/150 oder 300mAh) fuer den Senderspeicher. Inzwischen ist der 30 und damit platt.

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 12. Feb 2013, 21:54 bearbeitet]
mir82ios
Neuling
#47 erstellt: 12. Feb 2013, 22:19
Halöle

Funker eh? Kann nicht mithalten. Mit den Akkus kann ich aber was anfangen. Bin kein Elektroniker und als Maschinenbauer hasse naturgemäss Transistoren und alles was man nur in ausgebautem Zustand messen kann und daher im Dunkeln tappt. Deswegen wollte ich die Z140 nicht unbedingt haben. Aber Akkus kann man ersetzen. Habe soviele Bios-akkus getauscht bislang.... Schlimmer wird's nicht sein. Ausserdem ist der Fehler eindeutig erkennbar, wenn Stationen nicht "behalten" werden können. aber eins nach dem anderen.
Di-di-daaa
Georg
hf500
Moderator
#48 erstellt: 13. Feb 2013, 02:12

mir82ios (Beitrag #47) schrieb:
Halöle

Bin kein Elektroniker und als Maschinenbauer hasse naturgemäss Transistoren und alles was man nur in ausgebautem Zustand messen kann und daher im Dunkeln tappt.


Moin,
das macht nichts, ich habe auch noch einen Gesellenbrief als Maschinenbauer im Schrank ;-)
Transistoren und diverse andere Bauteile kann man uebrigens in eingebautem Zustand messen. Nicht alle Fehler, aber die meisten.

Auf den Akku wollte ich nur hinweisen, dass es keine Ueberraschung gibt ;-)

73
Peter
mir82ios
Neuling
#49 erstellt: 13. Feb 2013, 17:21

Transistoren und diverse andere Bauteile kann man uebrigens in eingebautem Zustand messen. Nicht alle Fehler, aber die meisten.


Da sieht man wieder, was unsere Tutoren in Praktikum erzählt haben... Nur Mist..

Aber bei den UHERS wurden ja auch "Elefanten-Bauteile" verwendet. Recht gross und überschaubar. Zumindest ist es bei meinem CR240 so. Da kann man was messen. Bei den Motheboards ist viel Härter, wenn man was Messen will. Deswegen vermeide ich es...

So Kabel habe ich konfektioniert, an pin 4 und 3 liegen +18 bzw. -18 v. Ich warte nur auf Hermes, damit ich meine Ware endlich bekomme und sehen ob es stimmt... werde berichten

Grüsse

George
mir82ios
Neuling
#50 erstellt: 14. Feb 2013, 18:53
Hallo nochmals

Also habe die VG mit 18V gespeist und sie geht zumindest an. Aber ich bekomme kein Signal an die Ausgangsbuchse und somit nichts an die Aktive-Boxen.

Frage: Brauche ich doch die 33V bzw. 9V Spannungen, damit ich in die VG auch Relais zuschalten kann?? Bitte um Hilfe,,,,

Grüsse
Georg

PS: Ausgangssignal an die Kopfhörerbuchse kann ich noch nicht überprüfen, da ich den Adapter nicht hier habe.
mir82ios
Neuling
#51 erstellt: 14. Feb 2013, 20:07
Pps: kopfhörerausgangsbuchse tut es auch nicht! Entweder ist grunsätzlich was durchgebrannt oder sind 33 v dazu nötig.
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